Blogs

Empfohlene Beiträge

  • Unicum

    Südcon 2015 - Freitag - Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi

    Von Unicum

    "Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi"   Sl: Shayleigh Spielfiguren - Spieler - Typus Sakura Ikari - Magus - Kr Don Cosi de FanTute - Wizang - Ma Donja Maria Arpach - Rolf (?) - Ma Cassandra Enrica Ricada - Unicum – Ma   NSC (Teilliste) Prinzessin Donja Barbelica Kiriles Geisterprinzessin Lhirabetta, Schwester von Barbelica Donja Isabela de Vindano, (Vorgesetze von Cosi im Convendo) Sulfin de LufiRello, ("Chef" des Convendo) Modeata Tuzzi (Naga? Halbmensch?) Claudes (Sklavenhändler) Lysandaria, Nymphe Adorin, Geliebter der Schwester der Gräfin Adin, Bruder von Adorin ---------------------------------------   Wie geplant habe ich Cassandra Enrica Ricada, mich beim Convendo der Küstenstaaten in Maritimar gemeldet. Das Ausladen meiner Ausrüstung und der Katalogisierung durch den Convendo dauert leider noch an.   Ich wurde - intern durch Donja Isabela de Vindano (Vorgesetze im Convondo von Don Cosi de FanTute) dem "Verteidiger gegen die schwarzen Künste" und "Vize-Herold" von Prinzessin Barbelica - Cosi de Fantute als "Schreiber" zugeteilt.   Nun ich habe nun in den ersten Tagen mich an die Arbeit gemacht die Arbeit zu erledigen! Ich möchte an dieser Stelle sagen das ich entsetzt war in welchem Zustand die Dokumente waren! Ich kann zu den Fertigkeiten bezüglich der Verteidigung gegen die schwarzen Künste recht wenig sagen - aber Verwaltungstechnisch scheint mir Herr Cosi etwas überfordert.   Auf seinem ersten offiziellen Besuch (seitdem ich bei ihm bin) bei "Ihrer Majestät Prinzessin Donja Barbelica Kiriles, Hofrätin zu Candranor, Erbin de Lambargi, Conteja de Marimar" stellte mich Don Cosi de FanTute vor.   Dort wurde mir auch Donja Maria Arpach, die Hofzauberin des Vaters der Prinzessin vorgestellt, welche eine Ostländisch aussehende Söldnerin als Leibwache Frau Sakura Ikari an ihrer Seite hatte. Die Gerüchte bezüglich der albischen Garde sind übrigens mindestens zum Teil Wahr.   Prinzessin Barbelica Kiriles hat ein Problem im Landhaus ihrer Familie. Das Gebäude ist nun natürlich von der Stadt umschlossen und liegt pikanterweise gegenüber einem Bordell - was auch zu gewissen Gerüchten über ihren Vater führte. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht kann ich noch nicht nachvollziehen.   Die Schwester von Prinzessin Barbelica Kiriles hatte vor Jahren dort eine Liebschaft mit einem jungen Fischer. Ihr Vater lies den jungen Fischer - Adorin, und auch seinen Bruder Adin, als er davon erfuhr versklaven. Er kaufte also die Söhne den Eltern ab und plante sie als Galeerensklaven einem langsamen Tode zu verantworten. Dies war etwa vor 7 Jahren.   Prinzessin Barbelica Kiriles entsandte schon vor einigen Monaten eine Gruppe von Leuten welche Nachforschungen über den Fischer anstellen sollten und ihn wohl möglich zurückbringen. Die Prinzessin äußerte dabei ein gewisses Bedauern das es immer noch nicht gelungen war dies zu erfüllen. Selbst die von ihr hoch geschätzten Herren Mattul und Mirant (ich bemerke dabei das sie sich scheinbar gerne mit Männern umgibt deren Namen mit M beginnen) konnten die Aufgabe bisher nicht erledigen. Aber zumindest der Bruder des Gesuchten war zu befreien. Wir suchten also das Stadthaus der Fürstlichen Famile auf und trafen dort auf die ältere Schwester der Prinzessin Barbelica Kiriles. Diese heiratete den Vizekönig (?) auf Zwang ihres Vaters verfiel aber in einem jugendlichen Wahn finsterer Blutmagie um sich Jung zu erhalten. Sie wurde lebendig eingemauert. Ihr Leichnam entkam und ein Teil ihrer Seele spukt im Landhaus herum. (Alleine das schon eine interessante Sache!).   Die Geister-Schwester "Lhirabetta" machte einige Aussagen zu dem verschwundenen Geliebten,... natürlich mit wenig aussagekräftigen Worten - ach ja die Liebe.   Mattul hat den Bruder Adin mittlerweile als Sklaven in seinem Besitz, leider war Mattul nicht anwesend und in seinem Stadthaus kennt niemand den Aufenthaltsort des Bruders Adin. Der Elfenmagier Mirant hat ein Holzamulett welches Adorin der Geisterprinzessin Lhirabetta geschenkt hat, leider hat er es bei sich und ist gerade auf hoher See in einem anderen Auftrag unterwegs (im übrigen zusammen mit diesem Mattul und irgendwelchen Schariden). Nach seiner Befreiung hat Bruder Adin zu seiner Familie wieder Kontakt gesucht. Das Verhältnis zwischen den Eltern und Adorin soll nicht das beste gewesen sein.   Wir trafen uns im Nympheum des Landhauses mit der Nymphe Lysandaria diese meinte das es möglich ist mit dem Band welches wahre Liebe zwischen zwei Menschen bindet eine vermisste Liebe wieder zu finden und so die Lhirabetta zu erlösen. Als Beispiel für wahre Liebe wurde der Fürst und eine gewisse Alchira genannt.   Weitere Nachforschungen, etwa an der ermittelten Verkaufsstelle des Sklavenhändlers bei welchem die beiden Brüder getrennt wurden lassen uns zumindest (Mittels Reise in die Zeit durch Donja Maria Arpach) ein Bild des Käufers von Adorin ermitteln. Donja Maria Arpach lässt jeweils eine Zeichnung von diesem Käufer und Adorin anfertigen.   Während Don Cosi de FanTute mit der Nymphe weitere vertiefende „Gespräche“ führt – er nennt es mir gegenüber auch „Bücherrecherche“ tragen wir diese Informationen zusammen.   Durch ein Tor gelangen wir in die Hauptstadt Dargina von Vigalis um dort weiter nachzuforschen. Die Eltern der beiden Brüder sind dort wohnhaft, aber wir fragen einfach in der Stadt herum und erregen so die Aufmerksamkeit eines zwielichtigen Mannes – er stellt sich nicht einmal mit Namen vor aber ich habe mir sein Gesicht gemerkt – das ist kein normaler Handlanger gewesen! Nach etwas hinhalten (wo Sakura Ikari und ich in einer Hütte im Armenviertel eingesperrt waren) bringt dieser Mann uns zum Convendo und sagt das auf Befehl des Fürsten unser Gedächtnis zu löschen sei. Sulfin de LufiRello, der Chef des Convendo erzählt uns das wir wohl einen „Claudes“ suchen. Er meint das Bild tatsächlich zu erkennen. Wir könnten in Maritimar nach dem alten Hafenmeister, einem Kan-Thai suchen. Dieser könnte mehr wissen. Für genaueres könnte uns Don Cosi de FanTute, über den er sehr wohlwollend spricht, weiterhelfen.   Zurück in Maritimar machen wir ein (in meinen Augen) sehr gewagtes Experiment. Geisterprinzessin Lhirabetta übernimmt den Körper ihrer Schwester Prinzessin Barbelica Kiriles. Wir nehmen etwas Blut von dieser nun besessenen und die Nymphe Lysandaria macht eine Vision. Auch wenn wir uns schon Gedanken darüber gemacht hätten was passiert wenn die Geisterprinzessin dies nun ausnützt verlässt diese den Körper freiwillig wieder.   Daraufhin eilen wir zum Marktplatz wo nach der Vision etwas passieren soll. Tatsächlich erscheinen wir gerade als ein Raubmord durchgeführt wird. Es gelingt den Überfallenen zu retten und den Meuchler zu vereisen.   Der Überfallene hat einen Beutel den er an eine gewissen Modeata Tuzzi übergeben soll. Diese ist in einem Haus am Rande des Waldes von Bromme. Wir liefern den Beutel ab und Frau Modeata packt daraus einen schlafenden Fliegenwichtel und setz diesen in ein Terrarium. Wir fragen nach ob sie uns auch bei der Suche nach Adorin helfen könnte. Sie führt uns nach draußen und wir stehen auf einmal direkt im Wald von Bromme. Wir sollen uns einen Weg zurück zu ihrem Haus suchen. Es ist mir an dieser Stelle schon klar, dass wir es bei Modeata mit einer speziellen Person zu tun haben,... Wir begeben uns also auf die Suche nach einem Weg zurück in unsere Welt. Auf einer Lichtung treffen wir die Zentraurin Kirke. Diese lebt einsam und zurückgezogen, hilft uns aber gerne mit Informationen über den Garten von Modeata. Sie warnt uns vor der Esel-Herde und meint wir sollen auf dem gezackten Weg gehen und wenig nach rechts und links schauen. So gelingt es uns durch den Garten zu wandern, auch wenn Don Cosi de FanTute einmal von einer nackten Frau abgelenkt wird. Modeata ist aber sehr gelangweilt und enttäuscht das wir nicht ihren schönen Garten bewundert haben. Sie beobachtete uns die ganze Zeit – wohl durch einen Spiegel. Sie ist bereit uns zu helfen, wenn wir ihr den Elfenzauberer Mirant bringen und sie eine Nacht mit ihm verbringen kann. Mirant wird kontaktiert und erscheint nach kurzer Zeit. Er ist nicht an dem Angebot interessiert. Mit der Ausschlagung des Angebotes ist damit wohl diese Spur nach dem verschollenen Fischer erkaltet. Modeata Tuzzi wird uns wohl an dieser Stelle nicht mehr weiterhelfen wollen.
    • 1 Kommentar
    • 558 Aufrufe

Unsere Benutzerblogs

  1. Da hat man sich in Jahren den Ruf eines realitätsfernen Verschwörungstheoretikers aufgebaut und ist auch ein wenig stolz darauf, und dann das:

    Jedes neue kritische Posting von mir wird innerhalb von Minuten von mehreren Personen geliked! Und diese Leute haben nicht den Ruf, Verschwörungstheoretiker oder auch nur Bessermenschen zu sein. Meine Meinung ist Mainstream geworden! Wisst ihr eigentlich wie deprimierend das ist?

    ;D

  2. Zum Blumenpflücken in den Kaff-Bergen ("Ein Körnchen Wahrheit")

    Abenteuer von Chichén [Anja] auf dem SüdCon 2016 im Rahmen der Con-Saga.

     

    Cendrik (Bro)

    MaLo (theschneif)

    Candero (Alessandro)

    Valeria (Unicum)

    Ivar (Herothinas)

    Prinzessin Tsai Eng Cheng (Kio)

     

    Doch wieder in Maritimar: Irgendwie hat mein Reinheitstest etwas Auffälliges ergeben oder weshalb auch immer: In der Magiergilde stellen sie sich an. Vielleicht sollte ich in der Zwischenzeit etwas für meinen guten Leumund tun.

     

    Es gibt in der Gilde einen Aushang von Donja Alchira, die ein paar Leute sucht, ihr etwas aus den Kaff-Bergen zu besorgen. Sie ist im Vorstand der "Streiter gegen die Dunklen Kräfte". Na, dann da mal hin.

     

    Auf ihrem Landsitz außerhalb der Stadt treffe ich zunächst auf zwei weitere Arbeitssuchende: Cendrik, ein Gelehrter, der Wert darauf legt, "Kendrick" ausgesprochen zu werden, und MaLo, ein alkoholabhängiger Valianer mit Waldi, einer Wacholderdrossel (einer Vogelart aus Alba), dem die früheren Prügeleien noch in's Gesicht geschrieben stehen.

     

    Dann treffen Candero, ein Magister oder Arzt, ein typischer Lidralier mit einem Rapier, und eine alte Bekannte, Valeria, die Besitzerin des Wilden Eber, wie immer fast nackt und mit einem Bihänder auf dem Rücken, aber diesmal mit schwarz gefärbten Haaren, ein.

     

    Dann erscheint auch Donja Alchira, offensichtlich mehrfach verjüngt, in Begleitung von Ivar, wie beim letzten Treffen in Lederrüstung und mit einer Drachenschuppe auf der Brust.

     

    Donja Alchira benötigt 2 Pflanzen aus den Höhenlagen der Kaff-Berge: 6 Exemplare der Kieselblüte und ein vollständiges Exemplar des zweiblütrigen Steinbrech. Beide waren mir bisher unbekannt. Auf meine Frage, wofür sie die benötige, antwortet sie nur schnippisch: Das geht mich nichts an.

     

    Sie nimmt unsere "Bestellungen" auf und lässt uns dann mit ihrem Magister Elecanda alleine, der mit so vielen Gästen offensichtlich überfordert ist. Da es, jetzt kurz vor dem Winter, über die Baumgrenze gehen soll, wird Ming Li die Kutsche zurück bringen und Baronessa, meinen Beo, mit nach Hause nehmen. Der stammt aus Rawindra und ist derartige Kälte sicher nicht gewohnt.

     

    Erste Anlaufstelle soll eine Kräuterkundige namens Nala sein, die in der Nähe eines Bergdorfes namens Cavello lebt. Cendrik gräbt in der Bücherei noch etwas über ein gefährliches Bergvolk aus, dem wir aber auf unserer Reise nicht begegnen.

     

    1. Tag: Am nächsten Tag sind drei Maultiere und alle unsere Bestellungen angeliefert. Wir packen zusammen und reiten los. Unterwegs in einem Gasthaus treffen wir auf drei junge Lidralier, die dem Alkohol zusprechen und scheinbar auf Streit aus sind. Sie trauen sich dann aber doch nicht.

     

    2. Tag: Die Lidralier folgen uns eine Weile, obwohl wir nur recht langsam sind, biegen aber irgendwann ab. Irgendwie finden wir sie verdächtig. Abends erreichen wir die ersten Ausläufer der Berge und stellen unsere Pferde hier für die nächsten Tage ein. Weiter geht es zu Fuß.

     

    3. Tag: Wir erreichen das Dorf Cavello. Es ist von einem dichten Dornengestrüpp umgeben, das wohl die Tier drinnen bzw. andere Tiere draußen halten soll. Die armen Leute dort haben Probleme: das Brunnenwasser ist seit 20 Tagen ungenießbar, giftig. Ein dünner Film ist darauf erkennbar. Das Wasser des Brunnens stammt aus einem teilweise unterirdisch fließenden Bach, und man hat diesen hangaufwärts verfolgt, drei Männer sind am weitesten vorausgegangen aber noch nicht wieder zurückgekommen. Jetzt muss man Wasser von einem zwei Stunden entfernten Bach holen, und deshalb freuen sie sich erst einmal über einen großen Zuber Frischwasser aus einer Elementwandlung.

     

    Diese Nala wohnt eine Stunde bergaufwärts, auch an dem verseuchten Bach. Wir versprechen, uns um das Wasserproblem zu kümmern.

     

    4. Tag: Ein Dörfler, Enrico, führt uns hinauf. Nala wohnt in einem kleinen Holzhaus mit einem kleinen Kräutergarten, der von einem kleinen Zaun umgeben ist. Sie selbst ist eine etwa 40jährige, propere Lidralierin. Wegen der Kieselblüten will sie uns helfen, besonders, wenn wir uns um das Wasser kümmern. Wegen dem Steinbrech sollen wir mal die Holzfäller oben im Schutzwald fragen.

     

    Wir alle, unsere Gruppe, Enrico und Nala, brechen auf, dem Lauf des unterirdischen Baches zu folgen. Nach drei Stunden erreichen wir eine Felsenwand, wo aus einer Spalte der Bach entspringt, um schon sehr bald im karstigen Untergrund zu versickern. Nahebei ist eine Höhle, in die drei Fußspuren hinein, aber nicht wieder heraus führen. Wahrscheinlich die vermissten Dörfler.

     

    Ich lege ein Rettungshexagramm an und hinein geht's. Ein Bär wird von Valeria mit Wurst freundlich gestimmt und von mir vereist, damit er uns nicht das Hexagramm zertrampelt. Weiter hinten rauscht ein Wasserfall des vergifteten Baches. Cendrik erkundet mit einem Zauberauge den Weg nach oben und sieht eine größere Höhle, in der drei Tote liegen, teilweise schon überwuchert von Pilzen und Moosen. Um einen Quellpool, der noch sauber zu sein scheint, wachsen Pilze, und es scheint, als seien es diese, die mit ihren Sporen das Wasser vergiften. Die Sporen sind auch in der Luft, und daran sind dann die drei Dörfler gestoben. Flammenkreis scheint gegen die Sporen zu helfen, also zaubern wir für alle einen Flammenkreis und Cendrik wird schwerelos gemacht und nach oben geschubst, wo er ein Seil für uns alle herablässt. Eine Steinwand verschließt die Quelle kurzzeitig, während wir mit Feuerkugeln den Raum ausräuchern. Dann schnell wieder runter und in eine Nebenhöhle, den großen Wuusch abgewartet als die Steinwand verschwindet, den Bären enteist und raus. (Was bin ich heute aber auch so gut.) Draußen nach einer Stunde das Wasser untersucht: Beste Mineralwasserqualität. Job done. Zurück im Dorf gibt es ein großes Fest.

     

    5. Tag: Nala führt uns zu einem Bachbett, wo sich Kieselblüten zwischen Kieselsteinen tarnen. Mistige Sucherei. Wir brauchen den ganzen Tag, finden aber sechs. Das Nachtlager machen wir gleich am Bachbett und Nala beschreibt uns den Weg zu den Holzfällern, für den wir mindestens zwei Tage brauchen werden.

     

    6. Tag: Es geht aufwärts. Mittags passieren wir einen Abrollhang, aber es ist schon einige Tage her, dass der benutzt wurde. Es wird kälter und neblig.

     

    7. Tag: Es ist neblig. Wir erreichen die untere Baumgrenze und dann auch irgendwann das kleine Holzfällerdorf: Vier Hütten und ein Gerätehaus. Auf unser Klopfen öffnet ein grimmiger Holzfäller und begrüßt uns mit den Worten: "Seid ihr das, die unsere Leute entführen?". Naja, freundlich geht anders. Aber dann bittet er uns doch herein.

     

    Von ursprünglich 16 Männern sind in den letzten sieben Tagen fünf verschwunden, jeden Tag einer. Seit zwei Tagen trauen sie sich nicht mehr hinaus. Ihr Werkzeug blieb jeweils zurück. Kein Blut. Wir lassen uns die Verschwundenen beschreiben, können aber keine Gemeinsamkeit ausmachen. Wir lassen uns die letzte Stelle zeigen: Dort wurde gerade das Unterholz entfernt und sechs schöne Eichen sind zu Fällen markiert. Valeria versucht, sich als Köder zu präsentieren, während sie von uns auf vielfältige Weise überwacht wird. Dann wird es aber dunkel.

     

    8. Tag: Valeria findet ein Haar im Bett des letzten Opfers, Cendrik baut einen Seelenkompass und keine 15 Minuten später stehen wir im Wald vor einer Lichtung. Ein schmaler Pfad führt durch's Unterholz und endet an einer hölzernen Bodenklappe. Spuren kleiner menschlicher Füße sind erkennbar. Wir öffnen die Luke vorsichtig mit Magie. Darunter führt eine Treppe in den ausgehauenen Fels. Im ersten Raum: improvisierte Möbel, über einem Herd blubbert ein kleiner Kessel mit einer Portion Pilzsuppe, der Rauchabzug funktioniert wohl mit Magie. Hinter einem Vorhang aus Blättern und Pflanzen ein weiterer Raum: Ein Bett, eher ein Pflanzenlager für einen kleinen Mensch. Ablagen und Tisch sind in den Fels gehauen. Darauf eine wasserklare Kugel von gut 10cm Durchmesser, nicht magisch. Überwiegend grüne, pflanzliche Frauenkleidung. Ein Widderkopf als Dekoration an der Wand.

     

    Der Seelenkompass zeigt zum Widderkopf und etwas nach unten. Ich sehe durch die Wand, dass hier eine Geheimtür ist, dahinter ein Gang. Cendrik schaut mit dem Zauberauge voraus und sieht in einem Verlies die fünf Holzfäller, angekettet aber lebend.

     

    MaLo und Candero versuchen sich am Widderkopf, der irgendwie das Schloss zu dieser Tür darstellt. Sie drehen, drücken und ziehen an allen beweglichen Teilen, jedoch vergeblich.

     

    MaLo hat über Waldi im Lager Aufregung ausgemacht und rennt mit Gorm, dem Vorarbeiter, dorthin. Einer der Jungen ist verschwunden. Waldi findet ihn im Wald flüchtend, MaLo holt ihn ein. Der Junge sagt, eine "blaue Frau" habe "mit ihm reden" wollen. Sie sei sehr hübsch, habe schwarzes Haar und ein grünes Kleid. Ein blaues Leuchten habe sie umgeben und da sei er davon gerannt.

     

    Derweil habe ich die anderen davon abhalten können, die Wand einzuschlagen. Solange die Holzfäller leben, kann man das ja auch friedlich lösen. Ich will mich alleine, demonstrativ ungefährlich, vor die Luke setzen und auf den Bewohner warten – natürlich wollen alle dabei sein. Als MaLo und Ivar, die wegen dem Jungen unterwegs waren, wieder da sind, werden Pläne ausgeknobelt, wie man die Frau anlocken und überwältigen kann. Ich kann meinen Vorschlag, es friedlich zu versuchen dann irgendwann durchsetzen. Leider scheitert ein entscheidender Teil meines Planes: Wegen meiner bekannt etwas zu direkten Art, und vielleicht auch wegen potenziell falschem Geschlecht, soll Ivar den Part übernehmen und unbewaffnet an der Klappe warten. Ich stimme zu. Ich weiß nicht warum, aber ich stimme zu. Es ist besser für unseren Plan, für die Gruppe und ich verzichte darauf, dass ich den Kontakt zu diesem Naturgeist herstelle, was ich seit zwei oder drei Stunden versucht habe zu erreichen. Lehrmeister für Dweomer sind so schrecklich schwer zu finden!!!

     

    Nach einer viertel Stunde erscheint die Dryade, Ivar spricht lange mit ihr und sie lässt ihn die Holzfäller mitnehmen. Sie hat sich beschwert, dass die Holzfäller jetzt viel zu oft kämen – so wie früher, das sei ok. Ivar hat versprochen, dass wir das mit den Holzfällern klären, was auch ohne große Probleme gelingt. Gorm schafft es, Ivar zu überreden, dass dieser sich um die restlichen Bäume des Auftrags und um die Informierung des Auftraggebers kümmert. Den Steinbrech kannte die Dryade nicht, was daran liegt, dass der über der oberen Baumgrenze, also außerhalb ihres Territoriums wächst. Die Holzfäller empfehlen uns aber einen Einsiedler, der einen Tag weiter bergauf lebt.

     

    Nachts bricht sich dann mein aufgestauter Frust einmal laut seine Bahn nach draußen…

     

    9. Tag: Einen Tag später finden wir Uenzo, den Einsiedler, tot in seiner Hütte: frisch ermordet. Candero findet aber in seinen Aufzeichnungen Hinweise auf die gesuchte Pflanze.

     

    10. Tag: Am nächsten Morgen bestatten wir den Toten, wozu ich etwas pietätlos mit Elementwandlung eine Grube geschaffen habe, und wir suchen den Fundort. Cendrik und MaLo finden mit ihren Augen den markanten Fels, daran ein Exemplar des Steinbrech, den sie vorsichtig abbauen. Die Pflanze hat einen intensiven süßlichen Geruch, der überall anhaftet. Dann fängt es an zu schneien. Wir entschließen uns, sofort noch bis zu den Holzfällern abzusteigen, wobei der von mir gedrehte Wind vielleicht verhinderte, dass wir am Ende unterwegs noch eingeschneit wurden. Bei den Holzfällern regnet es. Nachts ein schweres Gewitter.

     

    11. Tag: Ein Maultier hat sich losgerissen. Wir finden es später abgestürzt am Abrollhang. Abends erreichen wir die kleine Hütte von Nala.

     

    Ivar fragt Nala, ob eine Frau mit langen blonden Haaren vorbeigekommen ist. Er hat nämlich ein solches Haar in der Hütte des Einsiedlers gefunden und vermutlich stammt es vom Mörder. Er beschreibt die Frau ungewöhnlich genau…

     

    12. Tag: Abends erreichen wir das Gasthaus, in dem wir unsere Pferde zurückgelassen haben. Die drei Halbstarken sind wieder da und eine Gruppe von sechs Söldnern. Eine blonde Frau, die auf Ivars Beschreibung passt, hat hier gestern übernachtet und ist heute morgen mit vier Begleitern abgereist. Der Stallbursche erinnert sich aber nicht gesehen zu haben, wie die Frau selbst abgereist ist.

     

    Die anderen vermuten, dass die Frau zurückgeblieben ist, verwandelt, versteckt, als Nebel, egal, um uns mit den sechs Söldnern oder den drei Halbstarken oder allen zusammen zu überfallen. Wow! Sie geben dem Wirt Geld und stellen das ganze Haus auf den Kopf. Das arme Haus muss Schätze wieder hergeben, die es seit Jahrzehnten als sein Eigentum betrachtet hat – aber eine blonde Frau finden sie nicht.

     

    13. Tag: Ihre Paranoia ist damit aber nicht zu Ende, und wir verlassen den Gasthof noch vor Mitternacht. Als es dämmert, verlassen wir auch die Straße. Querfeldein sitze ich vorsichtshalber bei MaLo hinten auf. Candero versorgt uns mit Aufputschmitteln, so dass wir den Gewaltritt fast ohne Schlaf durchstehen.

     

    Abends erreichen wir Maritimar, wo wir zielstrebig ein großes Stadthaus mit Turm und hoher Gartenmauer ansteuern. Die anderen sind hier offensichtlich bekannt. Aus ihren Bemerkungen schließe ich, dass das Haus mit einem Heimstein gesichert ist. (Naja, der wird eh die ganze Zeit leuchten.) Schon nach kurzer Zeit erscheint Donja Alchira, offensichtlich durch ein Tor herbeigeeilt, um ihre Fleuralien in Empfang zu nehmen.

     

    Die putative Hexe hat übrigens einen Namen: Maia. Klingt doch recht hübsch. Und hübsch ist sie wahrscheinlich auch. naja, ein Bad und dann in ein Gästezimmer. Ausschlafen. Gäähhnn…

     

    14. Tag: Für die kleine Exkursion war ja keine Bezahlung ausgemacht worden. Donja Alchira fragt nach unseren Wünschen. Ich begnüge mich mit der Bitte, dass sie doch mal in der Magiergilde ein gutes Wort für mich einlegen soll, dass ich dort an meinen thaumaturgischen Studien weiterarbeiten kann. In Coloss wird das ja auf absehbare Zeit nichts.

  3. Ok, ich hab eine offizielle Antwort:

     

    Disclaimer: Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen roten Kasten schmeißen darf. Falls das nicht gewünscht ist, kann er weg.

     

    Regelantwort von Midgard-Online:

    Wenn im Handgemenge mit einem Dolch angegriffen wird, würfelt man trotzdem EW:Raufen/Ringen oder einen EW:Dolch?

     

    Natürlich einen EW:Dolch. Fähigkeiten im Ringkampf, der ja von Griffen und damit dem Einsatz freier Hände lebt, helfen ja nicht wirklich beim Zustechen. Interessanter ist die Frage, was man macht, wenn ein Kämpfer im Handgemenge einen Dolch in der Hand hat und nicht zusticht, sondern ein andere Handlung ausführt. Ich würde das so regeln, dass Festhalten nicht möglich ist (geht nur mit zwei freien Händen), Losreißen dagegen schon (mit einem EW:Raufen), da das auch sonst aus Haltegriffen geht, bei denen die Hände immoblisiert sind.

     

    Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.

     

     

    Quelle: Angriff im Handgemenge immer mit EW:Raufen?

  4. Abenteuer: Das Ei des Präsidenten (Südcon 2012)

    SL: Jens

     

    Mitspieler:

     

    Die Hexe - Chelinda

    Thufir Hawatt - Gronar Hammerflug

    Kejuro - Tip

    Toni - Hemdrik

    Todd Arkin - Agravain

    Henry Loenwind - Tulgo Duador

     

     

    Per Schiff erreichte ich die Stadt Tenessos, die auf einer Insel westlich der Kaf-Berge gelegen ist. Im Gasthof Fischersruh fand ich Dank Vanas Segen eine recht günstige Unterkunft. Als ich am nächsten Morgen dort speiste und endlich einmal in aller Ruhe die besonderen Köstlichkeiten dieser Gegend genoss, setzte sich eine wunderschöne junge Frau zu mir an den Tisch. Sie war nur ein wenig größer als ich und von sehr zierlicher Statur. Dunkles lockiges Haar fiel ihr über die Schultern bis hinab zur Taille und ihr hübsches Gesicht wies eindeutig albische Züge auf. Mein Verdacht es hier mit einer Albai zu tun zu haben bestätigte sich, als ich sie ansprach und sie mir vollkommen akzentfrei in meiner Muttersprache antwortete. Chelinda und ich waren uns auf Anhieb sympathisch und verbrachten ein sehr angenehmes gemeinsames Frühstück.

    Gegen Ende wurde dies jedoch immer wieder von den anderen Gästen unterbrochen. Am Nebentisch speisten laut und unübersehbar drei Halblinge, die ohne große Mühe das fünffache meiner Portion vertilgten. Außerdem waren im Schankraum noch ein schwer bewaffneter Zwerg und ein gutaussehender aber etwas unnahbar wirkender Mann in typisch albischer Kleidung. Es kam mir vor als sei meine Heimat mir bis hierher gefolgt, wenngleich ich mich so weit von den albischen Gestaden entfernt befand. Die Halblinge stellten sich alsbald als Hemdrik, Tip und Tulgo vor. Der Name des Albai war Agravain und er hatte die letzten Jahre in den Küstenstaaten verbracht. Kurz überlegte ich, ob auch er ein aus seiner Heimat Vertriebener war. Doch ich verwarf diesen Gedanken schnell wieder, schließlich war es nicht meine Sache mich in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Als letzter stellte sich der Zwerg vor, Gronar Hammerflug, der aus Waeland stammte. Während noch alle Aufmerksamkeit seinem Humpen mit Gimildumer Zwergenbock galt und die Halblinge gerade auch von dem als sehr köstlich angepriesenen Getränk probieren wollten störte plötzlich ein schrilles Klingeln die angenehme Stimmung.

    Tip und Hemdrik rannten sofort nach draußen um zu sehen was dort geschah. Nach kurzem Zögern folgte ich ihnen. Die halbe Stadt schien in Aufruhr zu sein, was bei diesem unangenehmen Lärm auch nicht weiter verwunderlich war. Gronar sprach den Anführer einer Gruppe Soldaten an und erfuhr, dass ein Großalarm ausgelöst worden war. Ich erschrak furchtbar und war schon besorgt, dass der Alarm mir galt. Wir wurden angewiesen, zunächst im Gasthaus zu bleiben. Wenig später betrat ein Herold die Herberge. Als er sein Pergament aufrollte sprach ich ein Stoßgebet zu meiner Göttin, und sie schien es zu erhören, denn dieses Mal ging es nicht um mich. Aus der Magiergilde der Stadt Tenessos, der Gilde vom goldenen Ei war ein wertvoller Gegenstand entwendet worden. Der Präsident Cardoso y Falchetto forderte alle mutigen Helden auf, sich zur vierten Stunde des Tages in seinem Palast einzufinden um mehr Informationen zu bekommen. Schnell stand fest, dass wir die Stadt unterstützen wollten und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Palast, wo wir ohne größeren Widerstand eingelassen wurden. Ein Bediensteter brachte uns durch ein Gewirr von Räumen und Gängen zum Büro Cardosos. Der Präsident war ein kränklich aussehender Mann, der seine besten Tage schon lange hinter sich hatte. Noch bevor er ein Wort sagen konnte stürmten Tip und Hemdrik auf ihn zu und begannen auf ihn einzureden. Ich versuchte sie zur Ruhe zu bringen, trug jedoch nur noch mehr zum allgemeinen Durcheinander bei. Nachdem der alte Mann immer verwirrter und verängstigter aussah, platzte Gronar der Kragen und sein wütendes Gebrüll brachte schließlich alle anderen zum Schweigen.

    In diesem Moment betrat ein weiterer Mann den Raum, dessen Auftreten und Kleidung ihn eindeutig als Magier auswiesen. Schnell nutzte der Präsident die Stille und stellte sich selbst sowie den neu hinzu gekommenen vor. Dieser war Emilio il dos Saratoga, einer der Vizepräsidenten der Magiergilde vom goldenen Ei. Er erzählte uns, was wir schon wussten: Seiner Gilde war ein unersetzlicher und sehr wertvoller Gegenstand gestohlen worden. Hemdrik konnte sein vorlautes Mundwerk nicht halten und vermutete, dass dies wohl das goldene Ei sein müsse. Welchen unschätzbar wertvollen Gegenstand sollte die Magiergilde vom goldenen Ei auch sonst besitzen? Und wieder einmal wurde ich als Diebin bezichtigt, denn Emilio vermutete sofort, dass wir dies nur wissen konnten, da wir das Ei gestohlen hatten. Ich seufzte tief und nutzte dann all mein diplomatisches Geschick, um Hemdriks Fehler wieder auszubügeln. Erstaunlicherweise gelang mir dies auch. In all dem Chaos hatte niemand nach einer Belohnung gefragt und nun fand ich nicht mehr den Mut, dieses Thema anzusprechen. Ich hoffte nur, dass wir am Ende nicht mit leeren Händen dastehen würden.

    Emilio führte uns zum Gebäudekomplex der Magiergilde, wo sich das Ei bis zum vergangenen Abend noch befunden hatte. Bereits auf dem Weg wurde mir klar, dass eines der Gildenmitglieder das Ei entwendet haben musste. Der Raum in dem es aufbewahrt worden war lag tief unter der Erde und war für einen Unkundigen nur schwer zu finden. Dass Emilio und der Präsident zum Betreten des Raumes verschiedene Schutzvorrichtungen deaktivieren mussten bestätigte meine Theorie. Der Aufbewahrungsort des Eis war ein kreisrunder Raum mit einer hohen Kuppeldecke, dessen Wände über und über mit magischen Symbolen verziert waren. Statt den Raum zu untersuchen wie es unser eigentliches Ziel gewesen war setzte Tip sich in eine Ecke und begann auf seiner Trommel zu spielen. Damit löste er einen weiteren Schutzmechanismus aus: Zwei magische Wächter erschienen, riesige Wesen mit feuerrot glühenden Augen und je zwei Äxten, die sie bereits bedrohlich erhoben hatten. Erst als Emilio Tip mit einem wütenden Blick nötigte sein Spiel zu unterbrechen verschwanden sie wieder. Nun bemerkte ich hinter ihnen eine steinerne Schale, so groß dass ich selbst ein paar Mal hinein gepasst hätte. Emilio erklärte, dass sich darin das Ei befunden habe. Das Ei selbst war angeblich gut neun Fuß hoch. Wir wunderten uns sehr, wie ein so riesiger Gegenstand unbemerkt entwendet werden konnte. Noch dazu von einem Ort, den laut Emilio nur die Gildenmeister betreten konnten, die jedoch über jeden Zweifel erhaben waren. Agravain durchsuchte den kompletten Raum nach Spuren. Derweil erklärte Emilio, das Ei sei der einzig wahre Existenzgrund seiner Gilde und wenn wir es nicht innerhalb der nächsten zwei Monde zurück brächten, würde dies auch das Ende der Souveränität des Inselstaates Tenessos bedeuten. Ich versuchte ihn in seiner Verzweiflung ein wenig zu beruhigen und mir gleichzeitig selbst nicht allzu große Sorgen zu machen, dass wir dieser großen Aufgabe eigentlich gar nicht gewachsen waren. Zum Glück fand Agravain ein Stück Stoff an der Tür und unterbrach so Emilios Monolog. Der Stoff schien ein Fetzen aus einer magischen Robe zu sein, wie nur die Mitglieder der Gilde und die Novizen sie trugen.

    Wir ließen alle Magier und Novizen auf dem Hof antreten und stellten dabei fest, dass zwei fehlten. Die Roben der Anwesenden waren alle unbeschädigt, und so blieben uns Ricardo Lasbondia und Cristobal de Carnedio als Verdächtige übrig. Beide waren am vorigen Abend das letzte Mal gesehen worden, wobei von Ricardo bekannt war, dass er gerade seine Familie besuchte. Sie teilten sich sogar eine Kammer, und so wurden wir dorthin geführt um nach Spuren zu suchen. Chelinda entnahm aus dem Bett jedes der beiden Novizen ein paar Haare und erklärte mir, dass sie diese für einen bestimmten Zauber benötigte. Ich war sofort fasziniert, doch um sich über Magietheorie auszutauschen blieb keine Zeit. Bei der Durchsicht der Habseligkeiten entdeckten wir nichts Besonderes. Zurück auf dem Hof trafen wir auf Tolemos, den Alchimisten. Er schien sehr aufgebracht, und alle Beruhigungsversuche nützten nichts. Vielleicht lag es auch daran, dass vor allem Hemdrik und Tip es versuchten. Den beiden Halblingen schien es an jeglichem Feingefühl zu mangeln. Da sie dabei jedoch meist recht amüsant und dazu noch sehr niedlich waren hatte ich sie bereits jetzt ins Herz geschlossen und verzieh ihnen, dass sie uns ständig aufhielten und in unangenehme Situationen brachten. Dem Zwerg jedoch schien es ganz anders zu gehen als mir und er verzweifelte mit jeder gemeinsam verbrachten Stunde mehr.

    Irgendwann bekamen wir aus Tolemos heraus, dass wohl etwas aus seinem Labor gestohlen worden war. Er führte uns dorthin und wir wollten herausfinden was denn fehlte. Wie nicht anders zu erwarten fanden wir es erst nach einigen Komplikationen heraus. Tip, der vor allen anderen im Raum war, öffnete einen Tiegel mit seltsamem grauem Pulver und schluckte etwas davon herunter. Sofort war er verschwunden und nur seine Kleidung und Habseligkeiten blieben zurück. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir zwischen alledem einen winzigen, vollkommen nackten Halbling. Das Pulver hatte Tip geschrumpft. Schnell kamen wir zu dem Schluss, dass dies wohl auch mit dem goldenen Ei geschehen sein musste. Nachdem wir das wussten kehrten wir zurück zum Gasthaus.

    Chelinda erklärte uns, wie der Zauber Seelenkompass funktioniert. Mit Hilfe eines seiner Haare konnte sie einen Menschen aufspüren. Der Zauber führte uns zu einem Haus im Hafenviertel. Dort fanden wir zwar nicht Cristobal de Carnedio, dafür aber ein junges Mädchen, das wir als seine Geliebte vermuteten. Ihr Name war Marla und sie bestritt, jemals einen Mann namens Cristobal gekannt zu haben. Da wir aber ihre Haare auf seinem Kissen gefunden hatten begann Chelinda mit einem strengen Verhör. Dieses wurde immer wieder von Hemdrik, Tip und Tulgo unterbrochen. Letztlich verließ Chelinda das Haus ohne etwas aus dem Mädchen heraus bekommen zu haben. Um schneller weitere Informationen zu bekommen teilten wir uns auf. Während Agravain und Tulgo in der Stadt nach Cristobal suchten, verließen wir anderen Tenessos und gelangten nach dreistündigem Fußmarsch in das Heimatdorf von Ricardo Lasbondia. Chelinda befragte den jungen Novizen, doch alsbald stellte sich heraus dass er wohl nicht der Schuldige sein konnte.

    Wir kehrten zurück nach Tenessos und wurden am Stadttor vom diensthabenden Hauptmann Kestenos aufgehalten, obwohl Gronar uns als Sonderbeauftragte des Präsidenten vorstellte. Zur Strafe für unseren Verstoß gegen die Ausgangssperre, die nach dem Diebstahl des Eis verhängt worden war, sollten wir die Nacht im Kerker verbringen. Ich war wie gelähmt und brachte kein Wort mehr hervor, doch Gronar lies sich vom Gebaren des Hauptmannes nicht irritieren. Nach einigen klaren Worten des Zwerges wurde Kestenos sogar recht freundlich und lies uns passieren. Am Liebsten wäre ich Gronar vor Dankbarkeit um den Hals gefallen. Bald darauf erreichten wir endlich das Gasthaus und trafen dort auf Agravain, der jedoch nichts neues heraus gefunden hatte.

    Wir beschlossen, uns noch in den Kneipen am Hafen umzusehen, da wir vermuteten dort etwas über Cristobal heraus zu finden. Gemeinsam mit Gronar und Hemdrik zog ich durch einige Lokale. Hemdrik lieh sich etwas Gold von Gronar und spielte unter dessen Beobachtung ein paar Runden mit den anwesenden Gästen, um diese unauffällig zu befragen. Ich diente dabei zur Ablenkung der Herren, damit nicht allzu sehr auffiel, dass Hemdrik kein besonders guter Spieler war. Dies führte zu einigen eher unschönen Szenen, da meine weiblichen Reize scheinbar viel interessanter waren als das Glücksspiel. Wir erfuhren jedoch, dass Cristobal hohe Spielschulden hatte und meist im „Roten Helden“ zu finden sei. Wir begaben uns dorthin und Hemdrik verspielte noch mehr von Gronars Gold, während ich von einem sehr gut aussehenden jungen Mann so einiges an Informationen über Cristobal erhielt. Bei dem Mann handelte es sich um Sedward MacSeal, einen albischen Zahlmeister. Was er über Cristobal erzählte musste Hemdrik sich merken, denn ich war von Sedwards Anziehungskraft so abgelenkt, dass ich alles andere vergaß. Er machte mir schönere Komplimente als je ein Mann zuvor und ich war ihm sofort verfallen. Ohne weiter darüber nachzudenken begleitete ich ihn auf sein Zimmer und gab mich ihm die restliche Nacht über hin. Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und er erzählte mir mit blumigen Worten, dass er sich auf den ersten Blick in mich verliebt habe und ich mit ihm zurück nach Alba gehen und ihn heiraten müsse. Völlig überrumpelt stimmte ich zu, erbat jedoch noch etwas Zeit um meine Angelegenheiten zu regeln. Sedward versprach, auf mich zu warten. Wenngleich ich heute über seine Avancen wohl nur hätte lachen können, fühlte ich doch so etwas wie Verliebtheit. Oder zumindest war ich sehr geschmeichelt. Und die Aussicht einen Mann zu haben, der in Alba auf mich wartete und mich sicherlich vor jeder Verfolgung beschützen würde gefiel mir gut. Was für ein egoistisches junges Ding ich war.

    Ich ließ einen glückseligen Sedward zurück und traf auf dem Weg zur Herberge auf meine neuen Freunde. Diese wollten die junge Marla erneut befragen. Kurz darauf befanden wir uns bereits im Haus des Mädchens, ohne dass ich mich daran erinnern konnte, was unterwegs gesprochen worden war. Zu lebhaft waren die Bilder der letzten Nacht. Chelinda begann mit der erneuten Befragung, doch sie erfuhr kein Wort von Marla. Da wurde sie plötzlich sehr wütend und drohte, dem Mädchen Schmerzen zuzufügen wie diese sie noch nie empfunden hatte. Ich erschrak sehr über diese Seite von Chelinda. Noch wusste ich schließlich nicht, wie aufbrausend sie manchmal sein kann. Glücklicherweise erwies sich Gronar erneut als Retter in der Not. Er packte Chelinda und zerrte sie nach draußen, so dass ich Marla in Ruhe befragen konnte. Geschickt entlockte ich ihr, dass Cristobal für die Nacht des Diebstahls kein Alibi hatte und wohl in einem Fischerdorf im Osten untergetaucht war. Ich versuchte auch, sie davon zu überzeugen, dass Cristobal nur ein elender Schürzenjäger war der ihre Liebe nicht verdiente, doch sie schien meine Worte nicht einmal recht zu verstehen, so verblendet war sie.

    Auf dem Weg zu dem Fischerdorf bemerkte ich, dass Tip wieder seine ursprüngliche Größe erlangt hatte. Die Wirkung des Schrumpfpulvers ließ wohl nach einiger Zeit nach. In dem Dorf fanden wir Cristobal zwar nicht, jedoch war dort ein Boot gestohlen worden und wir vermuteten, dass er damit hinüber zum Festland geflohen war. Schließlich verfolgten wir den Dieb mit Hilfe einer vom Präsidenten gestellten Galeere samt Besatzung bis zum anderen Ufer. Dort entdeckten wir das gesuchte Fischerboot hinter einem Gebüsch. Chelinda fand einige Haare die wohl von Cristobal stammen mussten und Hemdrik entdeckte Spuren von Pferden. So konnten wir den Flüchtigen weiter ins Landesinnere verfolgen.

    Während der weiteren Reise, die mehrere Tage dauerte, wurden wir immer wieder von einem vermummten Unbekannten beobachtet. Dieser schien uns jedoch freundlich gesonnen zu sein, denn ab und an half er uns weiter wenn wir die Spur verloren hatten. Am vierten Tag unserer Reise verließ er uns jedoch wieder, nachdem er mit Chelinda ein kurzes Gespräch auf scharidisch geführt hatte. Sie erklärte, dass er uns begleitet habe so weit er konnte, wir von hier an jedoch alleine weiter gehen mussten.

    Kurz darauf wurden wir überraschend von vier Gladiatorspinnen angegriffen. Tulgo, Agravain und Chelinda wurden von den Spinnen mit klebrigen Fäden beworfen und verfingen sich in diesem Netz. Wir kämpften gegen die schier übermächtig erscheinenden Gegner, doch da einige von uns bereits gefesselt und damit kampfunfähig waren hatten wir kaum eine Chance. Gerade als ich glaubte nun sei es bald um uns geschehen verdunkelte sich der Himmel und über unseren Köpfen schwebte ein riesiger bronzefarbener Drache. Einen Moment lang war ich erschrocken und vor Furcht und auch ein wenig Bewunderung für dieses beeindruckende Wesen wie erstarrt. Doch dann ahnte ich, warum dieser Drache genau jetzt aufgetaucht war. Und so war es auch: Er kam uns zu Hilfe und versengte mit seinem feurigen Atem die Spinnen. Dank ihm waren bald alle Gegner besiegt. Ich nickte dem Drachen kurz zu und beachtete ihn dann nicht weiter. Ich musste mich um Chelinda kümmern, denn sie war von einer der Spinnen gebissen worden und bewegte sich nicht mehr. Verzweifelt sah ich auf meine Freundin hinab und betete zu Vana, dass sie überleben würde. Schnell erkannte ich zu meiner Erleichterung, dass das Gift der Spinne sie wohl nur gelähmt hatte. Einige Zeit später erwachte Chelinda wieder als sei nichts geschehen. Wir zogen weiter und begegneten einem goldenen Drachen, der sogar noch etwas größer und schöner war als der bronzefarbene. Es war ein Weibchen und sie stellte sich uns als Welanoth vor. Besorgt beobachtete ich meine Gefährten, doch sie schienen weder panisch fliehen zu wollen noch machten sie Anstalten die Drachin anzugreifen. Welanoth erklärte, dass dieses Gebiet ihr Reich sei und wir von ihr nichts zu befürchten hatten. Sie wünschte uns eine gute Reise, erhob ihre Schwingen und flog davon.

     

    Wir setzten die Verfolgung Cristobals fort und gelangten am nächsten Abend zu den Kaf-Bergen, wo uns die Spur zu einer Felswand führte. Nach einigem hin und her schafften wir es, dass die Felswand sich wie von Geisterhand öffnete. Dahinter befand sich ein dunkler Gang, der uns in einen großen Pferdestall führte. Wir hatten wohl eine Schmugglerhöhle entdeckt. Bei der Durchsuchung der Höhle, in der sich so einiges an Reichtümern befand, stießen wir schließlich auf Cristobal sowie einen weiteren Mann. Sie griffen uns sofort an und so blieb uns nichts anderes übrig, als uns zu verteidigen. Leider überlebte keiner unserer beiden Gegner. Kurz darauf fanden wir auch das riesige goldene Ei. Da die Wirkung des Schrumpfpulvers ebenso wie bei Tip bereits nachgelassen hatte, war es ein recht kompliziertes Unterfangen, das Ei transportfertig zu machen. Als wir endlich aus der Höhle traten, erwartete uns dort eine Hundertschaft schwer gerüsteter Asad mit grimmigen Mienen. Während wir noch über diesen Anblick erschrocken waren stieg ihre Anführerin vom Pferd und stellte sich uns als Isalya vor. Sie dankte uns für die Hilfe beim Auffinden der Schmugglerhöhle. Zur selben Zeit betraten bereits einige der Asad die Höhle und übergaben alle Schmugglerware dem „Licht Ormuts“, wie sie es nannten. Auch was wir an Beute auf unsere Pferde gepackt hatten mussten wir dem Feuer übergeben. Im Austausch dafür gab Isalya jedem von uns einen Beutel voller Edelsteine und dankte uns erneut überschwänglich. Dann stieg sie wieder auf ihr Reittier und empfahl uns, die Gegend schnell zu verlassen, da sich die restlichen Schmuggler näherten. Und dies sei nicht mehr unser Kampf. Dagegen hatten wir kaum etwas einzuwenden.

    Nach ein paar ruhigen Reisetagen, als wir schon fast die Küste erreicht hatten, bekam das goldene Ei plötzlich mehr und mehr Risse. Wenige Momente später sprang die goldene Schale in vier gleich große Stücke. Dazwischen saß ein nackter junger Mann, der aussah als stamme er aus den Küstenstaaten. Völlig verwundert fragten wir ihn, wer er sei und wie er in das Ei gekommen war. Er erklärte, dass er der Präsident sei. Noch immer verwirrt über die Geschehnisse nahmen wir ihn mit uns und wurden an der Küste schon von der Staatsgaleere von Tenessos erwartet. Emilio il dos Saratoga begrüßte den jungen Mann euphorisch. Zurück in Tenessos erfuhren wir, dass es sich tatsächlich um den neuen Präsidenten handelte. Der alte war genau zu dem Zeitpunkt verstorben, als sich das Ei geöffnet hatte.

    In einer prunkvollen Zeremonie wurde das Ei wieder zusammen gesetzt und an seinen angestammten Platz gebracht. Uns wurde zum Dank für unsere Dienste die Ehrenbürgerschaft von Tenessos verliehen und wir wurden wie wahre Helden gefeiert. Jedoch mussten wir versprechen, über die Ereignisse Stillschweigen zu bewahren.

    Wir blieben noch einige Monate in Tenessos. In all der Aufregung hatte ich meine Begegnung mit Sedward MacSeal schon fast vergessen. Doch bald bemerkte ich, dass meine Regelblutung ausblieb. Ich bat meine Göttin um Rat und schnell war mir klar, dass ich neues Leben in mir trug. Sedward weilte schon nicht mehr in der Stadt, doch gemeinsam mit Chelinda machte ich mich per Schiff auf in Richtung Alba.

  5. Zusammenfassung :D

    ganz ohne Spoiler,...

     

    Mitspieler:

    1. Solwac - Arturo Di Orfano - Magier

    2. Christin - Nuala, Dienerin der Vana

    3. Die Hexe - Chelinda - Herr der Flamme

    4. Herotinas - Ivar "Silberzunge" Sigrunson - Waelischer Krieger

    5. Unicum - Cassandra Enricarella Ricarda

    6. Tjorm - Finnag O'Cerolen - Erainischer Barde

     

    Die Küstenstaaten - in ihrer Gemeinschaft sind sie etwa genauso interessant wie Chandranor selbst. Nur muss man in Chandraor nicht so weiter Reisen zwischen den einzelnen interessanten Dingen machen.

    Mit Chelinda, Nuala und einem Waeländer namens Ivar - den die beiden anderen kennen reise ich mit einem Valianischen Handelsschiff nach Parduna. Die Fahrt ist nichts besonderes, Nothuns Segen liegt wohl auf uns. Ich frage mich ob ich eine Göttliche Aura Nothuns habe.

    Wir kommen am Hafen an und - müssen warten. jedes Mal wenn der Wind ablandig ist juckt es mich schon in der Nase. Was haben die in Parduna gemacht? Wir erfahren es recht schnell - es gibt einen Schönheitswettbewerb. Die Gewinnerin erhält einen Adelstitel und darf der vor kurzem verwitweten Tochter des Fürsten als Zofe dienen.

    Ob die Bewerberinnen da alle wissen worauf sie sich einlassen? Jeden Tag vor der zu bezofenden aufstehen und nach dieser ins Bett gehen. Immer bereit sein wenn sie in der Nacht Hilfe braucht. Gut es scheint noch eine jüngere Dame zu sein, aber das ändert sich ja auch im Laufe der Zeit. Immer muss man da sein, hier und da eine Leckerei bereit haben oder etwas zu trinken und immer darauf aufmerksam machen das dies der Figur schadet. Man sollte genügend Kraft haben ein Mieder zu schnüren und genügend Anstand um hier und da nicht zu kichern wenn etwas passiert. Die Manieren sollten sogar besser sein als bei der auf die man aufpasst. Ja das alles ist schon ein Knochenjob. Doch andererseits kann man so sehr gute Freundschaften unter Frauen schließen. Ich muss im nächsten Brief nach Hause unbedingt nach meiner alten Kammerzofe fragen.

    Über dem Hafen liegt eine Dunstwolke aus Hafengerüchen und Parfüm. Um es auf den Punkt zu bringen: der Gestank ist unerträglich. Ein anderes Problem stellen die vielen Leute dar welche in der Stadt sind. Ein Gasthaus zu finden scheint unmöglich. Selbst der Convendo ist völlig überfüllt, nach einem kurzen Blick versuche ich es nicht mal dort etwas zu finden. Vieleicht spreche ich in kürze Don Cosi an ob im Convend für mich nicht eine Beförderung möglich wäre. So ein kleiner Titel hier und da öffnen vielleicht doch noch Türen die sonst verschlossen sind. Und meine Bedürfnisse das Bett mit einem Magus Priorius zu Teilen der am nächsten Tag wegen einem Herzinfarkt Tod neben oder auf mir liegt - da habe ich kleinen Bedarf daran.

    Die Stadt erliegt einem Schönheitswahn. Sicher ich schminke mich ja auch ab und an, hier ein Liedschatten da eine Wimperntusche und natürlich die Haare immer schön Färben. Aber so etwas habe ich noch nie gesehen, außer bei Maskenbällen.

    Nuala schwärmt von einem „Franq“ und ist entsetzt das niemand diesen kennt,... woher sollte ich den kennen, ich war noch nicht in Parduna! - Aber den muss man doch kennen. Nun ja ich soll ihn auch kennenlernen.

    Wir treten tatsächlich in Kontakt mit einer der Teilnehmerinnen des Wettbewerbes. Ein schönes junges Ding um das auch schon einige Schmetterlinge fliegen (insbesondere in Form eines erainischen Barden) nebenbei picken wir hier auch einen Arturo Di Orfano- auch ein Convendsmagier auf. Ich werfe Chelinda einige Blicke zu - ich kenne ihre große Skepsis bezüglich des Convends.

    Zumindest kann die Teilnehmerin uns eine Bleibe zuschanzen. Es scheint gewisse politische und verschwörerische Verwicklungen zu geben,... ach herrjeh - ich würde mich sehr wundern wenn es diese NICHT geben würde! Was würden denn dann Abenteurer, die ich mittlerweile allen halben fast überall wo ich hinkomme treffe, den sonst tun? Es besteht dabei auch die Möglichkeit diesen Franq zu besuchen, welcher wohl einen Klamottenladen hat.

    Ich will jetzt nicht im Detail auf unwichtige Details eingehen aber der Klamottenladen von Franq ist durchaus eine Erwähnung wert. Er hat eine Waelingerin als Empfangsdame die ziemlich interessant ist. Das Gebäude ist auch sehr exquisit und teuer. Ich schließe indes mit der Waelingerin einen Vertrag über eine Weinlieferung ab.

    Nuala lässt sich ein Gewand schneidern das,... deutlich zeigt welchen Aspekt ihrer Göttin sie wohl bevorzugt: Den der direkten Verführerin.

    Meine Alchemistische Nase warnt mich bei den Gängen durch die Stadt des häufigeren vor explosiven Konzentrationen in der Luft - so stark ist hier alles Parfümiert. Alleinhalben werden Verjüngungstränke und Schönheitsmittelchen angeboten. Die Gewinnspannen scheinen einfach nur Immens zu sein.

    Doch schließlich denken wir noch ein Komplott auf, und - das möchte ich hier wirklich mal lobend erwähnen, die Culsu Ordenskrieger zeichnen sich durch Professionalität aus! Nun das will ich aber auch sehr hoffen, bewachen sie doch daheim bei mir auch etwas das schön, mir wert und teuer ist.

    Ich wünsche der Gewinnerin des Wettbewerbes jedenfalls das Beste.

  6. (Freitag (Vormittag) Con-Saga - Fiesta und Combatada zu Lapaune)

    Bro Cendrik

    DieHexe Chelinda

    Herothinas Ivar

    Tjorm Finnag O'Cerolen

    Ohgottohgott Bakkar

    Uigbeorn: Peleanos

    Uta Oscar

    Hirotega Regina del la Noca

     

    Hochsommer in den Küstenstaaten.

     

    Es ist viel zu warm hier. Die Arbeiten am Keiler gehen voran und wenigstens kann man ihn wieder benützen.

     

    Es ist mir zu Ohren gekommen das Waelinger an der Küste sind und dem Conte Federgo zu Diensten ist. Meine ersten Gedanken dazu sind derart das ich mich frage was meine Landsmänner denn bei diesem Küstenstaatler an Klamotten anziehen müssen,... ich für meinen Teil bin hier eher zu wenig als zu viel bekleidet.

    Zu seiner Hochzeit veranstaltet der Conte eine Combatada. Ich brauche doch recht lange um mir klar zu werden das es mich in den Fingern juckt und doch ich auch etwas angewidert bin vom Gedanken in einer Arena zu stehen. Zu oft bin ich selbst im heißen Sand einer Arena gelegen und wurde danach getriezt und geschlagen um bessere Leistungen zu erzielen. Doch es war auch ein erhebendes Gefühl vor den Massen zu stehen und diese Jubeln zu hören. Und wenn dann noch der Seekönig mit seinem Tüchlein winkt ist der Abend gerettet,... und man hat vielleicht ein paar Tage ruhe.

    Gottesurteile wird es ja wohl nicht geben – und selbst der Conte könnte mich nicht zwingen wieder jemanden unschuldigen zu töten – nur um die Massen zu begeistern – Davon abgesehen ist sein Ruf nicht derartig.

    Die Gedanken gehen mir trotzdem durch den Kopf.

    Der Seekönig ist weit und so mache ich mich auf und erreiche den Ort der Veranstaltung. Einige Leute kenne ich hier schon. Doch ich bin nicht wichtig genug um eingeladen zu werden im Palast zu schlafen - ist vielleicht auch besser so. Den Adeligen und mächtigen zu nahe zu kommen kann sehr schmerzhaft werden. Meine Haut würde die Spuren von Klingen und Peitschen tragen wenn sie nicht durch Drachenblut gehärtet wäre. Naja vielleicht sehe ich ja Donna Alchira - eine der bekannteren Seidwirkerinnen hier.

    So bin ich also gespannt was das Fest wird.

    Männer, Zelte und Alkohol - sind wieder mal eine dumme Mischung, doch zum Glück war am Abend vor der Combatada keiner Betrunken genug um mich anzusprechen ob ich ihm das Bett wärmen würde,... (wärmen! Bei der Hitze!) nicht viel anzuhaben hat vielleicht auch den Vorteil das man genügend Muskeln sieht das die Männer auch glauben das ich mit den Waffen die ich trage auch umgehen kann.

    Ich melde mich mal für den Nahkampf und den Hindernislauf an.

    Der Tag beginnt mit einem,... Gedichtwettbewerb?

    So etwas hat es in Chandranor jedenfalls nicht gegeben (nicht in einer Arena in der ich war jedenfalls).

    Es gibt aber nur zwei Beiträge und beide werden gewinnen deswegen den Hauptpreis. Fineagh O'Carolan habe ich vor zwei Jahren in Maritimar kennengelernt. Den anderen Gewinner 'Oscar' kenne ich noch nicht.

    Dann geht es in den Sand. Ich schaue mir die Sache erst einmal an, es scheint leider nur ein einfaches Zweikampfsystem zu sein. Was will man auch von der Provinz anders erwarten.

    Es wird gewettet - oh jeh! Ich setze hier und da etwas, etwa wenn ich die Leute kenne, oder wenn die Quoten einfach so sind das ein Gewinn sich lohnen würde.

    Die Leute kämpfen einfach drauflos, ohne Choreographie, ohne Show.

    Die Quoten stehen auf meiner Seite und so stolpere ich in die Arena, scheinbar über meine eigenen Schnürsenkel und mein Gegner taxiert mich vorsichtig. Ich setze einen Glückstreffer und er wird von der Schockwaffe tatsächlich verletzt.

    Einen weiteren Treffer schickt ihn in den Sand.

     

    Ich traue meinen Augen nicht so recht als ich schließlich sehe wer diesen Wettbewerb gewinnt: die kleine Seidwirkerin Chelina. Nun,... wenn eben Magie soweit erlaubt ist,...

    Dann kommt der Hindernislauf - Rauf auf's Pferd - Lanze greifen, ein Ziel um-stechen, ein Ausweichlauf, eine Wand hoch, über ein Wasserbecken Balancieren und schließlich ein kleines Ziel treffen.

    Don Cendrik gilt allgemein als der Favorit. Als Gewinner des Stadtlaufes trauen die Massen ihm viel zu. Doch die Lanze erweist sich als großes Hindernis für ihn.

    Ich erwische ein ruhiges Pferd und habe Glück mit dem Treffen des Ziels, doch liege ich nicht vorne.

    Der Hindernislauf würde einen schon in den Dreck schicken doch ich weiche allem aus, hinter mir erwischt es aber jemanden wie ich dem Grölen der Menge entnehme. Ich renne einfach blind Weiter und komme durch.

    Erst ab der Mauer trennt sich das Feld wirklich. Der einhändige Bakkar hat hier sicherlich seine Probleme doch ich schaue mich nicht um. Chelina ist auf der gleichen Höhe wie ich.

    Ich setze alles auf eine Karte und renne einfach los.

    Ich höre die Schritte der kleineren Frau hinter mir und schwere Stiefel von jemand anderem. Dem Waelinger Ivar vielleicht? Ich weiß es nicht genau, vielleicht auch jemand anderen. Chelinda kenne ich gut genug um sie an den Schritten zu erkennen.

    Ich springe von der Mauer, rolle mich ab und ergreife einen Bogen. Der Pfeil landet in einer einzigen Bewegung an meiner backe und ich versenke ihn direkt im Zentrum der Scheibe.

    Nach einigen Tagen bei der eigentlichen Hochzeitsfeier versuche ich eine kurze Audienz bei Donna Alchira zu erhalten. Ich hatte vor genau 2 Jahren ja einmal für sie gearbeitet - und gute Kontakte sollte man Pflegen. (Auch wenn sie zu Seidwirkern sind)

    Ich lade Ivar in den Wilden Keiler ein und gehe wieder in mein neues Heim zurück.

    • 1
      Eintrag
    • 2
      Kommentare
    • 735
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    ConSaga - Von vollen Kellern und hohen Dächern

     

    Gildor Edward MacRocal

    TheSchneif Butch Händler aus Serendip

    Kessegorn Karkassian

    Schoguen Maron Halbling „Halblinge können das!“

    Wuschelkopp1990 Tarov aus Moravod

    Unicum Don Palfi Kohlenbeutel

     

     

    Mein Name ist Palfi Kohlenbeutel.

     

    Ausgewiesen durch einige Empfehlungsschreiben aus Diatrava (Stadtwache, Convendo, Handelshäuser) über einen "Don Palfi Kohlenbeutel" liegen bei.

     

    Ich bin erst vor einigen Tagen in Dargirna eingetroffen und in der Taverne Anderstwelt abgestiegen. Mir wurde eine Nachricht zugesteckt über ein Treffen in einer dunklen Seitengasse.

     

    Argwöhnisch ging ich der Sache nach und traf dort auf vier Leute und einen Landsmann. Namentlich

    Edward MacRocal aus Alba, Butch ein Händler aus Serendip, Karkassian und Tarov aus Moravod.

    Sowie meinen Landsmann Maron.

     

    Es war zu diesem Zeitpunkt schon Stadtbekannt das die Ghulseuche immer noch "am laufen war" und das es etwas mit dem Mehl zu tun hat.

     

    Ich vermutete eigentlich an dieser Stelle das der Auftraggeber eher vom halbseidenen Gewerbe sein sollte, die Auswahl neu hier eingetroffener Leute aus der Ferne lies fast keinen anderen Schluss zu. Alternativ dachte ich an politische Verstrickungen.

     

    Wir wurden gebeten ein bestimmtes Stadtviertel genauer zu untersuchen. Wenn es denn in der nächsten Nacht zu großen Razzien in der ganzen Stadt kommen würde. Alleine schon die Tatsache das unser anonymer Auftraggeber sehr genau wusste das es diese Razzien geben würde - und in diesem Stadtviertel keine Stattfinden würde erstaunte mich dann doch schon.

     

    warum sollte der Auftraggeber dies nicht mit eigenen Leuten untersuchen?

     

    Ich zog in Betracht das der Auftraggeber während der Razzia selbst sehr beschäftigt sein würde.

     

    Am Tage untersuchten wir das Viertel und sprachen mit den Einwohnern. Der zustand einiger Häuser im Viertel ist sehr schlecht. keines viel wegen besonderer Güte auf - der Silberschmied hat aber sicher die dicksten Schutzmechanismen. Die Bausubstanz sehe ich aber eher im unteren Bereich. Nichts ist akut einsturzgefährdet, es sei den man ist - kein Halbling.

     

    Wir begaben uns also vor der Ausgangssperre in das fragliche Viertel.

     

    zunächst konnten wir nichts weiter erkennen. Erst spät in der Nacht betrat eine merkwürdige Gruppe das Viertel von der Nord Westlichen Ecke. Vier "Ghule" mit Säcken und dahinter eine Gestalt mit metallisch schimmernder Rüstung.

     

    Wir verfolgten sie und dabei wurde sicher einer von uns entdeckt. Es können eben nicht alle Schleichen - aber Halblinge, Halblinge können das!

     

    Der Kommandant der Herumschleichenden löste sich von der Gruppe welche urplötzlich verschwand (so was passiert wenn man nicht selbst schaut) Wir Halblinge untersuchten die Stelle wo die "Ghule" mit den Säcken verschwunden waren. Unsere Menschlichen Verbündeten stellten den Kommandant - welcher nach einem kurzen Schlagabtausch unter Zurücklassung seiner Metallschuhe verschwand.

     

    Die "Ghule" waren über die Kohlerutsche des Silberschmiedes in dessen Keller gekommen, hatten dann dort eine Falltür weiter nach unten geöffnet und die Säcke hindurch geschleppt. Einen der "Ghule" überwältigten wir in dem darauf folgenden Gang. Es gelang mir den schwer verletzen "Ghul" am Leben zu halten. Dieser war nur ein verkleideter Mensch. (Pfiffig, aber nicht pfiffig genug!"). Meine Menschlichen Kameraden standen an einer verschlossenen Tür hinter der wir die 3 anderen Ghule vermuteten.

     

    Während ich noch den Menschen verband ging es also nicht weiter. Schließlich war der verband fertig und ich machte mich an der Tür zu schaffen. Eine vergiftete Nadel hielt mich auch nicht auf. Wir öffneten die Tür und überwältigten die restlichen 3 Schergen ohne Probleme. zwei verstarben leider dabei. Den letzten konnten wir Halblinge wieder erfolgreich verbinden.

     

    Ich verhörte einen der beiden überlebenden und erfuhr das sie eine Diebesbande sind. ihr ehemaliger Chef verguhlte sich vor kurzem und sie wurden danach von einem Fremden "übernommen" - sie wissen nicht wie dieser aussah da er immer eine Maske trug. In dessen Zimmer fanden wir eine Truhe. In deren Deckel war ein Rabenförmiges "Bannamulet gegen Ghule" und ein Schriftstück mit Elfischen Runen. Unser Magier meinte doch tatsächlich es wären Zwergenrunen! Sie hatten gerade den großen Tempel überfallen und in den 4 Säcken war viel Silberschmuck aus dem Tempel.

     

    Wir bewachten das Versteck der Bande in der Hoffnung den Chef auf seiner Rückkehr zu erwischen. Leider vergeblich. Ich stellte stattdessen vom Kopfkissen dessen Bettes Haare sicher welche der Konvendo sicher für ein herbeizwingen oder ein Seelenkompass benutzen könnte, ich würde dies dringend Anraten! Schließlich ist ein Tempeldiebstal ein schweres verbrechen.

     

    Am Morgen schickten wir zwei Leute hinaus um Hilfe zu holen.

     

    Die Verletzen und der Tempelschatz wurden abgeholt und zum Nothunstempel gebracht. Ich übergab dem Fra Orlandez auch die Haare zur weiteren Verfügung.

     

    Palfi Kohlenbeutel.

     

    ----

     

    Nachtrag zu dem vorliegenden Dokument:

     

    Durch die weitere Untersuchung des Viertels wurde ein Totenbeschwörer aufgegriffen.

    Der Anführer der Diebe konnte durch das intelligente Vorgehen des Schreibers auch sichergestellt werden.

    Für ihre Verdienste wurde der Bruch der Ausgangssperre nicht weiter verfolgt sondern ein Lob ausgesprochen. Die beteiligten erhielten Geldbeträge von Balbosa (der Grund ist nicht ganz ersichtlich, vermutlich das er Interesse in diesem viertel hat) und vom Tempel.

    Zusätzlich wurden sie dem Kronrat vorgestellt

    • 2
      Einträge
    • 0
      Kommentare
    • 986
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    1. Abenteuer: Das Geheimnis von Tonda (in Anlehnung an das Abenteuer Ylathorstid)

    [Wer das Abenteuer Ylathorstid noch nicht gespielt hat, sollte nicht weiterlesen!]

     

    (Start: 9. Tag, 2. Tridiade im Rabenmond)

     

    Wie es sich für eine richtige Heldentruppe gehört, haben sie sich durch reinen Zufall in der Kneipe „Zum Rostigen Anker“ in Orsamanca kennen gelernt und nach interessanten Gesprächen sowie dem ein oder anderen alkoholischen Getränk festgestellt, dass sie mehr oder weniger das gleiche Reiseziel haben – die Stadt Tura.

     

    Also beschließen sie die weitere Reise gemeinschaftlich fortzuführen, um auch den Ausländern unter ihnen, die Vorzüge der Küstenstaaten zu erläutern, was sich nicht immer als leicht herausstellt.

     

    Auf ihrer Reise hören sie davon, das in dem Küstendorf Tonda das alljährliche Dorffest in den nächsten Tagen stattfinden soll und da auch gleichzeitig der Dorfvorsteher einen runden Geburtstag zu begehen hat, ein Magier für eine unvergessliche Lichtshow gebucht wurde.

     

    Da die Gruppe es nicht so eilig hat, beschließen sie den kleinen Abstecher in das Dorf Tonda zu machen, um in den Genuss der magischen Show zu kommen.

     

    Als sie die halbe Wegstrecke nach Tonda zurückgelegt haben, kommt ihnen ein laut fluchender Reisender auf einem Esel (mit Karre) entgegen, der nach seinem Äußeren wie ein Zauberer, der gerade einer Kindergeschichte entsprungen ist, aussieht.

     

    Bei dem Herrn handelt es sich um Obskurus, dem großen Magus Illusionum, der seine Probevorstellung in Tonda dermaßen verpatzt hat, das ihn die Dörfler fortgejagt haben. Alle seine magischen Gegenstände und Utensilien seien dabei zerstört worden. Nach einigem Nachfragen kann die Gruppe in Erfahrung bringen, das nicht nur seine Artefakte mit einem lauten Knall in die Brüche gegangen sind, sondern er seit dem auch nicht mehr zaubern kann.

     

    Es wird trotz der jetzt nicht mehr stattfindenden magischen Show beschlossen nach Tonda zu reisen, um wenigstens das Dorffest noch mitzunehmen.

     

    In der nächsten Nacht, sie sind nicht mehr weit von Tonda entfernt, findet die Gruppe im Bereich ihres Nachtlagers erst einen Ring, der aber noch an dem skelettierte Finger steckt und am Ende, das der Finger zu einem vollständigen Skelett gehört.

     

    Bei diesem Skelett finden sie neben dem Ring (Gold mit einem Rubin) auch eine versiegelte Schriftrolle mit einem rätselhaften Schriftstück, einen exotisch aussehenden Dolch, ein einfache Kette mit einem heiligen Symbol und ein paar altertümliche Münzen.

     

    Als sie am nächsten Tag im Dorf ankommen, begeben sie sich gleich auf Spurensuche, um festzustellen, was es mit dem Skelett und der rätselhaften Nachricht und der verpatzten Zaubershow auf sich hat.

     

    Hierbei konnten sie herausfinden, dass vor mehr als 200 Jahren fünf große Familien aus dem Dorf einen Pakt mit Piraten geschlossen haben. Diese dürfen eine versteckte unterirdische Grotte als Unterschlupf nutzen und gaben dafür einen Teil ihrer Baute ab.

     

    Eines Tages brachten die Piraten einen dermaßen großen Schatz in die Grotte, das die Mitwisser im Dorf beschlossen, den Schatz doch besser für das Dorf zu nutzten, da die Piraten ja schlechte Menschen wären.

    Sie versetzten den Wein für die Piraten mit einem Schlafmittel und warteten bis alle schliefen, dann brachten sie den Eingang zur Grotte zum Einsturz und töten die Piraten mittels des Zaubers „Todeshauch“. Der landseitige Eingang wurde getarnt.

     

    Zwei der Piraten befanden sich zum Zeitpunkt des Verrates allerdings bei der Heilerin, die nichts von der Abmachung mit den Piraten wusste. Als die Verräter die beiden schwer verletzten Piraten abholen wollten, kam es zu einer hitzigen Diskussion mit der Heilerin, was darin endete, dass sie erstochen wurde. Diesen feigen Mord schoben die Verräter den verletzten Piraten in die Schuhe und ließen sie hängen.

     

    Nachdem sich alles etwas beruhigt hatte, begannen die fünf Familien damit, die Schätze zu plündern und ließen vom Schmied ein Schloss für den landseitigen Zugang anfertigen, der nur mit fünf Schlüsseln zu öffnen ist. Je ein Schlüssel ging in den Besitzt der verräterischen Familien.

     

    Am Jahrestag ihres Verrates und schändlichen Mord an den Piraten erfolgte kurz nach Mitternacht der erste Angriff der Piraten. Viele in dem Dorf wurden getötet. Der einzige sichere Ort war der Tempel.

     

    Als Reaktion auf diesen Angriff ließen die fünf Familien heimlich einen Bannkreis um das Dorf errichten und schufen das jährliche Dorffest. An diesem Jahrestag kommen alle Dörfler aus der Umgebung ins Dorf und bleiben bis Sonnenaufgang.

    Durch den verpatzten Zauber von Obskurus wurde allerdings neben seinen magischen Gegenständen, auch der Bannkreis zerstört, so dass in der Festnacht die Piraten wieder ins Dorf einfielen und viele Dörfler töteten.

    Nachdem die SC herausgefunden hatten, was passiert war, setzten sie die Dörfler unter Druck, dass sie die Schlüssel für die Piratengrotte erhalten. Sie wollten die Reste der Piraten ordentlich beerdigen, damit sie ihre Ruhe finden.

     

    Als sie die Grotte betraten, mussten sie jedoch feststellen, dass die Piraten in der Höhle als Spuk hausten. Allerdings gelang es den SC mit den Piraten zu verhandeln, ihnen deutlich zu machen, dass die jetzigen Bewohner des Dorfes nichts mehr mit den Verrätern zu tun hätten.

     

    Die Piraten sahen ein, dass ihre Zeit der Rache vorbei ist und verlangten von den Dörflern, dass die Grotte soweit freigeräumt wird, dass sie mit ihrem Schiff auf die offene See gelangen könnten.

     

    Mit Hilfe der SC gelang es den Dörflern die Grotte soweit freizuräumen, dass das Piratenschiff in den Sonnenuntergang fahren konnte. Zur Sicherheit wurden aber auch die Knochen eingesammelt und in geweihter Erde beigesetzt.

     

    Da die Dörfler kein Geld oder andere Besitztümer haben, die sie den SC als Dank übergeben konnten, habe diese nun in Tonda für die nächsten Jahre immer ein kostenloses Dach über dem Kopf und all-inclusive.

     

    Wichtige Personen:

     

    Obskurus, Magus Illusionum

    Harlan der Schmied

    Priester Simon

    Yorric, der Dorfvorsteher und seine Frau Melinda
    • 1
      Eintrag
    • 0
      Kommentare
    • 908
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    Hallo ihr Rollenspieler,

     

    mal etwas das nicht direkt mit dem Hobby zu tun hat. Euer Prediger - aka Micha - ist ja ein ehrenamtlicher Radiomoderator. Ich habe eine regelmäßige (4. Montag im Monat) einstündige Sendung, die sich "eigentlich" mit Festivals befasst. Musikalisch spiele ich quer durch den Garten. Die nächste Sendung ist am 23.05.2016 von 23-24 Uhr

    Worum geht es genau (Link)

     

    Playlist:

    Alone

    Vom Album: Here Come the Girls

    Von: The London Souls

     

    Glitter & Gold

    Vom Album: Glitter & Gold

    Von: Barns Courtney

     

    Agape [Musik-Downloads]

    Vom Album: Islands [Explicit]

    Von: Bear's Den

     

    Lose It [Musik-Downloads]

    Vom Album: Oh Wonder

    Von: Oh Wonder

     

    The Man On the Ferry [Musik-Downloads]

    Vom Album: Silent Treatment

    Von: Highasakite

     

    Move

    Vom Album: Move

    Von: Rat Boy

     

    The Road [Musik-Downloads]

    Vom Album: Cannibal Corpse

    Von: Kiko King & creativemaze

     

    A Country Called Home [Musik-Downloads]

    Vom Album: A Country Called Home

    Von: Ryan Bingham

     

    Starlight [Musik-Downloads]

    Vom Album: Starlight

    Von: Muse

     

    Ewig allein [Musik-Downloads]

    Vom Album: Schuld

    Von: Tüsn

     

    Yellow [Musik-Downloads]

    Vom Album: Parachutes

    Von: Coldplay

     

    I Need You [Musik-Downloads]

    Vom Album: Die Bestimmung - Divergent: Original Motion Picture Soundtrack

    Von: M83

     

    Electric Love [Musik-Downloads]

    Vom Album: Candy

    Von: BØRNS

     

    Zu hören bin ich im Großraum Hannover oder über Live Stream

    Ich glaube allerdings ich habe in dieser Sendung die Audio Aufzeichnung meiner Ansagen versemmelt.

  7. Wir sind wieder in Thame angekommen. Unseren Auftrag haben wir erfüllt. Wir konnten alle drei Insignien bergen und nun sind sie wieder in den Händen der Zwerge. Meinen Gefährten, abgesehen von Golrek, dem der Rückweg durchs Gebirge ordentlich zugesetzt hat, geht es gut. Trotz der Schrecken, die wir bei unserer Suche noch erlebt haben. Wir waren nicht die einzigen gewesen, die etwas in der Binge gesucht hatten. Als wir im Inbegriff waren die Binge zu verlassen, kam ein Mann auf einem fliegenden Dämon, um einen weiteren Orcsstamm unter sich zu vereinen. Er war mutig und mächtig genug um sich dem Drachen zu stellen, welcher über die Orcs herrschte.

    Als Golrek den Mann beschrieb, wäre mir um ein Haar sein Name über die Lippen gekommen. Thalion. Er weckte Erinnerungen an Niertalf, an eine Zeit in der Enya noch gemeinsam mit ihren Gefährten gefährliche Abenteuer erlebt hatte. Dieses neuste Ereignis ist zutiefst beunruhigend und macht deutlich, dass die Gefahr durch den Herrn der Nebelberge und seine Schergen – welche Pläne sie auch immer verfolgen – nicht zu verachten ist. Doch Edana sollte vom Herrn der Nebelberge, Thalion und den Geschehnissen in Niertalf nichts wissen. Ich hätte mich damit verraten.

    Mittlerweile muss ich mir darüber keine Sorgen mehr machen, nicht mehr darauf achten was ich sage. Es gibt keine Geheimnisse mehr und das ist gut so.

     

    Ich habe es mir so einfach gemacht und doch so schwer. Jetzt wo die Worte ausgesprochen sind, frage ich mich wie ich sie so lange in mir behalten konnte. Erleichterung erfüllt mich. Der geteilte Schmerz ist so viel erträglicher. Und dann sind da noch Grays Worte. Worte, die mein Kopf nicht fassen kann und mein Herz doch voller Hoffnung glauben möchte.

    Ich hatte Gray in der Zwergenbinge gesagt, dass ich ihm etwas zu erzählen hätte und mir damit jegliche Ausflucht genommen. Ich wusste, wenn ich nachdem wir in Thame angekommen waren nicht zeitnah an ihn herantreten würde, würde er mich von sich aus ansprechen. So wählte ich einen Moment in Rumildas Herberge in dem wir ungestört waren, um mich ihm zu offenbaren. Glannis, Golrek und Nissyen hatten sich bereits zu Bett begeben.

    Ich hatte Angst. Angst vor Grays Reaktion. Wäre er wütend, weil ich ihm etwas verschwiegen hatte. Würde er mein Schweigen als Lügen betrachten? Würde ihn der Verlust von Dylan zu sehr schmerzen? Würde er mich überhaupt noch nach meinem Geständnis an seiner Seite haben wollen? Was war seitdem wir uns das letzte Mal gesehen hatten passiert, wo war der Rest unserer Gefährten, Mira, Kirschli und Salomon? Es fiel mir schwer einen Anfang zu finden, doch als ich erst einmal begonnen hatte, flossen die Worte wie Lava aus einem ausbrechenden Vulkan. Es war gut so, Gray musste erfahren was seit unserer Trennung geschehen war, er hatte ein Recht darauf vom Tod seines Freundes zu erfahren. Er sollte nicht länger in dem Irrglauben bleiben, ich könnte mich nicht an ihn erinnern.

    Zuerst begann ich mit Feuermal. Wie es mich zu ihm und den anderen geführt hatte. Dann gab ich zu meine Erinnerungen wiederzuhaben. Alle. Bevor Gray mich unterbrechen konnte und meine Entschlossenheit ins Wanken geriet, sprach ich über die Ereignisse in Glamis. Manches führte ich nicht aus und Gray fragte nicht weiter nach. Dafür war ich ihm dankbar. Selbst wenn der Albtraum durch die Seelenheilung gemildert worden war, blieben es dennoch furchtbare Erinnerungen von denen niemand erfahren musste. Schließlich erzählte ich Gray von Dylans Tod. Da überraschte er mich, als er meinte, er habe anderes gehört. Anscheinend hatte Glannis Dylan an der Bardenschule in Erainn getroffen. Das bedeutet er lebt noch! Aber wie ist das möglich? Sandrina hat ihn doch von seinem Tod gesprochen und dann vor meinen Augen das Gift eingeflößt. Hatte ich mich etwa getäuscht? War mein Geist schon so verwirrt gewesen durch all die Schrecken und Schmerzen?

    Mein erster Gedanke war, dass ich ihn suchen muss. Ich war davon ausgegangen, dass Gray den Wunsch Dylan wiederzusehen und sich zu vergewissern, dass er lebt mit mir teilt, doch ich hatte mich getäuscht. Als er über Dylan sprach wurde mir unmissverständlich klar, dass er ihn für das was geschehen war verantwortlich machte. In seinen Augen hatte Dylan mich nicht beschützt, obwohl sie es beide vor Vater geschworen hatten. Es schmerzte mich Gray so zornig auf seinen ehemals guten Freund zu erleben. In meinen Augen trifft Dylan keine Schuld. Wer auch immer diese Menschen waren, ich war ihr Ziel gewesen. Wie hätte Dylan davon wissen können? Und wenn dieser Mann tatsächlich ein Feind meiner Mutter ist, dann hätten auch Gray und Dylan gemeinsam nichts gegen ihn ausrichten können. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie mächtig er ist und wie viel Glück ich hatte, ihm zu entkommen. Aber so ist Gray nun einmal, ich bin fast froh, dass er mich nicht begleitet hat. Er hätte sich das selbst nie verzeihen können.

    Er war auch zornig, weil Dylan den Kummer über meinen Verlust in Alkohol ertränkte, anstatt mich zu suchen oder zumindest zurück zu kommen, um den anderen von den Geschehnissen zu berichten. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dylan ebenso von meinem Tod überzeugt war, wie ich von seinem. Ein Grund mehr ihn zu suchen. Ich muss ihm sagen, dass ich noch am Leben bin. Er soll nicht weiter einen Verlust betrauern, den es nie gegeben hat. Doch warum ist er noch am Leben? Ist er ebenfalls entkommen oder haben sie ihn gehen lassen? Warum ist er nicht zu Gray zurückgekehrt? Vor was hatte er so Angst, dass er nach Erainn geflohen ist?

    Wenn Glannis Geschichte stimmt, hat er das Lied welches wir gemeinsam begonnen hatten zu Ende geschrieben. Wie gerne würde ich es hören und gemeinsam mit ihm singen. Und doch, je mehr ich darüber nachdenke, desto größere Zweifel kommen mir. Wie soll ihn ihm nur begegnen, nach allen was geschehen ist? Ist es für ihn nicht sicherer, er ist nicht an meiner Seite? Vielleicht ist es besser, ihn in dem Glauben zu lassen, ich sei tot, sodass er nachdem er den Verlust verwunden hat neues Glück finden kann. Ich würde es ihm wünschen. Mit uns so lange zu verweilen, an meiner Seite zu bleiben, hat ohnehin nie seinem Wesen und Vorstellungen entsprochen. Und dann ist da noch Grays Zorn auf ihn. Ich kenne Gray gut genug um zu wissen, dass eine Begegnung der beiden keine gute Idee ist, auch wenn mein Herz es sich anders wünscht. Vielleicht kann ich Dylan eine Nachricht zukommen lassen, welche ihn von seinem Schmerz erlöst und dennoch eine Suche nach mir verhindert… Bevor ich jedoch dafür zur Feder greife, muss ich mir darüber in Ruhe Gedanken machen und entscheiden, was ich möchte.

     

    Gray erzählte mir, dass unsere Gefährten sich nach meinem Verschwinden einer nach dem anderen verabschiedet hatten. Zuerst kehrte Kirschli, die wir ohnehin noch nicht lange kannten, zurück in ihre Heimat, das Halfdal. Salomon kehrte ebenfalls alsbald Thame den Rücken und damit dem Warten auf Dylans und meine Rückkehr. Nun, mit ihm war es von Anfang an nicht leicht gewesen, so überrascht es mich wenig. Als letzte verließ, nach ein paar Auseinandersetzungen mir Gray, schließlich Mira die Stadt, über ihren Verbleib weiß er nichts. Dass sie nicht mehr bei ihm ist, nicht bereit war auf unsere Rückkehr zu warten oder sich auf die Suche nach Dylan und mir zu machen schmerzt mich wohl am meisten.

    Seit unserer Trennung in Thame und dem was danach folgte, haben wir uns alle verändert. Ich habe das Gefühl, etwas ist zerbrochen. Unsere Bande, die ich für stark gehalten habe sind einfach zerbrochen. Das Schlimmste daran ist, dass ich mir dafür die Schuld gebe. Ich hätte den Brief als eine Fälschung identifizieren können, hätte seinen Inhalt hinterfragen müssen. Mutter hätte andere Mitteln und Wegen gehabt mich schnell zu sich zu bringen. Ich hätte es besser wissen sollen, dann wäre uns viel Leid erspart geblieben.

    Nun sind es nur noch Gray und ich. Ich bin froh, dass ich ihm endlich die Wahrheit erzählt habe. Und doch mache ich mir hingegen aller Hoffnung nichts vor. So einfach können wir nicht zu dem zurückkehren was war. Ich kann nur hoffen, dass Gray unser Band genauso wichtig ist wie mir. Jetzt wo ich wieder bei ihm bin, weiß ich wie sehr er mir gefehlt hat. Die Erinnerungen an die Momente in denen ich ihn um ein Haar verloren hätte und der Schock darüber sitzen tief. Ich brauche ihn. Ich kann, darf ihn nicht verlieren!

  8. 20151231_210721lsanm.jpg

    Noch ist das Schlachtfeld unberührt...

     

    20151231_21181200b8d.jpg

    Die Seiten finden sich auf dem Feld ein.

    In der roten und gelben Ecke die Abenteuerer und ihre Unterstützer: Kiae, Wölfe, Zwergdrachen

    In der grünen und blauen Ecke die Feinde: Schwarzalben und Bestien

     

    20151231_2144322xljm.jpg

     

    20151231_21503790xv7.jpg

     

    20151231_215045vfyk5.jpg

     

    20151231_222302e2b3m.jpg

     

    20151231_224311qpaj2.jpg

     

    20151231_2256111kzzi.jpg

     

    20151231_232548g2a4b.jpg

     

    20151231_2333142da9z.jpg

     

    20151231_233324k5axf.jpg

     

    Das hier hat mit der Schlacht eigentlich gar nichts zu tun:

    20160101_001723kcbl6.jpg 20160101_0017254cyzl.jpg

  9. Letzten Samstag habe ich eine kleine Weihnachtsfeier mit einigen Jungs meiner NAJU-Gruppe gemacht.

    Wir haben Kekse gegessen, Kakao getrunken und gespielt. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei das Spiel RoboRally,

    dass ich auf Verdacht mal mitgenommen hatte.

    Kaum wurden sie der Verpackung ansichtig, ging es schon los?

    "Was ist denn das?"

    "Ist das ein Computer drin?"

    "Kann man das mit Smartphone spielen?"

    "Oder mit Tablet?"

    "Hast du etwa eine PS mitgebracht?"

    Meine Antwort war: "Es ist analog und es ist ein Roboterwettrennen durch eine Maschinenhalle."

    Reaktion der Kids: "A-ha..."

    Ich: "Wenn euch das Spiel so sehr interessiert, dann spielen wir das jetzt."

    Kids: "Okeee"

     

    Es hat einen Moment gebraucht, bis die Regeln verstanden waren, aber dann hatten wir sehr viel Spaß. :D

  10. Ja, ein weiteres Unboxing - ich hoffe, es macht euch ein wenig Spaß meine Gedanken beim Auspacken zu lesen.

     

    th_DSC_0031.jpg

     

    Die grüne Box ist auch irgendwie sehr schwampfig, finde ich.. schauen wir mal, was diesen Monat drin ist.

     

    Als erstes springt mir das Kichererbesenmehl ins Auge... vegan, glutenfrei... öhm, ja, hintenauf der Packung ist ein QR Code, vielleicht finde ich dann raus, wie ich das verwenden kann, denn ich hab so was noch nicht in den Fingern gehabt. Vielleicht finde ich ein gutes Falafel Rezept. Braucht man für Falafel einen Backofen?

     

    th_DSC_0032.jpg th_DSC_0033.jpg

     

    Als nächstes habe ich den Begleitbrief in den Fingern... Thema ist "Warm ums Herz im Herbst" - okay.. behalte ich mal in der Hinterhand, falls ich bei einem Produkt nicht weiß, was es ist.

     

    Unter dem Brief ist etwas, was mich gleich freut - Tee! In Pyramiden-Teebeutel - also eher was für mit in die Arbeit nehmen. Es ist ein Grüner Tee mit Mandarin/Orangen Aroma. Hört sich sehr lecker an. Auf der Schachtel ist alles auf Englisch, kann also sein,d ass es das in Deutschland noch gar nicht gibt!

     

    th_DSC_0034.jpg

     

    Jetzt sind die beiden Seitenteile dran - links ist eine süßsaure Grillsauce "Japanese Sticky Grill", ich bin kein großer Fan von süßsauer, aber probieren werd ich die bestimmt und wenn sie mir nicht passt, finde ich bestimmt einen Abnehmer. Rechts ist eine weiter Grillsauce "American Smokey BBQ" - dass ist schon eher mein Geschmack. Da ist es fast schon schade, dass die Grillsaison mehr oder weniger vorrüber ist und die Saucen sind nur bis Februar 2016 haltbar. Egal, gibts halt öfter Würschtl.

     

    th_DSC_0035.jpg th_DSC_0036.jpg

     

    Rechts ist noch eine Erdbeermarmelade - mjam.

     

    Dann finde ich das NOOZ Magazin und darin sind auch zwei Rezepte mit Kichererbsenmehl. Sind auch andere Rezepte und noch weitere Informationen... aber ich werde jetzt nicht alles lesen, sondern weiter unboxen.

     

    th_DSC_0037.jpg th_DSC_0038.jpg

     

    Die untere Hälfte entblößt sich komplett vor meiner Kamera - normalerweise würde ich jetzt einfach blind reingreifen.. mache ich gleich nach dem Gruppenfoto.

     

    th_DSC_0039.jpg

     

    Grabbelgrabbel.. okay, ich hab die Flasche als erstes erwischt: Mango Sprizz von Rauch. Ich kenne einiges von Rauch, schmeckt meistens nicht so nach Chemie. Ich hab eh grade Durst ^^

    Schmeckt intensiv nach frischer Mango und hat noch ein wenig Kohlensäure-Kick dazu, aber nur ein wenig und verwässert den Mango-Gemack gar nicht. Ich wrde wqahrscheinlich noch ein wenig Mineralwasser reinmischen, ist mir nämlich fast ein wenig zu intensiv. Aber hat großes Potential.

     

    Nächstes Produkt sind die Kräuter & Bouillon Würfel. Kann man sich vorstellen wie Gemüsesuppenwürfel mit einer Schicht Kräuter. Meine Nachbarin hatte mich gefragt, ob sowas mal dabei ist (letztes Mal ja leider nicht), also werde ich mir vielleicht 1-2 Stück stibitzen zum Probieren und ihr den Rest vermachen.

     

    Als vorletztes hab ich die Milch in der Hand - fettarme H-Milch von Bärenmarke, 1,5% Fett. Super, ich hab nämlich beim letzten EInkaufen vergessen Milch mitzunehmen! Die Frischmilch von Bärenmarke schmeckt mir, also gehe ich davon aus, dass die H-Milch mir auch taugen wird.

     

    Zum Abschluss gibt es was zu knabbern: Erdnüsse mit Sour Cream & Onion Geschmack. Ich mag Erdnüsse und ich mag die Geschmacksrichtung Sour Cream & Onion bei Chips... ich habe große Hoffnung, dass die Erdnüsse lecker sein werden... die werde ich gleich nachdem ich die Fotos hochgeladen hab, probieren.

     

    Noch ein letztes Abschlussfoto.

     

    th_DSC_0040.jpg

  11. blog-0753000001439759082.jpgWir sind in Krimml im Oberpinzgau gestartet, die Krimmler Wasserfälle entlang (sehr touristisch!) zum Krimmler Tauernhaus und haben dort übernachtet. Am nächsten Tag sind wir dann über die Birnlückenscharte zur Birnlückenhütte, vorbei an grandiosen Gletschern und ca. 1.000 Höhenmeter hoch. Das war zum Aufwärmen... denn dann ging es über die Krimmler Tauern und die Rainbachscharte zum Plauener Haus; ein harter 8-stündiger Marsch mit etlichen anspruchsvollen Stellen über Block-Geröllfelder und steilen An- und Abstiegen. :schweiss: Zwischendurch haben wir auch Italien kurz erobert. :turn: Das Plauener Haus entschädigte dann allerdings mit einem tollen Abendessen, allerdings nicht mit Duschen, denn die waren aufgrund des Wassermangels abgestellt. :lookaround:

     

    Der folgende Tag wurde ebenso hart & anspruchsvoll, denn der Weg über die Gamsscharte zur Richterhütte entpuppte sich als technisch anspruchsvoll und Mut musste man auch haben, angesichts steiler, versicherter Stellen und, noch schwieriger, einem steilen Abstieg, der über loses, sandiges Geröll ging. Zum Glück waren diese Stellen nicht lang, so das wir dann doch gut voran kamen. Den letzten Tag auf die Zittauer Hütte habe ich dann nicht mehr mit gemacht, ich hatte genug, mir tat alles weh und Bergpanorama bei herrlichem Sonnenschein hatte ich auch reichlich getankt. So bin ich also direkt wieder ins Tal abgestiegen, mit einer kurzen Rast am Krimmler Tauernhaus, wo die Wirtin sogleich fragte, wo ich denn die anderen beiden gelassen hätte - was bei dem Touristendurchsatz dort schon eine nette Gedächtnisleistung ist. :colgate:

     

    So endet also die Fotogeschichte mit einem Bild von meiner Pension in Krimml auf die Wasserfälle.

     

    Nun zu den Bildern:

     

    1-3 zeigen die Krimmler Wasserfälle, Nr. 1 mit :hiram, Nr. 2 mit Touris und Nr. 3 mit Hajat.

     

    4 - Das grandiose Panorama auf dem Weg zur Birnlückenscharte, noch auf dem einfachen "Touristenwanderweg", den wir bald darauf allerdings verlassen haben.

     

    5 - Auf der Passhöhe war reger Betrieb. Leider habe ich kein Foto von den drei verrückten Mountainbikern gemacht, die ihre Fahrräder den Pass hoch getragen haben. :silly.

     

    6 - Hüttenleben am Nachmittag

     

    7 - Die "Höllentreppe" - 190 Holzstufen steil im Fels!

     

    8 - Beim alten Zollhaus - Freaks erobern Italien! :D

     

    9 - Steilstück zur Gamsscharte mit Seilversicherung.

     

    10 - BB weiß den Weg! :cool:

     

    11 - Der Eissee. Wir haben nicht drin gebadet....

     

    12 - Ich war da! Mittagspause, deshalb ohne Rucksack und ohne Hut.

     

    13 - Schwarzes Schaf war auch da. :colgate:

     

    14 - Noch 'n bisschen Panorama, es gab in echt noch viiieeel mehr! :turn:

     

    15 - Ein Schneefeld auf dem Weg durfte natürlich nicht fehlen. Von den vielen Bachquerungen habe ich irgendwie keine Bilder gemacht.

     

    16 - Ja, da ist ein Weg! Man muss ihn nur finden....

     

    17 & 18 weitere Steilstücke. :schweiss:

     

    19 - Der oben versprochene Blick von Krimml auf die Wasserfälle.

  12. Hallo zusammen,

     

    vor einigen Tagen hatte ich auf meiner Facebook-Seite einen Text verfasst. Da sich dieser mit dem Thema "Pen & Paper Rollenspiele" befasst, möchte ich den Text auch an dieser Stelle präsentieren. :-)

     

    ---

    Ein Abenteuer für eine Pen & Paper Rollenspielrunde vorzubereiten, weckt stets die kreative Ader in mir.Als ich letztens an den Vorbereitungen für das Abenteuer unserer MIDGARD-Runde saß, verfasste ich ein Gedicht, das ein wichtiger Bestandteil für den weiteren Abenteuerverlauf sein sollte.

     

    Doch so ein Gedicht kann ich nicht bloß einfach abgetippt und ausgedruckt werden. Da würden das Gedicht und vor allem die Stimmung nicht richtig rüberkommen. Was also machen? Den ausgedruckten Text geschnappt und mit einem Feuerzeug die Ränder des Papiers angezündet. Als das vollbracht war, wurde etwas Ketchup genommen und sachte über das Stück Papier verschmiert. Mit einem Fön habe ich den Ketchup getrocknet und fertig war das Werk!

     

    Das Gedicht war nun auf einem Stück Papier gedruckt, welches blutverschmiert wirkte und nur knapp einem Brand entkommen zu sein schien.

     

    Außenstehende würden vermutlich sagen, was der Quatsch soll. Und um ehrlich zu sein, kann ich das auch irgendwie nachvollziehen. Aber sei es drum. Was ich sagen möchte: Pen & Paper Rollenspiele sind so ziemlich eines der kreativsten Spiele, die man spielen kann.

     

    Ein wahrlich tolles Hobby! :-)

    ---

     

    Viele Grüße

     

    Myro

  13. Für heute ist tatsächlich mal Ausschlafen geplant. Leider wache ich mitten in der Nacht mit tierischen Kopfschmerzen auf. Puno liegt auf fast 4000m, und das bekomme ich jetzt zu spüren. Blöderweise haben wir fast kein Wasser mehr, weil wir Abends vergessen haben, Nachschub zu kaufen. Auf die Idee, an der Rezeption danach zu fragen, komme ich nicht - zu so klaren Gedanken bin ich nicht in der Lage. Meine Eltern wecken und nach den Tabletten fragen will ich auch nicht. Und dass es unten im Foyer Tag und Nacht Tee und Coca-Blätter gibt, haben wir bei der Ankunft auch nicht mitbekommen. Naja, irgendwie geht es dann doch bis zum Aufstehen.

    Nach dem Frühstück sortieren wir uns und unsere Sachen ein wenig, als ich im Bad plötzlich Musik höre: Auf der Plaza de Armas ist ein Umzug! Wir schnappen uns die Kameras und gehen schnell raus. Tanzgruppen von Kindern und Erwachsenen ziehen um den Platz, und dann aber auch z.B. das Personal einer Gesundheitsorganisation, die für Impfungen und Sonnenschutz werben. Außerdem erfahren wir, dass heute ein Kulturfest mit Tanz- und Musikgruppen und Kunstausstellungen stattfindet. Da gehen wir doch auch gleich noch vorbei und schauen uns ein wenig um. Unterwegs wird auch noch eine der verbleibenden Lücken im Reiseplan gefüllt: in einem Reisebüro buchen wir die Tour mit Übernachtung auf dem Titicaca-See für die nächsten beiden Tage. Dann lassen wir uns vom Hotel ein Taxi nach Sillustani rufen (und stellen fest, dass der Taxifahrer dafür an der Rezeption Geld zahlen muss - aber natürlich ist es uuunglaublich wichtig, ein offizielles Taxi zu nehmen, den nur die sind wirklich sicher! ;)), denn auf die überteuerte Tour, die im Hotel angeboten wird, haben wir keine Lust.

    Sillustani ist eine Prä-Inka-Grabstätte auf einer Halbinsel im Umayo See. Die Gräber dort sind Grabtürme unterschiedlicher Bauart, die über die ganze Halbinsel verteilt stehen. Leider fängt es an zu regnen, als wir ankommen, und ist relativ kühl. Anstrengend ist es außerdem, auf die Hügel zu steigen. Papa hat bald keine Lust mehr, im Regen herumzulaufen, Mama und ich machen alleine den großen Rundweg. Es hat auch etwas Mystisches hier bei Wind und Wetter, und wir sind glücklicherweise vor den nachmittäglichen Ausflugsgruppen da. Aus dem erhofften Kaffee wird allerdings leider nichts, das Café hat geschlossen und auf das Restaurant haben wir keine Lust. Auch nicht auf die vielen Souvenirstände, die man auf dem Weg zum Parkplatz nicht umgehen kann.

    Auf dem Rückweg nach Puno lassen wir uns von unserem Taxifahrer noch zu einem Aussichtspunkt bringen. Es ist dann zwar nicht der gewünschte (dort kann man wohl gar nicht mit dem Auto hinfahren), sondern der "Mirador del Puma" mit einer großen Puma-Statue, aber man hat auch von hier einen guten Blick über Puno. Viel interessanter sind allerdings der Typ und die beiden leicht bekleideten Mädels, die hier auf der Mauer tanzen und wohl sowas wie ein Musikvideo drehen. Ob das was wird, wenn die Mädels immer leicht verlegen grinsend zu den Zuschauern schielen, wage ich aber zu bezweifeln.

    Auf dem Rückweg lassen wir uns am Bahnhof absetzen (dann wissen wir schonmal, wo der ist). Ein Gleis sehen wir auch, aber dass da mal ein Zug fährt, kann man sich irgendwie nicht so richtig vorstellen. Unsere Suche nach einer Knopfzelle für Papas Uhr verläuft leider sowohl im Einkaufszentrum als auch in der Markthalle erfolglos (und nein, in den Handy-Shops probieren wir es gar nicht mehr, auch wenn jemand meint, dass das eine Möglichkeit sein könnte), und so laufen wir zurück zum Hotel. Auf dem Weg reservieren wir gleich noch einen Tisch für's Abendessen, in dem Restaurant, das Christa und Frank uns empfohlen hatten ("In Puno das Restaurant gegenüber der Kathedrale!") - und es ist wirklich eine gute Empfehlung! Egal, ob Forelle, Alpaka oder "Aji de Gallena", eine Art Hühnchencurry - sehr lecker!

    • 1
      Eintrag
    • 0
      Kommentare
    • 44
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    draco2111
    Letzter Beitrag
    blogentry-1182-0-95110700-1432206995_thumb.png
  14. Hier enden die Briefe von Enya an ihre Mutter. Ihre letzten Worte, bevor sie ihr Gedächtnis verlor, erreichten Chelinda nie.

     

    Wie es Enya weiterhin ergangen ist, kann in Edanas Tagebuch nachgelesen werden:

    http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/blog/2295-edanas-tagebuch/

     

    Liebste Mutter,

    in den frühen Morgenstunden des Dosandag, 1.Trideade Bärenmond sattelten wir die Pferde des Lairds und ritten los. Auf dem Weg überlegten wir, wie wir vorgehen würden. Mehrere Möglichkeiten waren uns gegeben. Ich war der Meinung sechs Pfeile würden das Ziel ihres Schützen treffen, sehr wahrscheinlich die Zielscheibe, einer von den sieben würde nach Samiels Willen fliegen und sein Ziel war ein MacBeorn. „Sechs werden treffen, einer wird äffen.“ Das waren Samiels Worte gewesen. Gray war anderer Meinung, jedoch änderte dies nichts an unserem Vorgehen. Das wichtigste und dringendste war, die Pfeile ausfindig zu machen und die Schützen daran zu hindern, sie am Fest zum Einsatz zu bringen. Salomon und mir war es ebenfalls wichtig die Schützen zu stellen, was eine Diskussion mit Gray auslöste. Trotz der unterschiedlichen Ansichten waren wir alle der Meinung, dass die Überprüfung der Pfeile vor dem Fest stattfinden musste. Schließlich wollte der Laird kein Aufsehen erregen und die Chance, dass wir einem der Pfeile übersehen würden, war zu groß. Wir hatten drei Zauber, die uns eventuell bei unserer Suche weiterhelfen würden. Zwei davon beherrschte Salomon, jemanden der des Erkennen der Zauberei mächtig war, würden wir nur in der Magiergilde finden. Deshalb beschloss Gray noch einmal mit Arlena NiConuilh zu reden und sie um Unterstützung zu bitten.

    Am späten Nachmittag kamen wir in Thame an und kehrten in Romildas Herberge ein. Dort erfuhren wir über die Schützenschaft des heiligen Maltrier, welche ein Teil der Bürgerwehr war. Gray und ich begaben uns zur Magiergilde, während Dylan und Mira Glarn Rabenbart von unserer Situation berichten wollten und Salomon die Schützengilde ausfindig machen sollte. Bei keinem von uns gelang das eigentliche Vorhaben. Gray und ich fanden eine Frau vor, die dem Schnupftuch des Lairds und unserer Geschichte wenig Bedeutung beimaß. Gray verlor beinahe die Beherrschung und mein Herz stand für einen Moment vor Schreck still. Den Göttern sei Dank konnte er sich zurückhalten und eilig verließen wir die Gilde. Glarn Rabenbart war derzeit nicht in Thame, sondern ins Atrossgebirge aufgebrochen. Salomon begab sich nicht zu Schützengilde sondern in den Einbeinigen Kobold, die heruntergekommenste Taverne in Thame. Doch davon erfuhren wir erst, als wir uns alle, bis auf Salomon wieder in Romildas Herberge versammelt hatten. Wir folgten dem Mann, der uns zu ihm führen würde. Ich entschuldigte mich für den Hexenjäger und wir nahmen ihn wieder mit. Als er sich eine Pfeife anzünden wollte, brach ein Streit aus, denn was er rauchte war eine Droge, nach der er süchtig war. In der Taverne fanden wir drei der Bogenschützen und nahmen die Pfeile an uns. Nach einem Besuch im Tempel, äußerte ich den Verdacht, das Colbran de Soel, ehemaliger MacBeorn und Oberhaupt der Ordensritter, das Ziel von Samiels Pfeil war. Wir begaben uns in die Ordensritterburg und informierten seinen Vertreter Dugal de Soel von unserem Verdacht.

    Bruna stieß die Tage zu uns und verabschiedete sich endgültig von uns. Ich sang ihr das Lied welches ich eigentlich für ihren Geburtstag gedacht hatte vor, dann verließ sie uns. Ihre Schulden wird sie begleichen.

    Mutter, nun gilt es den morgigen Tag abzuwarten, ich hoffe dass es uns gelingen wird, die restlichen Pfeile zu finden und den dunklen Machenschaften in Thame ein Ende zu bereiten.

    Oh, ich merke dass es spät ist und ich sehr müde bin. Ich kann nicht mehr klar denken, ich werde dir in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich von unseren Untersuchungen berichten.

     

    In Liebe

    Enya

  15. Jetzt, nachdem nach 10 Jahren meine Midgard-Megakampagne durch ist, kann ich meine Erkenntnisse als Spielleiter zusammenfassen.

     

    • Sandboxing ist für Spieler und Spielleiter eine Herausforderung. Man muss sich dran gewöhnen, sonst verläuft man sich in der Sandbox. Zu viel Freiheit bedeutet auch, dass man sich verzetteln und den roten Faden verlieren kann. Schließlich spielen wir unsere Figuren meistens maximal 1x die Woche für wenige Stunden.

     

     

    • Mit Midgard sind epische Handlungssfäden möglich und sie machen Spass, auch ohne die Regeln viel anpassen zu müssen. Die von uns verwendeten Hausregeln (Lerndauer, Spezialisierungen auf Fertigkeiten) wurden nach der Umstellung auf M5 überflüssig.

     

     

    • Bei einer Sandbox ist es nicht notwendig sich detailliert auf Schauplätze vorzubereiten - es sei denn die Spieler versichern dem Spielleiter dass sie das nächste Mal garantiert xy besuchen werden. Als Spielleiter lernt man am Besten alles über die bespielte Kultur(en). Wie leben die Menschen? Wie schaut ihre Religion aus? Wie funktioniert der Alltag? Ich hab mir kleine Kurzgeschichten zur Vorbereitung ausgedacht, in denen ich beliebige Personen ihren Alltag oder besondere Geschehnisse erleben ließ. So konnte ich mir die Spielwelt quasi von innen anschauen.

     

     

    • Man darf auch mal sagen, "Sorry, ihr habt mich überrannt. Ich muss mich erstmal überlegen was jetzt passiert." In einer Sandbox passieren auch Dinge, die man nicht so einfach über's Knie brechen kann, wo man sich erstmal Gedanken über alle Konsequenzen machen muss. Die Spieler akzeptieren es, wenn man hier das Spiel mal unterbricht.

     

     

    • Zu viel Vorbereitung kann schädlich sein. Man muss nicht jede kleine mögliche Verwicklung oder jeden möglichen Handlungsstrang oder gar die Hauptfiguren im Kopf haben. Zum einen widerspricht das der Idee einer Sandbox, zum anderen wäre das alles viel zu komplex um es im Kopf zu behalten. Tiefe und komplexität kann man auch anders erzeugen. Hier ein zufälliges, völlig aus jeden Kontext gerissenes Ereignis einwerfen, dort einen NSC einführen, bei dem man noch keine Ahnung hat wer er genau ist oder was er genau will. Sowas wird oft zum selbstläufer und kann zu einem der Haupthandlungsstränge führen. Das gibt des Spielern auch die Gewissheit Dinge selbst in der Hand zu haben.

     

     

    • Loslassen als Spielleiter. Das ist wichtig. Es ist nicht die alleinige Welt des Spielleiters. Die Spieler sollen sie sich zu eigen machen. Sie mit den Mitteln ihrer Figuren und den Wünschen der Spieler gestalten.

     

     

    • Man darf als Spielleiter auch sagen, wenn man zu etwas keine Lust hat. In einer Sandbox dürfen Spieler machen was sie wollen. Der Spielleiter ist allerdings ebenfalls ein Mitspieler. Wenn die Spieler eine Richtung einschlagen wollen, auf die der Spielleiter keine Lust hat, darf er das ansprechen.

     

     

    • Änderungen dürfen an der Sandbox auch nachträglich vorgenommen werden. Wenn ein Spieler ein tiefergehendes Problem (wohlgemerkt der Spieler und nicht die Figur) mit einer Entwicklung hat (die Entwicklung also massiv den Spielspass beeinträchtigt), darf diese Entwicklung auch rückgängig gemacht werden - egal ob sie der Spielleiter oder die Spieler angestoßen haben. Man muss halt in der Gruppe drüber reden, wie man die Spielwelt so hinbiegt, dass sie allen wieder Spass macht. Man will ha ein paar Jahre in dieser Welt verbringen.

     

     

    • Stark von der Tagesform abhängig. Als Spielleiter bedeutet eine Sandbox, dass man viel improvisieren muss. Wie gut man das hinbekommt ist von der Tagesform abhängig. Je besser man seine Sandbox kennt, je besser kann man Schwächen in der Tagesform ausgleichen. Hört sich lustig an, ist aber so: Man kann sich auf's improvisieren vorbereiten.

  16. Aktuell wundert sich unser "Postbote" doch ein wenig. Regelmäßig bringt er kleine Pakete und ich freue mich, bzw. meine Frau sagt "Da hat er schon drauf gewartet".

     

    Auf seine Frage "Was bekommst Du denn so tolles, das Du es so erwartest" bekam er zur Antwort: "Sachen fürs Rollenspiel"... Sein Blick war Gold wert, was mich als ambitionierten Zwerg dann eh direkt weiter aufblühen lies :rotfl:

     

    Wir haben das Thema nicht weiter vertieft, ich vermute er hat dabei andere Bilder als ich im Kopf gehabt.

     

    Da der MIDGARD Neustart, für mich pers., am meisten Sinn mit dem aktuellen Regelwerk macht kam hier nun in der Tat einiges zusammen. Das M4 Regelwerk habe ich mal ausgeliehen und weg ist es, von daher war M5 dann Fakt.

     

    Dieser Tage kam dann per Post (ein Packerl kommt davon morgen)

     

    - M5 Kodex

    - M5 Arkanum

    - M5 Mysterium (kommt morgen)

     

    - Band: Corrinis, die Stadt (ebenfalls ausgeliehen und weg gewesen)

    - Meine neuen Würfelsätze (ich bin da irgendwie eigen)

    - Ein paar Würfel für die Spieler als Komplettierung der noch vorhandenen alten Würfel/sätze

     

    - Midgard, Das Brettspiel ... zufällig in der Bucht NEU (!) bekommen für minimal Geld

    - Diverses an Zubehör (Stifte, Folien usw)

     

    War ein teurer Monat aber was tut man nicht alles für seine Spieler? Aber für irgendwas muss ja die Gehaltserhöhung gut gewesen sein.

     

    Samstag geht's los mit den ersten Charaktererstellungen, ich freu mich schon wie Bolle

    • 2
      Einträge
    • 0
      Kommentare
    • 1547
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    Knights, I bid you welcome to your new home. Let us ride to - CAMELWDD!

     

     

    On second thought, let's not go to Camelwdd. It's a silly place.

  17. Wer Fehler findet (in Namen, in Orten , in der Zeitlichen Abfolge, etc) ich würde das gerne einpflegen.

     

     

    MidgardCon-Saga: "Bringt mir den Götzendiener Gonzaga - besser tot als lebendig!" (Freitagabend)

     

    Spielleitung: Solwac

     

    Unicum: Valeria Kyrell

    Blaues Feuer: Afsana Daria

    Tikiza: Jad

    Ferwnnan: Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi

    Meeresdruide: Malcom MacBeorn

     

     

    Ich nenne dieses Kapitel "Da ist man einmal ein paar Wochen weg,..."

     

    Und kommt wieder in den Hafen von Maritimar. Die Überfahrt war nicht gerade berauschend, keine Piraten, keine Waelischen Schildmaiden (außer mir, wenn man so will) aber viel schwere See und schlechtes Wetter.

    Müde such ich mir ein Gasthaus aus und lege mich zur Ruhe. überraschend treffe ich doch tatsächlich zum Frühstück meine alte Bekannte Afsana Daria. Wieder bietet sie mir an sie bei einer Aktion zu begleiten, sie spricht etwas kryptisch und nicht gerade aus, nun wie die Zivilisierten eben so sind, viele Worte wo wenige Worte auch reichen würden. Auch sie ist dagegen nicht gefeit. Ich solle jemanden "unterhalten" und es wäre eine sehr "private Feier"

    Wenn sie wüste woran ich dachte als sie es so sagte. An eine kleine Sklavenarena in Chandranor, auf den Rängen nur "zivilisierte Adelige" und unten ich und irgend eine andere arme Sau. Fast unbekleidet und nur mit Messern zur Belustigung der, meist Männlichen ... ach lassen wir das. Und doch dachte ich diese Tage noch ein weiteres mal an die Lektionen welche ich in der Arena lernen musste.

     

    Also ging es an die Vorbereitungen. Asfana hatte der Tochter der Fürstin (oder wem auch immer) zwei Kerle von der albischen Garde zugeteilt bekommen. Einer musste diese merkwürdige Lila uniform tragen, wieder so ein Zwang der Zivilisation. Arme Albai.

     

    Sie klärte uns auf das mit dem Fokus welchen wir letztes mal in den Schattenwelten erbeuteten es diesem Gonzaga an den Kragen gehen sollte. Sie erbat von jedem von uns ein Haar (um uns wiederfinden zu können, sollte etwas schiefgehen - jemand anderen hätte ich das nicht gegeben) Wir ritten von Maritimar aus zum Gasthaus "wilder Keiler" am Waldrand von Bromme.

     

    Ein Keller in welchem wein und Efeuranken an den Wänden wuchern. Ein Kreis in der Mitte, vier Kreise in der Ecke. 3 Beschwörer der Baldergro, sein Lehrling Silvaro und Diego Rigeros (Dämonenbeschwörer). Sie sollten den Gonzaga herbeizwingen.

     

    Unsere Aufgabe war es dann ihn zu erledigen.

     

    Kurz vor Ende des Rituals kam es zu einem Gerangel bei Silvaro, später wurde mir erklärt das er wohl uns verraten hatte und Gegenzauber wirkte. Es half ihm nicht, er wurde seiner Gerechten Strafe an Ort und Stelle zugeführt.

     

    Nun wurde es spannend. Der große mächtige Gonzaga (nun wie es schien zumindest ein drittel) und kurz danach seine Leibwache erschienen in dem Kreis. Wir hatten nicht sehr viel Zeit und hauten das Dämonengesindel in Stücke. Die Ranken an den Wänden halfen uns dabei. Selbst Asfana zog zu späterem Zeitpunkt ihren Dolch (Wirklich sehr ungewöhnlich).

     

    Ich wurde nur einmal etwas ernsthafter getroffen und doch wütete meine Waffe unter den Dämonen. Doch auch die "zivilisierteren" leisteten gute Arbeit. Ich denke wir hätten wirklich auf niemanden verzichten können. Gonsaga versuchte zwar sich zu wehren und sicher auch zu fliehen doch das eintreffen der Herrin des Waldes von Bromme, Lysmildine beendete schließlich den Kampf völlig. Sie warf eine magische Fessel über den Kampf aus welcher ich mich gerade so losreißen konnte. Es muss wohl mein Barbarisches Blut sein welches mich zu so einer tat befähigte, die anderen namen es stoisch in Kauf vielleicht mit Gonsaga in die Hölle hinabgeschleudert zu werden. Nun es kam nicht dazu. Lysmeldine zerbrach den Zauberstab von Gonzaga mit den magischen Worten "Tschüssi Gonzi" und tötete ihn damit.

     

    Mein Schwert, welches Gonzaga verrostet hatte konnte Lysmildine 'heilen'

     

    Ich würde einfach sagen: Das war's.

     

    Umso überraschter war ich als am nächsten Tage die Botschaft eintraf das Cailan Mac Ceallaigh mich sehen wollte,... er hatte nichts weiteres vor als Gonzaga zu töten,...

     

     

     

     

     

     

    Der nächste Abschnitt könnte ich anfangen mit der Überschrift "Sólo un mago muerto es un mago bueno!" Doch finde ich es stimmiger es so zu nennen: "Ich hab da noch so'n Artefakt"

    JUL : - Spielleiter

     

    Chillur: - Cailan Mac Ceallaigh

    Uigbeorn: - Peleanos

    Unicum: - Valeria

    Matthias Seichter: - Dona El Rizzi

    Stefan Seichter: - Enzo DI Rizzi

    ???? - Krassus (aus Cryseia, mit heiligem Hammer)

     

    Ich traf Cailan, der zusammen mit vier anderen ebenso auf das endgültige Ableben von Gonzaga hinarbeitete. Gonzaga sollte zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Wassermühle im Wald von Bromme auftauchen und dort ein Ritual abhalten. Es war davon auszugehen das einige seiner Schergen auftauchen würden.

    Wir suchten zunächst wieder den Keiler auf und sprachen mit Insmirelda (ehemalige Sängerin, Bardame, und nun Wirtin des Keilers). Sie hatte als wir mit ihr sprachen eine Vision und brabbelte vor sich hin, ich hab leider nicht alles richtig mitbekommen, vielleicht schreib ich jetzt also was falsches auf:

     

     

    "Der, der in Ungnade Gefallen ist wurde von Fremden aus seiner Domäne vertrieben, der trennende lebt ...

     

    "Sie, die die Anführerin der dunklen Trinität wurde von den Schatten befreit, jetzt kämpft sie mit ihnen um die Herrschaft."

     

    "Dort wo einst feen Tanzten toben Kämpfe" (hah wenigstens eines hab ich wohl richtig mir gemerkt)

     

    Nun, Cailan hatte herausgefunden das Gonzaga sich, so er nicht daran gehindert wird, sehr schnell verschwinden kann. Hilfe versprach er sich von Lysmeldine. Diese würde 5 "Schösslinge" uns geben, wenn wir den Baum, von welchem diese kommen sollten, befreiten.

    Das waren ja nur 2 Schwarze Einhörner welche dort gegen ein helles Einhorn kämpften.

     

    Wir eilten dorthin. Peleanos warnte uns zurecht davor vom Wege abzukommen, doch beim gemächlichen Verfolgen des Keilers (nun eigentlich war der Keiler recht schnell, aber alle anderen waren langsamer als ich, die 'Unzivilisierte' nunja es war ja auch kein Valianerstrasse auf welcher der Keiler rannte) zeigte er uns dann auch warum das so ist. Zwei Leute mussten ihm ein Gegengift einflössen. Wyrd hilf das ich nie in die Situation kommen gelämt solchen zivilisierten Menschen ausgeliefert zu sein!

     

    Wir erreichten die Baumlichtung. Ein schwarzes Einhorn versperrte uns den Weg. Enzo machte sich unsichtbar und schlich an dem ersten Einhorn vorbei. Es zuckte nicht einmal als er sich an ihm vorbei drückte. Erstaunliche, majestätische Kreaturen des Bösen. Enzo legte seinen Bogen an und zielte auf das zweite Einhorn welches den anderen Ausgang der Lichtung kontrollierte. Es setze einen Sturmangriff auf den überraschten, weil auf seine Unsichtbarkeit vertrauenden Enzo an. Tja, wer sich auf Seidwerk verlässt der ist verlassen. Ich bewunderte die taktische Klugheit des ersten schwarzen Einhornes, aber um ehrlich zu sein - ich hätte es keinen Deut anders gemacht. Besser wäre sicher gewesen das helle Einhorn schneller in unsere Pläne einzuweihen (wir hatten Amulette bekommen mit welchen man mit den einhörnder Zwiesprache halten kann, aber ein Lauter ruf - der tut es eben manchmal auch und wirkt weiter als die 15 Stritt des Amuletts). Aber danach ist man eh immer schlauer und ich war eh nicht dabei.

    Dona schoss nun einen Bolzen mit Gift (so was aber auch, ich erwähne es gerne wieder: die Zivilisierten eben) und kaltem Eisen (naja wenigstens etwas) auf das erste Einhorn und wir warfen ein Netz darüber als es kurz betäubt war. Das zweite Einhorn traf nun Enzo da wo es Männern besonders weh tut. (Gut ich weis es tut auch mir weh dort getroffen zu werden aber wenn das einhörn auf die Zwergengeschmiedete Platte trifft,.. ich glaub das tut ihm auch weh).

    Ein Schlafzauber von Cailan legte aber auch Enzos Einhorn und einige unserer Kameraden nieder. Das Helle Einhorn konvertierte nun die dunklen Einhörner auf seine Seite. Eine junge hübsche Frau welche im Wald stand schaute uns an und schrie 'sie werde sich unsere Gesichter merken.' Ach ja, viel Feind viel Ehr. Die Einhörner heilen uns (ich hab ja nix abbekommen), auch Enzo - er sieht danach hübscher aus - was mich aber kalt lässt. Für was braucht ein Mann des Todes überhaupt...?

     

    Nun, wir erhielten unsere 5 Schösslinge. Der nächste Punkt von Cailan's Plan sah nun vor die Mühle zu erkunden. Die Einhörner ließen sich zum Dank sogar von uns nicht Culsul Anhängern reiten.

    Liebes Tagebuch, du weißt ich bin gegen meinen Willen keine Jungfrau mehr und doch ließen sich mich, das gefallene Mädchen aus der Arena in Chandranor, die dort viel böses getan hat auf ihnen reiten. Ich hab geheult als ich auf dem edlen Tier saß. Aber ich bin mir sicher es hat keiner bemerkt.

    Wir erreichten einen frostigen Nebel in welchem alles gefriert durch Grabeskälte. Wir (ein Großteil dieser Ehre gebrüht wohl Peleanos) überzeugte die Einhörner uns auch in den Nebel hinein zu begleiten. Ich glaub ich wäre zwar auch durchgekommen, aber was soll ich alleine dort?

    so konnten wir uns die Mühle ansehen. Ein großes Haus aus Stein, 2 Stockwerke und ein Dach mit Giebel darauf. Rechts eine Laderampe und links ein großer Ofen der als Krematorium benutzt wird wie wir erfuhren. Auf jeder Seite patrouillierten 6 Skelette, oder Skelett-Automaten - es ist mir einerlei. Über dem Haus schwebten auch 4 Geister. Der Fluss hinterm Haus war Eisfrei - gespeisst wurde er aus einem heißen See. Im Haus schreien Leute und werden dort getötet. Die leichen werden im Ofen verbrannt (und zu Skelettkonstrukten verwandelt wie wir später erfahren).

    Wir gingen zu diesem See und auf einer Insel befand sich ein heiligtum von Culsul und Molkor (nicht Molkomor) und ein Tor in die Unterwelt (nachdem man das Heiligtum etwas repariert). Die beiden Culsulleute von uns verschwinden in dem Tor und kommen eine Minute später wieder heraus. Sie "fordern" von uns die zusagen das wir an Culsul und Molkor glauben - während die anderen Peleanos beobachten gehe ich in mich und Wyrrd antwortet! Das hat sie noch NIE gemacht! Ohne diese Antwort hätte ich mich auf so was NIE eingelassen Culsul! Sowas! Also wirklich! War doch unter den Gladiatoren in Valian einhellig die Meinung: "Culsul ist Doof!"

    Aber davon was "auf der andere Seite" passiert ist dürfen wir nicht Culsulis nichts erfahren. Was soll ich sagen: Zivilisation und Geheimniskrämerei. Wenn ich irgendwann an Asvargas Tisch sitze bin ich mir sicher keine geheimniskrämerische Zivilisten neben mir zu haben, in mehr als einer Hinsicht.

     

    Wir gehen nochmal kurz zurück und dann geht es los. Am Fluss entlang, das Wasserrad empor, durch die Luke und nun Peleanos tut sich etwas schwer damit aber Krassus meint erst einmal im Mühlrad die Plattenrüstung waschen zu müssen.

    Mir gelingt es spielend das Mühlrad empor zu gleiten. Ich springe über die Schutzrune und mir passiert nichts. Im ersten OG sind die Kinder eingesperrt. über eine Balustrade kann man ins Erdgeschoss schauen. Ein Götze von Molkomor, ein Tisch, die Hohepriesterin Charma y Fogo und ein ehemaliger Geschäftskollege, ein Sklavenhändler (ich hab den Beruf ja aufgegeben als ich selbst in Chandranor auf dem Markt stand - auf der falschen Seite). Wir verzogen uns unter das Dach, wir hörten wie die Kinder geholt wurden und schlichen dann nach unten - nun die Mühle macht recht viel Krach.

    Als wir nachschauten stellten wir fest das Gonzaga anwesend war. Wir beschlossen sofort anzugreifen. Der wichtigste Treffer gelang Dona El Rizzi und nagelte Gonzaga eine Minute in unserer Welt fest. Runenbolzen mit Auflösung flogen durch die Gegend, ein Versuch der Austreibung von Peleanos wurde auf den Streitkolben von Krassus reflektiert welcher sich um die Priestrin kümmerte. Enzo griff den Schwarzab an.

     

    Cailan Mac Ceallaigh stürzte sich als einziger auf Gonzaga. Der Sklavenhändler wurde durch einen Schlafzauber niedergelegt. Ein Dämon griff Dona El Rizzi an und ich übernahm diesen. Der Kampf wogte lange hin und her. Es sah sehr kritisch an viele Stellen aus. schließlich gelang es mir als erstem meinen Gegner zu töten, doch auf der Gegenseite hatte die Hohepriesterin schon 2 Kinder getötet.

     

    Der Dunkelelf und die Priesterin segneten dann aber auch alsbald das zeitliche, wenn auch unter ärgsten Anstrengungen. Gonzo wurde aber von einem neu erschienen Geist weiter Aufgehalten, aber immer mehr konzentrierten wir uns auf Gonzaga. Ich wollte nicht mit dem Zweihänder Gonzaga angreifen um nicht den tapferen Cailan zu treffen. Deswegen schickte ich Krassus nach vorne. Ihm waren die Kinder wichtiger,... wenn er wüsste welche Gedanken ich während des Kampfes hatte.

    Jedes Opfer durch die Hohepriesterin machte die Okkultisten stärker. Hätte sich das Blatt einige Augenblicke später erst gewendet, ich hätte mein Zweihandschwert auch gegen die wehrlosen Kinder gerichtet. Lieber nehme ich die Schuld unschuldige Getötet zu haben auf mich als das ihrer Seelen auf ewig der Verdammnis anheim fallen. Und ich habe schon genügend Unschuldige Seelen in der Arena getötet. Im Grunde habe ich all die Schläge auch verdient welche ich in Kämpfen immer bekomme. Ich danke Wyrrd das dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist und das ich die Kinder nicht Culsul überantwortet habe.

    Der Sklavenhändler entschwand leider durch die Hilfe eines Luft-elementares, vielleicht aber auch etwas anderes. Ich traf das Luftelement und Peleanos traf den Sklavenhändler doch es hielt den Zauber nicht auf

     

    Schließlich sackte der Gonzaga zusammen. Doch der Kampf war nicht vorbei, aus dem Götzenbild erhob sich eine Projektin von Molkomor (?) - todesmutig warf ihm Peleanos ein Bannzauber entgegen und wir fingen an das Götzenbild zu vernichten, nun eigentlich die anderen, ich brachte die Kinder in Sicherheit.

     

    Das Götzenbild zerbarst in Scherben und eine davon traf Gonzo im Gesicht, eine üble Krankheit breitete sich in ihm aus und Cailan Mac Ceallaigh rief Xan an um ihn zu heilen. (Auch ein netter Gott dieser Xan)

     

    Der Bannzauber von Peleanos gelang leider nicht und er musste dies heldenhaft fast mit dem Leben bezahlen. Gemeinsam schlugen wir das Bildnis nieder und ruhe legte sich über das Geschehen. Jemand erzählte etwas von einem Silberfaden zwischen Gonzaga und dem silbernen Ring an der Hand der Hohepriesterin. Dieser wurde daraufhin zerschlagen. Und auch weiter ging die Zerstörung der Leichen und deren Besitztümern. Und uns nennt man Barbaren! Die Köpfe wurden abgetrennt, die Amulette so entfernt, die Körper aufgelöst die Amulette gebannt und auch aufgelöst. Merkwürdige Umgangsformen mit den Leichen ihrer Gegner haben die Culsulanhänger schon, wir machen wenigstens Trinkschalen daraus.

     

    Was für ein Kampf.

     

    Gegen Ende versprachen wir noch etwas von unserem Wohlwollen bei den Göttern einzusetzen um eine weitere der Schwestern von Lysmeldine vom Schicksal der Dunkelheit zu befreien.

     

    Ich unterhalte mich noch etwas mit dem Ausstatter der ganzen Aktion, einem Thaumaturgen. Er fragt mich ob ich noch etwas brauche, aber ich brauch eigentlich nichts. Den ich bin was ich kann, nicht was ich habe, auch wenn es ein Artefakt ist.

     

    Zusammenfassend muss ich sagen:

    Der Kampf welchen ich in Thumnunzahar gegen den alten Drachen dort führte hatte ich als gefährlicher in Erinnerung. Zwei meiner Gefährten kamen dabei zu tode und einer war so schwer verlezt das er sich zur Ruhe setzen musste. Gut, Peleanos war am Ende sehr schwer verlezt und ich denke es hätte nicht mehr viel gefehlt, aber der tapfere Priester aus Chryseia hat durchgehalten.

    • 1
      Eintrag
    • 0
      Kommentare
    • 875
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    Ich bemerke es zunächst nicht, aber Afsana hat ihre Augen überall. Einer der drei Beschwörer schwitzt und murmelt Worte, obwohl nichts davon jetzt geschehen sollte. Eine Blick von mir zu meiner Schwester, doch sie schüttelt den Kopf. Lass (Meeresdruide) und Jad das erledigen, scheinen ihre Augen zu sagen. Ich konzentriere mich also wieder auf die Mitte des Raums, wo gleich der Verfluchte erscheinen soll. Was auch immer die beiden anstellen, die schützenden Dämonen hindern sie daran, den Mann mundtot zu machen. Auf die Attacken von xxx und xxx antwortet er mit dem Griff zu zwei Dolchen in seinem Gürtel, die – Arinna stehe mir bei - denen ähneln, die von den Kel-es-Suf besessen sind. Ich schwöre, das nächste Mal, wenn wir uns auf Fremde verlassen müssen, werde ich sie zur Gänze entkleiden und ALLE ihre Habseligkeiten kontrollieren, vollkommen egal, was diese xxx dagegen sagen.

     

    Es bedarf der kurzen Berührung Afsanas an meiner Schulter nicht: Obwohl die Zeit knapp wird, scheint von dem Zauberer eine Gefahr auszugehen. Der kurze Anlauf genügt, um mich in einem gewagten Sprung über die kleinen Dämonen zu bringen und mit einem einzigen gezielten Hieb spalte ich seinen verräterischen Schädel bis zum Nacken. Ich fluche dennoch: Den es bleibt weder Zeit, zurück in Afsanas Schutzkreis zu laufen noch mir dieses Kraut in den Mund zu stopfen, das mich angeblich so schnell werden lassen soll wie einen Dschinn. Denn der Verderbte erscheint und mit ihm acht durchscheinende Geister, die ihn schützend umringen.

    Lysmildine jedoch lässt uns nicht im Stich.Ihre unscheinbaren Ranken und Flechten an den Wänden beginnen wild um sich zu schlagen und treffen wie durch ein Wunder keinen von uns. Arinna - ihre Güte ist groß - hält ihre schützende Hand über Afsana und mich. Eine Lücke entsteht dadurch im Kreis der Geister. Ich fasse den Säbel Ormuts fester und springe mitten unter sie, um IHM endlich den Tod zu bringen, dem er im Palast vor zwei Jahren nur durch Glück und dunkle Zauberei entging. Die Klinge tut ihr Werk, ich verfehle das Ziel nicht. Einmal, zweimal schneidet der Säbel in sein faules Fleisch, doch er sinkt nicht. Nicht einmal Blut ist zu sehen. Alamans Werk! Als ich den Verfluchten das dritte Mal mit dem Stahl zeichne, beginnt die zuvor noch so glänzende Klinge unter seiner Berührung zu rosten und zum ersten Mal kann ich Valerias blinden Hass auf "Seidwirker" zumindest akzeptieren. Soll ich den Speer zur Hand nehmen? Nein! Es ist Ormuts Klinge, die ihm den Tod bringen soll. Die Geister, die während dieser Zeit von den Seite auf mich einhauen, bis Valeria und Jad sie endlich zu Boden ringen können, kümmern mich nicht. Das Auge schützt mich wie stets. Ich erhalte nur einen kleinen Kratzer - ein Nadelstich im Kampf - als der Unaussprechliche mit seinem Dolch auf mich einsticht. Serkef wird ihm seine Stimme genommen haben. So wie ich ihm gleich sein Leben nehmen werde.

     

    Unicum Valeria Kyrell

    Blaues Feuer Afsana Daria

    Tikiza Jad

    Ferwnnan Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi

    Unbekannt Melcom MacBeorn

     

    Baldergro, sein Lehrling Silvaro und Diego Rigeros (Dämonenbeschwörer). Sie sollten den Gonzaga herbeizwingen.

     

    Cendrik: Chamsiin, du bist wie eine Handgranate, deren Stift schon gezogen wurde. Was auch immer er mit diesen seltsamen Worten meinen mag, ich nehme sie als Kompliment.

  18. Blog EK

    • 1
      Eintrag
    • 0
      Kommentare
    • 1203
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    :krank: Morgen :krank:

     

    Man' date=' war das ne dumme Nacht! :tired:

     

    :tee:[/quote']

    :knuddel::trost:

  19. wolfheart
    Letzter Beitrag

    wenn schwerer Treffer/kritischer Treffer kann der LP-Schaden eingetauscht werden gegen ein Manöver

    • zu Fall bringen EW:Raufen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:Entwaffnen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:zweiten Angriff ohne eigene Boni, ürsprünglicher LP-Schaden "reduziert die Rüstung",
      wenn sowieso zweiter Angriff verfällt zwar der zusätzliche Angriff, aber LP-Schaden reduziert den nächsten Schaden
    • EW:KO-Schlagen Raufen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:Zurückdrängen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:zweiter Angriff
    • LP-Schaden als Bonus auf eigene nächste WW:Abwehr wenn gegen den gleichen Gegner und spätestens nächste Runde