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  • Unicum

    Südcon 2015 - Freitag - Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi

    Von Unicum

    "Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi"   Sl: Shayleigh Spielfiguren - Spieler - Typus Sakura Ikari - Magus - Kr Don Cosi de FanTute - Wizang - Ma Donja Maria Arpach - Rolf (?) - Ma Cassandra Enrica Ricada - Unicum – Ma   NSC (Teilliste) Prinzessin Donja Barbelica Kiriles Geisterprinzessin Lhirabetta, Schwester von Barbelica Donja Isabela de Vindano, (Vorgesetze von Cosi im Convendo) Sulfin de LufiRello, ("Chef" des Convendo) Modeata Tuzzi (Naga? Halbmensch?) Claudes (Sklavenhändler) Lysandaria, Nymphe Adorin, Geliebter der Schwester der Gräfin Adin, Bruder von Adorin ---------------------------------------   Wie geplant habe ich Cassandra Enrica Ricada, mich beim Convendo der Küstenstaaten in Maritimar gemeldet. Das Ausladen meiner Ausrüstung und der Katalogisierung durch den Convendo dauert leider noch an.   Ich wurde - intern durch Donja Isabela de Vindano (Vorgesetze im Convondo von Don Cosi de FanTute) dem "Verteidiger gegen die schwarzen Künste" und "Vize-Herold" von Prinzessin Barbelica - Cosi de Fantute als "Schreiber" zugeteilt.   Nun ich habe nun in den ersten Tagen mich an die Arbeit gemacht die Arbeit zu erledigen! Ich möchte an dieser Stelle sagen das ich entsetzt war in welchem Zustand die Dokumente waren! Ich kann zu den Fertigkeiten bezüglich der Verteidigung gegen die schwarzen Künste recht wenig sagen - aber Verwaltungstechnisch scheint mir Herr Cosi etwas überfordert.   Auf seinem ersten offiziellen Besuch (seitdem ich bei ihm bin) bei "Ihrer Majestät Prinzessin Donja Barbelica Kiriles, Hofrätin zu Candranor, Erbin de Lambargi, Conteja de Marimar" stellte mich Don Cosi de FanTute vor.   Dort wurde mir auch Donja Maria Arpach, die Hofzauberin des Vaters der Prinzessin vorgestellt, welche eine Ostländisch aussehende Söldnerin als Leibwache Frau Sakura Ikari an ihrer Seite hatte. Die Gerüchte bezüglich der albischen Garde sind übrigens mindestens zum Teil Wahr.   Prinzessin Barbelica Kiriles hat ein Problem im Landhaus ihrer Familie. Das Gebäude ist nun natürlich von der Stadt umschlossen und liegt pikanterweise gegenüber einem Bordell - was auch zu gewissen Gerüchten über ihren Vater führte. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht kann ich noch nicht nachvollziehen.   Die Schwester von Prinzessin Barbelica Kiriles hatte vor Jahren dort eine Liebschaft mit einem jungen Fischer. Ihr Vater lies den jungen Fischer - Adorin, und auch seinen Bruder Adin, als er davon erfuhr versklaven. Er kaufte also die Söhne den Eltern ab und plante sie als Galeerensklaven einem langsamen Tode zu verantworten. Dies war etwa vor 7 Jahren.   Prinzessin Barbelica Kiriles entsandte schon vor einigen Monaten eine Gruppe von Leuten welche Nachforschungen über den Fischer anstellen sollten und ihn wohl möglich zurückbringen. Die Prinzessin äußerte dabei ein gewisses Bedauern das es immer noch nicht gelungen war dies zu erfüllen. Selbst die von ihr hoch geschätzten Herren Mattul und Mirant (ich bemerke dabei das sie sich scheinbar gerne mit Männern umgibt deren Namen mit M beginnen) konnten die Aufgabe bisher nicht erledigen. Aber zumindest der Bruder des Gesuchten war zu befreien. Wir suchten also das Stadthaus der Fürstlichen Famile auf und trafen dort auf die ältere Schwester der Prinzessin Barbelica Kiriles. Diese heiratete den Vizekönig (?) auf Zwang ihres Vaters verfiel aber in einem jugendlichen Wahn finsterer Blutmagie um sich Jung zu erhalten. Sie wurde lebendig eingemauert. Ihr Leichnam entkam und ein Teil ihrer Seele spukt im Landhaus herum. (Alleine das schon eine interessante Sache!).   Die Geister-Schwester "Lhirabetta" machte einige Aussagen zu dem verschwundenen Geliebten,... natürlich mit wenig aussagekräftigen Worten - ach ja die Liebe.   Mattul hat den Bruder Adin mittlerweile als Sklaven in seinem Besitz, leider war Mattul nicht anwesend und in seinem Stadthaus kennt niemand den Aufenthaltsort des Bruders Adin. Der Elfenmagier Mirant hat ein Holzamulett welches Adorin der Geisterprinzessin Lhirabetta geschenkt hat, leider hat er es bei sich und ist gerade auf hoher See in einem anderen Auftrag unterwegs (im übrigen zusammen mit diesem Mattul und irgendwelchen Schariden). Nach seiner Befreiung hat Bruder Adin zu seiner Familie wieder Kontakt gesucht. Das Verhältnis zwischen den Eltern und Adorin soll nicht das beste gewesen sein.   Wir trafen uns im Nympheum des Landhauses mit der Nymphe Lysandaria diese meinte das es möglich ist mit dem Band welches wahre Liebe zwischen zwei Menschen bindet eine vermisste Liebe wieder zu finden und so die Lhirabetta zu erlösen. Als Beispiel für wahre Liebe wurde der Fürst und eine gewisse Alchira genannt.   Weitere Nachforschungen, etwa an der ermittelten Verkaufsstelle des Sklavenhändlers bei welchem die beiden Brüder getrennt wurden lassen uns zumindest (Mittels Reise in die Zeit durch Donja Maria Arpach) ein Bild des Käufers von Adorin ermitteln. Donja Maria Arpach lässt jeweils eine Zeichnung von diesem Käufer und Adorin anfertigen.   Während Don Cosi de FanTute mit der Nymphe weitere vertiefende „Gespräche“ führt – er nennt es mir gegenüber auch „Bücherrecherche“ tragen wir diese Informationen zusammen.   Durch ein Tor gelangen wir in die Hauptstadt Dargina von Vigalis um dort weiter nachzuforschen. Die Eltern der beiden Brüder sind dort wohnhaft, aber wir fragen einfach in der Stadt herum und erregen so die Aufmerksamkeit eines zwielichtigen Mannes – er stellt sich nicht einmal mit Namen vor aber ich habe mir sein Gesicht gemerkt – das ist kein normaler Handlanger gewesen! Nach etwas hinhalten (wo Sakura Ikari und ich in einer Hütte im Armenviertel eingesperrt waren) bringt dieser Mann uns zum Convendo und sagt das auf Befehl des Fürsten unser Gedächtnis zu löschen sei. Sulfin de LufiRello, der Chef des Convendo erzählt uns das wir wohl einen „Claudes“ suchen. Er meint das Bild tatsächlich zu erkennen. Wir könnten in Maritimar nach dem alten Hafenmeister, einem Kan-Thai suchen. Dieser könnte mehr wissen. Für genaueres könnte uns Don Cosi de FanTute, über den er sehr wohlwollend spricht, weiterhelfen.   Zurück in Maritimar machen wir ein (in meinen Augen) sehr gewagtes Experiment. Geisterprinzessin Lhirabetta übernimmt den Körper ihrer Schwester Prinzessin Barbelica Kiriles. Wir nehmen etwas Blut von dieser nun besessenen und die Nymphe Lysandaria macht eine Vision. Auch wenn wir uns schon Gedanken darüber gemacht hätten was passiert wenn die Geisterprinzessin dies nun ausnützt verlässt diese den Körper freiwillig wieder.   Daraufhin eilen wir zum Marktplatz wo nach der Vision etwas passieren soll. Tatsächlich erscheinen wir gerade als ein Raubmord durchgeführt wird. Es gelingt den Überfallenen zu retten und den Meuchler zu vereisen.   Der Überfallene hat einen Beutel den er an eine gewissen Modeata Tuzzi übergeben soll. Diese ist in einem Haus am Rande des Waldes von Bromme. Wir liefern den Beutel ab und Frau Modeata packt daraus einen schlafenden Fliegenwichtel und setz diesen in ein Terrarium. Wir fragen nach ob sie uns auch bei der Suche nach Adorin helfen könnte. Sie führt uns nach draußen und wir stehen auf einmal direkt im Wald von Bromme. Wir sollen uns einen Weg zurück zu ihrem Haus suchen. Es ist mir an dieser Stelle schon klar, dass wir es bei Modeata mit einer speziellen Person zu tun haben,... Wir begeben uns also auf die Suche nach einem Weg zurück in unsere Welt. Auf einer Lichtung treffen wir die Zentraurin Kirke. Diese lebt einsam und zurückgezogen, hilft uns aber gerne mit Informationen über den Garten von Modeata. Sie warnt uns vor der Esel-Herde und meint wir sollen auf dem gezackten Weg gehen und wenig nach rechts und links schauen. So gelingt es uns durch den Garten zu wandern, auch wenn Don Cosi de FanTute einmal von einer nackten Frau abgelenkt wird. Modeata ist aber sehr gelangweilt und enttäuscht das wir nicht ihren schönen Garten bewundert haben. Sie beobachtete uns die ganze Zeit – wohl durch einen Spiegel. Sie ist bereit uns zu helfen, wenn wir ihr den Elfenzauberer Mirant bringen und sie eine Nacht mit ihm verbringen kann. Mirant wird kontaktiert und erscheint nach kurzer Zeit. Er ist nicht an dem Angebot interessiert. Mit der Ausschlagung des Angebotes ist damit wohl diese Spur nach dem verschollenen Fischer erkaltet. Modeata Tuzzi wird uns wohl an dieser Stelle nicht mehr weiterhelfen wollen.
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  1. Midgard-Con auf Burg Breuberg im Odenwald, 11.8.2017
    unter der Leitung von: Unicum

    Spoiler-Warnung: Unicum wird das Abenteuer noch ein paar mal auf Midgard-Cons anbieten.
    Wer es noch spielen will (ein sehr schönes Crossover) darf hier leider nicht weiterlesen.

    Ort: Ahjumawi Lava Springs State Park, Kalifornien
    [https://www.google.de/maps/@41.0907999,-121.2783411,53840m/data=!3m1!1e3]

    Curlagh (KM, Elf - Bro)
    Jora ♀ (Bb, Pferdezüchterin aus Alba – Maze)
    Elvira von Falkenstein ♀ (Ba mit Handharfe - Xenia)
    Tialin (Hl, Arzt – Nyarlathotep)
    Luca ♀ (Ma - Narima)
    Feng SanZhao ♀ (KD, HaLan, Steinmetz - Kio)

    Bericht an den HungKuan der Loge zu KuenKung bezüglich des großen Goldbarrens, den ich nach meiner kurzen Abwesenheit zur Finanzierung der Schule in KuenKung beisteuern konnte.

    Als ich mich nach meiner Arbeit als Steinmetz abends auf meinem Zimmer ausruhte, hörte ich von draußen plötzlich die Hilferufe eines Mädchens. Ich griff meine Tonfas und wollte nach außen eilen, als ich mich unvermittelt an einem dunklen Ort in einem glosenden Sechseck und einem magischen Schild wiederfand. Im Kreis um ein Hexagon standen fünf weitere Opfer, die ebenfalls ihren Zwingkreis nicht verlassen konnten. Außerhalb des Kreises stand ein junges Mädchen, das ob der Ereignisse auch überrascht zu sein schien und leise, aber gut verständlich sage: "Ich hätte nicht gedacht, dass das funktioniert."

    Nachdem sich alle beruhigt hatten, erklärte das Mädchen, das sich als "Enesey" vorstellte, die Umstände. Diese sind aufs äußerste unglaublich, ich musste die absurden Behauptungen aber mangels Alternativen als vorläufig wahr hinnehmen.

    Spoiler

    Ich befinde mich nicht mehr auf Midgard, sondern auf einer anderen Welt in einem Staat Kalifoniën der in einem Gebiet liegt, das vom Kaiser der "Vereinigten Staaten von Amelika" und einem Gegenkaiser der "Konföderierten Staaten von Amelika" umstritten war. Diese hatten auf dem Höhepunkt eines Krieges, der zuletzt die gesamte Welt umfasste, extreme finste Magie eingesetzt, die große Landstriche nicht nur verwüstete sondern auch für Generationen vegiftete. Diese Finstermagie hat einen ähnlichen Effekt wie große Mengen Schwarzpulver und zeigt sich in einer aufsteigenden Wolke, die sich erst zu einem Pilz und dann zu einem Totenkopf mit glühenden Augen verformt, der über einer Stadt so groß wie KuenKung erscheint und diese vollständig vernichtet. Selbst der Mond hat hier heute noch das Angesicht eines Totenschädels! Von diesen Ereignissen wurden uns von dem Mädchen Enesey vermittels ihrer Magie Geisterbilder gezeigt, die mitten im Raum erschienen.

    Sie selbst ist kein Mensch. Es wurde schnell klar, und sie verschwieg das auch nicht, dass sie ein Geist ist. (Sie bezeichnete sich genauer mit einem anderen Wort, das mir geläufig erschien, jetzt aber nicht mehr einfallen will.) Man kann durch sie hindurchgehen ohne Schaden zu nehmen und sie kann, außer mit ihrer Magie, nichts in dieser Welt bewegen.

    Zunächst mussten wir aber jeder einem Vertrag zustimmen, dessen Bezahlung in ebendiesen Goldbarren bestand. Aufgrund der von ihr beschriebenen Umstände willigten alle Anwesenden ein. Es waren dies allesamt weitere Personen von Midgard, aber alle aus fernen Ländern:

    Curlagh, ein Zauberkämpfer, der von sich selbst behauptet, kein Mensch sondern ein "Elf" zu sein. Ich hatte ihn lange in Verdacht, dass er ein Jiang Shi Dämonenkönig ist, weil er ebenfalls zwei gleiche Schwerter in Kreuzmontur auf dem Rücken trägt, aber hierbei scheint es sich um eine Mode seines Heimatlandes AiBa zu handeln. Auch hat er mich einmal sehr schwer in den Rücken getroffen.

    Jora, eine Pferdezüchterin aus AiBa, sie führt einen dieser Seefahrersäbel und ist recht zurückhaltend.

    Elvira von Falkenstein, eine Musikmeisterin, die samt Handharfe aber ohne ihren Vertrauten, einem weißen Eichhörnchen, erschien, was sie wohl gleichzeitig erleichterte als auch bedauerte.

    Tialin, ein zauberkundiger Arzt mit leicht überschlagender Stimme.

    Luca, eine Magierin aus LiDaLiën, die wertvollen Schmuck unvorteilhaft kombiniert und mit Essstäbschen im Haar versucht, einen Hauch der Schönheit KanThaiPans in ihre Erscheinung einfließen zu lassen.

    Wir befinden uns in einer großen, magischen Anlage in einem sehr tiefen Bergwerkstollen. Baulich ist die Anlage in der Lage, selbst stärkste magische Angriff unbeschadet zu überstehen, was ich mit meinen unwürdigen Kenntnissen in Baukunde bestätigen würde. Dies war zur Zeit des Krieges auch notwendig, weil eine der finstermagischen Waffen in der direkten Nähe über ihr explodierte. Eneseys Aufgabe an diesem Ort ist es, 8000 in magischem Schlaf liegende hohe Beamte zu beschützen. Dazu steht ihr die Kraft einer kleinen, gefangenen, angeblich von den Erbauern der Anlage selbst geschaffenen Sonne zur Verfügung, die sich noch einmal mehrere hundert Meter unter uns befindet. Wir konnten einen Blick in einen Schacht auf etwas unsagbar Helles werfen, so dass diese Aussage nicht von vornherein als erfunden abgetan werden kann.

    Mit dieser Sonne gibt es jedoch ein Problem: Sie – ich vermute, die Umgebung – muss ständig mit großen Mengen Wasser gekühlt werden. Dazu benutzt Enesey die Hilfe von Wasserwerkern, (deren genaue Bezeichnung will mir schon wieder nicht einfallen) die die Kanäle und Rohrleitungen in Betrieb halten. Sehr groß scheint diese Bewässerungsanlage aber doch nicht zu sein, denn dafür genügen zwei Menschen. Diese jedoch sind seit einiger Zeit abgängig, so dass die Kühlung der kleinen Sonne nicht mehr funktioniert. Enesey vermutet, dass die kleine Sonne noch einen Monat funktionieren wird, ehe sie diese abstellen muss (!!!) was zum Tode der 8000 Beamten führen würde, was sie, gemäß ihrem Auftrag, unbedingt vermeiden muss.

    Dazu hat sie aus einem Buch "Arkanum Mysterium" die Beschwörung von Wesen anderer Welten gelernt. Das Buch kann sie uns aber nicht zeigen, weil sie es angeblich nicht hat. Manches von dem, was Enesey sagte, machte wirklich keinen Sinn. Bei einem ersten Versuch versuchte sie Wasserwerker herbeizurufen, (das genaue Wort liegt mir auf der Zunge…) was jedoch nicht funktionierte. Beim zweiten Versuch bestellte sie "Problemlöser" und scheinbar fallen wir alle diese Kategorie. [Emoji]

    Wir sollen die Wasserwerker Bille und SaRah, wohl ein Ehepaar, suchen. Enesey kann die Anlage nicht verlassen und benötigt deshalb unsere Hilfe. Wir können uns aus dem Fundus der Enesey (ihr Name scheint gleichzeitig für eine Organisation zu stehen) nach Belieben ausrüsten und die Ausrüstungsgegenstände sind allesamt, auch nach so langer Zeit, von überlegener Qualität. Ich rüste mich mit einem leichten, großen Rucksack mit Tarnmuster, einer leichten, dünnen Kälteschutzmatratze (das genaue Wort…) einem Zelt mit seidenartig dünnen aber ungemein festen Wänden und dünnen, biegsamen Stäben, einem Erste-Hilfe-Kasten, einem magischen Feuerzeug und einer magischen Taschenlampe aus. (Ich erwähne hier nur die Sachen, die ich aus Kalifoniën mitgebracht habe.) Eine Rüstung lasse ich liegen, weil sie trotz ihrer Leichtigkeit die Bewegungsabläufe eines KiDoka stört. Um die Wasserwerker zu finden, erhalten wir ein magisches Token, das piepen wird, wenn wir uns ihnen auf etwa 500 Meter nähern.

    Enesey heißt uns einem magischen Wägelchen, das sie kontrolliert und über das sie weiterhin zu uns sprechen kann, zu folgen und leitet uns so in eine große, unterirdische Haltestelle für magisch angetriebene Untergrundkutschen, die wie Bergwerksloren auf Schienen fahren, (es gab auch dafür ein Wort…) wo wir einen solchen Kutschenzug, der aus sechs großen Wägen besteht, besteigen. Dieser brachte uns mit hoher Geschwindigkeit zur unterirdischen Station in einer – natürlich zerstörten – Stadt namen Aïdiën [Adin]. Hier zeigte sie uns einen der Automaten, mit denen sie den Zugang zu ihrer Anlage sichert. Es ist ganz ohne Zweifel, dass wir einen Kampf gegen diesen auch mit dem besten Ki nicht lange überleben würden. Die Waffen auf dieser Welt sind von wirklich außerordentlicher Zerstörungskraft. Wir haben aber auch die Gelegenheit, die Bewaffnung der Menschen "oben" anzuschauen, denn der Automat hat schon einige von ihnen erlegt. Sie ist überwiegend, auch für unsere Verhältnisse, sehr schlecht und teilweise improvisiert, was mich wieder beruhigt.

    Von Aïdiën müssen wir etwa 15 km zurück nach NuDiba [Nubieber], wo die Wasserwerker wohnten. Durch einen Schacht verlassen wir die unterirdische Station. Auf dem Deckel fand ich Zeichen, Luca untersuchte sie, aber es waren nur Zeichen der hießigen Schrift, also ungefährlich.

    Oben empfängt uns Brandgeruch. Wir befinden uns in einem Areal mit einem Tempel und mehreren niedergebrannten Wohnhäusern, das von einer massiven, hohen Mauer aus Metallschrott umgeben ist. Metall scheint auf dieser Welt nicht viel Wert zu sein! An einer Stelle ist die Mauer durchbrochen und dort sind mehrere frische Tote an Pfählen aufgehängt, allesamt geköpft. Bei einigen wurden auch Muskeln herausgeschnitten, was so wirkt, als als hätten diese gegessen werden sollen.

    Ich versuche, vom Dach in den Tempel einzudringen, aber atemberaubender Geruch alchemistischer Substanzen aus dem Inneren lässt mich zögern. Derweil können die Kameraden unten ganz einfach das Haupttor des Tempels öffnen. [Emoji]

    Der Boden im Inneren des Tempels ist mit Zauberöl getränkt. In der Mitte steht ein Kinderwagen mit einem weinenden Kind. Über dem Altar wurde eine Frau mit Federflügeln geknebelt an ein Kreuz genagelt – die noch lebt! Sie versucht seit nunmehr drei Tagen eine Feuerdose am herunterfallen zu hindern, die man ihr in den Nacken geklemmt hat. Mit viel Glück erkennen wir das gerade noch, so dass nicht der Tempel – und das kleine Kind – in Flammen aufgehen. Das Kind erweist sich dann aber auch noch als tot und es ist nicht es selbst, das schreit, sondern ein perfiedes magisches Gerät, das zu ihm in den Wagen gelegt wurde.

    Ohne diesen Anreiz hätte Zeratin, diese seltsame Frau, niemals so lange durchgehalten. Aber wieviel ihr das nutzt, ist fraglich. Man hat ihr nämlich auch die Zunge und die Augenlider herausgeschnitten und verbrannt! Ich frage mich, wer zu solch einer Untat fähig ist. Selbst die Schergen der schwarzen Adepten wären zu solch einer Tat nicht in der Lage. Nur niederste Menschen, die jede Moral verloren haben! Der Arzt versorgt sie bestmöglich und Curlagh verständigt sich mit ihr mittels einer Schriftzeichentafel. Sie glaubt in nördlicher Richtung Hilfe zu bekommen, wohin sie aber etwa zwei Wochen laufen muss, da die Angreifer ihre Flügel weitgehend gerupft haben. Es scheint bei manchen Menschen einen besonderen Hass gegen dämonenartig verwandelte Menschen zu geben. Die Verwandlungen selbst sind wohl eine Auswirkung des Giftes, das diese finsterdämonischen Bomben verstreuen. Im Grunde kann man das ja verstehen, aber diese Frau, Zeratin, schien ansonsten normal und hatte wohl auch mit den anderen, getöteten Menschen friedlich zusammen gelebt.

    Jetzt wo wir etwas mehr Zeit haben, schaue ich mir die Umgebung vom Tempeldach aus genauer an: Um die Festung herum liegen bestellte Felder und in einiger Entfernung, dort, wo ich die Anlage von Enesey vermute, dreht sich ein riesiger Taifun, der sich die nächsten Tage auch nicht verändert.

    Wir folgen einer Straße zum "Ort der heißen Quellen" [Hot Springs] – die anderen, vor Allem die aus AiBa, können die lokale Schift lesen – die in Richtung NuDiba führt. Nach einem Tag erreichen wir auch diesen Ort. Kurz vor den ersten Gebäuden hören wir den Schuss einer Feuerwaffe! Wir fallen ins Gras und Curlagh und ich (und wie sich herausstellt, Luca) schleichen uns in einem Bogen zu den ersten Gebäuden. Letztlich stellt sich aber heraus, dass eine eher leicht bekleidete Jugendliche mit einer Feuerwaffe Jagd auf Ratten und Kaninchen macht. Sagte ich schon, dass der Umgang mit diesen Feuerwaffen von jedem Bauer leicht zu erlernen ist und, sollten die sich einmal in KanThaiPan durchsetzen, die Kampfeskunst völlig entwerten wird?

    Man sollte stärker auf eine Ächtung von Schwarzpulver hinwirken, was auch die HungWangMun (Sekte des Roten Pfaus) einhegen würde.

    Das Mädchen wird von Luca mit Schlaf überwältigt und nachdem wir wieder ihr Vertrauen erlangt haben, erzählt sie uns ihre Geschichte: Sie heißt MaRi und lebt noch mit ihrem Bruder KeiLe hier in NuDiba. Ihre Eltern sind die gesuchten Wasserwerker und diese wurden von marodierenden Reitern auf zweirädrigen Automaten entführt. Diese haben die Räder hintereinander, fallen aber wegen der ihnen innewohnenden Magie nicht um! (Verflixt, es gab dafür ein Wort…) Es sind die selben, die auch schon den Ort mit dem Tempel verwüstet haben. Weiterhin lebt hier im Ort ein gewisser Bobe, der wohl auch durch das Gift der Bombe verändert wurde: Nach MaRis Beschreibung kann er Wunden mit reiner Willenskraft schließen. In regelmäßigen Abständen kommen diese Automatenreiter wieder vorbei und besprechen sich mit diesem Bobe, und sollte hier etwas nicht nach ihrem Willen gelaufen sein, würden sie ihre Eltern töten. Bisher sind diese nur versklavt und müssen an einem Pass im Westen an einem geheimnisvollen Gebäude arbeiten. Vermutlich kommen diese Automatenreiter heute noch hier vorbei. Sie fahren ständig quer durchs Land um Sklaven zu fangen, die sie für ihr Bauprojekt benötigen.

    Zunächst schalten wir natürlich diesen Bobe aus: Der wohnt in einem Keller, obwohl er wohl kein Jiang Shi ist, und lässt sich von den beiden Geschwistern versorgen. Curlaghs Schwerter entflammen, als er sie zieht. (Die Leute haben Sachen…)

    Der Zugang zu Bobes Keller ist nur durch einen engen Schacht möglich. Jora geht vor, etwas danach folge ich. Jora versucht, diesen Bobe in ein Handgemenge zu ziehen. Das ist keine so gute Idee, weil der wohl mit Berührungen magische Verletzungen verursachen kann. Ansonsten ist Bobe blind, er führt aber trotzdem einen Seemannssäbel, wahrscheinlich hat er ebenfalls gelernt, in völliger Dunkelheit zu kämpfen. Curlagh versucht erfolglos von hinten den Geist dieses Bobe zu kontrollieren. Ein Angriff mit KamaKusa (Sichel+Gras) misslingt, danach kann ich aber mit KanaUchi (Hammerschlag) einen direkten Treffer gegen seinen rechten Arm landen, der ihm den weiteren Einsatz seiner Berührungszauber unmöglich macht! Mit einem zweiten Versuch mit KamaKusa fege ich ihn von seinen Beinen. Ich stürze mich sogleich auf ihn, um ihn am Boden zu halten und übersähe ihn mit einem HyoKobe (Hagel von Fäusten). Da trifft mich eins von Curlaghs Flammenschwertern schwer in den Rücken! Er behauptet später aber fest, es sei ein Versehen gewesen. Nachdem der Dämon scheinbar getötet wurde, beginnt er sich tatsächlich wieder zusammenzusetzen und zu heilen. Curlagh schlägt ihm den Kopf ab und verbrennt diesen umständlich mit seinen Flammenschwertern, bis sich nichts mehr bewegt. Tialin versorgt die Verwundeten, zu denen diesmal auch ich gehöre. Ich denke dabei an Dr. Wong, dem ich noch ein Leben schulde.

    Die Planungen bezüglich der erwarteten Gruppe von etwa 20 Automatenreitern ergibt, dass wir sie kaum alle besiegen oder am entfliehen hindern können. MaRi meint, dass diese wahrscheinlich nur einen Meldereiter zum Pass schicken werden, um über die Probleme hier in NuDiba zu berichten, und den könnten wir leicht abfangen. Wir finden noch ein paar nützliche Sachen, von denen ich mir einen recht kurzen Bogen, aber trotzdem mit ausreichender Zugkraft, und Pfeile mitnehme. Irgendwie ist auf dieser Welt alles besser als bei uns in KuroKegaTi, das ist sehr frustrierend. Damit habe ich aber wieder einen Bogen für meine morgendlichen Übungen. MaRi erwähnt noch einen gewissen Ataron, vor dem hier alle, auch diese marodierenden Räuber, Angst haben.

    Tatsächlich können wir nach Einbruch der Dunkelheit diesen Meldereiter abfangen: Mit hoher Geschwindigkeit rast er mit seiner Maschine in eine steinerne Wand, die Tialin genau zum richtigen Zeitpunkt auf der Straße emporwachsen lässt. Tialin und Luca zeigten sich hinterher sehr verwundert darüber, dass die schwere Maschine tatsächlich noch die Mauer durchbrochen hat…

    Tags darauf erreichen wir den Anstieg zum Pass. Hier haben die Banditen einen großen Wohnwagen aufgestellt und vier von ihnen halten davor Wache. Elvira verwandelt sich in einen Falken und spioniert die Wachen aus. Außer dem Zeitpunkt des Wachwechsels erfahren wir aber leider nichts.

    Weiter oben am Pass arbeiten Sklaven an einer Pyramide. Sie holen Steine aus einer Grube, in der sie später auch schlafen, daneben ein zweigeschossiges Gebäude, dessen Erdgeschoss weitgehend offen ist und wo diese Reitautomaten stehen. Ebenfalls daneben parkt eine große Lastenkutsche, natürlich auch ein Automat. Elvira erkundet wieder als Falke die Lage und berichtet von einer untoten Frau, die sich bedienen lässt und die Sklaven schikaniert und einem großen Mann, der plötzlich an ein Fenster trat und auf sie gezaubert hat.

    Ich bin der Meinung, dass nicht nur die Sklaven befreit sondern auch diese beiden Dämonen besiegt werden müssen! Die Planung vereinfacht sich, als Elvira vorschlägt, dass sie mit einem speziellen Lied die meisten Banditen in die Flucht schlagen kann. Nach Einbruch der Dunkelheit legen unsere Magier erst die fünf Wachen schlafen und während ich die schlafenden Wachen auf dem Dach endgültig kampfunfähig mache, stimmt Elvira dieses furchterregende Lied an. Ich musste mir vorsorglich Wachs in die Ohren stopfen, was mir gar nicht gefiel, weil ich die zur Orientierung beim Kampf in Dunkelheit brauche. Aber ich habe ja diese magische Taschenlampe von Enesey.

    Tatsächlich sind die meisten Banditen in heller Panik davongerannt, teilweise aus den Fenstern des ersten Stockwerks gesprungen. Nur aus einem Fenster wurden unsere Magier angegriffen: Die Dämonenfrau war gegen Elviras Magie immun. Ich suche den schnellsten Weg zu ihr, springe vom Dach und klettere in ein Fenster des ersten Stocks, und laufe im Lichte meiner Lampe zu dem Raum, aus dem die Dämonin zaubert. Ich stelle sie im Nahkampf, dann stößt Curlagh zu uns und hackt ihr mit einem seiner Flammenschwerter erst einen Arm ab und sie direkt darauf endgültig tot! Ich nehme mir einen Augenblick Zeit um zu prüfen, dass sie sich nicht wiederbelebt, aber ihr Blut scheint nicht zum Körper zurückzufließen.

    Danach schließe ich mich noch dem Kampf gegen Ataron an, der in einem anderen Raum tobt. Als ich mit HyoKobe (Hagel von Fäusten) auf ihn einprügele, bricht er tot zusammen. Mein bescheidener Beitrag zu diesem großartigen Sieg!

    Alle Sklaven konnten so befreit werden. Unter ihnen war auch ein Kutscher für den großen Lastenautomaten (auch dafür gab es ein Wort…) der uns alle bis nach Aïdiën bringt, wo wir die Rückreise zu Enesey antreten. Der Mann der Wasserwerker wurde von den Banditen bereits zu Tode geprügelt, SaRah, die Frau, verspricht, ihre Kinder anzulernen und konnte mit Hilfe des magischen Tokens auch schon Kontakt mit Enesey aufnehmen. Enesey lässt uns wieder mit der Untergrundbahn abholen, wir erhalten die versprochene Belohnung, wünschen noch viel Glück und so bin ich wieder hier!

    Werter HungKuan. Meine Geschichte ist so unglaublich, dass ich es Ihnen nicht verdenken kann, wenn sie dieser, in Teilen zumal, keinen Glauben schenken wollen. Aber sie ist wahr. Und wenn sie sie immer noch nicht glauben, so ist es doch bestimmt die am besten erfundene Geschichte über die Herkunft von 25 Kilo Gold. Ich freue mich schon darauf, meine Kampfeskünste weiter zu verbessern und verbleibe mit größter Hochachtung.

    永恒的皇帝! – Auf ewig für den Kaiser!
    DaiHu HaLan (schwarzer Tiger der Orchideenklingen)

    p.s.: Die entfallenen Worte:
    Hologramm, Klempner, Isomatte, U-Bahn, Motorrad, LKW

     

  2. Nach der Reise ist vor der Reise - und so geht es auf meinem Reiseblog weiter mit Island! :) Ich bin zwar schon eine Weile zurück, aber die Beiträge werde ich so nach und nach schreiben. Wen es interessiert, der abonniert den Blog am besten per Email-Benachrichtigung.

    http://sarandiraswelt.wordpress.com

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  3. Angekommen war er schon vor 2 Wochen. Ich hatte aber keine Zeit.

    Habe nur zwischendurch die interne Verkabelung etwas zurecht gezupft. Zwei der Front-USB-Anschlüsse funktionierten nicht.

    Gestern habe ich die wichtigsten Softwarepackete aufgespielt und Konfigurationsdateien hin und her geschoben.

    Jetzt steht er da, Core i7 4,2 MHz, 16 GB RAM, 1 TB SSD, GeForce GTX 1070 Grafikkarte.
    Bereit zum Zocken. Der schafft die nächsten 3 Jahre wieder alles, was ich gerne spiele, in 4k und mit den anspruchvollsten Grafikeinstellungen :D

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  4. Abenteuer: Das Ei des Präsidenten (Südcon 2012)

    SL: Jens

     

    Mitspieler:

     

    Die Hexe - Chelinda

    Thufir Hawatt - Gronar Hammerflug

    Kejuro - Tip

    Toni - Hemdrik

    Todd Arkin - Agravain

    Henry Loenwind - Tulgo Duador

     

     

    Per Schiff erreichte ich die Stadt Tenessos, die auf einer Insel westlich der Kaf-Berge gelegen ist. Im Gasthof Fischersruh fand ich Dank Vanas Segen eine recht günstige Unterkunft. Als ich am nächsten Morgen dort speiste und endlich einmal in aller Ruhe die besonderen Köstlichkeiten dieser Gegend genoss, setzte sich eine wunderschöne junge Frau zu mir an den Tisch. Sie war nur ein wenig größer als ich und von sehr zierlicher Statur. Dunkles lockiges Haar fiel ihr über die Schultern bis hinab zur Taille und ihr hübsches Gesicht wies eindeutig albische Züge auf. Mein Verdacht es hier mit einer Albai zu tun zu haben bestätigte sich, als ich sie ansprach und sie mir vollkommen akzentfrei in meiner Muttersprache antwortete. Chelinda und ich waren uns auf Anhieb sympathisch und verbrachten ein sehr angenehmes gemeinsames Frühstück.

    Gegen Ende wurde dies jedoch immer wieder von den anderen Gästen unterbrochen. Am Nebentisch speisten laut und unübersehbar drei Halblinge, die ohne große Mühe das fünffache meiner Portion vertilgten. Außerdem waren im Schankraum noch ein schwer bewaffneter Zwerg und ein gutaussehender aber etwas unnahbar wirkender Mann in typisch albischer Kleidung. Es kam mir vor als sei meine Heimat mir bis hierher gefolgt, wenngleich ich mich so weit von den albischen Gestaden entfernt befand. Die Halblinge stellten sich alsbald als Hemdrik, Tip und Tulgo vor. Der Name des Albai war Agravain und er hatte die letzten Jahre in den Küstenstaaten verbracht. Kurz überlegte ich, ob auch er ein aus seiner Heimat Vertriebener war. Doch ich verwarf diesen Gedanken schnell wieder, schließlich war es nicht meine Sache mich in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Als letzter stellte sich der Zwerg vor, Gronar Hammerflug, der aus Waeland stammte. Während noch alle Aufmerksamkeit seinem Humpen mit Gimildumer Zwergenbock galt und die Halblinge gerade auch von dem als sehr köstlich angepriesenen Getränk probieren wollten störte plötzlich ein schrilles Klingeln die angenehme Stimmung.

    Tip und Hemdrik rannten sofort nach draußen um zu sehen was dort geschah. Nach kurzem Zögern folgte ich ihnen. Die halbe Stadt schien in Aufruhr zu sein, was bei diesem unangenehmen Lärm auch nicht weiter verwunderlich war. Gronar sprach den Anführer einer Gruppe Soldaten an und erfuhr, dass ein Großalarm ausgelöst worden war. Ich erschrak furchtbar und war schon besorgt, dass der Alarm mir galt. Wir wurden angewiesen, zunächst im Gasthaus zu bleiben. Wenig später betrat ein Herold die Herberge. Als er sein Pergament aufrollte sprach ich ein Stoßgebet zu meiner Göttin, und sie schien es zu erhören, denn dieses Mal ging es nicht um mich. Aus der Magiergilde der Stadt Tenessos, der Gilde vom goldenen Ei war ein wertvoller Gegenstand entwendet worden. Der Präsident Cardoso y Falchetto forderte alle mutigen Helden auf, sich zur vierten Stunde des Tages in seinem Palast einzufinden um mehr Informationen zu bekommen. Schnell stand fest, dass wir die Stadt unterstützen wollten und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Palast, wo wir ohne größeren Widerstand eingelassen wurden. Ein Bediensteter brachte uns durch ein Gewirr von Räumen und Gängen zum Büro Cardosos. Der Präsident war ein kränklich aussehender Mann, der seine besten Tage schon lange hinter sich hatte. Noch bevor er ein Wort sagen konnte stürmten Tip und Hemdrik auf ihn zu und begannen auf ihn einzureden. Ich versuchte sie zur Ruhe zu bringen, trug jedoch nur noch mehr zum allgemeinen Durcheinander bei. Nachdem der alte Mann immer verwirrter und verängstigter aussah, platzte Gronar der Kragen und sein wütendes Gebrüll brachte schließlich alle anderen zum Schweigen.

    In diesem Moment betrat ein weiterer Mann den Raum, dessen Auftreten und Kleidung ihn eindeutig als Magier auswiesen. Schnell nutzte der Präsident die Stille und stellte sich selbst sowie den neu hinzu gekommenen vor. Dieser war Emilio il dos Saratoga, einer der Vizepräsidenten der Magiergilde vom goldenen Ei. Er erzählte uns, was wir schon wussten: Seiner Gilde war ein unersetzlicher und sehr wertvoller Gegenstand gestohlen worden. Hemdrik konnte sein vorlautes Mundwerk nicht halten und vermutete, dass dies wohl das goldene Ei sein müsse. Welchen unschätzbar wertvollen Gegenstand sollte die Magiergilde vom goldenen Ei auch sonst besitzen? Und wieder einmal wurde ich als Diebin bezichtigt, denn Emilio vermutete sofort, dass wir dies nur wissen konnten, da wir das Ei gestohlen hatten. Ich seufzte tief und nutzte dann all mein diplomatisches Geschick, um Hemdriks Fehler wieder auszubügeln. Erstaunlicherweise gelang mir dies auch. In all dem Chaos hatte niemand nach einer Belohnung gefragt und nun fand ich nicht mehr den Mut, dieses Thema anzusprechen. Ich hoffte nur, dass wir am Ende nicht mit leeren Händen dastehen würden.

    Emilio führte uns zum Gebäudekomplex der Magiergilde, wo sich das Ei bis zum vergangenen Abend noch befunden hatte. Bereits auf dem Weg wurde mir klar, dass eines der Gildenmitglieder das Ei entwendet haben musste. Der Raum in dem es aufbewahrt worden war lag tief unter der Erde und war für einen Unkundigen nur schwer zu finden. Dass Emilio und der Präsident zum Betreten des Raumes verschiedene Schutzvorrichtungen deaktivieren mussten bestätigte meine Theorie. Der Aufbewahrungsort des Eis war ein kreisrunder Raum mit einer hohen Kuppeldecke, dessen Wände über und über mit magischen Symbolen verziert waren. Statt den Raum zu untersuchen wie es unser eigentliches Ziel gewesen war setzte Tip sich in eine Ecke und begann auf seiner Trommel zu spielen. Damit löste er einen weiteren Schutzmechanismus aus: Zwei magische Wächter erschienen, riesige Wesen mit feuerrot glühenden Augen und je zwei Äxten, die sie bereits bedrohlich erhoben hatten. Erst als Emilio Tip mit einem wütenden Blick nötigte sein Spiel zu unterbrechen verschwanden sie wieder. Nun bemerkte ich hinter ihnen eine steinerne Schale, so groß dass ich selbst ein paar Mal hinein gepasst hätte. Emilio erklärte, dass sich darin das Ei befunden habe. Das Ei selbst war angeblich gut neun Fuß hoch. Wir wunderten uns sehr, wie ein so riesiger Gegenstand unbemerkt entwendet werden konnte. Noch dazu von einem Ort, den laut Emilio nur die Gildenmeister betreten konnten, die jedoch über jeden Zweifel erhaben waren. Agravain durchsuchte den kompletten Raum nach Spuren. Derweil erklärte Emilio, das Ei sei der einzig wahre Existenzgrund seiner Gilde und wenn wir es nicht innerhalb der nächsten zwei Monde zurück brächten, würde dies auch das Ende der Souveränität des Inselstaates Tenessos bedeuten. Ich versuchte ihn in seiner Verzweiflung ein wenig zu beruhigen und mir gleichzeitig selbst nicht allzu große Sorgen zu machen, dass wir dieser großen Aufgabe eigentlich gar nicht gewachsen waren. Zum Glück fand Agravain ein Stück Stoff an der Tür und unterbrach so Emilios Monolog. Der Stoff schien ein Fetzen aus einer magischen Robe zu sein, wie nur die Mitglieder der Gilde und die Novizen sie trugen.

    Wir ließen alle Magier und Novizen auf dem Hof antreten und stellten dabei fest, dass zwei fehlten. Die Roben der Anwesenden waren alle unbeschädigt, und so blieben uns Ricardo Lasbondia und Cristobal de Carnedio als Verdächtige übrig. Beide waren am vorigen Abend das letzte Mal gesehen worden, wobei von Ricardo bekannt war, dass er gerade seine Familie besuchte. Sie teilten sich sogar eine Kammer, und so wurden wir dorthin geführt um nach Spuren zu suchen. Chelinda entnahm aus dem Bett jedes der beiden Novizen ein paar Haare und erklärte mir, dass sie diese für einen bestimmten Zauber benötigte. Ich war sofort fasziniert, doch um sich über Magietheorie auszutauschen blieb keine Zeit. Bei der Durchsicht der Habseligkeiten entdeckten wir nichts Besonderes. Zurück auf dem Hof trafen wir auf Tolemos, den Alchimisten. Er schien sehr aufgebracht, und alle Beruhigungsversuche nützten nichts. Vielleicht lag es auch daran, dass vor allem Hemdrik und Tip es versuchten. Den beiden Halblingen schien es an jeglichem Feingefühl zu mangeln. Da sie dabei jedoch meist recht amüsant und dazu noch sehr niedlich waren hatte ich sie bereits jetzt ins Herz geschlossen und verzieh ihnen, dass sie uns ständig aufhielten und in unangenehme Situationen brachten. Dem Zwerg jedoch schien es ganz anders zu gehen als mir und er verzweifelte mit jeder gemeinsam verbrachten Stunde mehr.

    Irgendwann bekamen wir aus Tolemos heraus, dass wohl etwas aus seinem Labor gestohlen worden war. Er führte uns dorthin und wir wollten herausfinden was denn fehlte. Wie nicht anders zu erwarten fanden wir es erst nach einigen Komplikationen heraus. Tip, der vor allen anderen im Raum war, öffnete einen Tiegel mit seltsamem grauem Pulver und schluckte etwas davon herunter. Sofort war er verschwunden und nur seine Kleidung und Habseligkeiten blieben zurück. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir zwischen alledem einen winzigen, vollkommen nackten Halbling. Das Pulver hatte Tip geschrumpft. Schnell kamen wir zu dem Schluss, dass dies wohl auch mit dem goldenen Ei geschehen sein musste. Nachdem wir das wussten kehrten wir zurück zum Gasthaus.

    Chelinda erklärte uns, wie der Zauber Seelenkompass funktioniert. Mit Hilfe eines seiner Haare konnte sie einen Menschen aufspüren. Der Zauber führte uns zu einem Haus im Hafenviertel. Dort fanden wir zwar nicht Cristobal de Carnedio, dafür aber ein junges Mädchen, das wir als seine Geliebte vermuteten. Ihr Name war Marla und sie bestritt, jemals einen Mann namens Cristobal gekannt zu haben. Da wir aber ihre Haare auf seinem Kissen gefunden hatten begann Chelinda mit einem strengen Verhör. Dieses wurde immer wieder von Hemdrik, Tip und Tulgo unterbrochen. Letztlich verließ Chelinda das Haus ohne etwas aus dem Mädchen heraus bekommen zu haben. Um schneller weitere Informationen zu bekommen teilten wir uns auf. Während Agravain und Tulgo in der Stadt nach Cristobal suchten, verließen wir anderen Tenessos und gelangten nach dreistündigem Fußmarsch in das Heimatdorf von Ricardo Lasbondia. Chelinda befragte den jungen Novizen, doch alsbald stellte sich heraus dass er wohl nicht der Schuldige sein konnte.

    Wir kehrten zurück nach Tenessos und wurden am Stadttor vom diensthabenden Hauptmann Kestenos aufgehalten, obwohl Gronar uns als Sonderbeauftragte des Präsidenten vorstellte. Zur Strafe für unseren Verstoß gegen die Ausgangssperre, die nach dem Diebstahl des Eis verhängt worden war, sollten wir die Nacht im Kerker verbringen. Ich war wie gelähmt und brachte kein Wort mehr hervor, doch Gronar lies sich vom Gebaren des Hauptmannes nicht irritieren. Nach einigen klaren Worten des Zwerges wurde Kestenos sogar recht freundlich und lies uns passieren. Am Liebsten wäre ich Gronar vor Dankbarkeit um den Hals gefallen. Bald darauf erreichten wir endlich das Gasthaus und trafen dort auf Agravain, der jedoch nichts neues heraus gefunden hatte.

    Wir beschlossen, uns noch in den Kneipen am Hafen umzusehen, da wir vermuteten dort etwas über Cristobal heraus zu finden. Gemeinsam mit Gronar und Hemdrik zog ich durch einige Lokale. Hemdrik lieh sich etwas Gold von Gronar und spielte unter dessen Beobachtung ein paar Runden mit den anwesenden Gästen, um diese unauffällig zu befragen. Ich diente dabei zur Ablenkung der Herren, damit nicht allzu sehr auffiel, dass Hemdrik kein besonders guter Spieler war. Dies führte zu einigen eher unschönen Szenen, da meine weiblichen Reize scheinbar viel interessanter waren als das Glücksspiel. Wir erfuhren jedoch, dass Cristobal hohe Spielschulden hatte und meist im „Roten Helden“ zu finden sei. Wir begaben uns dorthin und Hemdrik verspielte noch mehr von Gronars Gold, während ich von einem sehr gut aussehenden jungen Mann so einiges an Informationen über Cristobal erhielt. Bei dem Mann handelte es sich um Sedward MacSeal, einen albischen Zahlmeister. Was er über Cristobal erzählte musste Hemdrik sich merken, denn ich war von Sedwards Anziehungskraft so abgelenkt, dass ich alles andere vergaß. Er machte mir schönere Komplimente als je ein Mann zuvor und ich war ihm sofort verfallen. Ohne weiter darüber nachzudenken begleitete ich ihn auf sein Zimmer und gab mich ihm die restliche Nacht über hin. Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und er erzählte mir mit blumigen Worten, dass er sich auf den ersten Blick in mich verliebt habe und ich mit ihm zurück nach Alba gehen und ihn heiraten müsse. Völlig überrumpelt stimmte ich zu, erbat jedoch noch etwas Zeit um meine Angelegenheiten zu regeln. Sedward versprach, auf mich zu warten. Wenngleich ich heute über seine Avancen wohl nur hätte lachen können, fühlte ich doch so etwas wie Verliebtheit. Oder zumindest war ich sehr geschmeichelt. Und die Aussicht einen Mann zu haben, der in Alba auf mich wartete und mich sicherlich vor jeder Verfolgung beschützen würde gefiel mir gut. Was für ein egoistisches junges Ding ich war.

    Ich ließ einen glückseligen Sedward zurück und traf auf dem Weg zur Herberge auf meine neuen Freunde. Diese wollten die junge Marla erneut befragen. Kurz darauf befanden wir uns bereits im Haus des Mädchens, ohne dass ich mich daran erinnern konnte, was unterwegs gesprochen worden war. Zu lebhaft waren die Bilder der letzten Nacht. Chelinda begann mit der erneuten Befragung, doch sie erfuhr kein Wort von Marla. Da wurde sie plötzlich sehr wütend und drohte, dem Mädchen Schmerzen zuzufügen wie diese sie noch nie empfunden hatte. Ich erschrak sehr über diese Seite von Chelinda. Noch wusste ich schließlich nicht, wie aufbrausend sie manchmal sein kann. Glücklicherweise erwies sich Gronar erneut als Retter in der Not. Er packte Chelinda und zerrte sie nach draußen, so dass ich Marla in Ruhe befragen konnte. Geschickt entlockte ich ihr, dass Cristobal für die Nacht des Diebstahls kein Alibi hatte und wohl in einem Fischerdorf im Osten untergetaucht war. Ich versuchte auch, sie davon zu überzeugen, dass Cristobal nur ein elender Schürzenjäger war der ihre Liebe nicht verdiente, doch sie schien meine Worte nicht einmal recht zu verstehen, so verblendet war sie.

    Auf dem Weg zu dem Fischerdorf bemerkte ich, dass Tip wieder seine ursprüngliche Größe erlangt hatte. Die Wirkung des Schrumpfpulvers ließ wohl nach einiger Zeit nach. In dem Dorf fanden wir Cristobal zwar nicht, jedoch war dort ein Boot gestohlen worden und wir vermuteten, dass er damit hinüber zum Festland geflohen war. Schließlich verfolgten wir den Dieb mit Hilfe einer vom Präsidenten gestellten Galeere samt Besatzung bis zum anderen Ufer. Dort entdeckten wir das gesuchte Fischerboot hinter einem Gebüsch. Chelinda fand einige Haare die wohl von Cristobal stammen mussten und Hemdrik entdeckte Spuren von Pferden. So konnten wir den Flüchtigen weiter ins Landesinnere verfolgen.

    Während der weiteren Reise, die mehrere Tage dauerte, wurden wir immer wieder von einem vermummten Unbekannten beobachtet. Dieser schien uns jedoch freundlich gesonnen zu sein, denn ab und an half er uns weiter wenn wir die Spur verloren hatten. Am vierten Tag unserer Reise verließ er uns jedoch wieder, nachdem er mit Chelinda ein kurzes Gespräch auf scharidisch geführt hatte. Sie erklärte, dass er uns begleitet habe so weit er konnte, wir von hier an jedoch alleine weiter gehen mussten.

    Kurz darauf wurden wir überraschend von vier Gladiatorspinnen angegriffen. Tulgo, Agravain und Chelinda wurden von den Spinnen mit klebrigen Fäden beworfen und verfingen sich in diesem Netz. Wir kämpften gegen die schier übermächtig erscheinenden Gegner, doch da einige von uns bereits gefesselt und damit kampfunfähig waren hatten wir kaum eine Chance. Gerade als ich glaubte nun sei es bald um uns geschehen verdunkelte sich der Himmel und über unseren Köpfen schwebte ein riesiger bronzefarbener Drache. Einen Moment lang war ich erschrocken und vor Furcht und auch ein wenig Bewunderung für dieses beeindruckende Wesen wie erstarrt. Doch dann ahnte ich, warum dieser Drache genau jetzt aufgetaucht war. Und so war es auch: Er kam uns zu Hilfe und versengte mit seinem feurigen Atem die Spinnen. Dank ihm waren bald alle Gegner besiegt. Ich nickte dem Drachen kurz zu und beachtete ihn dann nicht weiter. Ich musste mich um Chelinda kümmern, denn sie war von einer der Spinnen gebissen worden und bewegte sich nicht mehr. Verzweifelt sah ich auf meine Freundin hinab und betete zu Vana, dass sie überleben würde. Schnell erkannte ich zu meiner Erleichterung, dass das Gift der Spinne sie wohl nur gelähmt hatte. Einige Zeit später erwachte Chelinda wieder als sei nichts geschehen. Wir zogen weiter und begegneten einem goldenen Drachen, der sogar noch etwas größer und schöner war als der bronzefarbene. Es war ein Weibchen und sie stellte sich uns als Welanoth vor. Besorgt beobachtete ich meine Gefährten, doch sie schienen weder panisch fliehen zu wollen noch machten sie Anstalten die Drachin anzugreifen. Welanoth erklärte, dass dieses Gebiet ihr Reich sei und wir von ihr nichts zu befürchten hatten. Sie wünschte uns eine gute Reise, erhob ihre Schwingen und flog davon.

     

    Wir setzten die Verfolgung Cristobals fort und gelangten am nächsten Abend zu den Kaf-Bergen, wo uns die Spur zu einer Felswand führte. Nach einigem hin und her schafften wir es, dass die Felswand sich wie von Geisterhand öffnete. Dahinter befand sich ein dunkler Gang, der uns in einen großen Pferdestall führte. Wir hatten wohl eine Schmugglerhöhle entdeckt. Bei der Durchsuchung der Höhle, in der sich so einiges an Reichtümern befand, stießen wir schließlich auf Cristobal sowie einen weiteren Mann. Sie griffen uns sofort an und so blieb uns nichts anderes übrig, als uns zu verteidigen. Leider überlebte keiner unserer beiden Gegner. Kurz darauf fanden wir auch das riesige goldene Ei. Da die Wirkung des Schrumpfpulvers ebenso wie bei Tip bereits nachgelassen hatte, war es ein recht kompliziertes Unterfangen, das Ei transportfertig zu machen. Als wir endlich aus der Höhle traten, erwartete uns dort eine Hundertschaft schwer gerüsteter Asad mit grimmigen Mienen. Während wir noch über diesen Anblick erschrocken waren stieg ihre Anführerin vom Pferd und stellte sich uns als Isalya vor. Sie dankte uns für die Hilfe beim Auffinden der Schmugglerhöhle. Zur selben Zeit betraten bereits einige der Asad die Höhle und übergaben alle Schmugglerware dem „Licht Ormuts“, wie sie es nannten. Auch was wir an Beute auf unsere Pferde gepackt hatten mussten wir dem Feuer übergeben. Im Austausch dafür gab Isalya jedem von uns einen Beutel voller Edelsteine und dankte uns erneut überschwänglich. Dann stieg sie wieder auf ihr Reittier und empfahl uns, die Gegend schnell zu verlassen, da sich die restlichen Schmuggler näherten. Und dies sei nicht mehr unser Kampf. Dagegen hatten wir kaum etwas einzuwenden.

    Nach ein paar ruhigen Reisetagen, als wir schon fast die Küste erreicht hatten, bekam das goldene Ei plötzlich mehr und mehr Risse. Wenige Momente später sprang die goldene Schale in vier gleich große Stücke. Dazwischen saß ein nackter junger Mann, der aussah als stamme er aus den Küstenstaaten. Völlig verwundert fragten wir ihn, wer er sei und wie er in das Ei gekommen war. Er erklärte, dass er der Präsident sei. Noch immer verwirrt über die Geschehnisse nahmen wir ihn mit uns und wurden an der Küste schon von der Staatsgaleere von Tenessos erwartet. Emilio il dos Saratoga begrüßte den jungen Mann euphorisch. Zurück in Tenessos erfuhren wir, dass es sich tatsächlich um den neuen Präsidenten handelte. Der alte war genau zu dem Zeitpunkt verstorben, als sich das Ei geöffnet hatte.

    In einer prunkvollen Zeremonie wurde das Ei wieder zusammen gesetzt und an seinen angestammten Platz gebracht. Uns wurde zum Dank für unsere Dienste die Ehrenbürgerschaft von Tenessos verliehen und wir wurden wie wahre Helden gefeiert. Jedoch mussten wir versprechen, über die Ereignisse Stillschweigen zu bewahren.

    Wir blieben noch einige Monate in Tenessos. In all der Aufregung hatte ich meine Begegnung mit Sedward MacSeal schon fast vergessen. Doch bald bemerkte ich, dass meine Regelblutung ausblieb. Ich bat meine Göttin um Rat und schnell war mir klar, dass ich neues Leben in mir trug. Sedward weilte schon nicht mehr in der Stadt, doch gemeinsam mit Chelinda machte ich mich per Schiff auf in Richtung Alba.

  5. Zusammenfassung :D

    ganz ohne Spoiler,...

     

    Mitspieler:

    1. Solwac - Arturo Di Orfano - Magier

    2. Christin - Nuala, Dienerin der Vana

    3. Die Hexe - Chelinda - Herr der Flamme

    4. Herotinas - Ivar "Silberzunge" Sigrunson - Waelischer Krieger

    5. Unicum - Cassandra Enricarella Ricarda

    6. Tjorm - Finnag O'Cerolen - Erainischer Barde

     

    Die Küstenstaaten - in ihrer Gemeinschaft sind sie etwa genauso interessant wie Chandranor selbst. Nur muss man in Chandraor nicht so weiter Reisen zwischen den einzelnen interessanten Dingen machen.

    Mit Chelinda, Nuala und einem Waeländer namens Ivar - den die beiden anderen kennen reise ich mit einem Valianischen Handelsschiff nach Parduna. Die Fahrt ist nichts besonderes, Nothuns Segen liegt wohl auf uns. Ich frage mich ob ich eine Göttliche Aura Nothuns habe.

    Wir kommen am Hafen an und - müssen warten. jedes Mal wenn der Wind ablandig ist juckt es mich schon in der Nase. Was haben die in Parduna gemacht? Wir erfahren es recht schnell - es gibt einen Schönheitswettbewerb. Die Gewinnerin erhält einen Adelstitel und darf der vor kurzem verwitweten Tochter des Fürsten als Zofe dienen.

    Ob die Bewerberinnen da alle wissen worauf sie sich einlassen? Jeden Tag vor der zu bezofenden aufstehen und nach dieser ins Bett gehen. Immer bereit sein wenn sie in der Nacht Hilfe braucht. Gut es scheint noch eine jüngere Dame zu sein, aber das ändert sich ja auch im Laufe der Zeit. Immer muss man da sein, hier und da eine Leckerei bereit haben oder etwas zu trinken und immer darauf aufmerksam machen das dies der Figur schadet. Man sollte genügend Kraft haben ein Mieder zu schnüren und genügend Anstand um hier und da nicht zu kichern wenn etwas passiert. Die Manieren sollten sogar besser sein als bei der auf die man aufpasst. Ja das alles ist schon ein Knochenjob. Doch andererseits kann man so sehr gute Freundschaften unter Frauen schließen. Ich muss im nächsten Brief nach Hause unbedingt nach meiner alten Kammerzofe fragen.

    Über dem Hafen liegt eine Dunstwolke aus Hafengerüchen und Parfüm. Um es auf den Punkt zu bringen: der Gestank ist unerträglich. Ein anderes Problem stellen die vielen Leute dar welche in der Stadt sind. Ein Gasthaus zu finden scheint unmöglich. Selbst der Convendo ist völlig überfüllt, nach einem kurzen Blick versuche ich es nicht mal dort etwas zu finden. Vieleicht spreche ich in kürze Don Cosi an ob im Convend für mich nicht eine Beförderung möglich wäre. So ein kleiner Titel hier und da öffnen vielleicht doch noch Türen die sonst verschlossen sind. Und meine Bedürfnisse das Bett mit einem Magus Priorius zu Teilen der am nächsten Tag wegen einem Herzinfarkt Tod neben oder auf mir liegt - da habe ich kleinen Bedarf daran.

    Die Stadt erliegt einem Schönheitswahn. Sicher ich schminke mich ja auch ab und an, hier ein Liedschatten da eine Wimperntusche und natürlich die Haare immer schön Färben. Aber so etwas habe ich noch nie gesehen, außer bei Maskenbällen.

    Nuala schwärmt von einem „Franq“ und ist entsetzt das niemand diesen kennt,... woher sollte ich den kennen, ich war noch nicht in Parduna! - Aber den muss man doch kennen. Nun ja ich soll ihn auch kennenlernen.

    Wir treten tatsächlich in Kontakt mit einer der Teilnehmerinnen des Wettbewerbes. Ein schönes junges Ding um das auch schon einige Schmetterlinge fliegen (insbesondere in Form eines erainischen Barden) nebenbei picken wir hier auch einen Arturo Di Orfano- auch ein Convendsmagier auf. Ich werfe Chelinda einige Blicke zu - ich kenne ihre große Skepsis bezüglich des Convends.

    Zumindest kann die Teilnehmerin uns eine Bleibe zuschanzen. Es scheint gewisse politische und verschwörerische Verwicklungen zu geben,... ach herrjeh - ich würde mich sehr wundern wenn es diese NICHT geben würde! Was würden denn dann Abenteurer, die ich mittlerweile allen halben fast überall wo ich hinkomme treffe, den sonst tun? Es besteht dabei auch die Möglichkeit diesen Franq zu besuchen, welcher wohl einen Klamottenladen hat.

    Ich will jetzt nicht im Detail auf unwichtige Details eingehen aber der Klamottenladen von Franq ist durchaus eine Erwähnung wert. Er hat eine Waelingerin als Empfangsdame die ziemlich interessant ist. Das Gebäude ist auch sehr exquisit und teuer. Ich schließe indes mit der Waelingerin einen Vertrag über eine Weinlieferung ab.

    Nuala lässt sich ein Gewand schneidern das,... deutlich zeigt welchen Aspekt ihrer Göttin sie wohl bevorzugt: Den der direkten Verführerin.

    Meine Alchemistische Nase warnt mich bei den Gängen durch die Stadt des häufigeren vor explosiven Konzentrationen in der Luft - so stark ist hier alles Parfümiert. Alleinhalben werden Verjüngungstränke und Schönheitsmittelchen angeboten. Die Gewinnspannen scheinen einfach nur Immens zu sein.

    Doch schließlich denken wir noch ein Komplott auf, und - das möchte ich hier wirklich mal lobend erwähnen, die Culsu Ordenskrieger zeichnen sich durch Professionalität aus! Nun das will ich aber auch sehr hoffen, bewachen sie doch daheim bei mir auch etwas das schön, mir wert und teuer ist.

    Ich wünsche der Gewinnerin des Wettbewerbes jedenfalls das Beste.

  6. (Freitag (Vormittag) Con-Saga - Fiesta und Combatada zu Lapaune)

    Bro Cendrik

    DieHexe Chelinda

    Herothinas Ivar

    Tjorm Finnag O'Cerolen

    Ohgottohgott Bakkar

    Uigbeorn: Peleanos

    Uta Oscar

    Hirotega Regina del la Noca

     

    Hochsommer in den Küstenstaaten.

     

    Es ist viel zu warm hier. Die Arbeiten am Keiler gehen voran und wenigstens kann man ihn wieder benützen.

     

    Es ist mir zu Ohren gekommen das Waelinger an der Küste sind und dem Conte Federgo zu Diensten ist. Meine ersten Gedanken dazu sind derart das ich mich frage was meine Landsmänner denn bei diesem Küstenstaatler an Klamotten anziehen müssen,... ich für meinen Teil bin hier eher zu wenig als zu viel bekleidet.

    Zu seiner Hochzeit veranstaltet der Conte eine Combatada. Ich brauche doch recht lange um mir klar zu werden das es mich in den Fingern juckt und doch ich auch etwas angewidert bin vom Gedanken in einer Arena zu stehen. Zu oft bin ich selbst im heißen Sand einer Arena gelegen und wurde danach getriezt und geschlagen um bessere Leistungen zu erzielen. Doch es war auch ein erhebendes Gefühl vor den Massen zu stehen und diese Jubeln zu hören. Und wenn dann noch der Seekönig mit seinem Tüchlein winkt ist der Abend gerettet,... und man hat vielleicht ein paar Tage ruhe.

    Gottesurteile wird es ja wohl nicht geben – und selbst der Conte könnte mich nicht zwingen wieder jemanden unschuldigen zu töten – nur um die Massen zu begeistern – Davon abgesehen ist sein Ruf nicht derartig.

    Die Gedanken gehen mir trotzdem durch den Kopf.

    Der Seekönig ist weit und so mache ich mich auf und erreiche den Ort der Veranstaltung. Einige Leute kenne ich hier schon. Doch ich bin nicht wichtig genug um eingeladen zu werden im Palast zu schlafen - ist vielleicht auch besser so. Den Adeligen und mächtigen zu nahe zu kommen kann sehr schmerzhaft werden. Meine Haut würde die Spuren von Klingen und Peitschen tragen wenn sie nicht durch Drachenblut gehärtet wäre. Naja vielleicht sehe ich ja Donna Alchira - eine der bekannteren Seidwirkerinnen hier.

    So bin ich also gespannt was das Fest wird.

    Männer, Zelte und Alkohol - sind wieder mal eine dumme Mischung, doch zum Glück war am Abend vor der Combatada keiner Betrunken genug um mich anzusprechen ob ich ihm das Bett wärmen würde,... (wärmen! Bei der Hitze!) nicht viel anzuhaben hat vielleicht auch den Vorteil das man genügend Muskeln sieht das die Männer auch glauben das ich mit den Waffen die ich trage auch umgehen kann.

    Ich melde mich mal für den Nahkampf und den Hindernislauf an.

    Der Tag beginnt mit einem,... Gedichtwettbewerb?

    So etwas hat es in Chandranor jedenfalls nicht gegeben (nicht in einer Arena in der ich war jedenfalls).

    Es gibt aber nur zwei Beiträge und beide werden gewinnen deswegen den Hauptpreis. Fineagh O'Carolan habe ich vor zwei Jahren in Maritimar kennengelernt. Den anderen Gewinner 'Oscar' kenne ich noch nicht.

    Dann geht es in den Sand. Ich schaue mir die Sache erst einmal an, es scheint leider nur ein einfaches Zweikampfsystem zu sein. Was will man auch von der Provinz anders erwarten.

    Es wird gewettet - oh jeh! Ich setze hier und da etwas, etwa wenn ich die Leute kenne, oder wenn die Quoten einfach so sind das ein Gewinn sich lohnen würde.

    Die Leute kämpfen einfach drauflos, ohne Choreographie, ohne Show.

    Die Quoten stehen auf meiner Seite und so stolpere ich in die Arena, scheinbar über meine eigenen Schnürsenkel und mein Gegner taxiert mich vorsichtig. Ich setze einen Glückstreffer und er wird von der Schockwaffe tatsächlich verletzt.

    Einen weiteren Treffer schickt ihn in den Sand.

     

    Ich traue meinen Augen nicht so recht als ich schließlich sehe wer diesen Wettbewerb gewinnt: die kleine Seidwirkerin Chelina. Nun,... wenn eben Magie soweit erlaubt ist,...

    Dann kommt der Hindernislauf - Rauf auf's Pferd - Lanze greifen, ein Ziel um-stechen, ein Ausweichlauf, eine Wand hoch, über ein Wasserbecken Balancieren und schließlich ein kleines Ziel treffen.

    Don Cendrik gilt allgemein als der Favorit. Als Gewinner des Stadtlaufes trauen die Massen ihm viel zu. Doch die Lanze erweist sich als großes Hindernis für ihn.

    Ich erwische ein ruhiges Pferd und habe Glück mit dem Treffen des Ziels, doch liege ich nicht vorne.

    Der Hindernislauf würde einen schon in den Dreck schicken doch ich weiche allem aus, hinter mir erwischt es aber jemanden wie ich dem Grölen der Menge entnehme. Ich renne einfach blind Weiter und komme durch.

    Erst ab der Mauer trennt sich das Feld wirklich. Der einhändige Bakkar hat hier sicherlich seine Probleme doch ich schaue mich nicht um. Chelina ist auf der gleichen Höhe wie ich.

    Ich setze alles auf eine Karte und renne einfach los.

    Ich höre die Schritte der kleineren Frau hinter mir und schwere Stiefel von jemand anderem. Dem Waelinger Ivar vielleicht? Ich weiß es nicht genau, vielleicht auch jemand anderen. Chelinda kenne ich gut genug um sie an den Schritten zu erkennen.

    Ich springe von der Mauer, rolle mich ab und ergreife einen Bogen. Der Pfeil landet in einer einzigen Bewegung an meiner backe und ich versenke ihn direkt im Zentrum der Scheibe.

    Nach einigen Tagen bei der eigentlichen Hochzeitsfeier versuche ich eine kurze Audienz bei Donna Alchira zu erhalten. Ich hatte vor genau 2 Jahren ja einmal für sie gearbeitet - und gute Kontakte sollte man Pflegen. (Auch wenn sie zu Seidwirkern sind)

    Ich lade Ivar in den Wilden Keiler ein und gehe wieder in mein neues Heim zurück.

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    Wuschelkopp1990 Tarov aus Moravod

    Unicum Don Palfi Kohlenbeutel

     

     

    Mein Name ist Palfi Kohlenbeutel.

     

    Ausgewiesen durch einige Empfehlungsschreiben aus Diatrava (Stadtwache, Convendo, Handelshäuser) über einen "Don Palfi Kohlenbeutel" liegen bei.

     

    Ich bin erst vor einigen Tagen in Dargirna eingetroffen und in der Taverne Anderstwelt abgestiegen. Mir wurde eine Nachricht zugesteckt über ein Treffen in einer dunklen Seitengasse.

     

    Argwöhnisch ging ich der Sache nach und traf dort auf vier Leute und einen Landsmann. Namentlich

    Edward MacRocal aus Alba, Butch ein Händler aus Serendip, Karkassian und Tarov aus Moravod.

    Sowie meinen Landsmann Maron.

     

    Es war zu diesem Zeitpunkt schon Stadtbekannt das die Ghulseuche immer noch "am laufen war" und das es etwas mit dem Mehl zu tun hat.

     

    Ich vermutete eigentlich an dieser Stelle das der Auftraggeber eher vom halbseidenen Gewerbe sein sollte, die Auswahl neu hier eingetroffener Leute aus der Ferne lies fast keinen anderen Schluss zu. Alternativ dachte ich an politische Verstrickungen.

     

    Wir wurden gebeten ein bestimmtes Stadtviertel genauer zu untersuchen. Wenn es denn in der nächsten Nacht zu großen Razzien in der ganzen Stadt kommen würde. Alleine schon die Tatsache das unser anonymer Auftraggeber sehr genau wusste das es diese Razzien geben würde - und in diesem Stadtviertel keine Stattfinden würde erstaunte mich dann doch schon.

     

    warum sollte der Auftraggeber dies nicht mit eigenen Leuten untersuchen?

     

    Ich zog in Betracht das der Auftraggeber während der Razzia selbst sehr beschäftigt sein würde.

     

    Am Tage untersuchten wir das Viertel und sprachen mit den Einwohnern. Der zustand einiger Häuser im Viertel ist sehr schlecht. keines viel wegen besonderer Güte auf - der Silberschmied hat aber sicher die dicksten Schutzmechanismen. Die Bausubstanz sehe ich aber eher im unteren Bereich. Nichts ist akut einsturzgefährdet, es sei den man ist - kein Halbling.

     

    Wir begaben uns also vor der Ausgangssperre in das fragliche Viertel.

     

    zunächst konnten wir nichts weiter erkennen. Erst spät in der Nacht betrat eine merkwürdige Gruppe das Viertel von der Nord Westlichen Ecke. Vier "Ghule" mit Säcken und dahinter eine Gestalt mit metallisch schimmernder Rüstung.

     

    Wir verfolgten sie und dabei wurde sicher einer von uns entdeckt. Es können eben nicht alle Schleichen - aber Halblinge, Halblinge können das!

     

    Der Kommandant der Herumschleichenden löste sich von der Gruppe welche urplötzlich verschwand (so was passiert wenn man nicht selbst schaut) Wir Halblinge untersuchten die Stelle wo die "Ghule" mit den Säcken verschwunden waren. Unsere Menschlichen Verbündeten stellten den Kommandant - welcher nach einem kurzen Schlagabtausch unter Zurücklassung seiner Metallschuhe verschwand.

     

    Die "Ghule" waren über die Kohlerutsche des Silberschmiedes in dessen Keller gekommen, hatten dann dort eine Falltür weiter nach unten geöffnet und die Säcke hindurch geschleppt. Einen der "Ghule" überwältigten wir in dem darauf folgenden Gang. Es gelang mir den schwer verletzen "Ghul" am Leben zu halten. Dieser war nur ein verkleideter Mensch. (Pfiffig, aber nicht pfiffig genug!"). Meine Menschlichen Kameraden standen an einer verschlossenen Tür hinter der wir die 3 anderen Ghule vermuteten.

     

    Während ich noch den Menschen verband ging es also nicht weiter. Schließlich war der verband fertig und ich machte mich an der Tür zu schaffen. Eine vergiftete Nadel hielt mich auch nicht auf. Wir öffneten die Tür und überwältigten die restlichen 3 Schergen ohne Probleme. zwei verstarben leider dabei. Den letzten konnten wir Halblinge wieder erfolgreich verbinden.

     

    Ich verhörte einen der beiden überlebenden und erfuhr das sie eine Diebesbande sind. ihr ehemaliger Chef verguhlte sich vor kurzem und sie wurden danach von einem Fremden "übernommen" - sie wissen nicht wie dieser aussah da er immer eine Maske trug. In dessen Zimmer fanden wir eine Truhe. In deren Deckel war ein Rabenförmiges "Bannamulet gegen Ghule" und ein Schriftstück mit Elfischen Runen. Unser Magier meinte doch tatsächlich es wären Zwergenrunen! Sie hatten gerade den großen Tempel überfallen und in den 4 Säcken war viel Silberschmuck aus dem Tempel.

     

    Wir bewachten das Versteck der Bande in der Hoffnung den Chef auf seiner Rückkehr zu erwischen. Leider vergeblich. Ich stellte stattdessen vom Kopfkissen dessen Bettes Haare sicher welche der Konvendo sicher für ein herbeizwingen oder ein Seelenkompass benutzen könnte, ich würde dies dringend Anraten! Schließlich ist ein Tempeldiebstal ein schweres verbrechen.

     

    Am Morgen schickten wir zwei Leute hinaus um Hilfe zu holen.

     

    Die Verletzen und der Tempelschatz wurden abgeholt und zum Nothunstempel gebracht. Ich übergab dem Fra Orlandez auch die Haare zur weiteren Verfügung.

     

    Palfi Kohlenbeutel.

     

    ----

     

    Nachtrag zu dem vorliegenden Dokument:

     

    Durch die weitere Untersuchung des Viertels wurde ein Totenbeschwörer aufgegriffen.

    Der Anführer der Diebe konnte durch das intelligente Vorgehen des Schreibers auch sichergestellt werden.

    Für ihre Verdienste wurde der Bruch der Ausgangssperre nicht weiter verfolgt sondern ein Lob ausgesprochen. Die beteiligten erhielten Geldbeträge von Balbosa (der Grund ist nicht ganz ersichtlich, vermutlich das er Interesse in diesem viertel hat) und vom Tempel.

    Zusätzlich wurden sie dem Kronrat vorgestellt

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    1. Abenteuer: Das Geheimnis von Tonda (in Anlehnung an das Abenteuer Ylathorstid)

    [Wer das Abenteuer Ylathorstid noch nicht gespielt hat, sollte nicht weiterlesen!]

     

    (Start: 9. Tag, 2. Tridiade im Rabenmond)

     

    Wie es sich für eine richtige Heldentruppe gehört, haben sie sich durch reinen Zufall in der Kneipe „Zum Rostigen Anker“ in Orsamanca kennen gelernt und nach interessanten Gesprächen sowie dem ein oder anderen alkoholischen Getränk festgestellt, dass sie mehr oder weniger das gleiche Reiseziel haben – die Stadt Tura.

     

    Also beschließen sie die weitere Reise gemeinschaftlich fortzuführen, um auch den Ausländern unter ihnen, die Vorzüge der Küstenstaaten zu erläutern, was sich nicht immer als leicht herausstellt.

     

    Auf ihrer Reise hören sie davon, das in dem Küstendorf Tonda das alljährliche Dorffest in den nächsten Tagen stattfinden soll und da auch gleichzeitig der Dorfvorsteher einen runden Geburtstag zu begehen hat, ein Magier für eine unvergessliche Lichtshow gebucht wurde.

     

    Da die Gruppe es nicht so eilig hat, beschließen sie den kleinen Abstecher in das Dorf Tonda zu machen, um in den Genuss der magischen Show zu kommen.

     

    Als sie die halbe Wegstrecke nach Tonda zurückgelegt haben, kommt ihnen ein laut fluchender Reisender auf einem Esel (mit Karre) entgegen, der nach seinem Äußeren wie ein Zauberer, der gerade einer Kindergeschichte entsprungen ist, aussieht.

     

    Bei dem Herrn handelt es sich um Obskurus, dem großen Magus Illusionum, der seine Probevorstellung in Tonda dermaßen verpatzt hat, das ihn die Dörfler fortgejagt haben. Alle seine magischen Gegenstände und Utensilien seien dabei zerstört worden. Nach einigem Nachfragen kann die Gruppe in Erfahrung bringen, das nicht nur seine Artefakte mit einem lauten Knall in die Brüche gegangen sind, sondern er seit dem auch nicht mehr zaubern kann.

     

    Es wird trotz der jetzt nicht mehr stattfindenden magischen Show beschlossen nach Tonda zu reisen, um wenigstens das Dorffest noch mitzunehmen.

     

    In der nächsten Nacht, sie sind nicht mehr weit von Tonda entfernt, findet die Gruppe im Bereich ihres Nachtlagers erst einen Ring, der aber noch an dem skelettierte Finger steckt und am Ende, das der Finger zu einem vollständigen Skelett gehört.

     

    Bei diesem Skelett finden sie neben dem Ring (Gold mit einem Rubin) auch eine versiegelte Schriftrolle mit einem rätselhaften Schriftstück, einen exotisch aussehenden Dolch, ein einfache Kette mit einem heiligen Symbol und ein paar altertümliche Münzen.

     

    Als sie am nächsten Tag im Dorf ankommen, begeben sie sich gleich auf Spurensuche, um festzustellen, was es mit dem Skelett und der rätselhaften Nachricht und der verpatzten Zaubershow auf sich hat.

     

    Hierbei konnten sie herausfinden, dass vor mehr als 200 Jahren fünf große Familien aus dem Dorf einen Pakt mit Piraten geschlossen haben. Diese dürfen eine versteckte unterirdische Grotte als Unterschlupf nutzen und gaben dafür einen Teil ihrer Baute ab.

     

    Eines Tages brachten die Piraten einen dermaßen großen Schatz in die Grotte, das die Mitwisser im Dorf beschlossen, den Schatz doch besser für das Dorf zu nutzten, da die Piraten ja schlechte Menschen wären.

    Sie versetzten den Wein für die Piraten mit einem Schlafmittel und warteten bis alle schliefen, dann brachten sie den Eingang zur Grotte zum Einsturz und töten die Piraten mittels des Zaubers „Todeshauch“. Der landseitige Eingang wurde getarnt.

     

    Zwei der Piraten befanden sich zum Zeitpunkt des Verrates allerdings bei der Heilerin, die nichts von der Abmachung mit den Piraten wusste. Als die Verräter die beiden schwer verletzten Piraten abholen wollten, kam es zu einer hitzigen Diskussion mit der Heilerin, was darin endete, dass sie erstochen wurde. Diesen feigen Mord schoben die Verräter den verletzten Piraten in die Schuhe und ließen sie hängen.

     

    Nachdem sich alles etwas beruhigt hatte, begannen die fünf Familien damit, die Schätze zu plündern und ließen vom Schmied ein Schloss für den landseitigen Zugang anfertigen, der nur mit fünf Schlüsseln zu öffnen ist. Je ein Schlüssel ging in den Besitzt der verräterischen Familien.

     

    Am Jahrestag ihres Verrates und schändlichen Mord an den Piraten erfolgte kurz nach Mitternacht der erste Angriff der Piraten. Viele in dem Dorf wurden getötet. Der einzige sichere Ort war der Tempel.

     

    Als Reaktion auf diesen Angriff ließen die fünf Familien heimlich einen Bannkreis um das Dorf errichten und schufen das jährliche Dorffest. An diesem Jahrestag kommen alle Dörfler aus der Umgebung ins Dorf und bleiben bis Sonnenaufgang.

    Durch den verpatzten Zauber von Obskurus wurde allerdings neben seinen magischen Gegenständen, auch der Bannkreis zerstört, so dass in der Festnacht die Piraten wieder ins Dorf einfielen und viele Dörfler töteten.

    Nachdem die SC herausgefunden hatten, was passiert war, setzten sie die Dörfler unter Druck, dass sie die Schlüssel für die Piratengrotte erhalten. Sie wollten die Reste der Piraten ordentlich beerdigen, damit sie ihre Ruhe finden.

     

    Als sie die Grotte betraten, mussten sie jedoch feststellen, dass die Piraten in der Höhle als Spuk hausten. Allerdings gelang es den SC mit den Piraten zu verhandeln, ihnen deutlich zu machen, dass die jetzigen Bewohner des Dorfes nichts mehr mit den Verrätern zu tun hätten.

     

    Die Piraten sahen ein, dass ihre Zeit der Rache vorbei ist und verlangten von den Dörflern, dass die Grotte soweit freigeräumt wird, dass sie mit ihrem Schiff auf die offene See gelangen könnten.

     

    Mit Hilfe der SC gelang es den Dörflern die Grotte soweit freizuräumen, dass das Piratenschiff in den Sonnenuntergang fahren konnte. Zur Sicherheit wurden aber auch die Knochen eingesammelt und in geweihter Erde beigesetzt.

     

    Da die Dörfler kein Geld oder andere Besitztümer haben, die sie den SC als Dank übergeben konnten, habe diese nun in Tonda für die nächsten Jahre immer ein kostenloses Dach über dem Kopf und all-inclusive.

     

    Wichtige Personen:

     

    Obskurus, Magus Illusionum

    Harlan der Schmied

    Priester Simon

    Yorric, der Dorfvorsteher und seine Frau Melinda
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    Hallo ihr Rollenspieler,

     

    mal etwas das nicht direkt mit dem Hobby zu tun hat. Euer Prediger - aka Micha - ist ja ein ehrenamtlicher Radiomoderator. Ich habe eine regelmäßige (4. Montag im Monat) einstündige Sendung, die sich "eigentlich" mit Festivals befasst. Musikalisch spiele ich quer durch den Garten. Die nächste Sendung ist am 23.05.2016 von 23-24 Uhr

    Worum geht es genau (Link)

     

    Playlist:

    Alone

    Vom Album: Here Come the Girls

    Von: The London Souls

     

    Glitter & Gold

    Vom Album: Glitter & Gold

    Von: Barns Courtney

     

    Agape [Musik-Downloads]

    Vom Album: Islands [Explicit]

    Von: Bear's Den

     

    Lose It [Musik-Downloads]

    Vom Album: Oh Wonder

    Von: Oh Wonder

     

    The Man On the Ferry [Musik-Downloads]

    Vom Album: Silent Treatment

    Von: Highasakite

     

    Move

    Vom Album: Move

    Von: Rat Boy

     

    The Road [Musik-Downloads]

    Vom Album: Cannibal Corpse

    Von: Kiko King & creativemaze

     

    A Country Called Home [Musik-Downloads]

    Vom Album: A Country Called Home

    Von: Ryan Bingham

     

    Starlight [Musik-Downloads]

    Vom Album: Starlight

    Von: Muse

     

    Ewig allein [Musik-Downloads]

    Vom Album: Schuld

    Von: Tüsn

     

    Yellow [Musik-Downloads]

    Vom Album: Parachutes

    Von: Coldplay

     

    I Need You [Musik-Downloads]

    Vom Album: Die Bestimmung - Divergent: Original Motion Picture Soundtrack

    Von: M83

     

    Electric Love [Musik-Downloads]

    Vom Album: Candy

    Von: BØRNS

     

    Zu hören bin ich im Großraum Hannover oder über Live Stream

    Ich glaube allerdings ich habe in dieser Sendung die Audio Aufzeichnung meiner Ansagen versemmelt.

  7. Wir sind wieder in Thame angekommen. Unseren Auftrag haben wir erfüllt. Wir konnten alle drei Insignien bergen und nun sind sie wieder in den Händen der Zwerge. Meinen Gefährten, abgesehen von Golrek, dem der Rückweg durchs Gebirge ordentlich zugesetzt hat, geht es gut. Trotz der Schrecken, die wir bei unserer Suche noch erlebt haben. Wir waren nicht die einzigen gewesen, die etwas in der Binge gesucht hatten. Als wir im Inbegriff waren die Binge zu verlassen, kam ein Mann auf einem fliegenden Dämon, um einen weiteren Orcsstamm unter sich zu vereinen. Er war mutig und mächtig genug um sich dem Drachen zu stellen, welcher über die Orcs herrschte.

    Als Golrek den Mann beschrieb, wäre mir um ein Haar sein Name über die Lippen gekommen. Thalion. Er weckte Erinnerungen an Niertalf, an eine Zeit in der Enya noch gemeinsam mit ihren Gefährten gefährliche Abenteuer erlebt hatte. Dieses neuste Ereignis ist zutiefst beunruhigend und macht deutlich, dass die Gefahr durch den Herrn der Nebelberge und seine Schergen – welche Pläne sie auch immer verfolgen – nicht zu verachten ist. Doch Edana sollte vom Herrn der Nebelberge, Thalion und den Geschehnissen in Niertalf nichts wissen. Ich hätte mich damit verraten.

    Mittlerweile muss ich mir darüber keine Sorgen mehr machen, nicht mehr darauf achten was ich sage. Es gibt keine Geheimnisse mehr und das ist gut so.

     

    Ich habe es mir so einfach gemacht und doch so schwer. Jetzt wo die Worte ausgesprochen sind, frage ich mich wie ich sie so lange in mir behalten konnte. Erleichterung erfüllt mich. Der geteilte Schmerz ist so viel erträglicher. Und dann sind da noch Grays Worte. Worte, die mein Kopf nicht fassen kann und mein Herz doch voller Hoffnung glauben möchte.

    Ich hatte Gray in der Zwergenbinge gesagt, dass ich ihm etwas zu erzählen hätte und mir damit jegliche Ausflucht genommen. Ich wusste, wenn ich nachdem wir in Thame angekommen waren nicht zeitnah an ihn herantreten würde, würde er mich von sich aus ansprechen. So wählte ich einen Moment in Rumildas Herberge in dem wir ungestört waren, um mich ihm zu offenbaren. Glannis, Golrek und Nissyen hatten sich bereits zu Bett begeben.

    Ich hatte Angst. Angst vor Grays Reaktion. Wäre er wütend, weil ich ihm etwas verschwiegen hatte. Würde er mein Schweigen als Lügen betrachten? Würde ihn der Verlust von Dylan zu sehr schmerzen? Würde er mich überhaupt noch nach meinem Geständnis an seiner Seite haben wollen? Was war seitdem wir uns das letzte Mal gesehen hatten passiert, wo war der Rest unserer Gefährten, Mira, Kirschli und Salomon? Es fiel mir schwer einen Anfang zu finden, doch als ich erst einmal begonnen hatte, flossen die Worte wie Lava aus einem ausbrechenden Vulkan. Es war gut so, Gray musste erfahren was seit unserer Trennung geschehen war, er hatte ein Recht darauf vom Tod seines Freundes zu erfahren. Er sollte nicht länger in dem Irrglauben bleiben, ich könnte mich nicht an ihn erinnern.

    Zuerst begann ich mit Feuermal. Wie es mich zu ihm und den anderen geführt hatte. Dann gab ich zu meine Erinnerungen wiederzuhaben. Alle. Bevor Gray mich unterbrechen konnte und meine Entschlossenheit ins Wanken geriet, sprach ich über die Ereignisse in Glamis. Manches führte ich nicht aus und Gray fragte nicht weiter nach. Dafür war ich ihm dankbar. Selbst wenn der Albtraum durch die Seelenheilung gemildert worden war, blieben es dennoch furchtbare Erinnerungen von denen niemand erfahren musste. Schließlich erzählte ich Gray von Dylans Tod. Da überraschte er mich, als er meinte, er habe anderes gehört. Anscheinend hatte Glannis Dylan an der Bardenschule in Erainn getroffen. Das bedeutet er lebt noch! Aber wie ist das möglich? Sandrina hat ihn doch von seinem Tod gesprochen und dann vor meinen Augen das Gift eingeflößt. Hatte ich mich etwa getäuscht? War mein Geist schon so verwirrt gewesen durch all die Schrecken und Schmerzen?

    Mein erster Gedanke war, dass ich ihn suchen muss. Ich war davon ausgegangen, dass Gray den Wunsch Dylan wiederzusehen und sich zu vergewissern, dass er lebt mit mir teilt, doch ich hatte mich getäuscht. Als er über Dylan sprach wurde mir unmissverständlich klar, dass er ihn für das was geschehen war verantwortlich machte. In seinen Augen hatte Dylan mich nicht beschützt, obwohl sie es beide vor Vater geschworen hatten. Es schmerzte mich Gray so zornig auf seinen ehemals guten Freund zu erleben. In meinen Augen trifft Dylan keine Schuld. Wer auch immer diese Menschen waren, ich war ihr Ziel gewesen. Wie hätte Dylan davon wissen können? Und wenn dieser Mann tatsächlich ein Feind meiner Mutter ist, dann hätten auch Gray und Dylan gemeinsam nichts gegen ihn ausrichten können. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie mächtig er ist und wie viel Glück ich hatte, ihm zu entkommen. Aber so ist Gray nun einmal, ich bin fast froh, dass er mich nicht begleitet hat. Er hätte sich das selbst nie verzeihen können.

    Er war auch zornig, weil Dylan den Kummer über meinen Verlust in Alkohol ertränkte, anstatt mich zu suchen oder zumindest zurück zu kommen, um den anderen von den Geschehnissen zu berichten. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dylan ebenso von meinem Tod überzeugt war, wie ich von seinem. Ein Grund mehr ihn zu suchen. Ich muss ihm sagen, dass ich noch am Leben bin. Er soll nicht weiter einen Verlust betrauern, den es nie gegeben hat. Doch warum ist er noch am Leben? Ist er ebenfalls entkommen oder haben sie ihn gehen lassen? Warum ist er nicht zu Gray zurückgekehrt? Vor was hatte er so Angst, dass er nach Erainn geflohen ist?

    Wenn Glannis Geschichte stimmt, hat er das Lied welches wir gemeinsam begonnen hatten zu Ende geschrieben. Wie gerne würde ich es hören und gemeinsam mit ihm singen. Und doch, je mehr ich darüber nachdenke, desto größere Zweifel kommen mir. Wie soll ihn ihm nur begegnen, nach allen was geschehen ist? Ist es für ihn nicht sicherer, er ist nicht an meiner Seite? Vielleicht ist es besser, ihn in dem Glauben zu lassen, ich sei tot, sodass er nachdem er den Verlust verwunden hat neues Glück finden kann. Ich würde es ihm wünschen. Mit uns so lange zu verweilen, an meiner Seite zu bleiben, hat ohnehin nie seinem Wesen und Vorstellungen entsprochen. Und dann ist da noch Grays Zorn auf ihn. Ich kenne Gray gut genug um zu wissen, dass eine Begegnung der beiden keine gute Idee ist, auch wenn mein Herz es sich anders wünscht. Vielleicht kann ich Dylan eine Nachricht zukommen lassen, welche ihn von seinem Schmerz erlöst und dennoch eine Suche nach mir verhindert… Bevor ich jedoch dafür zur Feder greife, muss ich mir darüber in Ruhe Gedanken machen und entscheiden, was ich möchte.

     

    Gray erzählte mir, dass unsere Gefährten sich nach meinem Verschwinden einer nach dem anderen verabschiedet hatten. Zuerst kehrte Kirschli, die wir ohnehin noch nicht lange kannten, zurück in ihre Heimat, das Halfdal. Salomon kehrte ebenfalls alsbald Thame den Rücken und damit dem Warten auf Dylans und meine Rückkehr. Nun, mit ihm war es von Anfang an nicht leicht gewesen, so überrascht es mich wenig. Als letzte verließ, nach ein paar Auseinandersetzungen mir Gray, schließlich Mira die Stadt, über ihren Verbleib weiß er nichts. Dass sie nicht mehr bei ihm ist, nicht bereit war auf unsere Rückkehr zu warten oder sich auf die Suche nach Dylan und mir zu machen schmerzt mich wohl am meisten.

    Seit unserer Trennung in Thame und dem was danach folgte, haben wir uns alle verändert. Ich habe das Gefühl, etwas ist zerbrochen. Unsere Bande, die ich für stark gehalten habe sind einfach zerbrochen. Das Schlimmste daran ist, dass ich mir dafür die Schuld gebe. Ich hätte den Brief als eine Fälschung identifizieren können, hätte seinen Inhalt hinterfragen müssen. Mutter hätte andere Mitteln und Wegen gehabt mich schnell zu sich zu bringen. Ich hätte es besser wissen sollen, dann wäre uns viel Leid erspart geblieben.

    Nun sind es nur noch Gray und ich. Ich bin froh, dass ich ihm endlich die Wahrheit erzählt habe. Und doch mache ich mir hingegen aller Hoffnung nichts vor. So einfach können wir nicht zu dem zurückkehren was war. Ich kann nur hoffen, dass Gray unser Band genauso wichtig ist wie mir. Jetzt wo ich wieder bei ihm bin, weiß ich wie sehr er mir gefehlt hat. Die Erinnerungen an die Momente in denen ich ihn um ein Haar verloren hätte und der Schock darüber sitzen tief. Ich brauche ihn. Ich kann, darf ihn nicht verlieren!

  8. 20151231_210721lsanm.jpg

    Noch ist das Schlachtfeld unberührt...

     

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    Die Seiten finden sich auf dem Feld ein.

    In der roten und gelben Ecke die Abenteuerer und ihre Unterstützer: Kiae, Wölfe, Zwergdrachen

    In der grünen und blauen Ecke die Feinde: Schwarzalben und Bestien

     

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    Das hier hat mit der Schlacht eigentlich gar nichts zu tun:

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  9. Letzten Samstag habe ich eine kleine Weihnachtsfeier mit einigen Jungs meiner NAJU-Gruppe gemacht.

    Wir haben Kekse gegessen, Kakao getrunken und gespielt. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei das Spiel RoboRally,

    dass ich auf Verdacht mal mitgenommen hatte.

    Kaum wurden sie der Verpackung ansichtig, ging es schon los?

    "Was ist denn das?"

    "Ist das ein Computer drin?"

    "Kann man das mit Smartphone spielen?"

    "Oder mit Tablet?"

    "Hast du etwa eine PS mitgebracht?"

    Meine Antwort war: "Es ist analog und es ist ein Roboterwettrennen durch eine Maschinenhalle."

    Reaktion der Kids: "A-ha..."

    Ich: "Wenn euch das Spiel so sehr interessiert, dann spielen wir das jetzt."

    Kids: "Okeee"

     

    Es hat einen Moment gebraucht, bis die Regeln verstanden waren, aber dann hatten wir sehr viel Spaß. :D

  10. Ja, ein weiteres Unboxing - ich hoffe, es macht euch ein wenig Spaß meine Gedanken beim Auspacken zu lesen.

     

    th_DSC_0031.jpg

     

    Die grüne Box ist auch irgendwie sehr schwampfig, finde ich.. schauen wir mal, was diesen Monat drin ist.

     

    Als erstes springt mir das Kichererbesenmehl ins Auge... vegan, glutenfrei... öhm, ja, hintenauf der Packung ist ein QR Code, vielleicht finde ich dann raus, wie ich das verwenden kann, denn ich hab so was noch nicht in den Fingern gehabt. Vielleicht finde ich ein gutes Falafel Rezept. Braucht man für Falafel einen Backofen?

     

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    Als nächstes habe ich den Begleitbrief in den Fingern... Thema ist "Warm ums Herz im Herbst" - okay.. behalte ich mal in der Hinterhand, falls ich bei einem Produkt nicht weiß, was es ist.

     

    Unter dem Brief ist etwas, was mich gleich freut - Tee! In Pyramiden-Teebeutel - also eher was für mit in die Arbeit nehmen. Es ist ein Grüner Tee mit Mandarin/Orangen Aroma. Hört sich sehr lecker an. Auf der Schachtel ist alles auf Englisch, kann also sein,d ass es das in Deutschland noch gar nicht gibt!

     

    th_DSC_0034.jpg

     

    Jetzt sind die beiden Seitenteile dran - links ist eine süßsaure Grillsauce "Japanese Sticky Grill", ich bin kein großer Fan von süßsauer, aber probieren werd ich die bestimmt und wenn sie mir nicht passt, finde ich bestimmt einen Abnehmer. Rechts ist eine weiter Grillsauce "American Smokey BBQ" - dass ist schon eher mein Geschmack. Da ist es fast schon schade, dass die Grillsaison mehr oder weniger vorrüber ist und die Saucen sind nur bis Februar 2016 haltbar. Egal, gibts halt öfter Würschtl.

     

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    Rechts ist noch eine Erdbeermarmelade - mjam.

     

    Dann finde ich das NOOZ Magazin und darin sind auch zwei Rezepte mit Kichererbsenmehl. Sind auch andere Rezepte und noch weitere Informationen... aber ich werde jetzt nicht alles lesen, sondern weiter unboxen.

     

    th_DSC_0037.jpg th_DSC_0038.jpg

     

    Die untere Hälfte entblößt sich komplett vor meiner Kamera - normalerweise würde ich jetzt einfach blind reingreifen.. mache ich gleich nach dem Gruppenfoto.

     

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    Grabbelgrabbel.. okay, ich hab die Flasche als erstes erwischt: Mango Sprizz von Rauch. Ich kenne einiges von Rauch, schmeckt meistens nicht so nach Chemie. Ich hab eh grade Durst ^^

    Schmeckt intensiv nach frischer Mango und hat noch ein wenig Kohlensäure-Kick dazu, aber nur ein wenig und verwässert den Mango-Gemack gar nicht. Ich wrde wqahrscheinlich noch ein wenig Mineralwasser reinmischen, ist mir nämlich fast ein wenig zu intensiv. Aber hat großes Potential.

     

    Nächstes Produkt sind die Kräuter & Bouillon Würfel. Kann man sich vorstellen wie Gemüsesuppenwürfel mit einer Schicht Kräuter. Meine Nachbarin hatte mich gefragt, ob sowas mal dabei ist (letztes Mal ja leider nicht), also werde ich mir vielleicht 1-2 Stück stibitzen zum Probieren und ihr den Rest vermachen.

     

    Als vorletztes hab ich die Milch in der Hand - fettarme H-Milch von Bärenmarke, 1,5% Fett. Super, ich hab nämlich beim letzten EInkaufen vergessen Milch mitzunehmen! Die Frischmilch von Bärenmarke schmeckt mir, also gehe ich davon aus, dass die H-Milch mir auch taugen wird.

     

    Zum Abschluss gibt es was zu knabbern: Erdnüsse mit Sour Cream & Onion Geschmack. Ich mag Erdnüsse und ich mag die Geschmacksrichtung Sour Cream & Onion bei Chips... ich habe große Hoffnung, dass die Erdnüsse lecker sein werden... die werde ich gleich nachdem ich die Fotos hochgeladen hab, probieren.

     

    Noch ein letztes Abschlussfoto.

     

    th_DSC_0040.jpg

  11. blog-0753000001439759082.jpgWir sind in Krimml im Oberpinzgau gestartet, die Krimmler Wasserfälle entlang (sehr touristisch!) zum Krimmler Tauernhaus und haben dort übernachtet. Am nächsten Tag sind wir dann über die Birnlückenscharte zur Birnlückenhütte, vorbei an grandiosen Gletschern und ca. 1.000 Höhenmeter hoch. Das war zum Aufwärmen... denn dann ging es über die Krimmler Tauern und die Rainbachscharte zum Plauener Haus; ein harter 8-stündiger Marsch mit etlichen anspruchsvollen Stellen über Block-Geröllfelder und steilen An- und Abstiegen. :schweiss: Zwischendurch haben wir auch Italien kurz erobert. :turn: Das Plauener Haus entschädigte dann allerdings mit einem tollen Abendessen, allerdings nicht mit Duschen, denn die waren aufgrund des Wassermangels abgestellt. :lookaround:

     

    Der folgende Tag wurde ebenso hart & anspruchsvoll, denn der Weg über die Gamsscharte zur Richterhütte entpuppte sich als technisch anspruchsvoll und Mut musste man auch haben, angesichts steiler, versicherter Stellen und, noch schwieriger, einem steilen Abstieg, der über loses, sandiges Geröll ging. Zum Glück waren diese Stellen nicht lang, so das wir dann doch gut voran kamen. Den letzten Tag auf die Zittauer Hütte habe ich dann nicht mehr mit gemacht, ich hatte genug, mir tat alles weh und Bergpanorama bei herrlichem Sonnenschein hatte ich auch reichlich getankt. So bin ich also direkt wieder ins Tal abgestiegen, mit einer kurzen Rast am Krimmler Tauernhaus, wo die Wirtin sogleich fragte, wo ich denn die anderen beiden gelassen hätte - was bei dem Touristendurchsatz dort schon eine nette Gedächtnisleistung ist. :colgate:

     

    So endet also die Fotogeschichte mit einem Bild von meiner Pension in Krimml auf die Wasserfälle.

     

    Nun zu den Bildern:

     

    1-3 zeigen die Krimmler Wasserfälle, Nr. 1 mit :hiram, Nr. 2 mit Touris und Nr. 3 mit Hajat.

     

    4 - Das grandiose Panorama auf dem Weg zur Birnlückenscharte, noch auf dem einfachen "Touristenwanderweg", den wir bald darauf allerdings verlassen haben.

     

    5 - Auf der Passhöhe war reger Betrieb. Leider habe ich kein Foto von den drei verrückten Mountainbikern gemacht, die ihre Fahrräder den Pass hoch getragen haben. :silly.

     

    6 - Hüttenleben am Nachmittag

     

    7 - Die "Höllentreppe" - 190 Holzstufen steil im Fels!

     

    8 - Beim alten Zollhaus - Freaks erobern Italien! :D

     

    9 - Steilstück zur Gamsscharte mit Seilversicherung.

     

    10 - BB weiß den Weg! :cool:

     

    11 - Der Eissee. Wir haben nicht drin gebadet....

     

    12 - Ich war da! Mittagspause, deshalb ohne Rucksack und ohne Hut.

     

    13 - Schwarzes Schaf war auch da. :colgate:

     

    14 - Noch 'n bisschen Panorama, es gab in echt noch viiieeel mehr! :turn:

     

    15 - Ein Schneefeld auf dem Weg durfte natürlich nicht fehlen. Von den vielen Bachquerungen habe ich irgendwie keine Bilder gemacht.

     

    16 - Ja, da ist ein Weg! Man muss ihn nur finden....

     

    17 & 18 weitere Steilstücke. :schweiss:

     

    19 - Der oben versprochene Blick von Krimml auf die Wasserfälle.

  12. Hallo zusammen,

     

    vor einigen Tagen hatte ich auf meiner Facebook-Seite einen Text verfasst. Da sich dieser mit dem Thema "Pen & Paper Rollenspiele" befasst, möchte ich den Text auch an dieser Stelle präsentieren. :-)

     

    ---

    Ein Abenteuer für eine Pen & Paper Rollenspielrunde vorzubereiten, weckt stets die kreative Ader in mir.Als ich letztens an den Vorbereitungen für das Abenteuer unserer MIDGARD-Runde saß, verfasste ich ein Gedicht, das ein wichtiger Bestandteil für den weiteren Abenteuerverlauf sein sollte.

     

    Doch so ein Gedicht kann ich nicht bloß einfach abgetippt und ausgedruckt werden. Da würden das Gedicht und vor allem die Stimmung nicht richtig rüberkommen. Was also machen? Den ausgedruckten Text geschnappt und mit einem Feuerzeug die Ränder des Papiers angezündet. Als das vollbracht war, wurde etwas Ketchup genommen und sachte über das Stück Papier verschmiert. Mit einem Fön habe ich den Ketchup getrocknet und fertig war das Werk!

     

    Das Gedicht war nun auf einem Stück Papier gedruckt, welches blutverschmiert wirkte und nur knapp einem Brand entkommen zu sein schien.

     

    Außenstehende würden vermutlich sagen, was der Quatsch soll. Und um ehrlich zu sein, kann ich das auch irgendwie nachvollziehen. Aber sei es drum. Was ich sagen möchte: Pen & Paper Rollenspiele sind so ziemlich eines der kreativsten Spiele, die man spielen kann.

     

    Ein wahrlich tolles Hobby! :-)

    ---

     

    Viele Grüße

     

    Myro

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  13. Hier enden die Briefe von Enya an ihre Mutter. Ihre letzten Worte, bevor sie ihr Gedächtnis verlor, erreichten Chelinda nie.

     

    Wie es Enya weiterhin ergangen ist, kann in Edanas Tagebuch nachgelesen werden:

    http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/blog/2295-edanas-tagebuch/

     

    Liebste Mutter,

    in den frühen Morgenstunden des Dosandag, 1.Trideade Bärenmond sattelten wir die Pferde des Lairds und ritten los. Auf dem Weg überlegten wir, wie wir vorgehen würden. Mehrere Möglichkeiten waren uns gegeben. Ich war der Meinung sechs Pfeile würden das Ziel ihres Schützen treffen, sehr wahrscheinlich die Zielscheibe, einer von den sieben würde nach Samiels Willen fliegen und sein Ziel war ein MacBeorn. „Sechs werden treffen, einer wird äffen.“ Das waren Samiels Worte gewesen. Gray war anderer Meinung, jedoch änderte dies nichts an unserem Vorgehen. Das wichtigste und dringendste war, die Pfeile ausfindig zu machen und die Schützen daran zu hindern, sie am Fest zum Einsatz zu bringen. Salomon und mir war es ebenfalls wichtig die Schützen zu stellen, was eine Diskussion mit Gray auslöste. Trotz der unterschiedlichen Ansichten waren wir alle der Meinung, dass die Überprüfung der Pfeile vor dem Fest stattfinden musste. Schließlich wollte der Laird kein Aufsehen erregen und die Chance, dass wir einem der Pfeile übersehen würden, war zu groß. Wir hatten drei Zauber, die uns eventuell bei unserer Suche weiterhelfen würden. Zwei davon beherrschte Salomon, jemanden der des Erkennen der Zauberei mächtig war, würden wir nur in der Magiergilde finden. Deshalb beschloss Gray noch einmal mit Arlena NiConuilh zu reden und sie um Unterstützung zu bitten.

    Am späten Nachmittag kamen wir in Thame an und kehrten in Romildas Herberge ein. Dort erfuhren wir über die Schützenschaft des heiligen Maltrier, welche ein Teil der Bürgerwehr war. Gray und ich begaben uns zur Magiergilde, während Dylan und Mira Glarn Rabenbart von unserer Situation berichten wollten und Salomon die Schützengilde ausfindig machen sollte. Bei keinem von uns gelang das eigentliche Vorhaben. Gray und ich fanden eine Frau vor, die dem Schnupftuch des Lairds und unserer Geschichte wenig Bedeutung beimaß. Gray verlor beinahe die Beherrschung und mein Herz stand für einen Moment vor Schreck still. Den Göttern sei Dank konnte er sich zurückhalten und eilig verließen wir die Gilde. Glarn Rabenbart war derzeit nicht in Thame, sondern ins Atrossgebirge aufgebrochen. Salomon begab sich nicht zu Schützengilde sondern in den Einbeinigen Kobold, die heruntergekommenste Taverne in Thame. Doch davon erfuhren wir erst, als wir uns alle, bis auf Salomon wieder in Romildas Herberge versammelt hatten. Wir folgten dem Mann, der uns zu ihm führen würde. Ich entschuldigte mich für den Hexenjäger und wir nahmen ihn wieder mit. Als er sich eine Pfeife anzünden wollte, brach ein Streit aus, denn was er rauchte war eine Droge, nach der er süchtig war. In der Taverne fanden wir drei der Bogenschützen und nahmen die Pfeile an uns. Nach einem Besuch im Tempel, äußerte ich den Verdacht, das Colbran de Soel, ehemaliger MacBeorn und Oberhaupt der Ordensritter, das Ziel von Samiels Pfeil war. Wir begaben uns in die Ordensritterburg und informierten seinen Vertreter Dugal de Soel von unserem Verdacht.

    Bruna stieß die Tage zu uns und verabschiedete sich endgültig von uns. Ich sang ihr das Lied welches ich eigentlich für ihren Geburtstag gedacht hatte vor, dann verließ sie uns. Ihre Schulden wird sie begleichen.

    Mutter, nun gilt es den morgigen Tag abzuwarten, ich hoffe dass es uns gelingen wird, die restlichen Pfeile zu finden und den dunklen Machenschaften in Thame ein Ende zu bereiten.

    Oh, ich merke dass es spät ist und ich sehr müde bin. Ich kann nicht mehr klar denken, ich werde dir in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich von unseren Untersuchungen berichten.

     

    In Liebe

    Enya

  14. Jetzt, nachdem nach 10 Jahren meine Midgard-Megakampagne durch ist, kann ich meine Erkenntnisse als Spielleiter zusammenfassen.

     

    • Sandboxing ist für Spieler und Spielleiter eine Herausforderung. Man muss sich dran gewöhnen, sonst verläuft man sich in der Sandbox. Zu viel Freiheit bedeutet auch, dass man sich verzetteln und den roten Faden verlieren kann. Schließlich spielen wir unsere Figuren meistens maximal 1x die Woche für wenige Stunden.

     

     

    • Mit Midgard sind epische Handlungssfäden möglich und sie machen Spass, auch ohne die Regeln viel anpassen zu müssen. Die von uns verwendeten Hausregeln (Lerndauer, Spezialisierungen auf Fertigkeiten) wurden nach der Umstellung auf M5 überflüssig.

     

     

    • Bei einer Sandbox ist es nicht notwendig sich detailliert auf Schauplätze vorzubereiten - es sei denn die Spieler versichern dem Spielleiter dass sie das nächste Mal garantiert xy besuchen werden. Als Spielleiter lernt man am Besten alles über die bespielte Kultur(en). Wie leben die Menschen? Wie schaut ihre Religion aus? Wie funktioniert der Alltag? Ich hab mir kleine Kurzgeschichten zur Vorbereitung ausgedacht, in denen ich beliebige Personen ihren Alltag oder besondere Geschehnisse erleben ließ. So konnte ich mir die Spielwelt quasi von innen anschauen.

     

     

    • Man darf auch mal sagen, "Sorry, ihr habt mich überrannt. Ich muss mich erstmal überlegen was jetzt passiert." In einer Sandbox passieren auch Dinge, die man nicht so einfach über's Knie brechen kann, wo man sich erstmal Gedanken über alle Konsequenzen machen muss. Die Spieler akzeptieren es, wenn man hier das Spiel mal unterbricht.

     

     

    • Zu viel Vorbereitung kann schädlich sein. Man muss nicht jede kleine mögliche Verwicklung oder jeden möglichen Handlungsstrang oder gar die Hauptfiguren im Kopf haben. Zum einen widerspricht das der Idee einer Sandbox, zum anderen wäre das alles viel zu komplex um es im Kopf zu behalten. Tiefe und komplexität kann man auch anders erzeugen. Hier ein zufälliges, völlig aus jeden Kontext gerissenes Ereignis einwerfen, dort einen NSC einführen, bei dem man noch keine Ahnung hat wer er genau ist oder was er genau will. Sowas wird oft zum selbstläufer und kann zu einem der Haupthandlungsstränge führen. Das gibt des Spielern auch die Gewissheit Dinge selbst in der Hand zu haben.

     

     

    • Loslassen als Spielleiter. Das ist wichtig. Es ist nicht die alleinige Welt des Spielleiters. Die Spieler sollen sie sich zu eigen machen. Sie mit den Mitteln ihrer Figuren und den Wünschen der Spieler gestalten.

     

     

    • Man darf als Spielleiter auch sagen, wenn man zu etwas keine Lust hat. In einer Sandbox dürfen Spieler machen was sie wollen. Der Spielleiter ist allerdings ebenfalls ein Mitspieler. Wenn die Spieler eine Richtung einschlagen wollen, auf die der Spielleiter keine Lust hat, darf er das ansprechen.

     

     

    • Änderungen dürfen an der Sandbox auch nachträglich vorgenommen werden. Wenn ein Spieler ein tiefergehendes Problem (wohlgemerkt der Spieler und nicht die Figur) mit einer Entwicklung hat (die Entwicklung also massiv den Spielspass beeinträchtigt), darf diese Entwicklung auch rückgängig gemacht werden - egal ob sie der Spielleiter oder die Spieler angestoßen haben. Man muss halt in der Gruppe drüber reden, wie man die Spielwelt so hinbiegt, dass sie allen wieder Spass macht. Man will ha ein paar Jahre in dieser Welt verbringen.

     

     

    • Stark von der Tagesform abhängig. Als Spielleiter bedeutet eine Sandbox, dass man viel improvisieren muss. Wie gut man das hinbekommt ist von der Tagesform abhängig. Je besser man seine Sandbox kennt, je besser kann man Schwächen in der Tagesform ausgleichen. Hört sich lustig an, ist aber so: Man kann sich auf's improvisieren vorbereiten.

  15. Aktuell wundert sich unser "Postbote" doch ein wenig. Regelmäßig bringt er kleine Pakete und ich freue mich, bzw. meine Frau sagt "Da hat er schon drauf gewartet".

     

    Auf seine Frage "Was bekommst Du denn so tolles, das Du es so erwartest" bekam er zur Antwort: "Sachen fürs Rollenspiel"... Sein Blick war Gold wert, was mich als ambitionierten Zwerg dann eh direkt weiter aufblühen lies :rotfl:

     

    Wir haben das Thema nicht weiter vertieft, ich vermute er hat dabei andere Bilder als ich im Kopf gehabt.

     

    Da der MIDGARD Neustart, für mich pers., am meisten Sinn mit dem aktuellen Regelwerk macht kam hier nun in der Tat einiges zusammen. Das M4 Regelwerk habe ich mal ausgeliehen und weg ist es, von daher war M5 dann Fakt.

     

    Dieser Tage kam dann per Post (ein Packerl kommt davon morgen)

     

    - M5 Kodex

    - M5 Arkanum

    - M5 Mysterium (kommt morgen)

     

    - Band: Corrinis, die Stadt (ebenfalls ausgeliehen und weg gewesen)

    - Meine neuen Würfelsätze (ich bin da irgendwie eigen)

    - Ein paar Würfel für die Spieler als Komplettierung der noch vorhandenen alten Würfel/sätze

     

    - Midgard, Das Brettspiel ... zufällig in der Bucht NEU (!) bekommen für minimal Geld

    - Diverses an Zubehör (Stifte, Folien usw)

     

    War ein teurer Monat aber was tut man nicht alles für seine Spieler? Aber für irgendwas muss ja die Gehaltserhöhung gut gewesen sein.

     

    Samstag geht's los mit den ersten Charaktererstellungen, ich freu mich schon wie Bolle

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    Knights, I bid you welcome to your new home. Let us ride to - CAMELWDD!

     

     

    On second thought, let's not go to Camelwdd. It's a silly place.

  16. Wer Fehler findet (in Namen, in Orten , in der Zeitlichen Abfolge, etc) ich würde das gerne einpflegen.

     

     

    MidgardCon-Saga: "Bringt mir den Götzendiener Gonzaga - besser tot als lebendig!" (Freitagabend)

     

    Spielleitung: Solwac

     

    Unicum: Valeria Kyrell

    Blaues Feuer: Afsana Daria

    Tikiza: Jad

    Ferwnnan: Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi

    Meeresdruide: Malcom MacBeorn

     

     

    Ich nenne dieses Kapitel "Da ist man einmal ein paar Wochen weg,..."

     

    Und kommt wieder in den Hafen von Maritimar. Die Überfahrt war nicht gerade berauschend, keine Piraten, keine Waelischen Schildmaiden (außer mir, wenn man so will) aber viel schwere See und schlechtes Wetter.

    Müde such ich mir ein Gasthaus aus und lege mich zur Ruhe. überraschend treffe ich doch tatsächlich zum Frühstück meine alte Bekannte Afsana Daria. Wieder bietet sie mir an sie bei einer Aktion zu begleiten, sie spricht etwas kryptisch und nicht gerade aus, nun wie die Zivilisierten eben so sind, viele Worte wo wenige Worte auch reichen würden. Auch sie ist dagegen nicht gefeit. Ich solle jemanden "unterhalten" und es wäre eine sehr "private Feier"

    Wenn sie wüste woran ich dachte als sie es so sagte. An eine kleine Sklavenarena in Chandranor, auf den Rängen nur "zivilisierte Adelige" und unten ich und irgend eine andere arme Sau. Fast unbekleidet und nur mit Messern zur Belustigung der, meist Männlichen ... ach lassen wir das. Und doch dachte ich diese Tage noch ein weiteres mal an die Lektionen welche ich in der Arena lernen musste.

     

    Also ging es an die Vorbereitungen. Asfana hatte der Tochter der Fürstin (oder wem auch immer) zwei Kerle von der albischen Garde zugeteilt bekommen. Einer musste diese merkwürdige Lila uniform tragen, wieder so ein Zwang der Zivilisation. Arme Albai.

     

    Sie klärte uns auf das mit dem Fokus welchen wir letztes mal in den Schattenwelten erbeuteten es diesem Gonzaga an den Kragen gehen sollte. Sie erbat von jedem von uns ein Haar (um uns wiederfinden zu können, sollte etwas schiefgehen - jemand anderen hätte ich das nicht gegeben) Wir ritten von Maritimar aus zum Gasthaus "wilder Keiler" am Waldrand von Bromme.

     

    Ein Keller in welchem wein und Efeuranken an den Wänden wuchern. Ein Kreis in der Mitte, vier Kreise in der Ecke. 3 Beschwörer der Baldergro, sein Lehrling Silvaro und Diego Rigeros (Dämonenbeschwörer). Sie sollten den Gonzaga herbeizwingen.

     

    Unsere Aufgabe war es dann ihn zu erledigen.

     

    Kurz vor Ende des Rituals kam es zu einem Gerangel bei Silvaro, später wurde mir erklärt das er wohl uns verraten hatte und Gegenzauber wirkte. Es half ihm nicht, er wurde seiner Gerechten Strafe an Ort und Stelle zugeführt.

     

    Nun wurde es spannend. Der große mächtige Gonzaga (nun wie es schien zumindest ein drittel) und kurz danach seine Leibwache erschienen in dem Kreis. Wir hatten nicht sehr viel Zeit und hauten das Dämonengesindel in Stücke. Die Ranken an den Wänden halfen uns dabei. Selbst Asfana zog zu späterem Zeitpunkt ihren Dolch (Wirklich sehr ungewöhnlich).

     

    Ich wurde nur einmal etwas ernsthafter getroffen und doch wütete meine Waffe unter den Dämonen. Doch auch die "zivilisierteren" leisteten gute Arbeit. Ich denke wir hätten wirklich auf niemanden verzichten können. Gonsaga versuchte zwar sich zu wehren und sicher auch zu fliehen doch das eintreffen der Herrin des Waldes von Bromme, Lysmildine beendete schließlich den Kampf völlig. Sie warf eine magische Fessel über den Kampf aus welcher ich mich gerade so losreißen konnte. Es muss wohl mein Barbarisches Blut sein welches mich zu so einer tat befähigte, die anderen namen es stoisch in Kauf vielleicht mit Gonsaga in die Hölle hinabgeschleudert zu werden. Nun es kam nicht dazu. Lysmeldine zerbrach den Zauberstab von Gonzaga mit den magischen Worten "Tschüssi Gonzi" und tötete ihn damit.

     

    Mein Schwert, welches Gonzaga verrostet hatte konnte Lysmildine 'heilen'

     

    Ich würde einfach sagen: Das war's.

     

    Umso überraschter war ich als am nächsten Tage die Botschaft eintraf das Cailan Mac Ceallaigh mich sehen wollte,... er hatte nichts weiteres vor als Gonzaga zu töten,...

     

     

     

     

     

     

    Der nächste Abschnitt könnte ich anfangen mit der Überschrift "Sólo un mago muerto es un mago bueno!" Doch finde ich es stimmiger es so zu nennen: "Ich hab da noch so'n Artefakt"

    JUL : - Spielleiter

     

    Chillur: - Cailan Mac Ceallaigh

    Uigbeorn: - Peleanos

    Unicum: - Valeria

    Matthias Seichter: - Dona El Rizzi

    Stefan Seichter: - Enzo DI Rizzi

    ???? - Krassus (aus Cryseia, mit heiligem Hammer)

     

    Ich traf Cailan, der zusammen mit vier anderen ebenso auf das endgültige Ableben von Gonzaga hinarbeitete. Gonzaga sollte zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Wassermühle im Wald von Bromme auftauchen und dort ein Ritual abhalten. Es war davon auszugehen das einige seiner Schergen auftauchen würden.

    Wir suchten zunächst wieder den Keiler auf und sprachen mit Insmirelda (ehemalige Sängerin, Bardame, und nun Wirtin des Keilers). Sie hatte als wir mit ihr sprachen eine Vision und brabbelte vor sich hin, ich hab leider nicht alles richtig mitbekommen, vielleicht schreib ich jetzt also was falsches auf:

     

     

    "Der, der in Ungnade Gefallen ist wurde von Fremden aus seiner Domäne vertrieben, der trennende lebt ...

     

    "Sie, die die Anführerin der dunklen Trinität wurde von den Schatten befreit, jetzt kämpft sie mit ihnen um die Herrschaft."

     

    "Dort wo einst feen Tanzten toben Kämpfe" (hah wenigstens eines hab ich wohl richtig mir gemerkt)

     

    Nun, Cailan hatte herausgefunden das Gonzaga sich, so er nicht daran gehindert wird, sehr schnell verschwinden kann. Hilfe versprach er sich von Lysmeldine. Diese würde 5 "Schösslinge" uns geben, wenn wir den Baum, von welchem diese kommen sollten, befreiten.

    Das waren ja nur 2 Schwarze Einhörner welche dort gegen ein helles Einhorn kämpften.

     

    Wir eilten dorthin. Peleanos warnte uns zurecht davor vom Wege abzukommen, doch beim gemächlichen Verfolgen des Keilers (nun eigentlich war der Keiler recht schnell, aber alle anderen waren langsamer als ich, die 'Unzivilisierte' nunja es war ja auch kein Valianerstrasse auf welcher der Keiler rannte) zeigte er uns dann auch warum das so ist. Zwei Leute mussten ihm ein Gegengift einflössen. Wyrd hilf das ich nie in die Situation kommen gelämt solchen zivilisierten Menschen ausgeliefert zu sein!

     

    Wir erreichten die Baumlichtung. Ein schwarzes Einhorn versperrte uns den Weg. Enzo machte sich unsichtbar und schlich an dem ersten Einhorn vorbei. Es zuckte nicht einmal als er sich an ihm vorbei drückte. Erstaunliche, majestätische Kreaturen des Bösen. Enzo legte seinen Bogen an und zielte auf das zweite Einhorn welches den anderen Ausgang der Lichtung kontrollierte. Es setze einen Sturmangriff auf den überraschten, weil auf seine Unsichtbarkeit vertrauenden Enzo an. Tja, wer sich auf Seidwerk verlässt der ist verlassen. Ich bewunderte die taktische Klugheit des ersten schwarzen Einhornes, aber um ehrlich zu sein - ich hätte es keinen Deut anders gemacht. Besser wäre sicher gewesen das helle Einhorn schneller in unsere Pläne einzuweihen (wir hatten Amulette bekommen mit welchen man mit den einhörnder Zwiesprache halten kann, aber ein Lauter ruf - der tut es eben manchmal auch und wirkt weiter als die 15 Stritt des Amuletts). Aber danach ist man eh immer schlauer und ich war eh nicht dabei.

    Dona schoss nun einen Bolzen mit Gift (so was aber auch, ich erwähne es gerne wieder: die Zivilisierten eben) und kaltem Eisen (naja wenigstens etwas) auf das erste Einhorn und wir warfen ein Netz darüber als es kurz betäubt war. Das zweite Einhorn traf nun Enzo da wo es Männern besonders weh tut. (Gut ich weis es tut auch mir weh dort getroffen zu werden aber wenn das einhörn auf die Zwergengeschmiedete Platte trifft,.. ich glaub das tut ihm auch weh).

    Ein Schlafzauber von Cailan legte aber auch Enzos Einhorn und einige unserer Kameraden nieder. Das Helle Einhorn konvertierte nun die dunklen Einhörner auf seine Seite. Eine junge hübsche Frau welche im Wald stand schaute uns an und schrie 'sie werde sich unsere Gesichter merken.' Ach ja, viel Feind viel Ehr. Die Einhörner heilen uns (ich hab ja nix abbekommen), auch Enzo - er sieht danach hübscher aus - was mich aber kalt lässt. Für was braucht ein Mann des Todes überhaupt...?

     

    Nun, wir erhielten unsere 5 Schösslinge. Der nächste Punkt von Cailan's Plan sah nun vor die Mühle zu erkunden. Die Einhörner ließen sich zum Dank sogar von uns nicht Culsul Anhängern reiten.

    Liebes Tagebuch, du weißt ich bin gegen meinen Willen keine Jungfrau mehr und doch ließen sich mich, das gefallene Mädchen aus der Arena in Chandranor, die dort viel böses getan hat auf ihnen reiten. Ich hab geheult als ich auf dem edlen Tier saß. Aber ich bin mir sicher es hat keiner bemerkt.

    Wir erreichten einen frostigen Nebel in welchem alles gefriert durch Grabeskälte. Wir (ein Großteil dieser Ehre gebrüht wohl Peleanos) überzeugte die Einhörner uns auch in den Nebel hinein zu begleiten. Ich glaub ich wäre zwar auch durchgekommen, aber was soll ich alleine dort?

    so konnten wir uns die Mühle ansehen. Ein großes Haus aus Stein, 2 Stockwerke und ein Dach mit Giebel darauf. Rechts eine Laderampe und links ein großer Ofen der als Krematorium benutzt wird wie wir erfuhren. Auf jeder Seite patrouillierten 6 Skelette, oder Skelett-Automaten - es ist mir einerlei. Über dem Haus schwebten auch 4 Geister. Der Fluss hinterm Haus war Eisfrei - gespeisst wurde er aus einem heißen See. Im Haus schreien Leute und werden dort getötet. Die leichen werden im Ofen verbrannt (und zu Skelettkonstrukten verwandelt wie wir später erfahren).

    Wir gingen zu diesem See und auf einer Insel befand sich ein heiligtum von Culsul und Molkor (nicht Molkomor) und ein Tor in die Unterwelt (nachdem man das Heiligtum etwas repariert). Die beiden Culsulleute von uns verschwinden in dem Tor und kommen eine Minute später wieder heraus. Sie "fordern" von uns die zusagen das wir an Culsul und Molkor glauben - während die anderen Peleanos beobachten gehe ich in mich und Wyrrd antwortet! Das hat sie noch NIE gemacht! Ohne diese Antwort hätte ich mich auf so was NIE eingelassen Culsul! Sowas! Also wirklich! War doch unter den Gladiatoren in Valian einhellig die Meinung: "Culsul ist Doof!"

    Aber davon was "auf der andere Seite" passiert ist dürfen wir nicht Culsulis nichts erfahren. Was soll ich sagen: Zivilisation und Geheimniskrämerei. Wenn ich irgendwann an Asvargas Tisch sitze bin ich mir sicher keine geheimniskrämerische Zivilisten neben mir zu haben, in mehr als einer Hinsicht.

     

    Wir gehen nochmal kurz zurück und dann geht es los. Am Fluss entlang, das Wasserrad empor, durch die Luke und nun Peleanos tut sich etwas schwer damit aber Krassus meint erst einmal im Mühlrad die Plattenrüstung waschen zu müssen.

    Mir gelingt es spielend das Mühlrad empor zu gleiten. Ich springe über die Schutzrune und mir passiert nichts. Im ersten OG sind die Kinder eingesperrt. über eine Balustrade kann man ins Erdgeschoss schauen. Ein Götze von Molkomor, ein Tisch, die Hohepriesterin Charma y Fogo und ein ehemaliger Geschäftskollege, ein Sklavenhändler (ich hab den Beruf ja aufgegeben als ich selbst in Chandranor auf dem Markt stand - auf der falschen Seite). Wir verzogen uns unter das Dach, wir hörten wie die Kinder geholt wurden und schlichen dann nach unten - nun die Mühle macht recht viel Krach.

    Als wir nachschauten stellten wir fest das Gonzaga anwesend war. Wir beschlossen sofort anzugreifen. Der wichtigste Treffer gelang Dona El Rizzi und nagelte Gonzaga eine Minute in unserer Welt fest. Runenbolzen mit Auflösung flogen durch die Gegend, ein Versuch der Austreibung von Peleanos wurde auf den Streitkolben von Krassus reflektiert welcher sich um die Priestrin kümmerte. Enzo griff den Schwarzab an.

     

    Cailan Mac Ceallaigh stürzte sich als einziger auf Gonzaga. Der Sklavenhändler wurde durch einen Schlafzauber niedergelegt. Ein Dämon griff Dona El Rizzi an und ich übernahm diesen. Der Kampf wogte lange hin und her. Es sah sehr kritisch an viele Stellen aus. schließlich gelang es mir als erstem meinen Gegner zu töten, doch auf der Gegenseite hatte die Hohepriesterin schon 2 Kinder getötet.

     

    Der Dunkelelf und die Priesterin segneten dann aber auch alsbald das zeitliche, wenn auch unter ärgsten Anstrengungen. Gonzo wurde aber von einem neu erschienen Geist weiter Aufgehalten, aber immer mehr konzentrierten wir uns auf Gonzaga. Ich wollte nicht mit dem Zweihänder Gonzaga angreifen um nicht den tapferen Cailan zu treffen. Deswegen schickte ich Krassus nach vorne. Ihm waren die Kinder wichtiger,... wenn er wüsste welche Gedanken ich während des Kampfes hatte.

    Jedes Opfer durch die Hohepriesterin machte die Okkultisten stärker. Hätte sich das Blatt einige Augenblicke später erst gewendet, ich hätte mein Zweihandschwert auch gegen die wehrlosen Kinder gerichtet. Lieber nehme ich die Schuld unschuldige Getötet zu haben auf mich als das ihrer Seelen auf ewig der Verdammnis anheim fallen. Und ich habe schon genügend Unschuldige Seelen in der Arena getötet. Im Grunde habe ich all die Schläge auch verdient welche ich in Kämpfen immer bekomme. Ich danke Wyrrd das dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist und das ich die Kinder nicht Culsul überantwortet habe.

    Der Sklavenhändler entschwand leider durch die Hilfe eines Luft-elementares, vielleicht aber auch etwas anderes. Ich traf das Luftelement und Peleanos traf den Sklavenhändler doch es hielt den Zauber nicht auf

     

    Schließlich sackte der Gonzaga zusammen. Doch der Kampf war nicht vorbei, aus dem Götzenbild erhob sich eine Projektin von Molkomor (?) - todesmutig warf ihm Peleanos ein Bannzauber entgegen und wir fingen an das Götzenbild zu vernichten, nun eigentlich die anderen, ich brachte die Kinder in Sicherheit.

     

    Das Götzenbild zerbarst in Scherben und eine davon traf Gonzo im Gesicht, eine üble Krankheit breitete sich in ihm aus und Cailan Mac Ceallaigh rief Xan an um ihn zu heilen. (Auch ein netter Gott dieser Xan)

     

    Der Bannzauber von Peleanos gelang leider nicht und er musste dies heldenhaft fast mit dem Leben bezahlen. Gemeinsam schlugen wir das Bildnis nieder und ruhe legte sich über das Geschehen. Jemand erzählte etwas von einem Silberfaden zwischen Gonzaga und dem silbernen Ring an der Hand der Hohepriesterin. Dieser wurde daraufhin zerschlagen. Und auch weiter ging die Zerstörung der Leichen und deren Besitztümern. Und uns nennt man Barbaren! Die Köpfe wurden abgetrennt, die Amulette so entfernt, die Körper aufgelöst die Amulette gebannt und auch aufgelöst. Merkwürdige Umgangsformen mit den Leichen ihrer Gegner haben die Culsulanhänger schon, wir machen wenigstens Trinkschalen daraus.

     

    Was für ein Kampf.

     

    Gegen Ende versprachen wir noch etwas von unserem Wohlwollen bei den Göttern einzusetzen um eine weitere der Schwestern von Lysmeldine vom Schicksal der Dunkelheit zu befreien.

     

    Ich unterhalte mich noch etwas mit dem Ausstatter der ganzen Aktion, einem Thaumaturgen. Er fragt mich ob ich noch etwas brauche, aber ich brauch eigentlich nichts. Den ich bin was ich kann, nicht was ich habe, auch wenn es ein Artefakt ist.

     

    Zusammenfassend muss ich sagen:

    Der Kampf welchen ich in Thumnunzahar gegen den alten Drachen dort führte hatte ich als gefährlicher in Erinnerung. Zwei meiner Gefährten kamen dabei zu tode und einer war so schwer verlezt das er sich zur Ruhe setzen musste. Gut, Peleanos war am Ende sehr schwer verlezt und ich denke es hätte nicht mehr viel gefehlt, aber der tapfere Priester aus Chryseia hat durchgehalten.

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    Ich bemerke es zunächst nicht, aber Afsana hat ihre Augen überall. Einer der drei Beschwörer schwitzt und murmelt Worte, obwohl nichts davon jetzt geschehen sollte. Eine Blick von mir zu meiner Schwester, doch sie schüttelt den Kopf. Lass (Meeresdruide) und Jad das erledigen, scheinen ihre Augen zu sagen. Ich konzentriere mich also wieder auf die Mitte des Raums, wo gleich der Verfluchte erscheinen soll. Was auch immer die beiden anstellen, die schützenden Dämonen hindern sie daran, den Mann mundtot zu machen. Auf die Attacken von xxx und xxx antwortet er mit dem Griff zu zwei Dolchen in seinem Gürtel, die – Arinna stehe mir bei - denen ähneln, die von den Kel-es-Suf besessen sind. Ich schwöre, das nächste Mal, wenn wir uns auf Fremde verlassen müssen, werde ich sie zur Gänze entkleiden und ALLE ihre Habseligkeiten kontrollieren, vollkommen egal, was diese xxx dagegen sagen.

     

    Es bedarf der kurzen Berührung Afsanas an meiner Schulter nicht: Obwohl die Zeit knapp wird, scheint von dem Zauberer eine Gefahr auszugehen. Der kurze Anlauf genügt, um mich in einem gewagten Sprung über die kleinen Dämonen zu bringen und mit einem einzigen gezielten Hieb spalte ich seinen verräterischen Schädel bis zum Nacken. Ich fluche dennoch: Den es bleibt weder Zeit, zurück in Afsanas Schutzkreis zu laufen noch mir dieses Kraut in den Mund zu stopfen, das mich angeblich so schnell werden lassen soll wie einen Dschinn. Denn der Verderbte erscheint und mit ihm acht durchscheinende Geister, die ihn schützend umringen.

    Lysmildine jedoch lässt uns nicht im Stich.Ihre unscheinbaren Ranken und Flechten an den Wänden beginnen wild um sich zu schlagen und treffen wie durch ein Wunder keinen von uns. Arinna - ihre Güte ist groß - hält ihre schützende Hand über Afsana und mich. Eine Lücke entsteht dadurch im Kreis der Geister. Ich fasse den Säbel Ormuts fester und springe mitten unter sie, um IHM endlich den Tod zu bringen, dem er im Palast vor zwei Jahren nur durch Glück und dunkle Zauberei entging. Die Klinge tut ihr Werk, ich verfehle das Ziel nicht. Einmal, zweimal schneidet der Säbel in sein faules Fleisch, doch er sinkt nicht. Nicht einmal Blut ist zu sehen. Alamans Werk! Als ich den Verfluchten das dritte Mal mit dem Stahl zeichne, beginnt die zuvor noch so glänzende Klinge unter seiner Berührung zu rosten und zum ersten Mal kann ich Valerias blinden Hass auf "Seidwirker" zumindest akzeptieren. Soll ich den Speer zur Hand nehmen? Nein! Es ist Ormuts Klinge, die ihm den Tod bringen soll. Die Geister, die während dieser Zeit von den Seite auf mich einhauen, bis Valeria und Jad sie endlich zu Boden ringen können, kümmern mich nicht. Das Auge schützt mich wie stets. Ich erhalte nur einen kleinen Kratzer - ein Nadelstich im Kampf - als der Unaussprechliche mit seinem Dolch auf mich einsticht. Serkef wird ihm seine Stimme genommen haben. So wie ich ihm gleich sein Leben nehmen werde.

     

    Unicum Valeria Kyrell

    Blaues Feuer Afsana Daria

    Tikiza Jad

    Ferwnnan Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi

    Unbekannt Melcom MacBeorn

     

    Baldergro, sein Lehrling Silvaro und Diego Rigeros (Dämonenbeschwörer). Sie sollten den Gonzaga herbeizwingen.

     

    Cendrik: Chamsiin, du bist wie eine Handgranate, deren Stift schon gezogen wurde. Was auch immer er mit diesen seltsamen Worten meinen mag, ich nehme sie als Kompliment.

  17. Blog EK

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    :krank: Morgen :krank:

     

    Man' date=' war das ne dumme Nacht! :tired:

     

    :tee:[/quote']

    :knuddel::trost:

  18. wolfheart
    Letzter Beitrag

    wenn schwerer Treffer/kritischer Treffer kann der LP-Schaden eingetauscht werden gegen ein Manöver

    • zu Fall bringen EW:Raufen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:Entwaffnen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:zweiten Angriff ohne eigene Boni, ürsprünglicher LP-Schaden "reduziert die Rüstung",
      wenn sowieso zweiter Angriff verfällt zwar der zusätzliche Angriff, aber LP-Schaden reduziert den nächsten Schaden
    • EW:KO-Schlagen Raufen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:Zurückdrängen+LP-Schaden gegen (siehe Regelwerk)
    • EW:zweiter Angriff
    • LP-Schaden als Bonus auf eigene nächste WW:Abwehr wenn gegen den gleichen Gegner und spätestens nächste Runde

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