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Kazzirah

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Posts posted by Kazzirah

  1. Soeben, Abd al Rahman schrieb:

    Genau! Sowas ähnliches mach ich mit dem was ich oben beschrieben habe - nur auf einfacherem Niveau.

    Das wird Übersetzungen durch KI verbessern, wenn das Glossar, bzw. das notwendige Fachwissen hinterlegt wird.

    Das definitiv. Da sind wir zumindest einig. (Vermutlich auch beim Rest gar nicht so verschieden, nur halt andere Zielbilder vor Augen haben).

  2. Vor 7 Minuten, Ma Kai schrieb:

    Es würde mich interessieren, wie viel kommt hinsichtlich gezieltem Trainieren von KI. D.h. wie viel Aufwand wird es sein, spezialisierte KIs zu bauen, die "sich nicht ganz so dumm anstellen".

    Die Hochglanzpräsentationen versprechen genau das.

    Dagegen spricht, dass LLMs statistische Modelle sind. Die können also sehr gut Wahrscheinlichkeiten berechnen, sehr schlecht darin, konsistent über einen längeren Zeitraum zu bleiben.

  3. Vor 4 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

    Wie gesagt: Spezialisierte AIs werden sich weiter verbreiten.

    Es bleibt weiter wichtig zu Unterscheiden, von welcher AI wir reden. AI als solche ist heute schon normaler Alltag und sind ziemliche working horses, halt nicht die skalierten GenAI und LLMs, die aktuell durchs Dorf getrieben werden. Da ist aktuell immer noch mehr Versprechen als gehalten werden kann. Ja, da passiert immer noch viel, aber die Grenzen dieser Technologie (also der GenAI), bleiben unverändert da, wo es um eine 'Theory of Mind' geht, steigen sie aus, das ist jenseits ihrer technologischen Fähigkeit. Andere AI kann das besser.

    Ich bin aber dabei, dass es irgendwann AI-Modelle geben wird, die das zusammenbringen werden, aber das wird eine andere Technologie als LLMs sein. Gut möglich, dass sie darauf aufsetzen.

  4. Vor 6 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

    Ich habe ihn mir gestern Nacht komplett angeschaut.

    Edit: Ich hätte mir jemanden in dem Talk gewünscht, der fachlich von KI Ahnung hat. Der Talk war gut, aber mir hat da etwas Expertise gefehlt.

    In Chat waren ein paar, die da tiefer technisch drin waren. Aber ja, hätte ich mir auch gewünscht. So lag die Rolle letztlich bei Jan Wagner, wobei der eher IT-Manager ist.

  5. Und ja, ich hätte mir sehr gewünscht, wenn auch einer der kleineren Verlage, die stärker auf GenAI setzen, wie DDD oder Dieseldrachen, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.

    Aber es ist schon auffällig, dass es da durchaus auch eine wirtschaftliche Begründung gibt, dass aktuell der Einsatz von GenAI in einer kleinen Branche mit enger Kundenbindung zu einem Reputationsrisiko führt, es also wichtig ist, wie deine Kundschaft dazu steht. In der alten Midgard-Community scheinen da sehr viele eher offen zu sein, für andere sieht es deutlich anders aus.

    Das wird sich sicher normalisieren, nur niemand kann heute sagen, was das neue Normal sein wird, wenn der erste Sturm durch ist.

  6. Vor 7 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

    Übersetzer und Übersetzungslektorat sind zwei verschiedene Dinge. Übersetzungen musst Du schon heute lektorieren. In Zukunft werden halt die Übersetzungen der KI lektoriert und nicht die Übersetzungen von Menschen.

    In vielen Fällen ja, aber anders als du sehe ich nicht, dass damit Übersetzer generell überflüssig werden. Bei Mittelmaß sicher. Es wird sicher auch weniger benötigen, bzw diese haben mehr Zeit, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, wo der eigentliche Mehrwert erzeugt wird.

    Aber eventuell würden wurde uns eh Teile der Diskussion sparen, wenn du den Talk gehört hättest, das ist da deutlich differenzierter, als du anscheinend vermutest. Da geht es nicht um Technikangst. Da geht es wenn um verschiedene Qualitätsansprüche. Da spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, ob man sich den Luxus leisten kann, auf den Einsatz zu verzichten, bzw höhere Kosten in Kauf zu nehmen, weil man sehr hohe Ansprüche an sein Produkt hat.

    Andrea hat auch gute Beispiele gebracht, wie man tolle Produkte preisgünstig ohne teuren Zukauf schaffen kann. Schau dir mal das Fanzine Darvo zu Monsterhearts an. Besteht vollständig auf freien Stockfotos und Bildspenden. Das war faktisch sogar billiger als mit GenAI.

  7. ·

    Edited by Kazzirah

    7 Stunden her, Abd al Rahman schrieb:

    Was Übersetzungen angeht ist das ein verlorener Kampf. Persönlich halte ich das nicht für schlimm. Berufe ändern sich, manche fallen weg. Ich bin Entwickler. KI hat auch bei mir zu großen Veränderungen geführt. Ist halt so wenn der Fortschritt galoppiert.

    Ich denke, den Teil mit dem Verändern bestreitet niemand. Allerdings teile ich nicht deine Überzeugung, dass das Aussterben von Übersetzern als Beruf unvermeidlich sei. Der Beruf ändert sich. Nicht erst seit GenAI, DeepL gibt es ja auch schon länger. Es hängt halt immer ab vom Anspruch an das Ergebnis.

    Für schlechte Übersetzungen braucht es schon lange keine menschliche Intervention mehr. Und die Grenze verschiebt sich. Von einer gute Übertragung eines literarischen Textes sind wir aber weit weg.

    Wir sind aktuell in einer Phase, wo noch vor allem ausprobiert wird, was möglich ist.

    Das ist ähnlich wie während der Technikeuphorie nach Entdeckung der Radioaktivität. Damals gab es sehr beliebte Dinge wie Radonzahnpasta und Radonwasser. Hat sich beides auf Dauer nicht durchgesetzt. Röntgenmedizin schon.

    Ist grad ähnlich. Es gibt eine neue Technologie, fast alle sind fasziniert, nicht alle verstehen, was da wirklich hinter ist. Ideale Zeit für die Schlangenölverkäufer.

    Ja, Übersetzungen ändern sich. Für viele Fälle, gerade wo es weniger um Konsistenz, Nuancen und Semantik geht, reicht eine maschinelle Übersetzung, anderswo, gerade in sensiblen Bereichen, wird es schwerer.

    Wir sind noch nicht soweit, dass man GenAI-Übersetzungen, selbst bei gutem Grounding, vertrauen kann. Selbst Ulisses muss die Texte nachlektorieren, weil GenAI schlicht das Thema nicht versteht. Das ist inhärent in der Technologie. GenAI kann kein Modell der Wirklichkeit erstellen und von anderen Modellen, z.B. einer Welt 'Midgard' überscheiden. Menschen können das intuitiv. (Manche besser, andere schlechter, aber sie können es).

    Es gibt auch KI-Modelle, die darin sehr gut sind, solche Modelle zu abstrahieren, aber die können dafür nicht, was GenAI aktuell so faszinierend macht.

    Es mag, ich vermute auch: wird, in der Zukunft KI-Modelle geben, die näher am menschlichen Denken sind, aber GenAI ist da immer noch weit weg davon. Trotz aller beeindruckenden Fortschritte in der Mustererkennung.

  8. Gestern gab es einen Live-Talk zu den Auswirkungen von GenAI und LLMs auf die deutsche Rollenspielverlage bei OrkenspalterTV auf Twitch. Heute schon ist es als Konserve auf YouTube:

    Generativer KI und die deutschen Rollenspielverlage | YouTube

    Dabei waren: Andrea Rick (Plotbunny Games), Daniel Neugebauer (System Matters), Jan Christoph Steines (Pegasus Spiele), Benjamin Struck-Zimmermann (Vortex-Verlag), Patric Götz (Uhrwerk Verlag) und Jan Wagner (Ulisses Spiele).

    War eine sehr spannende Diskussion, auch im Chat. Von den beteiligten Verlagen setzt nur Ulisses in bestimmten Bereichen (Übersetzung) GenAI ein, bei den anderen gab es verschiedene Abstufungen. Verlage, die aktiv auf GenAI-Einsatz setzen, hatten sie vor dem Talk keinen Kontakt gefunden, es kann aber sein, dass es dann einen weiteren Talk mit solchen Verlagen gibt, sollten sich welche finden, die da Interesse daran haben.

  9. 10 Stunden her, Ma Kai schrieb:

    Puh, ich versuche gerade, Chatti verständlich zu machen, dass auf einer Karte ein Fluss nicht so breit sein soll. Das ist anscheinend äußerst schwierig.

    Wie kann er mir bei "Weniger Fluss. Nicht so breit. Die Ufer näher aneinander. Eisschollen nicht in einer geraden Linie." den Fluss breiter machen??

    Da steht halt 'breit'. Versuche es einmal positiv zu formulieren. Die Schlüsselwörter, die du schreibst, werden stärker berücksichtigt. Fluss scheint dir wichtig, also wird viel Fluss probiert.

  10. Der Vorschlag von @Akeem al Harun geht doch wesentlich über den zuvor diskutierten Vorschlag im Eingangsbeitrag hinaus. Darauf bezogen sich alle vorherigen Beiträge. Und da ging es um eine binäre ja/nein-Entscheidung, eventuell modifiziert durch einen Parameter.

    Das 'Glückswürfe unleashed' hat eine komplett andere Qualität, insofern kann ich nicht dem von Akeem postulierten, ihr habt da was übersehen, folgen. Es war schlicht nicht die Frage.

    Eine dynamische Ergebnisinterpretation fällt nicht mehr in die Kategorie 'Glückswurf', sondern wäre eine eigene Betrachtung wert. Es erfüllt m.E. als Werkzeug auch eine ganz andere Funktion.

  11. Vor 24 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

    Ich denke nicht. Schau Dir die Ausgabe des Pro-Modells an. Das könnte genauso ein lektorierter Text sein. Die Ausgabe des kleinen Modells ist da auf einem viel niedrigerem Niveau.

    Ich nutze beide Versionen. Ich habe Texte aus beiden Versionen gesehen. Ja, die Pro-Version ist da weniger enervierend. Ja, es wird schwerer zu erkennen, es bleibt aber weiter eine Durchschnittserzeugungsmaschine, das ist im Kern der Modelle angelegt. Das ist nichts genuin schlechtes, für die meisten Gebrauchstexte ist das völlig in Ordnung.

  12. Ja, du kannst es mittlerweile etwas feintunen, insgesamt ist die Sprache aber fast immer wenig individuell und neigt dazu, bestimmte Wörter untypisch häufig zu verwenden.

    Gerade, wenn man den typischen Schreibstil von jemanden kennt, fällt ein GenAI- Text auf. (Außer in dem Spezialfall, dass das Modell nur an eigenen Texten trainiert wurde, dann kriegst du einen sehr durchschnittlichen Text in deinen sehr typischen Stil.)

    Der Musiker Angela Aux hat kürzlich erzählt, dass er Musik-KI mit seiner eigenen Musik füttert und dann als Sparringspartner und Herausforderung nutzt: das Ergebnis der KI ist der Durchschnitts-Angela Aux und damit das, was er nicht neu schaffen will. Solche Sachen verwirft er dann früh. Auch ein interessanter und m.E. sinnvoller Einsatz.

  13. Vor 18 Minuten, Ma Kai schrieb:

    „Angekommen“ würde ja heißen, es würde später anders sein. Das halte ich prinzipbedingt für schwierig. Was glaubst Du?

    Im Prinzip hat das Programm das ja selbst beantwortet. Es hat kein wirklich historisches Modell.

    Oder wie es da selbst schrieb:

    19 Stunden her, Solwac schrieb:

    erzeuge Antworten wahrscheinlichkeitsbasiert

    Statistisch folgt in einem Satz, der etwa mit 'Deine Kritik war berechtigt' häufig 'und ist angekommen.'

    Das hat nichts damit zu tun, was das Modell selbst daraus macht. Es ist aufgrund seiner Programmierung schlicht nicht in der Lage, diesen Worten auch entsprechende Handlungen folgen zu lassen.

  14. Vor 5 Minuten, Hiram ben Tyros schrieb:

    Gibt es den Beitrag noch auf Deiner Seite? Der Link führt zu einer Fehlermeldung. :(

    Agadur ist nicht mehr im Forum aktiv. Das hat er in diesem Beitrag angekündigt. Soweit ich verstanden habe, läuft das darauf hinaus, dass all sein Content auf seiner Seite von Midgard nach Magira umzieht und entsprechend der obere Link nicht mehr funktioniert, der untere jedoch schon.

    Statt Midgard nutzt er jetzt die 5e-Regeln.

    Kontakt zu ihm kannst du auch über den dort angegebenen Link zu ihm aufnehmen.

  15. Nach reinem Regelstudium fand ich das auch erst alles etwas arg abstrakt, im Spiel hat sich das als extrem flüssig und vor allem motivierend herausgestellt. Du hast Lust, die Möglichkeiten kreativ anzuwenden und Konflikte sind wesentlich dynamischer als z.B. in Midgard. Jede Charakterklasse fühlt sich sehr verschieden an und nutzt andere Elemente stärker.

    Der Hope/Fear-Mechanismus wirkt erst zufällig, funktioniert aber super. Zumal es viele Möglichkeiten gibt, Hope (und Fear) zu generieren. Nicht alle Builds brauchen viel Hope, meine Fungril Moon Witch verbrennt aber reichlich. Das geht erstaunlich stabil.

    Die Experiences sind tatsächlich sehr mächtig. Und man kann sich da wirklich schöne, zur Kampagne passende Dinge aussuchen, oder halt was ganz simples. Mein Char hat z.B. "Leben auf einer Wolkenqualle", "Strange Things" und "Naturforscher" (Letzteres, weil dey kürzlich auf wilde Menschen traf und sehr fasziniert davon war, dass sie Ansätze von Vernunft hatten und nicht nur wilde Monster waren).

    Man merkt, dass das System nichts wirklich neu macht, sondern gezielt sich von anderen hat inspirieren lassen. Die Liste ihrer Quellen ist echt beeindruckend, sie geben auch an, welche Mechaniken von welchen Systemen inspiriert wurden. Experiences spannenderweise nicht durch Fate, sondern 13th Age, einem andere System von Evil Hat.

    Aber klar, das ist kein System für Leute, die möglichst wenig Raum für Auslegung von Situationen haben wollen. Das ganze Spiel ist darauf ausgerichtet, einen funktionierenden mechanischen Rahmen um möglichst viel kreativen Raum zur Spielerentfaltung zu ermöglichen.

  16. 11 Stunden her, Ma Kai schrieb:

    Ich tippe schneller, als ChatGPT malt: "You're generating images too quickly. To ensure the best experience for everyone, we have rate limits in place. Please wait for an hour before generating more images."

    Du bist nicht zu schnell, sondern letztlich zu geizig.

    Du kriegst halt, was du bezahlst. Bildgenerierung verbraucht viel Rechenkapazität. Also ist das in den Anfixzugängen stark reduziert, sowohl was Anzahl als auch Qualität des Ergebnisses angeht. Wer mehr bezahlt, kriegt mehr Rechenzeit zur Verfügung und bekommt damit bessere Ergebnisse. Wer nichts zahlt, ist nicht der Kunde, sondern das Produkt. Kriegt also nur das, was der Anbieter braucht, um aus dir möglichst viel Informationen und damit am Ende doch wieder Geld herauszukitzeln. Darauf sind alle diese Modelle optimiert.

    Das ist, als wenn du einen Porsche nutzen darfst, aber die Handbremse ist fest und wenn der Motor wird bei 20 km/h gedrosselt. Aber du darfst schon mal kosten.

    Also: du willst bessere Prompts? Wirf Geld auf ChatGPT. Das bringt am Anfang am meisten. Dann fährt das Modell ohne Begrenzung und hat Zugriff auf die qualitativ besseren Algorithmen.

  17. Vor 2 Minuten, Meeresdruide schrieb:

    (Wie Cons aussähen, wenn die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund stünde, sieht man dagegen bei D&D in a Castle.)

    Spannend finde ich übrigens, dass es in US völlig normal ist, dass jemand, der auf einem Con die Spielleitung übernimmt, Geld dafür bekommt, und zwar von den Teilnehmenden seiner Runde. Auch wenn das nicht unbedingt viel sein muss.

    Also nicht nur bei Luxuspremiumveranstaltungen wie DnD in a Castle, wo du gleich das ganze WE in einer Runde mit einer professionellen SL einbuchst. Die sind tatsächlich noch ein ganz anderes Kaliber.

  18. ·

    Edited by Kazzirah

    Wir haben uns unsere Daggerheart-Welt per Gruppenbrainstorming ausgedacht.

    Jeder sollte je eine Sache oder Lebewesen benennen, die es dort zu viel bzw zu wenig gibt, und dann etwas was es dort gibt, das es real nicht gibt und eines, was es real gibt, dort aber fehlt.

    Kamen spannende teilweise Sachen zustande.

    U.a. ein Menschen in unserer Welt eher wilde Tiere. Wir haben bei uns erwachte Wesen. Maulwürfe, Dachse und co werden z.B. über das Halblingspattern abgebildet,

    Es hat Wolkenquallen als reisende Siedlungen.

    Es gibt kaum Bäume, aber viele Wälder.

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