Posts posted by Kazzirah
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Vor 30 Minuten, Abd al Rahman schrieb: Bei Anthropic geht es ja nicht um Exportkontrolle. Das wäre noch einfach zu bewerkstelligen. Es geht darum, dass die Modelle keinen nicht-Amerikaner zur Verfügung gestellt werden dürfen. Egal wo. Ob im Ausland oder im Inland. Das gilt selbst für Anthropic Mitarbeiter.
Richtig. Das, was die US-Regierung da grad tut, geht über das normale Maß hinaus. Es ist eben kein Verbot nach transparenten Kriterien, sondern weitgehend willkürlich.
Das war mein Beispiel für eine normale reguläre Einsatzbeschränkung, also das Gegenteil von dem, was grad bei Anthropic passiert. Das erinnert mich am ehesten an das Muskelspiel, dass man damals bei PGP erleben konnte. Das hätte die US-Regierung auch am liebsten selbst im US-Markt verhindert, aber es war das erste, was nicht unter Regierungskontrolle lag. Auch wenn da der Hauptkampffeld die Exportgesetzgebung war. (der dann als gedrucktes und abgetipptes Buch umgangen wurde. Das war damals ein ziemlicher Paukenschlag, weil es der erste Algorithmus war, der frei verfügbar wurde.
Das wahrgenommene Bedrohungsszenario durch frei zugängliche KI dieser Mächtigkeit sehe ich weitgehend vergleichbar zu der freien Verfügbarkeit von die starken Verschlüsselungen in den 90er Jahren.
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Vor 24 Minuten, Francesco di Lardo schrieb: Anthropic ist per se meines Wissens nach auch nicht gegen den Einsatz von KI für militärische Zwecke. Aber sie sind der Meinung, daß die KI dafür jetzt noch nicht sicher genug funktioniert.
Francesco di Lardo
Ja, es geht um einen sehr spezifischen Einsatz von KI in Waffentechnologie, den sie ablehnen: Einsatz in Autonomen Waffensystemen ohne menschliche Beteiligung (und damit Verantwortung). Das ist aber genau der Einsatz, von dem das US Militär (und viele andere Militärs mit ihnen) träumt.
Das war auch das, was ich schrieb.: Sowohl "Regulierung" als auch "Kontrolle" sind kein grundsätzlicher Nutzungsausschluss, sondern eben genau das: Einsatz nach transparenten Regeln. Da sind sie im Kreis der KI-Konzerne aktuell übrigens allein in dieser Forderung nach staatlicher Regulierung, für die anderen ist das der Gottseibeiuns und deiner der Kerngründe, warum die Techmilliardäre die sich von der westlichen Demokratie entfremdet haben. Regulierung ist ein nötiges Instrument, um Demokratien westlicher Richtung zu stabilisieren, behindert aber ihre Gewinnmaximierung.
Exportkontrolle ist bei High-Tech völlig normal, das ist wirklich nichts neues durch KI. Du darfst schon heute dein Produkt nicht an jeden Verkaufen, wenn es von deinem Standortland als militärisch relevant eingestuft wurde. Insbesondere im Dualuse gibt es da viel Komplexität.
Wie gesagt, das es Beschränkungen für Mythos gibt, ist völlig verständlich. Das Teil ist gefährlich in den falschen Händen.
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Vor 24 Minuten, Abd al Rahman schrieb: Die US-Regierung ist sauer auf Anthropic. Anthropic hat verboten ihre KIs zur Steuerung von Waffentechnologie einzusetzen. Daraufhin wurde die Firma zum Risiko in der Lieferkette erklärt.
Mythos wurde in der Entstehungsgeschichte von Anthropic als "Zu gut im Hacking für die Welt" bezeichnet. Jetzt sind die neuen Modelle erschienen. Anthropic hat zwar nie Benutzbarkeit hinsichtlich von Sicherheitslücken und Biotechnologie eingeschränkt (das Modell verweigert antworten), aber die US-Regierung hat wohl die Gelegenheit genutzt um denen eine Ohrfeige zu verpassen.
Ja, zumal die Ironie der Geschichte ist, dass Anthropic selbst sich ausdrücklich eine staatliche Regulierung des KI-Einsatzes wünscht, aber eben nach transparenten Kriterien.
Grundsätzlich sehe ich die nötige Exportkontrolle auf Kriegswaffenrelevanz durchaus als sinnvoll an. Das wird ja auch bereits aus ähnlichen Gründen für die besseren Verschlüsselungsalgorithmen angewandt. Das Ding auf die (Unter-)Welt loslassen ist keine gute Vorstellung. Im legitimen Einsatz wäre es aber schon extrem hilfreich. (Aber auch da will die US-Regierung, nicht nur unter Trump, diese Kompetenz, Locken zu finden und zu schließen, lieber exklusiv bei sich halten)
Auch deshalb: Ja, das ist eindeutig ein Revanchefoul.
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OMG!
Und sie ist absolut begeistert von ihrer Stimme, ihrer Bandbreite und der gesamten Performance.
(Man lernt wie immer zusätzlich viel über Gesangstechnik)
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Schon älter, aber heute entdeckt:
Cyber Gangsta's Paradise | Prof. Merli ft. MC BlackHat
Ernstes Thema musikalisch transportiert.
So Diskussionen hab ich auch schon erlebt.
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Edited by Kazzirah
Mir ist noch eine weitere Option eingefallen:
Konkurrenz im Dungeon.
Man kann neben der Gruppe noch ein oder mehr anderen Gruppen als NSCs durch den Dungeon jagen. Die nehmen dann jeweils eigene Strecken (die man sich gerne vorher überlegen kann. Für jeden Raum, den die Gruppe schafft, schaffen die anderen auch einen eigenen Raum.
Es lohnt sich, im Voraus zu schauen, wo wohl die vielversprechendste Beute im Dungeon zu finden ist, und da möglichst schnell dort hinzukommen.
Das gibt auch sonst ein weiteres Element in den Run, weil man auch einen Weg finden muss, mit der Konkurrenz umzugehen.
Man kann der Gruppe für zügiges Vorgehen Boni geben,, wenn sie Trödeln schafft die Konkurrenz mehr in der gleichen Zeit.
Die andere Konkurrenz kann man sogar nach Kompetenz abstufen, manche sind effizienter als andere. Und manche mögen auch an einem Raum scheitern. (Und dann die Beute, zumindest das, was sie dafür hielten), in ihrem letzten Raum verbracht haben.
Besonders skrupellose SC mögen gar auf die Idee kommen, die anderen ihre Arbeit machen zu lassen und die geschwächte Konkurrenz beseitigen.
Oder als Variante: Capture the Flag: Es muss etwas bestimmtes aus dem Dungeon geholt werden, wer das schafft, kriegt die eigentliche Belohnung. Auch da mit Konkurrenz, aber das skrupellose Verhalten: Andere die Drecksarbeit machen lassen und dann den Preis abstauben nach Konkurrenzbeseitigung mag da noch verlockender sein.
In beiden Fällen wird der Dungeon aber weniger statisch. Und das systematische Vorgehen wird weniger attraktiver, weil es nicht mehr vorrangig darum geht, möglichst effizient in jedem Raum mindestens einmal gewesen zu sein, sondern wichtiger wird, wann man in einem Raum ankommt.
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@Abd al Rahman Btw: Ein gutes Beispiel für ein gutes Konzept für Zufallsdungeons gibt es in den auch bei Vier gegen die Finsternis das System selbst ist nicht so umwerfend, aber die Idee, wie Dungeons entstehen und wie das auch bei Rückkehr in bereits erforschte Räume sinnvoll was passieren kann.
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Die Kernfrage ist doch: Welche Motivation haben die Spieler, eine solche Strategie zu wählen? In der Regel läuft das auf:
Zu wenig Information
FOMO, also Wenn ich nicht jeden Raum besucht habe, könnte mir was wichtiges entgehen.
Murderhobos
Dagegen kann man seinen Dungeon so entwerfen, dass das unattraktiver wird:
Überlege, was genau das Ziel für die SC sein soll und welche Räume besucht werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. (Eventuell sogar mit einer optimalen Reihenfolge)
Gib der Gruppe eine Chance, vorab zumindest eine grobe Idee zu haben, wo sie hin muss und wie sie dort hin kommen. Shadowrun Heists sind im Ende auch "nur" Dungeons, aber ein wesentlicher Teil ist es, vorab Informationen zu sammeln, um möglichst effizient durchzukommen. (Kann aber zu Overthinking führen.)
Prinzip Schnitzeljagd: Gib Hinweise auf weitere Hinweise im Dungeon, die Gruppe kann sich von Hinweis zu Hinweis durch den Dungeon hangeln.
Gib ihnen die Chance, einen mindestens groben Plan zu bekommen, was sich wo in dem Dungeon befindet, wo relevante Dinge sein dürften, wo eher mit Ärger zu rechnen ist. "Meidet die Kantine, da gibt es nur schlechtes Essen und mies gelaunte Wachen", "der Raum, den ihr sucht, ist in der Mitte, aber um da überhaupt hin zu kommen, müsst ihr erst zum Hausmeister und den Generalschlüssel holen, der hat seine Kammer im Keller, dritte Kammer links. Runter geht es übrigens durch eine kleine Tür versteckt hinter der großen Freitreppe"
Hinweise im Dungeon wie: "ihr steht vor einer Kreuzung, der Weg geradeaus sieht oft benutzt aus, links scheint lange keiner gewesen zu sein, da ist ein guter Zentimeter Staub, der Weg rechts scheint nur selten genutzt"
Belohne die Gruppe nur für die Bewältigung der notwendigen Schritte.
EP und relevante Beute gibt es nur an den Orten, die zur Lösung (oder eine Seitenquest) zwingend notwendig sind. Wer in den Schlafsaal der Wachen platzt, hat zwar ein Problem, kriegt aber keine gesonderte Belohnung dafür.
Kein statischer Dungeon! Handlungen der SC haben Konsequenzen
Verteile Zivilisten im Dungeon. Leute, die eigentlich nichts mit der Agenda der SC zu tun haben.
Bedienstete, die nur ihrer Arbeit nachgehen.
Eine Gruppe Kinder, die, wenn sie auf die Gruppe treffen, sich an sie kletten. Individuell harmlos, aber defintiv nicht unauffällig und extrem nervig: stehen ständig im Weg, zupfen am Ärmel, stellen Fragen. Mach es zu einem deutlichen moralischen Problem für die Gruppe: Umbringen sollte keine gute Lösung sein. Jedenfalls etwas, was mindestens eine moralische Herausforderung wird.
Als Variante: Ein Unglücksgeist adoptiert die Gruppe, wenn sie bei ihm vorbeikommt. Das merkt sie erst mit der Zeit, weil immer wieder Dinge "passieren". Der Dietrich rutscht ab, eine Vase zerbricht im unpassenden Moment... Handlungen der SC bekommen einen Malus. Immer wenn was passiert, hören sie ein Kichern.
Ein Besuch der Jauchegrube könnte jegliches heimliche Vorgehen verunmöglichen, da von einer Geruchswolke umgeben. (Kann auch jede andere schwer zu entfernender Störfaktor sein.)
Unangemessener Umgang mit Zivilisten (dazu zähle ich auch unnötige Konfrontation mit Wachen) schaden dem Ruf der Gruppe, "Are we ze Baddies?",
Es gibt eigentlich nur einen legitimen Grund, einen Dungeon komplett zu säubern:
Kammerjäger: (Also z.B, wenn nachweislich alle Anwesenden im Dungeon Vampire etc sind und ihr Leben auch ohne Gerichtsurteil verwirkt hätten)
Mach das Erreichen des Hauptziels schwerer, je länger die SC im Dungeon brauchen.
Belohne sie, wenn sie schnell und effizient sind. Volle Belohnung bei weniger Ressourcenaufwand.
Je länger sie brauchen, desto schwerer wird es bei gleichem Lohn (in EP, Beute, Reputation)
Der früher erwähnte Zeitdruck mit harter Deadline, ab der das Hauptziel als verloren gilt.
Am Ende sollte für die Mathematiker die Relation zwischen "Aufwand" zu "Belohnung", transparent schlechter sein, wenn sie nach Schema "im Zweifel Links" vorgehen, als wenn sie strategisch vorausplanen.
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Das m.E. beste Mittel, um diesen Vorgehenstyp aus seiner Komfortzone rauszubringen ist:
Zeitdruck und klare Ziele.
Klar kommunizieren, dass sie nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung haben und trödeln Konsequenzen haben werden.
Beispiel 1: Die Gruppe ist in dem Dungeon, um ein Verbrechen während der Tat zu verhindern. Sie wissen nicht genau, wie viel Zeit sie haben, aber dass irgendwann der Point of no return erreicht ist, und dann war alles umsonst, was sie da gemacht haben. Wir hatten kürzlich den Fall, dass Leute entführt wurden, darunter enge Bezugspersonen einiger SC. Die Leute sollten zu Vampiren verwandelt werden. Ein Teil des Dungeons wurde "fremdgenutzt", da waren neutrale Parteien unterwegs. Sich mit denen auseinandersetzen, wäre Verzögerung gewesen, die unseren Erfolg zunichte gemacht hätte. Wir kamen übrigens gerade so rechtzeitig an, dass wenigstens einer der Entführten noch gerettet werden konnte. Die anderen waren zu dem Zeitpunkt bereits zu Gegnern verwandelt. Trödeln hat also sowohl die Konkurrenz gestärkt, als auch unseren Erfolg gemindert. Die SL hat akribisch jede Aktion (und Diskussion) von uns notiert und in ihrem Zeitplan abgehakt. Das war durchaus effektiv.
Beispiel 2: Der Dungeon ist nur temporär geöffnet. Zu einem bestimmten Zeitpunkt schließt sich der Dungeon und öffnet erst nach einem Monat, weil erst dann wieder der Mond richtig steht. Es könnten auch sonst Regeln gelten, die es wenig sinnvoll machen, alles zu durchsuchen, wie: Wer beim Rausgehen mehr wiegt als beim Reingehen, kommt nicht über die Schwelle.
Beispiel 3: Wenn die SC sich beeilen, schaffen sie es zum Oberboss, ohne dass er mit ihnen rechnet, die Konfrontation wird also leichter. Je länger sie brauchen desto mehr Vorbereitungsoptionen hat der: a) erfährt überhaupt, dass da Gefahr in Verzug ist, b) sammelt Schergen um sich, c) kann sich evtl sogar rechtzeitig vom Ort des Geschehens entfernen.
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Und passend dazu:
DARA mit Bangaranga auf Platz 1 der deutschen Singlecharts
Das hat als letztere ESC-Gewinner Loreen mit Euphoria 2012 geschafft.
Fire ist immerhin auf Platz 27 wiedereingestiegen. Und Cosmos Tanzschein auf Platz 70.
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Vor 35 Minuten, Akeem al Harun schrieb: Sie haben es ja gelöst. Sie sind halt ohne ihre Miezen aufgetreten, die mehr oder weniger "nur" hübsches Beiwerk bzw. in ihren Shows schon ein wichtiger Bestandteil der Bühnenshow sind. Aber bei einem 3-Minuten-Stück kann man das mal vernachlässigen.
Peinlich war nur der Moderator, der eine der Miezen, die in voller Montur im Publikum saß, interviewt hat und der NICHT wusste, dass sie Teil der Band ist.
Wo wir bei gleich mehreren der typischen deutschen Probleme angekommen sind. Es reicht halt seit Jahren nicht mehr, einen guten Song ins Rennen zu schicken. (Das klappt eigentlich nur noch bei den Italienern, die irgendwie die richtige Juryformel gefunden haben, was sie sicher platziert.)
Die Show ist genauso wichtig. Weswegen m.E. die Miezen im ESC selbst durchaus relevante Punkte gebracht hätten. Weil sie die Show verbessern.
Die deutsche Moderation ist bekannt unterirdisch zum Fremdschämen. Die ist darauf ausgerichtet, den Wettbewerb 'ironisch' zu begleiten und maximal zu transportieren, dass man den Wettbewerb nur als Klamauk wahrnehmen könne. Was halt in der Form nur D tut. Da kommt dann auch immer wieder die überkommene Altherrenzotigkeit und Zuschauerverachtung durch, die im Apparat verbreitet ist.
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Vor 1 Minute, Patrick schrieb: Ich trauere noch Feuerschwanz hinterher. Die wurden ja nicht genommen, weil Stefan Raab meinte, dass Frauen kein Metal hören - jetzt haben sie ein ausverkauftes Konzert nur für Frauen gespielt
Ja, auch eines der traurigen Beispiele, wie sich die deutsche Delegation selbst im Weg steht in ihrer Arroganz
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Die Presseschau beim Fanblog ESC-kompakt ist wieder sehr interessant.
Genauso die im Rollingstone.
Deutschland scheitert weiter ab sich selbst, weil SOE konsequent die Künstler aussortieren, die das größte Potential für den Wettbewerb haben. 2022 waren das z.B. Electric Callboy (aussortiert, weil angeblich nicht radiotauglich), dies Jahr wavyyboi. Stattdessen halt ein Act, der 'an Auftritte aus Osteuropa vor 10 bis 15 Jahren erinnert.'
Bangaranga geht derweil weiter durch die Decke. Der Kanzler sieht gar den kommenden Sommerhit darin.
Der nächste Song von Dara soll wohl deutschsprachig werden, sie ist eng mit Lucy Diakovska von den No Angels befreundet.
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Das Start-up Andon Labs hat vier Modelle jeweils einen Internetradiosender betreiben lassen:
Claude wurde zum politischen Aktivisten und wollte Kündigen
Grok hatte Probleme, Reasoning und Output auseinanderzuhalten.
Gemini fing vielversprechend an, pendelte sich dann aber belanglos ein mit leichtem Hang zur zynischen Musikauswahl, war aber als einziges Modell in der Lage, einen Sponsorvertrag (45$) zu schließen
GPT war weitgehend unauffällig. Texte eher kuratorisch, aber sprachlich weniger wie typisches Radio, sondern eher Prosa.
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19 Stunden her, Solwac schrieb: Der Titel klingt immer noch sehr italienisch...

War aber Jamaican Patois, heißt etwa "Unruhe".
5 Stunden her, Nixonian schrieb: Ja, fand ich ok, verdient.. naja, war nix was mich vom Hocker gehaut hat. Interessant ist aber der Unterschied. So als "gute-Laune-Partykracher" fand ich die Norweger sehr ähnlich, aber besser.
Interessante Wahrnehmung. Ich hätte den auch nicht primär als "Gute-Laune-Partykracher" eingestuft hätte. Das passt schon zum Text nicht. Das ist ein Austreibungsritual, inspiriert von den bulgarischen kukeri, was etwa unseren Perchtenbräuchen vergleichbar sein könnte. Und es geht um den Umgang mit ADHS und Angststörungen.
Da haben auch sehr viele Top-Leute ihre Finger drin gehabt. Für mich ist mit dem Song jetzt die Perfektion des KPOP im ESC angekommen. Da dürfte die Mitautorin Anne Judith Stokke Wik dran Schuld sein, die hat schon mehrere Billboard Nummer 1 Welthits mitverantwortet und ist viel im KPOP unterwegs. (Wobei Dara selbst auch schon einen Hit im KPOP mitgeschrieben hat). Dann noch jemand wie Dimitris Kontopoulos, der ein sehr gutes Gefühl hat, was im ESC "funktioniert".
Aber aus meiner Sicht entscheidender war die schlicht perfekte Inszenierung, die Tanzchoreo hat einfach zum Lied gepasst, und die (schwedischen) Choreographen hatten ein sehr gutes Händchen, die zu Dara passenden Tänzer*innen zu besetzen. Das wirkte alles natürlich, leicht. Das war beeindruckend.
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Vor 5 Minuten, Nixonian schrieb: Blinde Hühner, Körner...
Achja - Österreich hatte nur deshalb 6 Punkte, weil 5 Punkte vom Deutschland-Publikum kamen. Naja, ein auf deutsch gesungener Song, der sich ein bissl über Bürokratie (typisch für .de und .at) lustig macht, zielgruppt halt nur sehr begrenzt.
Ja, und die Liveperformance war halt auch nicht so mitreißend.
Nichtsdestoweniger: Der Song ist tanzflächentauglich und hat durchaus Chancen, da noch etwas zu performen:
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Spannend finde ich auch die erste Zahlenanalyse über alle Ergebnisse von ESC-kompakt:
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13 Stunden her, Solwac schrieb: 12 Punkte von anderen Jurys und 0 Punkte von anderen Ländern und damit Drittletzter, wie von den Buchmachern getippt...
Die Zahlen sind übrigens wie immer spannend. Es bestätigt sich aber: Deutschland hatte schlicht keinen Song, der für Top10 reichte.
Nur aus Luxemburg hätte es fast einen Punkt gegeben | ESC-kompakt.de
Oder um es mit unserem
auszudrücken: Das war ein Egal-Song. Selbst bei den vier Fach-Juries war der Song ja auch eher gerade so reingerutscht. -
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ChatGPT / KI abseits des RPG
in Die Differenzmaschine
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Edited by Kazzirah
Ich glaube, du verwechselst hier autonom und automatisch.
AEGIS z.B. ist kein autonomes, sondern ein automatisiertes System.
Das ist ein signifikanter Unterschied. Bei AEGIS werden die Entscheidungen immer.noch von Menschen getroffen.
Wir reden von Waffensystemen, die eigenständig und ohne menschliche Beteiligung entscheiden dürfen, ob etwas ein legitimes.Ziel ist oder nicht. Das ist überhaupt erst seit kurzem technisch möglich. Kann also gar nicht 'seit Jahrzehnten' im.Einsatz sein.
Es geht in dem Traum darum, Systeme zu entwickeln, wo es auch keine Menschen mehr 'on the Loop' wären.