Alle Inhalte erstellt von Olafsdottir
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Amerikanische Rollenspielwelt nutzt den Namen "Midgard"! Legale Konsequenzen?
Das ist ein Rollenspiel, das ganz eindeutig von der nordischen Mythologie inspiriert ist. Es ist nicht das erste seiner Art auf dem amerikanischen Markt und wird auch nicht das letzte sein. Das Logo ist nur sehr oberflächlich ähnlich (anderer Schrifttyp, andere Ausgestaltung der Buchstaben). Wenn man aus Gründen der Ästhetik ein Logo mit Großbuchstaben anfangen und enden lassen und einen angemessen "nordisch" aussehenden Schrifttyp haben möchte, sind die gestalterischen Möglichkeiten halt beschränkt. Die Schlange auf dem "G" ist hübsch. Warum zum Höllengeier sollte da jemand "rechtliche Schritte" einleiten? Wurde uns intellektuelles Eigentum gestohlen? Nein. Besteht Gefahr einer Produktverwechselung auf dem primären Markt der jeweiligen Produkte? Nein. Versucht hier jemand, seinen Kunden vorzugaukeln, sie würden ein anderes Produkt kaufen? Nein. Ist das deutsche MIDGARD weltweit als geschütztes Warenzeichen angemeldet? Nein. Warum auch? Die einzige Problematik, die sich ergäbe, wäre die, wenn eine englischsprachige MIDGARD-Ausgabe veröffentlicht werden sollte, dann wäre der Name auf dem amerikanischen Markt jetzt blockiert. Da das aber niemand vorhat, sehe ich das Problem nicht. Würden die Amerikaner auf den deutschen Markt wollen (was ich nicht glaube), muss sich der deutsche Verleger überlegen, wie er damit umgeht. Paizos Pathfinder ist bei Ulisses, die kennen sich aus. Rainer
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Zufälliger historischer Fakt, halbwegs passend: Während der Zeit des Sozialisten...
Zufälliger historischer Fakt, halbwegs passend: Während der Zeit des Sozialistengesetzes in Dutschland spielen Sportvereine eine wichtige Rolle bei der Stärkung sozialdemokratischer Ideen. Es entsteht ein - zunächst verdecktes - sozialdemokratisches Vereinsmilieu, das noch weiter aufblüht, als das Sozialistengesetz 1890 aufgehoben wird. 1893 schließen sich 42 Arbeitersportvereine zum "Freien Arbeiter-Turnerbund Deutschland" zusammen. Auch dies hat nicht zuletzt politische Gründe, da der Deutsche Turnerbund als Dachverband der bürgerlichen Vereine zu dieser Zeit einen Rechtsruck erlebt - und die dort organisierten Vereine für Arbeiter oft verboten oder zu teuer sind. In den Arbeitersportvereinen spielt der Wettbewerbsgedanke lange keine große Rolle. Im Vordergrund stehen Zusammenhalt und körperliche Ertüchtigung. Der Sportverein wird zu einer der Zuflüchte der Arbeiterschaft. Weiterlesen...
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Mal was Amüsantes zwischendurch ...http://www.retronaut.co/2010/07/darth-vader...
Mal was Amüsantes zwischendurch ... http://www.retronaut.co/2010/07/darth-vader-by-monet-1875/'>http://www.retronaut.co/2010/07/darth-vader-by-monet-1875/ Darth Vader by Monet, 1875 http://www.retronaut.co ..... Image created by Limpfish. Thank you to Lady Crafthole. Weiterlesen...
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Er ist zwar schon fast zwei Monate auf dem Markt, aber wir haben bislang noch ni...
Ja, ich habe den ersten Roman gelesen - Sandy auch. Er hat uns sehr gut gefallen. Unseres Erachtens funktioniert GG ganz wunderbar als Roman. Rainer
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In diesem Zusammenhang: Draculas Grab. Im Filmpark Babelsberg. Der Sarg öffnet s...
In diesem Zusammenhang: Draculas Grab. Im Filmpark Babelsberg. Der Sarg öffnet sich und Dracula schaut kurz heraus. Jawohl. Weiterlesen...
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Gestern Abend beim Recherchieren für den Unterricht zur "Dracula"-Lektüre gefund...
Gestern Abend beim Recherchieren für den Unterricht zur "Dracula"-Lektüre gefunden: Whitby wirbt damit, die "wahre Heimat" Draculas zu sein ... hm ... http://whitby.co.uk/dracula/ Dracula in Whitby whitby.co.uk One of the most popular stories ever told, Dracula has been re-created for the stage and screen hundreds of times in the last century. Yet it is essentially a Victorian saga, an awesome tale of thrillingly bloodthirsty vampire whose nocturnal atrocities reflect the dark underside of a supremely mora... Weiterlesen...
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Gestern sind sowohl "Das Mädchen aus der Themse" als auch "Rosen, Tulpen, Nelken...
Gestern sind sowohl "Das Mädchen aus der Themse" als auch "Rosen, Tulpen, Nelken - alle Blumen welken" (ein kurzes Abenteuer, das wir zum kostenfreien Herunterladen anbieten werden) in den Satz gegangen. Weiterlesen...
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Er ist zwar schon fast zwei Monate auf dem Markt, aber wir haben bislang noch ni...
Der erste heißt "Agatha H and the Airship City". Rainer
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Er ist zwar schon fast zwei Monate auf dem Markt, aber wir haben bislang noch ni...
Er ist zwar schon fast zwei Monate auf dem Markt, aber wir haben bislang noch nicht darauf hingewiesen: der zweite Roman zur Comic-Serie "Girl Genius"! Die mögen wir ja sehr, und der erste Roman war klasse. Jetzt kommt also "Agatha H and the Clockwork Princess". Der Link unten führt zur Hardcover-Ausgabe bei Amazon.com, es gibt aber auch eine Ausgabe für den Kindle. http://www.amazon.com/Agatha-Clockwork-Princess-Genius-Novels/dp/1597802220'>http://www.amazon.com/Agatha-Clockwork-Princess-Genius-Novels/dp/1597802220 Agatha H. and the Clockwork Princess (Girl Genius Novels) http://www.amazon.com Intrigue! Subterfuge! Circus Folk! In a time when the Industrial Revolution has escalated into all-out warfare, mad science rules the world... with mixed success. With the help of Krosp, Emperor of All Cats, Agatha has escaped from the massive airship known as Castle Wulfenbach. After crashing... Weiterlesen...
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"Drüben" auf dem Twitter-Account (@Abenteuer1880) haben wir gerade ein kleines P...
"Drüben" auf dem Twitter-Account (@Abenteuer1880) haben wir gerade ein kleines Preisausscheiben gestartet, bei dem es Freiexemplare von "Das Mädchen aus der Themse" zu gewinnen gibt. Weiterlesen...
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Passend zum Thema: Bilder von London um 1905, dank Retronaut.http://www.retron...
Passend zum Thema: Bilder von London um 1905, dank Retronaut. http://www.retronaut.co/2012/06/views-of-london-c-1905/'>http://www.retronaut.co/2012/06/views-of-london-c-1905/ “Views of London”, c.1905 http://www.retronaut.co "I found this book in the basement of an old house in Italy." - Fulvio Borro ... This capsule Weiterlesen...
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Gestern kam "Das Mädchen aus der Themse" aus dem Externlektorat. Das sieht sehr...
Gestern kam "Das Mädchen aus der Themse" aus dem Externlektorat. Das sieht sehr gut aus - nur wenige Dinge, an denen noch ernsthaft zu arbeiten ist. Gute Arbeit des Lektors! Jetzt noch ein, zwei Dinge ergänzen, die uns mittlerweile noch eingefallen sind, den frisch erhaltenen London-Stadtplan von 1887 zur Überprüfung heranziehen und die drei neuen Bilder einbauen - und auf geht's zum Setzer! Weiterlesen...
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Kürzlich haben wir uns ausführlich mit einem Baedecker-Reiseführer zu Österreich...
Kürzlich haben wir uns ausführlich mit einem Baedecker-Reiseführer zu Österreich von 1892 beschäftigt. Hauptsächlich ging es um Zugrouten, Reisezeiten und Preise - für den kuk-Band. Wir dachten uns, dass ein Reiseführer, den seinerzeit (wenn auch einige Jahre später) Bram Stoker für die Recherche von "Dracula" benutzte, auch uns gute Dienste leisten sollte. Weiterlesen...
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Und noch etwas zum britischen Thronjubiläum: Die Karikatur zum Jubiläum von Vikt...
Und noch etwas zum britischen Thronjubiläum: Die Karikatur zum Jubiläum von Viktoria zeigt ihre Untertanen im "Retro-Wahn", angezogen in Kleidung, die zur Zeit ihrer Krönung aktuell war. Ob heute viele Briten im 50er-Jahre-Look auf der Straße sind ...? Weiterlesen...
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Aus gegebenem Anlass: Der Bericht einer Amerikanerin zum letzten Diamantenen Jub...
Aus gegebenem Anlass: Der Bericht einer Amerikanerin zum letzten Diamantenen Jubiläum einer englischen Königin. Achtung - Englisch! http://www.victorianlondon.org/publications2/lookeron-24.htm'>http://www.victorianlondon.org/publications2/lookeron-24.htm Victorian London - Publications - Social Investigation/Journalism - A Looker-On in London, by Mary. http://www.victorianlondon.org THE Diamond Jubilee was the one absorbing topic during the spring of 1897. For months tradesmen, hotel and lodging-house keepers had been anticipating the event, and it was generally believed that the resources of London would be taxed to their utmost. Buildings were rented along the proposed ro... Weiterlesen...
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Im Nachgang zu gestern noch eine Regelung für Mehrfachveröffentlichungen: Siche...
Im Nachgang zu gestern noch eine Regelung für Mehrfachveröffentlichungen: Sicherlich werden die Abenteurer auf die Idee kommen, die gleiche Geschichte mehrfach veröffentlichen zu wollen. Dies ist theoretisch möglich, allerdings nur einmal pro Stadt – der Literaturbetrieb selbst einer Stadt wie London ist klein genug, dass man sich einschlägig auskennt und solche Doppelveröffentlichungen vermeidet. Die Spielleiterin sollte beim ersten Versuch großzügig sein und diesen direkt ans Abenteuer anschließen lassen. Weitere Versuche sollten allerdings mit einer Arbeitszeit von jeweils zwei Wochen veranschlagt werden, die für neue Abenteuer ausfallen. Solche "Nachveröffentlichungen" ergeben grob den gleichen Geldbetrag wie oben angegeben, erhöhen den Ruhm aber nur, wenn die Veröffentlichung in einer anderen Land stattfindet – und selbst dann nur noch um 1W6-1│1. Weiterlesen...
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In "Das Mädchen aus der Themse" werden wir unter anderem auch Kurzregeln zum Sch...
In "Das Mädchen aus der Themse" werden wir unter anderem auch Kurzregeln zum Schreiben von Texten veröffentlichen, mit denen man am Ende eines Abenteuers den eigenen Ruhm steigern kann. Eine solche Veröffentlichung erfordert das Schreiben der Geschichte, die wir pauschal mit einem Wurf auf Schreiben:Englisch (sofern die Geschichte in England, das wir jetzt einmal als Beispiel nehmen) veröffentlicht werden soll) abdecken. Gescheiterte Würfe können nach Belieben wiederholt werden, aber der erste gelungene "steht", und das gedruckte Werk erbringt 1W6+2│2 Punkte Ruhm. Das Autorenhonorar ist von der Güte des Geschriebenen abhängig: Die Veröffentlichung als solche wird mit 1 Crown (= 5 Shillings = 5 Mark) honoriert. Pro Punkt Ergebnis über 20 kommt 2 Shillings hinzu, d.h. ein Endergebnis von 30 bringt zum Beispiel 25 Shillings (25 Mark). Weiterlesen...
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Heute gibt es eine Buchempfehlung von Dieter Fuchs, dem Redakteur des k&k-Bandes...
Heute gibt es eine Buchempfehlung von Dieter Fuchs, dem Redakteur des k&k-Bandes. Wir haben das Buch selbst nicht gelesen, glauben ihm aber vorbehaltlos: "Der Bookman" von Lavie Thierdar. Eine herrlicher Steampunkroman der gnadenlos aus historischen und literarischen Quellen klaut und dabei aber hochspannend ist. Wir haben etwa das Jahr 1890 im England unter Königin Victoria, die wie der gesamte Adel Englands eine Echse ist. Anstatt der Übernahme der Herrschaft durch Wilhelm von Oranien gelang es Echsen (Le Lizzard), sich als Adel zu etablieren. Mit der Erklärung einer Parallelentwicklung auf einer geheimnisvollen Insel und überlegener Technologie errichten sie das ewige Empire. Es gab nie Kolumbus und ein spanisches Imperium und ein französische Leutnant Namens Bonaparte wurde lieber Weinbauer. Ansonsten trifft man von Jules Verne bis zu den Holmes-Brüdern alles, was die Literatur zu bieten hat. Macht mir echt Spaß zu lesen und ist herrlich kurzweilig. Weiterlesen...
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Aus der Vergangenheit des Affrit … Der Affrit steht sinnierend am Nil und sieht...
Aus der Vergangenheit des Affrit … Der Affrit steht sinnierend am Nil und sieht dem regen Schiffsverkehr zu. „Wäre es nicht schön“, denkt er, „wenn ich ein Schiff hätte, das auch unter Wasser fahren kann?“ Da kommt dem Affrit eine Idee. Er lässt sich Papier, Feder und Tinte kommen und schreibt einen Brief ... Weiterlesen...
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Für den Band zum Übernatürlichen suchen wir zur Erleichterung der aktuellen Arbe...
Für den Band zum Übernatürlichen suchen wir zur Erleichterung der aktuellen Arbeitsabläufe Autorinnen/Autoren, die sich mit Teilaspekten des Themas beschäftiogen möchten. Im Einzelnen geht es um: Das Kapitel "Artefakte". Es besteht bisher nur aus Ideen, welche Artefakte hinein kommen sollen, und einer Materialsammlung dazu. Das Kapitel "Reiseziele". Es besteht bislang aus zwei fertigen Artikeln ("Mrs. Mayers kurzer Führer zu übernatürlichen Plätzen auf den Britischen Inseln unter besonderer Berücksichtigung Londons" und "Langlebigkeitsmythen"), die auch so bleiben sollen, und diversen Ideen/einer Materialsammlung. Wer sich hier einbringen möchte, möge sich bitte melden. Weiterlesen...
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Eine hübsche Karte des unterirdischen London ... gerade für unsere Abenteuer kan...
Eine hübsche Karte des unterirdischen London ... gerade für unsere Abenteuer kann derlei nie schaden. Wir mögen ja das unterirdische London sehr. http://londonist.com/2012/05/stephen-walters-map-of-subterranean-london.php Stephen Walter’s Map Of Subterranean London londonist.com Website about news and events, restaurants and bars, happenings and goings-on in London. Weiterlesen...
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Doch es gibt auch andere, gleichwohl weniger bekannte Kapitäne von U-Booten. Phi...
Doch es gibt auch andere, gleichwohl weniger bekannte Kapitäne von U-Booten. Philip Reades Tom Edison Jr. kämpft in "Tom Edison, Jr.'s Electric Sea Spider" (1892) mit seiner Seespinne gegen den schurkischen Kiang-Ho, den "in den USA ausgebildeten chinesischen Planer und Lenker des Seeverbrechens" in dessen hochmoderner Seeschlange, und Jules Verne führt 1896 in Für die Fahne den Piraten Ker Karraja ein, der im Westpazifik mit einem Super-U-Boot auf Beutefahrt geht. Zumindest vor dem politischen Hintergrund seiner Zeit (wenn auch weniger aus literarischen Gründen) hoch interessant ist George Le Faures "Krieg unter Wasser" (1892), eine Art literarischen Racheakts der Franzosen an den Deutschen: der von Rachegelüsten beseelte Graf Andre Peterson wird nach der Niederlage bei Sedan Anführer einer Geheimorganisation von den Preußen besiegter Gegner (Franzosen, Elsässer, Österreicher und Dänen, man glaubt es kaum...) und erklärt den bösen Deutschen, die seine 700.000 Mann starke Organisation auslöschen wollen, schon deutlich vor 1917 den uneingeschränkten U-Boot-Krieg. Weiterlesen...
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Quellenband "Übernatürliches"
Um Sven Aussage zu präzisieren - wir würden gern folgende Bereiche "auslagern": Das Kapitel "Artefakte". Es besteht bisher nur aus Ideen, welche Artefakte hinein kommen sollen, und einer Materialsammlung dazu. Das Kapitel "Reiseziele". Es besteht bislang aus zwei fertigen Artikeln ("Mrs. Mayers kurzer Führer zu übernatürlichen Plätzen auf den Britischen Inseln unter besonderer Berücksichtigung Londons" und "Langlebigkeitsmythen"), die auch so bleiben sollen, und diversen Ideen/Materialsammlung. Wer sich hier einbringen möchte, möge sich bitte melden. Rainer
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In der fantastischen Literatur des viktorianischen Zeitalters sind voll funktion...
In der fantastischen Literatur des viktorianischen Zeitalters sind voll funktionsfähige U-Bootze durchaus an der Tagesordnung. Wir denken dabei natürlich in erster Linie an Kapitän Nemos Nautilus, 70 Meter lang und 8 Meter breit, die mit über 25 Knoten pro Stunde in 80 Meter Wassertiefe fünf Tage ohne Frischluft ausharren kann. Weiß man in einem „fantastischen Realismus“ von Kapitän Nemo? Vermutlich muss man dazu ausgezeichnete Beziehungen haben oder wirklich sehr gut würfeln, aber mehr als vage Gerüchte dürfte man trotzdem nicht gehört haben – davon aber genug. Im Jahre 2002 veröffentlichte Kevin J. Anderson einen Roman mit dem Titel Captain Nemo: The History of a Dark Genius. In diesem schildert er, dass Nemo eine reale Person war, der letztlich all das, was Jules Verne in seinen Romanen beschrieb, selbst erlebt hat, und Verne diese Erlebnisse nur ausgeschmückt hat. In etwa dieser entstellten Form könnte man sich auch Berichte über einen real existierenden Nemo in "unserer" 1880-Welt vorstellen. Weiterlesen...
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Dauerhafte Erfolge mit U-Boot-Prototypen stellen sich ab etwa 1880 ein. 1885 err...
Dauerhafte Erfolge mit U-Boot-Prototypen stellen sich ab etwa 1880 ein. 1885 erreicht der Entwurf des Schweden Torsten Nordenfelt eine Tauchtiefe von 15 Metern; das Boot hat sogar bereits ein Torpedorohr. Ein Jahr später gibt es tatsächlich ein reales U-Boot namens Nautilus, das mit Elektrizität betrieben wird, allerdings nicht mehr als 130 km (bei einer Überwassergeschwindigkeit von 6 Knoten) ohne Aufladen der Batterie zurücklegen kann; der Franzose Gustave Zédé stellt 1888 die Gymnote vor, die zwar sehr manövrierfähig ist, aber unter Wasser schnell unkontrollierbar wird. Das erste ernsthafte europäische U-Boot ist 1899 die Narval, immerhin 34 Meter lang, die nach der Jahrhundertwende 48 Stunden lang auf einer Übung im Kanal aushält. Das erste deutsche U-Boot, das Unterseeboot No. 1, läuft 1905 vom Stapel. In den USA lässt John P. Holland 1897 (nach dem Erstentwurf der Plunger von 1895) die 16 Meter lange Holland zu Wasser, die 1900 von der Marine akzeptiert wird. Etwa zur gleichen Zeit arbeitet Simon Lake an der Argonaut I, die 1898 von Norfolk, Virginia nach New York fährt und somit der Narval knapp zuvor kommt. Weiterlesen...