Alle Inhalte erstellt von Akeem al Harun
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Powergaming - Ein echtes Problem oder völlig egal
Wie du es letztlich machst ist deine Entscheidung. Wie ich die Situation einschätze - was mir nur unvollkommen gelingen kann, da ich nicht persönlich dabei bin - würde ich es zunächst außerhalb der Spielsitzung ansprechen. Man muss der Spielerin dann im Zweifel klar machen, dass es gar nicht immer entscheidend ist, wie es vielleicht gemeint ist (Freude?), sondern viel mehr wie es bei den anderen ankommt (nämlich nervtötend). Wenn du es ausserhalb der Sitzung ansprichst gibst du der Spielerin die Möglichkeit, selbst mal darüber nachzudenken und beim Spielen vielleicht selber darauf zu achten. Wenn sie immer noch solche Äußerungen von sich gibt, ist es an der Zeit zu sagen: "Siehst du, das ist das was ich meine." Wenn sie derart spielt, dass sie jedem EP einzeln hinterherhechelt ist das auch eine Frage des Spielstils. Das ist ohnehin nicht während des Spiels zu besprechen. Wie gesagt, das Problem muss erst mal von der Spielerin als solches erkannt werden. Wenn sie ihr Verhalten nach einem entsprechenden Gespräch nicht ändert, kann man ihr auch noch mal einschärfen, dass sie in Zukunft unerwünscht sein könnte, wenn sie so weitermacht. Die letzte Konsequenz muss dann aber auch gezogen werden, dass die Spielerin aus der Gruppe ausgeschlossen wird. Das ist allerdings eine Entscheidung, die sinnvollerweise zumindest von dem Großteil der Gruppe mitgetragen werden sollte. Viele Grüße Harry
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Zauberstäbe als Standardfähigkeit
Solches Glück hatte ich bislang nur mit meinem Nordlandbarbaren. (Allein gegen Steintroll ~1000 KEP, Gleitwal im ersten Schlag 20/100 ~300 KEP.) Allerdings finde ich es als Rollenspieler eine Schande, dem anderen Würfelglück zu neiden. Ich freue mich doch, wenn jemand Würfelglück hat, weil das in den Regel der ganzen Gruppe zu Gute kommt. @Thema Ich denke auch nicht, dass sich die Verhältnisse auf ein mal wesentlich verschieben. Wie andere angesprochen haben, gibt es noch viele weitere Faktoren, die das Verhältnis der Gruppenmitglieder kurzzeitig aus dem Gleichgewicht bringen können. Auf lange Sicht wird ein Kämpfer im Kampf immer besser sein als ein Zauberer. Am besten ist es allerdings, Stahl und Zauberei zu kombinieren. Eine Gruppe mit 4 Kämpfern und 2 Zauberern dürfte einer Gruppe mit 6 Kämpfern auch kämpferisch überlegen sein. Viele Grüße Harry
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Powergaming - Ein echtes Problem oder völlig egal
Das ist das was du glaubst, von Konsequenzen im Falle des Scheiterns der Gespräche habe ich nämlich nichts geschrieben. Wenn ich Leute nicht ertragen kann werde ich den Teufel tun meine wertvolle Freizeit mit ihnen zu teilen. Bevor ich allerdings über Konsequenzen nachdenke, suche ich eben doch erst mal das Gespräch. Viele Grüße Harry
- Höchster Grad einer aktiven Spielfigur
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Powergaming - Ein echtes Problem oder völlig egal
Sorry, das ich da jetzt gegenteiliger Meinung bin: Nach meinen Erfahrungen mit Typen, wie sie gwydion beschreibt, nützt da ein Gespräch auf Spielerebene auch nichts mehr. Leider. Wahrscheinlich würde bei einem solchen Fall eher eine psychologische Behandlung helfen, denn die Beschreibung klingt mir eher so, als ob dieser Mensch Rollenspiel als Ersatz für eine echte Therapie seiner Komplexe missbraucht. Fazit: Ich würde ein Gespräch suchen und machen. Wenn das nichts nützt und dieser jemand sich immer noch in unerträglicher Weise in den Vordergrund spielt und damit den anderen am Spieltisch die Laune verdierbt, dann soll er die Gruppe verlassen. Meine Meinung. Hervorhebung durch mich. Es ist schon lustig, wenn du ankündigst mir zu widersprechen, dann aber doch zum selben Ergebnis kommst. @gwydion Henni hat das ganz gut zusammengefasst. In eurer Situation - wenn ihr schon ein paar Jahre zusammen spielt - ist ein klärendes Gespräch ausserhalb des Spiels, vielleicht auch ausserhalb eines Spielabends, das wahrscheinlich beste. Ich würde ihr auch nicht einfach so ein paar Dinge vor den Latz knallen, sonder ihr das Problem erst mal bewußt machen. Ich bezweifle, dass sie es als Problem sieht. Vermutlich ist es aus ihrer Sicht nur der Ausdruck von Freude. Viele Grüße Harry
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Powergaming - Ein echtes Problem oder völlig egal
Hi Gwydion, dein Beispiel zeigt deutlich, dass es solche und solche Powergamer gibt. Es ist eine Sache, sich ständig in die erste Reihe zu stellen und möglichst viel KEP abzuräumen, sowie seine Fertigkeiten so zu wählen und einzusetzen, wie es am optimalsten ist. Eine ganz andere Sache ist es, sich selbst an seiner Figur aufzugeilen und rumzuprotzen in der Art wie es der von dir beschriebene Spieler tut. Das hat nichts wirklich etwas mit Powergaming zu tun, sondern hier will sich der Spieler in Szene setzen. Ich schätze mal, dass er in gewisser Weise Komplexe hat. Würde ihm Rollenspiel überhaupt Spaß machen, wenn er nicht im Mittelpunkt steht? Ein Gespräch mit diesem Spieler über Spielstil und Sozialverhalten halte ich nicht nur für angebracht, sondern für unumgänglich. Viele Grüße Harry
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Schnappi das kleine Krokodil
Du irrst. Viele Grüße Harry
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Druidische Zauber nicht für Druiden
Wenn ich mich recht entsinne, gibt es auch eine bardische Aura, ergo auch bardische Magie. Soweit ich weiss haben mächtige Drachen eine bardische Aura. Allerdings kann ich mich auch irren. Zum Thema Dweomer: Ich denke diese Frage wurde - zumindest in Bezug auf Heiler - bereits in der einen oder anderen Spezialfrage behandelt (zum Beispiel [THREAD=7132]Marmor- kontra Rindenhaut bei Heilern[/THREAD]). Die Antwort liegt meines Erachtens darin, dass die von Magiern vollzogene Klassifizierung der Zauber in dweomer, dämonisch etc. im wesentlichen theoretischer Natur ist. Selbst wenn ein Druide einen besonderen Bezug zum Dweomer hat, bedeutet das nicht, dass ihm alle Dweomerzauber besonders leicht fallen. Es hat auch was mit der Weltanschauung und den üblichen Aufgaben der Druiden zu tun. Zum Beispiel ist es eher ungewöhnlich, dass ein Druide Heilzauber erlernt. Soweit ich weiss, sind in die Lernkosten eine menge (spielweltbezogene) Faktoren eingearbeitet. Nicht nur, ob einem dieser Zauber schwer oder leicht fällt, sondern auch ob dieser Zauber für eine Gruppe leicht oder schwer zugänglich ist. Die reine Klassifizierung des Ursprungs macht da nur einen Teil aus und es gibt noch weit mehr Faktoren. Ansonsten müssten ja Magier und insbesondere Hexer mit dämonischem Mentor alle dämonengeborene Magie besonders oder relativ leicht erlernen können. Dem ist aber nicht so. Viele Grüße Harry
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Schnappi das kleine Krokodil
Die Musikindustrie will nur nicht von ihren künstlich hoch gehaltenen CD-Preisen abrücken. Das ist das ganze Problem. Wären alle CD's im Bereich 5-10 EUR (und ohne Kopierschutz) zu haben, würde die Milliarden von den Dingern los werden. Viele Grüße Harry
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[WestCon 2005] Abenteuer 5: Die Furt
Das ist sozusagen das "SG-1 Team" oder das "Bloodpack". Würde man einen der Söldner fragen, warum sie in Alba sind würde die Antwort lauten: "Weil wir die Besten, der Besten, der Besten sind, Sir!" Viele Grüße Harry
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[WestCon 2005] Abenteuer 5: Die Furt
@Fimolas Bei dir ist alles möglich. Deine Spieler legen sich ja sogar mit Magiergilden an. Viele Grüße Harry
- Kurioses aus dem Netz
- Kurioses aus dem Netz
- Grad einer Figur erkennen - wie kann man ihn erkennen für den gradabhängigen AP-Verbrauch
- Grad einer Figur erkennen - wie kann man ihn erkennen für den gradabhängigen AP-Verbrauch
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Grad einer Figur erkennen - wie kann man ihn erkennen für den gradabhängigen AP-Verbrauch
Das klingt ganz nach einem Schamanen den ich kenne. Der dürfte Grad 6 oder 7 sein, wenn ich mich recht entsinne. Aber sieht man ihm das an? Das wage ich zu bezweifeln. Ein Faktor wurde in der Diskussion bislang ausserdem vernachlässigt: der Kulturkreis. Als albischer Clansman kann ich vielleicht die Stärke und die Macht eines albischen Ritters einschätzen, wenn ich ihn sehe. Aber würde ich denken, dass der Bulugische Krieger genauso mächtig oder sogar mächtiger ist? Viele Grüße Harry
- Aufmucken gegen rechts
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Spielbarkeit von hohen Graden
Wenn man mit einer Gruppe, die sich in den Graden 11-13 befindet ausschliesslich Abenteuer spielt, die vom Schwierigkeitsgrad her den offiziellen Abenteuern entsprechen, die für die Grade 6-8 angegeben sind, dann wird es doch eher langweilig für die Spieler. Es bringt da meines Erachtens auch wenig, die Kampfgegner nach oben anzupassen. Midgard besteht aus mehr als nur Kampf, zumindest sollte das so sein. Eine Gruppe von Grad 11-13 muss umfassender gefordert werden, als eine Gruppe mit den Graden 6-8. Mal ehrlich, wer auf Grad 11 noch nicht mal Balancieren, Klettern, Reiten, Geländelauf usw. auf wenigstens dem Grundwert gelernt hat, ist selber schuld. Viele Grüße Harry
- Aufmucken gegen rechts
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Fernkampftreffer gegen Reiter - Sturz vom Pferd?
Soweit ich weiss nirgends. Daher: kein EW:Reiten nach einem normalen schweren Treffer mit einer Fernkampfwaffe. Viele Grüße Harry
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Fernkampftreffer gegen Reiter - Sturz vom Pferd?
Wenn bei der Armbrust (bzw. allen Fernkampfwaffen) nicht berücksichtigt wird, dass sie auf maximale Distanz weniger Schaden anrichtet, als wenn der Gegner einen Meter entfernt steht, würde ich im Sinne der Spielbarkeit auch keine Wucht berechnen wollen, wenn ein Reiter von einer Fernkampfwaffe getroffen wird. Wie Eike auch bereits anmerkte: wenn jemand auf eigenen Füßen steht, stellt sich die Frage auch eher nicht. Im Sattel hat man als guter Reiter sogar mehr Stabilität, als zu Fuß. Viele Grüße Harry
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Fernkampftreffer gegen Reiter - Sturz vom Pferd?
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Regelwerk, wie von Jürgen zitiert, einen unmodifizierten EW:Reiten nach einem Treffer von einem Stoßspeer (wo in der Regel noch der Angreifer hinten festhält) oder einer zweihändigen Hiebwaffe (mit viel Wucht) verlangt, würde ich im Fall des Ferkampfangriffes maximal einen EW:Reiten verlangen, wahrscheinlich sogar noch um 2 erleichtert. Das mag nicht realistisch sein. Aber es fügt sich besser in das Midgard Regelwerk ein, als die Formel von Ragnar. Viele Grüße Harry
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Was Spielleiter besser lassen sollten
Wen meint er damit? :hjhatschonwiederwaskaputtgemacht: Rätsel sind überhaupt so eine Sache für sich. Speziell selbst entworfene Rätsel scheinen immer leicht zu sein. Für ein Rätsel, welches mit einem Türöffnungsmechanismus oder ähnlichem verbunden ist, sollte es immer irgendwo im Verlaufe des Abenteuers eine Art Bedienungsanleitung geben. Diese muss natürlich nicht im Klartext sein. Ich erinnere hier an den Film "Das 5. Element". O-Ton Corben Dallas: "Es gibt immer eine Bedienungsanleitung!" Viele Grüße Harry
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Höchster Grad einer aktiven Spielfigur
Das passiert meiner bescheidenen Meinung nach genau dann, wenn der Charakter von Anfang an "optimiert" wird, sprich: die erlangten EP und GS möglichst effizient eingesetzt werden (=Powergaming). Wenn man hingegen - wie ich es oft mache - den Rollenspielaspekt stärker berücksichtigt und die Erfahrungen der Figur während des Abenteuers in den Lernplan einfliessen lässt, passiert es auch mal, dass eine Ausnahmefertigkeit oder verstärkt Standardfertgikeiten erlernt werden. Dann ist man in Grad 8 noch lange vom Optimum entfern. So geht es zumindest meinem Heiler. Viele Grüße Harry
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[WestCon 2005] Grundlagendiskussion
Ich werde sie noch mal persönlich ansprechen. Viele Grüße Harry