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dabba

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Posts posted by dabba


  1. 6 hours ago, seamus said:

    Es gibt wohl Leiter die positive (zumindest die Heil-)Sprüche nicht anwendbar/wirken lassen, wenn der Zauberer und der Verzauberte "unterschiedliche" Glaubensrichtungen haben.

    Ein Schamane kann also einen göttergläubigen (oder "schlimmer" Ordenskrieger/Priester) Charakter nicht positiv verzaubern/heilen (bzw.  auch umgekehrt)

    Hierzu vielleicht noch zwei Gedanken:

    1. Technisch wirkt der Gott des Wunderwirkers den Zauber (mit), d. h. selbst wenn der Verzauberte einen anderen Glauben hat, wirkt er normal, wie ein Stärke-Zauber oder ein Dweomer-Heilzauber.
    2. Die (gebildeten) Menschen auf Midgard glauben nicht nur an ihren "eigenen" Gott, welchen sie verehren. Sie wissen, dass es auch andere Götter gibt.
      Auch ein Xan-Priester wird wissen, dass es Jakchos und Asvargr wirklich gibt; er muss diese Götter und ihre Diener auch nicht ablehnen oder gar bekämpfen. Wir sind ja nicht im Monotheismus. ;)

  2. Um nochmal auf die Frage einzugehen: Es gibt tatsächlich einige magische Gegenstände, die nur von bestimmten Figuren genutzt werden können.

    Beispiele:

    • Zauberstäbe, wie den Stab der Blitze oder den Stab des Lichtes, können nur Zauberer benutzen.
    • Weihwasser kann nur von Priestern benutzt werden.
    • Die Drachenrobe wirkt nur bei Magiern und Hexern.

    Das steht dann beim Gegenstand oder seiner Kategorie im Arkanum dabei.

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  3. 13 minutes ago, Octavius Valesius said:

    Das ist dann etwas wie SL uns Spieler die Bindung interpretieren und führt hier zu weit und wäre in einem eigenen Strag vielleicht besser aufgehoben. :)

    Mag sein, als Appetithappen aber noch ein Zitat aus dem Bestiarium: :)

    Quote

    Kröte
    Gelegentlich werden die intelligenteren Krötenarten von Hexern als Vertraute gewählt. Dabei sind sie recht unbequeme Vertreter ihrer Art: (...) viertens kann man sich mit ihr bestenfalls über Wetter und Luftfeuchtigkeit länger unterhalten und fünftens insistiert sie in wechselnden Abständen darauf, ihr Hexer möge sich doch bitte an einem See in einem feuchten Wald niederlassen. Diese Charakterzüge der Kröte sollte der Spielleiter nicht unter den Tisch fallen lassen.

    Zum Thema: Von mir aus. :)

    Die meisten Vertrauten-Tiere sind zu klein & kampfschwach, um überhaupt im Kampf eingesetzt zu werden. Eine Hauskatze, ein Rabe oder eine Kröte werden, wenn überhaupt, nur als allerletzte Frontlinie eingesetzt. Wer dann mit seinem Kraftband ein paar AP extra in Reserve haben möchte - wegen mir...

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  4. OK, mein Beitrag oben bezog sich auf Tiermeister-Begleiter und nicht auf gebundene Vertraute. Bei Vertrauten sollte die recht aufwendige Binden-Prozedur über einen Monat überreichlichen Verbrauch ausbremsen.

    Abgesehen davon, dass die Tiere (Vertraute und Tm-Begleiter) mMn. auch nicht treudoof jeden gefährlichen Auftrag ausführen sollten. Tiere, auch Raubtiere, sind eigentlich relativ feige Wesen, die sich eigentlich nur gegen deutlich Schwächere etwas trauen. ;) 

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  5. Als Tiermeister bekommt man folgende Konsequenzen, wenn ein Tier stirbt:

    • Im Kampf direkt -3W6 AP

    Nach dem Kampf

    • W6 Stunden Verzweiflung
      d. h. keine offensiven Aktionen, keine Handlungen [!!], Abwehr wie ein Erschöpfter. In zeitkritischen Situationen, in denen die Gruppe Druck machen muss, richtig übel - die Figur kann sich nur verkriechen, der Spieler kann dann eigentlich schon mal das Taxi nach Hause bestellen 🚕
    • 1 Monat keine Viecher in gefährliche Situationen schicken

    Quelle: MYS5 19

    Das ist härter als seinen gebundenen Vertrauten zu verlieren.

    Wer als Tiermeister seine Viecher als Kanonenfutter einsetzt, hat a) offenbar einen netten Spielleiter, der die Konsequenzen nicht anwendet und b) mMn. den Figurentypen nicht verstanden. :whatsthat:


  6. 1 minute ago, Myrrdin said:

    Hm...na da bin ja jetzt schon skeptisch wie das gelöst sein wird. Wahrscheinlich werde ich das als Linux Nutzer mal wieder nicht nutzen können 😰 . Dabei wäre es gar nicht so viel mehr Aufwand das auch für Linux zu bauen.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Nein, das wird keine Windows-EXE werden. :)

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  7. Just now, Drachenmann said:

    Interessant, dass es nicht nur einmal ganz selbstverständlich mit der Phantasie und dem Interesse von Mädchen asoziiert wird.

    Zumal eine Dame "oben ohne" zu sehen ist. :whatsthat: Na gut, das ist ein Henne-Ei-Problem: Jungen bekommen tendenziell martialischere Inhalte präsentiert als Mädchen. Die Rollenspieler-Gemeinschaft ist zudem eher männlich geprägt - da ist so ein unmartialisches Cover eben auffällig. Wie geschrieben: Die Kollegen von DSA und Splittermond haben standardmäßig(e) dunkelböse Viecher aufs Cover gepackt.

    Hier hingegen kann man eigentlich immer irgendetwas sagen:

    • Schon wieder eine leicht bekleidete Frau. :sigh:
    • Was soll dieses rosa-tuffige Ding da unten darstellen? :sigh:
    • Das sollen böse Bestien sein? :sigh:

    Es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Und das soll es doch sein: Provokant, aber nicht holzhammerartig (deshalb ist die Nymphe nicht männlich).


  8. Ich finde das Cover auch angenehm. Ich hab erst einen Moment gestutzt und gesagt: "Das ist aber sehr auf lieb & nett gemacht."

    Aber: Warum soll auf jedem Monster-Buch böses, dunkles Viechzeug drauf sein? *hust* *hust*
    Die meisten interessanten Viecher sind doch eben nicht die grundaggressiven Kampfmaschinen, für die man nur einen Angriffswert und einen Abwehrwert braucht, sondern die intelligenten Wesen, die mehr können. :)

    39 minutes ago, Bruder Buck said:

    Der droll hat auf die baldige Veröffentlichung des neuen Bestiariums hin gewiesen und mal vorab Werbung dafür gemacht. Und der 5. Beitrag meckert über das Cover..... :silly: Echt, wir müssen uns nicht wundern, wenn die Kreativen keinen Bock mehr haben. Mich würde das auch sehr frustrieren - und dabei geht es hier im Forum sogar noch, wenn ich mir die Weiten des Internets so anschaue. 

    Ich finde es aber schon interessant, dass gerade so ein eigentlich positiv gestaltetes Cover so polarisiert. Würde das Cover aussehen wie bei den o. g. Alternativ-Produkten, dann wäre das Feedback vermutlich zurückhaltend ausgefallen. :whatsthat:

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  9. Ja, Hintergründe und Beiwerk sehen häufig etwas komisch aus (Farbmatsch oder allgemein ungünstige Versatzstücke).

    Ansonsten ist die Seite für mich ein Beispiel für das Uncanny Cliff, also eine Variante des Uncanny Valley.

    Das Uncanny Valley besagt, dass künstliche Wesen, wenn sie menschenähnlich aussehen, als unangenehmer empfunden werden, als abstrakt aussehende Wesen. Erst wenn das künstliche Wesen sehr menschenähnlich aussehe, wirke es wieder angenehm.
    Das Uncanny Cliff geht hingegen davon aus, dass letzteren Effekt nicht gebe; d. h. künstliche Wesen sähen immer unangenehm aus, selbst wenn sie wie echte Menschen aussehen.

    Hier stelle ich letzteres fest. Obwohl die künstlichen Fotos an sich sehr echt aussehen (wenn keine Ausrutscher am Bildrand drin sind), empfinde ich sie als unangenehm, weil ich im Hinterkopf habe, dass die Wesen darauf künstlich sind. :whatsthat:


  10. Du müsstest bei jeder Fertigkeit und jedem Zauber, die man irgendwann gelernt hat, ausrechnen, wie viele EP man bräuchte, wenn man sie von +(0) auf den aktuellen Wert nur mit EP (ohne PP, ohne Gold, ohne Lernen als Belohnung) lernen und steigern müsste.
    Falls man die Fertigkeiten & Zauber, die man schon auf Grad 1 am Anfang hatte, einfach mit dazurechnet, hätte man nebenbei auch die Tatsache erschlagen, dass manche Figurentypen bei der Erschaffung etwas wertvollere Fertigkeiten geschenkt bekommen als andere.

    Das geht eben in die Richtung, die ich mit die MOAM-Feature-Vorschlag genannt hatte: Den Wert aller Fertigkeiten aufsummieren. Das mit der Hand zu machen, ist bei hochgradigen Figuren ein ziemlicher Pöter voll Arbeit. :whatsthat:

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  11. 35 minutes ago, thomasjunk said:

    Ich so: aha.

    Gerade bei An-Tankh wären weitergehende Informationen ein möglicher Spoiler für das Abenteuer. :whatsthat:

    Allgemein: Ein aufwändigen Metaplot der Art: "Der Dämon Langô-Ohrô bekämpft den Dämon Dickô-Eiôr" gibt es bei Midgard direkt nicht. Einige Abenteuer-Autoren haben auch Dämonen, die sie gerne auftauchen lassen; Samiel alias Mestoffelyzh findet man bspw. v. a. bei Gerd Hupperich.
    Oder etwas praktischer ausgedrückt: Dämonen sind dann vorhanden und freundlich oder feindlich, wenn es in den Abenteuertext passt. ;)

    Bei Göttern dito. Einen aktiven Konflikt unter Göttern gibt es nicht. Auch in Corrinis versucht Xan nicht, Nathir den Kopf abzuschlagen.

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  12. 17 minutes ago, Jinlos said:

    Mein verständnis ist das Urheberrecht schützt die Person/ Personen die ein werk Erschaffen haben. In diesem Fall die Autoren. Das Urheberrecht kann nicht übertagen werden. Es können Lizenzen an Verlage gegeben werden die sich dan um Vermarktung und Vervielfälltung kümmern. Ändert aber nichts am Urheber.

    Das ist richtig.

    • Der Pabel-Moewig Verlag darf das Rollenspiel nicht veröffentlichen/erweitern, weil er das Urheberrecht am Rollenspiel nicht hat.
    • Der VFSF darf das Rollenspiel nicht veröffentlichen, weil er die Lizenz für die Marke Perry Rhodan und das Urheberrecht an den Perry-Rhodan-Inhalten nicht hat.

    Wie geschrieben: Das passiert bei Lizenzspielen häufiger, dass nach einigen Jahren eine Wiederveröffentlichung nicht mehr möglich ist, weil niemand das komplette Rechtepaket hat.

    Urheberrechtlich müsste das eine Bearbeitung sein. D. h. das Lizenzprodukt wurde nicht aus dem Nichts erschaffen, sondern es wurden gegebene Werke abgewandelt.

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  13. 11 minutes ago, Jinlos said:

    - wird noch in irgnedeiner Form an dieses System gearbeitet / weiterentwickelt oder ist es quasi so wie es jetzt ist bleibt es?

    Die Perry-Rhodan-Lizenz ist schon seit Ende 2010 abgelaufen, d. h. der Verlag für Fantasy- und Science Fiction-Spiele* darf keine neuen offiziellen Publikationen mehr bringen. Das ist zwar schade, aber durchaus symptomatisch für Lizenz-Rollenspiele; auch so manches Star Wars-Rollenspiel musste irgendwann auf neues Material verzichten.

    * der de facto damit nur noch ein Verlag für Fantasy-Spiele ist.  ;)

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  14. 11 hours ago, Eleazar said:

    Schade, dass die Analogie mit dem Schlachtbeil als Spezialwaffe nicht besteht. Da beherrsche ich das Schlachtbeil zweihändig mit Zweihandschlagwaffen +x+2 und einhändig mit Einhandschlagwaffen +y+2.

    Dann wäre Wurfmesser als Spezialwaffe eine verdammt gute Wahl. Aber das Wurfmesser wird weder auf Seite 135 genannt noch erscheint das Wurfmesser bei der Erschaffung als Stichwaffe. Schade.

    Wenn das Wurfmesser als Dolch eingesetzt wird, ist es mMn. regeltechnisch ein Dolch. D. h. man bekommt einen Spezialwaffen-Bonus, wenn man Dolch als Spezialwaffe hat.

    Das gilt auch für andere zweckentfremdete Waffen:

    • Wer einen Magierstab als Keule (S. 140) einsetzt, bekommt einen Spezialwaffen-Bonus, wenn er Keule als Spezialwaffe hat.
    • Wer einen Magierstecken als Kampfstab einsetzt, bekäme einen Spezialwaffen-Bonus, wenn er Kampfstab als Spezialwaffe hätte. (geht gar nicht, ich weiß)

    Das Schlachtbeil wird beim Beispiel nicht zweckentfremdet, sondern nur anders benutzt.

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  15. 17 hours ago, Abd al Rahman said:

    Das sorgt für eine extrem hohe Netzwerklast (jeder Teilnehmer sendet und empfängt alle Daten von/an jeden Teilnehmer)

    Aber das geht doch gar nicht anders. :confused: Jeder Teilnehmer muss doch irgendwie alle Streams von allen Mitteilnehmern bekommen. Die Frage ist nur, ob das peer-to-peer geht oder über einen zentralen Server als Datendrehscheibe.

    Letztere Lösung bietet in der Praxis eben den Vorteil, dass jeder Client nur eine Verbindung zum Server herstellen können muss. D. h. man muss evtl. Firewalls, Router etc. nicht so konfigurieren, dass sich jeder mit jedem direkt verbinden kann. Deshalb wird diese Lösung gerade im Internet gerne gewählt.


  16. Du möchtest ein Videokonferenz-System innerhalb eines LANs* aufbauen, also quasi selbst den Server selbst betreiben? * Ob wireless oder nicht ist ja technisch erst mal relativ egal.

    Bedenke, dass das hohen Administrations-Aufwand mit sich bringen kann. Insbesondere wenn der Server nicht nur aus dem LAN, sondern auch von außerhalb erreichbar sein soll (was eigentlich sinnvoll ist, damit einzelne Personen auch von zu Hause einer Konferenz beitreten können), müssen Router und Firewalls konfiguriert werden und der Upstream der DSL-Leitung wird lustig durch die Teilnehmer verstopft. ;)

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