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dabba

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Posts posted by dabba

  1. vor 3 Minuten schrieb Kameril:

    In der Tat. Das ist sehr enttäuschend. Auch in Schwarz wie die Nacht ist KI Artwork enthalten. 
    Für mich ist die Verwendung von KI Art generell ein Argument Produkte nicht zu kaufen. Sehr schade. 

    Dann werden Dir aber vermutlich in Zukunft vor allem einige Indie-Sachen durch die Lappen gehen.

    Es werden nicht nur die Großen mit dem Taschenrechner in der Hand Bild-Generatoren nutzen, sondern auch die Kleinen, für die qualitativ vergleichbare Illus einfach nicht das Geld haben bzw. einplanen können.

    • Like 4
  2. vor 14 Stunden schrieb Eleazar:

    Ich glaube, nerdige World-Building-Enthusiasten waren nie das Zielpublikum von Harry Potter.
    Vielleicht ist es deshalb auch ein globaler Millionenerfolg und kein paar Tausender Produkt für eine Nische voller Freaks geworden.

    Ja, wie geschrieben, ich hätte vermutlich den Rest der Welt einfach weißfleckig gelassen, statt es so gefühlt schludrig mit Namen wie Mahoutokoro oder Uagadou anzugehen. Klar, es gibt Schlimmeres; so wie es Schlimmeres gibt, als die klischee-deutschen Städtenamen und Straßennamen bei Warhammer. :)

    Und nerdig sind die Potterheads, das kriegen die auch ohne mich hin.

    • Like 2
  3. Wobei es sehr schwer ist, eine Welt mit Magie (sei sie versteckt wie bei Harry Potter, oder unversteckt, wie bei Bibi Blocksberg oder z. B. auch Midgard) komplett schlüssig zu beschreiben, ohne sich dabei sehr viele mögliche "Tropes" für alltägliche und nicht-alltägliche Probleme kaputt zu machen.

    Z. B. den Gegensatz zwischen Arm und Reich, eine klassische Grundlage für alltägliche Konflikte. Aber: Warum sind die Weasleys eigentlich arm und die Malfoys reich - und warum hat das Auswirkungen? Die Weasleys könnten sich doch teure und/oder immer optimal reparierte Kleidung zaubern und müssten nicht in abgeranzter Kleidung herumlaufen. :dunno:

    Wenn man solche Tropes zum Wohle der Schlüssigkeit komplett weglässt oder vollständig auserklärt, wird die Welt aber vermutlich sehr abstrakt und schwerer verständlich.

  4. vor 4 Minuten schrieb metallian1:

    Das Gute ist, das dürfte nicht mal 0,001 Promille aller Leser interessiert haben.

    vor 2 Minuten schrieb Einskaldir:

    Es ist eine Fantasyreihe für die das "Worldbuildung" echt Latte ist.

    Das sind Kinder- und Jugendbücher und die Story Schule mit Magie funktioniert ja. Sie hat doch null Anlass sich über den Rest der Welt wirklich Gedanken zu machen.

    Das ist was für Leute, die einen Bauplan für den Fluxkompensator analysieren.

    vor 2 Minuten schrieb Widukind:

    Rowling selber hat wohl mal gesagt, dass es neben den 11 größeren Schulen (von denen wir 7 namentlich kennen) viele kleinere Schulen gibt. Vielleicht ist ja in Russland die Tendenz eher zu kleineren Schuler oder Privatunterricht...

    Wurde auch bislang nicht final und kanonisch in einem Buch ausformuliert, sondern nur per semi-offizieller Bekanntgaben durch JKR thematisiert.

    Wie Tommy Krappweis vor gut einem Monat in Oberhausen auf der RPV anmerkte: Beim Worldbuilding sollte man sich nicht in Details verlieren, die für die Story aktuell nicht wichtig sind. Das Land jenseits der Bergkette, so vielfältig besiedelt es auch sein mag, muss nicht beschrieben werden, wenn die aktuelle Geschichte komplett diesseits der Bergkette spielt. :)

    • Like 2
  5. Ja, das Worldbuilding außerhalb von Hogwarts ist mittelmäßig, schon weil es einfach für die Hauptstory nicht relevant ist.

    Da hätte JKR im Nachhinein vielleicht einfach einen großen weißen Fleck lassen sollen. Die Entscheidung, dass es angeblich weltweit nur zwei Hände voll Schulen geben soll, ist fragwürdig. Wenn Durmstrang ganz Mittel- und Osteuropa vom Rhein bis zum Ural als Einzugsgebiet haben soll, müsste sie im Vergleich zu Hogwarts bei einer ähnlichen Zaubererquote in der Bevölkerung riesig sein. Und alle Schüler und -innen müssten einen Babelfisch-Zauber im Ohr und in den Augen haben, weil es eine zweistellige Anzahl an Muttersprachen an dieser Schule gäbe.
    Von der einen einzigen Schule in Afrika ganz zu schweigen (zumal die Vorstellung mehr als hart an der Grenze zur Denke "Afrika ist (k)ein Land!" ist).

  6. Also nochmal weiter gedacht:

    Nach der Quellzeit von 50 Jahren kommt die Bachzeit, die der Kindheit und frühen Jugend entspricht und 100 Jahre dauert. In den ersten 150 Lebensjahren sind Elfenkinder noch relativ "sicher", denn in der Zeit sind sie Kinder, die nicht selbstbestimmt sind und/oder zurückhaltend sind.

    Es sei denn, sie sterben einen Kindstod, was in einer Welt wie Midgard nicht so selten sein sollte. Ich mein: Dass das Durchschnittsalter der Menschen im realen Mittelalter niedrig war, lag bekanntlich an der hohen Kindersterblichkeit - wer durchgekommen ist, konnte deutlich älter als 30 werden.

    Egal: Ich will hier kein mathematisches Durchschnittsalter berechnen, sondern eine Altersstruktur durchdenken. Früh sterbene Elfenkinder zählen daher für mich einfach nicht, die sind wie nie geboren worden. Ich gehe mal davon aus, dass Elfenkinder in relativen wenigen Jahren entsprechende Immunsysteme entwickeln, ob sie wollen oder nicht. :)
    Weitergehende denkbare Fragen wären "Wenn die Quellzeit 50 Jahre dauert und der frühen Kindheit von Menschen entspricht, sind Elfenkinder dann 20 oder 30 Jahre Säuglinge?" Egal.

    Mit ~ 150 Jahren kommen Elfen in die Flusszeit, die dann offenbar der menschlichen Pubertät entspricht, in der der Körper des Elfen erwachsen wird. In dieser Zeit sind so übermütig, dass weniger als Hälfte aller Elfen sie überlebt.

    Wenn man nun noch die erwähnten allgemeinen Lebensrisiken (Unfälle, Krankheiten, Verletzungen...) berücksichtigt, müssten jung-erwachsene Elfen ziemlich selten und alte Elfen sehr selten sein.

    D. h. wenn ein Mensch durch eine Elfenstadt geht, fühlt er sich also ungefähr wie in jemand in einem Gymnasium mit anliegender Grundschule und Kindergarten in unser Welt. Viele junge Personen, einige davon schon jung-erwachsen, die meisten aber noch kindlich oder jugendlich. Daneben ein paar wenige ältere Elfen, die sich im Lehrerzimmer in der Stromzeit eingerichtet haben. :cheesy:

    Irgendwie hab ich mir Elfen bis heute cooler vorgestellt. :silly:

  7. vor 59 Minuten schrieb Nadrarak:

    Wobei das ja beides Produkte sind die Pegasus nur lizenziert / übersetzt, vielleicht ist eine digitale Kopie vom entsprechenden Vertrag ausgeschlossen. Bei Midgard dürfte Pegasus freier sein. Bleibt also abzuwarten.

    Da haut in Deutschland die Buchpreisbindung u. U. dazwischen. Wenn das PDF einzeln verkauft wird, darf man es nicht zum gedruckten Buch verschenken.

    • Like 1
  8. vor 11 Stunden schrieb LO Kwan-Tschung:

    Das ist in Zeiten von Roll20 und Konsorten ... ähm .. etwas ungeschickt. Aber ok, der GM tippt ja gerne ab und fotografiert und bearbeitet Karten und Handouts. :dozingoff:

    Ein Grund dafür könnte sein, dass Abenteuerbände sowieso teilweise lange im Lager rumliegen und eine parallel angebotene PDF-Variante die Papier-Variante kannibalisierte. 🔮

    vor einer Stunde schrieb Orlando Gardiner:

    Deswegen bekommst Du die digitale Version bei Midgard immer kostenlos dazu. Erst wenn das gedruckte Produkt vergriffen ist, wird sie verkauft.

    Nicht bei Abenteuerbänden, nur bei Quellenbüchern und Regelbüchern. :whatsthat:

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  9. vor 14 Minuten schrieb stefanie:

    Meine Güte, Du weißt, wie es bei uns geht. Bist Du wieder der andere, der nicht kommen darf, weil er doof zu mir ist?

    Die Anmeldung besteht aus:
    - online-Formblatt
    - Überweisung
    - noch ein Platz frei

    Fest angemeldet, wenn alles drei vorhanden ist.

    Interessenbekundung, wenn nur das online-Formblatt da ist. 

    Ja, Du hast Recht.

  10. vor 3 Minuten schrieb Ma Kai:

    Dann wäre der Con tendenziell bis auf drei Plätze ausgebucht, so die unbezahlten Anmeldungen alle "Geld im Transit" sein sollten. 

    Kann natürlich sein, dass in den 36 Bekundungen die Zahler doch schon drin sind.

  11. vor 6 Stunden schrieb Prados Karwan:

    Der Vorlagetext hatte die Formulierung, dass die "meisten Elfen" während dieser Phase sterben. Damit war gemeint, dass, bezogen auf die Gesamtsterblichkeit der Elfen, innerhalb der Flusszeit die höchste Sterblichkeit verglichen mit den anderen Entwicklungsphasen auftritt.

    "Die meisten Elfen" kann man eben auch als "über 50 %" interpretieren, was wohl noch falscher wäre.

    Aber am Ende bleibt mir die Vermutung, dass so manche*r Elf*e, wenn er/sie nicht Glück hat und/oder aufgrund ihres/ihres Standes von körperlicher Arbeit bewahrt ist, doch irgendwann verletzt wird. Denn irgendwann schlägt eben Murphys Gesetz zu.

    Es gibt magische Heilung bei den Elfen. Wie sehr diese verfügbar ist und ob die Heilenden nicht die (mMn völlig maßlosen) Preise aus dem Arkanum, wie Heilen von Krankheit für 1000 GS oder Allheilung für 4000 GS, verlangen, lass ich mal offen. Müssen wir anno 2024 nicht mehr diskutieren. :)

  12. Weil ich mich aus gegebenem Anlass nochmal mit diesem Thema beschäftigt habe, fiel mir dieser Satz aus "Die Welt" auf:

    Zitat

    Die Länge der Flusszeit, der „wilden Zeit“ im Leben, variiert stark, umfasst aber immer mehrere hundert Jahre. Der Elf ist gefestigt und stark genug, um eigene Wege einzuschlagen und seine eigenen Pläne zu verfolgen und umzusetzen. Dabei kann er ähnlich wie ein Fluss ganz unterschiedliche Eigenschaften zeigen, mal friedlich, mal aufbrausend und aufgewühlt. In dieser Phase zeigen Elfen auch die stärkste Neigung, ihre Konflikte mit Gewalt zu lösen und Risiken einzugehen, so dass viele von ihnen diese Zeit nicht überleben.

    Die Flusszeit beginnt mit ca. 150 Lebensjahren.

    Wenn "viele" die Zeit nicht überleben und man die allgemeinen Lebensgefahren sieht, müssten Elfen mit einer vierstelligen Anzahl Lebensjahren wirklich eine Ausnahme sein.

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