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Artikel: Corwyn Mac Corin (Barde Grad 5)

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Hintergrundgeschichte:

 

Der Clan Corin ist nicht besonders zahlreich oder mächtig. Unsere Ländereien sind zwar fruchtbar, aber nicht groß.

Der Handel ist ein einträgliches Geschäft und wir verdienen gut. Nur so kann die Zukunft des Clans gesichert werden.

Mein Vater Rodric schickte mich also schon früh nach Chryseia und in die Küstenstaaten. Ich sollte lernen und Kontakte knüpfen, zum Wohle unseres Clans.

So lernte ich die Sprachen, die Gebräuche und die Eigenheiten der Menschen in diesen fernen Ländern kennen. Ich war fleißig und gelehrsam.

Doch entdeckte ich auch, wie reizvoll das Leben in einer Stadt nach Sonnenuntergang sein kann. Ich erkannte, dass der Wein ein verlässlicher Freund bei Verhandlungen ist.

Und ich kostete vom betörenden Nektar der Liebe.

Als ich eines Abends durch die Straßen von Parduna zog, drang eine Stimme an mein Ohr, so lieblich wie der Sommerabend. Sie wurde getragen vom warmen Spiel einer Laute.

Wie der Quell den Verdurstenden lockt, so lockten mich ihre bezaubernde Melodie.

Ohne zu wissen wie, fand ich mich in einem vollen Schankraum wieder, den Blick auf die Bühne gerichtet.

Braunes Haar umrahmte das schönste Gesicht, das ich je sah. Ihre Augen leuchteten und blickten direkt in mein Herz.

Ihre Lippen erzählten von Sehnsucht und ihre schlanken Finger huschten über die Saiten der Laute, wie Wasser über Steine fließt.

Ihr Name war Alia und sie war Bardin. Sie war meine erste Liebe und mein größtes Glück.

Ich lernte viel von ihr und es zeigte sich, dass ich Talent besaß. Mein Lautenspiel war bald schon so gut wie ihres, doch ihre Stimme konnte ich nie übertreffen.

Zuletzt weihte sie mich in die tiefsten Geheimnisse der Barden ein und sie zeigte mir die Magie der Musik.

Doch sollte mein Glück nicht ewig währen, denn ich vernachlässigte meine Aufgaben und die Geschäfte liefen schlechter.

Als die Gelder ausblieben, schickte mein Vater Gefolgsleute, die nach dem Rechten sehen sollten.

Sie fanden mich in Alias Bett. Sie zerrten mich halbnackt auf ein Schiff und brachten mich zurück nach Corbin, der Burg meines Vaters. Was mit Alia geschah, habe ich nie erfahren.

Es kostete mich Jahre der Reue und der Demut, bis ich das Vertrauen meines Vaters zurückgewinnen konnte. Es war eine schwere Zeit, in der mich nur ein Gedanke am Leben hielt.

Ich mag meine Liebe Alia verloren haben, aber meine große Liebe kann mir keiner nehmen - die Liebe zur Musik.

Schöner Hintergrund: Stimmungsvoll, man kann gut daran anknüpfen, und er ist 'Gruppenkompatibel'

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