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Prados Karwan

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  1. Ich probiere mich mal im sequenziellen Zitieren: Ungefähr so viel komplizierter wie die unterschiedliche Anrechnung des Schadensbonus auf Nahkampf- und Fernkampfangriffe. Das widerspricht der Spruchbeschreibung. Der Zauberer habe sich "die ganze Zeit" auf den Spruch zu konzentrieren. Dieses Szenario ist denkbar, aber der Spruchbeschreibung zufolge falsch, s.o. Es ist deine Beschreibung, die nicht mit der Beschreibung aus dem Arkanum übereinstimmt. Das ist bedauer-, aber in Anbetracht der doch recht abwegigen Fallbeschreibungen auch nicht weiter verwunderlich. Mindestens zwei Möglichkeiten bieten sich dir, dein Glück wiederzufinden: Du könntest dich erstens an die offensichtliche Spruchbeschreibung halten, die von einer andauernden Konzentration beim Fernangriff ausgeht und damit keinen besonderen 'letzten Pfeil' vorsieht, oder du könntest zweitens dem Vorschlag hjs folgen. Grüße Prados
  2. Nein, das muss der Bogenschütze tatsächlich nicht, jedenfalls nicht in einem vergleichbaren Maße wie ein Zauberer. Das Regelwerk verfügt den Vorgang des Zauberns unter eine Konzentration, die so groß ist, dass ein Zauberer keine weiteren Handlungen mehr ausführen kann und insbesondere in Kampfsituationen als wehrlos gilt. Diese Form der Konzentration trifft auf normale Kämpfer nicht zu, auch ein Bogenschütze kann in einer Runde einen Pfeil abschießen und sich dennoch seiner Gegner erwehren. Wenn also im Arkanum davon die Rede ist, dass sich ein Zauberer auf seinen Zauber zu konzentrieren hat, dann ist das im Sinne eines Terminus technicus immer so zu verstehen, dass der Zauberer unter den üblichen Nachteilen zu leiden hat, also unter anderen der Wehrlosigkeit. Zwar gibt es auch Ausnahmen von dieser Vorgaben, doch diese werden in den jeweiligen Spruchbeschreibungen genannt. Grüße Prados
  3. Ja, die Regeln. Der Angriffsbonus hängt doch von der Geschicklichkeit ab, nicht von der Intelligenz. Natürlich kannst du gerne das Buch Zen und die Kunst des Strahlangriffs schreiben, aber ich bezweifle, dass es für diese Antwort innerhalb des bestehenden Regelsystems von Belang wäre. Grüße Prados
  4. Regelantwort von Midgard-Online: Frage: Wird der persönliche Angriffsbonus auf Angriffe mit den Zaubern Dämonenfeuer bzw. Elfenfeuer angerechnet? Antwort: Ja und nein. Beim Fernkampfangriff mit den Zaubern muss sich der Zauberer die gesamte Wirkungsdauer auf den Zauber konzentrieren und kann insbesondere "keine anderen Handlungen ausführen" (ARK, S. 103). Das bedeutet, er kann auch keine Fernangriffe durchführen, und das wiederum führt zu dem Schluss, dass der Zauberer seine Geschosse mit der Kraft seines Geistes oder seiner Konzentration ins Ziel führt. Auf solche Angriffe wird selbstverständlich kein Angriffsbonus angerechnet. Hier lautet die Antwort also nein. Beim Nahkampfangriff muss sich der Zauberer allem Anschein nach nicht auf den Zauber konzentrieren, denn er kann im Nahkampf angreifen und gegnerische Angriffe abwehren. Weiterhin greift er eindeutig mit seiner Hand an, er muss das Lichtschwert aktiv ins Ziel führen. Interpretiert man weiterhin die Aussage zum Rundumschlag logisch, wird deutlich, dass es sich beim Rundumschlag mit dem Lichtschwert um einen völlig normalen Rundumschlag handelt, der sich ausschließlich aufgrund der Masselosigkeit der Waffe von den anderen, nicht magischen Angriffen unterscheidet. Es liegt also der Schluss nahe, dass es sich beim Lichtschwertangriff insgesamt um einen normalen Nahkampfangriff handelt, auf den dann natürlich der persönliche Angriffsbonus angerechnet wird. In diesem Fall lautet die Antwort also ja. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang. Die Diskussion zum Thema findet sich hier.
  5. So, die Zeit ist vergangen, ich habe mir einige Gedanken über die Antwort gemacht. Regelantwort von Midgard-Online: Frage: Wird der persönliche Angriffsbonus auf Angriffe mit den Zaubern Dämonenfeuer bzw. Elfenfeuer angerechnet? Antwort: Ja und nein. Bevor ich diese kryptische Antwort erläutere, möchte ich vorweg schicken, dass ich die Ausführungen JEFs über den nicht möglichen Rundumschlag für einen Irrtum halte. Auch in der zweiten Auflage des Arkanums ist diese Option weiterhin gegeben. Bei den Überlegungen zu dieser Frage bin ich also davon ausgegangen, dass ein Rundumschlag möglich ist. Beim Fernkampfangriff mit den Zaubern muss sich der Zauberer die gesamte Wirkungsdauer auf den Zauber konzentrieren und kann insbesondere "keine anderen Handlungen ausführen" (ARK, S. 103). Das bedeutet, er kann auch keine Fernangriffe durchführen, und das wiederum führt zu dem Schluss, dass der Zauberer seine Geschosse mit der Kraft seines Geistes oder seiner Konzentration ins Ziel führt. Auf solche Angriffe wird selbstverständlich kein Angriffsbonus angerechnet. Hier lautet die Antwort also nein. Beim Nahkampfangriff muss sich der Zauberer allem Anschein nach nicht auf den Zauber konzentrieren, denn er kann im Nahkampf angreifen und gegnerische Angriffe abwehren. Weiterhin greift er eindeutig mit seiner Hand an, er muss das Lichtschwert aktiv ins Ziel führen. Interpretiert man weiterhin die Aussage zum Rundumschlag logisch, wird deutlich, dass es sich beim Rundumschlag mit dem Lichtschwert um einen völlig normalen Rundumschlag handelt, der sich ausschließlich aufgrund der Masselosigkeit der Waffe von den anderen, nicht magischen Angriffen unterscheidet. Es liegt also der Schluss nahe, dass es sich beim Lichtschwertangriff insgesamt um einen normalen Nahkampfangriff handelt, auf den dann natürlich der persönliche Angriffsbonus angerechnet wird. In diesem Fall lautet die Antwort also ja. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
  6. Es verkompliziert die Regeln. keine Frage. Aber die Überlegung it trotzdem legitim und sinnvoll. Imho jedenfalls deutlich sinnvoller als die unsälige Trennung von Geschicklichkeit und Gewandheit, die ja nun wirklich nichts für's Spielgeschehen hergibt. Norgel Nun ja, während eine Unterscheidung von Geschicklichkeit und Gewandtheit recht augenfällig durch die beteiligten Körperteile deutlich wird und im Rahmen eines körperbetonten Rollenspiels sogar sinnvoll ist, liefert eine Aufteilung der Intelligenz vor allem Konfusion, da wir als Spieler nicht wissen, was Intelligenz tatsächlich ist; das tut ja noch nicht einmal die Fachwissenschaft. Was soll da also in was aufgeteilt werden und warum wurden gerade diese beiden Kategorien gewählt? Die Intelligenz ist gegenüber Geschicklichkeit und Gewandtheit ein wesentlich komplexerer Begriff, der aber gerade wegen seiner inhaltlichen Unschärfe so schön einfach spielbar bleibt. Konkretisiert wird er zum unspielbaren Ungetüm, denn wo soll man die Grenzen ziehen? Die hier vorgestellten sind zumindest meiner Ansicht nach nur wenig nachvollziehbar. Grüße Prados
  7. I don't get it. Was hat den die Anzahl der Arm- und/oder Beinschienen mit der Unterscheidung zwischen PR und VR zu tun? [...] Norgel Lies doch bitte mal die Seiten 243 und 245 im DFR, dort stehen einige Aussagen zu zusätzlichen Rüstungsteilen und ihre Auswirkung auf die Rüstungsklasse. Grüße Prados
  8. Wenn man sich die ganze Mühe mit dem offiziellen Kanon macht, dann ist der Schritt zum Gildenbrief nicht mehr weit. Oder anders gesagt: Bei so viel Mühe kann man den Artikel dann auch zum offiziellen Magazin schicken und das erwähnte professionelle Layout genießen. Letztlich benötigt ein neues Fanzine eine Abgrenzung zu bestehenden Publikationen, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Eine Daseinsberechtigung könnte natürlich auch eine Überfülle an Material sein, das die bestehenden Magazine nicht mehr veröffentlichen können. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Also benötigt das Sammelsurium ein anderes Argument, warum man als Autor in ihm und nicht woanders publizieren sollte. Der scheint mir hier zu sein, dass es einfacher und schneller gehen soll. Grüße Prados
  9. Und wenn sich jemand wundert, warum ich drei Beiträge geschrieben habe: Die bekloppte Forumssoftware hat sich etwa zehn Minuten lang auch nach vielen Wiederholungen und versuchten Umwegen standhaft geweigert, meinen Beitrag als Ganzes zu speichern. Grüße Prados
  10. Die Quellenbücher liefern ganz überwiegend allgemeine Informationen, die regelunabhängig zu verwenden sind. Zwar werden auch neue Abenteurertypen und Fertigkeiten vorgestellt, doch auch die lassen sich mit ganz wenigen Änderungen - wenn überhaupt welche nötig sein sollten - übernehmen. Wenn du also Interesse an bestimmten Landstrichen Midgards haben solltest, kannst du beruhigt auch zu alten QB greifen. Grüße Prados
  11. Die größten Veränderungen haben sich sicherlich im Magiebereich zugetragen, aber auch dort hat sich vor allem der theoretische Unterbau geändert, der für das konkrete Spiel weit gehend irrelevant ist. Tatsächlich ist der Spielablauf des Zauberns gleich geblieben, die Zauber kosten noch gleich viel EP zum Lernen und AP zum Anwenden. Wie nah sich die beiden System M3 und M4 sind, zeigt sich unter anderem auch daran, dass immer noch keine neuen Regeln für Beschwörer und ihre Magie erschienen sind, man aber völlig selbstverständlich die entsprechenden Angaben aus M3 spielen kann.
  12. Der Umstieg von M3 nach M4 brachte keine schwer wiegenden Änderungen mit sich, die liegen eher im Detail. So sind wenige Fertigkeiten umgearbeitet worden bzw. weggefallen, die Eigenschaften einer Spielfigur haben sich marginal verändert, aber letztlich sind die Grundlagen gleich geblieben. Es ist problemlos möglich, ein M3-Abenteuer ohne jede Veränderung nach M4 zu spielen. Dabei dürften die größten Schwierigkeiten dann allenfalls darin liegen, dass damals ein Prüfwurf für bestimmte Aktionen verlangt wurde, für die heute ein Erfolgswurf abgefragt würde.
  13. Thema von Malte Thoma wurde von Prados Karwan beantwortet in Testforum
    Toll, hier geht's, im Einsteigerforum allerdings nicht. Tolle Software.
  14. Thema von Malte Thoma wurde von Prados Karwan beantwortet in Testforum
    Kann ich hier noch antworten?
  15. Es steht halt so im Bestiarium. Solwac Könnte ein Fehler sein, laut Arkanum Seite 98 gibt es keinen Grund der gegen einen Hochraben spricht. Schwerer als 10 kg wird er nicht sein und die Mindestintelligenz schafft er auch.... Bestiarium Errata?? Nein, das ist ganz bestimmt kein Erratum des Bestiariums, sondern eine Besonderheit des Hochraben. Grüße Prados
  16. Ich habe von Zauberer gesprochen.[...] Solwac Da hast du völlig Recht, ich hatte mich verlesen. Aber letztlich kann auch das kein wirklich ausschlaggebendes Argument sein, da man andernfalls die ganze 'normale' Bannmagie oder alle Zauberduelle ebenfalls unter diesem Aspekt kritisieren könnte. Grüße Prados
  17. Man könnte auch sagen: Es ist einfacher zu handhaben.
  18. Das übernommene Wesen ist doch aber nur mittelbar von dem Zauber betroffen, so zumindest interpretiere ich die Spruchbeschreibung. Verzaubert wird die Seele des Toten. So gesehen würde das Lied des Erinnerns nicht die Wiederkehr aufheben sollen, sondern die Übernahme durch eine Seele. Das könnte man durchaus akzeptieren. Grüße Prados
  19. Da der Geist bei Wiederkehr noch über seine alten Erinnerungen und Erfahrungen verfügt, kann das Lied des Erinnerns nicht wirken. Grüße Prados
  20. Das wäre eine PR. Grüße Prados Das ist konsequent. Damit kann ich mich anfreunden. Das mag konsequent sein, war aber nichtsdestotrotz ein Irrtum. Ich wollte sagen, das ist VR (ich sollte nicht mal so eben schnell von der Arbeit aus schreiben). Die Begründung findet sich auf den Seiten 243/245 des DFR. Grüße Prados
  21. Wäre ein Zauberduell von den Regeln erwünscht, wäre es im Beschreibungstext erwähnt worden. Rost ist kein Zauber, mit dem normalerweise andere Magie gebannt wird, genauso wie die von Solwac erwähnten Zaubersprüche keine echte Bannmagie darstellen. Daher wird in der Beschreibung der Zauber darauf hingewiesen, dass ein besonderer Fall vorliegt und die jeweiligen beiden Zauber miteinander interagieren. Wer möchte, kann das gerne mit einem Zauberduell kombinieren, zumal das Argument Solwacs, niedrigstufige Magie sei einfacher zu bannen, nicht zutreffend ist. Schließlich kann auch ein niedrigstufiger Zauber von einem hochgradigen Zauberer gesprochen werden. Grüße Prados
  22. Der Mindestwert von 01 für Basiseigenschaften ist eine Grundregel. Darüber hinaus ist es nicht sinnvoll, diese Grenze zu unterschreiten, denn null ist null. Warum steht dort nun "eventuell"? Weil, wie schon schön berechnet wurde, der Schadensbonus bis zu einer Stärke von 19 nicht mehr sinken kann, da der Quotient Stärke/20 einzeln berechnet wird. Bei Raufen hingegen wird der Quotient aus der Summe von Stärke und Gewandtheit berechnet, deswegen die Klammer drumherum, weswegen bei einer um 20 Punkte geringeren Summe der EW:Raufen auf jeden Fall um einen Punkt sinkt. Grüße Prados
  23. Das wäre eine PR. Grüße Prados
  24. Na ja, da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken. Bitte beachtet die Beschreibung der Rüstklassen auf Seite 98 des DFR. Dort ist mitnichten nur von Rumpfrüstungen die Rede, sondern es werden recht detaillierte Beschreibungen der Rüstungen gegeben. Eine Textilrüstung besteht nun mal nur aus dichtem Stoff oder ähnlichem Material, das durchaus auch über die Arme gehen kann. Lederarmschienen könnte man maximal noch durchgehen lassen, aber Metallschienen? Nein, das wäre eine schwere Rüstung. Grüße Prados
  25. Korrektur: Sie kennen das Prinzip Leben, das mit der Essentia Holz identisch ist. Die Lebenskraft hingegen ist zwar mit dem Holz verbunden, jedoch nicht mit ihr identisch. Ja, das entspricht dem, was ich in meinem obigen Beitrag geschrieben habe. Grüße Prados

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