Hallo Prados,
so mutig finde ich das gar nicht von mir. Habe die Geschichte vorher im Freundes- und Bekanntenkreis getestet, da kam sie, unabhängig vom Vorwissen zur Thematik, gut an. Fragen waren eher: Mehr oder weniger das Ritual schildern und Mehr erklären oder nicht. Einerseits sollen "KennerInnen" merken, dass ich weiß, wovon ich schreibe, andererseits "Laien" nicht abgeschreckt werden. Denke, ist so ein guter Kompromiss.
Zu einer Print-Kurzgeschichtensammlung habe ich "Minka" auch schon eingericht, generell gefällt die Story den Herausgebern. Aber ich will da noch nicht zu viel vorweg erzählen, warten wir es ab, wir sind da noch im Gespräch.
Außerdem habe ich heute ein Lob dafür von jemanden bekommen, der schon was veröffentlicht hat. Dessen Lob ist mir viel wert, da ich kurz zuvor seine Geschichte als "schwach" bezeichnet habe.
Bevor "Minka" aber in einer Kurzgeschichtensammlung schlummert, wollte ich halt noch mehr Meinungen haben und sie öffentlich machen. Deine Kritik in allen Ehren, aber bisher kann ich sie noch nicht einordnen, da sie bisher die einzige (absolut) negative ist. Trotzdem danke dafür. Wie gesagt, ich bin an positiver wie negativer Kritik interessiert, denn ich stehe ja noch am Anfang.
Die Idee gibt keinen Roman her, aber meiner Meinung nach sehr wohl eine kurze Geschichte. Das die erzählerische Struktur/mein erzählerisches Können bei mir noch am Anfang steht ist mir klar. War ja auch erst die zweite Geschichte, die ich geschrieben habe. Wirklich vorhersehbar finde "Minka" aber nicht. Klar, man weiß, wohin es grob geht, trotzdem ist die Idee für eine KG nett.
Das mit der Nacktszene nehme ich zur Kenntnis, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Ursprünglich war mehr homoerotische Spannung geplant (hatte vor, die Figuren weiter zu verwenden), dass habe ich aber weggelassen da mir das in dieser Situation unpassend erschien. Das sich die beiden ausziehen und reinigen ist hingegen eher Standard als konstruiert.
Gruß
Bernd