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Morpheus

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Everything posted by Morpheus

  1. Ich glaube, Dart heißt auch auf Midgard Dart. Und ist Rugby nicht Raufball?
  2. Jeder Mens weisch doch, dasch 1+1 11 ergibt. Lemarius Lematadinius Anthropophoros Athanasius Alexandrinus Urologos usw. v. u. z. Lemming, Höhergelehrter Lemm am Mathematischen Institut von Weitfortistan
  3. Morpheus

    Umfrage

    Sehr zum Hoffen berechtigend ist die Anzahl der Optimisten, die meinen, dass gehe so.
  4. Update Stadtbezirke. Können wir annehmen, dass Karthago seit dem 2. Römischen Krieg eine Kanalisation gebaut hat?
  5. Oooch, dabei macht freies Theoretisieren doch am meisten Spaß.
  6. Ich hab jetzt gerade ein Buch über die archäologischen Funde in Karthago, das ich mir in der Unibibliothek ausgeliehen habe, fertig. Werde ich den nächsten Tagen schauen, wie ich das hier einbauen kann.
  7. Es ist sicher klug, wenn man für jedes Münzsystem zumindest auf 10 basierte Umrechnungsschemata verwendet (wobei es nicht unbedingt GS-SS-KS zu 100-10-1 sein müssen; bei mir gibt es einige Systeme, die nur zwei Münzarten kennen oder aber vier und die manchmal mit 10, manchmal mit 100 ineinander umgerechnet werden können). So hält sich der Buchhaltungsaufwand zwar nicht in engen, aber doch in Grenzen. Auf jeden Fall finde ich trägt es viel zur Atmosphäre bei, wenn es verschiedene Währungen gibt (und man kann seine Spieler wunderbar ärgern, indem man bei der Umwandlung 5-15% Abschlag bei den Geldwechslern gibt ). Auch wenn es etwas seltsam aussieht, wenn im Geldfeld der Spieler dann 150 fl. (=Reichsgulden), 2 Denare, 10.5 Dukaten steht...
  8. Hallo, Im Strang Binden des Schutzgeistes für Anhänger druidischer Kulte bin ich im Laufe der Diskussion auf dieselbe Frage gekommen, die Hornack hier gestellt hat. Nach dem Durchlesen dieses Stranges und dem deutschen bzw. englischen Artikel Fylgja (deren Inhalt sich in etwa mit dem Ergebnis von Prados' Recherchen deckt), stellt sich für mich die Sache so dar: Fylgien sind Schutzgeister (siehe MdS S. 57, Kasten Von den Schutzgeistern), die den Anhängern druidischer Glaubensgemeinschaften zur Seite stehen. Die Beziehung der Geschützten zu ihren Schutzgeistern ist ähnlich wie die eines Anhängers einer Götterreligion: sie sind Sendboten einer höheren Macht (bei den Druiden ist dies der Weltgeist, bei Göttergläubigen sind dies die Götter), die dem Geschützten zur Seite stehen. Dabei gehe ich davon aus, dass die Druiden zu ihren Fylgien eine einerseits eher persönliche Verbindung haben, sie aber andererseits als "höhere" Ausprägungen des Weltgeists ansehen und sie insofern "verehren" (Götter werden wohl deshalb nicht in diesem Sinne verehrt, weil sie den druidischen Wegen im Weg stehen und so unglaublich anmaßend sind, dass sie behaupten, sie wären die obersten Mächte im Multiversum, wo sie doch nur ein Teil des größeren Ganzen sind). Die Fylgien sind für die Druiden meiner Meinung nach also schon Wesen, vor denen man Ehrfurcht haben muss, zu denen man aber dennoch eine mehr persönliche Beziehung als eine Herr-Diener-Beziehung haben kann (also vielleicht ein bisschen ähnlich wie väterliche bzw. mütterliche Freunde). Noch nicht ganz klar bin ich mir aber darüber, was für eine Art Wesen die Fylgien sind. Nach dem erwähnten Text im Glossar des Arkanums sind sie "Manifestationen aus dem Artbewusstsein einer bestimmten Tierart", was darauf hindeuten könnte, dass sie nach der Systematik des neuen MdS Tiergeister sind (MdS S. 51 f.). Der MdS erwähnt Tiergeister aber nur als Schutzgeister von Schamanen. In der Beschreibung des Zaubers Binden des Schutzgeistes sind die Schutzgeister von druidischen Gläubigen aber Naturgeister (MdS S. 220), die aber laut MdS explizit nicht aus dem Artbewusstsein der Tiere entstehen, sondern Manifestationen der Lebenskraft der pflanzlichen, elementaren oder dinglichen Natur (MdS S. 47 ff., 51). Hier scheint ein gewisser Widerspruch zu bestehen.
  9. @ Bro, Hiram und Larandil: Danke sehr, jetzt ist mir das klarer. Das Ende des Rittertums sehe ich dadurch zwar noch nicht heraufdräuen, aber auf jeden Fall wird die dessen Entwicklung deutlich behindert sein. @ Birk: Vielen Dank. Nachdem ich mir den von Birk verlinkten Strang durchgelesen habe, sehe ich die Entwicklung Clanngadarns doch in einem recht anderen Licht. Beinahe sämtliche Beitragsschreiber (insbesondere Therror) beschreiben dort eine Kultur, die wirklich beinahe keine staatliche Struktur kennt und in der die gesamte Organisation noch auf Familienbanden und kleinen Dorfgemeinschaften beruht. Ich bin mir jetzt nicht einmal sicher, dass das nachrömische Britannien (Völkerwanderungszeit) eine gute Annäherung ist, in dem es zumindest einige über familiäre Strukturen hinausgehende Fürsten gab. Die Struktur erscheint mir eher der des Britannien vor der römischen Eroberung zu ähneln.
  10. Ich vermute, dass es sich dabei schlichtweg um einen Fehler handelt, und würde die geforderte Göttliche Gnade bei druidisch Gläubigen durch eine dem druidischen Ideal im Allgemeinen und dem Fylgie im Besonderen wohl gesonnene Tat ersetzen. Liebe Grüße, , Fimolas! Ein Fall für die MdS-Errata also? Ich wart mal ab, ob noch jemand dagegen Einspruch erhebt, dann werde ich das dort posten. Danke. Übrigens: Wo kann man überhaupt Informationen zu Fylgien finden? Die einzigen Stellen, die ich finden konnte, sind etwas vage: Im DFR steht auf S. 334, dass druidische Zauberer ihrer Fylgie als Spezialisierung auf ihren Charakterbogen eintragen könne, Ark. S. 171 sagt bei der Beschreibung des Zaubers Tiergestalt, dass Fylgien die persönlichen Schutzgeister von gläubigen Anhängern des Druidentums sind und MdS S. 57 sagt im Kasten Von den Schutzgeistern, dass Fylgie die waelische Bezeichnung für "Schutzgeist" ist.
  11. Zum Einen hat Morpheus dies in seinem Ausgangsbeitrag implizit bejaht, zum Anderen gibt es in Erainn, wo der Glaube an Nathir praktiziert wird, keine Druiden (MIDGARD - Das Fantasy-Rollenspiel, Seite 25). Liebe Grüße, , Fimolas! Stimmt. Laut MdS können nur Druiden und Schamanen Binden des Schutzgeistes lernen. In Erainn gibt es nur die Weisen Frauen (Hl), die den Zauber aber nicht lernen können. Aus diesem Grund ist dann wohl auch Erainn das einzige Land mit druidischem Glauben, in dem dieser Zauber nicht angewendet wird, obwohl Erainner GG erwerben könne.
  12. Hallo, Ich habe ein Problem mit dem Zauber Binden des Schutzgeistes aus dem MdS (S. 219) für druidische Zauberer. Laut Zauberbeschreibung braucht derjenige, auf den der Zauber angewandt wird mindestens 2 Punkte Göttliche Gnade, die beim Zauber aufgebraucht werden. Außerdem sagt die Zauberbeschreibung, dass nur schamanistische und druidische Kulte dieses Zauberritual praktizieren. Aber wenn ich die Erklärungen für die Göttliche Gnade aus dem Arkanum (S. 71 f.) richtig verstehe, bekommen Anhänger des Druidentums überhaupt keine GG, da sie ja keine "Anhänger von Göttern oder Totemgeistern" sind, die ihnen gegenüber gnädig sein könnten (mit der expliziten Ausnahme von Anhängern des druidischen Nathirkultes). Da ich nicht davon ausgehe, dass die Druiden diesen Zauber praktizieren, um religionsfremden Menschen zu helfen (die dann ja außerdem auch keine Naturgeister als Schutzgeister hätten), verstehe ich diese Angabe im MdS nicht ganz. Hat jemand diesen Zauber schon mal eingesetzt und kann mir da weiterhelfen?
  13. @ Lord Chaos: Ich glaube, die meisten, die hier diskutieren beziehen sich nur sehr vage auf die offiziellen Midgard-Quellen (ich tue das auf jeden Fall), da diese ja etwas dürftig sind (ein Clanngadarn-QB gibt es ja nicht). Vielmehr ist das meiste wahrscheinlich zwar auf der Grundlage der midgardspezifischen Quellen erstellt, aber mit Parallelen zur irdischen Geschichte, allerlei Überlegungen zu speziellen Fachbereichen (Waffentechnik, Soziologie etc.) usw. angereichert. Ich hoffe, ich tue jetzt niemandem Unrecht. Eine Frage hätte ich aber: Da hier ziemlich ausgiebig über die Bedeutung von Langbögen für das Rittertum diskutiert wird und sogar die These aufgestellt wurde, dass die weite Verbreitung des Langbogens das frühzeitige Ende des Rittertums auf Midgard bedeuten könnte, würde ich gerne wissen, wieso das so sein soll. Da ich mich mit Waffentechnik leider nicht besonders gut auskenne, wüsste ich gerne, was an Langbögen so gefährlich für Ritter ist, dass die Entwicklung des Rittertums überflüssig würde.
  14. Würdest du daraus ableiten, dass man sich auch bei der Kultur eher am mittelalterlichen Wales bedienen darf und dass dann irgendwie in eine spätantike Kultur "zurückprojizieren" darf? Ich verstehe Deine Frage nicht. Das Vorbild für Clangardan ist die die Kultur von Wales vor der englischen Eroberung. Wieso willst Du etwas zurückprojezieren? Zurückprojizieren möchte ich auf die Völkerwanderungszeit. Wales vor der englischen Eroberung umfasst ja einen langen Zeitraum, den man grob in "keltisches Britannien" (bis ca. 600), also der Zeit, als die Waliser nur ein Teil der Britannier waren und "unabhängiges Wales" (600-1283) einteilen kann. Du sagtest, dass die Twyneddin als walisisch bezeichnet wurden, weil die Waliser auch im Mittelalter die keltische Kultur beibehalten haben und in diesem Zeitraum historisch fassbar sind. Insofern ist es ein "Zurückprojizieren", wenn ich mich am mittelalterlichen Wales bediene (weil es ja von den antiken Inselkelten kaum Quellen gibt) und mir überlege, wie das wohl zur Zeit der Völkerwanderung gewesen wäre (die ja schon vorbei war, bevor Wales als Wales [keltisches Überbleibsel in einem größtenteils germanischen Britannien] entstand). Und genau das sehe ich anders. Während spirituell ursprünglich die Druiden den Ton angaben, beginnt sich dies nun zu ändern. Damit geht eine Änderung des Weltbildes einher. War das Weltbild zunächst animistisch geprägt, rücken nun Götter in den Vordergrund. In irgendeiner Quelle habe ich auch gelesen, dass der Hochkönig die Priesterschaft unterstützt. Dies wäre jedenfalls sehr geschickt. Der Klerus könnte dem Hochkönig nützlich sein, wenn er nämlich die Rechte des Königs von Gottesgnaden herleitet. Ich sehe daher auch nicht, dass Clangardarn auf einem Stand stehen bleibt. Diese internen Veränderungen im eigenen Land und in der eigenen Gesellschaft binden Kräfte. Dies mag eine Uhrsache dafür sein, dass Clangardan seine Gebietsansprüche nicht ausweitet. Für Abenteurer wird das Land aber erst richtig spannend, wenn man den gesellschaftlichen Wandel zulässt. Aus diesem Grund befindet sich Clangardarn bei mir gerade in diesem Umbruch. Im Übrigen macht dies auch eine Abgrenzung zu Fuardain klarer. Ich bin hier auch eher geneigt, Tuor zuzustimmen. Auch Clanngadarn entwickelt sich, allerdings etwas langsamer als Alba (man könnte auch sagen, es entwickelt sich von einer etwas unter Alba liegenden Stufe aus). Auf lange Sicht wird es darauf ankommen, wer die konservativen Kräfte im Land eher brechen bzw. versöhnen kann, wobei Alba da noch im Vorteil ist.
  15. Hm, hier hat sich ja einiges getan, seit ich weg war. Ich danke erst einmal allen Postern für ihre hilfreichen Beiträge. Sind die Cymrier keine Inselkelten? Ich verstehe Deine Unterscheidung nicht. Doch, die Cymrier sind Inselkelten. ABer ich verstehe dann nicht, warum die Twyneddin als "walisisch" bezeichnet werden, wenn sie doch eigentlich weiterfassend als "inselkeltisch" bezeichnet werden müssten. Um "walisisch" zu sein, müssten die Twyneddin ja auf irgendeine Art den Walisern ähneln, die aber als spezifische Volksgruppe erst im Mittelalter auftreten (vorher sind sie ja nur ein Teil der ganz normalen Britannier). Wer außer Geschichtsinteressierten kennt denn bitte DIESE Unterscheidung? Keine Ahnung, aber es kommt mir irgendwie logisch vor. Wenn ich eine Kultur mache, die sich an die antiken Italiker anlehnt, nenne ich sie ja auch nicht "toskanisch". Würdest du daraus ableiten, dass man sich auch bei der Kultur eher am mittelalterlichen Wales bedienen darf und dass dann irgendwie in eine spätantike Kultur "zurückprojizieren" darf? Die obige Diskussion scheint darauf hinzudeuten, dass Clanngadarn technologisch gesehen gar nicht so weit hinter Alba zurück ist, sondern seine schwächen eher auf kulturellem und gesellschaftlichem Gebiet liegen, d. h. an mangelnder Organisation, einem ineffizienteren Wirtschaftssystem etc.? Also auf eine gewisse Art doch wieder mittelalterlich ist?
  16. Dieser Strang ist mir gerade wieder untergekommen. Es ist zwar seltsam, seine eigenen Fragen zu beantworten, aber gibt ja vielleicht andere, die dasselbe suchen. Die Midgard-Wiki hat eine eigene Seite mit allen offiziellen Midgard-Charakterklassen. Weiß nicht, ob da die Charakterklassen aus den Gildenbriefen auch drin sind, aber es ist auf jeden Fall eine gute Sammlung.
  17. Sind die Cymrier keine Inselkelten? Ich verstehe Deine Unterscheidung nicht. Doch, die Cymrier sind Inselkelten. ABer ich verstehe dann nicht, warum die Twyneddin als "walisisch" bezeichnet werden, wenn sie doch eigentlich weiterfassend als "inselkeltisch" bezeichnet werden müssten. Um "walisisch" zu sein, müssten die Twyneddin ja auf irgendeine Art den Walisern ähneln, die aber als spezifische Volksgruppe erst im Mittelalter auftreten (vorher sind sie ja nur ein Teil der ganz normalen Britannier).
  18. Ich sehe eigentlich keine so große technische Unterlegenheit. Welche technische Errungenschaft sollte Albe einen Vorteil bringen? Nun, eigentlich hast du Recht. Alba ist auch nicht gerade so hoch entwickelt.
  19. Hab die Stelle gefunden: "Huntmaster, will they not send someone to fetch the fallen [elves]?" [..] "Garret, it is not their way. They will let the forests reclaim them, for they believe their true spirits are now abiding in the Blessed Isles." p.279 Magician:Master Mfg Yon Mmmmhhh...wer war das nochmal mit "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elfen ihre Toten einfach so im Wald verrotten lassen"?
  20. Also insofern wäre Clanngadarn gar nicht explizit walisisch, sondern eher inselkeltisch, oder? Zu dieser Zeit hat die angelsächsische Landnahme ja gerade erst begonnen und eine spezifisch walisische Identität gab es nicht. Wenn man darüber nachdenkt, scheint mir das allerdings auch passend. Die Twyneddin werden ja in Midgard (vor allem in "historischen" Zeiten) als Keltenersatz gebraucht. Es fragt sich aber nur, wie die Twyneddin dann überhaupt eine ernstzunehmende Gegenmacht zu den Albai sind. Bei der technologischen Unterlegenheit müssten die ja schon längst erobert sein.
  21. Danke, Yon Attan. Dann werd ich mir auch dieses Buch mal ansehen.
  22. Danke, Detritus. Dann werde ich mir die genannten Bände ja besorgen. Und vielleicht gefallen sie mir ja sosehr, dass ich auch die anderen dann "vorlese".
  23. Hallo, ihr Weisen! Einige Diskussionen in diesem Strang scheinen ja darauf hinzudeuten, dass sich Clanngadarn politisch gerade erst von einem Stammes- bzw. Clansystems zu einem Grundherrschaftssystem wandelt. Das hat mich auf die Frage gebracht, auf welcher kulturellen/sozialen/technischen Entwicklungsstufe Clanngadarn überhaupt steht. Ist es noch ein wirklich antik-keltisches Land oder darf man es schon irgendwo auf der Stufe frühes Mittelalter ansiedeln? Wie ist das bei euch geregelt?
  24. Mein Name leitet sich vom griechischen Gott Morpheus ab. Den Namen verwende ich als Universalnickname in allen Foren, Chatforen etc., in denen ich bin. Zu der Zeit, als ich ihn mir zugelegt habe, war ich sehr fasziniert von Träumen, Wahnvorstellungen, Phantasien, anderen Weltsichten etc., deshalb schien mir der Name passend. PS. Dem Forum (bzw. meiner Arbeit bei der AE) verdanke ich auch meinen Zweituniversalnickname, den ich immer verwende, wenn "Morpheus" schon mal wo besetzt ist (was seit dem Film "Matrix" leider immer häufiger vorkommt): Ashavahisht. Das ist ein persisches Geistwesen im Dienst des Lichtgottes Ormuzd.
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