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Harehan

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  1. Ich gebe dir da durchaus recht, Sternenwächter; Ich selbst arbeite gerade an einer harmonischen und glatten Regelung für den Fernkampf und den verschiedenen Waffen. Ein logischer, flüssiger Fernkampf mit vielseitigen Waffen mit unverwechselbaren Eigenschaften ist das Ziel. Der Fernkampf sollte nützlich aber nicht dominant sein. Als SC mit einem Faible für Fernkampf möchte ich allerdings nicht im schlechten Licht erscheinen, wenn ich Bonii für ihn fordere. Besipiele für besondere Waffen mit besonderen Eignenschaften wären z.B die Schleuder oder das Handkatapult (nach römischen Vorbild -> manuballista). a9 Die Schleuder ist in meiner Konzeption eine schwierig zu lernende, jedoch sehr billige und unaufällige Waffe. Mit der geigneten Munition hat sie eine sehr große Reichweite, und hat einen speziellen Ap-Bonus ob er hohen Aufprallwucht. Kopftreffer wiegen besonders schwer. Der halbe Schadensbonus fließt in den Wurf ein. Ihr großer Vorteil im Kampf liegt darin, dass sie einen Schild handhaben kann. Dieser macht den Schleuderer im Nahkampf nicht wehrlos. Bei etw. Schnellschießen muss die linke allerdings frei sein. Man trifft seltener ( hohe LK) als mit anderen Fernkampfwaffen, dafür mit mehr Wucht. Hoher Ap-Schaden, niederer LP-Schaden gegen Gepanzerte. Ihr großer Nachteil besteht darin, dass sie einen gwissen Raum zum Schwingen benötigt, und das selbe Geräusch Überraschungsangriffe aus kurzer Distanz scheitern lassen kann (PW: Hören) b) Das Handkatapult ist eine Ein-Mann Torsionswaffe. Die Herstellung derselben ist Spezialisten in besonderen Regionen vorbehalten und dadurch zusammen mit dem hohen Materialkosten (Rosshaar) wahrlich nicht billig. Ihre ausgeklügelte Bauweise erlaubt eine sehr hohe Effizienz welche die der Armbrust klar übertrifft. Sie benötigt allerdings ein paar Handgriffe um sie schußbereit zu machen (wie etwa: Anspannen beider Sehnen/Haarbündel, Spannen des Katapults), sodass sie bei überraschenden Angriffen 1-2 Runden lang betriebsbereit gemacht werden muss. Es gibt zwei Versionen: - das leichte HK: ohne mechanische Hilfe spannbar, - das schwere HK: nur mit abnehmbarer Winde spannbar mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Eigenschaften beider. In Hinsicht auf die Spielmechanik ähneld sie der Armbrust. Ideal gegen schwergepanzerte Gegner dank der hohen Durchschlagskraft, höchste Reichweitenwerte. Allerdings ist sie sehr wetterempflindlich. Im Regen eigentlich unverwendbar, es sei den der Spieler lässt sich was einfallen... Gruß Ha-Re-Han
  2. Physikalisch gibt es keinen Grund dass Kompositbögen besonders zerbrechlich sein sollen. Diese Bögen sind potentiell sogar in der Lage weit höheren Zugewichten als Langbögen zu wiederstehen: gerade deshalb wurden sie für zugstarke römische und chinesische, sowie hochmitteralterliche Armbrüste auserwählt. Das Geheimnis ihrer Stärke liegt ja in der Verwendung von besonders geeigneten Material für die jeweilige Belastungszone. Am dem Bogenschützen abgewandten Ende wurde die sehr zugstarken Sehnen plaziert, am anderen das sehr druck-stauch resistenten Horn. Mit dem hervoragenden Bindemittel Fischleim wurden die beiden Materialen auf ein Trägerelement, zumeist Holz geklebt. Wo der Bogen hohe Belastungen aufwies wurde er teilweise umwickelt. Das war nur ein sehr grober Abriss, im Internet oder in den Biblotheken gibt es ein paar äußerst aufschlußreiche Seiten und Bücher. Eine sehr enthusiastische Schilderung lässt sich hier nachlesen: http://www.coldsiberia.org/monbow.htm Das Atarn-Netzwerk ist eine Vereinigung zur Förderung asiatischer Bogenkunst; Hier der Erfahrungsbericht eines Bogenschützen, unter anderem mit einem 135lbs schweren türkischen Komposit/Hornbogen. Eine Menge interessanter Daten wurden hierbei veröffentlicht... http://www.atarn.org/islamic/akarpowicz/turkish_bow_tests.htm Weiter links auf Anfrage Meine Midgard-Hausregel wird den den zugstarken Kompositbogen ähnlich wie den zustarken Langbogen handhaben. Allerdings haben alle Kompositbögen aufgrund ihrer besseren Leistungsdaten höhere Werte als der Langbogen (+1 Schaden) und durchschlagen Rüstungen ebensogut wie die Langbögen. Ihre Reichweiten sind ob ihrer höheren Effizienz und der daraus resultierenden Geschwindigkeit ebenso höher. Solche Bögen können allerdings nur in bestimmten Regionen (turko- sarmantisch-mogolischer Kulturkreis -> tegarisch) bei bestimmten Bognern zu hohen Preisen erworben werden. Spezialanfertigungen werden mit dem dreifachen Preis versehen und benötigen eine lange Herstellungszeit (1-2 Jahre). Besondere Exemplare können natürlich vorbestellt werden, sodass bei Bogenbruch der Bogen schnell ersetzt werden kann. Der Preis sinkt auf das Doppelte des Standardkompositpreises. Sie können auch vom Pferd/Streitwagen aus eingesetzt werden. Kompositbögen müssen gut behandelt werden, verschließbare Bogentaschen sind Pflicht, sonst riskiert der SC einen Bogenbruch bei den nächstfolgenden Schüssen.. Durch eine Reduktion des Schades je nach Reichweitenbereich werden Fernkampfwaffen allgemein geschwächt, sodass diese nicht zu dominant werden. Gruß Ha-Re-Han
  3. Um die Links zu kommentieren Natürlich können solche historischen "Wahrheiten" stets nur Anregungen für eine "realistische" Darstellung in einer magischen, also eben anderen Welt wie Midgard sein. Da wir als Menschen in allem zutiefst von der realen Welt beinflusst sind, fällt es uns schwer bei alltäglichen oder ähnlichen Handlungen in Midgard diese als Charakter außen vor zu halten. "Zugstarke" Langbögen leuchten allen ein. Leider sind aber keine zugstarken Kompositbögen in Midgard erhältlich. Das stört mich. Meines Erachtens sollte Spezialanfertigungen, der Stärke des Schützen angepasst in beiden Kategorien erlaubt sein. Stört mich auch. Meines Erachtens sind die Langbögen zu stark im offenen Kampf gegen schwergepanzerte Gegner, eine höhere Schußrate bei niederem Schadensniveu könnte dies ausgleichen. Stört mich ebenfalls. Aber die Spielmechanik muß stets Vorrang haben, solange sie nicht die Immersion der Spieler erheblich stört, solange sie nicht die Indentifikation mit der Charakter verhindert. Trotz der obig genannten Störfaktoren gelingt mir das, also ist alles in Butter... und im zweigelsfall werde ich hausregeln vorschlagen.. Ha-re-han
  4. Anregende Diskussionen zum Thema Geschosse gegen Rüstungen http://forums.swordforum.com/showthread.php?threadid=45006 http://forums.swordforum.com/showthread.php?threadid=41041 Aus der Sicht des Bogenschützen: http://www.atarn.org/cgi-local/anyboard.cgi/atarnet01?cmd=get&cG=73232363&zu=37323236&v=2&gV=0&p= Römische Ära http://p200.ezboard.com/fromanarmytalkfrm1.showMessageRange?topicID=906.topic&start=1&stop=20 http://www.capnmac.com/archery/maille/Chapter3.htm Es gibt sicher noch weitere... Fazit: Ein stolzer Fußritter in einer fein gearbeitete gotische Plattenrüstung aus einer Mailänder Werkstatt könnte einen ausgezeichnteten Langbogenschützen verhöhnen, selbst Treffer aus allerkürzerster Distanz haben eine sehr geringe Erfolgsaussicht. Die Italienischen Infanteristen mit Plattenrüstung waren von englischen Langbogenschützen nicht zu knacken... Auch leichte Armbrustbolzen beeindrücken solch ein Meisterwerk nicht besonders. Kein Wunder dass zum ersten Mal in der europäischen Kriegskunst Nahkämpfern auf den Schild verzichten. Kettenhemden sind laut dem obigen link in weitaus größeren Maße gegen Pfeile resistent als vormals angenommen. Die Qualität der Rüstung und viele andere Faktoren spielen natürlich eine gewaltige Rolle... Bei sehr schwere Armbrüste und römische Handkatapulte (gib's wirklich, aber in leicht anderer Form als in Gladiator) hingegen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Durchschusses natürlich erheblich... Ha-re-han
  5. Na ja die Tötung/Ermordung stand primär in der obig beschriebenen Gefahrensituation zur Debatte. Es war ein kritischer Augenblick, die mächtige Hexe traf mit ihrem Eisnebel sehr gut. Der Oger war als mächtige Kreatur beschrieben worden und wurde mit List im Schlaf überrascht. Waffenlos fiel der geballten Kampfkraft der Gruppe zum Opfer. Auch voll Wunden bedeckt schien er einem Teil unserer Gruppe als Gefahr. Furcht und Vorsicht fließen oft ineinander, und im Zweifel wählt fast jeder sein Leben. Die Gruppe wollte stets alle Risiken ausschalten, hat sich aber aus Pietät und dem Wink des SL gegen die Ermordung des anscheinend Wehrlosen entschieden. Nach dieser Grundsatzentscheidung haben wir dann nach kurzem Gespräch zusammen beschlossen die Hexe und das Ogerin ebenfalls leben zu lassen, um sie den Gerichtsbarkeiten zu überlassen. Zum Glück hatte der Zwerg ein gebrochenes Bein sonst hätte er wahrscheinlich die Mörder seiner Brüder getötet... Zweifelos müssen die Spieler die Handlungen ihrer Charakter auch reflektieren - der Feind muss nicht immer der absolut Böse sein, der automatisch, nur durch seine Existenz das Leben verwirkt hat. Also nicht nur Leben um von Spielerhand zu sterben... Ha-re-han (großer Bärengott/held, in der sterbenden Sprache eines indigenen sibirischen Stammes)
  6. Als einer der SC der obig genannten Gruppe möchte ich die Sache von meiner Seite beleuchten. Zuerst aber ein Kompliment an den SL für seine bisherige Leistung. Der Kern der Gruppe ist eine harmonische Gemeinschat dreier Spieler, eine Frau und zwei Männer, die sich wirklich gut versteht. Gastspieler kamen beim zweiten Abenteuer hinzu. Das einfache Regelwerk und die simplen Spielfiguren haben den Einstieg in die Midgardwelt erleichtert. Die große Vorsicht lässt sich meines Erachtens durch zwei Elemente erklären: a) der Bär ganz am Anfang, der uns einen netten Höhlenbesuch abgestattet hat. Natürlich gab es keine Wache b) Die Persönlichkeitsstruktur. Zumindest ich als LP-schwacher Zauberer mit wenig Gewandheit lege auf systematisches Vorgehen und taktische Spielweise großen Wert - allerdings wie der SL weiß, hatte ich auch später einen schwachen Moment, als der Bus und das Abenteuer noch schnell geschafft werden musste. Vorsichtig wird diese Gruppe immer sein, gerade weil auch die anderen fast immer auf Nummer sicher gehen wollen. Ein nettes Beispiel war die fünf-minütige Diskussion um die Art und Weise des Gefangenen-transports hin zur Stadt. Alle möglichen Details wurden da erörtert um einen Ausbruch des Ogers, der Ogerin und der Hexe zu verhindern. Die Hinrichtung/Tötung/Ermordung der Gefangen wurden letztlich aus moralischen sowie der Aufsicht auf Belohnung verworfen. Allerdings weiß ich nicht wie es das nächste Mal ausgegangen wäre, wenn der SL sie hätte ausbrechen lassen Harehan
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