rust
17.02.2011, 23:57
In diesem Thread würde ich gerne die Kurzfassungen der Chronik der Abenteuer der Asornok-Kampagne seit dem Beginn ihrer "Midgardisierung" vorstellen. :)
Es gibt in der Kampagne meist ein größeres zusammenhängendes Abenteuer pro Spielzeitjahr sowie einige kürzere Abenteuerszenen, die sich üblicherweise mit den Ereignissen in Asornok selbst befassen und die dortige Geschichte sowie den Hintergrund der Charaktere fortschreiben.
Das Grab des Fürsten Wargar (2400 nL)
Vor fast dreihundert Jahren ließ sich der aus Waeland vertriebene Jarl Wargar mit seinen Schätzen in einer Höhle an der Küste des Blaueisgletschers südwestlich von Nuk Hurom bestatten. Um den Geist des Waelingers nicht zu erzürnen, duldeten und respektierten die Asor dieses fremde Grab an der Grenze ihres Landes. Während einer Geisterreise erfuhr die Anganoka von Nuk Hurom, daß eine Gruppe räuberischer Waelinger die Lage des Grabes in Erfahrung gebracht hat und beabsichtigt, das Grab zu plündern. Einen solchen Frevel können die Anganoka nicht dulden, und so wird Laughing Seal mit ihren Begleitern ausgesandt, um Wargar's Grab zu beschützen und die Eindringlinge zu vertreiben.
Als das gelingt und die Anganoka im Grab mit Wargar's Geist spricht, bittet er sie darum, die Höhle zum Einsturz zu bringen und so sein Grab für immer zu verschließen. Seine Schätze, für die er in der Anderswelt der Waelinger keine Verwendung hat, vermacht er den Asor. Sie lassen für das Silber ein Langhaus auf Nuk Hurom für die Bibliothek der Anganoka und zwei Langhäuser in An Madol und Nan Asor als Gemeinschaftshäuser dieser Siedlungen errichten.
Die Reise nach Cambryg (2401 nL)
Bruder Haldar, ein Schriftensammler der Abtei der Weitreichenden Erinnerung in Cambryg, kommt mit dem Auftrag nach Nan Asor, von den Anganoka eine Kopie des "Weißen Buches von An Madol" für die Bibliothek seiner Abtei zu kaufen. Die Anganoka von Nuk Hurom lehnt einen Verkauf einer Kopie ab und schlägt stattdessen vor, daß eine der jungen Anganoka mit Bruder Haldar nach Cambryg reist. Dort soll sie aus allen Büchern der Bibliothek eines auswählen, dessen Kopie dann die Gegengabe für die Kopie des "Weißen Buches" werden soll.
Da Bruder Haldar diesem Vorschlag gerne zustimmt, begleiten ihn die Anganoka Laughing Seal, ihr Wächter Seven Dogs sowie der Händler Running Fox nach Cambryg in Alba. Dort wählt Laughing Seal ein Buch über die Heilkunde aus der Bibliothek aus und läßt sich bis zur Fertigstellung der Kopie von dem Vraidos-Priester Erlon über die Lehren des Vraidos unterrichten.Von Cambryg reist die Gruppe weiter in die albische Hauptstadt Beornanburgh, wo sie dem Regenten Angus bei einer Audienz am Königshof eine Elfenbeinschnitzerei als Geschenk der Anganoka für den jungen König Beren überreicht. Die nächste Station ihrer Reise ist Corrinis, wo sie die erainnische Weise Frau Branwen Oraiden kennenlernen, die ihnen von Erainn und dem Glauben an Nathir erzählt. In Corrinis kaufen sie auch bei dem Kartenmacher Arakbor gute Karten von Nordvesternesse und Nordsirao und bei dem Bogenmacher Boron eine Jagdarmbrust. Schließlich reisen die Asor auf einem chryseischen Handelsschiff nach Haelgarde, und von dort mit der Knorr von Freydis Asorafari zurück nach An Madol.
Die Gefahr aus der Vergangenheit (2402 nL)
Die Anganoka der im äußersten Südwesten von Asornok wandernden Sippen berichten, daß die Zahl der Eiswanderer in diesem Gebiet stetig zugenommen hat, und daß sie den Eindruck haben, daß diese Eiswanderer vor einer unbekannten Gefahr zu fliehen versuchen. Da diese Gefahr von einem Ort im Byd Gawr oder in Fuardain ausgeht, können die Geister von Asornok keine genaue Auskunft über ihre Art geben, und so wird die junge Anganoka Laughing Seal mit einigen Begleitern ausgesandt, um den Grund für die Flucht der Eiswanderer festzustellen.
Ihr Auftrag führt die Gruppe in das Hügelland des nördlichen Fuardain, wo der Fuardwyn-Priester Rodri einen alten Tempel der Dämonenanbeter bei Llangurig entdeckt hat. Er hat bereits damit begonnen, den dort verehrten Eisdämon anzurufen und ihm Opfer zu bringen, darunter auch Eiswanderer, und aus ihren Sippen ausgestoßene Fuardwyn mit Versprechungen von magischer Macht und reicher Beute als Anhänger um sich zu scharen.
Da die Asor seit Jahrhunderten nicht mehr gegen Eisdämonen zu kämpfen hatten und alle ihrer Tempel für zerstört hielten, ist das Wissen um die richtige Vorgehensweise zur Vernichtung der Dämonen in Vergessenheit geraten, und Laughing Seal muß eine der Grabhöhlen in den Obsidianbergen aufsuchen, um dort einen der Ahnengeister aus der Zeit der Reinigung des Landes um seinen Rat zu bitten. Er erklärt ihr, daß eine Berührung mit Himmelseisen den Dämon für normale Waffen verwundbar macht. Bei dem Kampf gegen Rodri und den Eisdämon in dem Tempel in den Hügeln erhalten sie und ihre Gefährten unerwartete Unterstützung durch die "Katzenfrau", eine Druidin aus Fuardain. Der Tempel wird nach der Vernichtung des Eisdämons zerstört, die Ruine wird durch Magie gereinigt und versiegelt.
Die Suche nach Sliveig Gunnarsdottir (2403 nL)
Die Heilerin Sliveig Gunnarsdottir, eine Verwandte von Freydis Asorafari, wurde nach einem Schiffbruch in der Nähe von Haelgarde von den Gefolgsleuten des albischen Adeligen Rathgar gefangen genommen. Er fordert nun ein unbezahlbar hohes Lösegeld für ihre Freilassung, während Sliveig's Vater die Zahlung eines Lösegeldes verweigert und mit einer Kriegsfahrt der Seewölfe zur Befreiung seiner Tochter droht. Ein derartiger Krieg zwischen Albai und Waelingern würde auf Jahre hinaus den Handel zwischen Haelgarde und Waeland belasten, und damit auch den Handel mit den Asor, weil viele der Waren für Asornok aus Alba stammen oder in Haelgarde umgeladen werden. Daher bittet Freydis auch die Anganoka von Nuk Hurom um ihre Hilfe, die Laughing Seal und ihre Begleiter zu Freydis sendet, weil sie Haelgarde und das Leben in Alba bereits kennen.
Bei den Verhandlungen mit Rathgar stellt sich heraus, daß er nicht wirklich an einem Lösegeld für Sliveig interessiert ist. Er will mit dieser Forderung erreichen, daß Sliveig's Vater eine Kriegsfahrt zur Befreiung seiner Tochter unternimmt, weil dies zu einem Kampf zwischen den Waelingern und Rathgar's politischem Gegner, dem königlichen Flottenwart Eorcan, führen würde. Eine Befreiung von Sliveig aus Rathgar's Burg ist nicht möglich, aber durch Zufall erfahren die Asor den Aufenthaltsort von Rathgar's Bruder. Es gelingt ihnen, diesen Adeligen zu entführen, und Rathgar dadurch zu einem Austausch der Gefangenen zu zwingen. Sie erwerben sich so die Dankbarkeit von Sliveig's Sippe, ebenso die von Freydis Asorafari und von dem albischen Flottenwart Eorcan. Rathgar aber wird damit zu einem unversöhnlichen Feind der Asor.
Das Ritual der Wintersonnenwende (2404 nL)
Im Jahr 2357 nL hatte die damalige Anganoka von Nuk Hurom, Dancing Lights, eine besonders einprägsame Vision. Sie enthielt eine sehr dringliche Warnung vor einer zukünftigen Gefahr, die das Überleben aller Asor bedrohte, und die nur mit der Hilfe der Südländer überwunden werden könnte. Diese Vision überzeugte die Anganoka Dancing Lights und ihre Nachfolgerinnen von der Notwendigkeit, das bis dahin weitestgehend von der Außenwelt abgeschlossene Asornok vorsichtig für Fremde zu öffnen und Freunde und Verbündete unter den Südländern zu suchen.
Als im Jahr 2401 nL ein Schriftensammler aus der Abtei der Weitreichenden Erinnerung in Cambryg, Bruder Haldar, die Asor aufsuchte und um eine Kopie des "Weißen Buches von An Madol" bat, begleitete ihn die Anganoka Laughing Seal nach Cambryg, um dort die Kopie eines Buches aus der Bibliothek der Abtei als Gegengabe auszuwählen. Während des Aufenthaltes in Cambryg machte die Anganoka auch die Bekanntschaft des Vraidos-Priesters Erlon, dem sie von der Vision der Anganoka Dancing Lights erzählte. Im Jahr 2404 nL trifft dieser Vraidos-Priester Erlon überraschend in An Madol ein und bittet um eine Unterredung mit der Anganoka von Nuk Hurom. Als erster Fremder erhält er die Erlaubnis, die Insel Nuk Hurom zu betreten und mit der Anganoka von Nuk Hurom zu sprechen. Der genaue Inhalt dieses langen Gespräches bleibt vorerst geheim, aber unter den Anganoka spricht es sich rasch herum, daß es in einem Zusammenhang mit der Vision von Dancing Lights und der drohenden Gefahr steht.
Die Anganoka von Nuk Hurom unterrichtet Laughing Seal über das möglicherweise bevorstehende Ritual der Wintersonnenwende und gibt ihr den Auftrag, dieses Ritual zu verhindern. Laughing Seal und ihre Gefährten reisen daraufhin nach Fuardain, wo sie die "Katzenfrau" aufsuchen und um ihre Hilfe bitten. Gemeinsam mit der Druidin machen sie sich auf die Suche nach Hinweisen auf den möglichen Ort des Rituals, eine Kreuzung mehrerer Linien der Lebenskraft. Durch die Hilfe der ortskundigen "Katzenfrau", die als Druidin diese Kraftlinien und ihre Kreuzungen sehen kann, gelingt es Laughing Seal und ihren Begleitern, den wahrscheinlichen Ort des Rituals rechtzeitig zu entdecken. Die Anganoka schützt den Ort durch einen Inukshuk mit dem Zau ber Hort der Natur sowie die unmittelbare Kreuzung der Kraftlinien zusätzlich durch Himmelseisen, womit das Ritual in diesem Jahr unmöglich wird. Sie hinterläßt zudem eine Nachricht an den "Eisprinzen", daß sein Vorhaben das Überleben der Asor bedroht, und daß er mit den Asor nach einem anderen Weg zu der Befreiung der schlafenden Eiskreaturen suchen sollte.
Es gibt in der Kampagne meist ein größeres zusammenhängendes Abenteuer pro Spielzeitjahr sowie einige kürzere Abenteuerszenen, die sich üblicherweise mit den Ereignissen in Asornok selbst befassen und die dortige Geschichte sowie den Hintergrund der Charaktere fortschreiben.
Das Grab des Fürsten Wargar (2400 nL)
Vor fast dreihundert Jahren ließ sich der aus Waeland vertriebene Jarl Wargar mit seinen Schätzen in einer Höhle an der Küste des Blaueisgletschers südwestlich von Nuk Hurom bestatten. Um den Geist des Waelingers nicht zu erzürnen, duldeten und respektierten die Asor dieses fremde Grab an der Grenze ihres Landes. Während einer Geisterreise erfuhr die Anganoka von Nuk Hurom, daß eine Gruppe räuberischer Waelinger die Lage des Grabes in Erfahrung gebracht hat und beabsichtigt, das Grab zu plündern. Einen solchen Frevel können die Anganoka nicht dulden, und so wird Laughing Seal mit ihren Begleitern ausgesandt, um Wargar's Grab zu beschützen und die Eindringlinge zu vertreiben.
Als das gelingt und die Anganoka im Grab mit Wargar's Geist spricht, bittet er sie darum, die Höhle zum Einsturz zu bringen und so sein Grab für immer zu verschließen. Seine Schätze, für die er in der Anderswelt der Waelinger keine Verwendung hat, vermacht er den Asor. Sie lassen für das Silber ein Langhaus auf Nuk Hurom für die Bibliothek der Anganoka und zwei Langhäuser in An Madol und Nan Asor als Gemeinschaftshäuser dieser Siedlungen errichten.
Die Reise nach Cambryg (2401 nL)
Bruder Haldar, ein Schriftensammler der Abtei der Weitreichenden Erinnerung in Cambryg, kommt mit dem Auftrag nach Nan Asor, von den Anganoka eine Kopie des "Weißen Buches von An Madol" für die Bibliothek seiner Abtei zu kaufen. Die Anganoka von Nuk Hurom lehnt einen Verkauf einer Kopie ab und schlägt stattdessen vor, daß eine der jungen Anganoka mit Bruder Haldar nach Cambryg reist. Dort soll sie aus allen Büchern der Bibliothek eines auswählen, dessen Kopie dann die Gegengabe für die Kopie des "Weißen Buches" werden soll.
Da Bruder Haldar diesem Vorschlag gerne zustimmt, begleiten ihn die Anganoka Laughing Seal, ihr Wächter Seven Dogs sowie der Händler Running Fox nach Cambryg in Alba. Dort wählt Laughing Seal ein Buch über die Heilkunde aus der Bibliothek aus und läßt sich bis zur Fertigstellung der Kopie von dem Vraidos-Priester Erlon über die Lehren des Vraidos unterrichten.Von Cambryg reist die Gruppe weiter in die albische Hauptstadt Beornanburgh, wo sie dem Regenten Angus bei einer Audienz am Königshof eine Elfenbeinschnitzerei als Geschenk der Anganoka für den jungen König Beren überreicht. Die nächste Station ihrer Reise ist Corrinis, wo sie die erainnische Weise Frau Branwen Oraiden kennenlernen, die ihnen von Erainn und dem Glauben an Nathir erzählt. In Corrinis kaufen sie auch bei dem Kartenmacher Arakbor gute Karten von Nordvesternesse und Nordsirao und bei dem Bogenmacher Boron eine Jagdarmbrust. Schließlich reisen die Asor auf einem chryseischen Handelsschiff nach Haelgarde, und von dort mit der Knorr von Freydis Asorafari zurück nach An Madol.
Die Gefahr aus der Vergangenheit (2402 nL)
Die Anganoka der im äußersten Südwesten von Asornok wandernden Sippen berichten, daß die Zahl der Eiswanderer in diesem Gebiet stetig zugenommen hat, und daß sie den Eindruck haben, daß diese Eiswanderer vor einer unbekannten Gefahr zu fliehen versuchen. Da diese Gefahr von einem Ort im Byd Gawr oder in Fuardain ausgeht, können die Geister von Asornok keine genaue Auskunft über ihre Art geben, und so wird die junge Anganoka Laughing Seal mit einigen Begleitern ausgesandt, um den Grund für die Flucht der Eiswanderer festzustellen.
Ihr Auftrag führt die Gruppe in das Hügelland des nördlichen Fuardain, wo der Fuardwyn-Priester Rodri einen alten Tempel der Dämonenanbeter bei Llangurig entdeckt hat. Er hat bereits damit begonnen, den dort verehrten Eisdämon anzurufen und ihm Opfer zu bringen, darunter auch Eiswanderer, und aus ihren Sippen ausgestoßene Fuardwyn mit Versprechungen von magischer Macht und reicher Beute als Anhänger um sich zu scharen.
Da die Asor seit Jahrhunderten nicht mehr gegen Eisdämonen zu kämpfen hatten und alle ihrer Tempel für zerstört hielten, ist das Wissen um die richtige Vorgehensweise zur Vernichtung der Dämonen in Vergessenheit geraten, und Laughing Seal muß eine der Grabhöhlen in den Obsidianbergen aufsuchen, um dort einen der Ahnengeister aus der Zeit der Reinigung des Landes um seinen Rat zu bitten. Er erklärt ihr, daß eine Berührung mit Himmelseisen den Dämon für normale Waffen verwundbar macht. Bei dem Kampf gegen Rodri und den Eisdämon in dem Tempel in den Hügeln erhalten sie und ihre Gefährten unerwartete Unterstützung durch die "Katzenfrau", eine Druidin aus Fuardain. Der Tempel wird nach der Vernichtung des Eisdämons zerstört, die Ruine wird durch Magie gereinigt und versiegelt.
Die Suche nach Sliveig Gunnarsdottir (2403 nL)
Die Heilerin Sliveig Gunnarsdottir, eine Verwandte von Freydis Asorafari, wurde nach einem Schiffbruch in der Nähe von Haelgarde von den Gefolgsleuten des albischen Adeligen Rathgar gefangen genommen. Er fordert nun ein unbezahlbar hohes Lösegeld für ihre Freilassung, während Sliveig's Vater die Zahlung eines Lösegeldes verweigert und mit einer Kriegsfahrt der Seewölfe zur Befreiung seiner Tochter droht. Ein derartiger Krieg zwischen Albai und Waelingern würde auf Jahre hinaus den Handel zwischen Haelgarde und Waeland belasten, und damit auch den Handel mit den Asor, weil viele der Waren für Asornok aus Alba stammen oder in Haelgarde umgeladen werden. Daher bittet Freydis auch die Anganoka von Nuk Hurom um ihre Hilfe, die Laughing Seal und ihre Begleiter zu Freydis sendet, weil sie Haelgarde und das Leben in Alba bereits kennen.
Bei den Verhandlungen mit Rathgar stellt sich heraus, daß er nicht wirklich an einem Lösegeld für Sliveig interessiert ist. Er will mit dieser Forderung erreichen, daß Sliveig's Vater eine Kriegsfahrt zur Befreiung seiner Tochter unternimmt, weil dies zu einem Kampf zwischen den Waelingern und Rathgar's politischem Gegner, dem königlichen Flottenwart Eorcan, führen würde. Eine Befreiung von Sliveig aus Rathgar's Burg ist nicht möglich, aber durch Zufall erfahren die Asor den Aufenthaltsort von Rathgar's Bruder. Es gelingt ihnen, diesen Adeligen zu entführen, und Rathgar dadurch zu einem Austausch der Gefangenen zu zwingen. Sie erwerben sich so die Dankbarkeit von Sliveig's Sippe, ebenso die von Freydis Asorafari und von dem albischen Flottenwart Eorcan. Rathgar aber wird damit zu einem unversöhnlichen Feind der Asor.
Das Ritual der Wintersonnenwende (2404 nL)
Im Jahr 2357 nL hatte die damalige Anganoka von Nuk Hurom, Dancing Lights, eine besonders einprägsame Vision. Sie enthielt eine sehr dringliche Warnung vor einer zukünftigen Gefahr, die das Überleben aller Asor bedrohte, und die nur mit der Hilfe der Südländer überwunden werden könnte. Diese Vision überzeugte die Anganoka Dancing Lights und ihre Nachfolgerinnen von der Notwendigkeit, das bis dahin weitestgehend von der Außenwelt abgeschlossene Asornok vorsichtig für Fremde zu öffnen und Freunde und Verbündete unter den Südländern zu suchen.
Als im Jahr 2401 nL ein Schriftensammler aus der Abtei der Weitreichenden Erinnerung in Cambryg, Bruder Haldar, die Asor aufsuchte und um eine Kopie des "Weißen Buches von An Madol" bat, begleitete ihn die Anganoka Laughing Seal nach Cambryg, um dort die Kopie eines Buches aus der Bibliothek der Abtei als Gegengabe auszuwählen. Während des Aufenthaltes in Cambryg machte die Anganoka auch die Bekanntschaft des Vraidos-Priesters Erlon, dem sie von der Vision der Anganoka Dancing Lights erzählte. Im Jahr 2404 nL trifft dieser Vraidos-Priester Erlon überraschend in An Madol ein und bittet um eine Unterredung mit der Anganoka von Nuk Hurom. Als erster Fremder erhält er die Erlaubnis, die Insel Nuk Hurom zu betreten und mit der Anganoka von Nuk Hurom zu sprechen. Der genaue Inhalt dieses langen Gespräches bleibt vorerst geheim, aber unter den Anganoka spricht es sich rasch herum, daß es in einem Zusammenhang mit der Vision von Dancing Lights und der drohenden Gefahr steht.
Die Anganoka von Nuk Hurom unterrichtet Laughing Seal über das möglicherweise bevorstehende Ritual der Wintersonnenwende und gibt ihr den Auftrag, dieses Ritual zu verhindern. Laughing Seal und ihre Gefährten reisen daraufhin nach Fuardain, wo sie die "Katzenfrau" aufsuchen und um ihre Hilfe bitten. Gemeinsam mit der Druidin machen sie sich auf die Suche nach Hinweisen auf den möglichen Ort des Rituals, eine Kreuzung mehrerer Linien der Lebenskraft. Durch die Hilfe der ortskundigen "Katzenfrau", die als Druidin diese Kraftlinien und ihre Kreuzungen sehen kann, gelingt es Laughing Seal und ihren Begleitern, den wahrscheinlichen Ort des Rituals rechtzeitig zu entdecken. Die Anganoka schützt den Ort durch einen Inukshuk mit dem Zau ber Hort der Natur sowie die unmittelbare Kreuzung der Kraftlinien zusätzlich durch Himmelseisen, womit das Ritual in diesem Jahr unmöglich wird. Sie hinterläßt zudem eine Nachricht an den "Eisprinzen", daß sein Vorhaben das Überleben der Asor bedroht, und daß er mit den Asor nach einem anderen Weg zu der Befreiung der schlafenden Eiskreaturen suchen sollte.