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der Elfe und die Zwerg

Soripada

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magiergilden: ok keine gilden, sondern orden. dann wrd der orden durch seine mitglieder mitbestimmt. also in soripada sind die orden eher religiös, in anderen gebieten durch hexen oder schamanen beeinflußt...

 

garküchen: klar da wird auch religionsunterricht erteilt, aber ich denke die orden unterrichten auch so. bringen lesen bei, erzählen von der religion, eher als gemeinnützige schulen.

 

stadtgarde: der großteil der garde sind keine ORs, aber sie haben als einheiten trotzdem religiöse namen und fungieren quasi als laienorden

 

rat: ich denke eine priesterschaft wählt mitglieder in den rat und der rat selbst wählt auch mitglieder. eine priesterschaft ist sehr zerstritten und muss in ihrem streit zwischen den fraktionen wählen, die in den rat dürfen. da gibt es dann machtkämpfe in der priesterschaft um ratsposten, aber auch machtkämpfe im rat um ratsposten. im rat würde ich aber auch n ur priester haben, denn es ist ja eine heilige stadt und hier hat die priesterschaft die stärkste kontrolle (in anderen städten sind sie nicht so stark). die regentschaft würde ich abwechseln zwischen zwei priesterschaften, jede von ihnen ( die priesterschaft des Lowalanes und der Lalita Tripurasundaris) muss einen regenten stellen, der ein halbes jahr herrscht und dann dem anderen regenten den platz überläßt. aber diese beiden wechseln sich halbjährig ab und intrigieren gegeneinander, da sie verschiedene interessen in ihrem halben jahr vertreten (da kann man ein halbes jahr einen fiesen regenten und ein halbes jahr einen netten haben).

man könnte dann das jahr in zwei halbjahre unterteilen: die erdmonate und die feuermonate.

 

zu magiern: minagpahit hat dann keine magier, sondern kennt nur schamanen, hexer und priester...

 

in religion steht jetzt acuh was zu de einzelnen göttern

 

 

 

 

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Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]magiergilden: ok keine gilden, sondern orden. dann wird der orden durch seine mitglieder mitbestimmt. also in soripada sind die orden eher religiös, in anderen gebieten durch hexen oder schamanen beeinflußt...

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]zu magiern: minagpahit hat dann keine magier, sondern kennt nur schamanen, hexer und priester...

 

Doch, es gibt Magier in Minangpahit!

Magier ist ja kein Gildenberuf, sondern ein Ausbildungsberuf. Dass heißt es gibt Magier die Magier ausbilden. Es gibt Magier die eine langwierige Ausbildungen in Magie eigentlich für Quatsch halten, die bilden Magier und Hexer aus. Es gibt Hexer die im Nachhinein festgestellt haben, dass eine Systematik in der Magie wesentlich besser ist, diese sich nachträglich angeeignet haben und jetzt Magier ausbilden. Es gibt Hexer, die einfach nur Hexer ausbilden und Hexer die ihre Magie durch Mentoren erlernt haben. All diese Zauberer müssen einem Orden anghören. Da solche Zauberer aber meist bestimmte Anforderungen an eine Organisation haben, gibt es eigene Orden nur für solche Zauberer, diese sind vergleichbar den Magiergilden des Westens. Sie sind aber einem Gott geweiht und in ihrer Struktur einem religiösen Orden ähnlicher als einer Handwerkergilde. Dennoch sind es Selbstverwaltungs- und Selbstkontrollorgane der Zauberer.

 

Noch eine kleine Anmerkung:

Hexer sind nicht zwangsläufig an das Lernen bei Mentoren gebunden. Dies ist nur in der westlichen Welt häufig einfacher, als die langwierige Schulung an einer Magiergilde auf sich zu nehmen! Graue Hexer sind aber in ihren Zauberfertigkeiten Magiern absolut ebenbürtig, nur das sie halt keine systematische Schulung hatten und daher z.B. auch kein Spezialgebiet.

 

Schamanen gehören nur in einigen Bereichen Minangpahits diesen Orden an Zum Beispiel in Gegenden, die einen traditionellen Lebensstil pflegen aber deren gesellschaftliche Organisation schon über ein Stammesgefüge hinausgeht.

 

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]garküchen: klar da wird auch religionsunterricht erteilt, aber ich denke die orden unterrichten auch so. bringen lesen bei, erzählen von der religion, eher als gemeinnützige schulen.

 

Gemeinnützige Schulen? Einige Orden gibt es bestimmt die so etwas tun. Aber Lesen ist Herrschaftswissen, daher tun das bestimmt nicht alle.

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]stadtgarde: der großteil der garde sind keine ORs, aber sie haben als einheiten trotzdem religiöse namen und fungieren quasi als laienorden

 

thumbs-up.gif

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]rat: ich denke eine priesterschaft wählt mitglieder in den rat und der rat selbst wählt auch mitglieder. eine priesterschaft ist sehr zerstritten und muss in ihrem streit zwischen den fraktionen wählen, die in den rat dürfen. da gibt es dann machtkämpfe in der priesterschaft um ratsposten, aber auch machtkämpfe im rat um ratsposten.

 

Hier treten einige Probleme mit der Organisation der Wahl auf, z.B. - Wer aus der Priesterschaft darf wählen? Darf jedes Ordensmitglied wählen oder nur Oberhäupter von Orden? Ab wann gilt ein Orden als wahlberechtigt?

Vielleicht können wir es ja so machen, dass der Rat sich grundsätzlich aus seiner Mitte selber neu besetzt, aber die einzelnen Ratsmitglieder erstmal Vorschlagsrecht für den Nachfolger haben.

Da gibt es dann Orden die diese Nachfolger wählen lassen, durch ihre Mitglieder oder andere Gremien, in anderen Orden bestimmt der Hohepriester und in wieder anderen Orden müssen die Nachfolger erst lange und umständliche Questen auf sich nehmen, bevor sie als Nachfolger in Frage kommen...

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]im rat würde ich aber auch nur priester haben, denn es ist ja eine heilige stadt und hier hat die priesterschaft die stärkste kontrolle (in anderen städten sind sie nicht so stark).

 

Es ist aber auch die heilige Stadt der Schamanen und überhaupt aller Minangpahiter. Sicherlich stellt die Charakterklasse:Priester den höchsten Prozentsatz der Charakterklassen in geistlicher Tätigkeit in Soripada, aber die Schamanen stehen ihnen im Prinzip gleichwertig gegenüber (ähnlich vielleicht den Wu in KTP oder den Derwischen in Eschar) daher könnte ich mir durchaus auch Schamanen in offiziellen Ämtern vorstellen.

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]die regentschaft würde ich abwechseln zwischen zwei priesterschaften, jede von ihnen ( die priesterschaft des Lowalanes und der Lalita Tripurasundaris) muss einen regenten stellen, der ein halbes jahr herrscht und dann dem anderen regenten den platz überläßt. aber diese beiden wechseln sich halbjährig ab und intrigieren gegeneinander, da sie verschiedene interessen in ihrem halben jahr vertreten (da kann man ein halbes jahr einen fiesen regenten und ein halbes jahr einen netten haben).

man könnte dann das jahr in zwei halbjahre unterteilen: die erdmonate und die feuermonate.

 

Ich würde Lalita T. nicht in die Regentschaft schicken, dafür fehlt nach meiner Vorstellung der theoretische Unterbau. Aber das mit den Feuer- und Erdmonaten hat was..., ich muss mal nachdenken, was wir daraus machen könnten.

 

Den Regenten würde ich aber im Gegenteil sogar auf Lebenszeit wählen, das macht einen willkürlichen Machtwechsel so schön blutrünstg und kann das Land mal wieder in einen verzehrenden Bürgerkrieg stürzen. Möglicherweise existieren zwischenzeitlich dann sogar mal zwei Regenten. Die Regenten Soripadas könnten sich im übrigen als so etwas wie Großkönige Minangpahits begreifen. Das wird jedoch je nach Position nur belächelt, heftig bestritten oder eifrig bejaht.

 

Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 März 2004,11:27)]in religion steht jetzt acuh was zu de einzelnen göttern

 

Habe ich gelesen, sehr gute Arbeit clap.gif ! In einigen Bereichen habe ich eine andere Vorstellung, ich arbeite gerade an der Präsentation meiner Sichtweise der Götter.

 

Ich hoffe, ich bin nicht überkritisch. Teilweise habe ich schon recht konkrete Vorstellungen, die ich aber erst in der Auseinandersetzung mit deinen Vorschlägen ausdrücken kann uhoh.gif .

 

Ciao

Birk

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ok stadtgarede ist geklärt, haben wir.

 

rat: wer aus einer priesterschaft die leute für den rat wählen darf, ist von priesterschaft zu priesterschaft abhängig. die priesterschaft regelt welche orden abstimmen dürfen und welche nicht. da könnte man priesterräte machen, die wiederrum ein wahlsystem haben und in diesen priesterräten wird festgelegt wer von der priesterschaft in den rat gewählt wird...

 

schulen: lassen wir weg, machen dann armen speisung und solche sachen. ist ok... also garküchen, ...

 

magier: also die orden sind dann das äquivalent zu den gilden, jedoch religiös ausgelegt, also einem gott geweiht (es gibt ja eh unzählige im land)... welche personen man im orden hat, ist von gebiet zu gebiet abhängig, dort wo die stämme mehr einfluß haben, hat man viele schamanen, in städten hexer und priester und magier...

 

schamanen im rat: generell ja, aber nicht in der heiligen stadt, denn diese ist eine heilige stadt der miangpahiti und die minagpahit sind doch die, die an die götter glauben. die schamenen würde ich eher den stämmen zuordnen oder den minagpahiti deren götterglaube mit schamanismus durchmischt ist...

 

Lalita T. würde ich doch in die regentschaft schicken, da ich bei religion, in meiner vorstellung, der priesterschaft in soripada den unterbau gegenben habe. diesen hat sie aber nur an diesem ort, und ist eine ausnahme... mehr halt in religion dazu.

 

regenten: die beiden abwechselnden regeten sind dies auf lebenszeit, aber eben nur sechs monate im jahr abwechselnd.

 

bin gepsannt auf deine ideen zu den göttern und welchen kompromiss wir finden werden...  wink.gif

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so ein paar offene fragen haben wir ja noch, da warte ich mal auf antwort, aber ein paar neue ideen...

 

zum allgemeinen stadtbild:

- holz gibt es in minangpahit im überfluß, so dass man da leicher rankommt, als an stein, deshalb denke ich, dass die meisten häuser aus holz sein werden. Die Paläste und Tempel (zumindst die bedeutenderen) sind natürlich aus Stein, alleine um den Wohlstand zu präsentieren. Stein sollte, wenn die Siedlungen nicht gerade am Gebirge liegt, eher teuer sein. Besonders die Häuser der Armen sind nur zurechtgehämmerte Holzgerüste, die dann Wände aus Tüchern besitzen (was für das Klima ok ist). Die Häuser sind meistens auf Palisaden, etwas erhöht angebracht, so dass man ein zwei Stufen nehmen muss, um hinein zu gelangen, der Grund ist der Regen, der oftmals sehr stark ist, so dass man damit verhindern möchte, dass das Regenwasser ins Haus läuft. Außerdem ist viel Land, sumpfig, so dass das dort eine natürliche Bauweise ist. Wer es sich leisten kann, hat irgendwas um die Fenster und Türen zu verschließen, aus dem einfachen Grund, das Schlangen, Spinnen, Skorpione und Insekten eine ewige Plage sind.

Was in keinem, noch so armen Haus fehlen darf, ist der Hausaltar. Doch steht, wenn möglich, irgendein Abbild eines Gottes, den die Familie besonders verehrt (viele Familien haben eigene Schutzgötter, schließlich kennen die Minangpahiti unzählige Götter), die für den Wohlstand und die sicherheit der Familie verehrt werden. Zusätzlich befinden sich irgendwelche wichtigen Gegenstände der Ahnen auf diesen Altären, wer es sich leisten kann, hat sogar eine Schnitzerei, die zu Lebzeiten von den Ahnen angefertigt wurde und als Abbild fungiert.

Paläste haben oftmals gewaltige Ausmaße und dort sind eigene Kammerjäger angestellt, die ratten, schlangen und ungeziefer jagen sollen. Die ärmeren können sich das nicht leisten und so sind besonders die ratten ein größeres problem, in den unhygienischen armenvierteln. Doch sind auch die wege nicht befestigt und bei jedem regen weichen sie auf und bilden eine große schlammmasse. deshalb ist es seit einiger zeit gewohn heit geworden, da die häuser eh in die höhe gewachsen sid (normal sind drei, vier etagen), balkone in höhe der ersten etage anzubringen und diese untereinander zu verbringen, so dass in dieser höhe neue wege entstanden sind. die häuser sind von außen mit leitern und seilen behangen, die es ermöglichen in die höheren etagen zu gelangen und oftmals ziehen sich kleine hängebrücken zwischen den gegenüberliegenden häusern her, die es ermöglichen die straßenseite zu wechseln.

pferde oder gar pferdewagen sind größtenteils unbekannt. waren werden meistens in köroben auf dem rücken transportiert.

in das stadtbild gehören, neben den ratten in den ärmeren vierteln, auch hunde, die gehalten werden, um die ratten und schlangen aus den häusern rauszuhalte. aber mitlerweile gibt es in den armenviertel auch viele streunende hunde. die stadtwache achtet nur noch darauf, dass das ungeziefer nicht in die wohlhabenderen teile gelangt und die stadt hat eigene kammerjäger (gibt es bestimmt einen schöneren namen für), die die straßen (in den wohlhabenderen viertel festgestampfter lehm) von ungeziefer freihalten...

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Hi,

 

super!! clap.gif

 

Wahrscheinlich ist es aber auch so, dass viele der reichen Minangpahiter ausserhalb der Städte leben und dort sich traditionelle Pfahlhäuser errichtet haben. Ruhig groß und herrschaftlich.

Vielleicht gibt es ja auch einen Stoff, den man auf die Pfähle zum Schutz vor herein krabbelndem Ungeziefer anbringen kann, möglicherweise leicht entzündlich und teuer?

 

Zu den Schamanen:

Die Minangpahiti sind alle! Nicht nur die die an die Götter glauben. Die Stämme und ihre Schamanen betrachten die Götter nicht als Götter, sondern als Geister. D.h. ein solcher Geist kann durchaus ein Totemäquivalent sein. So kann es durchaus Schamanen geben, die Lowalane oder Katampane oder Lalita T. als Totemgeist haben, oder Schamanen die Ahnengeister ihres Stammes als besondere Helfer haben. Dies ist daher möglich, da sich Lowalane und die anderen nicht explizit selber als Götter sehen. Man könnte sagen, dass sie Naturgeister sind, die gelernt haben Sa zu verstoffwechseln. Mit anderen Worte sie sind " magische Wesen, die eine manifestierte Essenz des Lebens darstellen" (Arkanum, S. 59 = Totemgeister) und sie "existieren Dank der Verehrung, die ihnen ihre Anhänger zuteil werden lassen" (a. a. O., S62= Götter).

 

Zu Lalita T.

Wir werden sehen... können wir uns überlegen. Aber ich halte eine Regentschaftszeit von einem halbe Jahr für zu kurz. Möglicherweise können wir ja noch ein zweites einflussreiches Amt schaffen, dass in den Frühlings- (Ausaat) und Herbstmonaten (Ernte) große Kompetenzen erhält und durch Priester der Lalita T. besetzt wird?

 

Ciao

Birk

 

 

 

 

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Hi,

also zu den Reichen  smile.gif : klar könnten die außerhalb der Städte reiche Villen haben, um dem Lärm und Dreck zu entgehen, würde ich aber nur auf den Inseln machen, zum Festland hatte ich die Idee (steht in geographie), dass es sehr sumpfig ist und die städte land abringen mussten und der rest für die felder ist. man könnte ja eine (dekadente) geldaristokratie auf den inseln entstehen lassen, während das festland roher und wilder ist... da könnten thaumaturgen natürlich nette mittel gegen ungeziefer machen, womit reiche leute ihr haus sauber halten.

 

zu den schamanen: habe ich was in religion zu gepostet

 

zur herrschaft: ok, dann haben wir einen dauerhaften lowalaneherrscher in der stadt und zur ernte- und saatzeit eine einflußreiche lalita t. mitherrscherin, die diese kurze zeit nutzt, um wichtige dinge zu erreichen, die der lowalaneherrscher nicht durchsetzen würde. diese teilung ist ein alter brauch. die lalita t. herrscherin versucht in den jeweils paar tagen ihrer mitherrschaft (oder alleinherrschaft?) im jahr alles zu tun, was in ihren interessen liegt...

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kommen wir konkret zu soripada zurück, sonst diskutieren wir hier nur die grundlagen anderer städte  wink.gif

umgebung der stadt: der see an dem die stadt liegt, gilt als fruchtbares zentrum, weshalb es nicht verwundert, dass sich die bauern rund um diesen angesiedelt haben. mit dem wasser des sees, welches als gesegnet gilt, werden die felder bewässert und die tiere getränkt. die direkte  umgebung um den see, ist ein kultiviertes gebiet, mit soripada als zentrum. einige bauern haben sich bei ihren feldern niedergelassen, um den weiteren weg nicht jedesmal überwinden zu müssen, andere, die ihre felder in der nähe der stadt haben, ziehen sie sicherheit der stadt vor. doch ackerland kostet geld, gerade an diesem see, weshalb es viele wohlhabende geschafft haben, größere ländereien aufzukaufen und die bauern nun dort ihre felder bewirtschaften zu lassen. diese großgrundbesitzer haben ihre paläste außerhalb der stadt, um in der nähe ihrer bauern zu sein und diese bei der arbeit zu überwachen. der ochse ist dabei das wichtigste nutztier auf den feldern, denn er hilft die äcker zu pflügen und ist ein zeichen von wohlstand. gerade die ärmeren bauern müssen diese harte arbeit selbst verrichten. häufig werden auch verurteilte verbrecher auf den feldern eingesetzt, die wohlhabenden bauern kaufen diese leute aus der gefangenschaft frei oder kaufen sie sogar vom richtblock und haben somit arbeitskräfte, für die sie verantwortlich sind, mit denen sie aber auch machen können, was sie wollen. für die stadt ist dies ein lukrativer handel, somit hat sich also eine form der sklaverei entwickelt. viele bauern betreiben neben dem ackerbau und der zucht von schweinen und ziegen auch etwas fischerei, doch die wohlhabensten fischer leben in soripada selbst.

 

wie groß ist eigentlich die stadtbevölkerung, also anzahl nicht körpergröße?

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Hi zwelfe,

 

klasse!

 

Über die Größe der Stadt habe ich mir noch keine gedanken gemacht, bei so was bin ich sehr schlecht. Ich würde mal sagen: Groß, wobei die Bevölkerungsdichte sehr schwankt.

 

Ich bin noch am überlegen wie man den religiösen Aspekt des Ackerbaus mehr in den Mittelpunkt rücken könnte?

Wobei mir die Variante, die Priesterschaft zum Großgrundbesitzer zu machen, nicht sehr gefiehle. Vielleicht hast du eine Idee?

 

Die Idee mit der Sklaverei gefällt mir ausnehmend gut! Insbesondere die Beschränkung auf verurteilte Verbrecher. Das passt gut in meine Minagpahit Bild. Wie ist es mit Kindern der Sklaven. Wird in Minangpahit jedermann vielleicht frei geboren, egal welchen Status seine Eltern hatten?

 

Daneben könnte ich mir noch fremdländische Gefangene als Sklaven vorstellen...

 

Ciao

Birk

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danke, danke  biggrin.gif

also: priester als großgrundbesitzer finde ich auch unpassend. den ackerbau könnte man wiefolgt in den vordergrund setzen: das land ist zwar sehr fruchtbar, aber auch schwer zu erschließen, wodurch die bauern natürlich ein hartes leben haben und jeden erfolg verbinden sie mit göttlicher gnade. dadurch hat lalita t. natürlich großen anklang in der bevölkerung und ihre priesterschaft großen einfluß, da viele gläubige. das könnte eine erklärung für die bedeutung sein, wie man das ganze aber effektvoll darstellt, weiß ich auch noch nicht... mal sehen...

 

zur sklaverei: ok, machen wir das so. die kinder der sklaven werden frei, aber sind natürlich arm. entweder erbarmt sich ihrer jemand, der sie in eine familie aufnimmt (dort werden sie manchmal weiterhin wie sklaven behandelt) oder sie kommen als waisen (eigentlich sind sie ja keine) in die obhut eines ordens, wodurch diese viele mitglieder rekrutieren können...

ausländische gefangene, kriegsgefangene und die für die piraten kein lösegeld bekommen konnten, wandern natürlich auch in die sklaverei  wink.gif

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Hi zwelfe,

 

zu den Kindern der Sklaven: Die Welt ist wirklich ungerecht, hart und gemein! biggrin.gif

 

Aber es beleuchtet auch noch mal ganz schön, was bi der Diskussion zur Sklaverei in Chryseia heraus kam. Viele Sklaven betrachten ihren Zustand gar nicht als so unangenehm, nur in Minangpahit ist Sklaverei gesellschaftlich verpönt, weshalb die Sklavenkinder frei geboren sind und damit das Elend erst beginnt!!

 

Ciao

Birk

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zur größe: ich denke die stadt ist eher eine der kleineren, mit nur 24000 Einwohnern, von denen aber 2/10 als Priester und OR fungieren. Die Priester und ORs leben jedoch nicht alle auf der Insel, diese beherbergt eher die Kultbauten und Klöster, so dass viele Priester in der Stadt leben müssen... Auf der Insel könnten so rund 1500 Personen leben, in der Vorstadt leben weitere 3000, jedoch sind dies die Ärmsten, da hier viel Verbrechen herrscht und man nicht geschützt ist, so dass in der eigentlichen Stadt 8500 Menschen leben.

Der See hat eine Größe von 2,5 x 4 Kilometern, so dass er eine größere Insel in der Nähe des Ufers haben kann, zugleich aber auch Platz zum Fischen läßt. Die Ufer sind fruchtbar und es haben sich einige Bauern dort niedergelassen, so dass man auf rund 500 weitere Menschen am Ufer einstellen kann, zusätzlich 1500 Sklaven auf den Feldern der Wohlhabenden.

Da die Stadt am der Südküste Kalinatans liegt, ist es zu dieser nicht weit und drei weitere kleine Städte liegen eingehüllt vom Regenwald an der Küste. In drei verschiedenen Buchten, im Süden des Tieflandes, beherbergen diese drei ummauerten Städte zwischen 2000 und 4500 Menschen. Weitere kleine Dörfer (zwischen kaum und ein paar hundert Einwohnern), liegen ebenfalls in diesen Buchten und unterstehen der verwaltung Soripadas. Sie müssen Abgaben zur Versorgung der Priesterschaft leisten, gewähren aber auch die Meeresanbindung der heiligen Stadt.

Der Wasserfall, der sich ins Tiefland ergießt, fließt dort als Fluß ins Meer. An ihm befindet sich die größte der Städte in den Buchten, Maios. Einer der größten Zuflüsse aus Krater, trägt denselbe Namen wie der Fluß unterhalb des Wasserfalls Sundai.

 

Das Gebiet zum Krater hin, beherbergt weitere Ansiedlungen von Bauern, die sich entlang der Rinnsaale ausgebreitet haben und dieses fruchtbare Land bebauen, doch rund um den Fuß des Kraters hat sich ein Gürtel gebildet, der von keinem Menschen, aus Ehrfurcht vor den Göttern, bewohnt wird. Entland des Sundai finden sich die Paläste der Reichen, mit ihren insgesamt 8000 Sklaven, entlang der kleinen Rinnsaale haben sich weitere 800 Bauern angesiedelt.  

 

Die Versorgung der Stadt ist durch die Bauern der Umgebung und die Städte in den Buchten gesichert. Wodurch die Stadtbevölkerung als Händler und handwerker tätig sein kann. Nur wenige Bauern leben in der Stadt, es sind die, die ihre Felder in der Nähe haben und den Schutz der Stadt dem Weg zu den Feldern vorziehen.

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spontan fällt mir noch ein Tabu für die Stadt ein: das Süßwasser auf der Insel, wird ja als Geschenk der Götter gesehen, somit ist es nur erlaubt von dem Wasser zu leben (Fischen, Bewässerung, Trinken), aber nicht auf dem Wasser, wodurch es nicht die typischen Hausboote (Hausdhaus?) in Soripada gibt...

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Soripada - Anfang eines Ergebnisthreads

 

Soripada - die heilige Stadt Minangpahits - liegt in der nähe der Südküste der Insel Kalinatan. Der Dewa- guragi, ein erloschener Vulkan, dessen Krater sich vor Jahrtausenden mit Wasser aus einer Süßwasserquelle gefüllt hat, ist der Ursprung dieser heiligen Stadt. Denn ein solcher Süßwasserspeicher mitten im Meer, muss heilig sein. Diese Kombination stellt die definitive Vernbindung Lowalanes, des Sonnengottes  und Lalita Tripurasundaris, der Fruchtbarkeitsgöttin und Beherrschrin der Quellen, dar. Vom Dewa-guragi fließt das Wasser in zahllosen kleinen Rinnsalen in die Hochebene Kalinatans, wo es sich am Rande einer Klippe erneut zu einem See staut. Am Rande dieser Klippe liegt Soripada, mit einem atemberaubenden Blick über das Tiefland Kalinatans und das Meer.

Der See ergießt sich dan in einem gewaltigen Wasserfall über die Klippe. So dass Soripada stets in einen leichten Wasserschleier gehüllt ist. An bestimmten Tagen, scheint dann die Stadt regelrecht auf einer Wolke zu schweben...

Der See hat eine Größe von 2,5 x 4 Kilometern. Die Ufer sind fruchtbar und es haben sich einige Bauern dort niedergelassen, so dass man auf rund 500  Menschen am Ufer kommen kann, zusätzlich 1500 Sklaven auf den Feldern der Wohlhabenden.

Da die Stadt am der Südküste Kalinatans liegt, ist es zu dieser nicht weit und drei weitere kleine Städte liegen eingehüllt vom Regenwald an der Küste. In drei verschiedenen Buchten, im Süden des Tieflandes, beherbergen diese drei ummauerten Städte zwischen 2000 und 4500 Menschen. Weitere kleine Dörfer (zwischen kaum und ein paar hundert Einwohnern), liegen ebenfalls in diesen Buchten und unterstehen der Verwaltung Soripadas. Sie müssen Abgaben zur Versorgung der Priesterschaft leisten, gewähren aber auch die Meeresanbindung der heiligen Stadt.

Der Wasserfall, der sich ins Tiefland ergießt, fließt dort als Fluß ins Meer. An ihm befindet sich die größte der Städte in den Buchten, Maios. Einer der größten Zuflüsse aus dem Krater, trägt denselbe Namen wie der Fluß unterhalb des Wasserfalls, Sundai.

 

Das Gebiet zum Krater, eine Hochebene von 12 Kilometern Durchmesser, beherbergt weitere Ansiedlungen von Bauern, die sich entlang der Rinnsaale ausgebreitet haben und dieses fruchtbare Land bebauen, doch rund um den Fuß des Kraters hat sich ein Gürtel gebildet, der von keinem Menschen, aus Ehrfurcht vor den Göttern, bewohnt wird. Entlang des Sundai (in der Hochebene) finden sich die Paläste der Reichen, mit ihren insgesamt 8000 Sklaven, entlang der kleinen Rinnsaale haben sich weitere 800 Bauern angesiedelt.  

 

 

Die Versorgung der Stadt ist durch die Bauern der Umgebung und die Städte in den Buchten gesichert. Wodurch die Stadtbevölkerung als Händler und Handwerker tätig sein kann. Nur wenige Bauern leben in der Stadt, es sind die, die ihre Felder in der Nähe haben und den Schutz der Stadt dem weiteren Weg zu den Feldern vorziehen.

 

 

Soripada selbst teilt sich in den Tempelbezirk der auf einem gigantischen Vorsprung mitten in den Wasserfall gebaut ist und nur über Hängebrücken oder mit einer der Fähren (Seilgetrieben) zu erreichen ist und die Stadt selbst, welche durch ein freies Feld vom Tempelbezirk getrennt ist.

 

der tempelbezirk ist eine stadt in der stadt. hier hat jeder der minangpahitischen götter mehrere prächtige tempel und auch verschiedene klöster sind hier untergebracht. zentrum des tempelbezirks ist der prächtige palast damalunes, der noch einmal separat abgeriegelt ist, wie auch der ganze tempelbezirk mittels einer mauer, von der restlichen stadt abgeriegelt ist.   der haupttempel des lowalane befindet sich im norden des bezirks und der Lalita Tripurasundaris Tempel im Osten. Unter den Tempeln sind diese, neben dem Palast, die prächtigsten des Bezirks. Neben dem Haupttempel besitzt die Priesterschaft im Bezirk einige weitere, kleinere Tempel, Wohnanlagen für die Priester und Bediensteten der Klöster und ein paar Klöster. Einer der kleineren Lalita Tripurasundaris Tempel ist zum Beispiel komplett dem Aspekt der  Fischerei ausgerichtet und so ist es mit den ganzen kleineren Tempeln, dass die auf verschiedene Aspekte des Gottes ausgerichtet sind, während der Haupttempel alle Aspekte vereinigt. In den Haupttempeln werden die Zeremonien abgehalten, die kleineren Tempel stehen dagegen allen jederzeit offen und je nach Bedürfnis wählt man sich einen einem bestimmten Aspektzugehörigen Tempel aus.

Im Tempelbezirk ist immer ein großes Treiben, Tag und Nacht kommen Gläubige um in einem der Tempel zu beten. Für die Sicherheit des Tempelbezirks sorgen die Ordenskrieger der Tempel, die als Laienprediger in den Klöstern leben und auch dort im Umgang mit der Waffe ausgebildet werden.

 

Betreten wird der Tempelbezirk durch vier Tore: eines nach Osten zum See und wird als Lowalane Tor bezeichnet (Sonnenaufgang), durch dieses Tor betritt Lowalane jeden Morgen die Stadt.

 

Das zweite nach Süden liegt genau über den Absturz des Wasserfalles, dieses Tor ist das Tor der Ahnen, die sich in der Vorstellung der Minangpahiti mit dem Wind bewegen und von Vögeln getragen werden, weshalb die Vögel auch als Boten der Ahnen gesehen werden.

 

Das dritte nach Westen führt über die Hängebrücke, es ist Daramalune geweiht und ist das Tor, durch das die Menschen über die Hängebrücken den Tempelbezirk betreten. Hier kommt die Symbolik des Daramalune als göttlicher Mensch und Verbindungsglied zum Tragen. In der Mitte zwischen Osttor (Lowalane) und Westtor (Menschen) steht als Treffpunkt der Palast des Daramalune.

Das vierte Tor weist nach Norden, wiederum auf den See, gerichtet und wird als Katampane Tor bezeichnet. Hier liegen Bootsanleger, über die normalerweise die zahllosen Fähren die sich dem Tempelbezirk nähern, ihre Fracht abgeben. Aber es ist auch das Tor, durch das sich an Festtagen die feierlichen Prozessionen bewegen, um auf dem See den Göttern zu huldigen.

 

Es gibt zahllose religiöse Orden in Soripada und je nachdem welcher Orden gerade die Vorherrschaft hat, darf dieser die Ordnungskräfte stellen. Derzeit würden die Söhne des Adlers, die als Erkennungszeichen eine Schulterklappe in Form eines Adlers tragen, dies sein. Die Regeln im Tempelbezirk ändern sich dementsprechend.

 

Grundsätzlich gilt aber, dass jeder Gott in seinem Tempel so verehrt werden darf, wie es ihm angemessen ist. Dies gilt natürlich nicht für die Nachtgestalten der Götter.

 

 

Die Stadt selbst unterteilt sich wieder in zwei Teile. Der eine liegt unmittelbar am Seeufer und ist so etwas wie die Vorstadt, obwohl es sich um den größeren Teil der Stadt handelt. Hier lagern die Pilger aus ganz Minangpahit die die heilige Stadt besuchen wollen. Unzählige Händler, Handwerker etc.. Ein brodelnder exotischer Kessel angeheizt von dem Tempelbezirk, der zum einen über enorme Reichtümer verfügt, zum anderen unzählige Reisende aus ganz Minangpahit anzieht, die sich hier religiöse Läuterung, Hilfe bei ihren Problemen oder tiefere Einsichten erhoffen.

 

Vorstadt: die Vorstadt liegt am Seeufer, zwischen der eigentlichen Stadt und der Tempelinsel (oder Tempelinseln?). Die eigentliche Stadt wird durch prächtige Straße mit dem Seeufer verbunden (also der Hägebrücke und den Fähren), die sich durch die Vorstadt ziehen. Entlang dieser Straßen haben sich verschiedenste Händler angesiedelt, die neben Schmuck und religiösen Waren, alles Verkaufen was der Reisende begehren könnte. In der Hinterhöfen befinden sich Garküchen, teilweise befinden sich auf den Straßen und Wegen kleine, offene Garküchen, die vergelichsweise geringe Qualität anbieten, dafür aber auch günstiger sind. Rund um die Straßen haben sich verschiedene Herbergen angesiedelt, die von niederster Qualität bis zu purem Luxus reichen. Daneben gibt es Bordelle, Wahrsager, Kräuterfrauen und dubiose Bauchladenhändler. Einige Fischer haben ihre kleinen Boote am Ufer des Sees liegen, wo sie auch direkt ihre Waren feilbieten (es gibt keinen Fischmarkt), der Verkauf findet vom Boot aus statt. Viele freie Flächen umgeben die Vorstadt, die nur wenige tausend Menschen beherbergt. Diese Flächen dienen den Pilgern als  Schlafplatz, denn nach der teuren Reise, können sich die wenigsten eine Unterbringung in einer Herberge leisten. Nur auf den großen Straßen patroullien Stadtwachen und es gibt keine Mauer die die Vorstadt umgibt. Dafür blüht die Kriminalität und besonders die Reichen der Stadt lassen sich immer von Bewaffneten in den Temeplbezirk begleiten.

Die eigentliche Stadt ist groß und eng. Hohe Mauern umgeben sie, die mit verschiedensten Symbolen verziert ist. In dieser Stadt gibt es mehrere Marktplätze und abseits der großen Wege und Straßen, herrscht ein Wirrwarr aus engen Gassen. Über 20000 Menschen leben in der Stadt.

 

zum allgemeinen stadtbild:

- holz gibt es in minangpahit im überfluß, so dass man da leicher rankommt, als an stein, deshalb denke ich, dass die meisten häuser aus holz sein werden. Die Paläste und Tempel (zumindst die bedeutenderen) sind natürlich aus Stein, alleine um den Wohlstand zu präsentieren. Stein sollte, wenn die Siedlungen nicht gerade am Gebirge liegt, eher teuer sein. Besonders die Häuser der Armen sind nur zurechtgehämmerte Holzgerüste, die dann Wände aus Tüchern besitzen (was für das Klima ok ist). Die Häuser sind meistens auf Palisaden, etwas erhöht angebracht, so dass man ein zwei Stufen nehmen muss, um hinein zu gelangen, der Grund ist der Regen, der oftmals sehr stark ist, so dass man damit verhindern möchte, dass das Regenwasser ins Haus läuft. Außerdem ist viel Land, sumpfig, so dass das dort eine natürliche Bauweise ist. Wer es sich leisten kann, hat irgendwas um die Fenster und Türen zu verschließen, aus dem einfachen Grund, das Schlangen, Spinnen, Skorpione und Insekten eine ewige Plage sind.

Was in keinem, noch so armen Haus fehlen darf, ist der Hausaltar. Doch steht, wenn möglich, irgendein Abbild eines Gottes, den die Familie besonders verehrt (viele Familien haben eigene Schutzgötter, schließlich kennen die Minangpahiti unzählige Götter), die für den Wohlstand und die sicherheit der Familie verehrt werden. Zusätzlich befinden sich irgendwelche wichtigen Gegenstände der Ahnen auf diesen Altären, wer es sich leisten kann, hat sogar eine Schnitzerei, die zu Lebzeiten von den Ahnen angefertigt wurde und als Abbild fungiert.

Paläste haben oftmals gewaltige Ausmaße und dort sind eigene Kammerjäger angestellt, die ratten, schlangen und ungeziefer jagen sollen. Die ärmeren können sich das nicht leisten und so sind besonders die ratten ein größeres problem, in den unhygienischen armenvierteln. Doch sind auch die wege nicht befestigt und bei jedem regen weichen sie auf und bilden eine große schlammmasse. deshalb ist es seit einiger zeit gewohn heit geworden, da die häuser eh in die höhe gewachsen sid (normal sind drei, vier etagen), balkone in höhe der ersten etage anzubringen und diese untereinander zu verbringen, so dass in dieser höhe neue wege entstanden sind. die häuser sind von außen mit leitern und seilen behangen, die es ermöglichen in die höheren etagen zu gelangen und oftmals ziehen sich kleine hängebrücken zwischen den gegenüberliegenden häusern her, die es ermöglichen die straßenseite zu wechseln.

pferde oder gar pferdewagen sind größtenteils unbekannt. waren werden meistens in köroben auf dem rücken transportiert.

in das stadtbild gehören, neben den ratten in den ärmeren vierteln, auch hunde, die gehalten werden, um die ratten und schlangen aus den häusern rauszuhalte. aber mitlerweile gibt es in den armenviertel auch viele streunende hunde. die stadtwache achtet nur noch darauf, dass das ungeziefer nicht in die wohlhabenderen teile gelangt und die stadt hat eigene kammerjäger (gibt es bestimmt einen schöneren namen für), die die straßen (in den wohlhabenderen viertel festgestampfter lehm) von ungeziefer freihalten...

 

umgebung der stadt: der see an dem die stadt liegt, gilt als fruchtbares zentrum, weshalb es nicht verwundert, dass sich die bauern rund um diesen angesiedelt haben. mit dem wasser des sees, welches als gesegnet gilt, werden die felder bewässert und die tiere getränkt. die direkte  umgebung um den see, ist ein kultiviertes gebiet, mit soripada als zentrum. einige bauern haben sich bei ihren feldern niedergelassen, um den weiteren weg nicht jedesmal überwinden zu müssen, andere, die ihre felder in der nähe der stadt haben, ziehen sie sicherheit der stadt vor. doch ackerland kostet geld, gerade an diesem see, weshalb es viele wohlhabende geschafft haben, größere ländereien aufzukaufen und die bauern nun dort ihre felder bewirtschaften zu lassen. diese großgrundbesitzer haben ihre paläste außerhalb der stadt, um in der nähe ihrer bauern zu sein und diese bei der arbeit zu überwachen. der ochse ist dabei das wichtigste nutztier auf den feldern, denn er hilft die äcker zu pflügen und ist ein zeichen von wohlstand. gerade die ärmeren bauern müssen diese harte arbeit selbst verrichten. häufig werden auch verurteilte verbrecher auf den feldern eingesetzt, die wohlhabenden bauern kaufen diese leute aus der gefangenschaft frei oder kaufen sie sogar vom richtblock und haben somit arbeitskräfte, für die sie verantwortlich sind, mit denen sie aber auch machen können, was sie wollen. für die stadt ist dies ein lukrativer handel, somit hat sich also eine form der sklaverei entwickelt. die kinder der sklaven werden frei, aber sind natürlich arm. entweder erbarmt sich ihrer jemand, der sie in eine familie aufnimmt (dort werden sie manchmal weiterhin wie sklaven behandelt) oder sie kommen als waisen (eigentlich sind sie ja keine) in die obhut eines ordens, wodurch diese viele mitglieder rekrutieren können...

ausländische gefangene, kriegsgefangene und die für die piraten kein lösegeld bekommen konnten, wandern natürlich auch in die sklaverei viele bauern betreiben neben dem ackerbau und der zucht von schweinen und ziegen auch etwas fischerei, doch die wohlhabensten fischer leben in soripada selbst.

 

 

 

Besonderheiten

ratsgebäude: dies ist ein großer palast, der in der eigentlichen stadt steht, um religion und politik zu trennen. zwar ist der palast umgeben von tempeln, die auf dem palastgelände stehen, diese dienen aber den schreibern der einzelnen priesterschaften als büros und den priesterschaften während ratssitzungen als "fraktionssaal", neben diskussionen wird dort auch gebetet, um ein günstiges abstimmungsergebnis zu erhoffen, oder um eingebungenes betreffenden gottes für die ratsversammlung zu erhalten. aus neutralitätsgründen ist das betreten des rats mit waffen verboten und die sicherheit übernimmt die stadtgarde (die natürlich auch bestochen ist, von den einzelnen priesterschaften oder als treue anhäger bei ihrem priester ein auge zudrückt)

 

soweit ok und vollständig? ich weiß das die stadtgarde und das herrschaftssystem noch fehlt, aber bei letzterem hatten wir noch keine genaue einigung, oder? wird aber dann ergänzt

 

 

 

 

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dann noch mal was zum herrschaftssystem, damit wir soripada nicht vergessen und weiter kommen:

letzter stand der dinge war, soweit ich es finden konnte:

 

ich sammel mal das fazit aus unserer diskussion, soweit wie möglich:

-einen dauerhaften lowalaneherrscher in der stadt und zur ernte- und saatzeit eine einflußreiche lalita t. mitherrscherin, die diese kurze zeit nutzt, um wichtige dinge zu erreichen, die der lowalaneherrscher nicht durchsetzen würde. diese teilung ist ein alter brauch. die lalita t. herrscherin versucht in den jeweils paar tagen ihrer mitherrschaft (oder alleinherrschaft?) im jahr alles zu tun, was in ihren interessen liegt... "

-daneben gibt es den rat, der aus der priesterschaft besteht und eine priesterschaft wählt mitglieder in den rat und der rat selbst wählt auch mitglieder. eine priesterschaft ist sehr zerstritten und muss in ihrem streit zwischen den fraktionen wählen, die in den rat dürfen. da gibt es dann machtkämpfe in der priesterschaft um ratsposten, aber auch machtkämpfe im rat um ratsposten

 

so, dass müssten wir dann noch einmal diskutieren und uns einigen. hinzu kommt die überlegung: was macht der rat, wie sind seine befugnisse und welche befugnisse haben die vorsitzenden?

 

zur stadtgarde: da war die idee, dass auf der insel die OR ihre Tempel und Klöster selbst schützen, es also ein heilloses durcheinander gibt. daneben gibt es eine stadtgarde die die ORs als Offiziere hat und als gardisten für bestimmte bereiche (tore, ratsgebäude) und normale Gardisten für die eher niederen und anstrengenden arbeiten, die nicht so repräsentativ sind. bleibt es dabei? die setzen sich die ORs zusammen, aus allen Orden? wer verfügt über sie? natürlich sollte es da auch fraktionen geben, die ihren orden treu sind und da auch entsprechend hantieren, während die normalen gardisten unterbezahlt und korrupt sind...

 

also dann...

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