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26. Brief - Daradag, 2. Trideade Wolfmond

Die Hexe

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An Chelinda,

als wir in am Deachdag in Clydach ankamen, begaben wir uns in den Apfelkeller, dem einzigen Gasthaus in dem kleinen Dorf. Dort begegneten wir neben zwei könig-albischen Waldläufern, zwei Ordensritter, ein ältere und ein jüngerer. Der Junge hatte seltsame Anwandlungen und rief völlig zusammenhangslos heilige Wörter, Orte und Namen. Ansonsten geschah nichts Außergewöhnliches und das Treffen der Ordensritter verlief ohne weitere Schwierigkeiten. Nach einem Gespräch mit Gwyddon, er konnte mir leider nicht mehr über die Hexe erzählen, gingen wir zu Bett. Am nächsten Morgen gab uns der Druide als Dank einen Heiltrunk mit auf den Weg. Am Mittag des Myrkdag gelangten wir an die Stadttore von Thame. Sogleich begaben wir uns zu Glarn Rabenbart, der uns empfing und unserer Geschichte lauscht. Wir überreichten das verlorengegangene Schriftstück und ich zeigte ihm den Mantel aus Zwergenbärten. Baldur war sehr erleichtert und fragte uns nach seinem Maultier. Salomon hatte jedoch gemeint, er müsse es verkaufen und so stand er wortlos auf, verließ den Raum und kehrte nach einiger Zeit ebenfalls wortlos mit dem Tier zurück.

Am Ceaddag der zweiten Trideade im Wolfmond kamen wir spät abends in Dun Irensrod an und erklärten Nervan unser spätes Kommen. Er berichtete uns, dass er die Magie, welche auf dem Zwergenbuch lag, noch nicht bannen konnte. Er würde es als nächstes mit einer Kombination aus Magie und Alchemie versuchen. Als wir über unsere weiteren Pläne sprachen, erzählte der Gelehrte uns von dem Jadgfest, welches der Laird Donuilh MacConuilh veranstalten würde. Dort hätten wir die Möglichkeit unseren Ruf und unser Ansehen zu verbessern. Außer bei den Zwergen waren wir nicht gern gesehen in Thame und es wäre gut, wenn sich dies wieder ändern würde. Das Fest beginnt am Sedag der 1. Trideade im Bärenmond. Wir entschlossen die Zeit bis dahin mit Studieren und Kennenlernen der Gegend und ihrer Bewohner zu verbringen. Um die Chance bei unserem Aufenthalt in Dun Irensrod bösen Überraschungen zu erleben zu verringern, erzählte ich Nervan von Sandrina und er versprach den Hauptmann Rensgar davon zu unterrichten. Da fiel mir der Stein ein, den mir Meister Cleobolus mitgegeben hatte und reichte ihn Nervan, woraufhin er ein Spiel hervor holte, mit dem wir uns noch eine Weile beschäftigten. Ich stellte mich gar nicht so schlecht an und gewann gegen Gray und Salomon. Gegen Nervan hatte ich natürlich keine Chance.

Ich schaue den kommenden Tagen mit Freude entgegen. Es gibt sicher viel zu lernen und zu erfahren. Um einige Dinge werde ich mich noch kümmern müssen, auch wenn sie nicht nur angenehm sind. Das Fest von Bruna steht immer noch offen und bald habe auch ich Geburtstag. Aber ich befürchte die Zeit bis zum Fest wird viel zu kurz sein, um alles zu tun, was ich mir vorgenommen habe.

Ich freue mich wieder von dir zu hören, es ist schon eine Weile her, dass ich einen Brief von dir erhalten habe. Wahrscheinlich bist du unterwegs und liest diese Zeilen erst, wenn du zurückkehrst. Ich bin gespannt, was du zu erzählen hast.

 

In Liebe

Enya



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