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    Arenahöhle - Beitrag zum Thema des Monates März 2015


    Guest

    Eine Weitere Geschichte aus Unicum's Taverne des Erzählwettstreites

     

     

    Blut,...

    Man sagt: Blut ist dicker als Wasser.

     

    Wasser,...

    Man sagt: Steter Tropfen höhlt den Stein.

     

    Wie wird dann wohl Blut den Stein höhlen?

     

     

    Candranor,...

     

    Ihr wollt etwas über Höhlen wissen? Ich habe eine Höhle gesehen und wie ich sie sah erinnerte sie mich eher an eine Hölle, und wo? Nicht etwa in einem Bergigen Gebiet, nicht weit weg in der Wildnis, nein direkt in Candranor im Herzen Valians.

     

    Das große gewaltige Candranor. Weltstadt, Heimat des Valianischen Imperiums, Ursprungsort der Seemeister und das Grab unzähliger Menschen welche es aufgebaut haben.

     

    Unlängst konnte man in den Küstenstaaten sehen wie man mit viel Geld und Magie eine Stadt buchstäblich aus dem Boden stampft. Nun, in Candranor gab es zu Beginn die großen gewaltigen Elementarwesen welche dort arbeiteten noch nicht, es gab nur unzählige menschliche Hände welche in Steinbrüchen, Wäldern und Werkstädten arbeiteten. Alles zum Ruhme Valians.

     

    Freie oder Sklaven? Nun ich muss sagen zum Teil ist es schwer, gar sehr schwer zu sagen. Auch heute opfern sich noch genügend Menschen in Dingen worüber man eigentlich den Kopf schüttel müsste. In Religiöser Ereiferung opfern manche ihr ganzes Hab und gut und helfen mit eigener Arbeit am Bau eines Tempels. Oder pflicht-verschuldet und in einer Obrigkeitshörigkeit geben sie das letzte her um dem Staat als treues Mitglied zu erscheinen.

     

    Oh Ja, solche Menschen gibt es. Wir erleben es im Kleinen an jedem Tag auf dem Markt, es gibt Menschen die feilschen um jede kleine Kupfermünze und mache sind darin eben besser als andere. Genauso feilschen Priester und Könige um die Gunst der Massen. Im Gegensatz zu den Waren auf dem Markt, bieten sie Ruhm, Ehre und die Gunst ihrer Götter.

     

    *Misstrauisch geht sein Blick durch die Runde, wissend gerade ketzerisches ausgesprochen zu haben*

     

    Also, es ist nach Jahren schwer nachzuvollziehen wer da in einer großen, alten Stadt was gebaut hat. Bei einigen Dingen ist man sich sicher dass es Sklaven waren, in anderen das es Freie waren, doch bei vielen Bauten ist es einfach auch nicht zu sagen.

    Ich gehöre zu einer Gruppe welche sich dafür interessiert was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Wir suchen Schriften aus der Zeit vor unserer Zeitrechnung, vor Landung, vor der Gründung von Candranor. Ich persönlich habe Grabungen unter der großen Arena von Candranor durchgeführt. Still und Heimlich, ohne die Duldung der Besitzer, der Kirche oder gar des Staates.

    Denn wer von diesen ist schon an der Wahrheit interessiert?

     

    Ich habe einen Schimmer der Wahrheit gesehen. Die große Arena von Candranor steht auf dem Fundament einer älteren und diese auf dem einer noch älteren. Ab und an schien man sie eingerissen zu haben und dann nach Jahren neu erbaut. Zumindest eine konnten wir aber identifizieren: die Arena welche heut steht wurde erst Jahre nach dem großen Sklavenaufstand gebaut. Wer die älteste darunter baute ist mir nicht bekannt.

     

    Was ich aber unter der Arena fand war so schrecklich dass ich Hals über Kopf floh. Dabei starben einige meiner Helfer und auch die Obrigkeit wurde auf uns aufmerksam. Ich bin nun in Candranor ein gesuchter Mann, die Kirche Schimpft mich einen Ketzer, wahrscheinlich sucht man mich sogar zu Recht. Denn ich hätte nie das stören sollen was sich unter der Arena befindet, ein Wesen genährt von dem ständigen Blut was im Sand der Arena vergossen wird, ein Wesen das sich auch nährt an den Seelen all derer welche in der Arena sterben. Ein Wesen welches ich nie dort vermutet hätte.

     

    In der Vermutung das es unter der Arena noch anderes zu entdecken gäbe fingen wir an zu graben. Von zwei Stellen, einem Keller eines gekauften Hauses und einem Brunnenschacht gruben wir in Richtung der Arena. Bald schon führten wir die beiden Gänge zusammen. Der Brunnenschacht sollte nur als Notausgang dienen. Schließlich stießen wir auf Fundamentsteine und dann auch auf Hohlräume, große begehbare Hohlräume tief unter der Arena.

     

    So fand ich in einer Kammer einer Höhle unterhalb der Arena einen Schacht der tief in die Erde führte,... die Kammer war wohl die Grundsteinlegung der ersten Arena gewesen, so meinte ich es aus den Symbolen an der Wand zu erkennen. Jedoch der Grundstein war verschwunden und an dessen Stelle klaffte nur ein Loch im Boden welches irgendwie so aussah als ob es in den Boden gefressen wäre. Ich sah in diesem Raum die alten Götterbilder an der Wand, doch waren sie mir fremd und angsteinflößend. Denn sie alle waren entstellt, nicht etwa das man sie nachträglich geändert hätte, nein es waren perfekte Handwerklich abgeschlossene Bildnisse, nur völlig falsch und verdreht. Tin, Gott des Gesetzes und des Handels dargestellt als nur auf den eigenen Vorteil ausgerichteten Raffzahn. Nothun, als Mordender Seegott. Laran als Schlächter ohne Moral und Ehre, Culsu in Pakt mit Untoten und Alpanu als lüsterne Hure. Es gab auch einige Götter welche ich nicht erkannte, vielleicht war das Phanteon früher einmal größer, vielleicht waren es auch nur noch weiter entstellte Bildnisse die ich nicht zuordnen konnte. Überall sah man Rinnsale welche in das Loch hinunter führen, Braun wie altes getrocknetes Blut. An den Wänden fanden wir Fackelhalter, die Ruß-schichten waren dick und an manchen Stellen auch noch frisch. In einer Ecke fanden wir Kisten mit Wein und Roben. Es scheint als würde es hier auch einen finsteren Kult geben. Alles hier oben erschien sehr unübersichtlich. Ich vermute stark das es weitere Eingänge gibt.

     

    Doch es war gerade alles ruhig und so kletterten wir, an einem Seil, das wie schon bereit dafür durch eine Öse an der decke geführt wurde, den Schacht hinunter. Wir fanden uns in einer großen natürlich anmutenden Höhle wieder wo wir aber nur auf einem Berg von Knochen standen,... morschen, faulenden Knochen. Aber allesamt Knochen von Menschen. Wir waren zu sechst an diesem Tage, doch nur ich sollte entkommen. Wir hörten einige Worte, es klang für mich wie der Atem eines alten Gottes, und noch ehe das letzte Wort verstummt war wurden wir angegriffen von Ghulen.

    Heute weiß ich das es Ghule waren, damals kannte ich diese Wesen nicht. Aufgedunsene Körper waren es, bleiche Augen und starrer gieriger Blick, die Hände zu klauen geformt und doch trugen sie noch die Gewänder welche sie wohl zu Lebzeiten getragen hatten, wenn auch in Fetzen.

    Was mir überaus aufgefallen ist waren die Schmuckstücke welche sie trugen, wüsste ich es nicht besser, ich würde sagen dort unten feierte ein untoter Ghulkönig eine Ratssitzung. Denn nur im Rat der Viarchen in Candranor habe ich jemals so eine Fülle von Schmuck und Tand gesehen.

    Aber ich schweife ab, wir wehrten uns nach Kräften, doch es gelang nur mir das Seil zu erreichen. Ich war schon einige Meter nach oben geklettert und die Ghule waren lausige Kletterer und kümmerten sich eher um meine Kameraden, da packte mich etwas am Fuße. Ich weiß bis heute nicht was es war, denn jegliches Licht war ausgegangen mit dem Tod meiner Begleiter. Es fühlte sich an wie ein Tentakel oder eine Schlange und es Zog an mir.

     

    Es ist eine der seltenen Begebenheiten gewesen in welchen ich die Götter angerufen habe und, wie zu erwarten war, antworteten sie nicht. Da streifte was immer es auch war meinen Stiefel ab und ich kletterte weiter. Als ich oben war verschnaufte ich unvorsichtigerweise etwas. Das Seil hing lose in das Loch und alles was ich hörte waren nur merkwürdige Geräusche von unten die ich nicht zuordnen konnte. Aber sie waren weit genug weg das ich mich in Sicherheit wähnte. Ghule schmatzen und scharren, vielleicht stöhnen sie leise aber die Geräusche welche ich von unten hörte waren eindeutig nicht von einem Ghul, es war etwas großes, etwas altes und es sprach in einer Sprache welche ich nicht verstand. Es hörte sich alt an, älter als Maralinga, vielleicht eine Urform der Dunklen Sprache, vielleicht auch eine Sprache die es in unserer Welt nicht gibt. Und doch hatte die Stimme mich in ihren Bann geschlagen ich konnte mich nicht wirklich bewegen um zu fliehen.

     

    Da donnerte ein Ghul aus dem Loch, er klatschte an die Decke, wo noch die eiserne Öse für das Seil hing und fiel schreiend wieder zurück in die Tiefe. Ja, das hört sich nun sehr, sehr Lustig an, aber wenn irgendeine große Kreatur mit Ghulen nach einem Wirft mag das wie Klamauk sich anhören, zeigt aber nur wie wenig dieser Kreatur die eigenen Ghule wert sind. Doch: Der Bann war gebrochen. Ich sprang auf, raffte meine Laterne und konnte sehen wie ein zweiter Ghul ebenfalls an die Decke stieß, dann aber beim herunterfallen den Rand des Loches greifen konnte.

    Ich hätte ihn sicherlich wieder zurückstoßen können doch da flog schon der nächste aus dem Loch heraus. Sicher die Ghule waren etwas angeschlagen von dem Aufprall an der Decke, doch war ich als Gelehrter eh kein Gegner für sie.

    Ich floh. Durch den Gang welchen wir jahrelang gegraben hatten in das Haus welches ich in der Nähe der Arena gekauft hatte. Ich floh aus dem Haus und ich floh aus der Stadt.

     

    Ich erfuhr dass die Garde das Haus dem Erdboden niedermachte, ich als Besitzer wurde angeklagt und in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Doch ist niemand sonst wieder nach unten gegangen, zumindest nicht das ich es wüsste, doch jemanden müssten die Roben gehören. Ich hoffe an dieser Stelle dass sie den zweiten Ausgang, welchen wir als Fluchtweg anlegten und der in den Nothun-Brunnen vor der Arena mündete ebenfalls gefunden und wieder versiegelt haben. Aber ich bin mir eben leider auch sicher das es weitere Zugänge gibt.

    Manchmal soll die Vergangenheit vielleicht doch besser ruhen.

    Doch irgendwie glaube ich nicht so recht daran, hört man doch ab und an aus dem Stadtzentrum Geschichten über verschwundene Menschen. Nun passiert so etwas in jeder Großen Stadt von Zeit zu Zeit, aber jedes Mal wenn ich etwas von dort höre fühle ich wie etwas Kaltes nach meinem Herzen greift.

     

    -----

     

    Als Aufhänger für ein Abenteuer habe ich noch einige weitere Gedanken, welche nach Belieben zusammengesetzt werden können.

    Was immer sich unter der Arena von Candranor verbirgt überlasse ich dem geneigten Spielleiter welcher aus dieser Geschichte ein Abenteuer machen will. (Das ganze ist daraus entstanden das ich mir Gedanken über Chandranors Arenen machte) Sicher ist es eine Brutstätte des Bösen und sicher kann sich vieles von dem Leid der Verwundeten, dem Blut und den Seelen ernähren welche in der Arena ihrem Schicksal begegnen.

     

    Ob die Götterfiguren vorsätzlich so ausgesehen haben wie beschrieben stelle ich ebenfalls frei, in meiner Version waren es früher echte Götterfiguren welche aber nun etwas verunstaltet wurden durch das Grauen was die Steine ertragen mussten im Laufe der Jahrhunderte. Insofern könnte noch ein kleiner Funke des Göttlichen vorhanden sein.

    Ebenfalls denke ich das es unten nicht nur Ghule gibt (wenn es denn Ghule sind) sondern auch noch "anderes" Untotes, Dämonisches, vielleicht sogar ein Teil eines alten, längst vergessenen finsteren Gottes,... Vielleicht wurde auch erst durch das anhaltende Leid über diesem Ort hier ein Wesen "geboren" das nun sehr stark ist. Eben ein großes, chuthuloides Tentakelmonster welches mit Ghulen wirft. Der Möglichkeiten sind da viele.

    Denkbar ist auch das es tatsächlich noch andere Eingänge geben könnte über welchen die dekadente Oberschicht diesen finsteren Gott anbeten.

    Oder Zugänge zu den örtlichen Mausoleen der Reichen aus welchen die Ghule neue Kameraden rekrutieren, was auch erklären könnte warum einige Ghule Juwelen tragen.

    Der ganze Ort könnte das Heiligtum eines finsteren Kultes sein. Mit den Auswirkungen welche das hat: dessen Priester können dort ohne AP-Verlust zaubern.

    Die Valianische Stadtwache wird sicher nicht erfreut sein wenn man in dieser Sache herumstochert. Die Erfahrungen als vor einigen Jahren etwa zwei Dutzend Ghule plötzlich auf die Straße herausbrachen haben die wenigsten vergessen.

    Eventuell lässt sich eine der Magiergilden oder auch der ein oder andere Tempel darauf ein hier nach dem Rechten zu sehen.

    Eine wagemutige Gruppe kann es aber auch gerne alleine, ohne Duldung der Oberschicht versuchen. Ich finde so etwas immer noch etwas mehr belohnungswürdig als wie wenn man immer einen "Auftraggeber" braucht.

     

    Es gibt auch noch die Möglichkeit das der Gelehrte einfach nur seinem Gott neue Opfer zuführen will und weit entfernt von Candranor Gold-gierige Abenteuer anheuert welche von den Ghulen zerrissen werden sollen. Aber wenn man zu oft die eigene Gruppe durch den Auftraggeber in die Pfanne hauen lässt werden sie keine Aufträge mehr annehmen.

     

    Noch eine kleine Erweiterung:

     

    Die Höhle unter der Arena

    Tatsächlich ist die Höhle unter der Arena seit einigen Jahrhunderten einer kleinen Gruppe von Okkultisten bekannt. Mehrere Gänge wurden von Sklaven aus einigen Behausungen oder gar von öffentlichen Brunnen in Richtung der Arena getrieben um einen Zugang zu der großen oberen Kammer – der „Blutgruft“ zu bekommen. Derzeit sind vier noch gebrauchsfähig. Einer mündet in einen Brunnen (den Nothun Brunnen – die Okkultisten kennen den neuen Gang nun) unweit der Arena. Ein weiterer in den Keller einer Bäckerei - niemand in dem Gebäude weiß davon. Diese beiden sind nur Notausgänge sollte der Kult auffliegen. Die zwei anderen führen in Wohnhäusern in welchen Okkultisten Wohnen. Einige andere Ausgänge sind verschüttet und jeder der vier derzeit benutzen Zugänge kann leicht einstürzen wenn man weiß an welcher Stelle man gegen die Stützpfeiler schlagen muss.

     

    Eigentlich immer befinden sich vier Okkultisten in Zugängen Blutgruft. In regelmäßigen Abständen suchen sie die Ausgänge auf und schauen dort nach dem rechten. Auch die vielen (16) anderen Gänge welche aus der Blutgruft abgehen und ehemalige Ausgänge waren oder sein könnten werden regelmäßig kontrolliert. An jedem der eigentlichen Eingänge sind Ghule angekettet welche man auf den Friedhöfen gefangen hat und die man durchfüttert.

    Die Blutgruft selbst ist eine unterhalb der Arena gelegene Gruppierung von einigen Räumen mit vielen auch, größeren Verbindungen. Alles ist leicht abschüssig zur Zentralen Hauptkammer. Es sieht sehr wohl nach Echtsteinmauern aus, gebaut mit gewaltigen Quadern doch haben diese im verlauf der Jahrhunderte wieder eine etwas natürlichere Form und Färbung erhalten.

     

    In der Hauptkammer liegen Reste der Grundsteinlegung der ersten Arena. Auch der ehemals weiße Marmor ist mittlerweile rostrot geworden, trotzdem kann man die Götter der ersten Grundsteinlegung erkennen. Auch solche welche heute nicht mehr im Valianischen Pantheon beheimatet sind.

    Ebenso in der Zentralen Kammer fällt ein Schlund in den Boden hinab. kleine Rinnsale fließen in den Schlund der fast schon etwas organisch rotes hat. Über dem Schlund ist ein großer Stein in der Decke eingelassen an welchem zentral über der Mitte des Schlundes eine einzelne steinerne Öse befestigt ist. Durch diese Öse ist immer ein Seil gespannt welches an zwei gegenüberliegenden Wänden festgebunden ist.

     

    An einigen Stellen des Außenbereiches sind Teile der Höhle mit Bretterverschlägen ausgekleidet. Reichlich mit Obszönen, Gotteslästerlichen oder einfach nur Grotesken Stickereien verzierte Vorhänge verschleiern weiter die Ausmaße der eigentlichen Höhle.

    Der Geruch von frischem Blut liegt in der Luft, etwas metallisch, etwas süßlich aber auch teure Kräuter sind heraus zu riechen. Fackelhalter, welche in den Fels gehauen sind oder Nischen für Öllampen ermöglichen es alles zu erleuchten. In der Regel ist hier aber finsterste Nacht.

     

    Einmal in der Woche treffen sich die Priester hier für Rituale, einmal im Monat ist ein größeres Fest, welches abgestimmt wird mit den anderen Festen in Chandranor - damit auch niemand merkt das einige der Stadt Honoratioren bei diesem Finsteren Riten teilnehmen. Bei diesen Festen wird dann auch hier unten alles hell erleuchtet. über den Ring in der Zentralen denke lassen einige Sklaven ein Opfer in die Tiefe bis es ihnen aus der Hand gerissen wird. Meistens zieht man den Rest des Seiles dann heraus und es ist abgerissen, ab und an hängt aber noch ein Fuß in einer Schlinge, was grölend zur Kenntnis genommen wird. Drogen und Alkohol fließen in Strömen. Rings um das Loch vergnügen sich Paare im Liebesspiel und es kommt schon vor das sie den Halt dabei verlieren und in den Schlund stürzen unter dem Gelächter der anderen Anwesenden. Das Spiel mit der Gefahr ist auch für einige Tänzer die um den Schlund Tanzen vorhanden. Ab und an wird von den am Rand stehenden Priestern jemand heraus gedeutet der dann über den Schlund springen muss.

     

    Trifft er das Seil ist das meistens für ihn tödlich, erlöst aber auch das Opfer schneller von seinen Qualen. Gelingt der Sprung stürzt er meistens zwischen die Leiber der sich Liebenden und löst unter diesen ein schreiendes Abrutschen aus. Selten gelingt ein meisterhafter Sprung und dann darf sich der Springer der Gunst, wenn nicht der finsteren Götter dann zumindest der Priesterschaft, gewiss sein.

     

    Während dieser Orgiastischen Opferfeste tragen die Teilnehmer nur teuerste Stoffe und zeigen möglichst viel Schmuck. Wichtig ist hierbei auch eine Maske welche mindestens die Augenpartie, besser das ganze Gesicht verhüllt.

     

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    Sicher kann man diese Höhle auch unter jede andere Arena legen welche Jahrelang benutzt wurde.

    Gegebenenfalls muss man das Phaenteon ersetzen.

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