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Belchion

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Beiträge veröffentlicht von Belchion

  1. Hallo!

     

    Hier ist auch eine Kreatur der Wüse, allerdings nicht unbedingt dazu gedacht wirklich den SpFs zu begegenen...

    Allerdings kann man sie durchaus als Schrecken in eine spannende Schatzsuche in der Wüse einbauen oder auch als allgemeines Schreckgespenst.  devil.gif

     

    Die Sandrose

     

    Der Ursprung dieses Wesens ist im Dunkel der Zeit verschollen, es gibt verschiedene Geschichte die ihre Herkunft erklären wollen. Einige behaupten die Seemeister hätten sie als eine Art Geheimwaffe erschaffen, andere als Rache eines finsteren Dämonen.

    Einige Gelehrten vermuten dass es sich im den Bewohner einer Elementarwelt des Feuers und der Erde handele, der aus irgendwelchen Gründen auf Midgard gestrandet ist.

     

    Die schönste Geschichte gibt ihre allerdings eine andere Herkunft - der Streit zwischen den Herrschern zwei langer vergessener Städte. Denn der Herrscher von Ti'Hamin ließ einen Kanal bauen der alles Wasser von den Feldern Yayawes zu seinen eigenen umlenkte.

    Als nun die Stadt sehr unter er Dürre litt überwand sich Leokapitra, die Herrscherin Yayawes und bat ihren Feind um Gnade. Er aber sandte nichts als einen Rosenstrauch, mit der höhnischen Aufforderung er würde ihr helfen wenn sie diesen Strauch zum Blühen bringe.

    Voller Zorn rief sie die dunklen Mächte und beschwor in deren Namen folgenden Fluch:

    Möge diese Rose, oh Jimopus, auf dich zurückfallen, auf dass dein Reich ebenso vertrockne wie meines! Sollen ihren Blüten deine Schönheit und dein Herz zeigen!

     

    Kaum hatte sie diese Worte gesprochen da erblühte die Rose, ihre Blüten aber waren aus Stein. Ein schwerer Wind kam auf und wehte den Busch mit allem davon, in Richtung des verhassten Feindes.

    Heute erinnert nichts mehr an diese beiden alten Reiche, und an ihrer Stelle befindet sich heute eine Wüste. In ihrer Mitte aber lauere immer noch die Sandrose, die nun der Wächter der Schätze der untergegangen Reiche ist.

     

    Tatsächlich hat eigentlich noch nie jemand die Sandrose gesehen und davon erzählt, aber wenn ein trockener Wind weht und sich ein Schatten am Horizont entlangzieht, in einem Gebiet in dem es kaum Oasen gibt, was sonst soll es sein als dieser böse Geist...

     

    Das einzig schöne an der Sandrose sind die Enden ihrer Tentakel, die wie steinerne Rosenblüten aussehen. Der Anblich einer Sandrose ist furchterregend - eine Sandsäule von etwa 10m Höhe, aus der 10 Tentakel mit den erwähnte Rosenblüten heraus wachsen.

    Wenn sich erst einmal jemand in ihren Tentakeln verfangen hat, so ist er verloren, innerhalb von Minuten ist nur noch Staub von ihm übrig.

    Doch nicht nur aus Lebewesen, auch aus allen anderen organischen Gegenständen entzieht sie Wasser. Zu allem Unglück verpulvert selbst Stein unter ihrer Berührung und selbst der beste Stahl wird spröde und nach wenigen Berührungen unbrauchbar.

    Ja, selbst die meisten bekannten Zauber versagen.

    Aufgrund ihres Wesens ist es unmöglich ihr mit Wasser, Feuer, Erde oder Säure beizukommen oder auch mit Zaubern die die gleichen Effekte wie diese Stoffe hervorrufen. Sie scheint allerdings gegenüber Luft verwundbar zu sein, was auch der Grund sein dürfte, weshalb sie sich normalerweise eingräbt, und auch Kälte scheint ihr nicht sonderlich gut zu bekommen.

    (Also wirken nur Zauber mit dem [Re]Agens Eis oder Luft)

     

    Wenn es gelingt die Sandrose zu vernichten, bleibt von ihr nur das gestohlene Wasser und eine Wüstenrose, ein wertvoller Edelstein, übrig.

    Das Wasser bildet auf dem Boden einen See und versickert recht schnell, der Körper der Sandrose, der eigentlich nur aus Sand besteht, verstreut sich, den Naturgesetzen gehorchend, in alle Winde.

     

    viele Grüße

     

    Onno

  2. Zitat[/b] (Bethina @ März. 18 2003,13:38)]seuuuuuuuuuuuuuuuuufz,soo  romantisch   inlove.gif  inlove.gif  inlove.gif

    Huhu, ich bin der Frühling!

    Alle schmelzen unter meinem Werk dahin biggrin.gif

     

     

    Zitat[/b] (Bethina @ März. 18 2003,13:38)]

    Bethina, die jetzt geht und ihren HJ küsst !

    Dann hat sich die ganze Arbeit mit dem Forum für ihn ja doch gelohnt wink.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

  3. Hallo!

     

    Also, wenn ein bestimmer Spieler darauf ausgelegt ist etwas zu schmieden solltest du das auch zulassen. Das ist so wie mit dem Thaumaturgen - der darf schließlich auch irgendwann Gegenstände basteln.

    Vielleicht kann man das mit dem Schmieden als "Lernzeit" berechnen - er besucht einen Meisterschmied (den zu finden kann ja ein eigenes Abenteuer sein) und während die anderen Fischen auf +18 steigern lernt er halt die Grundlagen des Schmiedens...

    (In "Hexenzauber und Druidenkraft" gibt es doch auch die Vorstellung der moravischen Schmiedemeister, ich denke da könntest du dich ein wenig inspirieren lassen)

     

    Ich hatte das Problem noch nicht, aber ich denke so in der Art würde ich es lösen.

     

    viele Grüße

     

    Onno

  4. Hallo!

     

    Im großen und ganzen habe ich nichts dagegen die SpFs auch mächtigere Waffen in die Hand zu drücken, solange es denn passt und stimmig ist.

    (Das heilige Drachentöterschwert sollte schon auch wertemäßig seine Macht ausdrücken, sonst ist es einfach lächerlich)

     

    Ich mag auch die Artefakte die man nach und nach "freischalten" kann. (Die also mit engerer Bindung zu dem Benutzer besser werden)

     

    Ich mache mir eher Sorgen über ein Zuviel an magischen Dingen als über die Macht einzelner - denn auch ein Schwert* (+2/+4) ist nur ein Schwert. Ich finde es schlimmer wenn ein SpF ein dutzend "kleinerer" Waffen mit sich rumschleppt, die allesamt magisch sind.

     

    viele Grüße

     

    Onno

  5. Zitat[/b] (Einskaldir @ März. 17 2003,10:50)]

    gefällt mir sehr gut ! thumbs-up.gif

     

    Zitat[/b] (Max-Lou @ März. 17 2003,14:47)]gefällt mir auch sehr sehr gut inlove.gif

     

    Wunderbar! Das freut mich!   cheesy.gif

     

    Zitat[/b] (Max-Lou @ März. 17 2003,14:47)]aber nur mal so ne frage, alfarkönigin? Meinst du damit die "alfar" also die "urelfen" auf ihrer heimatwelt??

     

    Ja, ich meine die Urelfen auf ihrer Heimatwelt.

    Ich habe die Königin im Arkanum bei den Vorstellungen der Mentoren gefunden und sie aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit der Feenkönigin aus den irdischen Märchen genommen.

    (Ursprünglich hießen die Figuren etwas anders weil ich sie auf einer selbsausgedachten Welt angesiedelt hatte. Ich habe alles für Midgard ein wenig angepasst.)

     

    @Einskaldir: Ich hoffe du hast viel Spaß mit der Feder!

     

    viele Grüße

     

    Onno

  6. Erstellt

    Hallo!

     

    Ich habe einen kleinen, feinen magischen Gegenstand zur Hand und wollte ihn hier einmal vorstellen.

    Er eignet sich nicht unbedingt für den ständigen Gebrauch, ist im Kampf nicht sonderlich nützlich, kann aber als Grund für Abenteuer herhalten, in mehrfacher Weise.

     

    (Anmerkung: Dies ist der Onesikrites der auch bei der Vorstellung von Bakchylides im Nikostria Forum erwähnt wird)

     

    Onesikritis Federkiel

     

    Eine wunderschöne Feder, die in einem sanften, warmen Goldtönen schimmert. Ihre Spitze dreht sich in sich selbst, ohne dabei aber beim schreiben zu stören. Sie gehörte dem Barden Onesikrites, welcher sie von einem Papanvogel als Danke für seine wunderbaren Lieder erhielt.

    Denn Onesikrites spielte jeden Morgen ein Lied auf das Leben, zur Begrüßung für den neuen Tag, wobei er eines Tages bemerkte daß ein Vogel mit ihm gemeinsam musizierte. Zuerst konnte er ihn nicht sehen, doch endlich, am Morgen des Aufbruchs, zeigte er sich und ließ eine seiner prächtigen Schwanzfedern zurück.

     

    Onesikrites ließ sie später verzaubern, so daß sie nicht verschmutzt und die Tinte während des Schreibens nicht spritzt und im Kiel nicht verklumpt, denn Onesikrites wollte sie nutzen um das Herz der Alfarkönigin Tiathlannea zu erobern. (ABW 3)

    Die Feder ist unempfindlich gegen Feuer, überhaupt ist sie äußerst widerstandsfähig. Wenn man es nicht gerade darauf anlegt wird man sie kaum zerstören können. (Onesikrites wollte verhindern daß die Feder auf seinen Abenteuerreisen versehentlich zerstört wird ) (ABW 7)

     

    Doch durch Onesikrites unglückliche Liebe zu Tiathlannea und seinem schrecklichen Ende in den Katakomben unterhalb Thallassas ist die Feder mit einem Fluch belegt. Um genau zu sein ist Onesikrites Seele in der Feder gebunden.

    Jeder der nur einen Text mit dieser Feder verfasst verliebt sich unsterblich in die nächste Person die seinen körperlichen und geistigen Vorstellungen für eine romantische Liebe entspricht. Dies entspricht den Auswirkungen eines "Liedes der Liebe" das auf den Benutzer der Feder gesprochen würde und lässt sich auch auf die gleiche Weise beenden.

    (Sollte der Schreiber bereits verliebt sein, so verliebt er sich zusätzlich in eine weitere Person. Außer natürlich die große Liebe ist die nächste gesehene Person - dann passiert gar nichts) Wenn das erste mit der Feder verfasste Schriftstück ein persönlicher Liebesbrief war ist der Schreiber gegen den Fluch gefeit.

     

    Außerdem besteht die Gefahr daß Oresinkrites durch seinen Einfluß auf den Schreiber das Gedicht nicht dessen, sondern seiner Liebe (also Tiathlannea) widmet. (Immer wenn beim Versuch ein Liebesgedicht -brief oder was auch immer zu schreiben eine "1" fällt - das Gedicht ist zwar wundervoll, aber der falschen Person gewidmet. Dann ist nur zu hoffen daß nicht zufällig die falsche Person den Brief in die Hände bekommt)

     

    Die Anwesenheit Onesikrites hat auch vorteilhafte Folgen, denn jemand der mit dieser Feder schreibt macht keinerlei Fehler, auch ist seine Schrift sauberer als gewöhnlich. Mit dieser Feder geschriebene Texte klingen prosaischer, verständlicher oder fesselnder als der Schreiber sie für gewöhnlich zu verfassen vermögte, je nachdem was er gerade zu Papier bringt. (Dadurch erhält er +4 auf seine Sprachbeherrschung)

    Dies gilt allerdings nur für Texte die der Erbauung und der Freude dienen, ein Aufruf zu Gewalt oder Haß der mit dieser Feder geschrieben wird gerät hingegen äußerst stümperhaft. (In diesem Fall -4 auf Sprache)

     

    Es ist jederzeit problemlos möglich sich von der Feder zu trennen, anders als die meisten verfluchten Gegenstände kehrt sie nicht zum Träger zurück. Andererseits wird der Verliebte seinen Zustand auch nicht auf die Feder zurückführen. Vielmehr wird er ihre besonderen Fähigkeiten in seinem Ringen um die Liebe der Geliebten zu schätzen wissen.

     

    Jede Person kann nur einmal von diesem Fluch betroffen werden, dafür ist der Fluch dauerhaft - die einmal entflammte Liebe wird mit der Zeit natürlich. Selbst Onesikrites Bannung (durch dreimaliges "Bannen des Bösen" durch einen Priester des Jakchos auf die Feder) oder die vollständige Zerstörung der Feder beendet die Verliebtheit nicht, um dies zu berwerkstelligen gibt es nur drei Möglichkleiten:

     

    + "Austreibung des Bösen" als Wundertat auf den Verfluchten direkt nach Beginn des Fluches

    + Wenn der Verfluchte die Fähigkeit zu lieben verliert.

    + Wenn die Wirkung des Fluches ein Paar auseinandergebracht hat kann der Fluch gebrochen werden wenn der verlassene Partner den Verfluchten unter besonders romantischen Umständen küsst.

     

    Um Onesikrites Fluch entgültig zu brechen muß die Feder von wenigstens einer Träne Tiathlanneas benetzt werden, entweder durch ein Gedicht welches mit der Feder verfasst wurde oder über das bedauernswerte Schicksal des jungen Barden. Wenn dies geschieht ist Onesikrites Geist erlöst und wird endlich in das Jenseits eingehen.

    Leider verliert die Feder dadurch auch ihre restlichen magischen Eigenarten und brennt aus, wobei sie von kleinen blauen Flammen verzehrt wird.

     

    Ich hoffe auf Kommentare!

     

    viele Grüße

     

    Onno

  7. Zitat[/b] (Odysseus @ März. 12 2003,01:41)]Trotz aller Beispiele sollte man aber bedenken, daß die Waelinger wohl das abergläubischste Volk sind, welches auf Midgard wandelt. Bei ihnen dürfte es nur sehr wenige Hexer geben...  notify.gif

    Man sollte auch nicht vergesen daß gerade Spielfiguren häufig die Ausnahmen in ihrer Heimat sind und deswegen auf Abenteuerfahrt ziehen.

    Von daher würde ich einem waeländischen SpF durchaus andere Mentoren als Kjull erlauben (mit all' den Problemen die daraus erwachsen) aber darauf achten daß waeländische NSpF a) selten Hexer sind und b) dann im Normalfall Kjull als Mentor haben.

     

    viele Grüße

     

    Onno

     

     

     

     

  8. Hallo!

     

    ich würde ja vermuten daß die Seite von einer bösen weltverschwörerischen Sekte erstellt wurde um den Betrachtern das Gehirn zu waschen und sie dann dazu zu zwingen weitere Betrachter auf diese Seite zu locken um somit die Weltherrrschaft an sich zu reißen. uhoh.gif

     

    Aber zum Glück gibt es ja keine Weltverschwörung und somit ist die Seite bestenfalls eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahem für Psychologen  cheesy.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

  9. Hallo!

     

    Ich denke im Waeland dürften auch Sturmgeister (also Luftelementare oder entsprechend gesinnte Dämonen) als Lehrmeister auftauchen.

    Auch Rabe sollte eine Möglichkeit sein, dem wird in der nordischen Mythologie schließlich auch eine wichtige Rolle eingeräumt. Aufgrund der Verbundenheit einiger waeländischer Sippen mit der See wären vielleicht auch noch Wasserelemtare oder Meerdämonen möglich.

     

    Das sollte man dann aber wirklich abstimmen, ein Veidare eher Rabe oder Luftgeist, Aeglier oder Godren eher Wassergeister.

     

    Kjull wird zwar am ehesten ansprechbar und willig sein, aber ich würde ihn ehere als waeländische "Zulage" denn als einzigen möglichen Mentor sehen.

     

    Im Waeland gibt es schließlich nicht nur Schnee und Eis!

     

    viele Grüße

     

    Onno

  10. Hallo!

     

    Also ich finde Rosendorns Vorgehen gut und verstehe nicht warum daß nur mit ständig wechselnden Gruppen so gehen soll.

     

    Wenn ich mich beispielsweise entscheide meine Kampagne auf Nahuatlan zu beginnen, weil ich dafür unglaublich gute Ideen habe, macht es wenig Sinn einen fanatischen Ordenskrieger Xans zu spielen. Der Spieler dürfte entweder schnell die Lust an der Figur verlieren oder sich ständig neue auswürfeln.

     

    Hier ist es eine regionale Begrenzung der Klassen, aber das ganze geht natürlich auch in anderer Hinsicht, etwa für Stadt/Wildnis.

     

    So spielt z.B. ein Freund von mir eine Kampagne in der alle SpFs Mitglieder einer Gauklertruppe sind. Die Spieler finden es toll, trotz der Einschränkung "Eure Figur muß in eine Gauklertruppe passen".

     

    Ja, es ist eine Einschränkung, aber es ist keine Festlegung.

    Es ist genau die gleiche Art von Einschränkung die man auch beim Verwenden eines bestimmten Settings hat. Und genau wie man sich auf ein Setting einigen muß, kann man auch innerhalb dieses Settings bestimmte Einschränkungen treffen.

    Und so wie ich Rosendorn verstanden habe tut er nichts anderes.

     

    Ja, ich finde es extrem schlecht einem Spieler eine bestimmt Figur zuzuweisen, aber ich halte es als SL für angemessen bestimmte Einschränkungen zu vergeben.

     

    Aber ansonsten halte ich es für die normale Vorgehensweise des Besprechens bevor man eine neue Kampagne beginnt, damit jeder sich etwas darunter vorstellen kann und alle zumindest zum Teil auf ihre Kosten kommen. Denn auch mir als SL liegt nicht alles und jedes.

     

    viele Grüße

     

    Onno

  11. Hallo!

     

    Mir ist gerade eingefallen - man kann die Truhe auch wunderbar gegen die Gruppe einsetzen. Stellt euch einmal vor, sie werden losgeschickt den grünen Löwen, einen wertvollen Smaragd, zu stehlen.

     

    Sie finden heraus daß er von einer Karawane bewacht wird, und eines der Kamele hat ständig vier Wächter um sich herum, wird nie aus den Augen gelassen und trägt bloß eine kleine Truhe.

     

    Was werden sie in dieser Kiste wohl erwarten?

    Und was wird ihr Auftraggeber erwarten?

    Und vor allem: Was wird er tun wenn der Smaragd sich auflöst nachdem er ihn aus der Truhe genommen hat um ihn in seine Vitrine zu legen...  sly.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

  12. Hallo!

     

    Die Frage nach den Kulturbeschreibungen ist zwar schon ein bißchen her, aber ich muß sagen daß mich die "exotischen" Kulturen schon mehr interessieren als die "europäischen".

     

    Für die europäischen findet sich auch in vielen anderen Systemen, Abenteuern und so weiter was, für die exotischen ist allgemein kaum etwas zu finden.

     

    Deshalb habe ich mir z.B. Nahuatlan gekauft, und aus den gleichen Gründen würden mich auch Minangphit interessieren.

     

    Mein eindeutiger Liebling unter den Regionen ist Morovad.

    Die bereits vorgesehenen Erainn und Clangadarn Bücher interessieren mich hingegen kaum.

     

    viele Grüße

     

    Onno

  13. Hallo!

     

    Also, ich mag es eigentlich gerne wenn es neben den ganzen Menschen auch etwas exotischeres gibt. Elfen sind normalerweise nicht so ganz mein Fall, aber Zwerge ung Gnome werden immer wieder gerne genommen.

     

    Ansonsten sehe ich keinen allzu großen Unterschied in der Fremdartigkeit zwischen einem Tolcanipriester aus Huatlan und einem Elfen aus Moravad. Beides ist von mir so weit entfernt wie der Meeresboden vom Mond turn.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

     

     

     

     

  14. Zitat[/b] (Max-Lou @ Jan. 25 2003,18:29)]hmm, ich überlege gerade wo ich das mit dem nichtlügen her habe.  confused.gif

    Hast du vielleicht den Roman "Die Bedrohung" von Hohlbein gelesen? Da können Elfen nicht lügen, sind dafür aber sehr gut darin etwas indirekt zu sagen (so daß man es nicht versteht) und vor allem sehr gut darin Lügen zu durchschauen. wow.gif

     

    Und, wenn ich es mir einmal so überlege, ich meine das mit dem Elfen und "nicht lügen können" auch schon häufiger (bei verschiedensten Schriftstellern) gelesen zu haben...

     

    Könnte also sein daß du es unbewußt in die Midgard Beschreibung hineininterpretiert hast...

     

    viele Grüße

     

    Onno

  15. Zitat[/b] (Wiszang @ Juni. 12 2002,11:01)]Gibt es eigentlich auch ein Wort für die entgegengesetzte Richtung? Die Fraktion, die "Feuerfinger" für einen starken Kampfzauber hält und magische Waffen (+1/+0) nur so ab Grad 10 vergibt (auf den man sowieso nicht kommt?)

    Hallo!

     

    Ja, dafür gibt es einen Namen, ist gerade bei DSA sehr geläufig: Der Losergamer *.

     

    Das schwarze Ohr hat einmal eine lustige Satire über das Thema geschrieben, zu finden unter: http://www.das-schwarze-ohr.de/texte/powergamingartikel.htm

    (Der Artikel lässt sich problemlos ohne DSA Kenntnisse verstehen.)

     

    Ansonsten hier noch meine Meinung zum Thema: Powergamer ist der, der versucht seinen Helden zu optimieren, ohne Rücksicht auf Mitspieler, Hintergrundwelt und Kampagne. Mit einer Figur eine hohe Stufe zu erreichen ist kein Powergaming, denn Powergaming ist eine Art zu spielen und nicht vom Grad abhängig.

     

    viele Grüße

     

    Onno

     

    *Aufgrund Donks Hinweis berichtigt, nicht daß ich andere mit meiner Unfähigkeit loose und lose zu unterscheiden anstecke...

     

     

     

     

  16. Hallo!

     

    Also, ich denke daß, je nach Monster, schon eine der Fertigkeiten passt.

     

    Für einen Golem etwa Sagenkunde (Weil es eine alte Erzählung darüber gibt wie Heiliger X vor 586 das Problem löste) oder Zauberkunde (Weil in einer theoretischen Abhandlung über Golems, die in der Bibliothek rumlag auch deren Schwächen beschrieben wurden)

     

    Bei einem Troll kann es auch Landekunde (Waeland) sein, weil schließlich jeder weiß das Kaltes Eisen gegen alles übernatürliche hilft. (Zumindest in Waeland) wink.gif

     

    Ansonsten würde ich sagen: Die SpFs wissen es gar nicht, sondern müssen irgendwie drauf kommen. (Verdammt, alle Waffen prallen ab, aber er scheint zurück zu zucken wenn Ardonor mit der Fackel auf ihn zugeht...)

     

    Notfalls kann man ja auch noch die Geheimtaktik der Saotomes aus Ranma 1/2 anwenden wink.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

  17. Ich denke das Artefakt sollte einen Namen erhalten, auch wenn es nicht absichtlich erschaffen wurde. Schließlich wurde die "Ente" von ihrem Hersteller auch nicht Ente sondern 2CV genannt, oder?

     

    Und wenn man nach etwas gefragt wird antwortet man doch auch gerne kurz.

    (Was hast du denn da für eine Kugel?

    Oh, die ist seltsam, die habe ich in dem Kessel gefunden in dem die Lurche von meinem Meister drin waren bevor der sich in die Luft gesprengt hat.

    [Der leicht angetrunkene Philosph vom Nachbartisch] Der Stein der Frösche sozusagen)

     

    Und schon hat so ein seltsames Gerät einen Namen mit dem man auch noch angeben kann. smile.gif

     

    viele Grüße

     

    Onno

  18. Hallo!

     

    Ich habe mal eine Geschichte zu einem besonderen Ort geschrieben, sie ist allerdings aus mehreren verschiedenen Sagen zusammengesetzt.

     

    Zitat[/b] ]

    Die Geschichte des Klagesteins

    Ein junger Mann steht an der Klage, ein Wandergeselle, wie man an seiner Kleidung sehen kann. Schon eine Zeit lang sieht er in das Wasser. "Seltsam", sagt er, mehr zu sich selbst, "daß dieser Fluß Klage heißt, wo er doch dieses trockene Land wässert."

    "Nun", hört er plötzlich eine Stimme hinter sich, "kennt ihr denn nicht die Geschichte der Klage?" Der Geselle dreht sich um und sieht den Sprecher an. "Nein, ich habe sie noch nie gehört." Er mustert dabei seinen Gegenüber genauer. Es ist eine ältere Frau, in der typischen Tracht. Sie fängt an zu sprechen: "Mir deucht, ich muß sie euch dann wohl erzählen. Also, hört zu." Und sie begann mit der Geschichte.

     

    Vor langen Jahren litten die Bewohner der heutigen Grafschaft Klagestein unter einer starken Dürre. Schon normal gab es hier nicht viel Regen, doch in jenem Jahr war es besonders schlimm. Das Korn vertrocknete auf den Feldern und die Kühe gaben vor Durst keine Milch mehr. Viel Vieh kam vor Hunger und Durst um.

    Dazu kam noch eine schreckliche Seuche, welche vielen der geschwächten Menschen das Leben kostete.

    Ein Bauernsohn, Klaas aus Birkenfeld, verlor seinen Hof und seine Familie. Enttäuscht dachte er: "Die Priester und Magier konnten uns nicht helfen, nur unser Geld haben sie genommen, doch Wasser haben wir noch immer nicht. Ich will losziehen und sehen ob ich nicht die Steine mit unseren Leid zum weinen bringen kann."

    Es blieb nicht lange bei dem Gedanken, noch am selben Tage machte er sich auf den Weg in die Berge. Er nahm nichts mit, außer etwas essen und trinken, kaum genug für zwei Tage und einem schweren Stecken als Wanderstab und Waffe.

    So kam er die ersten beiden Tage gut voran, doch je länger seine Reise dauerte, um so erschöpfter wurde er.

    Schließlich, am Abend des dritten Tages seiner Reise blieb er unter einem großen Stein erschöpft sitzen. Er dachte bei sich: "Das Gebirge ist noch weit und der Wasserschlauch leer, wenn du diesen Stein nicht erweichen kannst war deine Reise umsonst."

    Er setzte sich bequem hin und erzählte dem Stein sein Leid und das Leid des Landes und seiner Bewohner. Schon während er erzählte konnte man ein leises Knirschen im Stein hören, doch als er geendet hatte brach der Stein in der Mitte auf und fröhlich strömte das Wasser aus ihm heraus. Doch mit dem Wasser kam noch etwas anderes, eine junge Nixe ließ sich plötzlich vor dem jungen Bauernsohn sehen und sprach ihn an: "Junger Klaas, um Wasser hast du gebeten und Wasser hast du erhalten. Doch es ist nur ein kleines Labsal für dieses verwunschene Land. Denn ein garstiger Zwerg hortet all das Wasser in den Bergen, wenn du das Land retten willst mußt du ihn besiegen und die gefangenen Wasser befreien. Willst du das tun?"

    Der junge Bauernsohn stand verdattert da, der Liebreiz der Nixe benebelte seine Sinne. Noch bezaubert sagt er schließlich: "Ja, ich will es tun."

    "Gut", antwortete die Nixe, "doch sei gewarnt. Wenn du die Höhle erreichst werden dich kleine Wesen, mit roten Augen und verfilzten Haaren angreifen. Das sind die Helden die vor dir versuchten den Zwerg zu besiegen. Wenn du sie besiegst gelangst du in eine Höhle. Dort wirst du den Zwergen auf einem Thron sitzen sehen. Der Zwerg wird dich nach deinem Begehr fragen. Antworte ihm: "Ich möchte den wertvollsten deiner Schätze." Dann wird er dich in eine Kammer führen, die vom Boden bis zur Decke mit Silber gefüllt ist und dir anbieten, daß du nehmen kannst, was du willst. Doch du mußt antworten: "Wahrlich, diese Kammer ist voller Reichtum, doch ich begehre den wertvollsten eurer Schätze." Nun wird er dich zuerst in eine ebensolche Kammer mit Gold, dann in eine mit Juwelen führen, doch du mußt jedesmal dasselbe sagen.

    Danach wird er dich in einer unscheinbare Kammer führen, in der ein schäbiger kleiner Wasserschlauch liegt. Verlange nur diesen. Und ich rate dir, höre auf meine Worte, denn sonst wird es die schlecht ergehen." Mit diesen Worten verschwand die Nixe.

    Klaas dachte bei sich: "Nun, für heute bist du genug gereist, ruhe dich erst einmal aus, morgen ziehst du dann los." und legte sich schlafen.

    Am nächsten Morgen wachte er durch sein Magenknurren auf. "Oh je", dachte er, "wie soll ich den Zwerg nur mit leeren Magen besiegen? Ich komme ja nicht einmal zu seiner Wohnung." Doch die Nixe hatte an ihn gedacht, auf einem Stein war ein fertiges Mahl vorbereitet, und daneben war genügend Proviant für eine lange Reise.

    Nachdem er seinen Hunger und Durst gestillt und den Proviant eingepackt hatte machte er sich auf den Weg. Er wanderte munter in den Tag hinein, frohgemut, daß er den Zwerg schon fände. Er wanderte viele Tage, bis er schließlich ein Gebirge erreichte. Da er nicht wußte wo lang, folgte er einem Pfad, der weiter in die Berge führte. Schließlich kam er zu einer Höhle. Kaum betrat er sie, wurde er von einigen ausgezehrten Gestalten angegriffen, deren Augen rot leuchteten und deren Haar verfilzt war. Doch mühelos schlug er sie alle nieder. Weiter folgte er dem Pfad in die Höhle.

    In der Höhle war es gar prächtig ausgestattet. An den Wänden waren lauter Wasserspiele, von glitzernden Edelsteinen gingen seltsame Lichter aus, der Fußboden war ganz von weißen Marmor. In der Mitte der Höhle stand ein großer Thron, ganz aus Gold gefertigt.

    Auf ihm saß eine kleine Gestalt, ganz in Gewänder aus teuren Stoffen und Pelzen gehüllt und auf dem Kopf trug sie eine goldene Krone.

    "Ahh, ich habe Besuch", sprach der Zwerg, denn um niemand anders handelte es sich, "was wünscht du von mir?" Wie ihm aufgetragen antwortete Klaas: "Ich möchte den wertvollsten eurer Schätze."

    "Nun. dann komm." Der Zwerg führte ihn in eine Kammer, die war so groß wie eine Scheune und über und über mit Silber gefüllt. "Nimm dir soviel du tragen kannst, denn nur wenigen gelingt es zu mir zu kommen." Doch Klaas antwortet: "Wahrlich, diese Kammer ist voller Reichtum, doch ich begehre den wertvollsten eurer Schätze."

    Da sah der Zwerg erstaunt, nickte aber und führte ihn in eine weitere Kammer, die war doppelt so groß wie die erst und über und über mit Gold gefüllt. Wieder bot der Zwerg ihm an, mitzunehmen soviel er tragen könne, doch wieder sagte Klaas den ihm von der Nixe gegebenen Satz.

    Da führte der Zwerg ihn in eine dritte Kammer, die war doppelt so groß wie die erste und die zweite zusammen und sprach: "Nimm soviel du willst, und wenn du nichts mehr hast, kehre wieder." Und wieder lehnte Klaas ab.

    Da endlich führte ihn der Zwerg in eine kleine Kammer, kein Schmuck war ihn ihr, sondern nur ein kleiner Wasserschlauch, der zudem halb leer zu sein schien.

    "Das ist mein letzter Schatz, junger Mensch, doch ist es nur ein alter, zerrissener Wasserschlauch. Willst du nicht doch lieber von den Geschmeiden nehmen?"

    "Nein", sagte Klaas, "ich will nur diesen Wasserschlauch."

    Der Zwerg war sehr erbost darüber, aber seine Miene blieb freundlich. "Nun, du mußt sehr dumm sein wenn du die größten Schätze dieser Welt für einen einfachen Wasserschlauch aufgibst, aber sei es so. Doch du mußt müde sein, mache doch Rast bei mir, iß, trink und schlafe bis morgen. Dann ist der Heimweg gleich viel angenehmer." Klaas war verwundert über die Einladung, nahm sie aber dankend an. Es war ein wirklich reichhaltiges Mahl das der Zwerg auftragen ließ, doch jener aß selber nichts.

    Das machte Klaas stutzig, er beschloß nur so zu tun als ob er äße und tränke. Und es gelang ihm, ohne daß der Zwerg etwas davon merkte. Danach tat er, als sei er ungeheuer müde. Der Zwerg führte ihn in eine wunderbar eingerichtete Kammer, mit einem weichen Bett.

    Klaas legte sich sofort hinein und tat, als ob er schliefe, legte sich aber den Stecken unter die Decke.

    Der Zwerg aber, der ihm ein Schlafmittel ins Essen getan hatte, schlich sich des Nachts heran um den Eindringling zu töten und seinen Wasserschlauch zurückzuholen.

    Doch gerade als er im Begriff war zuzustechen fuhr Klaas hoch, nahm seinen Stecken und schlug damit auf den Zwerg ein.

    "So also behandelst du deine Gäste, mordest und raubst sie, wie?", schrie er und prügelte solange auf den Zwerg ein, bis dieser tot war.

    Und mit dem Tod des Zwerges erlosch auch der Zauber der Höhle, wo eben noch ein weiches Bett war lag nun nur noch ein Haufen Steine, aus den Schätzen waren Kiesel und Blätter geworden.

    Erschreckt nahm Klaas den Wassersack und rannte aus der Höhle, und kaum hatte er sie verlassen brach sie hinter ihm zusammen.

    Glücklich dieser Gefahr entronnen zu sein machte er sich auf den Weg zur Nixe, und nach wenigen Tagen erreichte er ihren Stein.

    Doch oh weh, das Wasser floß kaum noch, und die Nixe war verschwunden. Klaas rief sie, doch sie antwortete nicht. Da hörte er neben sich ein Stimmchen: "Lange Beine, lange Arm', doch der Verstand ist furchtbar lahm. Setze doch dein Köpfchen ein, bald wird sie dann bei dir sein." Erstaunt sah er sich um, doch nirgends war ein Wesen zu sehen. "Siehst mich nicht? Ich sitze hier! Auf dem Stein, gleich neben dir."

    Da endlich erkannte er das kleine Wesen auf dem Stein, es war kaum größer als eine Elle, trug bunte Kleidung und eine blaue Zipfelmütze.

    Wieder fing es an zu sprechen: "Ein Wasserwichtel bin ich, Namen ich sag nicht. Du bringst das Wasser aus den Bergen, sollst ein großer Held 'für werden. Doch nun flugs, und eile schnell, gieße den Fluß gleich in den Quell'." Noch etwas verwundert sah Klaas das Wesen an. "Aber ich habe keinen Fluß bei mir", antwortete er. Das Wesen schien über soviel Dummheit entsetzt: "Menschenwesen, törichtes! Was denkst du, in dem Schlauche ist? Silber vielleicht, Juwelen gar? Es ist der Fluß, du großer Narr!"

    "Nun, wenn das so ist..." Klaas nahm den Beutel, öffnete ihn und warf ihn in das Loch im Stein. Doch kaum war dieser drinnen, strömte das Wasser mit aller Kraft heraus.

    Aber wer nicht kam, war die Nixe. "Gräm' dich nicht, junger Geselle, geh nun fort von dieser Stelle. Komm' in zwanzig Jahr zurück, denn dann findest du dein Glück." Mit diesen Worten zog der Wichtel seine Mütze, verneigte sich kurz und verschwand.

    Traurig ging Klaas von dannen. Bis zum Abend hatte er keine Menschenseele getroffen und legte sich erschöpft unter einem großen Baum zur Ruh. Als er am Morgen erwachte dachte er bei sich: "Du hast nichts mehr, geh in die Stadt und sieh, ob du dort Arbeit findest.", und so machte er sich auf den Weg nach Zweebrüggen.

    Doch es begab sich daß sich zu jener Zeit gerade der Kaiser in der Stadt aufhielt. Er war sehr erstaunt über den neuen Fluß, und befahl einem seiner Ritter den Fluß hinaufzureiten und die Quelle und den Namen zu suchen.

    Wie er so den Fluß entlangritt war er sehr erstaunt, denn er traf keine Menschenseele. Verwundert blickte er in den Fluß. "Wo soviel Wasser und so guter Boden ist", sprach er, "da müssen doch auch Menschen wohnen. Jemand muß mir doch seinen Namen nennen."

    Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, da erschien vor ihm ein kleiner Wichtel, mit bunter Kleidung und blauer Zipfelmütze, doch gerade eine Elle hoch. Dieses Wesen sprach den Ritter an: "Den Namen "Klage" trägt der Fluß, weil ihn befreite man aus Verdruß. Reitet weiter noch zwei Tage, einen Manne triffst du dann, den frage." Kaum hatte das Männchen diese Worte gesprochen war es auch schon wieder verschwunden.

    Erstaunt setzte der Ritter seinen Weg fort.

    Und tatsächlich, zur Mittagszeit des zweiten Tages sah er eine einsame Gestalt am Fluß entlangwandern. Er ritt auf sie zu, hielt sein Pferd kurz vor ihr und sprach den Mann an: "Seid gegrüßt, Wanderer, ich bin auf der Suche nach dem Namen des Flusses und dem Grund seines plötzlichen Erscheinens. Man sagte, ihr könntet mir darüber berichten."

    Klaas, denn um niemand anderes handelte es sich, antwortete ihm: "Da habt ihr recht, ich kenne die Geschichte. Setzt euch, eßt gemeinsam mit mir zu Mittag, dann werde ich sie euch erzählen."

    Und so erzählte er die Geschichte, gerade so, wie ich sie euch heute erzählt habe, schloß die Frau die Geschichte.

     

    "Und was ist dann aus ihm geworden?", fragt der Geselle verwundert. Die Frau antwortet: "Nun, der Kaiser ernannte ihn zum ersten Grafen zu Klagestein und gab ihm die Grafschaft Klagestein zum Lehen. Er heiratete nie, und zwanzig Jahre später ist er dann verschwunden, niemand weiß wohin. Es heißt aber, daß er zu der Nixe vom Klagestein zurückgekehrt ist und nun mit ihr über die Quelle wacht."

     

    viele Grüße

     

    Onno

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