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NeaDea

[Abenteuer]"Auf der Reise- von Süd und West"

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Als Alixa wieder den gemeinsamen Tisch ansteuert, schließt sich Garret ihr an.

 

Guten Morgen, ehrbare Dame, gnädiger Herr

begrüßt er lachend Alixa und Truven mit einer tiefen Verbeugung, wie sie sonst nur vor Baronen üblich ist. Er nimmt Platz und spricht beide mit herzlichem Tone an:

Oh wie dankbar bin ich Euch heute früh, dass Ihr Beide mir gestern das Leben gerettet habt. Gestern Abend habe ich zu sehr gefroren und gehungert, als dass ich Euch das sagen konnte. Aber ich habe auch gleich eine große Bitte: ich möchte mit Euch zusammen bleiben und endlich mehr von der großen weiten Welt kennen lernen. Ich bin zwar nicht besonders groß und stark, aber ich kann Euch immer besser gesagt meistens froh stimmen und gut beraten. Darum sei ich das dritte Rad an Eurem Dreirad oder in - ganz poetisch ausgedrückt - unserem neuen Bunde.

 

Nun erst mustert Garret den Fremden, der mit am Tisch sitzt und ihn aufmerksam betrachtet.

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Mit einem Grinsen nimmt Truven Alixas wiederauftauchen und ihre roten Ohren zur Kenntnis. Einen bissigen Kommentar verkneift er sich lieber, um einen neuerlichen Wutausbruch zu vermeiden.

Als Garret am Tisch auftaucht und die beiden übertrieben begrüßt, lacht Truven auf.

"Nun, du verfügst über eine ausgezeichnete Singstimme und in deiner Gegenwart scheint es nicht an Aufregungen zu mangeln. Ich denke, damit passt du bestens in unsere kleine Runde. Willkommen im Trio Infernale...!"

Mit einem kurzen Seitenblick vergewissert er sich, ob Alixa dem wohl zustimmen wird.

"Wir hatten zwar nur vor nach Deorstead zu reisen aber das ist immerhin der Anfang der großen weiten Welt."

Truven deutet auf Lumpazius.

"Das ist übrigens Lumpazius, er ist gestern Nacht aus Thuronsburgh hier angekommen...."

Nach der kurzen Vorstellung des Fremden zwinkert er Garret vielsagend zu.

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Hurra, huraaa!“ ruft Garret, begeistert über die freundlichen Worte von Truven, springt leichtfüßig hoch, wirft seine bunte Kappe in die Luft, die er geschickt wieder auffängt.

„Ich danke Dir für Dein Einverständnis, aber was wird Deine….“ er zögert und sucht nach dem passenden Wort und blickt Alixa mit einer gespielten Demutshaltung an: „äh, Deine Mitstreiterin, ich meine Deine mutige Kampfgenossin sagen?

 

Dann wendet sich Garret auch dem Lumpazius zu und stellt sich vor:

mein Name ist Garret Kendrick. Ich will mit Gesang und Tanz mein Glück versuchen, und was ist Euer Handwerk?

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Auf Truven´s ungestellte Frage zuckt Alixa nur leicht mit den Schultern. Eine ausdrückliche Zustimmung wird er wohl er nicht erhalten.

Als sich Garret dann überladen für seine Rettung bedankt murmelt Alixa leise:

War doch nur Zufall. Wäre dieses fette Schwein nicht gewesen . Sie lässt den Satz unbeendet im Raum stehen und nimmt einen großen Schluck aus ihrem Becher.

Mit einem unergründlichen Seitenblick mustert Alixa Lumpazius, der von Truven vorgestellt wird.

So, so aus Thuronsburgh! Ihr seid nicht zufällig nach uns geschickt worden?

Fragt die Söldnerin geradeheraus, während ihre Hand bereits nach dem Dolchgriff tastet.

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Garret ist froh, dass Alixa keine Einwendungen gegen sein Mitreisen vorbringt, und ohne auf eine Antwort von Lumpazius zu warten, sagt er zu den Beiden:"Ich spüre, dass Ihr es eilig habt, weiterzukommen, aber bitte gebt mir etwas Zeit, das Nötigste zu beschaffen", und grinsend fügt er hinzu: "der Aufbruch kam für mich etwas unvorbereitet." Verlegen setzt er hinzu: "ich habe eigentlich auch zu wenig Goldstücke dabei."

 

Als der Wirt vorbeikommt, geht Garret zum ihm und fragt:" habt Ihr vielleicht Sachen für einen Wandersmann, die Ihr mal in Zahlung genommen habt? Ich bin nicht gut genug auf die Reise vorbereitet und brauche noch so wichtige Dinge wie eine gewaschene warme Decke oder einen kleinen Sack oder so. Ich hoffe, Ihr vertraut mir, dass mein Vetter Euch die Sachen bezahlt." Dann setzt er aber schnell hinzu:"keine Sorge, die Übernachtung kann ich Euch bezahlen!"

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Der bepackte Fremde am Tisch wartet geduldig, bis zwischen den Dreien alles geklärt scheint und wendet sich dann an Alixa.

 

"Ja, Ihr habt Recht, werte Dame, zuallererst soll ich diesem munteren Burschen hier," seine Hand weist auf Garret, der abenteuerhungrig versucht, ein paar Siebensachen zusammen zu stellen,"...eine Nachricht überbringen von seinem Herrn Cousin. Doch dazu hat man mir Grüße mitgegeben für die Reise einer wagemutigen Söldnerin, die Eurem Auftreten nach, Ihr höchstpersönlich seid! Insbesondere Eurem Mitstreiter mit Namen Mart liegt wohl viel an Eurem Wohlergehen und seine guten Wünsche begleiten Euren Weg."

Er beachtet die Reaktion ihrer Augen und Gesichtsmuskeln bei seinen Worten und fährt dann, anscheinend bestätigt, mit seiner Rede fort.

 

"Nun, Euer Kumpan, Skaldos, berichtete von Eurem Kampfeinsatz in Finnegan´s Rest, und ich selber konnte am Morgen die Ausmaße des Geschehens betrachten. Versteht mich nicht falsch, ich mache gelegntlich Botengänge, wenn man mich bittet und helfe auch gerne, wenn Einer in der Klemme sitzt! Und so kam ich zu dem Händlertreck und zum Gasthaus.

 

Nun, die Amtsmänner waren gerade dabei, ihre Untersuchung abzuschließen und alles wurde sehr gütlich geregelt... man hat Euch selber, wenn Ihr denn die Söldnerin Alixa seid, als berechtigt angesehen, Euren Ruf und Körper zu verteidigen. Ihr kennt das albische Rechtssytem? Man geht davon aus, dass Ihr Euch als eine selbstbestimmte Frau darstellt, eine "Eagrel", was bedeutet, dass Ihr nicht um den Schutz durch Vater, Bruder oder Ehemann verlangt oder in Anspruch nehmt."

 

Nach diesen Worten macht Lumpazius eine längere Pause, um Alixa Gelegenheit zur Reaktion zu geben, und wendet sich dann an Truven.

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Der Wirt hört Garret zu, erwidert dann freundlich, dass er ihn nun erkenne als den Barden, der gelegentlich mit seinen Verwandten hier vorbei kommt und auch schon aufgespielt hat.

Er zeigt sich bereit, die gewünschten Sachen zu geben und empfielt für weitere Besorgungen den Krämer des Dorfes. Der Hufschmied hätte auch schon Waffen in Zahlung genommen und könne ihm vielleicht eine geben.

Nun kommt die Bedienung mit Getränken und dem Porridge für Garret wieder und einem weiteren Teller für Lumpazius, welches sie alles auf dem Tisch abstellt.

 

Garret bedankt sich beim Wirt und setzt sich sogleich ans Essen, die Reisepläne im Kopf machen ihn hungrig und aufgeregt. Bemerkend, dass der Fremde begonnen hat, zu erzählen, lauscht er nun dessen letzten Worten.

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Eigentlich wollte Alixa nur in Ruhe Frühstücken. Gerade wischt sie die letzten Reste Fett mit Brot auf, als Lumpazius eine ausschweifende Rede beginnt. Aber da sie ihn nun einmal angesprochen hat, hört sie seinen Ausführungen aufmerksam zu und nickt stellenweise.

Als der Redner auf Mart zu sprechen kommt, stiehlt sich ein süffisantes lächeln auf Alixa´s Lippen und sie schüttelt leicht den Kopf und murmelt.

Dieser Jungspund immer für eine Überraschung gut. Bestimmt sehen wir uns wieder.

Bei dem Thema Finnegan´s Rest, wirkt das Gesicht der Söldnerin hart und kritisch. So als würde sie hinter den Worten eine List vermuten. Doch horcht sie Lumpazius Erläuterung über die Rechtssprechung der albischen Amtsmänner mit regem Interesse.

Nun ich war mir nicht im Klaren, dass es die Großmut eines Schergen bedarf, mich als unabhängige Persönlichkeit in Alba frei zu bewegen. Wirft sie bissig ein. Dann wiederum mustert Alixa ihr Gegenüber aus zusammen gekniffenen Augen. Oder bedeutet diese Verlautbarung, dass die MacTurons mich jeder Zeit fordern können?

Der Bedienung gibt Alixa mit einem Wink zu verstehen, dass sie ihr Mahl beendet hat und abgeräumt werden kann. Dabei lässt sie kein Auge von Lumpazius.

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Die Nachfrage der Söldnerin bringt Lumpazius kurz durcheinander, aber rasch fängt er sich:

 

"Nun, ich werde Euch gern gleich weiteres zum Rechtswesen erklären, verzeiht bitte, aber zuerst möchte ich Euch, werter Herr," an Truven gewandt, "falls Ihr der Herr seid, der bei dem Kampf im Wirtshaus ebenfalls mitgemischt habt, warnen, dass es für Euch unsicher ist, nun nach Turonsburgh zurück zu kehren. Man wird Euch in Haft nehmen und verhören, so sieht es der beschluss vor, und dann prüfen, inwieweit Ihr ein Unruhestifter seid und Anteil am Schaden und Entschädigung zahlen müsst."

 

Nach einer erneuten Pause wendet sich Lumpazius an Garret, der vom Essen misstrauisch hochschaut bei diesen warnenden Worten und ergänzt:

 

" Euch, so Ihr Garret Kendrick seid, wird es erfreuen zu hören, dass Euer Leben kaum in Gefahr ist und auch nicht Eure Freiheit. Es gab Zeugen, die für Euch sprachen und den MacTurons einiges an Schuld gaben, sodaß der Schaden auf beide Seiten verteilt und der Streit ohne weitere Entschädigungen untereinander beigelegt werden soll. Dies besagt der Spruch des Amtsmannes und so läßt Euch Euer Cousin William ausrichten, Ihr könntet gefahrlos zurück kommen. Zu diesem Zweck gab er mir einen Lohn und sogar leihweise ein Pferd mit, dass ich allerdings kaum reiten konnte, Wetter und Sicht waren zu schlecht für einen ungeübten Reiter...

nun, wie auch immer Eure Entscheidung ausfallen mag, dass Pferd überlasse ich Euch und einen Lohn für diesen Botengang habe ich bereits erhalten."

 

Damit endet Lumpazius seine Rede, die mit Wohlklang der Stimme und Feinheit des Gesichts so wenig zum ersten Erscheinungsbild des schlichten Wanderes oder Bettelmannes passt. Er widmet sich dem Löffeln seines Frühstücks, wobei seine freundlichen Augen die Anwesenden einladen, ihn ruhig mit Fragen anzusprechen.

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"Unruhestifter, Entschädigung!?"

Die Teller auf dem Tisch hüpfen kurz auf und ab als Truvens Faust auf die Tischplatte knallt. Mit mürrischem Gesichtsausdruck brummelt er vor sich hin.

"...Unruhestifter...ich...diese verdammte Mordbande...dabei ist es eigentlich meine Taverne...mögen sie in ihren Türmen verfaulen.."

Mit einer Handbewegung scheint er seinen Zorn wegzuwischen und wendet sich an Lumpazius.

"Danke für die Nachricht. Ich habe mir schon so etwas ähnliches gedacht. Ist vielleicht besser wenn wir erst einmal eine andere Richtung einschlagen."

 

Er steht auf um seine Siebensachen zu packen und bezahlt dem Wirt die Übernachtung sowie das Frühstück.

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Garret nimmt die Nachricht seines Cousins erleichtert auf und freut sich darüber, dass er beim Einkauf im Dorf das Pferd als Pfand einsetzen kann:

"Lumpazius, ich danke Euch, dass Ihr uns so gut informiert habt, und richte meinem Cousin William meinen herzlichen Dank aus. Aber ich will nicht sofort nach Turonsburgh zurück, sondern ziehe erst einmal mit meinen Freunden weiter, vielleicht Richtung Twineward."

Darauf schlingt er seinen restlichen Porridge herunter und sagt Alixa, dass er auch seine Sachen schnell packen will, und geht nach oben.

Nach kurzer Zeit kommt er schon wieder mit seinem wenigen Gepäck zurück und stellt es bei Alixa ab. Er greift zur Laute, stimmt sie sorgfältig und singt ein Lied von der Liebe und ein Lied vom Heimweh.

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Der Wirt hat seiner Dienstmagd Anweisung gegeben und diese kommt nun mit einem Paket Sachen wieder. Sie legt auf ein Tischchen neben Garret eine gefaltete Wolldecke, die zwar ein wenig zerfranst aber sonst solide aussieht und sauber nach Seife duftet. Daneben stellt sie einen Krug Wasser zum Auffüllen der Wasserschläuche, einen Tontopf mit Frischkäse darin und einen großen Laib Graubrot. Auch einen Bund knackiger Frühlingszwiebeln und ein paar nicht so frische Äpfel aus dem Keller legt sie dabei, während sie mit rosigen Wangen den Tönen der Laute und dem Gesang des Barden lauscht. Dann besinnt sie sich und eilt noch einmal fort, einen Sack für alles zu holen.

 

Unterdessen sind alle Gäste der letzten Nacht beim Frühstück und viele bereits fertig, nun trinkt manch Einer sein erstes Ale, während ein Anderer ein Pfeifchen schmaucht.

 

Da geht die Türe auf und ein paar Reisende treten ein, eine kleine Gruppe um einen Händler, die hier im Dorf einen Zwischenstop einlegen. Nachdem sie einen Platz in der Nähe des Spielmanns bezogen haben, bestellt man deftiges Essen und Trinken, und der Händler lässt auch einen Humpen Ale zum singenden Barden senden.

 

"Damit er seinen Hals anfeuchte, es knarrt ein wenig!"

 

Musizieren auf Laute: erfolgreich gewürfelt; Gesang: ups, das üben wir noch...

 

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Als Garret sein Lied vom Heimweh geendet hat, bedankt er sich frohgemut beim Wirt und wirft den Mägden Handküsse zu.

Dann begrüßt Garret die neue Reisegruppe, indem er dankend den Humpen Ale auf den edlen Spender erhebt und nach einem kräftigen Akkord auf der Laute zu den Neuangekommenen sagt:

"Liebe Leute, jetzt will ich Euch ein fröhliches Wanderlied singen und bitte Euch sehr um Gehör".

Dann setzt er ein:

"Das Wandern ist des Händlers Lust,

das Wandern ist des Händlers Lust, das Wa__handern.

Das muss ein fauler Händler sein,

dem niemals fiel das Wandern ein , das Wandern"

und die Mägde und Knechte des Kaufmanns singen kräftig den Kehrreim mit:

"das Wandern, das Wandern, das Wa__handern."

 

Das Ganze endet mit Applaus und guter Laune, in seinem gelüfteten Käppi klimpern alsbald zahlreiche Kupfer- und Silbermünzen.

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Die Dienstmagd hat nun einen üblichen kleinen Sack geholt und packt die Wolldecke dain ein. Dann meint sie zu Garret, dass der Proviant für alle drei sein soll aber nur als 1 Tageswegzehr gerechnet wird, er solle bitte die Sachen sowie Übernachtungspreis beim Wirt selbst bezahlen. Dann wünscht sie Garret mit seinen Gefährten eine gute Reise und das "Auf Wiedersehen!", mit dem sie die Wirtsstube verläßt und zur Küche eilt, ist wohl ein ehrlich gemeinter Wunsch.

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Garret freut sich, dass er nun etwas mehr Kleingeld hat, und packt seine Laute wieder ein. Dann geht er zum Wirt und rechnet ab, wobei wie vereinbart das Geld für Decke und Sack vom Cousin später bezahlt werden kann. Er bedankt sich für dies Entgegenkommen und für den Extra-Wegverzehr und verabschiedet sich.

Am Tisch zurück sagt er zu Alixa:

"So, das wars mal wieder. Nun habe ich eine Bitte an Dich: pass doch auf meine Laute und die anderen Klamotten auf, denn ich muss jetzt schnellstens noch einkaufen. Ehe 1 Stundenglas leer ist bin ich wieder da. Kann ich Dir vom Krämer etwas mitbringen?"

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Zwischenzeitlich, während die anderen Männer Ihre Sachen zusammen suchen und mit dem Wirt abrechnen, lauscht Alixa Lumpazius´ Ausführungen, bezüglich ihres rechtlichen Status in Alba.

Dann erhebt auch sie sich um ihre Habe zu holen und bedankt sich, beim herunter kommen noch mal bei der Magd, die alsdann in der Küche verschwindet.

Die Söldnerin deponiert ihr Gepäck bei dem Garret´s, der sie auch prompt anspricht. Indessen hört man vor der Tür, die vom Knecht bereit gemachten Pferde schnaufen. Alixa überlegt was sie noch brauchen könnte, doch fällt ihr auf die Schnelle nichts Nützliches ein. Also erwidert sie schulterzuckend:

Danke für das Angebot, aber ich bin wunschlos Glücklich. Falls nicht, Alixa zwinkert verschwörerisch kann dem auch später noch abgeholfen werden. Auf deine Sachen gebe ich natürlich Acht! Aber eil dich, ich hab keine Lust dieser Meuchelbande in die Hände zu fallen.

Als Garret zu Tür hinaus ist, wendet sich Alixa ihrerseits dem Wirt zu, um ab zurechnen und das Ein oder Andere zu erfragen.

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Im Dorf Tullborough

 

Garret bedankt sich bei Alixa für ihre Hilfsbereitschaft und reitet mit Williams Pferd im Dorf - das er von früher her ganz gut kennt - zunächst direkt zum Hufschmied:

"Guten Tag, Meister, der Wirt vom Highwayman schickt mich zu Euch. Er meint, Ihr würdet schon mal gebrauchte Waffen und das Drumherum in Zahlung nehmen. Was ich brauche ist ein Waffengürtel und eine Scheide für meinen Dolch. Und falls Ihr ein ordentliches Schwert da habt, würde ich das auch gern ansehen. Da ich aber knapp an Gold bin, kann ich Euch nur dies Pferd als Pfand anbieten.Ich werde meinen Vetter über den ausstehenden Betrag benachrichtigen. Sollte er nach 4 Wochen noch nicht da sein - was ich mir nicht denken kann - dann gehört Euch der Gaul."

Nachdem ihm der Hufschmied die Waffe eines Ausländers - eine Ochsenzunge mit Scheide - gezeigt hat und Garret die Waffe mag und für einen Spottpreis und auch das Übrige günstig erwirbt, zahlt ihm der Wirt noch ein ansehnliches Pfandgeld.

 

Schnell geht er weiter zum Krämer, um die restlichen Dinge zu kaufen. Hier sind viele Frauen aus dem Dorf am Beraten und Austauschen von Neuigkeiten, und so bittet er die Verkäuferin:

"Gute Frau, ich bin leider in Eile. Ich brauche einen warmen Umhang, der den Regen nicht durchlässt, ein Seil, 20 m lang, zehn Fackeln, einen 5l-Wasserschlauch, 5l Wein und etwas Proviant."

So erwirbt er schnell ein paar Hartfladen, Hartkäse, etwas getrocknetes Rauchfleisch und vergisst auch nicht den Wein und tritt freundlich grüßend den Rückweg an.

Unterwegs kauft er einem Kräuterweib ein Stück Honigwabe ab.

 

Im "Highwayman" angekommen, zahlt Garret dem Wirt die restlichen Schulden.

 

Glücklicherweise ist noch Lumpazius da, der gleich mit dem vor kurzem angekommenem Händler und Gefolge (die nach Süden wollen) nach Turonsburgh zurückgehen wird. Garret bittet ihn, seinem Vetter William Dank und Grüße an ihn und an seine Eltern auszurichten und über das beim Hufschmied als Pfand gelassene Pferd zu berichten. Er soll ihm sagen, wie sehr er allen mit den wichtigen Informationen geholfen hat, gibt ihm ein paar Goldstücke und verabschiedet sich von ihm.

 

Dann geht er zu Alixa und überreicht ihr das Stück Honigwabe mit den Worten:

"Liebe Alixa, das ist gut für Deine Wunde. ... und wenn dann noch etws übrig ist, dann ist es auch gut für Deinen Magen" setzt er lachend hinzu.

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Während Garret seine Besorgungen erledingt, tilgt Alixa ihre Zeche. Nachdem die Münzen wohl verstaut wurden, meint der Wirt:

Also Twineward ist Euer nächstes Ziel, ja?“ Als er Alixas argwöhnischen Blick sieht, fügt er mit gütiger Mineügt schnell hinzu. „Nicht das es mich etwas angehen würde

Nein, da habt Ihr recht Meister, es geht Euch nichts an. Antwortet Alixa Schulterzuckend

Aber wie es der Zufall will, verlangt es mich grade darüber mit Euch zu sprechen.

Der Wirt zieht sich einen Stuhl zu Recht und bittet die Söldnerin, mit einem Wink, sich ebenfalls zu setzten.

Mein … das heißt unser Ziel ist Deorstead! Ich habe die Information, aus verlässlicher Quelle versteht sich! Es heisst, dass es dort für Söldner etwas zu tun gibt!

Der Name,… Alixa überlegt kurz … Owen Rose, ist in dem Zusammenhang gefallen.

Vertraulich beugt sich Alixa vor

Nun hört Ihr als Wirt ja so Einiges! Daher wollte ich Euch fragen was es mit diesem Kerl auf sich hat, das in Deorstead Söldner angeheuert werden!?

Und was uns wohl auf der Reise dort hin zu erwarten hat? Wisst Ihr wieglang man zu Pferde ungefähr braucht? Dann müssten wir vorher noch Proviant erstehen. Oder habt ihr Kenntnis von Bauernhöfe oder Dörfer Unterwegs?

Gespannt lauscht Alixa den Informationen des Wirts und versucht Übertreibung von Tatsachen zu unterscheiden.

 

EW-Menschenkanntnis: 22

 

 

Und habt Ihr noch einen anderen Rat wo ich … ähm, wir unser Glück versuchen könnten? Ohne mit dem Gesetzt in Konflikt zu geraten, versteht sich.

Mit entschiedener Miene lehnt sie sich wieder zurück und wartet ab. Gerade Rechtzeitig endet der Wirt, als Garret von seinem Ausflug wiederkehrt.

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Alixa spricht den Wirt an, der eigentlich beschäftigt ist, das morgendliche Aufspielen des Barden hat ihn aber erheitert, sodaß er seinen Gästen gern Ratschläge mit auf den Weg gibt.

Bereitwillig erzählt er Alixa von dem, was er von seiner Kundschaft und von Geschichten aus dem Dorf mitbekommen hat.

 

"Ihr seid Söldner, soso! Nun, ja klar, von Owen Rose hat man hier auch schon gehört, schließlich haben die da oben seit einiger Zeit mit ihren Räubern solchen Ärger, dass sogar die Barden Lieder verfasst haben, mal über die freche Dreistigkeit des Burschen, mal über die tapfere Verfolgung der Bande. Aber Neueres habe ich nicht gehört...ob der Baron eine Jagd auf die Räuber macht oder Ruhe herrscht, dass weiss ich nicht. Sicher könnt Ihr mehr erfahren, wenn Ihr erstmal bis Crossing kommt, ein wichtiger Knotenpunkt in Alba von Nord nach Süd, manch Information kann man bei den richtigen Leuten erstehen!"

 

Der Wirt erzählt, wenn Alixa die Muse hat, noch ein wenig Geschichten von Überfällen der Bande, das meiste stammt aus Hörensagen und Wahrheit und Dichtung kann er selber nicht trennen.

Dann kommt er zum nächsten Punkt ihrer Frage:

 

"In Deorstead selber findet der größte Markt samt Söldnermarkt im Herbst statt, die Eogansfayre! Aber die Fayre jetzt im Frühjahr steht ihr da nicht viel nach und sicher gibt es Herren, die auch jetzt neue Söldner anwerben wollen.

Es ist noch ein gutes Stück Weg hin, Ihr solltet Euch beeilen und die Städte vermeiden, um zügig voran zu kommen. Der Weg dauert gewöhnlich an die 2 Wochen. Wenn Ihr morgens loszieht, könnt Ihr zu jedem Abend eine Ansiedlung mit Herberge finden, das ist so eingerichtet auf unsrem Königsweg!"

Stolz wirft sich der Albai ob der zivilisierten Einrichtungen seines Landes in die Brust.

"Dort seid Ihr sicher vor Gaunerpack und Wegelagerern, solches findert sich kaum in den Nachbarländern!"

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Nun darüber möchte ich mich mit Euch gewiss nicht streiten. Sicherlich ist die Königsstrasse eine große Errungenschaft. Alixa nickt bekräftigend zu ihren Worten. Also ist Crossing der Ort um sichere Informationen zu bekommen? Wenn Ihr von den richtigen Leuten sprecht, Habt Ihr Jemanden bestimmten im Auge?

Alixa bedank sich Artig bei ihrem Gastgeber für die Auskunft und wendet sich dem Barden zu.

Ziemlich verwirrt starrt sie auf die Honigwabe in seiner Hand.

Und wie, Eurer Meinung nach, soll ich das anwenden? Bei meinem Glück, locke ich damit noch einen Bären an! Aber zum verzehr ist der Honig bestimmt zu gebrauchen, Danke.

Damit nimmt sie die Wabe und schlägt sie wieder in das Tuch ein, um das Päckchen sodann im Rucksack zu verstauen. Als Garret dann nach Truven fragt schaut sie, noch immer in gebückter Haltung, Richtung Treppe.

Er wollte seine Sachen holen. Er kommt bestimmt gleich.

 

 

Damit zieht sie Ihr Schwert aus der Scheide und meint auffordernd.

Na wie wär´s mit einem Waffengang, solang Truven noch nicht da ist? Ich hatte heute noch keine Übung!

 

Geht Garret darauf ein, lässt sie ihm den Vortritt und stellt sich Draußen in Position. Wenn nicht geht sie allein und beginnt mit Dehnübungen, gefolgt von Lektionen in Grundstellungen, Abwehr-, und Angriffshaltungen.

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Der Wirt beugt sich ein wenig vor, um leise Alixas Frage beantworten zu können, als sie von Garrets Auftauchen unterbrochen werden. Er steht auf und beginnt, mit dem Lappen von seiner Schulter den Tresen zu polieren, bis sich Garret anschickt, wieder zu gehen.

 

Dann wendet sich wieder Alixa zu, die gerade ihr Schwert mit einem sirrenden Geräusch und einem herausfordernden Blick aus der Scheide zieht. Recht irritiert weicht er zwei Schritte zurück und beobachtet die Szene.

Wenn sie wieder ungestört sind, wird er seine Auskunft fortsetzen.

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Truven lässt sich Zeit um seine Habseligkeiten zusammen zu suchen und schlendert dann wieder zurück in den Schankraum. Er sieht gerade noch, wie Alixa ihr Schwert mit einer energischen Bewegung zieht. Seine Hand greift nach seinem Schwertgriff an der Seite doch erleichtert stellt er fest, das keine Gefahr besteht.

Truven weiß sich zwar seiner Haut zu wehren aber die unblutigsten Morgende sind ihm die liebsten.

 

"Seid ihr soweit oder wollt ihr noch ein wenig spielen...? Von mir aus können wir aufbrechen."

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Beim Wort "Waffengang" erschrickt Garret zunächst, denn er weiß, dass Alixa mehr Übung im Fechten hat. Aber er willl sich nichts anmerken lassen und findet schnell einen Vorschlag, den er möglichst lustig vorträgt:

"Oh, aber bitte nicht meine Ohren abschlagen, sonst rutscht mein Käppi über die Augen. Und auch nicht vorstehende Körperteile wie die Nase abhacken, sonst leidet meine Stimme darunter."

Im sachlichen Ton fährt er fort:

"Doch Euer Vorschlag ist gut, wenn Ihr mir heute und in den nächsten Tagen ein paar Lektionen geben könntet. Schaut her, ich habe soeben die Waffe eines Ausländers erstanden - Ochsenzunge genannt - die mir gut in der Hand liegt. Aber ich weiß, dass jede Waffe eine andere Technik erfordert, und ich habe in letzter Zeit zumeist mit dem Dolch geübt. Wollt Ihr meine Lehrmeisterin sein, so wäre das die alllerbeste Lösung ... Eures Drangs nach Bewegung" setzt er lachend hinzu.

Er ergreift sein Gepäck und geht nach draußen um sein Pferd zu beladen. Hier übt er einige Schwünge mit seiner gerade erworbenen Waffe.

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Alixa lässt das Schwert locker an der Seite herab hängen und dreht sich zu Truven als sie angesprochen wird.

Oh, Truven da bist du ja! Weißt du ich hab mit dem Wirt gesprochen und wir müssen definitiv noch Proviant haben. Wärst du so nett und besorgst etwas für sagen wir eine Woche ja? Schnell drückt sie Truven 6 GS in die Hand, währen sie ihn förmlich zur Tür hinaus schiebt. Dort angekommen drückt sie dem Krieger einen flüchtigen Kuss auf die Wange.

An Garret gewand erwidert sie durch den Türspalt. Bin gleich da.

In der Hoffnung, der Wirt steht noch am Tresen und mimt den Unbeteiligten, dreht sich die Söldnerin herum um ihm doch noch eine Gelegenheit zu Antwort zu geben.

So dann eilt Alixa hinaus zu Garret.

Ohr abschneiden, pah! Mit solchen Kleinigkeiten gebe ich mich nicht ab! Spricht sie mit lauter Stimme als die Tür hinter ihr zu fällt.

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