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Myrdin

Erschaffung und Vernichtung von Göttern?

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Hallo,

nachdem ich das Regelwerk und die Zusatzbände jetzt mehrmals auf den Kopf gestellt habe (wobei ich dann merkte, dass sie so schwer lesbar sind) würde mich interessieren was die Forumsmitglieder glauben wie Götter erschaffen oder vernichtet werden?

Da ich die Informationen für ein längeres Abenteuer brauche, welches nicht nur die Ebene Midgard betrifft wäre es auch interessant, wie ihr euch die Erschaffung von Göttern in anderen Ebenen bzw. Sphären vorstellt.

 

Neugierig Myrdin

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@Myrdin: Neben den Infos, die hoffentlich in Meister der Sphären kommen werden, hilft Dir vielleicht schon dieser Link?

 

Daneben gibt es etliche andere Diskussionen hier im Forum.

 

Solwac

 

P.S. Kann jemand das vob in ein von verwandeln? :lookaround:

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Hallo!

 

Als Beispiel für die Erschaffung oder besser das Werden eines Gottes möchte ich das Beispiel des Vraidos anführen (Alba - Für Clan und Krone!, Seite 71-75; Die Kinder des Träumers, Seite 77-83).

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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@Solwac

 

Ich kenne den Thread und bin ihn auch gerade noch einmal durchgegangen, allerdings beschäfftigt er sich zum größten Teil mit der Welt Midgards und für Midgard ist ja eigentlich durch den Kan Thai Pan Band geklärt wie der Gottglaube nach Midgard kam, allerdings bleibt trotzdem die Frage ob sie vorher existent waren und damit schon auf anderen Ebenen angebetet wurden oder ob sie sozusagen exlusiv für Midgard geschaffen wurden.

 

Interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch die Verstrickung der Götter in das Weltenlied, haben sie einen eigenen Klang oder egibt sich ihre Anwesenheit aus dem kollektiven Klängen der Gläubigen?

 

Myrdin

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Ich höre immer KanThaiPan QB. Ich habe das alte Teil jetzt schon fast auswendig gelernt, aber wo steht da etwas darüber wie die Götter auf Midgard kamen? :confused:

Edited by Detritus
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Hallo Myrdin!

 

allerdings bleibt trotzdem die Frage ob sie vorher existent waren und damit schon auf anderen Ebenen angebetet wurden oder ob sie sozusagen exlusiv für Midgard geschaffen wurden.
Eine wichtige Quelle zur Beantwortung Deiner Frage bildet der Text "Auf den Spuren des Anarchen" von der offiziellen Midgard-Internetseite, worin es heißt:

 

Wichtigstes Element seiner neuen Ordnung war der Übergang vom primitiven Schamanismus zu einer geregelten Religion' date=' die es den Menschen erlaubt, kraft ihres Glaubens Götter zu "schaffen" als Gegengewicht zu den mächtigen Chaosdämonen und den Herren der Elementar- und Urwelten. Nachdem so auf Midgard die ersten Götter geboren waren, nutzten sie ihre Macht, um auch andere Welten und Sphären der Mittelebene in ihren Einflußbereich zu bringen.[/quote']Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Ohne Anspruch auch Richtigkeit sehe ich das so:

 

Götter entstehen durch den Glauben der Menschen oder auch anderer Wesen an sie. Dieser Glaube vermittelt ihnen Sa. Aus diesem Sa entstehen sie. Gleichzeitig können sie das Sa nutzen um Dinge zu erschaffen. Eine Gottheit entsteht sobald jemand an sie glaubt. Theoretisch reicht hierzu eine einzige Person. Die Menge an Sa die der Gott von diesem Gläubigen dann vermittelt bekommt ist freilich gering und der Gott eher unmächtig als mächtig.

 

Will man einen Gott vernichten, muss man die ganze Sache nur spiegeln. Ergo: Es reicht also nicht den Gott auf der Ebene der Götter zu vernichten, sondern man muss die Gläubigen vernichten, um die Gottheit in Vergessenheit geraten und so den Strom an Sa abreißen zu lassen.

 

:guck:Götterkrieg

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Moin zusammen,

 

@Birk: in den anderen Threads geht es nicht so sehr um das weltenübergreifende Wirken der Götter, deshalb mach' ich mal hier weiter.

 

Das Zitat von Fimolas finde ich sehr interessant. Bedeutet es doch, dass auch die Götter anderer Welten versuchen können Einfluß auf Midgard zu gewinnen. Allerdings ist mir noch nicht so recht klar, wie die weltenübergreifende Einflußnahme geschehen soll. Können die Götter auch auf einer Welt tätig werden, auf der es keinen Anhänger von ihnen gibt, oder müssen sie ihre Anhänger erst mit Hilfe von Sphärenreise dorthin bringen? Wenn dem so ist, sollte diese Fähigkeit vielleicht zur Grundfähigkeit von Priestern gemacht werden (nein, das hat jetzt nichts mit Powergaming zu tun :lookaround: )

 

Tschö,

Markus

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Was spricht dagegen, daß ein Gott einige seiner Anhänger auf eine andere Welt verbringt, damit sie dort seine Macht errichten können? Wenn der Gott das so will, dann braucht der Priester diesen Zauber gar nicht zu können, ja es ist sogar besser, daß der Priester ihn nicht beherrscht, sonst könnte er ja mal eben aus eigenem Antrieb zurück gehen, was dem Gott vielleicht gar nicht so sehr paßt. ;)

 

Aber im Prinzip reicht es doch schon, wenn ein Gott von einem Eingeborenen der Welt verehrt wird, und dazu braucht der Gott eventuell nur ein paar Schriften oder Artefakte auf die Welt zu bringen. Eine Idee ist nicht so einfach auszurotten.

 

Meiner Meinung nach kann ein Gott nicht endgültig vernichtet werden, solange es irgendwo im Multiversum noch Anhänger gibt. Man kann höchstens durch absolutes Unterbinden der Anbetung (oder vielleicht auch durch komplettes Umleiten des Sa, aber das wäre ein anderes Thema) verhindern, daß ein Gott auf einer Sphäre des Multiversums wirken kann. Schafft man es alle Anhänger auf allen Sphären von Ihrem Gott ab zu bringen, dann wird der Gott wohl verhungern und endgültig sterben. :dunno:

 

Wenn ein Gott z.B. nur auf einer Sphäre Anhänger hat, und diese sich dann alle von dem Gott abwenden, dann wird dieser Gott schon dadurch vernichtet. Aber die Anhzahl der Sphären, auf der ein bestimmter Gott verehrt wird, ist dann wohl eine Entscheidung des SL... :notify:

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Moderation :

Mir fiel erst jetzt auf, dass das Thema in einem anderen Bereich besser aufgehoben ist

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

:schieb:

 

Viele grüße

hj

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Können die Götter auch auf einer Welt tätig werden, auf der es keinen Anhänger von ihnen gibt, oder müssen sie ihre Anhänger erst mit Hilfe von Sphärenreise dorthin bringen? Wenn dem so ist, sollte diese Fähigkeit vielleicht zur Grundfähigkeit von Priestern gemacht werden (nein, das hat jetzt nichts mit Powergaming zu tun :lookaround: )

 

Ich hatte in den Vorbereitungen bezüglich des Myrkgard-Quellenbandes ein Gespräch mit Jürgen, wo ich genau diese Frage aufwarf. Seine Antwort war, dass es Schicksalsmächte gäbe, die verhindern, dass ein Gott aktiv die Verbreitung des Glaubens in andere Sphären betreiben kann. Priestern ist es natürlich gestattet zu missionieren wenn sie wollen, aber der Gott selbst wird sie dazu nicht anstiften.

 

Das muss man eigentlich nicht wirklich verstehen wenn man bedenkt, dass das Ganze ein Mechanismus sein soll, der Weltenübergreifende Glaubeskriege verhindert. Sowas ist (zumindest in der offiziellen Linie) nicht erwünscht.

 

Viele Grüße

hj

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Ah, das macht auch Sinn. Die Götter sind ja viel stärker an das Schicksal gebunden. Aber zumindest würden die Götter den Missionaren wohl keine Steine in den Weg legen. Das macht "Glaubenskriege" über Sphären hinweg zwar möglich, aber beläßt sie meistens im kleinen Stil, da jeweils nur kleine Gruppen eintreffen dürften.

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Das korrigierende "Schicksal" ist sicher sehr wichtig, die meisten Kulte kennen das Schicksal sogar und die Beschränkungen, die dadurch den Göttern auferlegt sind. Dies sollte auch ein übermäßiges Ausschwärmen der Priester verhindern, selbst wenn diese (z.B. durch Magier) den Zugang zu anderen Sphären hätten.

 

Solwac

 

P.S. Abenteurer werden wie üblich die Ausnahme sein. :-p

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Soweit es die Einflussnahme auf andere Welten angeht, denke ich kommt man in einen Bereich hinein, der von den Regeln bewusst offen gelassen wird. Warum soll es nicht einen Gott geben, der sich an allgemeine Regeln nicht hält. So ein kleiner Revoluzzer vielleicht. Könnte durchaus Thema eines Abenteuers sein. In der Regel dürften die Götter jedoch ein eigenes Interesse daran haben, das ihnen zufließende Sa und die daraus erwachsene Schaffenskraft auch ihren Anhängern zukommen zu lassen. Das Interesse bezüglich anderer Welten dürfte damit begrenzt sein. Unter Umständen könnte die Sache bei Myrkgard jedoch anders liegen, da einige Götter dort schon einmal Macht besessen haben Geschmackssache, wie ich finde.

 

Was mir jedoch von den Regeln her eindeutig erscheint ist der Zusammenhang zwischen Sa und Göttern. Solange Sa fließt gibt es Götter. Selbst wenn man einen Gott aus seiner Ebene vernichten würde, dürfte davon auszugehen sein, dass er nach einiger Zeit wieder vorhanden ist, wenn man nicht gleichzeitig auch seine Anhänger vernichtet.

 

Aufgrund des vorgenannten kann es jedoch eine Todesspirale für Götter geben. Vernichtet man einen Gott auf seiner Ebene, kann er ggf. eine Zeit lang nicht zu Gunsten seiner Anhänger tätig werden, da er sich erst wieder regenerieren muss. Dies kann bzw. wird in Krisensituation dazu führen, dass sich Gläubige von ihrem Gott im Stich gelassen fühlen und sich eventuell andern Göttern zuwenden. Die Zahl der Gläubigen verringert sich und dem Gott fließt weniger Sa zu. Weniger Sa bedeutet weniger Macht. Dies wiederum kann dazu führen, dass weitere Anhänger abspringen usw.

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Ah, das macht auch Sinn. Die Götter sind ja viel stärker an das Schicksal gebunden.

 

Woher nimmst du das? :confused:

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Das korrigierende "Schicksal" ist sicher sehr wichtig ...

 

Woher nimmst du den Zusammenhang Götter - Schicksal? :confused:

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Woher nimmst du den Zusammenhang Götter - Schicksal? :confused:

Aus verschiedenen Quellen: Viele irdische Kulturen (die Vorbilder für Midgard sind) haben in ihren Religionen diesen Zusammenhang in ihren Mythen. Im Waeland-QB kann man auch eine entsprechende regeltechnische Umsetzung sehen.

 

Die Menschen haben sich ihre Götter schon immer menschenähnlich vorgestellt und nach Begründungen gesucht, warum deren "Allmacht" gewisse Geschehen (z.B. Kriege und andere Katastrophen) nicht verhindert hat.

 

Solwac

 

P.S. HJs Bemerkung zielt offenbar genau in diese Richtung.

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Moderation :

Bevor die Diskussion zu sehr abdriftet:

 

 

Die Diskussion geht um die Entstehung und das vergehen von Göttern. Insofern ist es auch interessant wie ein Glaube und damit auch der Gott in andere Sphären transportiert werden kann.

 

Die Frage was Schicksalsmächte sind und wie sie Götter beinflussen ist zwar interessant, wird aber besser in einen andren (neuen) Strang ausgelagert. Beide Themen berühren sich nur am Rande.

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Viele Grüße

hj

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Hallo zusammen!

 

In meinen Kampagnen habe ich das Vergehen der Götter wie folgt ausgelegt:

 

Es ist einem Sterblichen der Welt durchaus möglich, einen Gott zu töten (da gibt's dann meistens nur einen bestimmten Weg, eine bestimmte Waffe, etc. für); mit dem Tod des Gottes übernimmt jedoch derjenige, der ihn vernichtet hat, automatisch die vakante Stelle des Gottes (Piers Anthony lässt grüßen).

 

Das "Sterben" des Glaubens bzw. das Absterben des Sa-Flusses (durch Glaubenskriege, Verfolgung etc.) bewirkt lediglich ein "Einschlafen" des Gottes; erinnert man sich wieder an den Gott und verehrt ihn erneut, erwacht die Gottheit wieder.

 

Grüße,

Yarisuma

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Guude!

 

 

Wir hatten mal ein Abenteuer auf einer anderen Ebene, in dem ein Char seine Hilfe davon abhängig machte, daß diese Welt sich Asvargr öffnet.

Der hat natürlich mitgemacht, und unter der Führung des Chars siedelte sich eine mehrhundertköpfige Gruppe Waelinger auf der neuen Welt an, nachdem ihnen die "Überfahrt" ermöglicht wurde.

 

Der Char selbst zog sich in einen später heiligen Berg zurück und wurde so etwas wie Asvargrs Mittler und Stellvertreter dort.

 

Ich halte eine solche Geschichte für legitim, schließlich haben die Toquiner Alba auf ähnliche Weise besiedelt...

 

Grüße, Drachenmann

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Die Gottheit muß aber nicht identisch erwachen.

 

Man denke an die pervertierten Götter der Huatlani.

Die werden in zwei Formen verehrt.

 

:) Pervertierte Gottheiten sind mir sowieso am liebsten... :evil:

 

Grüße,

Yarisuma

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Sind die Zwergengötter nich auch ambivalent?

 

Im übrigen gibt es im Nahuatlan Quellenbuch auch ein Beispiel,

wo der Maisgott (?) vernichtet wird.

Da fragt man sich, was ist mit seinen Anhängern passiert.

Sind die danach umgedreht oder haben sie mangels Erfolgs den Glauben langsam verloren?

Zumindest entstand dort der Gott nicht wieder neu.

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Hmm... also, wenn die Macht eines Gottes durch andere Ereignisse (Handeln anderer Götter o.ä.) derart beschränkt wird, dass er seinen Anhängern keine Wundertaten mehr gewähren kann, werden die voraussichtlich irgendwann den Glauben an diesen Gott verlieren. Was dann nach meinem Verständnis natürlich auf einen schlafenden, machtlosen Gott hinausläuft, dessen Religion aussterben wird und die dann auch später nicht wiederbelebbar ist, falls die Beschränkungen des Gottes andauern.

 

Grüße,

Yarisuma

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    • By Kashoggi
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
      Welche Gottheit kann er anbeten? Ich dachte entweder an einen Gott des Handels oder der Seefahrt. Was wäre dazu stimmig?
       
      Gruß Kashoggi
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Xan
      Fflamyen ist eine Mondgöttin und wird als Schirmherrin der guten weiblichen Zaubermacht von ihren Kultanhängern verehrt. Sie symbolisiert Magie, Weiblichkeit, Macht und Leidenschaft. Sie ist eine sehr zwiespältige Göttin. Auf wessen Seite sie eigentlich steht, bleibt verborgen. Sie ist zum einen bestrebt mit ihrer Zauberei den Menschen und den Göttern zu helfen, andererseits will sie als liebende Mutter ihren Sohn schützen und ihm beistehen. Ihr innerer Zweispalt zeigt sich in der Zu- und Abnahme des Mondes, wobei ihre Kräfte bei Vollmond am stärksten sein sollen. Fflamyen wird durch den hellen Vollmond symbolisiert und meist als verführerische Frau mit langem, schwarzem Haar dargestellt, aus deren Schultern Eulenschwingen wachsen. Die Eule und die Cambria-Orchidee gelten im Fflamyen-Glauben als heilig.
      Der Fflamyenkult existiert nur noch im Verborgenen, seit die Göttin von ihrem Stiefsohn aus dem Pantheon verbannt wurde. Trotzdem ist der Glaube in den traditionsbewussten, eher unberührten Teilen des Landes weit verbreitet. Fflamyen wird – bis auf wenige Ausnahmen – von Frauen verehrt. In manchen Landstrichen haben sich mehrere Anhängerinnen zusammengefunden und praktizieren ihre religiösen Rituale gemeinsam. Größere, organisierte Gemeinschaften wird man aber nicht antreffen. Mit den Zeremonien, die oft gesangliche oder tänzerische Elemente beinhalten, huldigen die Anhänger Fflamyen oder bitten sie um Visionen oder andere Unterstützung.
      Da der Göttin keine Tempel geweiht werden dürfen, wird sie heimlich angebetet. Feste Kultstätten gibt es nicht, dafür aber bestimmte Orte, die sich zur Durchführung der nächtlichen Rituale besonders eignen. Dazu zählen Lichtungen in Wäldern, Felslandschaften an Küsten oder im Gebirge und Inseln in stehenden Gewässern.
    • By Drachenmann
      Schalömchen, liebes Forum!
       
      Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf.
       
      Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken.
       
      Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft,
      aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten,
      aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen.
       
      Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen,
      doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen:
       
      Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden,
      da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird.
      Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten,
      was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre.
       
      Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung,
      wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen.
      (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... )
       
      Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet.
       
      Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen:
       
      1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert.
      Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft.
      Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein?
      Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt?
       
      2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend.
      Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS).
      Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid?
       
      Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren,
      sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen.
      Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert.
      Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln?
      (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.)
       
      3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK).
      Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern,
      weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet?
      Beschreibe ich die Voraussetzung falsch?
       
      4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt:
      Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern?
       
      5) Eleazar ist folgendes wichtig:
      Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt.
       
      Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht.
       
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern!
      Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste.
      Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen,
      um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens.
      Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler.
       
      Grüße
    • By Dracosophus
      Ich möchte hier zwei hypothetische Situationen vorstellen, auf die ich mir Antworten erhoffe.
       
      I) Ein Priester und ein Magier (mit jeweils Zaubern+27; Zaubermacht und Artefakt) befinden sich in einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist auch Metall). Der Magier hat einen Deckmantel aktiv und am Boden ist ein aktives Deckmantel-Siegel von einem Thaumaturgen (ebenfalls Zaubern+27). Der selbe Thaumaturg hat die Burg, in der sich der Raum befindet, mit einem Heimstein geschützt, so dass der Raum von dem Stein geschützt wird. Alle außer der Magier tragen eine Ritterrüstung.
       
      II) Ein ehemals relativ mächtiger Gott wurde geschwächt und hat nur noch 1000 Anhänger. All diese Anhänger - also die gesamte Glaubensgemeinschaft - befinden sich ein einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist aus Metall); unter ihnen sind mehrere Priester des Gottes. Sie sind alle von Deckmantel-Siegeln des obigen Thaumathurgen geschützt und der gesamte Raum ist von mehreren Heimsteinen geschützt (Erschaffer hat Zaubern+27). Alle Beteiligten tragen eine Ritterüstung. Der Gott hat keinen Avatar.
       
      Nun zu den Fragen (für jeweils beide Situationen):
       
      1) Können die Priester/der Priester noch Wundertaten (also Gebete) wirken? Sie sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      1.1) Können die (normalen) Gebete der Gläubigen den Gott noch erreichen?
      1.2) Können die Priester per Göttliche Eingebung noch direkt Kontakt zu ihrem Gott aufnehmen, falls sie noch Wundertaten wirken können?
      1.3) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Göttliche Gnade erhalten?
      1.4) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Große Wunder erbeten?
      1.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      2) --> Nur bei Fall II.
      Kann der Gott noch irgendwelche Informationen erhalten? Seine ganze Kirche und alle Gläubigen sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      2.1) Kann der Gott noch Sa erhalten?
      2.2) Hat der Gott überhaupt noch Macht?
      2.3) Vergeht der Gott im Laufe der Zeit?
      2.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      Kurze Hinweise: Laut Zauberbeschreibungen blockiert Deckmantel sämtliche informationsbeschaffende Magie und Heimstein verhindert, dass Magie von außerhalb des Bereiches nach innen dringt.
       
      Weitergehende Hinweise für konstruktive Interpreteure: Die Situationen können, wenn das Prinzip erhalten bleibt, in beliebig komplizierter Verfeinerung und Ausarbeitung betrachtet werden (also viel mehr Schutzzauber ("alles was die Bücher bieten") und beliebige Änderungen der Zahlen-Werte (Anzahl der Gläubigen, Höhe des Zaubern-Wertes (bevorzugt nach oben))).
       
      Das Ganze ist eigentlich gar nicht so kompliziert und ich hoffe, dass jemand darauf antwortet. Nicht regelbasierte Aussagen können auch gemacht werden, sollten aber einen deutlichen Hinweis, dass sie über die Regeln hinaus gehen oder diesen widersprechen, enthalten.
       
      Edit: Da sich der Schutz durch Deckmantel (und wohl auch der durch Heimstein) vor göttlichem Wirken mittlerweile als Hausregel herausgestellt hat, kann man auch ohne Hinweis gerne abseits der Regeln diskutieren. Falls man das mit der Hausregel anders sieht, sollte der Hinweis dabei sein. Mich würde auf jeden Fall interessieren, was bei denen passiert, die den Schutz als Hausregel haben (oder es als Regelauslegung sehen).
      Die Auszeichnung des Strangs als Regelfrage kann eventuell auch entfernt werden.
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