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Bjargi Hammerhüter

Wildgänse rauschen durch die Nacht

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Ich lese gerade, dass es zum Thema Ywerddon nur mickrige 2 Beiträge gibt, diesem Misstand will ich jetzt mal entgegenwirken.

 

Im folgenden teile ich meine Vorstellung von den Aillach, den ywerddonschen Saisonarbeitern, mit.

 

Als erainnische Minderheit, die von den Twynnedin unterdrückt wird, bietet sich der Söldnerberuf für die "Wildgänse" ja geradezu an. In ihrer unterdrückten Heimat hält es die stolzen Krieger nicht, zu groß währe die Gefahr durch Clanngadarns langen Arm.

 

Im Frühjahr verlassen die Aillach ihre Heimat und verdingen sich bei den albischen und chryseischen Fürsten, die sowieso immer Bedarf an Frontschweinen haben. So kämpfen die Wildgänse jahraus jahrein im Sold der verschiedensten Herrn und Gruppen. Im Herbst, wenn der Schnee in ihrer bergigen Heimat schon fällt, kehren sie zurück und verbringen diese unwirtliche Zeit am Herdfeuer ihrer Familien. Bestimmt kein leichtes Leben.

 

Manche der Aillach haben das Glück, irgendwann in ihrer Karriere die wirklich fette Beute zu machen. Oft setzen sich diese Glücklichen in Alba zur Ruhe, wo das Leben weniger gefährlich (für einen Söldner) ist. Diese holen nicht selten ihre Familien nach. Als ein typischer Beruf für Exsöldner ist der Gastwirt zu nennen, sei es mit eigener Wirtschaft oder als Knecht bei einem anderen.

 

Typische Waffenfertigkeiten entnehme man dem Alba Quellenbuch. Dort findet sich sowieso das gesammte Lernschema (der Bihänder ist meines Erachtens die unverzichtbarste Waffe).

 

Schreibt eure Anregungen für die Wildgänse bitte in diesen Thread, das Thema gibt glaube ich einiges her. Logischerweise eignen sie sich ausgezeichnet als Abenteuerfiguren, was haben sie denn schon zu verlieren, es kann nur besser werden!

 

Mögen die Wildgänse noch lange rauschen!

 

Grüsse, Bjargi

 

 

 

 

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Klingt gar nicht so schlecht. Nur ein Problem hüpfte mich beim lesen sofort an.

Was macht der Aufraggeber von einem dieser Wildgänse im Winter? Wenn ich so einen Söldner hätte, der im Herbst irgendwann sagt: "Chef, ich geh jetzt nach Hause in Winterurlaub." dann würde ich den nächstes Jahr nicht wieder anheuern. Ich brauche vielleicht jemanden das ganze Jahr über und nicht nur im Sommer. Der Winter ist schließlich nicht überall so streng wie in Ywerddon.

 

Sirana

PS: Den Namen hast du doch wohl nicht etwa bei einem Film geklaut??? wink.gif

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Ich denke mal die Wildgänse sind mehr für Kommandounternehmen geeignet. Schnell und brutal zuschlagen und wieder verschwinden. Da ist es dann auch egal ob die Gänse im Winter wieder nen Schuh machen.

 

Gruß

Eike

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Naja, diese Söldner sind ja eher für Schlachten gedacht, für die Bodyguards gibt es ja Albai (die Hanchain)

Und es war früher durchaus üblich nur bei Schönwetter miteinander zu kämpfen. Winter, Nacht, Wochenenden, Feiertage waren Kampfpausen.

Ihr kenn doch sicher alle das beispiel vom 30-jährigen Krieg? wink.gif

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Richtig. Mein Gedanke war, dass im Winter an Feldzüge ohnehin nicht zu denken ist (Wetter, Versorgung, Unterkunft). Als Bodyguard würde ich einen rein profitorientierten Söldner auch nicht grade empfehlen...lol.

 

Als Nahkampfspezialisten sind die Wildgänse klarerweise immer dort, wo grade der Hut brennt, ihr Preis richtet sich sowieso nach der Gefährlichkeit des Auftrages. Und gefährlich wird es meistens, welcher knausrige alte albische Clanlord will schon seine treuen Herdtruppen verheizen, wenn es doch die Saisoniers aus Ywerddon gibt?

 

Als Abenteurerfigur eignet sich der wackere, kampferprobte Aillach allerdings ausgezeichnet. Er ist an Entbehrungen gewöhnt und im vergleich zum reinen Schlachtenbummler bietet das Abenteurerleben einiges mehr an Abwechslung, und Ehre und Gold kann man sowieso als Erainner besonders gebrauchen (besonders Ehre).

 

Bjargi, ein Zwerg, dem Ehre und GOLD auch einiges bedeuten

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Hab ich vergessen: Wildgänse rauschen durch die Nacht ist ein altes Soldatenlied, ladets euch bei Morpheus oder so runter, den Text gibts auch in jeder Suchmaschine zu finden.

 

Um gleich allen Vorurteilen vorzubeugen: es ist KEIN Nazilied, das gabs schon im 19. Jhdt

 

Ciao Bjargi

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Hm, das Konzept erinnert mich doch irgendwie stark an die alten eidgenössischen Söldner...

Gefällt mir ganz gut.

Was ich allerdings anregen würde: Es könnte ganz gut passen, wenn die Söldner nicht als Einzelpersonen rumziehen. Sinnvoller (und dem historischen Vorbild entsprechend) wäre es, wenn sie sich in Gruppen verdingen. Wobei als Vertragspartner nur der Anführer festgelegt ist. Dieser verpflichtet sich, dann eine bestimmte Anzahl Söldner zu stellen, die er aus seinem Heimatdorf mitbringt.

Die Verträge dürften dann längerfristig sein, was gerade für die Söldner den Vorteil einer regelmäßigen Finanzbasis bietet. Andererseits muß sich der Auftraggeber natürich verpflichten, auch ab und an mal eine Schlacht zu schlagen, Söldner wollen schliesslich plündern. Garnisionsleben bringt zu wenig Profit.

Eine weitere Bedingung könnte sein, dass die Aillach nicht gegen andere Aillach kämpfen.

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Je detaillierter die Idee hier wird, desto besser gefällt sie mir auch clap.gif Irgendwie fällt mir da auch der Film "Sleepy Hollow" ein, bei dem der Bösewicht schließlich ein Untoter, hessischer Söldner war.

 

Es bietet sich also auch im NSC Bereich einiges an.

 

Euer

 

Bruder Buck

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Bruder Buck @ März. 19 2002,13:18)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Irgendwie fällt mir da auch der Film "Sleepy Hollow" ein, bei dem der Bösewicht schließlich ein Untoter, hessischer Söldner war.<span id='postcolor'>

Der im übrigen von seinem Landesherrn nach Amerika verkauft wurde...

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Überhaupt finde ich die Grundidee der Wildgänse schon genial:

Sich im Ausland zum Kampf ausbilden und auch noch dafür bezahlen lassen, um mit genug Erfahrung und Ressourcen nach Ywerddon zurück zu kehren, um die Twyneddin zu vertreiben.

 

Gute Jagd. Maddock.

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@ Maddock:

Ich glaube, Du verkehrst das System: Die Wildgänse werden nicht auswärts ausgebildet. Da arbeiten sie nur, um ihr Brot zu verdienen. Politische Ambitionen dürften für die meisten keine Rolle spielen. Denn dann würden sie wohl einige Probleme daheim bekommen. Schliesslich bleibt ihre Familie daheim und kann so leicht als Geisel genommen werden...

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Hi!

 

Klar, die Wildgänse arbeiten im Ausland, aber warum sollten sie im Winter, wenn sie daheim am "sicheren", warmen Herd sitzen und die Truppen der Twynedds auch bessere Dinge zu tun haben (am warmen Feuer sitzen) nicht ein paar Familienangehörigen zeigen, wie man ein Schwert hält? Erstens hat man sowieso Zeit, dann bleibt man fit und man bildet neue Leute aus. So kann dann in ein paar Jahren durchaus ein wehrhafte Bevölkerung herangebildet werden. Ob diese dann kämpft, das ist eine ganz andere Frage.

Alles Gute

Wiszang

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@ Wiszang:

Das nennt man Nachwuchs heranziehen. wink.gif

Gerade die Bevölkerung der Hochtäler wird zwangsweise ziemlich wehrhaft sein. Es wird nur so sein, dass fast die gesamte männliche Bevölkerung ab Frühjahr als Söldner unterwegs sein wird, um die Familie daheim zu unterhalten. Es mag sein, dass einzelne von einem Befreiungsschlag gegen die Twynedds träumen, die meisten sind aber Realisten genug, um sich der Probleme bewußt zu sein.

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Hallo miteinander!

 

Höre nur ich bei den "Wildgänse" Anleihen bei Katharine Kerrs Deverry-Zyklus bzgl. der "Silberdolche" heraus? Der Zyklus bildet ja u.a. den literarischen Hintergrund für das Dweomer, ist aber nicht nur deswegen sehr lesenswert. Jedenfalls finde ich das mit den Wildgänsen als eine sehr tragfähige und vor allem ausbaufähige Idee (höre ich im Hintergrund den Ruf nach einem GB-Artikel erschallen ...)!

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (DiRi @ Juli. 17 2002,15:01)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hallo miteinander!

 

Höre nur ich bei den "Wildgänse" Anleihen bei Katharine Kerrs Deverry-Zyklus bzgl. der "Silberdolche" heraus? Der Zyklus bildet ja u.a. den literarischen Hintergrund für das Dweomer, ist aber nicht nur deswegen sehr lesenswert. Jedenfalls finde ich das mit den Wildgänsen als eine sehr tragfähige und vor allem ausbaufähige Idee (höre ich im Hintergrund den Ruf nach einem GB-Artikel erschallen ...)!

 

Ciao,

Dirk.<span id='postcolor'>

Au ja, mach doch! Ich würde ihn mit Begeisterung lesen biggrin.gif

 

Hiram

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Hallöchen!

 

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Au ja, mach doch! Ich würde ihn mit Begeisterung lesen<span id='postcolor'>

 

Ja ja, wie man in den Wald ruft, so schallt es auch weider hinaus ... ähem ... ich dachte viel eher schon an den Initiator, nämlich Bjargi Hammerhüter, so er sich denn berufen fühlt ... vielleicht hat aber ja noch jemand anders von den Postenden hier daran Interesse?

 

Ciao,

Dirk.

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Tja, Bjargi gehört leider derzeit zu den "Verschollenen". cry.gif Ob ihn diese Aufforderung also erreicht. dunno.gif

 

Ansonsten habe ich ja als erstes an die eidgenössischen Söldner gedacht... Lese wohl zu wenig Fantasy.

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Hallo,

 

also erstmal generell finde ich die Idee sehr gut.

Ich sehe nur ein Problem:

Ich glaube nicht das die Besetzer große Lust verspüren sich eine Rebellenarmee zu ziehen.

Das tragen von Waffen bzw. der Umgang damit dürfte meiner Meinung nach also verboten sein (mit Ausnahmen natürlich).

Siehe auch die englische Besetzung von Schottland bzw. den Film "Bravehart".

Den Schotten war es verboten Waffen zu tragen oder zu besitzen.

 

Was die Sache schon wieder sehr einschränken würde.

 

 

Carsten

 

PS: und ja ich finde die Idee der Wildgänse trotz allem sehr gut....

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Hi!

 

Es gibt bestimmt ein Verbot, Waffen zu tragen. Bestimmt hält sich kaum jemand daran. Da es eine ländliche Bevölkerung ist, wird da auch keine große Kontrolle möglich sein. bestimmt sind auch die Rebellen und Wildgänse verboten, was aber niemand wirklich stört...

 

Alles Gute

Wiszang

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    • By Aragon26
      Zunächst einmal eine Warnung an meine Gruppe lest dieses Thema nicht oder es wird 20igen geben!!!
       
      Nachdem ich mich nun etwas eingelesen habe für meine nächste "Kampagne" habe ich einige wichtige Fragen im Bezug auf die Politik in Vesterness.
      1. Wie stehen Clanngardan und Ywerddon in Beziehung zueinander und würden sie eventuell ein Bündnis gegen Alba eingehen (zumindest die Grenzclans beider Staaten)?
      2. Beteiligen sich die Zwerge Albas an Kriegen Albas und wie ist die Front zwischen den Zwergen und den Orks in den Nebelbergen(Aktiver Krieg oder Stellungskampf)?
      3. Werden Zwerge in Clanngardan und Ywerrdon, wenn sie aus Alba stammen, als Albai angesehen und werden daher wie solche behandelt?
      4.Wie groß währen die Streitkräfte Albas, Clanngardans und Ywerrons bei solchen Konflikten?
      5. Wie viele Orks leben in den Nebelbergen, und wie leben sie(in Sippen?) und haben sie irgend ein "politisches System"?
      6.Gibt es nur zwei Wege ins Artross auf welchen Wägen fahren könnten?
      7.Kulte und Rebellen in besagten Ländern(z.B. alter Glaube an Erdmutter Henwen in Clanngardan)?
      8.Wichtige Innenpolitische Rivalitäten wie Clankonflikte in Alba und erainnische Rebellen in Ywerrdon?
      9. Relevante Persönlichkeiten(keine Staatsoberhäupter o.Ä.) welche in der Region relevant sind? Können auch nicht menschenähnliche sein, Dämonen oder Ähnliches 
       
      Zur Information mir fehlt leider das Zwergen QB. Das Alba QB sowie M4+M5 mit Zusatzbänden besitze ich.
      Bekannt sind mir die groben politischen Strukturen der Länder und die in M5 erwähnten Konflikte.
      Das wäre es erstmal an Fragen. Im voraus schonmal Danke für die Antworten!
    • By Halbblut
      Mich würde interessieren, welche gesellschaftliche Stellung hat ein(e) Weise(r) innerhalb der twyneddischen Kultur. Als Weiser (ich benutzte zur Abgrenzung der Weisen Frauen Erainns & Vereinfachung den männlichen Begriff) bezieht er seine Kraft aus dem Dweomer und hat hängt dem druidischen Glauben an. Der druidische Glaube ist bei den Twynedd meist den Eliten vorbehalten.
      Daher Frage ich mich: Wie sehen Druiden die Weisen in Clanngadarn / Fuardain die Weisen an? Gleichberechtigt? Oder als bessere Priester? Was ganz anderes?
      Wie schaut es wohl im besetzten Ywerddon aus aus, wenn die Weisen Frauen des erainnischen Glauben auf einen Weisen der Twyneed treffen?
      Was mit einem Weisen in Alba? Wird er geächtet wie die Druiden der Dunatha? Oder greift hier der Weisen-Status aufgrund der Heilfähigkeiten?
    • By Bro
      Robin Hood (eigentlich Robin O´Loughsley), Fi, Gr 9
       
      Adel - groß (182 cm), schlank (76 kg) - 38 Jahre
       
      St 78, Gs 82, Gw 96, Ko 90, In 81, Zt 30, Au 74, pA 95, Wk 78, Sb 58 - SchB +2, AbB +2, AnB +1, 17 LP, 67 AP - LR B30
       
      ANGRIFF: Langbogen +14 (1W6+1), Kampfstab +13 (1W+2), Langschwert +11 (1W6 +3), waffenloser Kampf +10 (1W6 -1), Dolch +10 (1W+1), Handaxt +10 (1W6 +2), Kurzschwert +9 (1W6 +2), Schleuder +8 (1W6), Werfen +8, Raufen +8 (1W6-2), kl. Schild +4
       
      ABWEHR +16, RESISTENZ +15/18/16
       
      Sinne: 10 / 8 / 8 / 8 / 8 / 1
       
      Akrobatik +15, Athletik +10, Balancieren +16, Beredsamkeit +6, Erste Hilfe +10, Fallenstellen +9, Fangen +15, Geländelauf +17, Gute Reflexe +9, Himmelskunde +14, Kampf in Dunkelheit +9, Kampftaktik +14, Klettern +19, Kräuterkunde +9, Laufen +8, Naturkunde +14, Pflanzenkunde +9, Reiten +14, Rudern +15, Sagenkunde +9, Scharfschießen +18, Schleichen +15, Schwimmen +17, Seilkunst +15, Springen +16, Spurenlesen +12, Stimmen nachahmen +19, Tanzen +15, Tarnen +15, Tauchen +16, Tierkunde +9, Trinken +11, Überleben +17 (Wald) Überleben +14 (Sumpf, Schnee), Überleben +10 (Gebirge), Verkleiden +16, Wagenlenken +15, Wahrnehmung +6, Winden +7, Landeskunde Ywerddon +11, Shierwoode und Umgebung +14, Erainn +8, Clanngadarn +4
       
      Sprache (spr. / schr.): Erainnisch +18 / +12, Twyneddisch +12 / +8, Albisch +8 / +4, Comentang +12 / +8
       
      Zaubern +14: hier fehlen noch ein paar wenige (! ) Zauber. Ich habe das Kompendium nicht zur Hand, werde das aber noch ergänzen.
       
      Robin O´Loughsley ist Erainner aus einem alten Adelsgeschlecht in Yverddon, das vor 60 Jahren von Twyneddin entmachtet und von seiner Burg Dun Loughsley vertrieben wurde. Er ist nun der letzte Spross seiner Sippe und entschlossen, die twyneddischen Besatzer zu bekämpfen, um seinen Besitz wiederzubekommen. Sein Vater Aelrigh hatte Robin vor 25 Jahren nach Erainn geschickt zu seinem Freund und Cousin Padraigh O´Malley, damals Offizier bei der Fianna. Hier wurde Robin zu einem Fian ausgebildet. Vor acht Jahren jedoch starb Aelrigh, nicht ohne seinem einzigen Sohn auf dem Sterbebett das Versprechen abzunehmen, sein Land und seine Leute nicht im Stich zu lassen. Robin nahm daraufhin bei der Fianna seinen Abschied und bekämpft unter dem Pseudonym "Robin Hood" die twyneddischen Besatzer, die "sein" Land und "seine" Bauern ausbeuten.
       
      Doch was wäre Robin ohne seine Bande? Er hat eine kleine Guerillatruppe im nahen Wald von Shierwoode um sich geschart: seine Geliebte Moiraine (erainnisch, Heiler, Grad 6), den großen, starken Sean Beag (erainnisch, Waldläufer, Grad 6), den verwegenen Kämpfer Will Rubh (albisch-erainnisch-twyneddischer Mischling, Söldner, Grad 6), den sanften Priester Tyk (twyneddisch, Druide, Grad 5), den etwas melancholischen Barden Alan O´Glen (erainnisch, Barde, Grad 6) und eine Handvoll Gesetzlose aus der Umgebung (etwa 5-10, Krieger oder Waldläufer, Grade 2 bis 4, die Menge variiert je nach Erfolg, in der Gradsumme liegen die aber meist bei etwa 20). Der Hauptfeind der Truppe ist natürlich der verschlagene Guy ap Llysbyrne (twyneddisch, Krieger, Grad 7), der momentane Eigentümer von Dun Loughsley, das jetzt Caer Llysbyrne heißt.
       
      Ich habe versucht, die Namen ins Gälische zu übertragen: Marion --> Marianne --> Maria (Moira) + Anna (Aine) --> Moiraine (gesprochen: Morenja), Sean Beag ist natürlich "Little John", Will Rubh ist "Will Scarlett" (Scarlett = scharlachrot, rot --> rubh), Alan O´Glen ist natürlich "Alan a´Dale". Auf einen scharidischen Assassinen und einen Müllersohn habe ich allerdings verzichtet...
       
      Ich habe die Zauberer lieber einen Grad runtergestuft (gegradet?). Tyk (Friar Tuck) ist ein Problem: als erainnischer Mann kann er ja kaum Priester der Nathir sein, also wurde er zum twyneddischen Druiden, der sich vom twyneddischen Druidentum losgesagt hat. Er hilft lieber den unterdrückten Erainnern. Sein Wissen über das Druidentum und die twyneddische Oberschicht ist aber oft hilfreich.
       
    • By Xan
      So könnte es um Clanngadarn bestellt sein. So ist/war zumindest meine Vorstellung. Bin gespannt wem's gefällt ...
      In Clanngadarn herrschten vor dem Ard-Pennadd (Hochkönig) einzelne Druidenkönige, welche die Geschicke ihrer Untertanen lenkten. Mit der Zeit und vor allem mit dem aufstrebenden Valianischen Imperium wurde das kriegerische Handwerk zusehends wichtiger unter den ohnehin konflikterprobten Sippen der Twyneddin. Die Druiden erkannten die Notwendigkeit die Sippenfehden zu beenden und den Blick über die Grenzen des Reiches hinaus zu lenken, da sie sonst im Sturm der organisierten Legionen unterzugehen drohten. Die untereinander in Kontakt stehenden druidischen Zirkel kamen überein, dass die Einführung eines volksnahen Götterglaubens das vermochte, wozu der elitäre volksferne druidische Glaube nicht in der Lage war, nämlich die Einheit der Twyneddin zu stärken und sie leichter kontrollieren zu können. So führten die Druiden das twyneddische Pantheon um den Lichtbringer Plenydd ein. Für den neuen Umschwung wurde eine Symbolfigur gesucht, hinter der sich die Twyneddin vereinen würden – das Amt des Hochkönigs war geboren.
      Der König herrscht mit göttlicher Legitimation des Lichtbringers Plenydd. Die Aura göttlicher Erwähltheit teilt somit auch die Familie der Sippe des Hochkönigs. Dieser Umstand und weitere haben dazu geführt, dass seit den Tagen des ersten Königs Maolyn Mor ap Don immer ein Mitglied der Sippe Don als Hochkönig herrschte bis in die Gegenwart, in der Tryffin Canhastyr ap Don auf dem Thron in Darncear sitzt. [Wahlweise haben auch andere Dynastien die Linie der Könige und Königinnen aus der Sippe Don unterbrochen – aber es ist einfach auffällig, dass sowohl der erste als auch der aktuelle König in der Don-Sippe geboren wurden.] Die gottgegebene Legitimation schützt den König und seine Sippe aber nicht davor, dass machtbesessene Personen ihre Hand nach dem Thron ausstrecken (wie zuletzt Liam ap Garth).
      Mit der Gottgebundenheit des Königtums geht eine zweite Stütze der Herrschaft einher: die Ceidwaid am Heaul („Bewahrer der Sonne“). In Clanngadarn gibt es keine Ordenskriegergemeinschaften wie in Alba, die fest in die Hierarchie der Priesterschaft eingebunden sind und überall im Land Burgen, Ländereien und Truppen haben. Überall in Clanngadarn kann man auf die Saethau am Lluad („Jägerinnen des Mondes“) treffen, die von der göttlichen Jägerin Dwiannon ausgewählt wurden, um Jagd auf finstere Personen und Wesen zu machen – meist gehen sie einzeln ihren Zielen nach, für größere/gefährlichere „Jagden“ schließen sie sich aber auch spontan zusammen. Ansonsten gibt es nur noch die Ceidwaid am Heaul. Diese schlagkräftige Truppe von Ordenskriegern des Plenydd ist mit göttlichen und druidischen Ritualen direkt auf den Hochkönig eingeschworen. Die Sippen-Ordnung der Twyneddin allein hätte schon zu einem recht schwachen Königtum geführt, da die Macht und die Größe der Sippen sich in den häufigen Fehden rasch ändern können. Daher beschlossen die Druiden mit der Einführung des Götterglaubens gleichzeitig dem König diese verlässliche und sippenunabhängige Hausmacht zuzuführen. Nur selten trifft man sie in den weiten twyneddischen Landen. Stationiert sind sie in der Königsstadt Darncear und nur selten führt ein Auftrag einen Bewahrer der Sonne in andere Regionen Clanngadarns.
      Des Weiteren wird das Königtum natürlich durch die Priesterschaft des Herrschaftsgottes Plenydd gestützt und hinter dem Thron wirken die Druiden immer noch als Graue Eminenzen.
       
      Mit der Entwicklung des Königtums und der Einführung des Götterpantheons traten die Druiden auch in der Sippengemeinschaft von der Führung zurück. Hatten sie bis dahin die herrschende Stellung auf Grund ihres elitären Wissens inne gehabt, traten sie nun in den Hintergrund. Vorher hatte man sich um Rat bittend und Hilfe suchend an die Druiden gewandt. Mit ihrem Geheimwissen und ihrem Dweomer konnten sie den Leuten helfen und sie beraten. Als Anführer der Sippe hatten sie sich so als unentbehrlich erwiesen. Mit den Göttern und ihren Priesterschaften eröffneten sich den Menschen (so wie die Druiden es geplant hatten) neue Möglichkeiten sich Rat zu holen und das auf eine viel volksnähere Art und Weise, als bei dem für die meisten abstrakten und deshalb mysteriösen Druidentum. Während die Priesterschaft im Volk den beratenden und zaubermächtigen Aspekt der Druiden aufgriff, wurde der herrschende Aspekt nun von kampfkräftigen Sippenführern übernommen. So herrscht ein von der Sippe gewählter Pennadd (Häuptling), dem die Führerschaft in Fällen offensichtlichen Fehlverhaltens oder gezeigter Schwäche von der Sippe auch wieder aberkannt werden kann. Trotz dieser recht demokratischen Wahlweisen formen sich oft dynastieähnliche Verhältnisse aus, sodass oft ein naher Verwandter des vorherigen Pennadd diesem in Amt und Würden folgt. Das hat auch mit dem besonderen Ehrbegriff der Twyneddin zu tun. Ehrenhaftes und göttergefälliges Verhaltens geht Hand in Hand und wenn ein Pennadd gut geherrscht hat, dann strahlt diese Tugendhaftigkeit auch auf seine Familienangehörigen aus, welche die Sippenangehörigen dann als geeignet sehen die Herrschaft fortzuführen. Bei schlechter oder gewöhnlicher Führerschaft ist diese positive Aura meist schnell verschwunden und Stimmen nach einem neuen Anführer werden laut.
      Das wichtigste Amt neben dem Pennadd ist das des Cadfridog (Kriegsherr). In der kurzlebigen Welt der Twyneddin, wo in den Fehden zwischen den Sippen und im Kampf gegen Nachbarn oder wilde Bestien schnell jeder Tag der letzte sein kann, ist eine beständige Führung für die Sippen wichtig. Ebenso von Bedeutung ist natürlich eine erfahrene Führung. Der Pennadd kann die Kämpfer der Sippe zwar auch selbst bei Überfällen oder Gefechten anführen, ernennt aber oft einen Kriegsherr, der das für ihn übernimmt oder ihn wenn nötig vertritt. Der Handlungsfreiraum eines Cadfridog richtet sich also stark nach dem Pennadd. Ist der Pennadd selbst kriegerisch, im Kampf erprobt und jung, wird das Amt des Kriegsherrn eher dass des Stellvertreters sein, während ein alter und erfahrener Häuptling oder einer, der sich eher um den reibungslosen Ablauf in den Siedlungen kümmert, dem Kriegsherrn die kriegerischen Expeditionen überlassen wird. So besteht für einen Pennadd auch im hohen Alter die Möglichkeit sein Amt zur allgemeinen Zufriedenheit auszuführen, weil er dem Kriegsherrn die Mühsal des Kämpfens überlassen kann. So ist auch ein alter Anführer kein Schwachpunkt in den Augen der Twyneddin, sondern ein weiser Mann, dessen Lebenserfahrung ihn in die Lage versetzt wichtige Entscheidungen in guter und richtiger Weise zu fällen. So ist es bei den Twyneddin auch nicht unüblich ältere Personen zu Pennadds zu wählen, zum Cadfridog werden hingegen i.d.R. Personen auf dem Höhepunkt ihrer körperlichen und kämpferischen Fähigkeiten ernannt.
      Weitreichende Entscheidungen werden meistens auch (vor allem bei kleineren Sippengemeinschaften) im Rat mit der ganzen Sippe verhandelt. Als einflussreiche Ratgeber dienen dem Pennadd ansässige Barden, Priester und Druiden.
      Herrscht ein Pennadd über mehrere Siedlungen, lässt er sich in den anderen Dörfern von einem Siaradwr (Sprecher) vertreten. Dieser wird von den Dorfbewohnern gewählt und vom Häuptling bestätigt. Er sorgt dafür, dass die Anweisungen des Pennadd ausgeführt werden und ist durch Boten in ständigem Kontakt mit dem Sippenoberhaupt. Beraten wird auch er von ansässigen Geistlichen, Barden und Druiden. Für Situationen in denen schnell und unabhängig von Penadd und Cadfridog in kriegerischer Weise gehandelt werden muss, kann der Siaradwr entweder selbst die Führung der Kämpfer übernehmen oder er hat diese Pflicht an einen Pleidiwr (Champion) abgetreten.
    • By Kraehe
      Moin,
      wie sehen Clan's Burgen aus ? Und wie sehen sie in Ywerddon aus ?
       
      Mein Vorschlag:
       
      - Die Clans Burgen sind so weit mit den Ottomanischen Burgen in Frankreich, Italien und Spanien zu vergleichen, dass diese Clans Burgen in Ywerddon erheblich groesser sind als die Burgen in Clanngadarn. Gegenueber den riesigen Burgen, die die Germanen zur Besetzung anderer Laender erbaut hatten, waren ihre Burgen zuhause klein.
       
      - Da es sich jedoch im primitive Clans Menschen handelt, sind ihre Burgen weiterhin einfache grosse Wehrgehoefte mit Turm, Motte, Holzpalisade und Graben.
       
      - Diese Form des grossen Wehrgehoefts, im weiteren als Clanschanze bezeichnet, dient in Clanngagarn hauptsaechlich der Verteidigung von Frauen, Kindern, Greisen und Vieh, waerdend die Maenner draussen auf dem Schlachtfeld sind. In Ywerddon jedoch haben die Doerfer der einheimischen halbelbsichen Leibeigenen kein Recht auf eine Palisade. Einzig die Staedte wie Dinas Taran geniessen das Recht auf eine Palisade zusammen mit Ihren Stadt und Gildenrechten. Daher dient die Clanschanze in Ywerddon nur als Kaserne fuer die Clans Krieger und fuer das Vieh im Kriegsfall.
       
      Fuer den Landstrich "Dinas Taran" hab ich hier mal angenommen :
       
      Dinas Taran:
      1.000-2.500 Einwohner in der Stadt
      ca 30.000 Leibeigene Halbelben auf dem Land
      ca 1.000 Rinder
      ca 5.000 Scharfe
      ca 700 ha Weideland
      ca 1.500 ha Ackerland
      ca 1.200 ha Brachland
      3.000 Bewaffnete Clans Menschen
       
      In der Hauptburg bei Dinas Taran sollten immer ca 300-500 Besatzer stationiert sein. In Kriegszeiten ist Clans Burg groesser als die Stadt, d.h. 500 Rinder, 2000 Scharfe und 5000 Bewaffnete sollten dort reinpassen. Wenn ich mir die Drosi Karte anschaue, so ist es recht sumpfig um Dinas Taran herem. Ein Wehrgehoeft hier bestehlt also aus mehreren Deichen und Graeben, die das Land trockenlegen und jeweils mit einer Holzpalisade gesichert sind. Hierin befinden sich grosse Langhaeuser die sowohl als Stallungen als auch als Lager dienen. In der auesseren Motte finden sich die Langhaeuser der Leibgarde des Clanfuersten, das Langhaus der Druiden und das Langhaus der Priester. Von hier geht es in die innerer Motte, in der sich der Turm des Clansfuersten findet.
       
      Neben der Hauptburg bei Dinas Taran gibt es ein halbes duzend kleinerer Burgen in der naehe der Doerfer. Diese sind zumeist darauf ausgelegt die Viehherden von einigen duzend Rindern und bis zu hundert Scharfen aufzunehmen. Waerend Dinas Taran als Stadt ein Recht auf eine Palisade hat, sind die Doerfer der halbelbischen einheimischen Leibeigenen ohne Schutz. Im Kriegsfall, z.b. wenn im Winter hungrige Orks durchs Land ziehen, sind diese Doerfer auf den Guten willen des Clansherren angewiesen, der die Frauen und Kinder aufnimmt, und die Bauern als Speertraeger rekrutiert.
       
      ciao,Kraehe
       
      PS: Die Weideflaeche ist mit 4 Grossvieh pro Hectar berechnet und glaub ich fuer mittelalterliche Verhaeltnisse ok. Die Ackerflaeche ist mit Absicht zu klein! Ywerddon exportiert Wolle und Erze und importiert Getreide und Milchprodukte.
       
      PPS: Als Historisches Vorbild fuer eine Clansschanze koennte eine Sachsenschanze in der naehe der Finkenburg (bei Achim/Bremen) dienen. Diese war auch eigendlich erstmal eine Mauer gegen das Wasser, die viel Platz hatte. d.h. Viele Gehoefte die gegeneinander durch Deiche gesichert waren. Ob ich das auf 500 Rinder bring ... auch heute ist das noch ein grosser Stall
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