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Arenen in Valian


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  • 4 weeks later...

Hallo!

 

Also leider hab ich hier auch kein Abenteuer mit/in einer Arena, aber so ganz spontan fällt mir da ein Asterix Band ein in dem die Beiden in Rom in den Cirkus einbrechen um einen Gefangenen heraus zu holen. Das Ganze geht natürlich fürchterlich schief und zum Schluß gibt es wieder eine große Keilerei mit vielen Legionären. (Asterix als Gadiator?)

Vielleicht wär das was als Grundidee?

Alles Gute

Wiszang

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Hiho,

also was mir da aus diesem besagten Asterix Band im kopf herumschwirrt eignet sich wohl kaum für jemanden der an einem historisch fundierten Geschehen interessiert ist ('He Du, willst Du mit spielen' 'ja' 'Blödmann- verloren' 'Nein, weshalb' 'schon wieder' worauf der Arme zu Cesar geht Gnade erbitten...)

Ich denke es ging schon ein bischen Blutiger zu...

Aber wenn ich richtig gelesen habe, dann steht in der neusten Publikation (auf -online gibts sie schon, ob im Laden auch werd ich prüfen...) geschrieben wie man sich Arenenkämpfe vorstellen kann (soll, muss)

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Hintergrundstudien zum Thema lohnen sich derzeit in Rom. Dort wurde für die Ausstellung "Sangue e Arena" (oder so) eigens das Kollosseum wieder teilweise geöffnet. Vielleicht findet sich ja irgendwo auch schon ein Katalog zu dieser Ausstellung. Am meisten beeindruckt hat mich bei den Vorberichten zur Aussatellung, dass damals offensichtlich das Geld in den Kämpfen eine riesige Rolle gespielt hat. Die Gladiatoren hatten teilweise einen Stellenwert wie Fußballstars oder Tenniosspieler heute, die Kämpfe waren meist ähnlich abgesprochen wie beim Wrestling und gewettet wurde, bis schlimmstenfalls caput und villa weg waren.

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Hallo !

 

Stimmt, jetzt fällts mir auch wieder ein, die Gladiatoren waren teilweise ganz schön berühmt und hatten manchmal fast den Status eines Volkshelden. Und dann ein paar Helden in die Arena die sich nicht an die "Spielregeln" (Der große Volksheld gewinnt immer nach großem Kampf) halten.... Schönes Szenario....

Alles Gute

Wiszang

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Igitt ... Filme als Anschauungsmaterial ...

 

Empfehlenswert ist: "Das Spiel mit dem Tod : so kämpften Roms Gladiatoren / Marcus Junkelmann. - Mainz am Rhein : von Zabern, 2000. - ISBN 3-8053-2563-0"

 

Dort werden auch die Kampfarten nachgestellt und man erfährt, dass jener Film sich lediglich historischen Anstrich verleiht, den er ganz und gar nicht verdient.

 

Ein Filmhasser

GH

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Dem kann ich GH nur zustimmen smile.gif Lustigerweise wussten das die Filmemacher ganz genau. Aufder DVD ist z.B. Bonusmaterial zu sehen in denen einige Szenen zu sehen sind die durchaus historisch ok sind (naja... zumindest soweit ich das beurteilen kann).

 

Als hintergrundmaterial für Rollenspiel eignet sich auch: GRUPS Imerial Rome. Sehr gutes Material bereits Rollenspielergerecht aufbereitet.

 

Viele Grüße

hj

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  • 5 months later...

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (HarryW @ Aug. 14 2001,14:05)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Ich sage nur Filmmaterial:<p>headbang.gif "Der Gladiator" headbang.gif<p>Harry<span id='postcolor'>

YEEEEEEEEEESS!!

DER war cool! Ehrlich, kann man sich überhaupt auch was für Valian abgucken, auch wenn die ja eigentlich Katharger Marke Hannibal und Co sein sollen. Halt mehr Seereich als Landstreitmacht!

Rochnal

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Hi!

 

Da fällt mir ein, haben nicht ein paar Offizielle (Lamers und Huiskes?) auf einem Con die Chryseischen Spiele mit Wagenrennen und allem drum und dran angeboten? Gabs da nicht sogar einen Gildenbriefartikel? Vielleicht haben die ja noch was in der Hinterhand?

Alles Gute

Wiszang

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Karsten Wurr @ Aug. 13 2001,16:50)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hintergrundstudien zum Thema lohnen sich derzeit in Rom. Dort wurde für die Ausstellung "Sangue e Arena" (oder so) eigens das Kollosseum wieder teilweise geöffnet. Vielleicht findet sich ja irgendwo auch schon ein Katalog zu dieser Ausstellung. Am meisten beeindruckt hat mich bei den Vorberichten zur Aussatellung, dass damals offensichtlich das Geld in den Kämpfen eine riesige Rolle gespielt hat. Die Gladiatoren hatten teilweise einen Stellenwert wie Fußballstars oder Tenniosspieler heute, die Kämpfe waren meist ähnlich abgesprochen wie beim Wrestling und gewettet wurde, bis schlimmstenfalls caput und villa weg waren.<span id='postcolor'>

@Karsten: Hast du in der Zwischenzeit etwas über diese Ausstellung erfahren - online vielleicht sogar zu erreichen? Gladiatorenkämpfe als Vorläufer von 'Hulk Hogan' ist wirklich interessant!

 

@HarryW: 'Gladiator' ist ein echt toller Film und ich werde ihn mir bestimmt noch ein paar mal anschauen. Aber als Anschauungsmaterial für realistische Gladiatorenkämpfe kann er wirklich nicht dienen. Allein schon deren Verschleiss an Kämpfern ist unrealistisch. Schließlich wachsen Gladiatoren nicht an Bäumen! Die muss man auch erst mal ausbilden und das ist teuer. Da lässt man sich den nicht in einem Kampf einfach so kaputt machen!

 

Euer

 

Bruder Buck

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Ich habe mir Gladiator kürzlich zusammen mit meiner Freundin angesehen, und fanden ihn ehrlich gesagt ziemlich langweilig... Noch dazu war die ganze Konstellation vollkommen unrealistisch. Es fing schon damit an, dass sie den siegreichen Feldherren inmitten seiner Truppe absetzen konnten, ohne dass diese rebellierten... angryfire.gif

Und die Gladiatorenkämpfe waren alles andere als realistisch.

Zwar gab es Massenkämpfe, aber in der Regel waren dies trotzdem immer Paarungen. Die Römer mochten kein Abschlachten, sondern wollten Zweikämpfe sehen.

Es gab allerdings nach großen "Events" durchaus einen ziemlichen Nachschubbedarf, weil die Verlustquote doch recht hoch war.

Der Vergleich mit Wrestling trifft es schon ganz gut. Die Gladiatorenschulen dienten übrigens auch als Kampfschulen für reiche Römer. Gladiatoren wurden auch als Leibwächter und Schläger vermietet. Schliesslich waren die eigentlichen Kämpfe eher selten. (Was die Lebenserwartung der Profis doch deutlich erhöht hat.)

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  • 1 year later...

Salve,

äh, sorry, dass wir hier so weit vom Thema ab sind, wird auch ganz kurz...

 

@Kazzirah: Ich muss mal schnell meinen Senf abgeben, denn  dass Du den Film langweilig fandest, finde ich mehr als erstaunlich. Ridley Scott hat viele der von Dir monierten Punkte sicherlich bewusst "verhauen", um den Film dramturgisch und hollywoodtauglich und letztendlich spannend zu machen, ähnlich wie Peter Jackson mit dem Stoff von Tolkien umgeht. Verstehe mich nicht falsch, auch ich stehe auf Realismus und Korrektheit, aber die Frage ist doch, was man will: eine dröge Doku von Knopp oder einen unterhaltsamen Action-Streifen. Ich bevorzuge im Kino letzteres, zuhause ersteres.

Viele Grüße

PS Die Römer WOLLTEN abschlachten sehen, oder was meinst Du, was passiert, wenn ausgehungerte, wilde Tiere auf Frauen und Kinder losgelassen werden, die als Christen gechnappt wurden...

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  • 5 months later...
Zitat[/b] ]Kazzirah schreibt:Zwar gab es Massenkämpfe, aber in der Regel waren dies trotzdem immer Paarungen. Die Römer mochten kein Abschlachten, sondern wollten Zweikämpfe sehen.

Stimmt nicht so ganz, es wurden auch ganze Schlachten mit hunderten von Teilnehmern nachgestellt. Inclusive Seeschlachten mit Galeeren. Alleinige Zweikämpfe eines Paares waren zumindest im Colloseum eher die absolute Außnahme

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Zitat[/b] (Wulfhere @ 14 Nov. 2003,12:09)]
Zitat[/b] ]Kazzirah schreibt:Zwar gab es Massenkämpfe, aber in der Regel waren dies trotzdem immer Paarungen. Die Römer mochten kein Abschlachten, sondern wollten Zweikämpfe sehen.

Stimmt nicht so ganz, es wurden auch ganze Schlachten mit hunderten von Teilnehmern nachgestellt. Inclusive Seeschlachten mit Galeeren. Alleinige Zweikämpfe eines Paares waren zumindest im Colloseum eher die absolute Außnahme

Und selbst in den Massenschlachten legten die Römer in aller Regel deutlichen Wert darauf, dass immer Paarungen aufeinander getroffen sind. Zwar konnten bisweilen mehrere hundert Paare auf einmal antreten, aber es blieben eben doch (fast) immer Paare. Natürlich gab es (vor allem in der Spätphase) zu Ausnahmen. Aber im Allgemeinen nahm man eben doch Rücksicht auf die sakrale Wurzel der Gladiatorenkämpfe (= ritualisierte Menschenopfer als Begräbnisritus).

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