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FrankBlack78

Sind wir denn alle Schauspieler?

Schauspielern im Rollenspiel?  

130 members have voted

  1. 1. Schauspielern im Rollenspiel?

    • Ja, auf jeden Fall ausspielen
      41
    • Nein, die Fähigkeiten der Meisten reichen hierzu nicht aus
      6
    • Das handhabe ich je nach Spielerrunde anders
      15
    • Es kommt auf die Situation/Fertigkeit an
      69


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Also ich Spiele sehr gerne aus.

 

Und was die Sprache angeht, ein Ey Weist du? Lan passt halt nicht zu meinen Waelinger, da Ich auch Larp Spiele denke ich kann ich das ganz gut. ;)

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Also ich finde die wörtliche Rede und das Ausspielen von Situationen machen einen guten Teil des Spielspaßes aus. Insbesnondere, wenn Spieler oder Spielleiter spontan / oder gekonnt Reaktionen ausspielen. Wenn es jemand nicht kann, oder der Charakter Eigenschaften hat, die der Spieler eben gar nicht hat, ist natürlich die Beschreibung einer Situation besser, z.B. bei Beredsamkeit.

 

Euer

 

Bruder Buck

 

(Hervorhebung durch mich)

 

Wenn es sich spontan ergibt ist es das Sahnehäubchen am Rollenspiel. Wenn es Postuliert wird, ist es die Haut auf der Milch (Brrrrr...).

 

 

PS. Sehe grtad das der Thread zwar vom September aber von vor einem Jahr ist. ts, ts. Später Senf sozusagen.

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Ich habe für Punkt 1 gestimmt, weil mir das

 

1. mehr Nähe zur eigenen Figur,

2. mehr Nähe zum Geschehen und

3. mehr Atmosphäre erzeugt,

 

obwohl es manchmal unangenehm ist, wenn man genau weiß, daß man das nicht gut oder gar nicht kann. Das kann der SL dann berücksichtigen, aber muß er nicht.

 

Ich finde, wenn man sich gut kennt, dann kann man seinen Freunden die Fehler ohne Probleme durchgehen lassen; es muß niemandem peinlich sein.

 

Ich finde auch, man sollte das, was am Spieltisch zu machen ist, dort tun, also Gespräche nicht beschreiben, sondern sie führen.

Außerdem bringt das doch jedem etwas, auf Dauer mehr Sicherheit in Gesprächen. Oder sich in andere einzufühlen.

 

Ohne direkte Rede käme mir das Rollenspiel steril vor, die Figuren sollen aber doch mit Leben gefüllt werden.

 

Eine andere Tätigkeit, wie zum Beispiel, sich um seine Tiere kümmern, Klettern, einen Stunt usw. muss man zwangsläufig beschreiben, das erwarte ich nicht in einer Livevorführung.

 

Eine der witzigsten Rollenspielepisoden war jedoch das Kennenlerngespräch zweier Küstenstaatler, deren Spieler dann die komplette Sitzung mit diesem - "Sprecken du aucke vernumpftige Spracke, mitte di fantasticko Akketezente! Serre gutte!" - Akzent weitermachten.

Das allerdings erwarte ich nicht, kann ich auch nicht.

 

Bei meinem Stummen hat man dann auch größtenteils auf das Zettel oder Tafel beschreiben verzichtet. Nur in wichtigen Situationen nicht, Zeit ist eben Geld.

  • Like 1

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Ich habe für Antwortmöglichkeit 1 gestimmt, denn das ist für mich ein wichtiger Punkt beim Rollenspiel. Mein Vorredner spricht auch die meisten meiner Argumente an.

Eine Ausnahme machen wir: Handeln wird nur noch selten ausgespielt, weil wir festgestellt haben, dass es ewig dauert und im Grunde bei jedem Handel die Argumente die Gleichen bleiben und die Gespräche sich wiederholen.

Auch wir haben Charaktere, die zum Beispiel lispeln (und das schon sehr erfolgreich seit dreeinhalb Jahren). Das kann ganz hilfreich sein, denn man weiß immer, ob der Spieler etwas intime oder outtime sagt. ;-)

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Achtung, dieser Beitrag ist uralt und gibt meine aktuelle Meinung überhaupt nicht mehr wieder! Ich halte die vorliegenden Ausführungen inzwischen für größtenteils falsch! (Der Autor, 12.06.2016)

 

Also mir macht das Spielen ebenfalls nur Spaß, wenn möglichst viel "in Charakter" gespielt wird. Die Güte der Darstellung ist völlig egal, aber indirekte Reden und reine Beschreibungen sollten meiner Ansicht nach eher die Ausnahme (ggf. situationsbedingt) sein.

Erst nach vielen Jahren des "direkten" Spiels bin ich erstmals auf einem Midgard-Con auf "indirekte" Spieler gestoßen und war unglaublich irritiert. Natürlich lasse ich jedem seinen Spaß, aber innerlich musste ich mich schon winden.

Ich empfinde jedenfalls kaum Spaß am "indirekten" Spiel - weder als Spieler noch als Spielleiter, denn dann kann ich einfach nicht mitfühlen. :dunno:

Grüße...
Der alte Rosendorn

Edited by Rosendorn
  • Like 1

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@Rosendorn:

 

Bei "indirekten Spielern" ist der vermutlich meistgesprochene Satz von mir: "Dann tu es!" Aber es kommt in meinen Runden kaum vor.

 

Heißt es Rollenspiel oder heißt es Rollenbeschreibung?

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Rollenspiel ganz ohne direkte Rede wäre für mich ein absoluter Albtraum. Zum Darstellen meiner Charaktere gehört für mich auch das Darstellen ihrer Sprechweise, ihrer Wortwahl und ggf. auch der Mimik. Die Interaktion der Charaktere untereinander ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Spielrunden. Da wird gestritten, gewitzelt und gemeinsam gelacht, wie im wahren Leben.

 

Natürlich sind wir nicht alle gute Schauspieler - aber Übung macht den Meister.

 

Es gibt in unserer Runde aber natürlich auch Situationen, in denen die indirekte Rede benutzt wird (völlig unwichtige Gespräche mit NPC's die ggf. nur am Rande erwähnt werden). Oder wenn mir selber einmal die technischen Kenntnisse fehlen und ich meine Mechanikerin spiele, dann sage ich auch schon mal so etwas wie:"Ich beschreibe ausgiebig, wie der Apparat funktioniert und weise auf die besonders gute Verarbeitung hin"

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Das kommt auf die Runde, auf die Situation und den Charakter drauf an. Wenn ich Fred spiele (einen saudummen, aber netten Krieger) bemühe ich mich ihn zu spielen. Das mache ich nicht den ganzen Abend, aber partiell. So kommt er sicher besser rüber, als wenn ich immer nur beschreiben würde, was er sagt...

Bei meiner Adeligen, schüchternen, wohlerzogenen, scharidischen Heilerin fällt mir das spielen sehr schwer. Da beschreibe ich vorallem ihr verhalten.

Wenn man am Sonntag Mittag auf einem Con ein Abenteuer noch zu Ende bringen will, muß man das Schauspielern meistens wegfallen lassen, da es zu lange dauern würde.

Wenn die anderen Spieler viel Schauspielern tu ich es auch, wenn sie nur beschreiben, passe ich mich ebenfalls an und spiele weniger.

 

Ich habe bisher nur positive Erfahrung mit Schauspielenden Spielern gemacht. Die Charaktere hinterlassen bei mir viel eher einen bleibenden Eindruck, wenn sie auch mal gespielt werden und nicht bloß beschrieben. Dabei ist gar nicht wichtig wie gut jemand das kann. Man trifft auf Cons manchmal auf richtig gute Schauspieler und freut sich darüber. An einen schlechten Schauspieler kann ich mich nicht erinnern...

 

Gruß,

Tony

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Ich habe bisher nur positive Erfahrung mit Schauspielenden Spielern gemacht. Die Charaktere hinterlassen bei mir viel eher einen bleibenden Eindruck, wenn sie auch mal gespielt werden und nicht bloß beschrieben. Dabei ist gar nicht wichtig wie gut jemand das kann.

Das geht mir genau so. Ich finde es elementar wichtig, dass die Spieler ihre Charaktere auch verkörpern. Die Sprache sagt nunmal eine Menge über einen Menschen aus. Deswegen macht es schon einen Unterschied, ob ich als Spieler sage: "Dargo begrüßt die Dame wortreich." oder ob ich eine Verneigung andeute und sage: "Edle Dame, erlaubt mir, mich euch vorzustellen. Ich bin Dargho d'Janeiro, Schwertmeister und Gelehrter, Reisender und Abenteurer. Mein Ruhm ist unübertroffen und mein Charme könnte eine Nonne in Versuchung führen..."

 

Was der geneigte Zuhörer im ersten Falle erfährt ist, dass eine Person namens Dargho eine Dame begrüßt. Im zweiten Beispiel kann man allein aus der Wortwahl ableiten, dass Dargho ein geübter Redner und ein Freund blumiger Umschreibungen ist. Augenscheinlich leidet er an einem gehörigen Maß an Selbstüberschätzung und neigt zu flamboyanten Auftreten.

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Ein Problem ist es natürlich, wenn der Spieler das selber nicht so gut kann. Mir z.B. würde genau das mit den blumigen Worten recht schwer fallen. Es würde nicht so gut rüberkommen. Aber wenn ich dazu noch erkläre, daß es eigentlich blumiger klingen soll, ich als Spieler es bloß nicht so gut hinbekomme, dann ist das mE immer noch besser, als wenn ich es nur beschreibe...

 

Gruß,

Tony

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Wenn es sich spontan ergibt ist es das Sahnehäubchen am Rollenspiel. Wenn es Postuliert wird, ist es die Haut auf der Milch (Brrrrr...).

 

...da würd ich mich doch komplett anschliessen.

Wenns jemand gern macht und gut kann, ist es klasse - wenn jemand aber spontan kein Schwall mittelhochdeutscher Dichtung von den Lippen fliesst dann kann mans auch nicht herbeiquälen.

 

Vermutlich kommt in fast allen Gruppen beides vor - "in character" geführte Dialoge aber auch Stellen bei denen mans der Einfachheit halber bei der Beschreibung bewenden lässt - wieviele oder wenige das jeweils sind ist dann ne Neigungsfrage: wird in der Gruppe generell viel Dialog in der Rolle geführt, regt das sicherlich dazu an, auch so zu antworten - sind hingegen die Mitspieler konzentriert mitten im Rätsellösen, werden sie wohl auch keine geschliffenen Monologe erwarten.

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Auch Punkt 1.

 

Die Gründe dafür sind alle schon weiter oben genannt.

 

Zwei Argumente gegen das Ausspielen sehe ich nicht so:

 

1) Schüchternheit: wer ein schüchterner, resp. zurückhaltender Mensch ist, wird auch beim indirekten Spiel in den Hintergrund gedrängt/sich im Hintergrund halten.

2) Perfektion: du meine Güte - wie kann ein schlechter Versuch die Stimmung zerstören? Niemand muß so gut sein, etwa diesen "wunnedebar Spracke" einen Abend lang rüberzubringen. Wenn mal was zu aufdringlich (schlecht) wird, kann man das schon am Tisch klären.

 

Ob man sich/den SL gut kennt (-> Kinder des Schicksals), soll eine Rolle spielen? Kann ich nicht direkt nachvollziehen... Es heißt doch "Rollenspiel" und nicht "Spielfigur-Vorführung"

 

In einer meiner uralten Spielrunden saßen nur Schachspieler (ich hatte sie alle aus diversen Clubs herbei-"geworben"), falls Euch das was sagt :cry:

Im Lauf der Jahre hat sich das Indirekte doch sehr gegeben... Wie im thread beschrieben: man muß einfach mal anfangen und sich nicht durch den Anspruch auf filmreife Szenen vom Spielen abhalten lassen.

 

Der Vollständigkeit halber: klar sollte man nicht jeden Apfelkauf auf dem Markt ausspielen. Oft weiß aber nur der SL, ob eine bestimmte Situation wichtig ist, vielleicht Aufhänger für eine Info oder einen Kontakt etc.

Hier ist der SL als Moderator gefordert (ja, auch ich benutze dieses Wort manchmal :blush: ): wenn es zu lang wird, oder nur einem Teil der Runde noch Freude macht, dann sollte er die Geschichte forcieren. "Sagt mir was ihr plant / einkaufen wollt / vorhabt" etc. Und dann das "Ergebnis" mitteilen.

 

Malódian MondKatze, dessen Charme nur durch seine Ungeschicklichkeit übertroffen wird.

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Da stimm ich allen zu die für Antwort 1 gestimmt haben!

Auch wenn man vielleicht kein begabter Schauspieler ist man sollte es zumindest versuchen!!!!

Das ist es doch was Rollenspiel ausmacht, was Atmosphäre aufbaut, und was gaudi macht.

Der SL sollte freilich Gnade kennen mit denjenigen denen es schwer fällt.

Und übung macht den Meister!!

 

Wenn ich einen arroganten Magier spiele kommt es doch nicht rüber wenn ich sage: Ich sage dem Grafen, daß es gut für Ihn wäre wenn er auf meinen Rat hören würde....und gehe empört.

Besser ist: " Euer Hochgeboren werden noch an meine Worte denken,und sich wünschen meinen Rat befolgt zu haben, spätestens wenn Ihr eines Nachts aufwacht und dieses falsche Gesindel drückt euch seinen rostigen Dolch an die Kehle um euren Thron zu besteigen. Ihr wäret dann ganz sicher nicht der erste und der letzte Mann der vor seinem Tod, als letztes an die mahnenden Worte des Phillipe Emilio de Sensanomine denkt. Die Götter mit euch! [ Verbeugung, Hut ziehen, sich auf der Ferse drehen,Abgang]

:D

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Die direkte Rede und das Ausspielen bestimmter Spielsituationen sind auf jeden fall diesem "Ich frag ihn, ob er weiß, wo der Drache wohnt"-gelaber vorzuziehen. Aber jede Kleinigkeit, wie das Kaufen von Alltagsgegenständen (außer man will feilschen) oder die 0815-Schlafplatzsuche auszuspielen, würde imho den Ramen total sprengen und wäre viel zu ermüdend. :tired:

Schließlich will man doch auch irgendwo mit der Handlung des Abenteuers weiter kommen. ;)

Ergo: Je nach Situation/Fertigkeit

 

Grüße Alondro

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Moin!

 

Habe auf für Punkt 1 gestimmt. Rollenspiel im wahrsten Sinne des Wortes entsteht für mich erst dadurch, dass die Spieler (je nach ihren Fähigkeiten) versuchen, ihre Charaktere auf eine ähnlich glaubwürdige Weise darzustellen, wie der Spielleiter versucht, seine Welt rüberzubringen. Nur wenn diese Interaktion gelingt kann man gemeinsam den Spielraum verlassen und richtig in phantastische Welten abtauchen.

 

Und mal ehrlich: bei mir hinterlassen auch der glaubwürdig dargestellte lispelnde und strohdumme Barbar, die hochtrabende, eloquente Magierin oder der mürrische und leicht depressive Söldner einen wesentlich stärkeren Eindruck, als es durch pure, theoretische Charakterausarbeitung überhaupt möglich wäre.

 

Gruß

Marcell

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Bei mir kann man sich als Spieler bei einigen Fähigkeiten/ Zaubern Vorteile verschaffen, wenn man die Szene durchspielt. Klassisch Beispiele sind da Beredsamkeit, Gassenwissen oder auch der Zauber Beeinflussen. Je nachdem, wie viel Mühe sich der Spieler gibt, erhält er eine WM. In anderen Situationen, reicht es mir, wenn die Spieler nur beschreiben, was sie tun.

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Ich bin der gleichen Meinung wie MazeBall. Wörtliche Rede macht das Rollenspiel erst aus.

Allerdings gibt es Ausnahmen, wie Gebete, Zaubersprüche, Bardenvorträge...

Daß man so etwas mal eben aus dem Ärmel schüttelt, verlange weder ich, noch andere SLs, in deren Runden ich mitspiele. Auch Trivilitäten, wie der Kauf von Lebensmitteln, Kleidung etc. wird nur ausgespielt, wenn es aus irgendeinem Grund von Bedeutung ist.

 

Mir ist als SL schon ein paar mal passiert, daß Spieler außerhalb des Spiels mit ihrem Charakter mit einem meiner NSCs über irgendwas weiter diskutiert haben, weil sie so sehr ins Spiel eingetaucht waren. :D

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habe auch für erstens gestimmt, weil ich denke, das erst so eine stimmungsvolle runde entsteht! auch ich vergebe boni, wen wer eine situation gut rüberbringt, bei uns ging das sogar mal soweit, dass ich mir wie beim improvisationstheater vorkam, weil meine spieler, so schön gespielt haben und wirklich sich auch in kleinigkeiten der spielwelt festgespielt haben, in solchen momenten lass ich das abenteuer immer abenteuer sein, weil ich es einfach toll finde, wenn so etwas entsteht; ich denke dann nämlich, dass ein zu großes einschreitens des sl, nicht unbedingt förderlich ist...

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Die ganze Welt ist eine Bühne

Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.

Sie treten auf und gehen wieder ab,

Sein Leben lang spielt jeder manche Rollen...

 

Wir favorisieren die woertliche Rede, von praktischen Vorfuehrungen, die darueber hinaus gehen, bitten wir Abstand zu nehmen.

Wenn ich das will, gehe ich auf ein LARP. Ausnahmen sind vielleicht mal ein Wuerfel- oder Kartenspiel oder vielleicht etwas Gesang...

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Wenn ich spielleitere, dann erwarte ich von den Spielern häufig die wörtliche Rede. Da steckt auch der meiste Spielspaß drin. Gerade unerfahrene oder nicht so begabte Spieler nehmen sich ab und zu in manchen Szenen auch ein Timeout und wechseln auf die Spielerebene. Ich finde das meistens okay.

 

Insgesamt gewinnt die Atmosphäre durch solche Aktionen. Weniger in diesem Feld begabte Spieler bekommen kaum Nachteile, ich modifiziere Würfelwürfe von erelrtnten Fähigkeiten also kaum. Bei universellen Fertigkeiten oder in unklaren Situationen (will ich eigentlich würfeln, oder entscheidet das gerade das Rollenspiel) liegen allerdings Vorteile bei guten Schauspielern. Ich sehe darin kein Problem. Der Spieler mit guten Ideen hat ja auch ständig Vorteile gegenüber dem mit wenig Kreativität.

 

Was ich allerdings total ätzend finde, ist wenn absolut unwichtige Szenen bis zu Exzess ausgespielt werden: Nicht jedes mal ein Glas Milch bestellen muss ausgespielt werden.

 

Ich habe auch noch nie einen Spieler erlebt, der nicht schauspielern konnte, sondern es ist immer der Charakter ganzer Spielgruppen, die entweder Schauspiereln und dann auch alle ganz gut oder die eben alle scheiße schauspielern und es deswegen auch kaum tun.

 

Das sagt für mich, dass man es offensichtlich gut lernen kann.

 

Was ich auch beobachtet habe: Nicht jeder kann jede Charakterklasse überzeugend darstellen. Wenn ich das bei der Charaktererschaffung berücksichtige, dann bin ich einen ganzen Schritt weiter.

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Was ich auch beobachtet habe: Nicht jeder kann jede Charakterklasse überzeugend darstellen. Wenn ich das bei der Charaktererschaffung berücksichtige, dann bin ich einen ganzen Schritt weiter.

 

Also meinst Du, dass ich als 32-jaehriger Mann mit 1,91m und leichtem Bauchansatz keine 18-jaehrige, ueberausgutaussehende Prostituierte darstellen kann, sollte ich das auch nicht tun? Ist das nicht gerade der Sinn von Rollenspiel?

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Was ich auch beobachtet habe: Nicht jeder kann jede Charakterklasse überzeugend darstellen. Wenn ich das bei der Charaktererschaffung berücksichtige, dann bin ich einen ganzen Schritt weiter.

 

Also meinst Du, dass ich als 32-jaehriger Mann mit 1,91m und leichtem Bauchansatz keine 18-jaehrige, ueberausgutaussehende Prostituierte darstellen kann, sollte ich das auch nicht tun? Ist das nicht gerade der Sinn von Rollenspiel?

 

Äußerlichkeiten sind dabei eher nebensächlich. Es geht eher um das 'Hineinfühlen' in die Rolle. Manchen Leuten ist die Anführerrolle im RS nicht gegeben, andere können nur schwer den schweigsamen Knüppler ausfüllen etc. etc. ...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Auf jeden Fall ausspielen! Es ist doch gerade spannend, ein Rolle spielen zu können, die man im Leben im nicht spielt!Das ist doch gerade das Plus von Rollenspielen.

 

Schauspielerisches Können spielt überhaupt keine Rolle. Klar ist es schöner, je besser jemand seine Rolle umsetzen kann, aber fehlendes Talent sollte niemanden abhalten. Wir sind ja unter uns und treten nicht öffentlich auf. Wenn ein unsicherer, stotternder Spieler bspw. einen charismatischen Fürsten spielt, dann verhalten sich alle NSCs bzw. mein SC so, als ob er nicht unsicher wäre. Wenn der Fürst seine Kameraden anfeuert: "Wir we-we-werden den Ooorks de-den Garaus ma-machen" ist mir das immer noch lieber, als wenn er nichtmal versucht, Leidenschaft in die Rolle zu bringen, oder gar in der 3. Person von seiner Figur spricht. Meine Fantasie reicht jedenfalls aus, um mir immer noch einen Anführer mit Ausstrahlung vorzustellen.

 

(Ein bischen problematisch finde ich es allenfalls, wenn meine Gruppe zu leidenschaftlich wird und ich mir Sorgen um die Nachbarn mache... :lookaround: )

 

Erfahrungspunkte für Rollenspiel sind aber was für Anfänger, etwa um das Eis zu brechen. Profis haben das nicht mehr nötig.

 

Wenn jemand nicht will, ist das zwar schade, aber auch in Ordnung. Als SL würde ich da niemanden zu irgendwas nötigen.

 

Was ich allerdings nicht mag, ist das ewige Ausspielen unwichtiger Details. Ich hab mal von einer Gruppe gehört, die sich rühmte, einen ganzen Abend im Gasthaus vollkommen frei gespielt zu haben. Da bekomm ich das kalte Grausen! :disturbed:

 

Gruss, Elrohir

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