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Wolfsschwester

Die Aranischen Schimmel

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leider sind in Midgard  Pferderassen nur wenig deffiniert. Wie währs zur abweckslung, statt nur mal "edles Reitpferd" ein "Araner" !

 

Der Araner

 

Der Araner gillt zu Recht als die edelste Pferderasse Midgards. Sicherlich ist sie aber die alteste. Schon aus der Zeit der Seemeister gibt es Aufzeichnungen, für eine besonderst schnelle, Zähe Pferderasse, die von nomadischen Völkern im Gebiet des heutigen Aran gezüchtet wurden.

Der heutige Araner ist ein zierliches, nur etwa 165 Stockmass messendes Pferd. Es sind fast ausschließlich Schimmel. Trotz, oder  vielleicht gerade wegen ihrer ausgesprochen schlanken Beine gelten sie als die schnellsten Pferde Midgards, ihre Ausdauer besonder in schwierigen Gelände ist legendär.

Ihr schlanker, kleiner Kopf, mit dem charakteriatischen "Aranerknick" in der Nase, spricht besonders durch seine großen, inteligenten Augen an.  Unter den harten Wüsten Bedingungen in ihrem Ursprungsgebiet aufgewachsene Arraner haben zudem den Ruf ausgesprochener Nervenstärke.

Allerdings kam es in den lezten 150 jahren immer wieder zu Importen von Hengsten und Stuten aus Aran nach Vesternesse und in die Küstenstaaten. Dort wurden die kostbaren Tiere in Ställen gehalten, mit Kraftfutter gefüttert und auch ansonsten stark verwöhnt. Man muß leider sagen das der "Vesternesse" Araner im Gegensars zu  dem "Echten" Araner,auf diese weise zu einem höchst anfälligen, übernervösen Dekoratzsonsstück verkommen ist.

 

bethina

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Hallo Bethina,

 

der Araner hat sicherlich seine Vorzüge, ist aber für das albische Klima weniger geeignet - zu kalt und nass.

Mein Freund Cuchullain McTuron hat deshalb die Araner mit den kräftigen und widerstandsfähigen Dangawrys gekreuzt. Daraus entstand der Vesterthorer, ein großes, kräftiges Pferd, das einiges von der Geschwindigkeit und Grazie der Araner mitbekommen hat. Es eignet sich hervorragend zur Ausbildung als Schlachtroß und wird besonders von der albischen Ritterschaft hochgeschätzt.

Der Vesterthorer hat ein Stockmaß von etwa 1,75 m und besitzt genug Kraft einen voll gerüsteten Reiter zu tragen. Sein Fell ist gescheckt, in der Grundfarbe schwarzbraun mit hellbraunen und beigen Flecken. Selten kommen einfarbige Tiere vor, die dann entweder schwarzbraun  - wie ihre dangawrischen Vorfahren - oder weiß - wie ihre aranischen Ahnen - gefärbt sind.

Wenn Du Dich für Pferde interessierst, solltest Du seine Zucht am Südrand des Pengannion, nordöstlich von Twineward einmal besuchen.

Und laß Dich von dem alten Ganoven nicht übers Ohr hauen - man kennt ja die Eigenheiten der McTurons :biggrin:

 

Gruß

Tyrfing

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Quote:

<span id='QUOTE'>Zitat von Bethina am 2:24 pm am Jan. 27, 2001

Hi Tyrfing,

sind bei den McTurons nicht die scharidischen Gebraucht-pferd händler in dei lehre gegangen ? wink.gif

Bethina

</span>

 

Hallo Bethina,

 

Du hast völlig Recht. Die McTurons sind die Erfinder der Gebrauchtpferdefinanzierung und des Privatleasings :biggrin:

 

Gruß

Tyrfing

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Da bin ich anderer Meinung! Ein guter Freund von mir Namens "Marek Eschrema", seines Zeichens erfolgreicher scharidischer Geschäftsmann angel.gif hat sowohl den Gebrauchtpferdehandel als auch die Mietpferde zu Bestpreisen erfunden. Nur mit dem zurück bringen der Pferde nach interdimensionalen Reisen gibt es noch Probleme biggrin.gif

 

Gruß

 

Euer Bruder Buck

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Hy, Schwe..äh Bruder,

 

war Marek nicht damals auch in den großen Gebrauchtteppich-Skandal von Kairat verwickel? biggrin.gif

Kam es da nicht zu mehreren Abstürzen? :cool:

 

Bethina angel.gif

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Nein, mein Freund Marek Eschrema war nie in Skandale verwickelt escape.gif man konnte es ihm jedenfalls nie nachweisen - noch nicht mal die Sache mit dem Ölteppich vor Meknesch nono.gif Und da war der Kalif richtig sauer... angryfire.gif

 

 

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Hallöchen,

 

eine Anmerkung auf historischer Grundlage: Araber wie Perser hatten im Mittelalter edle Pferde. Aber das waren NICHT diesselben Rassen. Die Beschreibung des Araners (das Pferd, meine ich) oben trifft wohl eher das Arabische Vollblut, scheint mir. Das persische (oder turanische) Pferd war größer und stärker als der Araber, nebenbei auch (das stimmt oben ja) auch nervenstärker als der intelligente, anhängliche, aber auch nervöse, schreckhafte Araber. Wer an ein Buch über irdische Pferderassen kommt: Pferde wie die edlen Atal- Techiner (oder so ähnlich, habe den genauen Namen vergessen) aus Zentralasien dürften eher das aranische Pferd wiedergeben als der Vollblutaraber. Die Bergvariante des aranischen Pferdes ist kleiner und wohl eher wie das kurdische Pferd und andere Gebirgspferde des Nahen Ostens. Mischungen aus arabischem und persischem Pferd gab es natürlich auf unserer Welt (so z. B. der Syrische Araber, wenn ich mich nicht irre). In Midgard dürften solche Mischformen aber bedingt durch die Geographie (Meer der Fünf Winde) weitaus seltener sein! Ich hatte mal Alex (GB) eine Mail zu diesem Thema geschickt. Wenn jemand von euch Interesse hat, könnte ich die "ausgraben" und zumailen.

 

Naja, es zeigt sich immer wieder: Aranisch ist nicht Arabisch. (Hatte ich das nicht schon gerade in einem anderen Beitrag geschrieben? ;-)

 

Grüße, Holger

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Quote from Holger, posted on Sep. 26 2001,20:03

<div id='QUOTE'>Ich hatte mal Alex (GB) eine Mail zu diesem Thema geschickt. Wenn jemand von euch Interesse hat, könnte ich die "ausgraben" und zumailen.

</div>

 

Ja, bitte. Würde mich sehr interessieren.

 

Rainer

 

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Zitat[/b] (Holger @ Sep. 26 2001,20:03)]Hallöchen,

 

 

Naja, es zeigt sich immer wieder: Aranisch ist nicht Arabisch. (Hatte ich das nicht schon gerade in einem anderen Beitrag geschrieben? ;-)

 

Grüße, Holger

Na ja, bitte nicht zu viel "historisieren", da stellt man sich auf Midgard schnell selbst ein Bein, denn Midgard ist nicht die Erde!

 

Grüße und frohes Schaffen

 

fabiana

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Zitat[/b] (Fabiana Vago @ Mai. 17 2003,10:41)]Na ja, bitte nicht zu viel "historisieren", da stellt man sich auf Midgard schnell selbst ein Bein, denn Midgard ist nicht die Erde!

Ich versuche nur zu zeigen, dass Eschar nicht gleich Aran ist. Andernfalls wäre eines der beiden Midgardländer völlig überflüssig.

(Und es wäre ein großer Verlust für das Rollenspiel, wenn Aran eben nicht seine eigene Kultur hätte, sondern nur ein "zweites Eschar" wäre. Oder kennst du irgendein anderes Rollenspiel, das über eine auf der persisch-sassanidischen Kultur basierende Region verfügt? Weltweit wahrscheinlich einmalig ... Da es - bei den irdischen Vorbildern wie bei Midgard - aber Berührungspunkte und Einflüsse zwischen diesen beiden Kulturen gab/gibt, finde ich es um so wichtiger, die Unterschiede herauszustreichen.)

 

Grüße, Holger

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Zitat[/b] (Holger @ Mai. 18 2003,13:36)]
Zitat[/b] (Fabiana Vago @ Mai. 17 2003,10:41)]Na ja, bitte nicht zu viel "historisieren", da stellt man sich auf Midgard schnell selbst ein Bein, denn Midgard ist nicht die Erde!

Ich versuche nur zu zeigen, dass Eschar nicht gleich Aran ist. Andernfalls wäre eines der beiden Midgardländer völlig überflüssig.

(Und es wäre ein großer Verlust für das Rollenspiel, wenn Aran eben nicht seine eigene Kultur hätte, sondern nur ein "zweites Eschar" wäre. Oder kennst du irgendein anderes Rollenspiel, das über eine auf der persisch-sassanidischen Kultur basierende Region verfügt? Weltweit wahrscheinlich einmalig ... Da es - bei den irdischen Vorbildern wie bei Midgard - aber Berührungspunkte und Einflüsse zwischen diesen beiden Kulturen gab/gibt, finde ich es um so wichtiger, die Unterschiede herauszustreichen.)

 

Grüße, Holger

Klar, dass es Unterschiede gibt und das ist auch gut so. Darin stimme ich dir vollkommen zu. Die Frage ist nur, an welchen Punkten das festgemacht wird. Und auf Midgard ist die "Arabisierung" der Meketer ja im Grunde von Aran ausgegangen. Es gibt hier also andere Grundkonstellationen als in der irdischen Historie - das war es, was ich eigentlich zu bedenken geben wollte.  lookaround.gif

 

Also weiterhin frohes Schaffen...

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Grüß dich Fabiana Vago,

 

hm hm hm ... Die Geschichtsentwicklung lässt sich natürlich nicht ganz parallelisieren, da hast du Recht. Aber ich würde formulieren, dass die "Arabisierung" von den Himjar ausging, nicht von den Aranern. Die Einflüsse der Araner müsste man anders nennen. Ein passender Begriff aus der irdischen Geschichte fällt mir da nicht ein (am ehesten noch kulturelle Iranisierung wie vielleicht zur Zeit der Abbasiden; aber das nur nebenbei).

 

Ich hoffe auch auf weiteres frohes Schaffen.  smile.gif

 

Holger

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Holger, Deine Auffassung ist mir zu nah an der (Geschichtlichen) Realität um ehrlich zu sein. Ich bin eher der Spieler/Spielleiter der interessante Details aus der irdischen Geschichte aufgreift und schaut wo sie nach Midgard passen würden. Die Pferderasse der 'Araber' findet sich nicht im Eschar Quellenband weswegen sie sinnvollerweise nach Aran passen kann. Schon aleine wegen der schönen Ähnlichkeit der Namen smile.gif

 

Viele Grüße

hj

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Hallo HJ!

Klar, machen kann das jeder, der das will. Aber: Die Panzerreiter stellen das Rückgrat des aranischen Militärs, wie allgemein bekannt ist. Das klassische Araberpferd ist aber weder vom Körperlichen noch vom Wesen her für solch eine Aufgabe geeignet. (Das heißt nach meiner Definition aber auch, dass die Khalidan in Mokattam nicht reinrassige "Araber" verwenden, sondern Einkreuzungen physisch und mental robusterer Pferde, wie z. B. der "Araner" oder möglicherweise Pferden aus den Küstenstaaten, wozu ich aber nichts sagen kann.) Nach dieser Logik könnte man also den "Araber" schlecht nach Aran pflanzen, sondern müsste eher umgekehrt den "Araner" auch nach Eschar setzen.

Außerdem gibt es ja z. T. jahrtausendealte Berichte über die edlen iranischen (und nicht arabischen) Pferde: die staunenden Berichte der alten Griechen, die sagenumwobenen Blut schwitzenden Pferde in chinesischen Quellen bis hin zu alleredelsten Rassen wie dem (heutigen) Achal-Tekkiner, einem starken, robusten, schnellen, aber auch ziemlich eigenwilligen Tier mit goldseidigem Fell (und wieder garantiert kein Araber). Wäre doch einfach schade, diese Pferde unter den Tisch fallen zu lassen ...  wink.gif

 

Aber natürlich: Ich möchte niemandem vorschreiben, welche Pferderassen er wo haben möchte. (Wie sagte der alte Fritz: Jeder solle nach seiner Facon glücklich werden?) Nur wenn ich mir gerade vorstelle, einen Absatz über die aranischen Pferde für den QB zu schreiben, würde ich meinen Standpunkt (basierend auf meinen obigen Überlegungen) mit Händen und Füssen verteidigen.  sly.gif

 

Holger

 

 

 

 

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Moin

 

Mag sein, daß Holger seine Überlegungen sehr stark an historische Gegebenheiten knüpft. Aber das finde ich durchaus richtig, so lange es sich gut auf Midgard übertragen läßt. In meiner Vorstellung gibt es übrigens außer den Arabern (also der Pferderasse) noch weitere Dinge in Eschar, die nicht im betreffenden Quellenbuch stehen.  

 

Auf der einen Seite steht der aranische Panzerreiter auf der anderen eben so ne Type wie Antonio Banderas in "der 13. Krieger" und der reitet einen Araber und ist, wenns recht ist, ein klassischer (gebildeter) scharidischer Glücksritter.

 

Das war zwar ne nette Idee mit dem Araber - Araner, und jeder darf das halten wie er will, aber Holgers Argumentation  hat mich einfach überzeugt.  

 

Euer Orlando Gardiner

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Moderation :

Hi!

 

In Bezug auf das Copyright immer bei Zitaten gut ersichtlich die Quellenangaben dazu schreiben! Bitte ergänze Deinen Beitrag dem entsprechend, Vindarnes.

 

Vielen Dank

Wiszang

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Der Link zur Quelle ist direkt darunter. Du benutzt den Link und gehst oben Links auf der erscheinenden Seite auf Cavalry und da ist der Text.

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Der Link zur Quelle ist direkt darunter. Du benutzt den Link und gehst oben Links auf der erscheinenden Seite auf Cavalry und da ist der Text.

 

Sorry, aber ohne diese Erläuterung habe ich das unter dem Link nicht finden können. Ein Hinweis, dass von der verlinkten Seite aus noch eine weitere Seite angesteuert werden muss, wäre schon nett gewesen. Eigentlich erwarte bei einem Zitat, dass ich direkt an die zitierte Stelle verwiesen werde (und nicht erst Suchen muss...).

 

Abgesehen davon handelt der zitierte Beitrag von den Achämeniden, als Beleg für die Zustände unter den Sassaniden vielleicht nicht so ganz ideal. ;)

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Und wenn du noch ein bißchen besser aufgepasst hättest, dann würdest du erkennen, daß die Adresse der Seite mit der Cavalry und die Adresse der Oberseite identisch sind, es folglich also keine Möglichkeit gibt die Cavalry direkt zu verlinken.

 

Abgesehen davon handelt der zitierte Beitrag von den Achämeniden, als Beleg für die Zustände unter den Sassaniden vielleicht nicht so ganz ideal.

 

Die Einordnung im Buch der Magie ist Persisch-Sassanidisch, desweiteren hat sich an den Pferderassen im Iran nichts geändert.

 

Darüber hinaus verstehe ich eure Absichten nicht, was wollt ihr mit euren Haarspalterischen Angriffen erreichen ? Das man euch für unangenehme Menschen hält ?

 

Offenkundig seid ihr nicht an Informationen interessiert, schade daß ich meine Zeit verschwendet habe.

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Und wenn du noch ein bißchen besser aufgepasst hättest, dann würdest du erkennen, daß die Adresse der Seite mit der Cavalry und die Adresse der Oberseite identisch sind, es folglich also keine Möglichkeit gibt die Cavalry direkt zu verlinken.

 

Aber es gibt die Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass man dann auf "Cavalry" klickt. Das macht man halt so beim Zitieren, insbesondere dann, wenn die Framestruktur einer Seite kein direktes Anwählen zulässt. Man kann sich zwar denken, dass die Angaben zu den Pferden unter diesem Unterpunkt stehen, aber ein kurzes "dann auf Cavalry klicken" hätte nicht geschadet, oder?

 

Die Quellenabfrage war übrigens eine Routinefrage und hatte nichts mit Qualität oder Inhalt deines Beoitrags zu tun.

 

Rainer

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Betina hat zwar vom Export von Hengsten und Stuten nach Übersee bzw. über die Grenzen von Aran gesprochen, aber ich hab da ne Frage ob bei den Araner das Geschlecht eine imanente Rolle bei Adeligen, Gläubigen und Tradition spielt. Soll heißen, sind den Aranern Hengste oder Stuten bedeutungsvoller bei der Zucht und Haltung? Oder ist denen es egal hauptsache es ist ein makelloser Schimmel.

(Auch wenn man nicht historisieren soll, ich stell die Frage weil die Araber und Perser den Stuten den Vortritt gaben, als Reitpferd und in Symolik)

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Hallo,

also der Unterschied besteht in der Anzahl der zu erwartenden Fohlen. Eine reine Zuchtstute hat in ihrem Leben so etwa 10-12 Fohlen, ein Hengst kann theoretisch 2 x am Tag :disturbed:... und hat desshalb einen wesendlichen größeren Einfluss auf eine Pferdpopulation. War das was du wissen wolltest?

 

Gruß

Bethina

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    • By Zendurak
      Hallo,
      nachdem ich mittlerweile über Ebay die meisten nicht mehr erhältlichen Quellenbücher zusammengeklaubt habe fehlen mir nur noch oben genannte.
      Falls sich irgendjemand von einem Exemplar trennen könnte oder gar zwei hat und mir das ganze zu einem menschlichen Preis vermachen könnte wäre das wunderbar 
      Vor allem Nihavand habe ich bis jetzt kaum (zu angemessenen Preisen) gesehen... Aber es ist ja Weihnachten und man kann auf Wunder hoffen
       
      Mfg - Zendurak
    • By Lito
      Hallo alle :-)
       
      bin relativ neu in Midgard und leite nun eine Gruppe von Neulingen durch diverse Einsteigerabenteuer.
       
      Zwei der Spieler sind Waldläufer und wollen gerne Tierbegleiter zähmen/abrichten/wie auch immer, weil sie das aus anderen Rollenspielen kennen und mit Waldäufern verbinden.
       
      Nun meine Frage: ist das möglich, bzw. gibt es dazu Regelwerk? Im Kodex habe ich bei den Fertigkeiten leider nichts vergleichbares gefunden und bin mir nun unsicher, ob das überhaupt möglich bzw. für die bestehenden Charaktere noch lernbar wäre. (Ich besitze Kodex und Arkanum jeweils für M5).
       
      Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
      Tausend Dank und beste Grüße
      Lito
    • By Eleazar
      Wenn jemand eine neue Fantasywelt bauen würde, in welchem Land würdet ihr gerne spielen, bzw. welche Kultur sollte es da unbedingt geben? Welche Wünsche hättet ihr an so eine Welt?
       
      Da diese neue Welt nicht Midgard sein würde, fallen direkte Bezüge zu Midgard schon mal weg. Aber es gibt ja irdische Referenzkulturen, die man angeben könnte. Welche Kultur in welcher Phase würde euch interessieren?
       
      Gerne könnt ihr mir auch Beispiele aus der Literatur oder Sagenwelt geben. Ist vor allem bei Nichtmenschenvölkern wohl sinnvoll. Eventeuell schreibt ihr noch zwei, drei beschreibende Sätze dazu, damit eure Entscheidung nachvollziehbar wird.
       
      Der Schwerpunkt soll bei den Kulturen liegen, etwas Beifang ist durchaus in Ordnung.
    • By donnawetta
      Pferde
       
      Angeregt durch die Reitwidder-Ausarbeitung von Blaues Feuer habe ich versucht, Regeln für ein Schlachtross (und andere Pferdearten) zu entwickeln. Neben meinen eigenen bescheidenen Reitkenntnissen habe ich das Netz, Fachliteratur und eine S-Dressurreiterin zu Rate gezogen.
       
      Man stellt sich Ritter gern auf riesigen Kaltblütern vor, die im gestreckten Galopp in die Schlacht preschten. Das entspricht aber wohl nicht den historischen Tatsachen. Tatsächlich wurden die wirklich großen Kaltblüter (über 160cm Stockmaß) erst ab dem 18. Jahrhundert gezüchtet. Selbst die Shirehorses, die vielerorts als klassische  „Ritterpferde“ gelten, gab es im Mittelalter noch gar nicht; sie entstanden aus Vorläufern der heutigen Friesenpferde, die zu jener Zeit ebenfalls noch deutlich kleiner waren, als sie heute werden können. Zudem können Kaltblüter für ihre Größe, Masse und Zugkraft erstaunlich wenig Gewicht tragen. Durch den meist sehr flachen Widerrist ist es außerdem schwer, eine stabile Lage des Sattels zu gewährleisten.
       
      Auch Vollblüter sind nicht geeignet, um dauerhaft Lasten über 90 Kilo zu tragen – ein vollgerüsteter Ritter plus Sattel und Rossharnisch wog schnell das Doppelte. Dazu kommt, dass das schnelle und ausdauernde, aber sensible Vollblut der nervlichen Belastung eines Schlachtgetümmels weniger gewachsen ist als andere Pferdetypen.
       
      Ein Schlachtross musste jedoch gute Nerven haben, viel Gewicht tragen können und wendig sein. Außerdem muss es so gebaut sein, dass der Sattel sicher sitzt, da der Reiter darauf angewiesen ist, sein Gewicht auf die Steigbügel, im Zweifelsfall sogar auf nur einen davon zu verlagern. Knochenfunde, Abbildungen und mittelalterliche Sättel weisen darauf hin, dass die Schlachtrösser für heutige Verhältnisse klein (max. 155cm) und gedrungen waren. Vergleichbare „moderne“ Rassen sind beispielsweise Norweger, Welsh Cob u.ä.
       
      Natürlich soll niemandem sein Traum vom 2-Meter-Stockmaß-Hengst genommen werden; in einer Fantasywelt können die Pferde schließlich aussehen und sein, wie sie wollen. Ich mag’s aber gern realistisch und habe mich bemüht, die verschiedenen „Pferdearten“ Midgards für M5 darzustellen. Diese Ausarbeitung ist also nur für die, die auch Spaß daran haben
       
       
      Das ist ein normales Reitpferd (Grad 2) nach Kodex:
       
      LP 4W6+1 AP 2W6+8 TR
      St 80 Gw 60 In t50 B 48
      Abwehr+12 Resistenz+11/13
      Angriff: Hufschlag+7 (1W6) - Raufen+7 (1W6–2)
       
      LP: Grundsätzlich finde ich die LP zu niedrig angesetzt (im Schnitt bei 15), was in etwa auch den menschlichen LP entspricht. Es muss aber ein durchschnittlich 400 Kilo schwerer Körper mit einem vielleicht 80 Kilo schweren verglichen werden – und da hinkt der Vergleich mMn. Daher würde ich sagen, dass ein Großpferd 1W3+20, ein Pony 1W3+15 LP haben sollte.
       
      Stärke: Die Lasten, die lt. Kodex (S. 202) für Zugtiere möglich sind, ohne dass sie langsamer werden, halte ich für zu gering, vor allem im Vergleich zu den Traggewichten. Ein Zug- oder Rückpferd zieht völlig problemlos sein Eigengewicht, nicht zu schweres Gelände und einen vernünftigen Wagen vorausgesetzt. Da Pferde eine große Kluft zwischen Zug- und Traggewicht haben, muss man die Stärke des Pferdes nach Kodex aber nicht zwingend anpassen.
       
      Resistenz: Nach M5 bemisst die psychische Resistenz die Belastbarkeit des Pferdes bei Lärm, hektischer Bewegung, Stress. Das finde ich sinnvoll. Je höher die Resistenz, desto gelassener der Zossen.
       
      Raufen: Ich habe noch nie ein raufendes Pferd gesehen oder eins, dass sich in ein Handgemenge einlässt. Ich hab auch noch nie einen Menschen gesehen, dem es gelingt, ein Pferd ohne Hilfsmittel in einem "Handgemenge" festzuhalten. Entweder geht der Gaul also stiften oder er wehrt sich mit Zähnen oder Hufen. Ich habe Raufen daher durch Biss ersetzt.
       
      Schaden: Wer mal von einem keilenden Pferd getroffen wurde, wird bestätigen können, dass das mehr weh tut als 1W6. Ich habe deshalb ein bisschen daran gedreht.
       
      Ein Pferd beißt und tritt nicht gleichzeitig. Es gibt nur eine Situation, in der ein Pferd hinten und vorne zur gleichen Zeit gefährlich ist, ist der Schulsprung, den man „Kapriole“ nennt. Er zählt allerdings zur hohen Schule und wird in der Realität „auf Kommando“ nur von hervorragend ausgebildeten Pferden mit ebenso hervorragenden Voraussetzungen nach professionellem Training und unter einem hervorragenden Reiter beherrscht. Unnötig zu sagen, dass das Pferd dabei nicht durch übermäßiges Gewicht belastet ist.
       
      Sprungkraft und Zuverlässigkeit des Pferdes werden durch „Reiten“ (Kodex S. 120 – 122) geregelt, was mir sehr gut gefällt.  
       
      Da die Pferde im Mittelalter deutlich kleiner waren, als sie es heute sind, habe ich die Größe jeweils angepasst. Heute beginnt ein Großpferd (also das „normale“ Pferd) bei 148cm Stockmaß, alles darunter zählt als Pony.
       
       
      Pony (Grad 2):
       
      Stockmaß ca. 130 cm, Tragkraft ca. 70 Kilo
      LP 1W3+15 AP 2W6+8
      TR, St 70, Gw 80, In t70, B 34
      Abwehr+12, Resistenz+13/13
      Angriff: Tritt Vorderhand +8 (1W6), Tritt Hinterhand +8 (1W6+1), Biss +8 (1W6-1)
       
      Wenn Ponys nicht zu sehr beansprucht werden, kommen sie mit Heu oder Gras aus, ohne zu entkräften. Sie sind mitunter frecher als Großpferde (wobei unklar ist, ob es an einer höheren Intelligenz oder mangelnder Erziehung liegt, schließlich werden sie von besonders leichten Personen, meist Kindern, erzogen und eingeritten) und können einen sehr starken Willen haben. Viele Ponys zeichnen sich durch Gelassenheit aus und sind sehr zuverlässige Begleiter. Ihr kompakter Körperbau und ihr dichteres Fell macht sie robuster als Großpferde. Ponys sind spätreif und werden spät eingeritten (ab 5 Jahre). Dafür haben sie eine höhere Lebenserwartung als Großpferde.
       
       
      Normales Reitpferd (Grad 2)
       
      Stockmaß ca. 160 cm, Tragkraft ca. 100 Kilo
      LP 1W3+20 AP 2W6+8
      TR, St 80, Gw 60, In t50, B 48
      Abwehr+12 Resistenz+11/13
      Angriff: Tritt Vorderhand +8 (1W6+1), Tritt Hinterhand +8 (1W6+2), Biss +8 (1W6-1)
       
      Reitpferde unterscheiden sich optisch kaum von Schlachtrössern. Sie sind womöglich etwas schmaler gebaut. Sie benötigen zum Raufutter auch Kraftfutter (wie z.B. Hafer), wenn sie viel arbeiten müssen.
       
       
      Leichtes, schnelles Pferd (Grad 2)
       
      Stockmaß ca. 150 cm, Tragkraft ca. 80 Kilo
      LP 1W3+18 AP 2W6+8
      TR, St 80, Gw 60, In t50, B 55
      Abwehr+12 Resistenz+09/13
      Angriff: Tritt Vorderhand +8 (1W6+1), Tritt Hinterhand +8 (1W6+2), Biss +8 (1W6-1)
       
      Die schnellsten Pferde sind Vollblüter, die ausschließlich aus dem aranischen oder scharidischen Raum stammen. Diese leichten, nervösen Tiere sind sehr ausdauernd, aber auch anspruchsvoll in der Haltung. Wenn sie gefordert werden, brauchen sie Kraftfutter. Bei Kälte und Nässe können sie krank werden. Es gibt Kreuzungen aus Vollblütern und normalen Reitpferden. Mit Glück findet man ein Exemplar, dass Robustheit und Schnelligkeit in sich vereint. Die Werte ergeben sich aus den Mittelwerten beider Pferdetypen. 
       
       
      Schlachtross (Grad 4)
       
      Stockmaß ca. 160 cm, Tragkraft ca. 150 Kilo
       
      LP 1W3+22 AP 2W6+12 TR / KR
      St 90, Gw 60, In t50, B 36 unter gerüstetem Reiter, sonst B 48
      Abwehr+12, Resistenz+13/13
      Angriff: Hufschlag Vorderhand +8 (1W6+1), Hufschlag Hinterhand +8 (1W6+3), Biss +8 (1W6-1) Niedertrampeln +8 (3W6)
       
      Als Schlachtross eignen sich schwere, aber dennoch wendige Hengste, weil letztere ein höheres Aggressionspotenzial haben als Wallache oder Stuten und bestimmtes Imponiergehabe (wie z.B. das Piaffieren) von Natur aus einsetzen. Gleichzeitig sind sie jedoch auch schwerer zu handhaben, vor allem dann, wenn rossige Stuten in der Nähe sind. Dadurch wird auch die Haltung erschwert. In Ställen, in denen der Hengst nicht problemlos separiert werden kann, kostet das Unterstellen deshalb das Doppelte des üblichen Preises. Ein Schlachtross benötigt Kraft- und Raufutter.
       
      Die Ausbildung eines Schlachtrosses dauert etwa 4 bis 5 Jahre, so dass das Pferd nach Beendigung der Ausbildung etwa 9 Jahre alt ist. Beherrscht es auch das strategische Auskeilen mit der Hinterhand und die Kapriole, ist es mindestens 12 Jahre alt. Es ist maximal bis zum 18. Lebensjahr im Kampf einsetzbar – falls es nicht vorher verletzt oder getötet wird. Auf Reisen wird das Schlachtross als Handpferd mitgeführt, um es zu schonen, da es auf Dauer auch nicht mehr tragen kann als ein normales Pferd.
       
      Ein Schlachtross wird dazu ausgebildet, nicht vor Lärm und hektischen Bewegungen zu fliehen und nicht allen Hindernissen auszuweichen. Es ist an Rüstung gewöhnt. Zusätzlich kennt es einige Bewegungen und Sprünge, die im Kampf dienlich sind:
       
      Fähigkeit Reiten +14: Das Schlachtross drängt Umstehende auf Befehl seines Reiters seitwärts ab: Das Schenkelweichen/die Traversale richtet keinen Schaden an, solange sich niemand freiwillig umwerfen lässt. Gegner können sich mit einem PW Stärke gegen das Abdrängen wehren.
       
      Fähigkeit Reiten +16: Auf Befehl des Reiters trampelt das Schlachtross Gegner nieder: Die Sturmgangart, die dazu notwendig ist, können die schweren Tiere nicht lange durchhalten. Sie ist eine Art kurzschrittiger Galopp,  manchmal auch Trab. Das Überreiten benötigt eine Anlaufstrecke von etwa 30 Metern, danach braucht das Pferd weitere 30 Meter, um das Tempo für eine Wendung zu drosseln und wieder Fahrt aufzunehmen. So liegen zwischen dem zweiten und allen folgenden Angriffen mindestens 2 Runden.. Das Pferd verliert pro Angriff 1W3 AP. Der Gegner kann dem Niedertrampeln nur ausweichen; will er das Pferd stoppen, muss er es durch einen schweren Treffer, der das Tier mindestens 1/3 seiner LP kostet, zu Fall bringen.
       
      Fähigkeit Reiten +17: Ein Schlachtross kann auf Befehl steigen, wobei es mit den Vorderhufen Schaden bei maximal zwei frontal stehenden Gegnern Schaden anrichten kann. Angriff Vorderhand +8 (1W6+1).
       
      Fähigkeit Reiten +18: Ein Schlachtross keilt auf Befehl mit der Hinterhand aus. Gegner hinter dem Pferd (max. zwei) benötigen eine freie Fläche von jeweils 2m², um ohne einen Malus von -4 ausweichen zu können.
       
      Fähigkeit Reiten +19: Ein Schlachtross steigt auf Befehl und keilt dann mit der Hinterhand aus. Die Kapriole ist der schwierigste aller Sprünge. Max. 2 Gegner vor und 2 hinter dem Pferd benötigten eine freie Fläche von jeweils 2m², um den Tritten ohne Malus auszuweichen. Das Pferd hat in dieser Runde 2 Angriffe: Angriff Vorderhand +8 (1W6+1) und Angriff Hinterhand +8 (1W6+3). Das Auskeilen kostet das Pferd 1W3 AP. Die Kapriole kann mit mehr als 100 Kilo Traglast maximal 2x hintereinander gesprungen werden. Ansonsten ist eine Folge von 5 Sprüngen möglich.
       
      Trägt das Schlachtross mehr 100 Kilo Last, erhält der Reiter bei Sprüngen einen Anzug von  -2 auf seinen EW Reiten. Der normale Sprungweite (S. 121 Kodex)  ist auf  2 m, die normale Sprunghöhe auf 50 cm verringert.
       
      ("Fähigkeit" bedeutet die Summe aus EW und möglichem Attributsbonus, danke Seamus )
       
      Gewichte:
       
      Sattel für den ritterlichen Lanzenkampf: 20 kg
      Reitsattel aus Holz und Leder: 12 kg
      Rossharnisch besteht aus Metallplatten oder Kette (-3 LP): 30 kg
      Rossharnisch aus  Leder (-2 LP): 16 kg
      Rossharnisch aus gepolstertem Stoff (-1 LP): 8 kg
      Textilrüstung (TR): 7,5 kg
      Lederrüstung (LR): 12,5 kg
      Kettenrüstung (KR): 20 kg
      Plattenrüstung (PR): 35 kg
      Vollrüstung (VR): 45 kg
      gepolstertes Unterkleid: 2,5 kg
      Metallhandschuhe: 0,7 kg
      Hals- und Nackenschutz: 0,7 kg
      Lederhelm: 0,5 kg
      Metallhelm ohne Visier: 1,5 kg
      Metallhelm mit Visier: 2,0 kg
      Lederarmschienen: 1,0 kg
      Metallarmschienen: 1,5 kg
      Lederbeinschienen: 1,2 kg
      Metallbeinschienen: 2,5 kg
    • By Ma Kai
      Wie baut man in den Küstenstaaten? "Reichere" Gebäude in Stein, hauptsächlich aber Holz (gibt wohl noch genug)? KanThaiTown z.B. ganz aus Holz? Dächer mit gebrannten Tonziegeln gedeckt?
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