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Herothinas

Einhändiger Rundumschlag

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Zitat[/b] (Bruder Buck @ 05 Mai 2004,12:36)]
Zitat[/b] (Herothinas @ 05 Mai 2004,10:32)]Wieso ist eigentlich ein Stärke von 91 nicht ausreichend für einen Rundumschlag? Immerhin sind solche Personen verdammt stark! Ab welcher Stärke ist man stark genug?

Also ich könnte mir vorstellen, dass man eine Körperdrehung auch vollführen kann, ohne gleich so stark wie ein Riese zu sein.

Hast du mal echte Schwertkämpfer mit Ein- und Zweihandwaffen kämpfen sehen? Das ist was Grundverschiedenes, es sind einfach ganz andere Bewegungsabläufe, die nicht von der Stärke, sondern von der Technik abhängen.

 

Aldric McNorr hat das oben auch sehr schön ausgeführt. thumbs-up.gif

 

Euer

 

Bruder Buck

Volle Zustimmung!

Das ich eine Zweihandwaffe gerade so, mit einer Hand führen kann, bedeutet mitnichten, dass ich damit einen Rundumschlag durchführen kann.

 

Kleine Werbung für Mittelalterveranstaltungen:

Wer Zeit hat, der findet sicherlich eine solche in seiner Nähe, da die Saison begonnen hat und jedes Wochenende eine Veranstaltung in Deutschland stattfindet. Sollten dort auch noch gute Akteure und Schaukämpfer zugegen sein, ist empfehlenswert sich eine solche Show anzuschauen und evtl. danach mit den Leuten einen kleinen Smaltalk zu halten.

 

Dort werden die Fragen auch ausserhalb von Midgardregeln geklärt werden können.

 

P.S. wer sich für sehr stark hält, darf dort sicherlich auch mal eine Zweihandwaffe halten. Dann kann selbst eingeschätzt werden, ob ein einhändiger Rundumschlag mit einem solchen Ungetüm möglich ist.

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Meine Meinung:

Ein Waffe muss entweder unglaublich schwer sein oder sehr scharf um mehrere Leutchen in einem Hieb zu erwischen, da ein einigermassen stabiler Verlauf des Hiebes gewährleistet ist und nicht die ganze Sache schon beim ersten Treffen hängenbleibt. Das geht sicherlich nur beidhändig!!!!

 

Ich bin selbst praktizierender Kendoka, die Waffen werden hier nahzu ausschließlich zweihändig geführt-aus gutem Grund!

 

gruss,

S.

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Zitat[/b] (Randver MacBeorn @ 04 Mai 2004,11:43)]Als Mensch hätte ich dann gern die Regelfreiheit, mehrere Gnome einhändig rundum umschlagen zu dürfen ...  biggrin.gif

Bei Gnomen lasse ich dir das als Meister nicht zu. Allein schon deshalb weil ich selbst einen spiele.

 

Aber als großzügiger SL würde ich dir einen Rundumschlag gegen bis zu 3 Stubenfliegen erlauben, vorrausgesetzt du beherrscht die Waffengattung Fliegenklatsche auf mindestens +4  biggrin.gif .

 

Ab einem gewissen Größenunterschied ist der Rundumschlag eigentlich gar kein Rundumschlag mehr. Beim Riesen reicht ein normaler Hieb mit einem Baumstamm von oben auf dem Boden um gleich mehrere Menschen zu erwischen. Falls man mit einem Einhandschwert gegen kleine Wesen (Katze) kämpft und diese eng beieinanderstehen (so dass da keine weiteres Wesen mehr Platz hat), würde ich auch hier einen Pseudorundumschlag zulassen. So eine Situation ist mir bis jetzt aber noch nie im Spiel begegnet.

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Ich schließe mich der mehrheitlich vertretenen Meinung an, dass Rundumschläge mit dem Schlachtbeil nicht beim einhändigen, sondern nur beim zweihändigen Einsatz möglich sind. Neben der zitierten Passage DFR, S. 204/205 möchte ich auf die dritte Auflage der Regeln verweisen, wo es auf DFR, S. 93 noch heißt, die Waffe werde in der Regel "als zweihändige Hiebwaffe" (4. Auflage: "mit beiden Händen") benutzt, könne aber von starken Abenteurern "auch einhändig" geführt werden. Daraus ergibt sich, dass der einhändige Einsatz kein Einsatz als zweihändige Hiebwaffe ist und folglich Rundumschläge nicht möglich sind. Hätte diese Regeln in der 4. Auflage geändert werden sollen, so wäre das sicherlich mit deutlicheren Worten geschehen als mit der kleinen Umformulierung "mit beiden Händen".

 

Wer dennoch auf den einhändigen Einsatz des Schlachtbeils die Regeln für zweihändige Hiebwaffen anwendet, der sollte gemäß DFR4, S. 230/231 nicht nur Rundumschläge zulassen, sondern auch stets -2 auf den WW:Abwehr vergeben und die Figur 2m Raum beanspruchen lassen (sie kann dann in z. B. 1m breiten Gängen nicht angreifen, auf freier Fläche aber von bis zu 6 Gegnern gleichzeitig angegriffen werden).

 

Grüße,

 

Hendrik

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Hi Hendrik:

die Regeln hat hier niemand bestritten. Hier geht es also nicht um die Klärung, sondern um Meinung.

Könntest Du die diese Variante vorstellen?

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Es ist sicherlich so, dass eine zweihändig geführte schwere Waffe stabiler geführt werden kann als eine einhändig geführte. Dadurch kann die Waffe, nachdem sie einen ersten Treffer gelandet hat, schnell wieder in die richtige Stellung gebracht und auch wieder beschleunigt werden.

Greift man dagegen nur einhändig an, ist man quasi alleine auf den Schwung der Waffe als Stabilisator angewiesen, insbesondere bei kopflastigen Waffen. Beim ersten Treffer wird der Schwung abgebremst und die Schlagrichtung stark abgelenkt. Ich bezweifle stark, dass man eine schwere Waffe in diesem Fall nur mit einer Hand und ohne neuen Schwung wieder in die richtige Bahn bringen und so schnell neu beschleunigen kann, um es noch einen Rundumschlag zu nennen.

 

Allerdings halte ich die hiesigen Versuche (auch meinen), den Midgard-Rundumschlag logisch nachzuvollziehen und dies als Diskussionsbasis zu nehmen, für gewagt.

Tatsächlich würde auch ein von einem Arnold Schwarzenegger zweihändig geführtes Schlachtbeil, das einen ersten schweren Treffer verursacht, in dem Gegner stecken bleiben, auch wenn es wohl hinten wieder herausschauen würde. In der Tat funktionieren Rundumschläge nur, weil die Gegner den wuchtigen Hieb nicht einmal mit Schild abwehren wollen (sie würden umgehauen werden), sondern ausweichen. In diesem Fall kann der Schlag relativ ungehindert auf den nächsten Gegner weitergeleitet werden. Springt auch dieser zur Seite, sieht sich dessen Nachbar plötzlich dem heransausenden Axtkopf gegenüber. Beim ersten schweren Treffer endet jedoch der Rundumschlag.

Für solch einem Rundumschlag könnte wohl auch eine von einem Kraftprotz einhändig geschwungene schwere Waffe funktionieren.

 

Wenn man den Midgard-Rundumschlag als Vereinfachung des letzten Prinzips versteht, sollte auch eine einhändig geführte lange Wuchtwaffen von jemandem, der stark genug dafür ist, diese einhändig zu führen, für einen Rundumschlag verwendet werden können. Natürlich müssten in diesem Fall, wie Hendrik Nübel schon erwähnt hat, auch die Nachteile in Kauf genommen werden.

 

Grüße,

Tede, Theoretiker

 

 

 

 

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Man könnte so eine Art "Rundumschläge" für Einhandwaffen auch mit dem sekundengenauen Ablauf hinbekommen, wenn man die Regeln etwas "deht". Da steht eigentlich dabei, dass man nur einen Schlag pro Runde machen kann, auch wenn er nur 3s dauert. Gleichzeitig kann man aber auch gegen eine Person, die sich nicht wehrt (bzw. einen ignoriert), 3 Angriffe machen, da man die in 10s unterbekommt. Man könnte jetzt so eine Zwischenvariante Einführen, 1 Schlag normal, der zweite als überstürzter Hieb nach Schaffen eines EW:Gw mit -6 auf Angriff und -2 auf Abwehr.

Das ganze stelle ich mir auch schön zu Spielen vor, ich hau dem Gegner vor mir mein Schwert rein, und beim rausziehen geb ich dem Gegner rechts von mir noch eine mit. Da könnte man sich noch mal Gedanken über mögliche Waffeneinschränkungen machen (nur zweischneidige Schwerter/Äxte, Hämmer mit doppeltem Kopf usw.).

 

Grüße, CaptainCarrot

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@CaptainCarrot: Die Idee als solches ist sicher nicht schlecht, aber Du verläßt mit ihr den Rahmen der Abstraktion, die vom Regelwerk vorgegeben ist. Alle Kampfweisen in 10sec werden in einem EW:Angriff zusammengefaßt, dies gilt auch beim Rundumschlag. Ob das, was das Regelwerk unter einem Rundumschlag versteht, nur aus einer Ausholbewegung besteht oder aus mehreren Schwüngen, ist egal. Regeltechnisch geht es mit bestimmten Waffen und gibt Dir ein -4 auf jeden einzelnen Gegner. Details über das eigentliche Geschehen gibt es nur bei kritischen Ereignissen. Wie Du es interpretierst, dass Du einmal den Kopf, einmal den Fuss und dann noch Deinen Kampfgefährten, der in Deinem Rücken steht, ist Sache des Spielleiters, nicht des Regelwerks.

 

Solwac

 

P.S. Ein Rundumschlag braucht auch bei der sekundengenauen Regelung 3sec, auch dies ist nicht realistisch, sondern eine regeltechnische Vereinfachung.

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Zitat[/b] (Dengg Moorbirke @ 05 Mai 2004,23:17)]Hi Hendrik:

die Regeln hat hier niemand bestritten. Hier geht es also nicht um die Klärung, sondern um Meinung.

Könntest Du die diese Variante vorstellen?

Klar kann ich mir diese Variante vorstellen, teilweise sogar besser als den beidhändigen Rundumschlag; mit einer Hand hat man nämlich eine größere Reichweite (so man denn genügend Kraft hat, die schwere Waffe mit einer Hand in weitem Bogen herumzuwirbeln). Nur geht es darum nicht: Die Ausgangsfrage zielt sehr wohl (und m. E. einzig und allein) auf die Regen ab, und zumindest Dreamweaver ist auch zu einer anderen Regelauslegung gelangt. Die Regeln aber werden nicht nur davon bestimmt, was vorstellbar ist, sondern was ausgewogen und (relativ einfach) spielbar ist. Insofern bin ich mit der Rundumschlagsregel nur für beidhändig geführte Hiebwaffen vollauf zufrieden.

 

Grüße,

 

Hendrik

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HarryB

Zitat[/b] ]Kann man so interpretieren, halte ich aber für stark vereinfachend. Wie Prados schon sagte, dass man eine Zweihandwaffe einhändig führen kann, bedarf nicht nur einer gewissen Stärke, sondern hat zusätzlich als Voraussetzung, dass man die entsprechende Einhandtechnik beherrscht.

 

Vielleicht ist es im DFR einfach etwas unglücklich ausgedrückt. Ich denke für den Rundumschlag kommt es nicht auf die Größe der Waffe an, sondern viel mehr auf die richtige Technik, wie BB es ja auch darlegt.

 

Nun da wir es hier mit einem sehr stark vereinfachten, abstrakten System zu tun habe, bei dem viele Dinge nicht oder nicht in der Art in der Realität möglich sind ist es etwas schwierig mit einer möglichen Realität zu argumentieren.

Eine Zweihandwaffe ist die einzige Voraussetzung für einen Rundschlag laut Regeln und einer mit Stärke 91 kann das nun mal.

In der Realität kann kein Mensch einen Rundschlag führen, wenn man schon von dem ersten Gegner mit einem Schild geblockt wird oder sonstwie pariert wird.

Sollte die Waffe dagegen einen Körpertreffer landen ist der Körper schlicht und einfach im Weg und jegliche Schlagwucht dahin.

Ein Rundschlag funktioneirt nur wenn die Gegner ausweichen oder höchstens an den Extremitäten getroffen werden.

Somit ist der Rundschlag an sich schon ein Absurdum und man kann sich gerne darum streiten ob er nun Ein- oder Beidhändig durchgeführt werden kann.

 

Dreamweaver

Don`t dream it - be it.

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Dreamweaver @ 11 Mai 2004,19:35)]Eine Zweihandwaffe ist die einzige Voraussetzung für einen Rundschlag laut Regeln und einer mit Stärke 91 kann das nun mal.

Allerdings benötigt man um eine Zweihandwaffe einhändig einsetzen zu können die Fertigkeit (Technik) der betreffenden Einhandwaffe.

Das bedeutet für mich, der Anderthalbhänder wird als Langschwert geführt, das Schlachtbeil als Streitaxt.

Und man macht auch nur der Einhandschaden (Kraft).

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Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 12 Mai 2004,10:39)]Das bedeutet für mich, der Anderthalbhänder wird als Langschwert geführt, das Schlachtbeil als Streitaxt.

Und man macht auch nur der Einhandschaden (Kraft).

Da stimme ich Dir zu Jürgen.

Aber eventuell wäre es dann vielleicht möglich einen einhändigen Rundumschlag mit einem geringeren Schaden zu machen!?!? Sprich mit einem Schlachtbeil einen Rundumschlag und bei jedem (getroffenen) Gegner einen Schaden von 1W6+3+Schadensbonus!?!?

 

Gruss

H.

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      Läufer 
       
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