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Wulfhere

Ergebnisse: Königreich Ägypten

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1.0 Allgemeines

 

Der Pharao ist das Herz Ägyptens, das Land ist sein Körper und die Menschen sein Blut. Willkommen ihr Reisenden im ewigen Reich des lebendigen Gottes.

 

 

Nördliche Hauptstadt: Alexandria

Südliche Hauptstadt: Meroe

 

Mit rund 6 Millionen Einwohnern ist das ägyptische Reich eine der am dichtesten besiedelten Region der bekannten Welt. Das Reichsgebiet umfaßt das reale Ägypten, sowie Teile des Sudans und die östlichen Gebiete Lybiens. Ferner ist Zypern Bestandteil des Reiches.

 

Während die nördlichen Städte meist von der hellenistischen Oberschicht der Bevölkerung dominiert sind, findet man in den ländlichen Regionen und den südlichen Städten normalerweise ausschließlich ägyptischstämmige Einwohner.

Alexandria ist die bedeutendste Metropole des Reiches und verfügt über mehr als 200.000 Einwohner die einen florierenden Handel mit dem gesamten östlichen Mittelmeer betreiben.

Aufgrund der Größe des Reiches wird das Imperium derzeit als Doppelmonarchie unter der 32.Dynastie regiert.

Während der im nördlichen Teil regierende Pharao seine Abstammung direkt auf die Ptolmäer zurückführt, regiert im Süden ein Nubier, der auch Hohepriester des Amun ist.

Das nördliche Reich erstreckt sich bis zur Stadt Elephantine am 2. Katarakt in der Provinz Unternubien Das südliche Reich kontrolliert Regionen bis in die legendäre Provinz Punt. Quelle des Reichtums bildet neben der Tributen der südlichen Vasallen, die Topazminen des Sinai und die Goldvorkommen des Südreiches.

Der unter den Perserkönigen errichtete Kanal zwischen dem Nil nördlich von Heliopolis und dem roten Meer wurde vor allem in den letzten Jahrzehnten erweitert und ausgebaut, so daß sich ein neuer Handelsweg für den Fernhandel vorbei an den Krisenregion des arabisch eroberten Gebietes ergiebt.

Die Magie ist im Reich streng reglementiert und obliegt der direkten Kontrolle durch die Horus-Gilde , welche die Führung über die lokalen Magier, Thaumaturgen und Hexer ausübt.

Neben den zahlreichen Priestern des ägyptischen Pantheons findet man auf dem Land noch vereinzelte Heiler die jedoch nur durch die Behörden geduldet werden.

Die zahlreichen Tempel haben im Laufe der Erneuerung des Reiches wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen und verfügen über umfangreiche Ländereien und Rechte (Handelsrechte, Bergbaurechte etc.).

Gegenüber fremden Religionen herrscht im hellenisierten Norden zwar eine weitgehende Toleranz, im südlichen sehr religiös dominierten Teil des Landes werden fremde Priester jedoch bestenfalls geduldet.

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2.0 Geschichte

 

Zahlen in Klammern beziehen sich auf die reale Zeitrechnung

 

765 (-50) Die ägyptische Königin Kleopatra vermählt sich mit dem Pharaokönig von Meroe. Beginn einer neuen Dynastie.

 

838 (24) Zunehmender Machtzuwachs der altägyptischen Tempel unter Ptolmäus XV. Die Tempel des Zeus und Amun werden in Personalunion vereint und als staatstragender Kult durch großzügige Schenkungen in den südlichen Provinzen gestärkt.

 

1040 (224) Das parthische Königshaus wird durch die Dynastie der Sassaniden ersetzt.

 

1057 (243) Das Königreich Judäa wird nach einen Feldzug von Soter IV tributpflichtiger Vasall Ägyptens.

 

1084 (270) Unter der Regentschaft von Königin Zenobia gelingt es der Stadt Palmyra sich vom sassanidischen Reich zu lösen und weite Teile des Umlandes zu erobern. Durch die Unterstützung makedonischer und ägyptischer Söldner werden die Sassaniden bei Carrhae vernichtend geschlagen.

 

1126 (312) Teilung des ägyptischen Reiches in eine Doppelmonarchie mit einem nördlichen und südlichen Pharao

 

1255 (440) In der Schlacht am Toten Meer wird die ägyptische Feldarmee vernichtend durch die Sassaniden geschlagen. Zahlreiche Feldzeichen werden erbeutet.

 

1415 (601) Frieden von Palmyra. Die östlichen Großmächte regeln durch die Vermittlung Karthagos ihre lokalen Einflußsphären.

 

1448 (634) Nach der Eroberung Palästinas werden die verbliebenen ägyptischen Garnissonen auf den Sinai zurückgenommen.

 

1498 (684) Während eines Sturmes, der durch ein magisches Experiment ausgelöst wird, stirbt der Pharao des Nordreiches durch herabstürzende Trümmer des Leuchtturmes von Pharos. Der Kronprinz wird als Harimhab II als neuer Pharao inthronisiert.

 

1500 (686) Jetzt

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3.0 Regierung

 

3.1. Regierungsstrukturen des Nordreiches

 

Der Pharao übt seine Regierung mit direkter Unterstützung der Philoi, der Freunde des Königs als absoluter Herrscher aus. In diesem Kreis, der sich aus Angehörigen verschiedener Völker rekrutiert, befinden sich auch die Hohepriester der bedeutendsten Tempel des Landes, sowie der Führer der Horus-Gilde, der Pamphyliarch , der traditionell ein Mitglied der herrschenden Dynastie ist.

 

An der Spitze der Verwaltung steht der königliche Sekretär für diplomatische Angelegenheiten der Großkanzler; der Verfasser der königlichen Edikte ; die obersten Heerführer, [die Söhne des Horus[, sowie für alle Ressorts der zivilen Verwaltung zuständig- der Dioiketes.

 

Der Exarch mit seinen Untergebenen den Toparchen und Komarchen beaufsichtigt die landwirtschaftliche Produktion; der Oikonomos leitet die Finanzverwaltung der jeweiligen Provinzen, deer Basilios Grammateus (königlicher Schreiber) mit seinen Leuten, den Topogrammateis und Kommogrammateis ist für die Verwaltung und Registrierung von Grund und Boden zuständig.

Die Provinztruppen werden durch einen direkt vom Pharao ernannten Strategos kontrolliert.

Die Verwaltung auf Dorfebene (Komarchen und Kommogrammateis), sowie das Amt des Grammateus werden traditionell durch Ägypter direkt besetzt.

 

Pharao Nordreich

Der nördliche Pharao Harimhab II ist Mitte 40 und sein nunmehr 2 Jahren inthronisiert. Als Oberbefehlshaber der Armee des Gesamtreiches verfügt er über eine herausragende Machtposition. Er gilt im Besonderen als Förderer des Bauwesens und der Wirtschaft. Sein Halbbruder leitet die Große Bibliothek von Alexandria und ist hoher Magus des Reiches.

Derzeit wird in seinem Auftrag eine neue grüne jadeverkleidete Pyramide bei Tanis als sein Grabmahl errichtet.

 

 

3.2. Regierungssystem des Südreiches

Im Gegensatz zum hellenisierten Nordteil, wird in den südlichen Gebieten ein strikt altägyptisches System angewandt.

 

Der Pharao ist Eigentümer des gesamten Landes und alles was sich darauf befindet ist sein Besitz. Seine Vertreter sind berechtigt daher jedes Tier und jeden Gegenstand einzufordern.

 

Das Corvee-Gesetz verpflichtet ferner jeden Bewohner für Bewässerungsarbeiten und Bauprojekte für den Pharao zu arbeiten. Es ist jedoch möglich sich von dieser Verpflichtung gegen Bezahlung freizukaufen.

 

Der Großwesir als der direkte Vertreter des Pharaos leitet die Verwaltung des Reiches.

Ihm zur Seite steht der Nauri , der oberste Schreiber der königlichen Erlaße, sowie die Söhne des Horus die Heerführer und der Herr der Halle der höchste Amunpriester nach dem Pharao.

Die Nomarchen sind als Provinzgoverneure für die einzelnen Gaue verantwortlich und direkt dem Großwesir unterstellt.

Die Wesire sind für die lokale Verwaltung, die Steuererhebung und als oberste Richter auf Provinzebene tätig.

 

Pharao Südreich

 

Der südliche Pharao Siamun V führt seine Abstammung auf die Begründer des alten Reiches von Meroe zurück und führt sein Teilreich durch die allgegenwärtige Priesterschaft des Amun faktisch als Theokratie.

Der Pharao ist seit mittlerweile 20 Jahren an der Regierung und bereits Mitte Sechzig. Die Leibwache des Pharao`s besteht aus 1.000 Elitekriegern, den Goldspeeren die mit Ihren Kriegselefanten im Kampf als Gegner gefürchtet sind.

Als sein designierter Nachfolger gilt der Prinz von Punt der Kronprinz des Südens und Befehlshaber der Südarmee, der als besonders grausam und Machtbewußt gilt.

 

3.3. Gerichtsbarkeit

 

Obwohl die Wahrung der Gerichtigkeit ursächlich Aufgabe der Pharaonen ist wurde die Rechtssprechung direkt dem Großkanzler bzw. dem Großwesir unterstellt.

Die hohe Gerichtsbarkeit bei Verstössen gegen die Interessen des Reiches wird direkt in den 6 Häusern der Wiegung der Geheimen Worte verhandelt.

Daneben findet auf lokaler Ebene durch den Rat der Honoratioren oder den Dorfvorsteher die Verhandlung z.B. von Streitigkeiten unter Privatpersonen oder Einwände gegen die Höhe der Steuern etc. statt.

Die Tempel verfügen über eine eigene Rechtshoheit bei Vergehen auf ihren Land und nur in Ausnahmefällen auf direkte Weisung des Pharao greifen hier die weltlichen Gerichte ein.

Vergehen von Fremdländern oder der Einsatz von Magie bei einem Verbrechen werden direkt durch die hohe Gerichtsbarkeit verhandelt. Gerade für Fremdländer kann das eine sehr lange Wartezeit in den Gefängnissen bedeuten, da diese Fälle oft bewußt verzögert werden.

Die Verwendung von ungemeldeter Magie oder Magie bei Verbrechen ist im Südreich durch ein Sonderdekret des Pharo grundsätzlich ein Vergehen das der Gerichtsbarkeit des Amun-Tempel untersteht.

 

Verbrechen und Strafmaß

Die Urteile der Gerichtshöfe erfolgen ohne das Recht der Revision. Beim Verhör von Angeklagten haben die Behörden ausdrücklich das Recht zu Foltern und Zwang auszuüben.

 

Diebstahl : Erstattung des Schadens und bis zu 100 Stockschläge

Fälschen von Dokumenten : Amputation der Hand

Majestätsbeleidigung : Hinrichtung durch Pfählen

Verschwörung : Hinrichtung durch Pfählen

Grabräuberei : Hinrichtung durch Pfählen und Verweigerung des Begräbnisses

Anwendung von Magie gegen Tempel : Zwangsarbeit auf einer Domäne des Tempels und Ausreisen der Zunge

Mord : Hinrichtung oder Sklaverei

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4.0. Armee

 

4.1. Armee allgemeines

 

"Die Aufgabe der Armee ist die Durchsetzung des Willens unseres Pharao."

 

Die regulären Truppen des Reiches unterstehen direkt dem Pharao und sind in Verbände mit jeweils 12.000 Mann gegliedert, Einheiten, die als Flügel bezeichnet werden. Die Heerführer dieser Einheiten, die Söhne des Horus stammen normalerweise aus dem unmittelbaren Umfeld des Pharao und gelten als absolut loyal.

 

Die Armee setzt sich aus nachfolgenden Flügeln zusammen:

 

Ra: Die Elitetruppen, welche unter dem direkten Befehl des Kronprinzen stehen, werden zu großen Teilen aus Reiterregimentern gebildet. Der Hauptteil wird durch Panzerreiter (Kataphrakten) und berittene Bogenschützen aus Parthien gestellt. Die Fußtruppen werden von griechischen Söldnern gebildet und sind in Phalanxformationen geführt.

 

Baath: Die Regimenter dieses Flügels bestehen zum größten Teil aus ägyptischer leichtgepanzerter Infantrie und leichte Kamelreiterei der lokalen Beduinen.

 

Horus: Die Truppen dieser Armee werden hauptsächlich durch schwergepanzerte Infantrie, die mit Kriegselefanten verstärkt werden gebildet.

 

Amun: Die Elitetruppen dieser Regimenter kämpfen noch immer in klassischer Weise mit schweren Streitwagen, werden aber durch Amunpriester verstärkt.

 

Seth: Die Einheiten des Seth-Flügels werden praktisch ausschließlich aus kushitische leichte Infantrie rekrutiert. Die Kämpfer gelten als schwer kontrollierbar und sind für ihre Fähigkeiten mit dem Wurfspeer berüchtigt.

 

Toth: Die zahlreichen Kriegselefanten und die schwergepanzerte Infantrie dieser Regimenter werden normalerweise nur für entscheidende Feldschlachten eingesetzt.

 

Neben den meist aus Söldnern rekrutierten Truppen sind vor allem zwei prestigeträchtige Gardeeinheiten hervorzuheben.

1. Die Leibwache des Pharao im Südreich besteht aus 1.000 Elitekriegern, den Goldspeeren die mit Ihren Kriegselefanten im Kampf als Gegner gefürchtet sind. Die Offiziere der Garde rekrutieren sich aus fanatischen Priestern des Amun die über mächtige Artefakte verfügen.

2. Im Nordreich sind die berühmten Silberschilde eine durch Kleopatra gegründete Leibgarde in Alexandria stationiert. Die rund 2.000 Krieger werden traditionell aus gebürtigen Makedonen rekrutiert und gelten als erfahrene Nahkämpfer.

 

Die in den einzelnen Provinzen stationierten Milizen werden durch einen Strategos befehligt, der direkt vom Pharao ernannt wird. Diese Einheiten verfügen nur über einen geringen Kampfwert und werden aus den Reihen der Bauern und Handwerker im Krisenfall zwangsrekrutiert.

 

 

 

4.2. Nordarmee

 

Die Sinaigrenze wird durch einen limesähnlichen Festungsgürtel gesichert. In den Garnisonen befinden sich hauptsätzlich Miliztruppen von eher geringen Kampfwert, deren Hauptaufgabe primär in der Sicherung der reichen Topasminen auf der Halbinsel liegt.

Die hier stationierten Truppen werden durch mobile Kräfte dem berühmten Ra-Flügel der Armee unterstützt, der unter dem direkten Befehl des Kronprinzen Ramses steht.

Im Deltagebiet ist der Baath-Flügel stationiert, während der Horus-Flügel in Mittelägypten die Grenzen sichert.

 

Die Flotte unterhält neben ihrem Hauptstützpunkt in Alexandria zahlreiche kleine Basen entlang der Küste.

 

4.3. Südarmee

 

Die Armee des Südens wird durch den Amun, Seth, und Toth-Flügel gebildet. Die fanatischen Truppen verwenden auch heute noch Streitwagen (im Amun-Flügel) und Tausende von leichtgerüsteten kushitischen Fußsoldaten, die durch Priester unterstützt werden.

Die Reiterei rekrutiert sich auch hier bevorzugt aus Söldnern und griechischstämmigen Truppen aus dem Norden und den angrenzenden Reichen.

Die im Seth-Flügel befindlichen zahlreiche Kriegselefanten, werden vor allem im südlichen Reich domestiziert.

 

4.4.Flotte

Die ägyptische Flotte zählt mit ihrer Gesamtzahl von mehr als 200 Einheiten sicherlich zu den größeren Verbänden im östlichen Mittelmeer.

Die rund 100 schweren hochwandigen Galeeren (Triremen) bilden den Kern der Flotte. Rund 50 leiche Angriffsschiffe mit 2 Reihen Ruderer übernehmen in der Regel den Flankenschutz und werden für Aufklärungssaufgaben verwendet. Die rund 50 Kriegsdrohmonen werden derzeit in den Basen im roten Meer ausgebildet.Das Flagschiff die Schwert des Horus mit ihren 6 Reihen Ruderer wird erst dann in die Schlacht geführt wenn die Entscheidung bereits gefallen ist.

Aufgaben

1.) Küstensicherung

2.) Sicherung der Handelswege

3.) Schutz der Verbündeten

 

Basen

Die Hauptflotte mit ihren ausgedehnten Werften befindet sich in Alexandria mit den zahlreichen dort beginnenden Handelswegen.

Ein weiteres Kontingent ist in Rhodos stationiert.

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5.0. Religion

 

Die Tempel und Kulte Ägyptens unterlagen im Wechsel der Jahrtausende einem ständigen Wandel. Mit Beginn der neopharaonischen Bestrebungen im reich begannen sich einige wenige Tempel mit großen Einfluß herauszubilden.

 

5.1. Götter

Der derzeitige Hauptpantheon:

Amun-Re. [PHe]

Der Hauptgott des Reiches ist auch der Gott des Windes und Herrscher der Lüfte und des Himmels. Die vor allem im südlichen Reich extrem mächtige Priesterschaft dominiert das religiöse Leben aber in allen Gebieten unter der Herrschaft des Pharao.

Horus [PW]

Auch  (Heru-sa-Aset/Sohn der Isis) genannt. Ist der Schutzgott des Pharao und wird auch als Siegesgott verehrt.

Seth[PK,PT]

Der des Gott des Chaos,Krieges und der Wüste. Der beim jüngeren Adel und den Militärs hochangesehene Kult gewinnt zunehmend an Einfluß in den Grenzgebieten.

Isis [PM,PHe]

Die Beschützerin der Seefahrer und der personifizierte Thron Ägyptens.

Toth [PW]

Der Gott der Weisheit und Beschützer der Schreiber.

Saraphis (PF und PT)

Der mächtige Gott der Unterwelt und der Fruchtbarkeit ist auch wegen seines in Kanopis befindlichen Oakels geachtet. Der aus den Göttern Osiris und Apis hervorgegangene Gott hat sein Zentralheiligtum im Sarapeion, welches sich im Südwesten der Stadt im ägyptischen Viertel befindet.

Das Erscheinungsbild des Gottes ähnelt dem des Zeus als alter bärtiger Mann.

Die Priesterschaft genießt bei den örtlichen Vertretern des Pharao über großes Ansehen und verfügt über große Bedeutung in Alexandria.

Ptath [PHa]

Gott der Handwerker und Beschützer von Memphis

Anubis [PT,PC]

Wächter der Unterwelt, Beschützer der Toten

 

Desweiteren werden zahllose weitere griechische und ägyptische Götter in verschiedensten Tempeln und Schreinen im gesamten Reichsgebiet verehrt.

 

5.2. Amuntempel

 

Die Tempel des Amun und von Zeus wurden während der Herrschaft von Ptolmäeos XV vereint und als staatstragender Kult etabliert.

Der Älteste der Halle führt die täglichen Geschäfte des Amuntempel und gilt nach den Pharaonen als einer der wichtigsten Männer des Reiches.

Die Priesterschaft des Amun stellt praktisch den Hauptteil der Verwaltung des Südreiches sowie nahezu alle bedeutenden Würdenträger.

Die große Halle der Haupttempel des Kultes befindet sich in Meroe, der Hauptstadt des Südreiches und gilt als eines der prächtigsten Bauwerke des Reiches. In dem weitläufigen Komplex befinden sich zahlreiche Tempelschulen und die großen Schatzkammern.

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6.0. Städte

 

6.1. Alexandria

 

Die bedeutendste Metropole und Hauptstadt des Reiches wurde von dem Architekten Deinokrates nach Anweisungen von Alexanders Lehrer Aristoteles errichtet.

Die Stadt mit Ihren mehr als 200.000 Einwohnern ist ein florierendes Handelszentrum, wo in der Agora Waren aus der gesamten bekannten Welt erhältlich sind. Hier findet man zahllose Menschen der verschiedensten Herkunftsgebiete, da ein großer Teil des Handels im östlichen Mittelmeer hier abgewickelt wird.

Sieben Hauptstraßen in westlich-östlicher Richtung, sowie 11 weitere in nördlich-südlicher Richtung teilen die Stadt gleich einem Schachbrett in einem Abstand von ca. 280 Metern. Die beiden zentralen "breiten" Straßen, Boulevards welche von Säulengängen flankiert werden und mit 14 Metern das doppelte Ausmaß der anderen Hauptstraßen haben teilen die Stadt in ihre Bezirke.

Während sich die griechische Bevölkerung meist in der Nähe des Meeres etabliert hat, findet man im Westen der Stadt meist rein ägyptische Bezirke. Der Ostteil der Stadt wird gewöhnlich von jüdischen und phönizischen Einwanderern bewohnt. Die Stadt ist in fünf Bezirke eingeteilt, deren Bezeichnungen aus den Anfangsbuchstaben des Alphabets bestehen.

 

Verwaltung und Gesetze

Die Stadt verfügt über einen Sonderstatus im Reich und wird durch den Nesiarch [Gesandter des Pharao] mit Hilfe der von der Bürgerschaft gewählten Magistraten und einer Stadtversammlung verwaltet. Dies führt jedoch in letzter Zeit verstärkt zu Spannungen mit dem königlichen Hof.

 

Die Stadtwache rekrutiert sich aus kretischen und nubischen Söldnern, die aufgrund ihres massiven Vorgehens bei Unruhen und der verbeiteten Korruption bei der Bevölkerung verhaßt ist.

 

Die Bürger der Stadt verfügen über zahlreiche Sonderrechte, die ihren Status hervorheben. So wird im Falle einer von den Behörden angeordneten Züchtigung ein Bürger der Stadt mit Stöcken geschlagen, während ein ägyptisch stämmiger Bewohner ausgepeitscht wird. Die Bürgerrechte werden noch immer nur an Griechen vergeben, die ca. 1/5 der Bevölkerung der Stadt stellen.

 

Die bedeutendsten Gruppen der zahlreichen Zuwanderer sind in politeuma einer Art landsmannschaftlichen Verband organisiert, die durch eine beschränkte Selbstverwaltung ihre Interessen gegenüber dem Nesiarch vertreten. Der dieser Vereinigung vorstehende Ethnarch ist auf kultischen und sozialen Gebieten die oberste Instanz. Die Politeuma verfügen über eigene Gerichte, Archive und eine interne Verwaltung. Einhergehend mit der Bildung dieser Gruppen geht das Recht in eigenen Vierteln gemeinsam zu Wohnen.

Neben der Gruppe der Punier verfügen auch die in Alexandria lebenden Juden über eine eigene Politeuma.

 

Palastbezirk

Die im Nordosten gelegene Halbinsel Lochias bietet vom Meer kommend ein überwältigendes Bild. Die aus schimmernden weißen Steinen errichteten Paläste der Pharaonen und hohen Würdenträger reihen sich inmitten einer prächtigen Parklandschaft aneinander. Gewaltige mit Reliefs und kunstvollen Statuen verzierte Säulengänge begrenzen dieses Areal zur Seeseite. Hier findet man auch den von einer 800 Meter langen Kaimauer geschützten Hafen des Pharao. Im Zentrum der Anlage befindet sich der Theryvion der Hauptpalast des Pharao. Im nördlichen Teil der Anlage bindet sich der königliche Zoo, eine Tiermenagerie mit Exemplaren aus der ganzen bekannten Welt.

Zur Stadt hin befinden sich im Osten die Kasernen der Truppen die in Alexandria stationiert sind. Im Hauptzugangsbereich befindet sich auf einem künstlichen Hügel eine Zitadelle, wo die berühmten Silberschilde, die Garde des Nordreiches stationiert ist. Hier findet man auch die Kerker für wichtige Gefangene. Daran schließt sich ein exotischer Park an, in dessen Zentrum sich ein pyramidenförmiger Oberbau über dem Sema, dem Grab Alexanders des Großen befindet, der hier als Reichsgott verehrt wird. Im Umfeld befinden sich auch die Gräber der Pharaonen und Prolemäerkönige.

Von zentraler Bedeutung ist da vorgelagerte Peristyl des Hofes, wo ein Podium die Ansprache an eine große Menschenmenge ermöglicht und traditionell Kriege erklärt werden. Im Vorbereich befindet sich auch das berühmte Dionysos-Theater, welches dem göttlichen Stammvater der Dynastie der Ptolemäer geweiht ist. Dieses imponierende Gebäude ist wie eine Festung konzipiert und verfügt über eigene Zugänge zum Hafen und zu den königlichen Werften. Im Falle von Unruhen diente es allerdings bereits mehrfach als vorgelagerte Festung zur Niederschlagung von Aufständen.

 

Hafenviertel

Unmittelbar nach Westen hin schließt sich der Große Hafen mit seinem weite Teile der Küste umfassenden Marktbereich an. Der Fremdenmarkt bietet Waren aus aller Welt, von den Gewürzen aus dem Fernen Osten bis zu Fellen aus den geheimnisvollen Nebelinseln im Norden der bekannten Welt ist hier alles erhältlich. Hier findet man rießige Warenhäuser, bis zur Poseidonion-Halbinsel die sich weit in den Großen Hafen schiebt. Auf Ihr befindet sich ein bedeutender Poseidontempel. Der Hauptraum ist komplett mit Magnetsteinen verkleidet, so daß eine menschengroße Eisenstatue des Gottes in seinem inneren frei schwebt.

Daran schließen sich die städtischen Schiffwerften, sowie weitere Docks und Warenlager an. Dieses Areal wird im Westen von einem Damm begrenzt, der den Namen Heptastadion trägt und neben dem Schutz des Großen Hafens als Verbindung zur Insel Pharos dient.

Die kleine dem Hafen vorgelagerte Insel Antirhodos gehört zu den königlichen Residenzen und bildet einen wesentlichen Bestandteil der Verteidigngsanlagen des Hafens.

Vor einigen Jahren wurde der Leuchtturm auf der Insel Pharos [Blick von der Seeseite ] während eines magischen Experimentes schwer beschädigt und wird derzeit restauriert. Dieser 130 Meter hohe Turm ist mit seinem Leuchtfeuer in der Nacht rund 50 km weit zu sehen. Er verfügt über drei Stockwerke und wurde aus weißen Steinen errichtet. Ihm gegenüber auf der Spitze des Kap Lochias findet sich sein mit 50 Meter deutlich kleinere Zwilling, der Pharillion.

 

Rhakotis

Südlich des Dammes befindet sich daß ägyptische Viertel, welches eine Welt für sich bildet. Hier findet man meist die einfachere Bevölkerung der Stadt, sowie zahlreiche kleine Handwerker. Die Bauweise der Gebäude ist meist einfacher und nur wenige Fremde verirren sich in dieses Gebiet.

 

Platz Alexander des Großen

Entlang der großen Nord-Süd Hauptstraße findet man zahlreiche Paläste, Amtsgebäude und Tempel.

Am Treffpunkt der beiden Hauptverbindungsstraßen befindet sich das eigentliche Zentrum der Stadt. Der im Zentrum befindliche prächtige Torbau beherbergte ursprünglich das Grabmal des Makedonnen, sowie einiger bedeutender Angehöriger der Ptolemäer. Heute findet sich hier eine zentrale Kultstätte des zum Reichsgott erhobenen Herrschers. Zahlreiche Reisende nutzen diesen zentralen Punkt als Treffpunkt, so daß man hier neben Puniern und Hellenen auch Menschen aus dem fernen Kathay, sowie aus dem Land es Eises im Norden der bekannten Welt findet.

 

Nordostviertel

Nahe dem Platz Alexander des Großen befindet sich das große Gymnasium, sowie das oberste Gericht des Reiches und die heiligen Haine. Nahe dem Bereich zwischen Palastbezirk und dem Hafenviertel befindet sich die berühmten Bibliothek von Alexandria [Blick in die Eingangshalle ] mit ihren mehrere Millionen Schriften umfassenden Archiven , die von der Horus-Gilde der staatlichen Magiergilde kontrolliert wird. In dem Konglomerat verschiedenster Gebäudekomplexe die sich um das Hauptgebäude grupieren, befindet sich auch die thaumaturgische Akademie.

Seit Ihrer Gründung finden sich auch zahlreiche Universitäten und

Philosophenschulen im griechischen Teil der Stadt und tragen so zum kosmopolitischen Charakter der Metropole bei. Die bedeutendste Lehrstätte der bekannten Welt, das Museion ist eng mit der Bibliothek verbunden und hat Generationen von fähigen Forschern und Gelehrten hervorgebracht.

 

östliches Viertel

Neben den zahlreichen punischen und jüdischen Familien findet man hier auch die Große Agora den Haupthandelsplatz für das ägyptische Getreide mit dem zentralen Isis-Tyche-Tempel. Diese gewaltige Anlage wurde vor mehr als 400 Jahren auf den Ruinen des ehemaligen Pan-Tempels errichtet. Dieser auf einem künstlichen Hügel errichtete Komplex ist nur über einen mit Stelen gesäumten Serpentinenweg erreichbar.

 

Katakomben

Grundlage der Wasserversorgung der Stadt bildet neben dem Süsswasser des Mareotis-See das gewaltige System von Zisternen unterhalb der Stadt. Nahezu eintausend Zisternen in Verbindung mit einem ausgedehnten Kanalsystem bilden faktisch eine Zweite unterhalb der Erde gelegene Stadt.

 

Nekropolen

Im Westen und Osten der Stadt befinden sich die traditionellen Nekropolen der Stadt. Zahllose Gewölbe und Gruften bilden ein weiteres unterirdisches Labyrinth, welches auch mit den Katakomben verbunden sein soll. Die Bewohner der Nekropolen leben vom einbalsamieren und Bestatten der Toten und werden mit größten Mißtrauen toleriert.

 

Hügel des Sarapeion

Außerhalb der südlichen Stadtmauern befindet sich nahe dem Mareotis-See der prachtvollste Tempel der Stadt. Besucher müssen 100 Stufe hinaufsteigen und finden dort einen beeindruckenden Blick über die Metropole.

Die Tempelanlage umfaßt eine Fläche von 80 x 160 Meter und verfügt auch über mehrere unterirdische Ebenen. Hier findet man neben großen Säulenhallen für die zahlreichen Gläubigen auch Archive, Priesterwohnungen und Banketträume für prominente Besucher.

Im Zentrum der Anlage befindet sich der prächtige Haupttempel aus weißen Marmor, dessen Innenraum mit Gold und Silberplatten ausgekleidet ist. Durch eine gesonderte Offnung strahlt das Licht des Morgens auf die acht Meter hohe Statue des Gottes und läßt ihn am Morgen in einem überirdischen Glanz erstrahlen.

Der gewaltige Tempel ist stets von einer großen Besuchermenge frequentiert, die hier versuchen Heilung zu erlangen oder einen Orakelspruch zu empfangen.

 

 

Mareotis-See

Der gewaltige außerhalb der Stadtmauern gelegene Binnenhafen ist der erste Berührungspunkt von Reisenden mit dem wahren Ägypten. Hier erreicht ein schier endloser Strom von Schiffen mit Getreide und Papyrus vom Nil kommend die Stadt.

 

Umland der Stadt

 

6.1.1 Kanopus

 

Seit den Tagen von Alexander dem Großen befindet sich rund 22 Kilometer östlich von Alexandria das bedeutende religiöse und kulturelle Zentrum von Kanopus. In der Stadt findet man zahlreiche Tempel der altägyptischen Gottheiten.Hier findet man auch den mit großer Ehrfurcht verehrten Tempel der Saraphis die Kranken Linderung verheißt. Der Tempel ist auch für sein Orakel bekannt, welches stets vor der Inthronisation eines neuen Pharao`s befragt wird.

Vor allem finden auch Bootsfahrten der Einwohner von Alexandria statt, die über den die beiden Orte verbindenen Kanal Vergnügungsfahrten unternehmen. Die Menschen geben sich dort zügellosen Tänzen und Flötenspiel hin, wobei sie die dort bestehenden zahllosen Lokalitäten und Kneipen nutzen.

In der Region um Kanopus findet man eine Vielzahl Schlemmerlokale und Freudenhäuser für jeden Geschmack und Geldbeutel. die Reichen kaufen sich hier Ihre Tänzerinnen und Lustknaben zu so horrenden Summen, daß der Wohlstand der Bürger von Kanopus als legendär gilt. Seit einigen Generation genießt die Stadt das persönliche Wohlwollen des Pharao des Nordreiches, da er stets großzügige Geldgeschenke erhält.

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6.2. Tanis

 

Die Stadt Tanis, welche während der 21. Dynastie als Hauptstadt fungierte, übernimmt zunehmend die Rolle einer neuen Totenstadt für die Dynastie und wird derzeit mit erheblichen Mitteln ausgebaut.

So entstehen weitläufige neue Tempel für Anubis sowie ausgedehnte Tempelschulen und es wird mit der Errichtung einer Bibliothek begonnen.

Im Norden der Stadt wird eine mit Jade verkleidete Pyramide errichtet, die von weitläufigen Parks und kleineren Grabmälern umgeben ist. Die Umsiedlung der dortigen Bevölkerung führte zu ersten Problemen in der Nahrungsversorgung der Region.

Im Süden wurde vor einigen Wochen mit den Arbeiten an einem weitläufigen Palast begonnen, der direkt an den Seitenarm des Nils angrenzt.

In der Stadt befindet sich auch das Hauptquartier des Ra-Flügels der Armee und der Palast des Kronprinzen.

Gerüchte besagen, daß sie in Bälde auch als Regierungssitz für das nördliche Reich geplant ist, um die kritische Nordostgrenze zu sichern.

 

6.3.Meroe

 

Die Hauptstadt des Südreiches befindet sich zwischen dem 5. und 6. Nilkatarakt.

Die bedeutende Handelsstadt mit rund 50.000 Einwohnern erstreckt sich beiderseits des Nils und besteht zu weiten Teilen aus Lehmbauten.

Die königlichen Bäder im Zentrum der Stadt bilden eines der gesellschaftlichen Zentren der Stadt.

Die seit mehreren Jahrhunderten ständig erweiterte Anlage beinhalten im Hauptbereich ein 50 Meter langes begehbares Wasserbecken, dass an drei Seiten von offenen Säulengängen flankiert wird. An der rückwärtigen Seite befindet sich eine Mosaikwand die mit Sandsteinskulpturen und zahlreichen verdeckten Röhren die das Becken mit Wasser speisen. Der Rand des Beckens ist von Stier- und Löwenköpfen gesäumt und verfügt über zahlreiche Nischen zum verweilen.

 

Der verbotene Palastbezirk am Ufer des Nils ist das Zentrum des Amun-Kultes und liegt 5 Km südlich der eigentlichen Stadt.

Die beiden Stadtbezirke sind durch eine mit gewaltigen Statuen versehene Prachtstraße verbunden, an der sich der ausgedehnte Tempelbezirk des Amun befindet. Dort findet man auch die zentralen Anlagen der Shutiu des einflußreichen Geheimdienstes des Reiches.

 

Im Süden der Stadt befinden sich die großen Güter der örtlichen Würdenträger und Priester.

 

Im Umland der Stadt werden die gefürchteten Kriegselefanten des Reiches gefangen und trainiert.

 

6.4. Euhesperides (Benghasi)

Die bereits unter Ptolemaios III errichtete Hafenstadt sichert die Westgrenze des Reiches gegen Beduinenstämme und punische Expansionspläne. Die von massiven Wällen gesicherte Stadt mit ihren mehreren tausend Einwohnern gilt als bedeutender Zwischenstopp für Handelsschiffe an der Ostwestroute zwischen Karthago und Alexandria.

Neben der eindrucksvollen Zitadelle ist die Stadt vor allem durch zahlreiche Warenhäuser und Depots geprägt. Die liberale Stadt gilt als Zentrum des Söldnergewerbes, so daß sich neben den Miliztruppen zahlreiche Bewaffnete in der Stadt befinden.

 

6.5. Kleopatris (Suez)

Der Verbindungshafen des Ptolemaios-Kanal hat nach dem Verlust der Landrouten zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Praktisch der gesamte Fernhandel des Reiches aus dem Roten Meer wird über die Stadt nach Alexandria weitergeleitet. Die Stadt mit Ihren 15.000 Einwohnern wird von einer Abteilung der Silberschilde bewacht und verfügt über ausgedehnte Werftanlagen.

 

6.6. Elephantine

Karte von Elephantine

Die auf einer mehr als einen Kilometer langen Insel im Nil errichtete Stadt ist noch immer eine der wichtigsten Wegstationen für Karawanen nach Meroe und Punt. Hier findet man auch zahlreiche Waffenschmiede und Söldner aus Judäa, welche sich hier bereits vor Jahrhunderten angesiedelt hatten.

 

Der mächtige Patron der Stadt ist Chnum der widderköpfige Schutzgott der Nilquellen. Sein auf der Insel befindliche Haupttempel genießt den besonderen Schutz des Pharao, welcher auch eine umfangreiche Erweiterung angeordnet hat.

 

Am westlichen Ufer befinden sich zahlreiche Gräber des alten Reiches. Hier findet man auch eine der drei Messstationen für die Höhe der Flut des Nils, das sogenannte Nilometer.

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7.0. Regionen mit Abenteuerideen

 

Reichsgebiet

 

Die nachfolgende Übersicht bietet einen Einblick in die Regionen des Imperiums und den dortigen Geschehnissen.

 

 

Delta

Das fruchtbare Delta des Nils dient als Kornkammer des Reiches. An der Küste befinden sich zahlreiche stark hellenistisch geprägte Siedlungen.Das Zentrum der Region bildet die Metropole Alexandria mit ihren weitläufigen vorgelagerten Siedlungen.

Der bereits unter den Persern errichtete Ptolemaios-Kanal von Heliopolis nach Kleopatris mit einer Breite von 20 Metern verbindet den Nil mit dem Roten Meer.

Durch ein System von Schleusen ist dieser Seeweg zwar von den Gezeiten unabhängig, die Schleusenstationen müssen aber von bewaffneten Wachen vor Übergriffen von Beduinen und Räubern geschützt werden.

Die einzelnen Stationen verfügen über ein System von Spiegeln und Signalfeuern um eine reibungslose Kommunikation für die abgelegenen Posten zu gewährleisten.

Der Kanal ist ein elementarer Bestandteil der Fernhandelsrouten ins südliche Afrika und den Fernen Osten. Hier können Händler die Krisengebiete im mittleren Osten umgehen.

 

Abenteuerideen

Eine Mordserie erschüttert die Stadt, wer ermordet die Kurtisanen.

Ein Stamm von Beduinen versucht den Handel auf dem Kanal durch Überfälle unter seine Kontrolle zu bringen.

Agenten feindlicher Mächte versuchen den Kanal zu sabotieren.

 

Sinai

Die Sinaiprovinzen bilden die östliche Militärgrenze des Reiches und bestehen zu großen Teilen aus Wüste und Ödlanden. Die ägyptischen Interessen konzentrieren sich hier auf die Sicherung der Karawanenwege und die reichen Edelsteinminen im Südwesten der Region. Die Straßen sind in regelmäßigen Abständen von befestigten Handelsplätzen gesäumt.

Die an der Mittelmeerküste verlaufende von Gaza kommende Karawanenstrasse gilt als besonders tückisch, da die hier liegenden Brathra-Sümpfe bereits mehr als ein Invasionsheer in den Tod führten.

Die Sinaigrenze wird durch einen limesähnlichen Festungsgürtel gesichert. In den Garnisonen befinden sich hauptsätzlich Miliztruppen von eher geringen Kampfwert, deren Hauptaufgabe jedoch primär in der Sicherung der reichen Topasminen auf der Halbinsel liegt. Die Städte Raphia und Berenike [Aden]mit ihren weitläufigen Festungsanlagen, die unter dem berühmten Festungsbauer Phanakes errichteten Anlagen verfügen über starke Garnissonen und gelten als uneinnehmbar.

Abenteuerideen

In einer der Minen verschwindet eine Schicht Bergarbeiter spurlos. Auf was sind sie gestoßen ?

Eine Gruppe, Nomaden überfällt die Karawanen. Es wird ein Kopfgeld ausgesetzt.

 

Zypern

Die seit Generationen unter ägyptischer Kontrolle stehende Kupferinsel ist vor allen für den Bergbau bekannt.

An der Küste findet man größere Ortschaften, die primär auf Handel ausgerichtet sind, während das Landesinneren hauptsächlich durch die Landwirtschaft geprägt ist.

Die Bewohner der Insel gelten bereits seit den Tagen Alexanders als erfahrene Seeleute und stellen einen wesentlichen Teil der Flotte des Reiches.

Abenteuerideen

Piraten überfallen die Küste, wo ist ihr Versteck ?

 

Mittelägypten

Die uralten am Nil gelegenen Städte wie Memphis oder Theben verfügen noch immer über beachtlichen Reichtum. Außerhalb des Niltales befinden sich jedoch nur die weiten Ödlande der Wüste, die gelegentlich von befestigten Oasen durchzogen sind.

Abenteuerideen

Die Gruppe soll eine Reliquie aus einem Grabmal stehlen.

 

Nubien

Das Kernland des alten Reiches von Meroe. Hier werden auch die Kriegselefanten der Armee domestiziert. In den weiten öden Ebenen findet man vor allem Beduinenstämme.

 

Tempel der Quelle des Lebens

Im Nilbogen westlich von Meroe befindet sich eines der größten Geheimnisse des Reiches. Der alte Karawanenpfad verbindet Meroe mit dem Gebiet um das IV Katarakt und wird seit Jahren nicht mehr genutzt. Auf halben Weg findet sich die Oase Fura, wenn man hier dem Weg nach Norden folgt erreicht man einen gewaltigen Felsentempel des Toth, der von einer Einheit Goldspeere beschützt wird.

Hier befindet sich das verlorene Stück des Udjat-Auge, welches durch seine Kräfte die Fruchtbarkeit der Region bewahrt. Solange dieses Artefakt im Tempel aufbewahrt wird, kann das Reich nicht veröden und zur Wüste werden.

 

Abenteuerideen

Ein ausländischer Priester ist verschwunden, die Gruppe soll sein Schicksal klären.

 

Punt

Die südlichste Provinz des Reiches ist trotz ihres fruchtbaren Bodens vor allem für ihre reichen Goldvorkommen bekannt. Die Region ist als Reichsgrenze von zahlreichen Garnisonen durchzogen, die für den Schutz der Bergwerke verantwortlich sind.

Abenteuerideen

In einer Mine verschwinden Arbeiter, was haben sie gefunden.

 

Kryenaika

Die Küste dieser Region ist durch die alten griechischen Kolonien besiedelt, während man im unwegsamen Hinterland zahlreiche Beduinenstämme findet. Die Region ist vor allem wegen ihres Strebens nach Unabhängigkeit im ganzen Reich bekannt.

Abenteuerideen

Eine alte Schatzkarte führt in die Wüste.

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8.0. Nichtspielerfiguren

 

Kyros der Syrer

Der in Alexandria stadtbekannte Händler für alle Gelegenheiten betreibt einen Laden in Nähe des Handelshafens, wo er Waren und Spezialitäten aus aller Welt anbietet. Gerüchte besagen, daß er der Führer der örtlichen Verbrecher im Hafengebiet ist.

 

Pomponia Aspis

Die wohlhabende Witwe aus Rhodos besichtigt derzeit ihre ägyptischen Besitzungen und Kontore. Da sie in zweiter Ehe mit dem Admiral der alexandrinischen Flotte verheiratet war, verfügt sie über gute Kontakte zur Oberschicht des Nordreiches. Es gibt jedoch Gerüchte, daß ihr letzter Gemahl unter mysteriösen Umständen verstorben ist.

 

Artabanus

Der geniale Gelehrte mußte vor mittlerweile einem Jahrzehnt aus Persien wegen einem Zerwürfniss mit dem heutigen Großwesir fliehen. Das Museion von Alexandria bot ihm sofort einen Lehrstuhl an, so daß er seit dieser Zeit den Studenten der Naturwissenschaften seine Erkenntnisse vermittelt.

 

Herokhat

Der persönliche Attentäter des Pharao gilt seit Generationen als legendäre Gestalt. Berichten zu Folge soll nur die Cholera in den letzten Jahrezehnten für mehr Tote verantwortlich sein.

 

Nysiachos der Rhodier

Der mächtige Nesiarch von Alexandria ist ein Jugendfreund des verstorbenen Pharao und galt als einer der gewieftesten Händler und Seefahrer des östlichen Mittelmeers.

Der hünenhafte Mittsechziger ist ein regelmäßiger Gast in Kanopis und verfügt über ein weitläufiges Netz von Kontakten und Mittelsmännern in der Region.

Er gilt als jovial und gebildet und steht dem wachsenden Einfluss der Amun-Priester skeptisch gegenüber.

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9.0. Organisationen

 

9.1.Schutiu

 

Die Schutiu st eine direkt dem Herren der Halle unterstellte Bruderschaft von fanatischen Amunanhängern, die defacto den Geheimdienst des Südreiches bilden.

Die ursprünglich als Handelsagenten und Verwalter tätigen Priester sahen sich im Laufe der Generation zunehemd als Informationsquelle und verlängerten Arm der Tempel. Durch die Umwälzungen während der Besetzung durch die Perser gelang es jedoch lediglich dem Amun-Tempel mit seinen weitgezogenen Besitzungen und Handelsbeziehungen diese Strukturen aufrecht zu erhalten.

Im Verlauf der Herrschaft der Ptolmäer und der Unterstützung des Amun entdeckten die Herren der Halle schnell die Nutzungsmöglichkeiten und begannen die Schutiu zunehmend für ander Aufgaben einzusetzen.

Als der Tempel im Verlaufe der Doppelmonarchie im südlichen Reich praktisch eine Theokratie errichtete, wurden die Agenten mit umfassenden Sondervollmachten versehen und begannen auch aktiv gegen Feinde des Tempels/Pharao vorzugehen.

Neben ihrer Tätigkit als Agenten im Ausland ist die Schutiu im südlichen Reich vor allem mit Aktionen gegen religiöse Abweichlern und Ketzern aktiv. So verschwinden fremde Priester, die missionarisch tätig sind oft spurlos in den Weiten der Wüste.

 

Aufbau und Organisation

 

Die Führungsriege:

 

Schiui apa leinth , direkt dem Pharao unterstellt

Schiui apa lusna, Stellvertreter

Schiui apa thevru , Leiter des Tagesgeschäftes

 

Die Offiziere

 

Scuna methlum , Geheimdienstchef für das Reichsgebiet

Scuna Makedonia , Geheimdienstchef für die nördlichen Regionen

Scuna Parthia , Geheimdienstchef für die östlichen Regionen

Scuna Punia , Geheimdienstchef für die westlichen Regionen

Scuna nethshuis rasna, Leiter der Spezialagenten

 

 

Farar zilath, Erster Schreiber und Archivar

Aritim zilath, Oberster Verantwortlicher für die Finanzen

Caisria zilath, Oberster Verhörmeister (zuständig für Folterungen)

Velethna zilath, Oberster Werkmeister (zuständig für Waffenspezialanfertigungen)

Shiui Meroe zilath, Sonderbeauftragter für die Stadt Meroe

 

Darunter splittert sich die Organisation Agenten samt ihren Einheiten weiter auf. Die drei Haupbereiche werden wie folgt gestellt.

 

cenut ular = Aufklärer

cenut zeri = magisch begabte Spezialagenten

cenut shuris =Einsatzkräfte (Asassine etc.)

 

9.2. Horus-Gilde

 

Die Horus-Gilde kontrolliert uneingeschränkt die Anwendung von Magie im gesamten Reichsgebiet.

Der höchste Vertreter der Gilde, der Pamphyliarch ,wird traditionell von der herrschenden Familie des Nordreiches gestellt und ist der Leiter der großen Bibliothek von Alexandria.

 

Ausländische Magiewirker sind verpflichtet ihre Anwesenheit im Reich bei der Gilde zu melden. Während diese Regelung vor allem im Nordreich eine eher geringe Bedeutung hat, wird im Südreich ein Magiewirker, der sich nicht angemeldet hat, von der Gerichtsbarkeit des Amun-Tempel abgeurteilt. Die Strafen sind recht empfindlich bis sehr schwer, je nachdem ob Schaden durch unbefugte Magie angerichtet wurde.

 

Eine praktische Auswirkung dieser Verpflichtung von fremden Magiewirkern ist jedoch im Gesamtreich beim Erwerb von Utensilien zum Zauberwirken zu finden. Der Handel mit Zauberutensilien ist das alleinige Monopol der Horusgilde. So findet man diese Dinge nur in den Gildenniederlassungen und bei wenigen zuverlässigen "lizensierten" Händlern.

Die Gilde unterhält in jeder größeren Stadt des Reiches eine Vertretung, die auf Reisen befindlichen Angehörigen Unterkunft für einen günstigen Preis ermöglicht.

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10.0. Konflikte

 

Der makedonische Gesandte strebt ein Bündniss zwischen Ägypten und dem Reich der Makedonnen an. Eine größere Auseinandersetzung im östlichen Mittelmeerraum erscheint damit zunehmend wahrscheinlicher.

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11.0. Sonstiges

 

Bei einer Herkunft aus Ägypten nicht zugelassene Charakterklasse:

Barde ; Barbar Nordland; Barbar Waldland; Druiden; Barbar Steppe ; Priester einer abweichenden Religion

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