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Mathematische Dungeons

Hervorgehobene Antworten

Spieler nutzen eine Methode solange, wie sie scheinbar sicher und ohne große Kosten zum Erfolg führt.

Auch Faulheit/Berechnung kann ein Motiv sein, immer links kann man sich leicht merken und sich so den korrekten Rückweg rekonstruieren.

Wenn das Gebäude/der Dungeon Deine eigene Kreation ist, kannst Du dem durch eigene architektonische Gestaltung leicht eine Grenze setzen.

Spieler, die bei der Auswahl der "immer links" Vorgehensweise mehrfach auf Schwierigkeiten stoßen, werden oftmals schnell abergläubisch und meiden anschließend eine derartige "verfluchte "Taktik.

(Sackgassen, verschlossene Türen, Bewohner/Wachen, Fallen, natürliche Hindernisse, z. B. morscher Boden).

  • Ersteller
Vor 25 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Ja, aber „Immer an der Wand lang“ funktioniert nicht. Der Ausgang kann ja auch irgendwo der Mitte liegen. Oder ich hab Dein Problem noch nicht verstanden.

Mit der Methode "immer links abbiegen" und "hier waren wir schon, da müssen wir nicht mehr hin" kann man zuverlässig alle Wege abgehen. Vielleicht nicht auf dem kürzesten Weg, aber dafür umso zuverlässiger. Das ist aber meistens eine Spielerentscheidung. Die Charaktere würden wohl nur selten so vorgehen. Also muss ich die Spieler dazu bringen, sich anders zu entscheiden. Aber welcher logisch denkende Spieler trifft schon unlogische Entscheidungen, die Nachteile gegenüber den logischen mit sich bringen?

Vor 1 Minute, Hornack Lingess schrieb:

Mit der Methode "immer links abbiegen" und "hier waren wir schon, da müssen wir nicht mehr hin" kann man zuverlässig alle Wege abgehen. Vielleicht nicht auf dem kürzesten Weg, aber dafür umso zuverlässiger. Das ist aber meistens eine Spielerentscheidung. Die Charaktere würden wohl nur selten so vorgehen. Also muss ich die Spieler dazu bringen, sich anders zu entscheiden. Aber welcher logisch denkende Spieler trifft schon unlogische Entscheidungen, die Nachteile gegenüber den logischen mit sich bringen?

Ah, Ja. Jetzt verstehe ich Dein Problem.

Soeben, Hornack Lingess schrieb:

Die Charaktere würden wohl nur selten so vorgehen.

Wieso?

Wenn ich nicht durch irgendwas Sinnvolles zu meinem gesuchten Ziel geleitet werde, bleibt mir doch gar nix anderes als strukuriertes alles abdackeln übrig.

Da hilft auch kein Zwang wie Zeitdruck.

Also bau doch einfach nette gern auch versteckte/rätselte Dungeonhilfen mit ein und das Problem ist evtl. gar keins

Bearbeitet ( von seamus)

Sollte ich mal bei dir spielen, werde ich "immer rechts an der Wand lang empfehlen."😉

Abe als konstruktiver Lösungsansatz deines Problems: Ein Dungeon in eine Chaosebene. Du hast x+1 Räume und einer davon ist der Ausgang. Die Raumbeschreibungen packst du bis auf den Ausgang zusammengefaltet in einen Beutel. Die Spielfiguren sind jetzt in Eingangsraum und es gibt n Türen. Sie entscheiden sich für eine Tür und du ziehst einen der x Zettel. Sie betreten den Raum und der Raum hat n+m Türen. Sie entscheiden sich für eine Tür. Du ziehst verdeckt einen der x-1 Zettel. Irgendwann, nach y Räumen, packst du den letzten Zettel mit dem Ausgang auch in den Beutel. Und ab jetzt kann jeder nächste Zettel der Ausgang sein.

Und wenn sie mehrere Türen gleichzeitig öffnen, dann kannst du entweder alle den selben Raum sehen lassen oder hinter jeder Tür steckt ein anderer. Und wenn sie unterschiedliche Räume betreten haben und bei Betreten des nächsten Raumes feststellen, sie stehen alle wieder zusammen, erkennen sie vielleicht, dass die Logik immer nach links hier nicht hilft.

Du könntest auch die Türen, die durchquert wurden, verschwinden lassen.

Und es dürfte lustig sein, wenn entgegengesetzte Richtungen in den selben Raum führen und das diskutiert wird. Auch, dass die Zeichnung des Dungeons nicht weitergeführt werden kann, dürfte witzig sein.

Vor 6 Minuten, Hornack Lingess schrieb:

Weil das Barbaren, Krieger, Schamanen, Spitzbuben und keine Mathematiker oder Informatiker sind.

Warum sollten die nicht logisch, schlau, bauernschlau vorgehen? Ein primitiver Bauer geht auch nicht unsystematisch bei der Aussaat vor. Auch der pflügt und sät systematisch.

Spitzbube, hier mal Einbrecher, wird sicherlich spontan ein schönes und vermutlich mit teuren Gegenständen gefülltes Haus nicht ausrauben, sondern erst einmal kundschaften, nach Fallen suchen... und dann nach guter Planung zuschlagen.

Bearbeitet ( von Jürgen Buschmeier)

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