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[Meinung] Zwergenbarde - Warum soll das nicht gehen?


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vor 7 Stunden schrieb rito:

 Beim Schreiben meines Eingangspostes war mir nicht mehr so präsent, wie die Regeln Midgards doch sehr mit der eigenen Welt verwoben sind.

Vieleicht schaust du dir dazu mal den Passus im Arkanum Seite 59 an, oder in kurz: Bardenmagie hat etwas "elfisches" an sich. Sie wurde mit hilfe der Elfen in die Welt gebracht und Imho passt es einfach nicht zu (Midgard-)Zwergen.

Und ich sehe einschränkungen dieser Art eben auch zum Teil dadurch geschluldet das es - vieleicht - ein Element der Spielbalance sein könnte. Will sagen: Zwerge sind ohnehin schon gut genug als Spielfiguren, sie müssen nicht unbedingt zugriff auf alle Klassen haben. Manches andere ist vieleicht eher der Glaubwürdigkeit geschuldet. Assassinen aus Waeland habe ich auch so etwas "bauchschmerzen". Der ein oder andere würde ggf argumentieren "Der Waelender ist eben als Kleinkind auf einer Fahrt in den Küstenstaaten hängengeblieben" (eine Nation wo ich mir assassinen gut vorstellen kann) und eben dort aufgewachsen - dann würde ich mich eher fragen "warum nennt man denn den Waelender, er hat nichts von der Waelischen kultur gelernt,...")

 

vor 8 Stunden schrieb rito:

Hatte ich nach langer Pause so nicht mehr auf dem Schirm, bzw. diese Einschränkungen gehen mir einfach nach einer Exkursion zu anderen Rollenspielen stärker gegen den Strich.

Nun ja, Midgard ist eher ein eher ein "old School" System - ich weis ja nicht was du ansonsten so gespielt hast - die Regeln sind eher "hart" und das Spiel ist eher Simulationistisch. Auf Cons spiele ich ab und an auch Systeme deren Regeln auf eine DinA5 seite passen, da sind Zwergenbarden dann kein Problem. (auf der Midgardwelt würde ich damit aber auch nicht spielen).

 

vor 8 Stunden schrieb rito:

Und vielleicht war mein Eingangspost auch ein wenig missverständlich. Natürlich suche ich keine Absolution für meine Entscheidungen. Das hatte ich auch in den letzten 40 Jahren Rollenspielerfahrung nicht nötig.

Ich auch nicht (mit meinen auch 40 jahren RSP erfahrung) - bei mir ist es aber irgendwie so angekommen, weil es eben nicht das erste mal wäre - und ja im Regelteil ist es dann eben verwirrend und der Schluss lag für mich nahe, sorry wenn ich es falsch verstanden habe.

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Also grundsätzlich sehe ich damit überhaupt kein Problem, wenn der Zwerg regeltechnisch als Skalde geführt und als Barde gespielt wird.

Auch die scharidischen Barden singen ja nicht wirklich, wie es im Quellenbuch steht (S. 53, Fähigkeit Dichten, S. 54).

"Ruhe rein im Reim, Stor Sturfels,

seine Stimme steinerweichend."

 

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vor 17 Stunden schrieb Irwisch:

Und ich sehe einschränkungen dieser Art eben auch zum Teil dadurch geschluldet das es - vieleicht - ein Element der Spielbalance sein könnte. Will sagen: Zwerge sind ohnehin schon gut genug als Spielfiguren, sie müssen nicht unbedingt zugriff auf alle Klassen haben.

Das Argument habe ich noch nie verstanden. Entweder sind Zwerge in sich ausbalanciert oder nicht. Aber welche Vorteile soll ein Zwergenbarde gegenüber einem menschlichen Barden haben, die ein zwergischer Krieger, Priester oder gar Magier gegenüber einen Menschen nicht haben? 

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vor 27 Minuten schrieb daaavid:

Das Argument habe ich noch nie verstanden. Entweder sind Zwerge in sich ausbalanciert oder nicht. Aber welche Vorteile soll ein Zwergenbarde gegenüber einem menschlichen Barden haben, die ein zwergischer Krieger, Priester oder gar Magier gegenüber einen Menschen nicht haben? 

Er hat mehr Platz beim großen Seiltrick und kann sich gemütlicher einrichten ...

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vor 52 Minuten schrieb daaavid:

Das Argument habe ich noch nie verstanden. Entweder sind Zwerge in sich ausbalanciert oder nicht. Aber welche Vorteile soll ein Zwergenbarde gegenüber einem menschlichen Barden haben, die ein zwergischer Krieger, Priester oder gar Magier gegenüber einen Menschen nicht haben? 

Ich denke, es ist so gemeint, das die Rasse Zwerg eh schon so beliebt und vorteilhaft ist, das die Regeln das durch Einschränkungen ein wenig ausbalancieren wollen.

Schließlich wäre es eine seltsame Midgard-Welt, wenn 50% der Abenteurer Zwerge sind. Dann wären die im Vergleich zum in-game Bevölkerungsanteil viel zu überrepräsentiert.

 

Meine Meinung: Regeln sind immer nur Richtlinien und dürfen und sollen für den Spielspaß der Gruppe angepasst werden.

So lange für die Spieler und in der Welt selbst klar ist, das der zwergische Barde ein Exot ist, der entsprechend ausgespielt wird, finde ich einen Zwerg-Barden/Skalden in Ordnung.

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vor 4 Stunden schrieb TwistedMind:

Ich denke, es ist so gemeint, das die Rasse Zwerg eh schon so beliebt und vorteilhaft ist, das die Regeln das durch Einschränkungen ein wenig ausbalancieren wollen.

Schließlich wäre es eine seltsame Midgard-Welt, wenn 50% der Abenteurer Zwerge sind. Dann wären die im Vergleich zum in-game Bevölkerungsanteil viel zu überrepräsentiert.

Wenn eine Rasse beliebt ist wird sie künstlich unbeliebt gemacht, damit sie nicht so oft gespielt wird?

Da jede Gruppe in ihrem eigenen Midgardwelt spielt ist es doch völlig irrelevant wie viele Zwerge in der Gruppe sind. 

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vor 16 Stunden schrieb daaavid:

Das Argument habe ich noch nie verstanden. Entweder sind Zwerge in sich ausbalanciert oder nicht. Aber welche Vorteile soll ein Zwergenbarde gegenüber einem menschlichen Barden haben, die ein zwergischer Krieger, Priester oder gar Magier gegenüber einen Menschen nicht haben? 

Das hängt davon ab, was man unter "ausbalanciert" versteht. Nach meinem Eindruck ist beim Design von Midgard an einigen Stellen eine Auffassung von Ausbalanciertheit eingeflossen, die man (sehr überzeichnet) so verdeutlichen kann:

Nimm zwei Rassen A und B. Die Spielfiguren von Rasse A sind alle "Normalos". Bei Spielfiguren von Rasse B wird per Münzwurf entschieden, ob sie ein Superheld oder eine Totalniete wird.

Dann sind die Rassen A und B ausbalanciert, weil ihre Vertreter ja im Durchnschnitt gleichmächtig sind.

 

Bezogen auf den Zwegenbarden ergibt sich in die folgende Überlegung: Nimm alle Spieler, die einen Zwergen wählen und dann nach den Regeln die Attributwerte bestimmen. Einige von denen werden feststellen, dass ihre Werte perfekt zu einem Barden passen. Da sie die Klasse aber nicht spielen dürfen, müssen sie mit der zweitbesten Charakterklasse für die ausgewürfelten Attributwerte vorlieb nehmen. Statistisch führt die Regel also dazu, dass die Durchschnittsmächtigkeit aller Zwergen-Spielfiguren etwas nach unten gedrückt wird.

Wenn man nun andere Regelmechanismen hat, die die Durchschnittsmächtigkeit eines regelgerecht ausgewürfelten Zwergen etwas höher werden lassen als die eines regelgerecht ausgewürfelten Menschen, dann gleichen sich diese Effekte eventuell aus.

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Auf die ursprünglich gestellte Frage danach, wie wir es handhaben würden, habe ich folgende Antwort: erlaubt ist was Spass macht (ich beziehe much hier nur auf die Klassen) und den Spielspass der Gruppe nicht beeinträchtigt. Die Regelwerke sind Rahmenbedingungen und beschreiben die "Regel". Ausnahmen gibt es immer wieder und dürfen auch zugelassen werden.

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