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Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich will mir nun die beiden DSA - Abenteuer zur Kampagne "Das Jahr des Greifen" kaufen. Da ich von dem Roman äußerst begeistert war, wollte ich mal hier fragen, ob einer von euch schon Erfahrung mit dem Abenteuer hat (entweder selbst gespielt oder geleitet). Ich will mir die Mühe machen und es auf Midgard ansiedeln.

 

Per Suchfunktion habe ich nichts darüber im Forum gefunden, hoffe auch das es in dieses Forum gehört.

 

Wäre schön, wenn jemand schon etwas Erfahrung mit dem Abenteuer hat und es hier posten könnte. Ist das Spielen das Abenteuer noch möglich, wenn man den Roman kennt?

 

 

Gruß Isaldorin

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Zuerst zu deiner letzten Frage: Wer den Roman kennt, wird wohl nicht mehr allzu viel Spass am Abenteuer haben, weil er ja schließlich schon alle Geheimnisse kennt, die erforscht werden sollen.

 

Ansonsten fand ich den Roman deutlich besser und spannender als das Abenteuer (das ich aber nur gelesen und nicht geleitet habe). Leider ist die Auflösung im Buch eigentlich sehr enttäuschend.

 

Ich denke, wenn du das leiten willst, solltest du am besten ein Wochenende dafür hernehmen, denn die Spannung leidet imho doch ganz erheblich, wenn man mitten im Abenteuer längere Pausen machen muss.

 

Ansiedeln kannst du das Abenteuer recht problemlos in Alba oder Clanngadarn, weil da schon zahlreiche Orcs vorkommen.

 

Außerdem würde ich an deiner Stelle in einem DSA-Forum nach Spielleitertipps suchen.

 

Bin gespannt auf deine Berichte (und wäre interessiert an deiner Umarbeitung  wink.gif ).

Hornack

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Aus meiner Erfahrung: Der Roman ist ziemlich klasse, das Abenteuer eher... investitionsbedürftig.

Haupt-Tipp: Notizen dazu machen, Stadtbewohner, Beziehungsgeflechte  und Nebenhandlungen ausarbeiten (auch stichwortartig), denn die Spieler machen GARANTIERT was Besonderes und achten auf all das, was im Abenteuer garantiert NICHT steht...

(ich hab' das Abenteuer damals übrigens auf Aventurien und mit DSA-Charakteren geleitet und nicht nach Midgard verbracht. Die gleichen Spieler spielen heute den Zyklus der Zwei Welten und den selbstverständlich auf Midgard wink.gif ).

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[...]

Bin gespannt auf deine Berichte (und wäre interessiert an deiner Umarbeitung.

Hornack

 

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde mich dann mal dran setzen, es ins wunderschöne Clanngadarn anzusiedeln. Bis ich es wohl leiten werde, wird noch einige Zeit vergehen. Auf jedenfall melde ich mich, wie es aussieht.

 

mfg Isaldorin

bearbeitet von Odysseus

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Hallo,

also ich hab das Jahr des Greifen gelesen und als Spieler im DSA gespielt / gemeistert also für den Meister ist es als Vorteil, wenn er das Buch gelesen hat da man auch einige Textpassagen benutzen kann (Marcians reden etc.)

 

gruss asleif

bearbeitet von Odysseus

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Ich habe es als Spieler nach Midgardregeln auf einer selbstgemachten Welt gespielt. Es war großartig!

 

Jetzt habe ich mir die Abenteuerbände selbst zugelegt und wollte sie selber spielleitern und war erst einmal enttäuscht. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass man als Spieler nicht viel bewirken kann und das Abenteuer eh seinen Gang geht.

 

Als ich meinen alten SL darauf ansprach meinte er, dass er selbst das Abenteuer gar nicht nach den Abenteuern, sondern nach den Romanen gespielleitert hat - und eben nach eigenen Notitzen.

 

Und das war auch mein Eindruck: Der Roman ist so nah und so plastisch, dass ich mir gut vorstellen könnte, dass man ihn mit einem Notizblock auf den Knien lesen und ein gutes Abenteuer draus machen könnte.

 

Ich würde die ganze Geschichte dabei recht ergebnisoffen gestalten, veilleicht so, dass der Ausgang einzelner Szenen den Ablauf der Geschichte zwar nicht ganz auf den Kopf stellen kann, aber doch spürbar verändern.

 

Und: Wer den Roman gelesen hat, kann das Abenteuer nicht mehr spielen.

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Hallo,

 

ich will mir nun die beiden DSA - Abenteuer zur Kampagne "Das Jahr des Greifen" kaufen. Da ich von dem Roman äußerst begeistert war, wollte ich mal hier fragen, ob einer von euch schon Erfahrung mit dem Abenteuer hat (entweder selbst gespielt oder geleitet). Ich will mir die Mühe machen und es auf Midgard ansiedeln.

 

Per Suchfunktion habe ich nichts darüber im Forum gefunden, hoffe auch das es in dieses Forum gehört.

 

Wäre schön, wenn jemand schon etwas Erfahrung mit dem Abenteuer hat und es hier posten könnte. Ist das Spielen das Abenteuer noch möglich, wenn man den Roman kennt?

 

 

Gruß Isaldorin

Hat's geklappt? Und wenn ja, wie ist es gelaufen?

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Hallo Malekhamoves!

 

Hat's geklappt? Und wenn ja, wie ist es gelaufen?
Wir haben es noch nicht gespielt.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo!

 

Was ist denn älter: das Buch oder das Abenteuer?

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Soweit ich mich erinnern kann, sind die Romane zuerst erschienen.

Anscheinend war das nur meine gefühlte Wahrnehmung.

 

Nach meinen Nachforschungen, erschien der 1. Teil des Romans 1993, ebenso wie das Abenteuer - fast gleichzeitig also.

 

Detritus

bearbeitet von Detritus

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Wenn ich meiner alten Liste trauen darf, ist der erste Teil der Romane November 93 erschienen, Teil 2 März 94 und Teil 3 Juni 94. Die Abenteuer sind Juni bzw. Dezember 94 erschienen... :type:

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Moin zusammen! Ich habe die Greifenfurt-Kampagne auf Midgard auch hauptsächlich nach den Romanen gespielt, da die viel mehr Tiefe bieten. 

Aber mal was anderes dazu: ich möchte das nun mal wieder tun, allerdings mit einer sehr hochgradig Gruppe (ca. Grad 25), die zu allem Überfluss auch noch landesweit bekannt und berühmt ist - die Charaktere haben den wilden König besiegt und wurden dadurch quasi zumindest eine zeitlang zu Volkshelden. 

Sie also einfach einsacken und zwangsrekrutieren wie im Abenteuer vorgesehen geht also nicht. Im Gegenteil: Sie müssen sogar eine führende Rolle bei den Schlachten zu Beginn spielen - hat jemand eine Idee, wie das klappen könnte, ohne dass sie zu viel zu entscheiden haben...?

Mfg

 

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vor 1 Stunde schrieb Ewigan:

Moin zusammen! Ich habe die Greifenfurt-Kampagne auf Midgard auch hauptsächlich nach den Romanen gespielt, da die viel mehr Tiefe bieten. 

Aber mal was anderes dazu: ich möchte das nun mal wieder tun, allerdings mit einer sehr hochgradig Gruppe (ca. Grad 25), die zu allem Überfluss auch noch landesweit bekannt und berühmt ist - die Charaktere haben den wilden König besiegt und wurden dadurch quasi zumindest eine zeitlang zu Volkshelden. 

Sie also einfach einsacken und zwangsrekrutieren wie im Abenteuer vorgesehen geht also nicht. Im Gegenteil: Sie müssen sogar eine führende Rolle bei den Schlachten zu Beginn spielen - hat jemand eine Idee, wie das klappen könnte, ohne dass sie zu viel zu entscheiden haben...?

Mfg

 

Pack sie bei ihrem Patriotismus: Der Generalstab ihrer Heimatstadt wird Opfer eines Anschlags der Orks+Schwarzalben, die Moral liegt am Boden. Ein alternder General wird aus dem Ruhestand zurückgeholt, aber er alleine bringt es nicht mehr wirklich. Deswegen werden die Abenteurer als Beraterstab angefragt, die ihm so ein bisschen zur Hand gehen sollen. Formal hat der Militär das Sagen und kann auch mal krasse Fehlentscheidungen auf seine Kappe gehen lassen, andererseits kann der General die Gruppe einen Frontabschnitt kommandieren lassen oder sie irgendwelche Spezialaktionen machen lassen.

Und je nachdem, wie die Abenteurer sich anstellen, kriegt die Geschichte einen Tick in die eine oder in die andere Richtung.

Als wir das gespielt haben, waren wir zwar nur Rekruten, aber wir haben zum Beispiel gesehen, dass feindliche Truppen sich in einem Waldstück eingegraben hatten und versuchten den Hügel mit dem Offiziersstab zu überfallen. Wir habe uns zu dem Hügel durchgekämpft und konnten die Offiziere warnen. Der Hügel ist also nicht sofort gefallen, sondern wurde nur angegriffen. Auf dem Hügel waren wir zuständig für den Schutz der Pferde. Wir haben einen angreifenden Trupp zurückgeschlagen, also konnten wir mit dem Rest der Offiziere noch einen Ausfall machen.

Das Prinzip also: Der große Ablauf der Schlacht ist in etwa vorgezeichnet und es war im Nachhinein auch klar, dass diese erste Schlacht auch verloren geht, aber die Abenteurer bekommen in der Geschichte kleine Möglichkeiten oder Aufträge. Sind sie erfolgreich, geht die Geschichte etwas besser aus, haben sie keinen Erfolg geht es mies aus.

Bei uns war die Schlacht eben zwar verloren, aber es wurden so viele Offiziere gerettet, dass sie im kommenden Jahr mit frischen Truppen einen Gegenschlag hätten versuchen können. Um den Feind zu schwächen, musste das eroberte Greifenfurt infiltriert und in einen Aufstand geführt werden. Wer bot sich dafür an? Na, wer wohl...

In der Erinnerung eine der schönsten Kampgnen, die ich je gespielt habe. Aber das weit ab vom Abenteuer.

 

Und solche Aktionen kann es immer geben:

Schiffe sollen Getreide nach Greifenfurt bringen, aber die Orks haben eine Sperre in den Fluss gebaut. Die muss im entscheidenden Augenblick weg sein.

Entscheidungsschlacht gegen die Orks. Die Heere ziehen aufeinander los, aber ein kleiner Trupp könnte ungesehen durch ein kleines Waldstück in den Rücken des Orkheeres gelangen und deren Komandostand angreifen. (ist ja das Gleiche wie eben, nur andersrum)

Schmuggelt das Artefakt XY aus der Stadt, durchbrecht den Belagerungsring und sucht einen sicheren Ort für das Ding.

...

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Ja, das ist alles ziemlich gut und hatte ich grob auch schon überlegt. Patriotismus klappt aber nicht direkt, es gibt zwar 2 albische Zwerge, aber auch eine Druidin aus Clangadarn und eine Glücksritterin aus Erain... Allerdings hat eine der Zwerge damals ein Lehen erbeten und auch erhalten. Zuvor musste er es von Geistern befreien, danach hat e mit dem Aufbau des heruntergekommenen Dorfes und der Hochmotte begonnen. Das liegt in der Nähe "meines Greifenfurts" und wird wohl daher bei der Rückkehr der Gruppe aus Moravod geplündert und evtl sogar gebrandschatzt sein... Das dürfte für ausreichend Motivation zumindest einer SFg sorgen... 

Als Lehensherr müsste der Zwerg aber eigentlich auch kampffähige aber stellen, oder? Dann könnte er zusammen mit der Greifenfurts Männer führen und jeder Verlust an Menschenleben dürfte noch gravierender sein... Außerdem wird der Lehensherr vielleicht 20 oder 30 man aufbringen können - das reicht nicht für eine eigene Truppe, also werden sie wohl doch in eine größere Einheit eingegliedert werden müssen. Da die Männer keine Kampfausbildung haben, bleiben doch nur die Eingliederung in eines der im Abenteuer "Plänkler" regimenter genannten Einheiten. Hat da jemand ein anderes Wort für? 

Mfg

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