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Die eingangs vorgestellte Regelergänzung gefällt mir. Ohne viel Schnickschnack ist sie einfach in der Handhabung. 👍

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Am 12.10.2020 um 19:00 schrieb Yon Attan:

Anders als Donnawetta beschränke ich meinen Vorschlag nicht auf "Kampf"

Nee, Yon, ich wollte aufgezeigen, dass "sehr schwer" in Kampf DIE teuerste Fähigkeit überhaupt ist ☺️. Und ich hab mir vorgestellt, wie es Spielern und Spielerinnen wir mir damit ginge:

Spielte ich also beispielsweise eine Bardin, würde ich die +2 auf Singen oder Musizieren verwenden. Das schiene mir logisch, wenn die +2 nicht als Profilschärfer, sondern als Verstärker gedacht wäre. Damit würde ich allerdings mega abstinken gegen gegen den Händler, der die +2 auf beidhändigen Kampf nähme. Das würde mich frustrieren, weil ich a) eine Fähigkeit gelernt habe, die mir ohnehin von Anfang an zusteht und b) mein Kollege statt 600 EP gleich 6000 geschenkt bekommt und ich c) vermutlich sehr viel weniger EP auf Singen generieren würde als der Händler mit seinem beidhändigen Kampf.

Spielte ich einen Zauberer und nutzte die +2 für - sagen wir - Geschäftssinn, um dem Charakter mehr Profil zu verleihen, bekäme ich im Highend-Bereich immer noch 3000 EP weniger geschenkt. Da genügt es mMn nicht, zu sagen: "Dann lern eben "beidhändige Kampf", wenn du optimieren willst". Es muss schon etwas gleichwertiges für Spieler her, die Zauberer spielen und/oder gar nicht mit Waffen, nicht mit beidhändig nutzbaren Waffen oder ohne Fernkampfwaffe spielen und nciht aus einer "Fechtregion" stammen. Kurz und gut :

Aus meiner Sicht wäre z. B. gerechter, den Charakteren bei der Erschaffung gleich eine +2 und 10 LE zu schenken, die sie beliebig auch aus Fähigkeiten wählen können, die nicht für den Erschaffungsprozess zugelassen sind. So haben die weniger kampforientierten Leute die Chance, ihre 10 LE sinnstiftend auf mehrere billigere Fähigkeiten zu verteilen und eine davon mit einer +2 zu küren.

@Fimolas: Ich wollte nicht sagen, dass ich den Einsatz von zwei Hausregeln für die zusätzliche Vergabe der Spezialfähgikeit generell ablehne, sondern dass ich sie ablehne, wenn das Geschenk für den einen sehr wertvoll und den anderen eher sinnlos ist.  Und du hast völlig recht: Spiel das, wie immer es dir Freude macht! Solange du deine Ideen aber zur Diskussion stellst, wird natürlich auch diskutiert  😀

Edited by donnawetta
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Da der Vorschlag die Fertigkeiten stärkt,  finde ich ihn gut 

Balance  zerstört er glaube ich nicht

Ein optimierenee Krieger lernt eine Waffe, beidhändiger kampf und nochwas 

Wenn man den Vorschlag aus m4 Sicht betrachtet,  greift er nicht, er beseitigt nicht die Verschiebungen,  die mit m5 gekommen sind.  Wer nur m5 sieht, dem ist das egal.

 

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vor 52 Minuten schrieb donnawetta:

Nee, Yon, ich wollte aufgezeigen, dass "sehr schwer" in Kampf DIE teuerste Fähigkeit überhaupt ist ☺️. Und ich hab mir vorgestellt, wie es Spielern und Spielerinnen wir mir damit ginge:

Spielte ich also beispielsweise eine Bardin, würde ich die +2 auf Singen oder Musizieren verwenden. Das schiene mir logisch, wenn die +2 nicht als Profilschärfer, sondern als Verstärker gedacht wäre. Damit würde ich allerdings mega abstinken gegen gegen den Händler, der die +2 auf beidhändigen Kampf nähme. Das würde mich frustrieren, weil ich a) eine Fähigkeit gelernt habe, die mir ohnehin von Anfang an zusteht und b) mein Kollege statt 600 EP gleich 6000 geschenkt bekommt und ich c) vermutlich sehr viel weniger EP auf Singen generieren würde als der Händler mit seinem beidhändigen Kampf.

Spielte ich einen Zauberer und nutzte die +2 für - sagen wir - Geschäftssinn, um dem Charakter mehr Profil zu verleihen, bekäme ich im Highend-Bereich immer noch 3000 EP weniger geschenkt. Da genügt es mMn nicht, zu sagen: "Dann lern eben "beidhändige Kampf", wenn du optimieren willst". Es muss schon etwas gleichwertiges für Spieler her, die Zauberer spielen und/oder gar nicht mit Waffen, nicht mit beidhändig nutzbaren Waffen oder ohne Fernkampfwaffe spielen und nciht aus einer "Fechtregion" stammen. Kurz und gut :

Aus meiner Sicht wäre z. B. gerechter, den Charakteren bei der Erschaffung gleich eine +2 und 10 LE zu schenken, die sie beliebig auch aus Fähigkeiten wählen können, die nicht für den Erschaffungsprozess zugelassen sind. So haben die weniger kampforientierten Leute die Chance, ihre 10 LE sinnstiftend auf mehrere billigere Fähigkeiten zu verteilen und eine davon mit einer +2 zu küren.

@Fimolas: Ich wollte nicht sagen, dass ich den Einsatz von zwei Hausregeln für die zusätzliche Vergabe der Spezialfähgikeit generell ablehne, sondern dass ich sie ablehne, wenn das Geschenk für den einen sehr wertvoll und den anderen eher sinnlos ist.  Und du hast völlig recht: Spiel das, wie immer es dir Freude macht! Solange du deine Ideen aber zur Diskussion stellst, wird natürlich auch diskutiert  😀

Deine Charaktere auf Grad 1 können seltsame Fertigkeiten. Wenn ihr zu Beginn schon Hausregeln verwendet, um Fertigkeiten zu beherrschen, die nach Regeln normal nicht möglich sind, benötigt ihr natürlich weitere Hausregeln, um diese hier anwenden zu können. 

  • Confused 1

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Hallo Panther!

vor 2 Stunden schrieb Panther:

Ein optimierenee Krieger lernt eine Waffe, beidhändiger kampf und nochwas

Nein, Du missverstehst meine Regeländerung: Krieger sind ausdrücklich ausgenommen (s. Eingangsbeitrag).

vor 2 Stunden schrieb Panther:

Wenn man den Vorschlag aus m4 Sicht betrachtet,  greift er nicht, er beseitigt nicht die Verschiebungen,  die mit m5 gekommen sind.

Wir befinden uns hier im M5-Regelbereich, sodass sich eine M4-Sicht eigentlich verbieten sollte.

@donnawetta: Hinsichtlich Deines letzten Beitrages bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich meine Regeländerung hier zur Diskussion gestellt oder einfach nur vorgestellt habe. Da man dies aber ohnehin nicht trennen kann, werde ich mir das nächste Mal einfach vorher überlegen, ob ich dies auch wirklich tun möchte. Klar, mir gefallen konstruktive Rückmeldungen, wie sie etwa von Yon oder Dir gekommen sind, aber insgesamt bin ich irritiert darüber, wie viel Spielraum für Interpretationen und Missverständnisse ein kleiner Satz offensichtlich geben kann. Ständige Erklärungen und Richtigstellungen sowie die Ablehnung von anderen Vorschlägen, die mit meiner eigentlich hier vorgestellten Intention einfach nichts zu tun haben, sind auf Dauer ermüdend und demotivierend.

Liebe Grüße, Fimolas!

Edited by Fimolas
Ergänzung

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Hallo MrP!

Am 12.10.2020 um 18:31 schrieb MrP:

Soweit ich sehen kann ist das Limit für Fähigkeiten +18. Mit einer Spezialisierung könnte man so doch dann auf +20 kommen, oder?

Oh, Deine Frage ist mir durchgerutscht: Das ist richtig - mit einer entsprechend hohen Leiteigenschaft sogar auf bis zu +22. So ist es auch gemäß Regelwerk für die klassischen (Waffen-)Spezialisierungen vorgesehen.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Fimolas sagt doch ganz klar, dass die Fertigkeit statt einer Waffe spezialisiert wird. Damit kriegt meines Erachtens niemand etwas "geschenkt" und warum Zauberer (außer vielleicht Magier, die dafür auf ihr Spezialgebiet verzichten könnten) damit irgendetwas zu tun haben sollen, erschließt sich mir auch nicht. Und auch sehr schwere Kampffertigkeiten zu spezialisieren ist nicht wirklich besser, als das gleiche mit den zugehörigen Waffen zu tun. Abgesehen davon, dass das sowieso nur für Glücksritter oder Waldläufer in betracht käme - man muss analog zur Waffe die Fertigkeit ja erst mal haben, um sie spezialisieren zu können.

Sorry, das muste einfach mal raus... ;)

Ich finde die Idee im Übrigen gut und würde vielleicht sogar zwei bis drei Fertigkeiten statt einer Waffe zulassen (das dann abhängig von den Fertigkeitskosten), damit sich der Deal auch tatsächlich rechnet und nicht nur abwechslungsreichere Charaktere ermöglicht. Aber so wie sie ist, ist dei Idee einfach und gut, aber auch bestimmt kein spieltechnischer Vorteil für irgendwen.

Liebe Grüße
Saidon

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Nicht ärgern, Fimolas! Ich glaub nicht, dass es jemand böse gemeint hat. Wir müssen halt alle nur senfen, während Coronazeiten sowieso. Abgesehen davon habe ich nicht nur viel, sondern auch blöd gesenft, denn trotz zweimaligen Durchlesen habe ich tatsächlich übersehen, dass die Waffenspezialisierung entfällt und eben kein Charakter, der es nicht auch dürfte, die sehr schweren Kampfffertigkeiten mit Erschaffung lernt. Gut, dass der alte Herr Saidon so geplatzt ist, sonst hätte ich es noch ein drittes Mal überlesen! 🤪

  • Haha 1

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4 hours ago, Fimolas said:
6 hours ago, Panther said:

Ein optimierenee Krieger lernt eine Waffe, beidhändiger kampf und nochwas

Nein, Du missverstehst meine Regeländerung: Krieger sind ausdrücklich ausgenommen (s. Eingangsbeitrag).

Nur interessens halber: Warum nimmst du den Krieger eigentlich an der Stelle raus? Weil dieser dann immer noch 2 Boni für Waffen hätte?

Ich find die 2 zusätzlichen Spezialisierungen beim Krieger nicht wirklich stark. Die überragende Anzahl von Angriffen welche in Midgard gemacht wird betreffen nur eine Waffe.

Wa & Gl könnten die teuren Kampffertigkeiten wählen - wären also ggf die besseren Scharfschützen, Fechter und Beidhändigen kämpfer. Sicher ist das Endergebniss gleich Waffe / Fertigkeit 18+2 / 18 oder 18 / 18+2 ist gleich, aber ich denke man sollte da mal nachsehen was etwa für gleiche EP der Unterschied wäre, ist jezt aus der Tabelle nicht leicht eindeutig zu erkennen, ich kann mir aber vorstellen daß das eigentlich eindeutige "Der Krieger ist der bessere scharfschütze/Fechter/Beindhänder" etwas uneindeutiger ist auf niederen und mittleren Graden. Auf hohen graden ist er wieder raus - da er nur die Hälfte zahlt.

Aber vieleicht übersehe ich ja etwas.

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Hallo Irwisch!

vor 15 Minuten schrieb Irwisch:

Warum nimmst du den Krieger eigentlich an der Stelle raus? Weil dieser dann immer noch 2 Boni für Waffen hätte?

Indirekt ja - für einen Krieger sollte das Waffenhandwerk die höchste Priorität haben. Darüber hinaus mutete es eigenwillig an, wenn ein Barde seine Spezialisierung in Musizieren(Flöten) setzt, der Krieger dann aber die Möglichkeit hat, gleich drei verschiedene Musizieren entsprechend zu priorisieren.

Das Regelwerk sieht hier eine klare und nachvollziehbare Ausrichtung des Kriegers vor (wie übrigens auch bei den Zauberern, wenn auch dort auf andere Weise), an der ich nicht rütteln möchte. Die Spezialisierung bei den anderen Kämpfern wirkt mit der Wahl einer Waffe irgendwie lieblos und nach dem Motto: "Mh, dem Regelwerk fällt nichts Besseres ein und gekämpft wird immer irgendwo, also nimm dir halt eine Waffe nach Wahl".

Liebe Grüße, Fimolas!

Edited by Fimolas
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Gerade eben schrieb Fimolas:

Hallo Irwisch!

Indirekt ja - für einen Krieger sollte das Waffenhandwerk die höchste Priorität haben. Darüber hinaus mutete es eigenwillig an, wenn ein Barde seine Spezialisierung in Musizieren(Flöten) setzt, der Krieger dann aber die Möglichkeit hat, gleich drei verschiedene Musizieren entsprechend zu priorisieren.

Das Regelwerk sieht hier eine klare und nachvollziehbare Ausrichtung des Kriegers vor (wie übrigens auch bei den Zauberern, wenn auch dort auf andere Weise), an der ich nicht rütteln möchte.

Liebe Grüße, Fimolas!

Könntest Du Dir vorstellen dem Krieger zumindest den Tausch EINER Spezialisierung von Waffe zu Fertigkeit zu gestatten. Damit wäre die Priorisierung auf Waffen weiter gewährleistet.

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Hallo Hiram!

Gerade eben schrieb Hiram ben Tyros:

Könntest Du Dir vorstellen dem Krieger zumindest den Tausch EINER Spezialisierung von Waffe zu Fertigkeit zu gestatten. Damit wäre die Priorisierung auf Waffen weiter gewährleistet.

Ja, vorstellen kann mich mir das unter bestimmten Umständen schon. Meine Regeländerung ist schließlich nicht in Stein gemeißelt. Sollte einer meiner Spieler - oder gar ich selbst :lookaround: - einmal mit genau dieser Anfrage aufwarten und das dann auch noch sinnvoll begründen können, würde ich die Ausgestaltung sicherlich noch einmal kritisch hinterfragen. Denn noch nicht einmal ich bin unfehlbar. :D

Liebe Grüße, Fimolas!

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vor 1 Stunde schrieb donnawetta:

Nicht ärgern, Fimolas! Ich glaub nicht, dass es jemand böse gemeint hat. Wir müssen halt alle nur senfen, während Coronazeiten sowieso. Abgesehen davon habe ich nicht nur viel, sondern auch blöd gesenft, denn trotz zweimaligen Durchlesen habe ich tatsächlich übersehen, dass die Waffenspezialisierung entfällt und eben kein Charakter, der es nicht auch dürfte, die sehr schweren Kampfffertigkeiten mit Erschaffung lernt. Gut, dass der alte Herr Saidon so geplatzt ist, sonst hätte ich es noch ein drittes Mal überlesen! 🤪

Ich helfe doch gerne. ;)

vor 24 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Könntest Du Dir vorstellen dem Krieger zumindest den Tausch EINER Spezialisierung von Waffe zu Fertigkeit zu gestatten. Damit wäre die Priorisierung auf Waffen weiter gewährleistet.

Das würde ich nicht gut finden, für den Krieger wäre das nämlich tatsächlich ein handfester (und meines Erchtens unfairer) regeltechnischer Vorteil, auf seine dritte Spezialwaffe zugunsten einer beliebigen anderen Fertigkeit zu verzichten.

Liebe Grüße
Saidon

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vor 1 Stunde schrieb Saidon:

Das würde ich nicht gut finden, für den Krieger wäre das nämlich tatsächlich ein handfester (und meines Erchtens unfairer) regeltechnischer Vorteil, auf seine dritte Spezialwaffe zugunsten einer beliebigen anderen Fertigkeit zu verzichten.

Liebe Grüße
Saidon

Sehe ich nicht so. Der Krieger ist recht schmal begabt. Die drei Spezialwaffen sind ein Ausgleich dafür. Damit sind die Krieger aber untereinander auch sehr ähnlich, denn sooo viele sinnvolle Kombis gibt es ja nicht. Und ein Krieger mit Spezialwaffe Streitaxt ist ja eigentlich auch nichts anderes als einer mit Langschwert. Er macht im Kampf mit Variante A und B exakt dasselbe. Wenn, dann schafft die Hausregel gerade bei Kriegern eine singifikante Spezialisierung und Individualisierung.

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vor 2 Stunden schrieb Eleazar:

Sehe ich nicht so. Der Krieger ist recht schmal begabt. Die drei Spezialwaffen sind ein Ausgleich dafür. Damit sind die Krieger aber untereinander auch sehr ähnlich, denn sooo viele sinnvolle Kombis gibt es ja nicht. Und ein Krieger mit Spezialwaffe Streitaxt ist ja eigentlich auch nichts anderes als einer mit Langschwert. Er macht im Kampf mit Variante A und B exakt dasselbe. Wenn, dann schafft die Hausregel gerade bei Kriegern eine singifikante Spezialisierung und Individualisierung.

Ich denke, wir sind uns einig, dass diese Regel einen deutlichen Vorteil für den Krieger schafft und für alle anderen Charakterklassen eben nicht. Das kannst du gut finden, ändert aber nichts an meinem Argument.

Liebe Grüße
Saidon

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vor einer Stunde schrieb Saidon:

Ich denke, wir sind uns einig, dass diese Regel einen deutlichen Vorteil für den Krieger schafft und für alle anderen Charakterklassen eben nicht. Das kannst du gut finden, ändert aber nichts an meinem Argument.

Liebe Grüße
Saidon

Du musst es im Kontext sehen:

Fimolas hat eine Gruppe, in der der Kampf offensichtlich keine sonderlich große Rolle spielt. Kämpfer können ihre Kampfspezialisierung aufgeben, ohne im Spiel einen Nachteil zu haben. Der Krieger bekommt für seine drei Spezialwaffen und seine elend vielen Waffenfertigkeiten viel anderes bei der Erschaffung vorenthalten. In einer Gruppe, in der nicht viel gekämpft wird, ist der Krieger ohnehin benachteiligt. Wenn die anderen Kämpfer darauf reagieren können und er nicht, verstärkt sich das.

Warum sollte das gerecht sein?

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vor einer Stunde schrieb Eleazar:

Du musst es im Kontext sehen:

Fimolas hat eine Gruppe, in der der Kampf offensichtlich keine sonderlich große Rolle spielt. Kämpfer können ihre Kampfspezialisierung aufgeben, ohne im Spiel einen Nachteil zu haben. Der Krieger bekommt für seine drei Spezialwaffen und seine elend vielen Waffenfertigkeiten viel anderes bei der Erschaffung vorenthalten. In einer Gruppe, in der nicht viel gekämpft wird, ist der Krieger ohnehin benachteiligt. Wenn die anderen Kämpfer darauf reagieren können und er nicht, verstärkt sich das.

Warum sollte das gerecht sein?

Ich glaube, du interpretierst da zu viel in Fimolas' Gruppe hinein. Warum glaubst du, Kämpfer hätten da keinen Nachteil dadurch, Ihre Spezialwaffe aufzugeben? Und wenn dem so wäre, warum sollte irgendjemand dort überhaupt einen Krieger spielen wollen?

Wie dem auch sei. Soweit ich Fimolas verstehe, hat er diese Regel hier vorgestellt, damit auch andere Gruppen sie übernehmen können. Und ich sehe im Allgemeinen keinen spieltechnischen Vorteil für sonstige Kämpfer, ihre Spezialwaffe zugunsten einer Spezialfertigkeit aufzugeben, aber ich kann mir Charakterkonzepte vorstellen, zu denen das passt. Für einen Krieger wäre es aber meines Erachtens fast immer von Vorteil, seine dritte Spezialwaffe gegen eine Spezialfertigkeit zu tauschen.

Natürlich würde ich einem Krieger immer zugestehen, alle seine drei Spezialwaffen gegen eine Spezialfertigkeit zu tauschen, wenn er das denn unbedingt will. Ich kann mir aber im Moment kein Charakterkonzept vorstellen, wo das Sinn ergäbe.

Liebe Grüße
Saidon

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In meiner Gruppe habe ich eine Rollenspielfertigkeit eingeführt, mit der man viele Dinge machen kann aus dem Charakterhintergrund heraus.
zB. Schiffszimmermann oder Sprachaffin. Diese Fertigkeit gibt es +8, kann nicht gesteigert werden und kann bei passenden Möglichkeiten kreativ eingesetzt werden. Ich lasse mich da von einer Realitätsnahen Logik Leiten wie zB hat ein Schiffszimmermann rudimentäre Kenntnisse beim Bearbeiten von holz oder weiß wie man Lecks Abstützen bzw Abdichten kann. Oder einfach Konstruktionen Fallen ihm Leicht bzw hat Überhaupt die Möglichkeit darauf einen Wurf zu machen. So kann jeder Charakter noch etwas Wählen was ihm eine besondere Tiefe gibt. Ähnlich einer Sonderfertigkeit

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      Analog zu den Spezialisierungen für einzelne Waffentypen, dürfen sich alle Figuren, die über keine magischen Fähigkeiten verfügen, bei der Charaktererschaffung in einer oder mehreren Fertigkeiten spezialisieren und erhalten einen mit allen anderen Modifiaktionen kumulativen Bonus von +2 auf ihre Spezialfertigkeit.
      Es darf sich bei der Fertigkeit nicht um eine ungelernte Fertigkeit, eine Waffenfertigkeit oder um eine Fertigkeit, die vom Bonus durch eine Spezialwaffe profitieren könnte, handeln (beidhändiger Kampf, Fechten).

      Krieger: eine Spezialfertigkeit +2
      andere Kämpfer: zwei Spezialfertigkeiten +2

      (in diesem Fall werden zauberkundige Kämpfer nicht bedacht - die Beschäftigung mit der Magie lässt eine solche frühe "Meisterschaft" in einer Fertigkeit nicht zu - ihre Spezialfertigkeit ist sozusagen das Zaubern oder Wunderwirken. Auch die Doppelklassen erhalten keine Spezialfertigkeiten).
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      Hallo
      In M5 wird immer wieder bemängelt, dass die Charaktererschaffung zu wenig Freiraum bietet und dass verschiedene Charakterkonzepte nicht abbildbar sind. Insbesondere wird bemängelt, dass man LE nur sehr beschränkt verschieben kann und dass man gezwungen ist viele Punkte bei den Waffenfertigkeiten auszugeben. Zumindest ersteres hat einen guten Grund, denn die LE der verschiedenen Fertigkeiten-Bereiche sind bei den Charakterklassen ja unterschiedlich viele EP wert.
      Eine Idee für eine freie Charaktererstellung wäre jedoch, dass man sowohl die LE die man zu Spielbeginn ausgeben darf wie auch die typischen Fertigkeiten/Zauber für die jeweilige Charakterklasse einfach in Gold und EP umrechnet und mit diesem errechneten Gold und diesen errechneten EP ganz normal nach dem Lernschema Fertigkeiten lernt.
      Ob man auch gestattet, dass mit diesen EP und GS vor Spielbeginn bereits Fertigkeiten gesteigert werden, würde ich gut überlegen, da das natürlich zu extremen Charakteren führen kann. Ich tendiere eher dazu, die EP und das Gold nur zum Neulernen von Fertigkeiten und Zaubern zuzulassen. Das kann aber jede Gruppe für sich entscheiden.
      Sollten EP übrig bleiben, würde ich diese verfallen lassen (um zu verhindern, dass ein Spieler ganz viele EP übrig lässt um dann direkt nach dem ersten Abenteuer alle diese EP in das Steigern einer einzigen Fertigkeit zu stecken), das übrige Gold würde ich einfach zum Startgeld des Charakters addieren. Das kann man aber sicherlich auch beides anders handhaben.
      Ich habe die Werte für die verschiedenen Charakterklassen mal errechnet:
      As: 9800 GS, 2400 EP
      Bb: 7600 GS, 1920 EP
      Gl: 9400 GS, 2490 EP
      Hä: 9200 GS, 2100 EP
      Kr: 10400 GS, 1650 EP
      Sp: 10000 GS, 2160 EP
      Sp: 10000 GS, 2460 EP
      Wa: 9200 GS, 2310 EP
      Ba: 6100 GS, 1710 EP
      Or: 5700 GS, 1710 EP
      Dr: 4400 GS, 1410 EP
      Hx: 3100 GS, 1110 EP
      Hx: 4100 GS, 1410 EP
      Hx: 2800 GS, 960 EP
      Hx: 3800 GS, 1260 EP
      Ma: 3200 GS, 1140 EP
      PB: 4000 GS, 1500 EP
      PS: 4400 GS, 1620 EP
      Sc: 4200 GS, 1770 EP
      Er: 8100 GS, 2070 EP
      Mg: 6100 GS, 1620 EP
      Sg: 5900 GS, 1800 EP
      Tm: 5900 GS, 1470 EP
      Hl: 4300 GS, 1410 EP
      Rm: 5000 GS, 1620 EP
      Rm: 3800 GS, 1260 EP
      Th: 3200 GS, 1080 EP
      Ws: 4400 GS, 1530 EP

      Pk: 5700 GS, 1560 EP
      DSc: 4200 GS, 1770 EP
      Ne: 4400 GS, 1500 EP
      Ne: 3400 GS, 1200 EP
      PC: 4000 GS, 1440 EP
      Durchschnitt Kämpfer: 9371 GS, 2169 EP
      Durchschnitt zauberkundige Kämpfer: 6214  GS, 1706 EP
      Durchschnitt Zauberer: 4004 GS, 1434 EP
      Einige Charakterklassen tauchen mehrmals auf, je nachdem welche typische Fertigkeiten bzw. welche typischen Zauber man wählt. Hier kann man entweder einen der Werte nehmen oder einen Mittelwert errechnen.
      Die Lernpunkte die man über den Stand bekommt, müssen noch addiert werden, diese sind oben nicht berücksichtigt.
      Eine Charaktererstellung nach diesem Konzept dauert sicherlich deutlich länger und ist (wenn man nicht ein Tool wie MOAM nutzt) mit mehr Rechnen verbunden. Dafür kann man die Charaktere dann völlig individuell erstellen. Die bei der Erstellung ausgegebenen EP werden natürlich nicht zum GES addiert.
      Ich freue mich über Feedback zu der Idee.
      Mfg   Yon
      PS: Es ist eine minimale Ungenauigkeit enthalten, da ich bei Charakterklassen die zu Spielbeginn Schreiben+12 als typische Fertigkeit bekommen, nur die EP und das Gold für Schreiben+8 vermerkt habe. Da müsste man also ev. von Hand noch etwas addieren (4 TE + 80 GS), viel dürfte das nicht ausmachen.
    • By Solwac
      Als ich letztens eine M4-Figur umgestellt habe, kamen mir wieder die Gedanken bei der Erschaffung in den Sinn. Die Lernmöglichkeiten aus verschiedenen Quellen (Fachkenntnisse, Waffen, ggf. Zauber, allgemeine und ungewöhnliche Fertigkeiten und Beruf) ermöglichten schon auf Grad 1 ein breites Spektrum an Figuren und den frühen Erwerb auch teurer Fertigkeiten. Bei M5 gibt es deutlich weniger Abwechselung, zum einen durch den Verzicht Lernpunkte auszuwürfeln, aber auch durch die fixe Aufteilung in verschiedene Kategorien. Insbesondere bei den Waffenfertigkeiten führt dies leicht zu einer unbefriedigenden Auswahl. Gerne hätte man für manche Figur ein paar Punkte mehr oder würde sich mit weniger begnügen. Aber Verschiebungen sind nur für maximal 1 LE pro Gruppe in Richtung Alltag möglich. In diesem Strang möchte ich einige Ideen diskutieren und ggf. ausarbeiten um hier mehr Flexibilität zu ermöglichen. Dabei habe ich mir folgende Ziele und Grenzen gesetzt:
      Die Figuren sollen nach der Erschaffung vollkommen kompatibel sein Um Raum für mehr Flexibilität zu schaffen werden die Figuren mit flexiblerer Erschaffung Grad 4 mit einem Erfahrungsschatz von 600 sein (entspricht 800 FP, s. unten) Die Regeln dürfen etwas komplizierter sein, das Konzept richtet sich an erfahrene Spieler (und es wird pro Figur ja nur einmal gemacht) Meine erste Idee war, jeder Figur ein Paket von zusätzlichen Punkten zu geben, mit denen dann weitere Fertigkeiten und erste Steigerungen verteilt werden können. Dabei stellt sich Frage nach der Größe des Pakets, welche Zahl an Punkten ist ungefähr gleichwertig zu einem Erfahrungsschatz von 500? Einerseits kann eine von Grad 1 hochgespielte Figur Praxispunkte und Lernvergünstigungen (z.B. Spruchrollen oder kostenlose Lehrmeister) nutzen. Dafür wird aber das Gold für Lerneinheiten bei neuen Fertigkeiten gespart. Ich setze hier für diesen Strang einmal einen festen Faktor von 1,333, d.h. die Figuren haben noch zusätzlich 800 FP für neue Fertigkeiten und Steigerungen zur Verfügung. Andere Faktoren sind natürlich denkbar, aber eine Diskussion darüber sollte woanders geführt werden.
      Die zweite Überlegung war, dass jede normal lernbare Fertigkeit für jede Figur verfügbar sein soll. Bei maximal 10 Lerneinheiten, d.h. 30 Trainingseinheiten, ist dies mit dem Lernfaktor 20 für 600 FP gegeben. Auch das Erlernen einer normalen Waffe für Zauberer ist gegeben (4 LE bei Lernfaktor 40 entsprechen 480 FP). Mehrere solcher extrem teuren Fertigkeiten sind nicht möglich (maximal zwei bei Lernfaktor 10, dazu bekommen manche Figuren noch eine feste Fertigkeit wie z.B. Kampf in Vollrüstung bei Kriegern). Es ist Absicht, dass die teuren Fertigkeiten bei Lernfaktor 30 nicht mehr allen Figuren zur Verfügung stehen (aber z.B. ein Priester, Streiter könnte sich beidhändigen Kampf leisten, da er ja noch 2 LE für Kampffertigkeiten aus dem Lernschema zur Verfügung hat.
      Damit sieht die erste Fassung für die flexiblere Erschaffung wie folgt aus: Für eine Figur stehen die Lerneinheiten für den Abenteurertyp (z.B. Kodex S. 38f) und den Stand (Kodex S. 39) zur Verfügung und weiterhin können für bis zu 800 FP Lerneinheiten (für jeweils 30, 60, 90 oder 120 FP - je nach Lernfaktor) und Trainigseinheiten (für jeweils 10, 20, 30 oder 40 FP - je nach Lernfaktor) erworben werden. Nicht ausgenutzte FP verfallen. Dadurch kann für eine Figur ein Verfallen von Lernpunkten vermieden werden (durch Aufstocken für die nächste gewünschte Fertigkeit), es kann aber nicht von einem Bereich in einen anderen verschoben werden. Ein Krieger hat so mindestens 36 LE für Waffen und kann dafür auch keine anderen Fertigkeiten lernen. Die Möglichkeit zur Umwandlung einer Lerneinheit pro Gruppe in eine für Alltagsfertigkeiten besteht weiterhin, aber die Relevanz sollte aufgrund der Flexibilisierung nicht mehr so groß sein.
      Wenn die bis zu 80 TE für die Steigerung einer Fertigkeit verwendet werden, dann entspricht dies einer Waffe mit bis zu +12 +2 für Spezialwaffe und ggf. weiteren Boni durch Geschicklichkeit und magische Waffe. Viel, aber natürlich auch für andere Figuren von Grad 4 machbar. Andere Extreme sind ein Zauber Stufe 8 bei Lernfaktor 30 oder eine Ersparnis von 5200 GS wenn 26 LE für Lernfaktor 10 zusätzlich verlernt werden. In der Realität werden die Extremwerte wohl kaum erreicht werden, da ein gesunder Mix meiner Meinung nach "bessere" Figuren ergibt. Aber hier muss jeder selbst entscheiden, ich halte es aber für genügend vergleichbar mit hoch gespielten Figuren.
      Was meint Ihr?
    • By Akeem al Harun
      Hallo zusammen,
      aktuell gibt es hier im Forum ja eine Diskussion um das Spielgleichgewicht. Nicht unmaßgeblich an dem Spielgleichgewicht beteiligt sind die 6 Basiswerte in Midgard: Stärke (St), Geschicklichkeit (Gs), Gewandtheit (Gw), Konstitution (Ko), Intelligenz (In), Zaubertalent (Zt).
      Im Rahmen meiner (kurzen) Tätigkeit als Midgard Supporter habe ich für Support Spielrunden auch Spielfiguren für die teilnehmenden Spieler entworfen. Da ich jetzt nicht x Reihen würfeln wollte, aus denen ich mir dann die jeweils passende für eine Figur aussuche, habe ich mir eine alternative Methode zur Ermittlung der Basiswerte ausgedacht, die folgende Kriterien erfüllen sollte:
      Eine gewisse Spreizung der Werte um weder 100er Monster, noch 50er Schwächlinge zu erschaffen. Werte, die hoch genug sind, um den Mindestanforderungen eines Charaktertypes oder mancher Rassen (Elfen, Zwergen, ...) zu entsprechen. Werte, die niedrig genug sind, um den Maximalanforderungen bestimmter Rassen gerecht zu werden (Halblinge, Zwerge, ...) Werte, die dennoch realistisch "aussehen". Mit meinen Überlegungen bin ich zu dem folgenden Ergebnis gekommen:
      Es wird nach dem folgenden Schema gewürfelt:
      40 + 1W20 (41 - 60) 50 + 1W20 (51 - 70) 60 + 1W20 (61 - 80) 70 + 1W20 (71 - 90) 80 + 1W20 (81 - 100) 90 + 1W20 (91 - 100) Die ermittelten Werte werden dann frei auf die Basiseigenschaften verteilt, ähnlich der 6aus9 Methode.
      Der Charme dieser Ermittlung liegt meiner Meinung nach in den folgenden Punkten:
      Es gibt mindestens einen "schwachen" Wert von höchstens 60 Es gibt mindestens zwei Werte über 80 und zweimal die Chance auf eine 100 So hat jede Figur ihre Stärken und der Spieler kann bestimmen, wo genau er sie hat. Aber jede Figur hat eben auch etwas schwächere Punkte.
      Als Ausgleich für den statistisch höheren Schnitt und die geringere Volatilität (Spreizung) der Werte, sollte man nach diesem System nur ein einziges Mal würfeln lassen.
      Man kann das System auch leicht nach unten anpassen (35 + W20 bis 85 + W20, 30 + W20 bis 80 + W20), wenn es einem sinnvoll erscheint.
      Was haltet ihr von dieser Idee?
      Viele Grüße
      Harry
      PS: Ich habe die Methode möglicherweise schon mal an einer anderen Stelle vorgestellt. Aber ich glaube ich habe sie nie so direkt zur Diskussion gestellt.
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