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Warum sind Wesen im Bestarium schwächer als Abenteurer?


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Ich hatte vor der Veröffentlichung des Bestiariums eine längere Diskussion mit Jürgen E. Franke (JEF) über LP und AP bei Tieren. Ich habe die Theorie vertreten, dass ich wie bei den Zaubern Rindenhaut oder ähnlichen auch bei vielen Wesen mit natürlicher Rüstung den Rüstungsschutz bei AP-Schäden abziehen sollte. Das wäre für mich sinnvoll und logisch. JEF hat mir damals geantwortet, dass er im jüngsten Bestiarium die AP-Werte entsprechend erhöht hätte. Dies nur als weitere Grundlage für die Diskussion ... 

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vor 3 Stunden schrieb Akeem al Harun:

Insgesamt stellt sich mir die Frage, worum genau es geht. Wollen wir ein Spiel spielen oder eine möglichst exakte Darstellung bzw. ein möglichst "realistisches" Feeling? Für letzteres passen viele Werte im Bestiarium nicht, für ersteres hat man als SL immer die Möglichkeit, Begleitumstände zu schaffen, die ein Tier oder Monster im Endeffekt auch gefährlich für die Gruppe machen können. ...oder eben die Werte nach Bedarf zu pimpen.

Ich denke, meist geht es um ein realistisches Gefühl. Und da bin ich dann bei den bekannten Möglichkeiten, die du aufzählst.

1. Der SL schaffe eine passende Situation.

2. Der SL passe Spielwerte an.

Schöner wäre es für einige, wenn die vorgegebenen Werte nicht mehr überarbeitet werden müssten. Nur, nach wessen Maßstäben soll man das BEST dann umbauen?

Ich kann für mich nur wiederholen, passt die Werte an. Baut euch eigene Wesen, die dann euren Wünschen entsprechen. Seid einfach offen und dankbar für die Publikationen, die doch immer nur eine Anregung sein können, weil jede Gruppe anders ist.

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Aus meiner Sicht sind die Werte vor allem "Standardwerte" oder - wie oben von jemand anderem bereits erwähnt - das Gegenstück zum Menschen Grad 0. Es gibt immer wieder mal einzelne Exemplare, die stärker sind (--> Anpassung durch SL, um die Bestie für die Spielfiguren zur Herausforderung werden zu lassen, wenn ihm sonst nichts anderes einfällt).

Interessant ist es jedoch, wenn ich gleich mal gehäuft diese stärkeren Exemplare auftauchen lasse. Das könnte ein Aufhänger für Abenteurer sein, zu untersuchen, wo die eigentlich herkommen. Ich weiß noch, dass ich in einem Abenteuer den Gedanken hatte, das meine Figur, die mein Namensgeber hier ist, sich mehr dafür interessieren würde, warum es hier diese brutal heftigen Riesenskorpione in der Wüste gab, ob da ggf. eine Arrachtenwerkstatt hintersteckt, als dem Abenteuer zu folgen. Da aber kein anderer Spieler diese Frage stellte, sind wir dem SL nicht aus seinem Abenteuer gelaufen.

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Ich bin da bei @Fimolas.

Wenn die Werte Standardwerte sind (ja, ich glaube das steht sogar irgendwo midgardtypisch an leicht zu überlesender Stelle), da sollte man das in einer Neuauflage deutlicher machen. Ichh halte viel von Klarheit an dieser Stelle. Wir haben eh schon einen Rahmen von x W& LP und AP, was eine Streuung abdeckt und schwache und starke Wesen zulässt. Da kommt man leicht auf die Idee, den Maximalfaktor - zum Beispiel 6 W6 = 36 LP, als Maximalwert für das stärkste Wesen seiner Gattung anzunehmen. Sollte das nicht so sein, sollte jedes Wesen einen Hinweis bekommen, dass bis zu zusätzlichen  xW6 für besondere Exemplare möglich sind.

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6 hours ago, dabba said:

Meine Meinung hat sich nicht geändert. :)

Bei Tier-Horror-Filmen, mit schönen Titeln wie Killer Kobra oder Killer Krokodil, sind die Tiere keine normalen Wildtiere, sondern irgendwelche Fantasie-Viecher, die durch radioaktive Strahlung, Gentechnik o. ä. entstanden sein sollen. Einfach weil eine "normale" Kobra oder ein Krokodil als Bösewicht ziemlich lahm wäre. ;)

Normale Tiere greifen - in der Regel - Menschen nicht an. Würden Krokodile, Tiger, Schlangen etc - wirklich Jagd auf Menschen machen,... hätten wir sie sicher schon ausgerottet.  (Einzelwesen mal ausgenommen, aber auch da gibt es höchstens zu Wolf, Löwe und Tiger mal eine Einzelgeschichte dazu).

Denn wir sind hier die Toppredatoren auf dieser Welt, auch wenn der Coronavirus gerade versucht uns das Streitig zu machen.

Um wieder etwas mehr zurück zum Thema zu kommen: Ich gehe davon aus das, nehmen wir mal einen Tiger oder ein Krokodil an einem Abenteurer in Vollkette keine große Freude haben wird. Bei einem Biß in die Metallketten verlezt sich das Tier gerade mit dem was es zum Leben am dringensten Braucht. In der freien Wildbahn wurden schon Predatoren gefunden welche wohl aus unwissenheit ein Stachelschwein angegriffen hat und dann wegen Entzündungen im Mundraum verhungert sind. Selbst wenn das Tier dann den Abenteurer todbekommen hat ist es schwer an das Fleich zu kommen. Und selbst wenn ich die Kette durch gekochtes Leder ersetze - ist da schwer ans Fleich zu kommen - will sagen es ist der Mühe meist nicht wert eine Abenteurergruppe anzugreifen (eher die Pferde der Gruppe, die sind lecker).

Es geht hier ja aber eigentlich um alle "Wesen" - also auch etwa das Skelett (eine bedauerliche Kreatur, kann nicht mal Wurfspeere werfen). Trozdem habe ich mit regenkonformen Skeletten schon Hochgradige Gruppen "gescheucht". Was man aber meiner Meinung nach irgendwie beim "Pimpen" beachten sollte ist das man vielen erfahrenen Wesen das auch ansehen kann/sollte?

Was ich irgendwie blöd finden würde wenn ein SL einfach alles auf Max setzen würde - also etwa "jeder Ork bei mir hat 18 LP" - da drägt sich bei mir dann solche Fragen auf wie: "warum haben die dann nicht schon längst Alba erobert?

Diese Frage kann ich dann auch ruhig auf alles andere erweitern. Wenn sich die Gewaltspirale dreht bleibt bei mir eigentlich erstmal auch die Kausalität völlig auf der Strecke.

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vor 16 Minuten schrieb Einskaldir:

Sollte das nicht so sein, sollte jedes Wesen einen Hinweis bekommen, dass bis zu zusätzlichen  xW6 für besondere Exemplare möglich sind.

Ich fand die Regelung aus dem alten MdS schön, wo der SL für Punkte z.B. erhöhte Angriffs- oder Abwehrwerte etc. "hinzukaufen" konnte :notify:

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vor 14 Minuten schrieb Einskaldir:

Ich bin da bei @Fimolas.

Wenn die Werte Standardwerte sind (ja, ich glaube das steht sogar irgendwo midgardtypisch an leicht zu überlesender Stelle), da sollte man das in einer Neuauflage deutlicher machen. Ichh halte viel von Klarheit an dieser Stelle. Wir haben eh schon einen Rahmen von x W& LP und AP, was eine Streuung abdeckt und schwache und starke Wesen zulässt. Da kommt man leicht auf die Idee, den Maximalfaktor - zum Beispiel 6 W6 = 36 LP, als Maximalwert für das stärkste Wesen seiner Gattung anzunehmen. Sollte das nicht so sein, sollte jedes Wesen einen Hinweis bekommen, dass bis zu zusätzlichen  xW6 für besondere Exemplare möglich sind.

Ein Hinweis in der Einleitung würde mir schon reichen.

ist schon lustig, dass wir sogar bei einem Fantasyrollenspiel diese Klarheit benötigen, obwohl schon im DFR oder Kodex irgendwo drinsteht, dann man da variabel sein darf. Und die Regelwerke in vielen Bereichen nur Handlungsempfehlungen sind.

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...und zum Thema Spirale: wann fangen wir an? Wo hören wir auf?

Ich habe gerade eine Jugendkampagne begonnen, mit meinen beiden älteren Söhnen, meinem Neffen und zwei Schulkameraden des älteren. (Corona-Konform über Discord/Moam.) Die sind fast unbewaffnet (ein EW:Schwimmen hat darüber entschieden, wer seine Hauptwaffe behalten durfte) auf einer einsamen Insel gestrandet. Eine Gruppe von 6 Standard-Zombies hat eine Gruppe von 6 Figuren ganz schön ins Schwitzen gebracht. (Die 2 Zombies einen Spieltag später, waren hingegen ein Klacks.)

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Im M5-Bestiarium sind die Wesen stärker differenziert. Die festen Werte für Stärke, Gewandtheit und Intelligenz und andere Spielwerte, die im Bestiarium angegeben werden, sind Durchschnittswerte der betreffenden Art. Man kann sie jederzeit in Maßen abändern.

Um hochgradige Abenteurer vor passende Herausforderungen zu stellen, kann die Kampfkraft einzelner Kreaturen jedoch auch noch weiter gesteigert werden. Dabei werden drei Fälle unterschieden:
- Erfahren sind die Führer eines Wolfsrudels, die Leitkuh einer Elefantenherde und andere dominante Tiere, aber auch Einzelgänger wie der alte Bär, der es immer noch schafft, sein Revier gegen Herausforderer zu verteidigen.
- Herausragend sind einzelne Tiere oder Wesen, die sich in ihrer Umgebung einen Namen gemacht haben und von denen die dort lebenden Menschen voller Achtung oder Furcht sprechen, zum Beispiel der Trollkönig von Haelgarde.
- Legendär sind Individuen, die in die Erzählungen der Menschen ihrer Heimat eingegangen sind oder Stoff für die Lieder der Barden bieten.

Edited by Branwen
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Für mich sind und waren die Werte der Kreaturen in den Bestiarien immer in Ordnung. Gerade die gedeckelten Angriffswerte (war in M4 für Nichtmenschenähnliche zumindest +13) finde ich spielmechanisch sinnvoll. Natürlich darf man daran drehen. Wenn man aber jedem Standard-Oger einen um etwa vier oder fünf Punkte erhöhten Angriffswert gibt, darf man sich nicht wundern, wenn man danach Abenteurer-Mus aufwischen muss.

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Am 1.4.2020 um 19:53 schrieb Lemeriel:

Ich persönlich habe die LP-Werte bei Riesenwesen immer nur für den Bereich gesehen, den die Spielerfiguren gerade auch realistisch angreifen können und nicht als den gesamten LP-Pool des Wesens. Ein Abenteurer der gegen einen uralten Drachen alleine am Boden kämpft, greift in der Regel den Kopf des Drachens an und nicht seinen Rumpf. Sobald der Kopf zerhackt wurde, ist dem Abenteurer doch völlg egal, in welchem Zustand der restliche Körper des Drachens ist.

Außerdem gewähre ich Wesen mit einer Stärker jenseits von 100 häufig auch die angeborene Fähigkeit Sturmhand. Schließlich bleibt kein Mensch auf dem selben Fleck stehen, wenn dieser z. B. von der Klaue eines uralten Drachens voll getroffen wird. Dafür finde ich z. B. Szene aus HdR - Die Gefährten im Kampf gegen den Troll in Moria sehr inspirierend, wo Boromir von der Keule getroffen etliche Meter nach hinten fliegt.

 

 

Tut mir leid, aber das erachte ich als Quatsch.

Wenn 6 Figuren um einen Drachen oder Riesrnwesen rumstehen, 8 weitere ihm von oben mit Pfeilen den Rücken spicken, dann ziehen alle von der selben festen LP-Zahl ab. Auvh wenn dabei Kopf, Seite, Hinterläufe und Rücken gleichzeitig angegriffen werden.

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Am 2.4.2020 um 16:54 schrieb Branwen:

Im M5-Bestiarium sind die Wesen stärker differenziert. Die festen Werte für Stärke, Gewandtheit und Intelligenz und andere Spielwerte, die im Bestiarium angegeben werden, sind Durchschnittswerte der betreffenden Art. Man kann sie jederzeit in Maßen abändern.

Um hochgradige Abenteurer vor passende Herausforderungen zu stellen, kann die Kampfkraft einzelner Kreaturen jedoch auch noch weiter gesteigert werden. Dabei werden drei Fälle unterschieden:
- Erfahren sind die Führer eines Wolfsrudels, die Leitkuh einer Elefantenherde und andere dominante Tiere, aber auch Einzelgänger wie der alte Bär, der es immer noch schafft, sein Revier gegen Herausforderer zu verteidigen.
- Herausragend sind einzelne Tiere oder Wesen, die sich in ihrer Umgebung einen Namen gemacht haben und von denen die dort lebenden Menschen voller Achtung oder Furcht sprechen, zum Beispiel der Trollkönig von Haelgarde.
- Legendär sind Individuen, die in die Erzählungen der Menschen ihrer Heimat eingegangen sind oder Stoff für die Lieder der Barden bieten.

Diese Vorgehensweise gefällt mir ausgezeichnet! Danke für die Vorabdarstellung!

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  • 4 months later...
Am 2.4.2020 um 16:54 schrieb Branwen:

Im M5-Bestiarium sind die Wesen stärker differenziert. Die festen Werte für Stärke, Gewandtheit und Intelligenz und andere Spielwerte, die im Bestiarium angegeben werden, sind Durchschnittswerte der betreffenden Art. Man kann sie jederzeit in Maßen abändern.

Um hochgradige Abenteurer vor passende Herausforderungen zu stellen, kann die Kampfkraft einzelner Kreaturen jedoch auch noch weiter gesteigert werden. Dabei werden drei Fälle unterschieden:
- Erfahren sind die Führer eines Wolfsrudels, die Leitkuh einer Elefantenherde und andere dominante Tiere, aber auch Einzelgänger wie der alte Bär, der es immer noch schafft, sein Revier gegen Herausforderer zu verteidigen.
- Herausragend sind einzelne Tiere oder Wesen, die sich in ihrer Umgebung einen Namen gemacht haben und von denen die dort lebenden Menschen voller Achtung oder Furcht sprechen, zum Beispiel der Trollkönig von Haelgarde.
- Legendär sind Individuen, die in die Erzählungen der Menschen ihrer Heimat eingegangen sind oder Stoff für die Lieder der Barden bieten.

Ich hab mir mal den Hügeltroll im Kodex angesehen = Grad 10 und dann den Hügeltroll von Haelgarde = Grad 32

Ausser der Handvoll AP (so faktor 2) mehr, leicht höhere stats und dem immensen Gradunterschied ist mir nichts wesentliches anderes ausgefallen.

Ehrlich gesagt haben mich die Gradangaben von den beiden (im vergleich zueinander und der 32er für sich genommen) ratlos zurückgelassen, welche Aussagekraft man daraus ableiten kann/darf/soll.

LG

dHib

Edited by Der Himmel ist blau
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vor 28 Minuten schrieb Der Himmel ist blau:

Ich hab mir mal den Hügeltroll im Kodex angesehen = Grad 10 und dann den Hügeltroll von Haelgarde = Grad 32

Ausser der Handvoll AP (so faktor 2) mehr, leicht höhere stats und dem immensen Gradunterschied ist mir nichts wesentliches anderes ausgefallen.

Ehrlich gesagt haben mich die Gradangaben von den beiden (im vergleich zueinander und der 32er für sich genommen) ratlos zurückgelassen, welche Aussagekraft man daraus ableiten kann/darf/soll.

LG

dHib

Erstes ist M5 und zweites ist M4, oder?

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vor 53 Minuten schrieb Eleazar:

Erstes ist M5 und zweites ist M4, oder?

Das würde allerdings den Gradunterschied noch immenser machen. 

Edit: Der Trollkönig von Haelgarde, Alb5, S. 201

Edited by daaavid
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vor 1 Stunde schrieb Der Himmel ist blau:

Beide M5

Okay, ich dachte, du hast den aus dem Alba-Quellenbuch.

(Nachtrag: Und da war ich Depp gedanklich bei der zweiten Auflage, nicht bei der aktuellen.)

Edited by Eleazar
Fehler erkannt und zur Erklärung die Klammer eingefügt.
  • Confused 1
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Tatsächlich erscheinen die Werte des Trollkönigs nicht ganz passend (wenn man mit der Tabelle KOD5, S. 181 prüft. Danach müsste der Trollkönig eine um eins höhere Abwehr und um eins höhere Resistenz haben ... vermutlich ein Konvertierungsfehler aus dem M4-Albaquellbuch (habe ich auf die schnelle nicht prüfem können).

Aber, die um 3 höhere Angriffswerte und vor allem der deutlich höhere Schaden machen den Trollkönig schon durchaus heftig.

Generell sind mir persönlich allerdings die Angriffswerte vor allem höhergradiger Wesen aus dem Bestiarium zu niedrig im Vergleich zu dem, was Abenteurer auf dem Level auffahren können.

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vor 1 Minute schrieb Der Himmel ist blau:

Alba-QB ist M5, ansonsten gäb es da keinen Grad 32 🙂

Klar natürlich (stirnpatsch). Ich war geistig bei dem Alba-Quellenbuch mit meinem Lieblingscover!

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    • By Der Dan
      Das Bestiarium für Midgard ist erschienen. Seit heute kann das über 200 Seiten starke Buch auf Branwens Basar oder beim DDD Verlag bestellt werden... 
      Ich gehe ganz gemütlich in 6 Teilen mit einer Tasse Kaffee das Buch durch und lade euch dazu ein. 
      Für eilige gibt's im ersten Video einen Überblick was uns neues erwartet und wie das Bestiarium aufgebaut ist. 
      https://youtu.be/00id5nr4aJ0
      #Midgard5 #rpgde #pnpde #Rollenspiel #penandpaper 
       
    • By Sheela Shadowbane
      Hallo alle,
      was versteht sich in den Regelbüchern unter "Säugetieren". Das Lied der Ruhe wirkt auf "Vögel" und "Säugetiere". Sind Menschen, Menschenähnliche und magische Wesen davon ausgeschlossen? Anders gesagt, wirkt das Lied auf Räuber und Phönixe? Oder sind Menschen Ähnliche sowie Zauberwesen generell nicht unter Säugetieren und Vögel zu verstehen?
      Ich wäre dankbar für jeglichen Tipp
    • By Lykke
      Hallo!
       Einer meiner Charaktere hat sich Lykanthropie eingefangen und ich dachte mir so, na, probiers'tes mal aus, wenn sich die Gelegenheit schon auf dem Silbertablett bietet.
      Nun habe ich aber folgendes Problem: Mir fehlen auch nach mehrerem Auseinandernehmen der entsprechenden M4-Bestiarium- und M5-Kodextexte einige Details, die für das Spielen dieses Charakters nun doch wichtiger werden könnten/sollten/dürften.
      1)Tiere werden in der Nähe eines Werwolfes nervös und/oder reizbar(M4-Bestiarium)-für Hunde, Wölfe und Hundeartige ist es ein wenig näher beschrieben, für den Rest jedoch nur dieses schwammige 'nervös' und 'beunruhigt', usw. ohne das genaue Kennen der Ursache. Nun sind hierbei diese Fragen aufgetaucht:
      Merken die Tiere nur, dass an der Person etwas seltsam ist(und zeigen entsprechende Reaktion dem Werwolf gegenüber), oder wissen sie überhaupt nicht, wo die potenzielle Ursache steckt und sind lediglich generell angespannt? Wäre es sinnvoll, auf Fertigkeiten mit Tieren(z.B. Reiten, Abrichten) einen Abzug zu geben? 2)Wenn jemand weiß, dass er unter Lykanthropie leidet, kann er bei einsetzender Verwandlung einen PW:Willenskraft machen(M5-Kodex, s.194-195). Bei Gelingen behält er in Wolfsform sein menschliches Bewusstsein, bzw. kann die tierischen Triebe unterdrücken. Bei Misslingen wird er zu einer 'reißenden Bestie'(M4-Bestiarium, S.358). Der PW kann je nach Lebenswandel erschwert oder erleichtert werden.
      Was definiert diese 'reißende Bestie'? Alles um sich herum zu zerfleischen finde ich ehrlich gesagt etwas übertrieben. Dem Kodex entnehme ich auch, dass diese Bestie durch tierische Triebe definiert wird. Passender wäre dann doch mehr, wenn er alles, was potenziell gefährlich oder Fressen sein könnte, angriffe. Hätte der Werwolf Angst vor Feuer uä. Sachen die den Ottonormalwolf verschrecken würden, oder ist das Wissen, nur mit Silber oder Magie verletzt werden zu können tief genug verankert, als dass das den Werwolf nicht beeindrucken würde? Könnte der Werwolf in Wolfsform z.B. ertrinken? Nach welchen Faustregeln würdet ihr den PW:Willenskraft erschweren oder erleichtern? Und nun die Teile, zu denen ich überhaupt nichts handfestes Schwarz auf Weiß gefunden habe:
      Ist Vollmond lediglich eine Art Richtungsdatum an dem sich der Werwolf verwandeln muss, oder ist tatsächlich das Licht die vollen Mondes vonnöten? Träfe letzteres zu, träte die Verwandlung unter Tage oder im Haus bei Vollmond gar nicht auf. Oder ist es doch was ganz Anderes? Inwiefern beeinflusst die Verwandlung die Fertigkeiten-einmal davon ausgegangen, dass der PW:Willenskraft geglückt ist? Was passiert bei der Verwandlung mit der Ausrüstung? Ich würde bei dieser Frage mehr davon ausgehen, dass die unglückliche Kleidung ruiniert ist und nicht so strapaziertes(Waffen, Tasche + Inhalt)an Ort und Stelle verbleibt. Aber da die Verwandlung eine magische ist, kann es auch sein, dass das Zeug quasi von der Wolfsgestalt 'absorbiert' wird und damit für die Zeit als Wolf erst mal weg ist. Danke schon mal im Voraus für Meinungen und Tipps
    • By Solwac
      Ein interessanter Artikel über Schlangen und ihre Bewegungsmöglichkeiten.
      Bei 3 m Länge können bis zu 2,20 m in der Höhe und 1,50 m in der Breite überbrückt werden, es wird gesprungen und der Artikel sagt noch was über den Durchblick von Schlangen.
    • By Octavius Valesius
      Die hier für M4 vorgestellten Drachenart habe ich für M5 aufgearbeitet. Viel hat sich nicht verändert. Die Dweomerzauber habe ich gegen die dämonischen Entsprechungen ausgetauscht und "Funkenregen" gegen das schwächere "Verwirren" ausgetauscht.
      Taschen- oder Jammerdrache
      Der Taschendrache ist mit gerade einmal einem 30 Zentimeter Körpergröße, zu der nochmal ein ebenso langer Schwanz kommt, die kleinste Drachenart Midgards. Sie sind recht intelligent, des Zauberns und der Sprache mächtig aber auch mit einem gehörigen Minderwertigkeitskomplex ausgestattet. Nur selten bekommt man sie zu Gesicht und noch seltener freunden sie sich mit Menschen an. Wer jedoch einfühlsam genug ist und das Ego eines Taschendrachens zu streicheln versteht, der erhält einen Freund fürs Leben. Charakterlich sind Taschendrachen sehr von sich eingenommen um nicht zu sagen rechthaberisch, wenn es um ihre Kernkompetenz, das Zaubern geht. Auch beklagen sie sich eigentlich ständig über die Unbilden des Lebens; das Fleisch ist zäh, das Wetter zu kalt und das Wasser fürs Bad zu nass. Aber wer einen Taschendrachen auf seine Größe anspricht oder ihn nicht als gleichberechtigtes Wesen behandelt kann sich darauf verlassen, dass er tagelang einen richtig mürrischen Begleiter erhält. Er beschimpft aber nicht nur den Grobklotz der seine Qualitäten nicht zu würdigen weiß, sondern auch seinen „Freund“; „Was gibst du dich mit dem Idioten ab“ ist sicher noch das harmloseste was er sich anhören darf.
      Wie schon erwähnt werden Taschendrachen gerade einmal einen knappen halben Meter groß, von der Nase bis zur Schwanzspitze und bis zu 100 Jahre alt. Sie besitzen vier Beine und ein fast durchsichtiges Schwingenpaar. Ihr Körper ist mit glitzernden Schuppen bedeckt. Je nach Subart schillert der Schuppenpanzer in einem Rotton (Rubindrachen), Grünton (Smaragddrachen), Blauton (Saphirdrache) oder gar Goldton. Am seltensten sind jedoch die Regenbogendrachen, deren fast durchsichtiges Schuppenkleid das Licht in alle Regenbogenfarben bricht. Gemein ist ihnen allen jedoch, dass sie diese Färbung nur zeigen, wenn sie entspannt sind, im Normalfall tarnen sie sich indem sie die Farbe ihrer Schuppen wie ein Chamäleon der Umgebung anpassen.
      Finden kann man sie in fast jedem größeren Wald und sie sind mit Sicherheit die zahlenstärkste Drachenpopulation Midgards, auch wenn man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Ihr Speiseplan als geschickte Jäger umfasst vor allem kleine Säugetiere, Echsen und Vögel bis zu Kaninchengröße. In menschlicher Gesellschaft gewöhnen sie sich aber auch an andere Kost.
       
      Taschendrache (Grad 3) (M5) In: m60
      LP 1w6+2 AP 2w6 LR Gf: 2
      St 45 Gw 70 In 60 B 18/36
      Abwehr +12 Resistenz 17/17
      Angriff: Biss+6 (1w6-1) oder Feuerstoß+9 (1w3) Rw 1/2/4m, Schwanzhieb+7 (1w6-2) – Raufen+5 (1w6-3)
      Sechster Sinn+2, Sprechen: Landessprache+14, Verstellen (Stimmen nachahmen)+15, Tarnen+18
      Bes.: immun gegen Feuer und Hitze (natürlich wie magisch)
      >>Zaubern+17<< Blendwerk, Hexenstreich, Hören von Fernem, Macht über Unbelebtes, Modeln, Scharfblick, Stimmenwerfen, Verwirren, Zwiesprache
      Vorkommen: Wälder Midgards
      Taschen oder Jammerdrache.pdf
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