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Ulmo

M5 - Anderes Midgard 5.80 (Mix aus M5 und Midgard 1880)

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vor 1 Minute schrieb seamus:

Du meinst Zaubern haben will oder nicht, oder?
Zaubertalent ist in Midgard ja ein normales Attribut, dass jeder hat -im Gegensatz zu Shadowrun, wo nur magisch Begabte Magie als "Attribut" erhalten.

Ja! :)

Zaubertalent wird dann etwas anders gehandhabt. Wieso sollte ein Conan-Charakter mit Abneigung gegen Zauberei Punkte für ein Atribut aufbringen müssen, was für ihn nutzlos ist? Genausogut könnte man dem Druiden-Char "Kampf in Vollrüstung" aufzwängen.

 

Mit grtippten Maulwurfsgrüßen

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vor 1 Minute schrieb seamus:

Ich würde bzgl. Zaubern sogar noch weiter gehen und auch das unbewusste/unter Stress-Zaubern mit nur 1-3 Sprüchen als Option anbieten.
Dies dann natürlich zu preiswerteren Kosten, aber direkt mit passablem allgemeinem EW (und die entsprechenden Spruckategorien +0, aber alle anderen mit einem dicken Malus von -8 o.ä.).

Ich wüsste nicht, wie man soetwas umsetzen könnte. Das ist mir definitiv zu speziell. Der Gedanke zu "Midgard 5.80" ist momentan ja nur ein Gerüst aus Spinnenfäden und Strahlen vom Mondlicht. 🌠🌫️☁️ Und da ich auch sonst mehr als genug andere Probleme habe ...

 

Mit gar freundlichen Tunnelbuddelgrüßen

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Da gibt es vieleviele Möglichkeiten, wobei natürlich nicht alle Sprüche möglich sein werden und man auch ggf. die Materialkomponente weglässt oder der Charakter halt einen speziellen Talisman trägt, der das ermöglicht o.ä.:
Schamanistischer Glaube & Nachts Träume vom (dem Charakter unbekannten) Totem, die "Vision"en sind

Druidisch/Schamanistischer Glaube und Charakter fühlt sich von Tieren bedroht, die er deshalb zu "Zähmen" versucht.

Verwundung führt dazu, dass Charakter immer maximal Anzahl Wesen in direktem Umkreis "Schlaf"en legt.

Bedrohung führt dazu, dass das Licht ausgeknipst wird (Bannen von Licht)

 

Aber das gehört wohl eher in eigenen Strang und nicht in deinen -Sorry fürs Ansprechen-

Edited by seamus

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@seamus

Das (Midgard 5.80) ist noch definitiv nicht fertiggestellt. Anmerkungen, Gedanken, Vorschläge, Querschläge und Umschläge sind normal, passieren und sind (zumindestens von mir) auch erwünscht. ;)

 

Mit im Dunkeln buddelnden Grüßen

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Wenn hier auf möglich Designfehler mit "Dann wähl doch eine andere Figur" geantwortet wird, dann bin ich hier raus. Das ist ja wohl selbstversttändlich. Mir ging es um einen Mechanismus, mit den jeder Typ gleich gut realisiert werden könnte. Das sehe ich hier nicht kommen.

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Man könnte auch den Leiteigenschaften größere Bedeutung bei der Charaktererschaffung zuweisen. 
Die Höchste Leiteigenschaft ergibt 6 LE in den betreffenden Fertigkeiten, die Zweithöchste 4 LE, die Dritte 2 LE. 


Zusätzlich könnte man sich mitnotieren, welche Fertigkeiten man verstärkt lernt. Bei Gradaufstieg können dann nur Leiteigenschaften steigern, deren Fertigkeiten man gelernt hat.

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@Eleazar

Das ist doch alles noch in den Kinderschuhen. Und mit stark geänderten Regeln für Erschaffung und Steigerung werden sich manche Konzepte vielleicht nicht komplett umsetzen lassen. Wenn nichtmagische Fertigkeiten von allen Charakteren zu gleichen Kosten gelernt werden können, müssen magische Fertigkeiten / Zauberfertigkeiten / Zaubersprüche / usw. anders geregelt werden. Insbesondere gibt es dann systembedingt keine Trennung zwischen reinen Zauberern und Kampfzauberern. Extremfälle wären zwei zauberfähige Charaktere, von denen einer keine einzige Fertigkeit hat, die außerhalb seiner Magierakademie / seines Klosters eine Funktion hat. Der andere hat niemals eine einzige Zauberfähigkeit gelernt, womit er praktisch ein reiner Kämpfer ist. Beispielsweise ein Char wie Luke Skywalker am Anfang von Teil IV. Sie wurden beide nach den gleichen Regeln erschaffen. Durch das Erlernte unterscheiden sie sich komplett. Also Schwarz und Weiß. Und dazwischen irsinnig viele Grautöne.

Wenn Du mit "Typ" die einzelnen Klassen / Abenteurertypen im M5-Regelwerk meinst, wird es mit Sicherheit Änderungen geben. Es ist halt ein anderer Ansatz als bei M5. Aber gib doch bitte nicht gleich auf. 👍

 

Mit gar freundlich vor "Katzen-und-Hund-füttern" getippten Grüßen

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@Ulmo

Dass es gar keine Änderungen gibt, erwarte ich ja gar nicht. Wäre ja auch Quatsch, dann könnte man bei M5 bleiben.

Mir geht es um die grobe Unterscheidung: Reine Zauberer mit wenigen Fertigkeiten (die alten Zauberer), Kampfzauberer mit einigen Zaubern und mehr Fertigkeiten (Ordenskrieger, Schattengänger...), reine Krieger mit ordentlich Wumms und weniger Fertigkeiten (tja, vor allem echt Krieger oder kampflastiger Gl und Wa) und "Abenteurer" mit der Kampfstärke der Kampfzauberer aber vielen Fertigkeiten (Spitzbube, Händler, Barbar...).

Diese "Typen" sollten bei der Erschaffung gleich viel fürs Geld kriegen, damit sie in den Gruppen auftauchen und deren Spieler sich nicht benachteiligt fühlt. Wie man das dann ausgestaltet und welche Vorlieben jemand hat, sei dahingestellt.

Ich würde dabei nicht mit endgültigen Grundentscheidungen bei der Erschaffung arbeiten. Dann wärst du wieder bei M5.

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vor 9 Minuten schrieb Eleazar:

@Ulmo

Dass es gar keine Änderungen gibt, erwarte ich ja gar nicht. Wäre ja auch Quatsch, dann könnte man bei M5 bleiben.

Mir geht es um die grobe Unterscheidung: Reine Zauberer mit wenigen Fertigkeiten (die alten Zauberer), Kampfzauberer mit einigen Zaubern und mehr Fertigkeiten (Ordenskrieger, Schattengänger...), reine Krieger mit ordentlich Wumms und weniger Fertigkeiten (tja, vor allem echt Krieger oder kampflastiger Gl und Wa) und "Abenteurer" mit der Kampfstärke der Kampfzauberer aber vielen Fertigkeiten (Spitzbube, Händler, Barbar...).

Diese "Typen" sollten bei der Erschaffung gleich viel fürs Geld kriegen, damit sie in den Gruppen auftauchen und deren Spieler sich nicht benachteiligt fühlt. Wie man das dann ausgestaltet und welche Vorlieben jemand hat, sei dahingestellt.

Ich würde dabei nicht mit endgültigen Grundentscheidungen bei der Erschaffung arbeiten. Dann wärst du wieder bei M5.

Eleazar, also wirklich! Ich werde Dich der Midgardregelzitataufsichtsbehörde melden müssen! Ordenskrieger und Schattengänger sind doch Zauberkundige Kämpfer. Klingenmagier und Schattenweber wären Beispiele für Kampfzauberer. ;)

In einem klassenlosen Regelsystem gibt es keine Unterscheidung zwischen "Krieger" und  "Abenteurer". Die Unterscheidung zwischen zwei Charakteren erfolgt also alleine über die gelernten Fertigkeiten. Und da alle Charaktere normale Fertigkeiten zu den gleichen Kosten lernen ...

Erstmal soll es ja bei den jetzigen M5-Fertigkeiten und der jeweiligen Anzahl an LE und TE bleiben. Nur die Kosten pro TE sind mit 20 EP für alle Char gleich. Einen Wegfall der LE und einen Beginn bei niedrigeren Fertigkeitswerten (wie bei M4) werde ich gerne machen, aber das eilt wirklich nicht. Beim Lernen sind also alle Char gleich. Und keiner ist gleicher! Nur um das gleich klarzustellen! ;):nono:

Das Problem sind die Kosten für AP, Abwehr, Resistenz, Zauber & Co. Dafür muss ein komplett neues System erschaffen werden. Oder ich "klaue" einfach bei Midgard 1880. ;):hjhatschonwiederwas: Ich muss nur das 11. Gebot beachten: Du sollst dich nicht erwischen lassen.

Die richtige Balance bei Zauberfähigkeiten wird das größte Problem sein. Ich tendiere da ehr zu "TEURER", da ich bei M5 die Kosten für Zauberfähigkeiten als zu gering empfinde. Und ja, mein Ulmo (Berggnom, SpTh) wäre davon betroffen. Er würde bei "meinem" Midgard 5.80 deutlich an Macht verlieren. Wie sich Zauberkundige Kämpfer, Vollzauberer, volltrunkene Tschauperär, Thaumaturegn, Priester, Magier, Hexer und das ganze restliche Zaubergesocks realisieren lassen ... muss erst noch ausgearbeitet werden.

 

Mit mittlerweile abendlich getippten Tunnelbuddelgrüßen

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vor 2 Stunden schrieb Ulmo:

In einem klassenlosen Regelsystem gibt es keine Unterscheidung zwischen "Krieger" und  "Abenteurer". Die Unterscheidung zwischen zwei Charakteren erfolgt also alleine über die gelernten Fertigkeiten. Und da alle Charaktere normale Fertigkeiten zu den gleichen Kosten lernen ...

Mit mittlerweile abendlich getippten Tunnelbuddelgrüßen

Du verstehst halt leider absolut nicht, was ich meine...

und ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll. Insofern zieh ich mich raus.

Edited by Eleazar

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Vermutlich sollte man gut rabattierte Startpakete mind.für die 3 Hauptbereiche (kampf, fertigkeit, zauber) einplanen. 

Das macht es vlt. Einsteigern auch leichter.

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vor 1 Stunde schrieb seamus:

Vermutlich sollte man gut rabattierte Startpakete mind.für die 3 Hauptbereiche (kampf, fertigkeit, zauber) einplanen. 

Das macht es vlt. Einsteigern auch leichter.

Ich würde momentan sagen, dass es für die Erschaffung von Charakteren zwei Varianten gäbe:

  1. Vorgegebene Lehrpläne, also wie bei den Abenteurertypen bei Midgard 1880 (Agent, Ingenieur, Kriminalist, Soldat, usw.).
  2. Es gibt Beispiele wie ein neuerschaffener Char ausgestaltet werden kann, also wie die Archetypen bei Shadowrun.

Persönlich gefällt mir 2. besser. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

Mit spätmorgendlichen und maulwürfigen Grüßen

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    • By Pascha
      Moin,
       
      hiermit möchte ich eucuh meine Hausregel zur Charaktererschaffung vorst5ellen.
      Dazu sei gesagt, dass ihr mit dieser Regel auch die Abenteuertypen erstellen könnt, zu denen es keine Lerneinheiten zu Beginn gibt.
       
      Der SL legt zu Beginn ein EP-Budget zur Charaktererschaffung fest. Aufgrund meiner Analysen sollten diese im Bereich von 1.800 bis etwa 2.300 EP
      liegen. Wer gerne mächtigere Startcharaktere hätte, kann das Budget dementsprechend erhöhen. Wiichtig hierbei: Diese EP fließen nicht in den Erfahrungsschatz.
      Die Charaktere starten somit trotzdem auf Grad 1. Sonst läuft der prozess genau so ab, wie als wenn man einen Charakter steigert. Wenn man also Stichwaffen +5 lernen will,
      muss man dafür zwischen 60 und 240 EP ausgeben, je nach Typ.
       
      Dies ermöglicht auch ausgefallenere Ideen zum Start, vom Pazifisten, der keine Waffe beherrscht, bis hin zum Überflieger der Magierakademie, der mit seinem Wissen in Zauberkunde
      sogar seine Lehrer beeindruckt.
       
       
      Wer diese Hausregel verwendet, hat es auch einfacher neue Abenteuertypen zu erschaffen, da er nur noch die Steigerungstabelle erstellen muss.
    • By Galaphil
      Aufgrund einer gerade laufenden Diskussion und als Anreiz aus dieser Diskussion möchte ich hier folgende Hausregel vorstellen:
      Aussehen als Wert wird ersetzt durch fünf verschiedene, grobe Kategorien, innerhalb derer sich der Spieler/die Spielerin frei entscheiden kann, wie ihre Figur aussieht. Da Aussehen im M5-Regelwerk keinen Einfluss auf andere Fertigkeiten oder Eigenschaften hat und auch keine Würfe auf die Eigenschaft Aussehen vorgesehen sind, hat diese Änderung keinen Einfluss auf das Spiel an sich. Es steht natürlich jedem frei, durch weitere Haus- oder Sonderregeln einen Einfluss auf das Spiel, zum Beispiel über den Verhaltensindex von NSC bei den extremen Kategorien, herzustellen.
      Das Aussehen kann von der Spielerin, dem Spieler, in meiner Hausregel prinzipiell frei gewählt werden, oder es kann auch per Zufall ausgewürfelt werden (Zahlenbereiche stehen in Klammern). Innerhalb eines Bereiches kann die Spielerin oder der Spieler sich frei für jede beliebige Deutung des Aussehens der Figur entscheiden, es gibt dabei keine Vorgaben.
       
      Hässlich (01-10): Die SF ist deutlich hässlicher als ein durchschnittlicher Mensch dieses Kulturkreises. Den Hintergrund und die Ausprägung kann sich der Spieler oder die Spielerin frei auswählen. Als Reaktion in der Spielwelt werden andere Menschen zumeist im ersten Moment geschockt oder abgestoßen, zumindest aber zurückhaltend reagieren (Negative Modifikationen auf den Verhaltensindex sind möglich) Unterdurchschnittliches Aussehen (11-40): Die SF sieht unterdurchschnittlich gut aus. Wie sie aussieht und warum sie unterdurchschnittlich ist, bleibt der Kreativität des Spielers oder der Spielerin überlassen. Durchschnittliches Aussehen (41-60): Im Rahmen ihres Kulturkreises sieht die Figur wie ein durchschnittlicher Mensch aus. Überdurchschnittliches Aussehen (61-90): Die SF sieht überdurchschnittlich gut aus. Wie sie aussieht und warum sie überdurchschnittlich ist, bleibt der Kreativität des Spielers oder der Spielerin überlassen. Blendendes Aussehen (91-100): Die SF sieht blendend aus und kann im ersten Moment allein durch ihr Aussehen andere Leute von sich einnehmen. Das mag sich ändern, wenn sie zu reden beginnt. Der VI von NSF kann positiv modifiziert werden, wenn die Spielleitung damit spielt. Ein blendendes Aussehen kann auch Nachteile generieren, wie Stalker, aggressive Verfolger und ähnliches. Bei bestimmten kritischen Schäden oder Treffern, bei denen das Aussehen dauerhaft sinkt, verschlechtert sich dieses um jeweils eine Kategorie in Richtung Hässlich. Schlechter als Hässlich geht allerdings nicht.
       
      Mein Dank an @Läufer, der die Idee hatte, das Aussehen analog zum Stand zu kategorisieren.
    • By Abd al Rahman
      Eine Idee, wie man Vorgeschichten der Abenteurer einer Gruppe miteinander verbindet und so einen plausibleren Einstieg ins Abenteuer erreicht.Wer schon mal FATE gespielt hat, wird diese Art der Charaktererschaffung kennen - also nicht wundern
       
      Ich bin kein Freund von langen Vorgeschichten. Auch als SL find ich sie zu 99% langweilig. Trotzdem kann eine vernünftig geschaffene Vorgeschichte das Spiel bereichern, und zwar auf mehrerlei Weise:
      Sie kann dem SL zeigen, was für Abenteuer der jeweilige Spieler erleben möchte Sie kann Anknüpfpunkte für kommende Abenteuer bieten Sie kann die Abenteurer miteinander verknüpfen Punkt 1 und 2 funktioniert leidlich gut. Was aber so gut wie nie gemacht wird, ist Punkt 3. Und da kommt diese Systematik ins Spiel. 
      Die Vorgeschichte wird in drei Phasen entworfen:
       
      Phase 1: Das erste Abenteuer
       
      Jeder Spieler denkt sich das erste erlebte Abenteuer aus. Das kann etwas ganz einfaches sein. Vom Überfall der Räuber auf den heimischen Hof, die Begegnung mit einem übernatürlichem Wesen usw. Es sollte nichts alltägliches sein. Es sollte etwas sein, dass der Spieler gerne mit seiner Figur erlebt hätte. Gerne nehme ich da ein Ereignis, das den Startpunkt für die Abenteurerlaufbahn bedeutet - das muss aber nicht so sein.
       
      Das Ganze wird in wenigen kurzen Sätzen beschrieben (ich verwende da gerne eine DIN A4 Seite, die gedrittelt wird. Ins obere Drittel schreibt der Spieler seine Geschichte).
       
      Phase 2: Wer spielt in meinem Abenteuer eine Rolle?
       
      Die Geschichte aus Phase 1 wird vorgelesen. Jeder der Spieler sucht sich ein Abenteuer eines anderen Spielers aus und man überlegt gemeinsam (entweder die ganze Gruppe oder die betreffenden Spieler untereinander), welche Rolle die eigene Figur in der ursprünglichen Geschichte (also das was in Phase 1 beschrieben wurde) hatte. Das kann natürlich die ursprüngliche Geschichte noch verändern. Der Spieler schreibt seinen Anteil in das 2. Drittel des Blattes.
       
      Achja: Es ist sinnvoll, wenn zwei Spieler nicht einfach die Blätter miteinander tauschen.
       
      Phase 3: Wer spielt in meinem Abenteuer noch eine rolle?
       
      Das Ganze wird nochmal wiederholt (außer für zu kleine Gruppen versteht sich ). Das Ergebnis von Phase 2 wird vorgelesen und jeder Spieler erhält die Gelegenheit sich nochmal in das Abenteuer eines Mitspielers einzuschreiben.
       
      Ergebnis:
       
      Aus der Gruppe kennt jeder Abenteurer bereits zwei weitere Abenteurer. Man hat einen Grund zusammenzuarbeiten. Man kennt sich zumindest flüchtig und das erste Zusammentreffen der Gruppe wirkt sich so gekünstelt.
       
      Außerdem hat der Spielleiter sofort diverse Anknüpfpunkte für Abenteuer und kann in etwa abschätzen, was die Spieler gerne mit ihren Figuren erleben wollen.
       
      Das Ganze macht Spass. Es fühlt sich bereits wie Rollenspiel an. Ich hab z.B. dafür 100 EP und 500 GS vergeben. Es war ja schon ein erlebtes Abenteuer.
       
      Das Ergebnis der sechs Geschichten häng ich mal hier dran.
       
      Anhang herunterladen: Enna.pdf Anhang herunterladen: Otis.pdf Anhang herunterladen: Osini.pdf Anhang herunterladen: Declan.pdf Anhang herunterladen: Bryga.pdf Anhang herunterladen: Alana.pdf
       
      Hier klicken um artikel anzuschauen
    • By dabba
      Artikel lesen
       
      Was hier folgt, ist der Versuch, eine Anleitung zum Festlegen der Spieldaten für Nichtspieler-Figuren zu geben.
      Zunächst mal gilt wie immer der Grundsatz: Von Deinen Spielern merkt niemand, ob Deine Nichtspieler-Figuren 100 % regelkonfrom sind.
      Das müssen sie auch nicht sein. Gerade bei hochgradigen Figuren ist es nicht mehr sehr relevant, welchen Grad sie genau haben, weil sie einfach über so viele Fertigkeiten und ggf. Zauber verfügen können, dass die Unterschiede zwischen den Graden nicht mehr so ausgeprägt sind.
      Um Anregungen wird gebeten.
       
      Einfache Nichtspieler-Figuren:
      Zunächst behandeln wir die einfachen Nichtspieler-Figuren. Diese Figuren sind keine Abenteurer, sondern einfache "Zivilisten", die weder eine abenteuerrelevante Ausbildung genossen haben noch die Gelegenheit, sich dauerhaft fortzubilden.
       
      Männliche Angehörige der Bevölkerung sind Grad 0:
      EW:Angriffswaffen+4, EW:Verteidigungswaffen+1, Raufen+5 oder Raufen+6, Abwehr+10, Resistenz+10/10, 3W6+1LP, 1W6+1 AP.
       
      In unsicheren Gegenden sind Männer und Frauen Grad 1:
      EW:Angriffswaffen+5, Raufen+6, Abwehr+11, Resistenz+11/12, W10+8 LP, W10+W10/2 AP, Schadensbonus +1 oder Schadensbonus+2, 1 Spezialwaffe
       
      Personen mit einfacher Kampf-Ausbildung (Stadtwachen, Soldaten) können auch Grad 2 oder 3 sein. In diesem Fall sind auf jeden Fall der Abwehr-Wert und der Resistenz-Wert höher (s. u.), außerdem liegt der EW:Angriffswaffen bei +6 oder +7.
      Massenaufgebote:
      Durchschnittliche menschliche Grad 1-KÄM haben 14 LP und 10,5 AP.
       
      Komplexe Nichtspieler-Figuren:
      Nun zu den komplexen Nichtspieler-Figuren, die ähnlich wie Spieler-Figuren gebaut werden und einen bestimmten Grad haben.
       
      Die Grund-Fertigkeiten für diese Figuren liegen generell so:
      Abwehr: +12+Grad/5
      Resistenz: +12+Grad/5 + 0/1 für KAM oder + 2/2 für ZAU
      Zaubern: bis Grad 10 +12+Grad/2, ab Grad 10 +16+Grad/5 (max. +18)
      Ab hier wird es leider etwas weniger einfach: Es ist bei M5 schwieriger geworden, einen Abenteurer auf einen bestimmten Grad hochzurechnen.
      Bei M4 konnte man einfach einen GFP-Wert bestimmen und sich dann die Fertigkeiten und Zauber von der Liste picken.
      Bei M5 kommen hingegen einige Tücken dazu: Statt GFP gibt es den Erfahrungsschatz (ES), der nicht mehr auf dem verlernten Lernpunkte-Potenzial basiert, sondern auf der Summe der gewonnenen Erfahrungspunkte. D. h. wer viel mit Geld steigert, der steigt langsamer auf, als jemand, der wenig mit Geld steigert. PP zählen zum ES überhaupt nicht; abgesehen davon, dass diese keinen festen Umrechnungskurs zu EP mehr haben.
      Drei Gründe, warum man vom Erfahrungsschatz nicht linear auf das Potenzial des Abenteurers schließen kann:
       
      Die Praxispunkte:
      Theoretisch ist es möglich, dass ein niedriggradiger Abenteurer mit hohen Erfolgswerten durch die Gegend rennt, wenn er die Fertigkeit häufig eingesetzt und sich viele PP erwürfelt hat.
      Die Wahrscheinlichkeit für einen PP bei Fertigkeiten, die keine Kampf-Fertigkeiten, Waffen-Fertigkeiten oder Zaubern sind, liegt bei 25 % pro Einsatz.
      Die Wahrscheinlichkeit bei Kampffertigkeiten und Zaubern liegt bei 5 % pro Einsatz.
      Nun werden einige Fertigkeiten häufiger eingesetzt als andere. Geländelauf lässt sich als "Kontrollbereich-Flucht-Fertigkeit" einsetzen, Gaukeln als Werfen-Fertigkeit, Anführen wird theoretisch in jeder Kampfrunde eingesetzt.
      Dies vernachlässigen wir aber der Einfachheit halber mal. Zumal man auch die psychologische Komponente sehen muss: Wer für eine bestimmte Fertigkeit viele PP würfelt, der ist eher geneigt, sie zu steigern - auch mit zusätzlichen EP - um die PP nutzbar zu machen.
      Zudem sind Fertigkeite wie Gerätekunde oder Fallenmechanik häufig Fertigkeiten, die Nicht-Spieler-Figuren bekommen, wenn sie eine bestimmte Rolle in der Welt wahrnehmen sollen. Ein Baumeister in einer Stadt oder ein Katapult-Schütze einer Armee wird bspw. normalerweise einen EW:Gerätekunde haben, der für Spieler-Figuren gar nicht oder nur unter starker Vernachlässigung für sie wichtigerer Fertigkeiten erreichbar wäre.
      D. h. speziell diese Fertigkeiten-Werte müssen nicht regelkonform für NSpF gesteigert/festgelegt werden.
       
      Steigern mit Geld:
      Bis zu 50 % der EP können beim Steigern (nicht beim Neulernen) einer Fertigkeit durch die jeweils zehnfache Geldmenge ersetzt werden. Diese Geldmenge kann auch von Auftraggebern bereitgestellt werden.
      Wenn jemand mit Geld steigert, holt er aus der gleichen Menge EP mehr "Lern-Effekt" raus.
       
      Beispiel:
      Abenteuerer A hat 200 unverlernte EP und 2000 GS, Abenteuerer B hat 400 unverlernte EP und kein Gold. Abenteurer A kann genauso Fertigkeiten steigern wie Abenteurer B (Trainingseinheiten im Wert von 400 EP erwerben), d. h. beide Abenteurer haben exakt das gleiche Lern-Potenzial. Abenteurer B hat jedoch in seinem Erfahrungsschatz bereits 200 EP mehr als Abenteurer A, kann also bei gleichen Fertigkeiten-Niveaus einen höheren Grad haben.
       
      Nun haben die meisten Personen auf Midgard nicht so viel Einkommen bzw. so viele "Sponsoren", dass sie stets nur die Hälfte der Erfahrungspunkte zum Steigern aufbringen müssen. Ausnahmen können Personen sein, die selbst viel Geld haben oder ein reiches Elternhaus oder eine andere Institution, die sie unterstützt. Ein erfolgreicher großer Händler kann genug Gewinn machen, um sich stets einen Lehrmeister leisten zu können. Ein Glücksritter könnte sich mit Hilfe seiner sozialen Fertigkeiten zeitweise einen finanzkräftigen Gönner gesichert haben, eine Hexe mit Hilfe eines Liebeszaubers.
      Wenn man dann noch überlegt, dass diese Hexe ab und zu noch einen PP:Zaubern oder eine Schriftrolle in die Hände bekommt und damit ebenfalls den EP-Bedarf reduzieren kann, dann kann die Hexe auch ohne Besen ganz schön abheben.
       
      Zauber lernen mit Schriftrollen (und Ogam-Stäben):
      Einen Zauber von einer Schriftrolle zu lernen, kostet 1/3 der Lernkosten. Dieses Drittel muss komplett mit EP bezahlt werden.
      Der Kodex empfielt bei Charakteren bis Grad 10 nicht mehr als eine Schriftrolle pro Grad. Nun klappt das Lernen von der Schriftrolle nicht immer, d. h. ein Fehlschlag sollte dabei sein, zumal niedriggradigere Charaktere auch einen eher geringen Wert für Zaubern und Lesen von Zauberschrift haben dürften, d. h. die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlschlag bei wenigen Versuchen relativ hoch ist.
      Auch sind allerdings wieder bestimmte Hebel denkbar, um die Wahrscheinlichkeit zu Gunsten des Abenteurers zu beeinflussen: Der Zauber Dämonische Zaubermacht bringt +2 auf Zaubern und kann vor dem EW:Zaubern für das Lernen von der Schriftrolle gezaubert werden. Der Abenteurer kann sich ggf. vorher segnen lassen, um einen höheren EW:Lesen von Zauberschrift zu haben.
       
      Lange Rede, kurzer Sinn:
      Man kann bei den Lernkosten ziemlich herumpfuschen, ohne dass die dadurch Abenteurer theoretisch irregulär werden und einen bestimmten Grad nicht mehr haben könnten. Ihr müsst das also nicht mit dem Taschenrechner bis auf die letzte Stelle korrekt durchrechnen.
       
      Wenns pauschal gehen soll:
          Die Trainingskosten für die Nicht-Kampf/Zauber-Fertigkeiten generell bei 75 % der Buch-Lernkosten ansetzen, die übrigen 25 % bilden die PP- und die Geld-Einsätze ab.     Zauber kosten 80 % der Buch-Lernkosten.     Training für Waffenfertigkeiten kostet 90 % der Buch-Lernkosten. Hier gibt es relativ selten PP und außer Geld keine Möglichkeit, die EP-Kosten zu drücken.     Kämpfer beherrschen zusätzlich zu Beginn ungefähr drei bis vier leicht zu lernende Waffenfertigkeiten, zwei bis drei normal zu lernende Waffenfertigkeiten, eine schwer zu lernende. Krieger haben drei Spezialwaffen, andere Kämpfer eine (permanent +2 auf die Waffe).     Zauberer haben zu Beginn ungefähr vier Zauber. Bei Hexern und Magiern beschränken sich auf unteren Graden die Waffenfertigkeiten i. A. auf Stichwaffen und Zauberstäbe, weil alles andere für sie zu teuern zum Steigern und v. a. zum Neulernen wäre und sich die Typen normalerweise eher für neue Zauber interessieren. Andere Zauberer beherrschen zu Beginn mehr Waffenfertigkeiten, haben aber ebenfalls hohe Trainingskosten. Hier bestimmt der persönliche "Geschmack" der Person (inkl. evtl. Kultwaffe, Metallverbot etc.), welche Waffe genau gesteigert wird.     Alle Charaktertypen haben eine typische Fertigkeit und Start-Fertigkeiten-LE. Diese haben zusammen bei Kämpfern einen Gesamtwert von ~ 1000 EP, bei Zauberern von ~ 700 EP (jeweils exkl. Waffen-Fertigkeiten). Zauberer starten mit Zaubern im Wert von ~ 300 EP.  
      Wenn es noch pauschaler gehen soll, dann sucht Euch den Wunsch-Grad für Eure Figur aus. Guckt nach, welchen Erfahrungsschatz sie für den Grad haben, rechnet 20 % auf den Wert drauf und pickt dann die Fertigkeiten von der Liste. Wenn das nicht langt, steigert einfach weiter Fertigkeiten hoch, dann hat der Charakter eben ein paar PPs erwürfelt. So lange Ihr nicht extrem von diesem Wert abweicht, geht bei mittleren Graden die Wahrscheinlichkeit, einen irregulären Abenteurer zu erschaffen, gegen Null (zumindest wird niemand Einspruch erheben, ohne dass Ihr ihn widerlegen könnt ).
      Normalerweise wird ein Abenteurer v. a. die Fertigkeiten und Zauber gelernt und gesteigert haben, die seinem Typ entsprechen (TE kostet 10 oder 20, Zauber-LE 30 oder 60).
       
      Ein sehr grober Schlüssel für mögliche Waffenfertigkeiten-EW:
       
      Krieger:
          Verteidigungswaffen: 1+Grad/5     "Normal" lernbare Spezial-Angriffswaffe: +6+Grad     "Schwer" lernbare Spezial-Fernkampfwaffe: +4+Grad/2  
      Andere KÄM und PS:
          Verteidigungswaffen: Grad/2     "Normal" lernbare Angriffswaffe: +5+Grad/2     "Schwer" lernbare Fernkampfwaffe: +3+Grad/2  
      ZAU außer PS:
          Keine Spezialwaffen     "Normal" lernbare Angriffswaffe: +4+Grad/2,5
    • By Godrik
      Ich habe die Lernkosten für Fertigkeiten und Waffen in (für mich) übersichtliche Listen gebracht.
      Die sind für jeden Abenteurertyp getrennt.
      Zauber sind nicht berücksichtigt. Ebenso fehlen Besonderheiten für Elfen und andere Nichtmenschen sowie sonstige Regelungen z.B. beim Stufenanstieg.
       
      Bei Bedarf kann ich die Typen aus der Beta-Ergänzung nachreichen.
      Über Rückmeldung freue ich mich.
      Viel Spaß!
       
      Matthias
      Moderation Blaues Feuer:
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      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
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