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Waldläufer

M5 - Anderes Verhalten Ordenskrieger und Druide in Alba

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Hallo, ich bin neu in Midgard und Alba. Ich habe mir die Regelbücher und das Albabuch gegönnt. Leider habe ich trotz der Bücher Schwierigkeiten mir die Götter in Midgard vorzustellen. Vielleicht wurde die Götterwelt aus meiner Sicht mit Absicht wage gehalten, um dem Master nicht zu viele Steine in den Weg zu legen. Als Anfänger habe ich nun aber ein paar Probleme. In meiner Gruppe befindet sich ein Ordenskrieger des Xan. Wie würde er sich beim Überfall auf eine Orkfestung verhalten. Kann er sich anschleichen, bzw es zulassen, dass die Wachen aus dem Hinterhalt ausgeschaltet werden? Wie geht ein Ordenskrieger mit einem Druiden in der Gruppe um? Gibt es weiterführende Lektüre? (Gildenbrief 57 habe ich bereits)

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Der typische Ordenskrieger würde m.E. den Orks keine ehrenvolle Behandlung zuteil werden lassen. Der erfahrene, kluge Ordenskrieger wohl erst recht nicht. Er erkennt sie gar nicht erst als ebenbürtige Gegner an. Und ein Jäger schleicht sich ja auch an die Beute an. Denn XAN zur Ehre gereicht die Ausrottung des Bösen. Mein Ordenskrieger, allerdings im Namen Irindars, neigt jedenfalls zu - gottgefälligem - Pragmatismus ;o)

M.E. muss zwar das Gesamtbild stimmig sein, aber die Charaktere sollen abweichen dürfen. Zu streng an den Regeln zu kleben, nimmt doch den Spaß?

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Hallo,

ich würde das die zwei Spieler auch alleine regeln lassen.
Selbst das Königshaus von Alba hat familiäre Kontakte nach Clanngadarn. Ab und an wird auch von Seiten Albas auf druidische Ratgeber gehört. Neben Grenzstreitigkeiten&Keilereien zwischen den Nachbarländern gibt es aber auch Handel. D.h. es wird nicht jeder Fremde  automatisch gelyncht, selbst wenn er sich komisch kleidet oder "Druide" nennen sollte. Man hat aber natürlich ein Auge auf ihn. Zusätzlich wissen Priester und Ordenskrieger normalerweise, dass es Menschen mit fremden Glauben gibt. 

Gruß Kar'gos

Edited by Kar'gos

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Götter-Druide-Schamane:
Ich würde bei solchen Konstellationen darauf hinweisen, dass ich als SL (um des Gruppenfriedens willen) nur gelegentliches gemässigtes Geplänkel zulasse.

Wenn mind. einer meint konsequent/fanatisch an seinem Weltbild festhalten zu müssen, soll er das direkt sagen, denn dann brauchst du wohl nicht gross Abenteuer zum Spielen vorbereiten😉 bzw. dürfte sich der Rest irgendwann langweilen.

 

Ausnahmen:
- Die Truppe sind Sandkastenfreunde (spieler oder charaktere)

- Die Truppe mag diese Art von inneren Gruppenzwist

- Sie werden von ihren Obrigkeiten gezwungen zusammen zu arbeiten und die ersten Abenteuer schweissen sie aber so zusammen, dass sie eher gemeinsam durch die Hölle gehen würden, als ihren Obrigkeiten immer zu gehorchen.

 

 

Zum regelmässigen Spielen mag ich aber auch keine Gruppe, die mehr eine reine Zweckgemeinschaft ist/wo jeder nur seinen eigenen Gewinn maximieren will.

Edited by seamus
Tippfehler
  • Like 1

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Miest entwickelt sich doch das Gruppengefühl aus dem Spiel.

Schaffe einfach genügend Situationen, in denen sich die beiden Figuren gegenseitig den Allerwertesten retten.

Untote z. B. sind da bestens geeignet.

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Na, wenn den nichts explizit dagegen spricht, darf ich gespannt sein.🤨 Mal sehen, was sich da ergibt. Vielen Dank für die Anregungen.

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vor 7 Stunden schrieb Jürgen Buschmeier:

Miest entwickelt sich doch das Gruppengefühl aus dem Spiel.

Schaffe einfach genügend Situationen, in denen sich die beiden Figuren gegenseitig den Allerwertesten retten.

Untote z. B. sind da bestens geeignet.

Eher nicht wegen Ring des Lebens

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vor 9 Minuten schrieb Panther:

Eher nicht wegen Ring des Lebens

Ein Stufe 5 Spruch spräche wohl eher für eine schon höhergradige Gruppe, das lese ich so nicht aus dem Eingangsbeitrag.

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vor 1 Minute schrieb seamus:

Ein Stufe 5 Spruch spräche wohl eher für eine schon höhergradige Gruppe, das lese ich so nicht aus dem Eingangsbeitrag.

150 FP sollte man sich aber doch schnell leisten können, wenn auch nicht bis Grad 3...

Aber das geht hier wohl am Problem vorbei, die Fertigkeiten dürften die Rollen eher wenig beeinflussen. Ein Druide in Alba sollte unauffällig bleiben, gerade wenn ein Vertreter der Kirgh in der Nähe ist. In einer Abenteurergruppe mit noch nicht erfahrenen Figuren (also nicht Grad 22) sollte jede Figur Vorurteile zugunsten einer fairen Beurteilung entwickeln, also seine Rolle weiter entwickeln und mit Staunen und Meckern einen gemeinsamen Weg finden.

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Hallo Waldläufer!

vor einer Stunde schrieb Waldläufer:

Habt ihr noch Ideen für weiterführende  Bücher? 

Abenteuer für/über Druiden/Ordenskrieger?

Auf der offiziellen Internetseite von MIDGARD findest Du kostenlos das Abenteuer Die lange Nacht des Rowan de Soël, bei dem es darum geht, einen Ordenskrieger zu retten/bergen. Wenn Du es als Spielleiter ein wenig geschickt anstellst, könnte sogar der Druide zum Retter werden und einer fortwährenden Freundschaft stünde nichts mehr im Wege. ;)

Liebe Grüße, Fimolas!

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vor 23 Stunden schrieb Jürgen Buschmeier:

Ich würde den Umgang miteinander den Spielern vertrauensvoll überlassen. Beobachte und genieße, wie die Spieler der beiden, Druide und Ordenskrieger miteinander umgehen lassen.

Das würde das nur tun, wenn der Spieler des OR sozial verträglich ist. Ich kenne einige Fälle, wo pflegeleichte Spieler Gruppen wegen anstrengenden Spieler anstrengender Typen (oft OR) verlassen haben, die - statt ihren eigentlichen Job zu machen - ca. 90% der Spielzeit darauf verwendeten, andere SC ingame zu "mobben". Das kann man mMn als SL kaum genießen. Spielt jemand einen OK, dessen Spieler frei von unappetitlichen Machtfansien ist und eigene Unzulänglichkeiten nicht kompensieren muss, ist die Warnung hingegen obsolet 🙂

Als SL sollte man im Auge behalten, was oben schon geschrieben wurde - Alba wird nicht von einem Tyrannen regiert, die Königinmutter wird von einem Druiden beraten und die Kirgh hat genug mit ihren eigenen Ränken und schwarzen Zauberern zu tun. Und auch ein OR kann wegen Fehlentscheidungen rausgeschmissen werden.

Edited by donnawetta

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vor 7 Stunden schrieb donnawetta:

Das würde das nur tun, wenn der Spieler des OR sozial verträglich ist. Ich kenne einige Fälle, wo pflegeleichte Spieler Gruppen wegen anstrengenden Spieler anstrengender Typen (oft OR) verlassen haben, die - statt ihren eigentlichen Job zu machen - ca. 90% der Spielzeit darauf verwendeten, andere SC ingame zu "mobben". Das kann man mMn als SL kaum genießen. Spielt jemand einen OK, dessen Spieler frei von unappetitlichen Machtfansien ist und eigene Unzulänglichkeiten nicht kompensieren muss, ist die Warnung hingegen obsolet 🙂

Als SL sollte man im Auge behalten, was oben schon geschrieben wurde - Alba wird nicht von einem Tyrannen regiert, die Königinmutter wird von einem Druiden beraten und die Kirgh hat genug mit ihren eigenen Ränken und schwarzen Zauberern zu tun. Und auch ein OR kann wegen Fehlentscheidungen rausgeschmissen werden.

Zuerst habe ich das Vertrauen in meine Mitspieler, dass dies sozial verträglich abläuft. Wenn ich was seltsames bemerke, kann ich es offplay ansprechen oder es laufen lassen, aber zunächst schaue ich, ob es in der Rolle geschieht und ob die Spieler Spaß haben. Und als SL lasse ich die Umwelt darauf reagieren. Dies kann jemand sein, der Öl ins Feuer gießt und die Schwäche der Gruppe auszunutzen gedenkt, was zum Scheitern bei einem Auftrag/Abenteuer führen kann. Oder ich mache Angebote, die solches Verhalten gefährlich werden lassen. Der Zwist lenkt eventuell die Aufmerksamkeit der Gruppe auf die Streithähne und Feinde könnten...

Das kann alles im Rollenspiel geschehen.

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Am Anfang werden sich solche Probleme meiner Meinung nach auch noch nicht offenbaren. Ein Druide läuft nicht kreuz und quer durch den Kontinent und macht überall seine Berufung offen kund. Da man es einem auch nicht gleich an der Nasenspitze ansieht wird dies in der Regel zunächst mal ein Geheimnis für die Gruppe bleiben.

 

Wenn sie sich besser kennen gelernt haben, und vielleicht schon auf die eine oder Andere Weise zusammengeschweißt wurden, dann wird man dies so langsam mal erwähnen. Ich halte vor allem für wichtig zu beachten, dass Ordenskrieger keine Inquisitor sind. Auch keine Hexenjäger. Man fährt meiner Meinung nach gut, wenn man Ordenskrieger als Soldaten sieht. Wenn sie einen Auftrag der Kirche bekommen, dann erfüllen sie ihn. Ansonsten sind es (gläubige) Menschen, wie jeder andere auch, die keinesfalls fanatisch sein müssen. 

  • Like 1

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Ob sich Druiden und (albische) Ordenskrieger "verstehen", hängt eher von den individuellen Persönlichkeiten ab, als dass es eine grundsätzliche Sympathie/Antipathie gibt.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die "midgardischen" Religionen nicht "missionarisch" Tätig sind (am ehesten noch der Zweiheitsglauben - bzw die Baales Valianes , letztere zumindest in der Expansion des Imperiums - damals)

Ohne "Missionstätigkeit" gibt es aber keinen Grund für "auto-Feindschaft"

Und die Jagdzeit ist lang vorbei ;)

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    • By Hellcat
      Moin zusammen,
      ich habe mir eine Charakteridee überlegt, und stehe jetzt vor der Frage, wie ich das am sinnvollsten mit den bestehenden Klassen bei Midgard umsetzen kann. Es geht darum, dass sich ein Char drauf spezialisiert hat, Dinge zu stehlen. Aber begeht aber nur solche Raubzüge, die ihm Ruhm und Aufmerksamkeit (und natürlich auch Geld) bringen. Quasi ein Robin Hood, nur dass der Char eben nicht aus gemeinnützigen, sondern völlig selbstsüchtigen Motiven handelt. Im "normalen" Leben ist er ein Händler, damit er seinen Reichtum, der natürlich primär über die Diebstähle zustande kommt, begründen kann. So weit, so einfach.
      Jetzt stellt sich die Frage, wie man das am besten abbilden kann. Grundsätzlich decken Schattengänger, Spitzbube oder Glücksritter das vom Hintergrund her ab. Ich hätte aber auch gerne, dass der Char halbwegs vernünftig zaubern kann, damit bleibe nur der Schattengänger. Allerdings möchte ich die Tarnidentität gerne auch mit Spielwerten abbilden (wie unrealistisch ist denn bitte ein Händler, der nicht verhandeln und überreden kann), da scheitert es dann wieder beim Schattengänger, weil ich dann die ersten sechs Grade nur damit beschäftigt bin, die Fertigkeiten dafür zu lernen (Geschäftssinn 600 EP, Menschenkenntnis 240 EP, Beredsamkeit 120 EP). Damit bleiben nach derzeitigem Kenntnisstand nur zwei Optionen: entweder ich modifiziere eine bestehene Klasse wie beispielsweise den den Zauberkrämer, oder ich baue mir eine neue Klasse indem ich den Händler mit dem Schattengänger verheirate.
      Bei der ersten Variante wäre die Frage, ob ich einfach so die Magieschulen tauschen kann (also Bewegen und Formen statt Beherrschen und Verändern) oder ob ich dann noch was an den Lerneinheiten drehen sollte, weil die Klasse sonst zu mächtig wird?
      Die zweite Variante ist ja etwas, wovon im Mysterium abgeraten wird (eine neue Klasse aus einem Kämpfer und einem zauberkundigen Kämpfer zu bauen). Daher die Frage an die erfahrenen Charakerklassenbastler hier: würde das funktionieren, Händler und Schattengänger zu verheiraten? Bis auf die Waffen hätte ich zumindest die anfänglichen Lerneinheiten unkritisch gesehen, bei den Trainingseinheiten müsste man dann wahrscheinlich die Kosten des Schattengängers so belassen und nur bei Alltag und Sozial die Werte des Händlers nehmen sowie ggf. einen anderen Wert (z.B. Waffen) noch mal anheben.
      Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
    • By OpTales
      Halli Hallo Hallöle,
      Ich brüte grade über eine Charakter Idee für eine weibliche Priester Streiterin / oder Ordenskriegerin,
      wie ich Spieltechnisch erkläre wie ein Mädchen aus Alba zu dem vegnügen kommt zur PS zu werden, da habe ich schon eine plausible Erklärung,
      allerdings bin ich mir über den Glauben noch nicht so ganz im klaren und ich habe diesbezüglich auch nicht viel in den Büchern und Regeltexten gefunden.
      Ist es Möglich für eine/n Priester Streiter der Dheis Albi mehr als einem Gott zu Dienen bzw um genauer zu werden einem Gott der nicht Explizite für Krieg und Kampf steht?
      PS/ OR aus Alba sind ja für gewöhnlich Anhänger des Xan oder Irindar, ich würde die PS aber gerne als Vana Anhängerin Spielen.
      Ist das möglich einen PS als rein Vana zu spielen oder Irindar/Xan UND Vana ?
       
      Vielen Dank schonmal
    • By Tattin Goldfeuer
      Hallo,
      ich habe heute einen (Ba/Dr) nach den Regeln des Erschaffen eines Kampfzauberers im Mysterium erstellt. Dabei komme ich auf 2 LE für Alltag, 2 LE für Freiland, 2 LE für Sozial, 3 LE für Wissen, 10 LE (abgerundet von 11) für Waffen und zu guter letzt das Problem welches sich mir stellt 3 LE für Dweomer und 2 LE für Zauberlieder. Die übermäßigen LE für die Zauber finde ich persönlich einem Druiden, aber auch den anderen Kampfzauberern gegenüber unfair. Was meint ihr dazu?
      LG Pascal
      Ps: Hoffentlich ist das das richtige Unterforum.
    • By Rulandor
      Man findet, soweit mein Suchkunde reicht, in diesem Forum Betaregeln für M5-Beschwörer, die jedoch allesamt lange vor dem Band Dunkle Mächte verfasst wurden, in dem man mit dem Nekromanten das M5-Gegenstück zum M4-Totenbeschwörer findet.
      Hat sich irgendjemand schon darin versucht, neue Betaregeln für Dämonen- und Elementarbeschwörer zu verfassen, die an die Regeln für den Nekromanten angepasst sind?
       
    • By Halbblut
      So wie ich es verstanden habe, besitzt der Nekromant den Zauber Ahnengeist beschwören, wenn in seiner Kultur/Familie Ahnenverehrung praktizert wird. Wenn nicht, wird der Zauber Ratgeber beschwören verwendet. Im jedenfall hat der Nekromant den Zauber Geisterweg (vgl. Dunkle Mächte S. 29).  MOAM graut mir allerdings den Zauber Geisterweg (neben Ahnengeist beschwören, was m. E. korrekt ist) sobald ich Ratgeber beschwören auswähle. Fehler in MOAM oder habe ich etwas übersehen?
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
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