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MIDGARD - Die Welt

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Dieser Band ist wirklich faszinierend! Er schließt ganz viele Lücken, eröffnet ein breites Panorama auf Midgard und gibt wunderbare Anregungen für Abenteuer. Letzteres kannte ich bisher nur vom alten Bestiarium.

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vor 18 Stunden schrieb Der Himmel ist blau:

Wird bezug genommen wie "Magie" die Funktionsweise von Handel, Politik, und Gesellschaft im Vergleich zum irdischen Bezugsmodell verändert?

Der Zweck eines Weltenbandes ist es, die Welt so zu beschrieben, wie sie ist, und nicht noch darüber zu philosophieren, warum sie so und nicht anders ist. In einem Reiseführer erwarte ich ja auch Tipps zu den landesüblichen Sitten, die man achten sollte, um nicht in Fettnäpfchen zu treten, aber keine Gedankenspiele über deren Entstehung.

Bei Fantasywelten gibt es zahllose Dinge, die man angesichts des Vorhandenseins von Magie hinterfragen könnte. Midgard als Low-Fantasy-Setting mit vereinzelten High-Fantasy-Aspekten ist da noch relativ harmlos, aber selbst hier würde eine ausführliche Diskussion jeglichen Rahmen sprengen und leicht 100+ Seiten in Anspruch nehmen.

Es gibt viele Fälle, wo das volle Potenzial von magischen Möglichkeiten nicht genutzt wird. Um einige wenige zu nennen: Aufklärung von Kriminalfällen (Rasterfahndung mit Macht über Menschen unter allen Verdächtigen), Behandlungen von Krankheiten (für was gewöhnliche Ärzte?), mögliche Langlebigkeit durch Erheben der Toten, augenblicklicher Transport von Informationen, Personen und Waren durch Tore, Einsatz von magischen Automaten für schwere körperliche Arbeiten usw.

In jedem Einzelfall kann man sich verschiedene und zum Teil auch noch landesspezifische Gründe ausdenken, warum diese Möglichkeiten nur in Ausnahmefällen genutzt werden (religiöse: die Götter erlauben Wiederbeleben nur in Ausnahmefällen; strategische: die mögliche Existenz eines magischen Tors innerhalb der Stadtmauern ist ein Alptraum für Verteidiger; Weltenschutz: ein Übermaß an Ausübung chaotischer Magie - ganz besonders von die Grenzen des Multiversums sprengenden Toren - würde Midgard in die Nahen Chaoswelten abdriften lassen; usw.).

Der wahre spieltechnische Grund ist aber, dass all dies die Gesellschaft so verändern würde, dass man nicht mehr im klassischen Fantasysetting wäre, sondern in einer fremdartigen Welt, die nichts mehr mit unserer Historie zu tun hat. Gerade das wird aber von der Mehrzahl der Spieler gewünscht, damit sie in einer vertrauten Umgebung agieren und die Konsequenzen ihrer Handlungen im Großen und Ganzen abschätzen können. Wenn allein die oben genannten magischen Möglichkeiten voll genutzt würden, hätten wir auf Midgard eine Zivilisation, die viel fortschrittlicher als unsere irdische Gegenwart wäre, also eher ein SF-Setting mit Robotern (Automaten), Telekommunikation (u.a. durch Tore; Informationen über Missetaten reisen schneller als die Übeltäter); Beamen (Tore), hoch entwickelter Medizin, perfekten Lügendetektoren etc. Es wäre unglaubhaft, dass dann der Rest der Gesellschaftsstruktur auf mittelalterlichem Stand geblieben wäre.

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Auf dem Breuberg-Con war von der Entwicklung einer großen Weltkarte im A1 oder A0 Format die Rede, darauf bin ich schon sehr gespannt. Mein bisher einziger negativer Kritikpunkt am Weltenband bezieht sich nämlich auf die mitgelieferte Karte. Die Karte an sich ist hübsch, aber für MICH etwas dysfunktional, da ich vermutlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters, viele Einträge auf der Karte nicht gut lesen kann - trotz Verwendung meiner Lesebrille. Gerade die Städtenamen (und Flussnamen) haben vielerorts einen schlechten Kontrast und sind so klein gesetzt, dass das Entziffern Mühe macht. Und auch kleinere Beschriftungen in hell- auf dunkelblau (Insel- oder Meeresnamen) oder dunkelgrün auf grün (Namen von Landstrichen) sind für mich bei nicht optimalen Lichtverhältnissen nur sehr schwer entzifferbar.

Daher meine Bitte, bei einem größeren Format auch die Eintragungen mit mehr Kontrast zu versehen und die Schrift zu vergrößern (das ergibt sich ja prozentual automatisch, aber vielleicht kann noch mehr nachgesteuert werden).

 

Edited by Fabian Wagner
Ich vergaß die Flussnamen!
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vor 59 Minuten schrieb Fabian Wagner:

Auf dem Breuberg-Con war von der Entwicklung einer großen Weltkarte im A1 oder A0 Format die Rede, darauf bin ich schon sehr gespannt. Mein bisher einziger negativer Kritikpunkt am Weltenband bezieht sich nämlich auf die mitgelieferte Karte. Die Karte an sich ist hübsch, aber für MICH etwas dysfunktional, da ich vermutlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters, viele Einträge auf der Karte nicht gut lesen kann - trotz Verwendung meiner Lesebrille. Gerade die Städtenamen (und Flussnamen) haben vielerorts einen schlechten Kontrast und sind so klein gesetzt, dass das Entziffern Mühe macht. Und auch kleinere Beschriftungen in hell- auf dunkelblau (Insel- oder Meeresnamen) oder dunkelgrün auf grün (Namen von Landstrichen) sind für mich bei nicht optimalen Lichtverhältnissen nur sehr schwer entzifferbar.

Daher meine Bitte, bei einem größeren Format auch die Eintragungen mit mehr Kontrast zu versehen und die Schrift zu vergrößern (das ergibt sich ja prozentual automatisch, aber vielleicht kann noch mehr nachgesteuert werden).

 

Gibt es schon. Frag mal bei @alf04 nach.

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vor 15 Minuten schrieb ohgottohgott:

Was mir echt fehlt sind Bändchen :satisfied:

Echt jetzt -bei dem dicken Buch haben die keine 3-4 Bändchen dabei?
Und beim digitalen ist auch nichts zusätzliches dabei -wie bspw. schön groß sehr gut aufgelöste Weltkarte zum 4*4 DIN A4 Ausdruck o.ä.-?

So ein Mist, warum war ich Depp nur so ungeduldig und habe es bestellt.

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vor 54 Minuten schrieb draco2111:

Es ist wie es schon immer war: Regelbücher haben Bändchen, Quellenbücher nicht.

Ahja. Stimmt. Danke für den Hinweis. Gesetze müssen beachtet werden.

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vor einer Stunde schrieb draco2111:

Es ist wie es schon immer war: Regelbücher haben Bändchen, Quellenbücher nicht.

Danke, mal wieder vergessen
& sehr schade, dass der Verlag das weiterhin so konsequent handhabt, die QB hätten genauso 1-3 Bändchen verdient.

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vor 7 Stunden schrieb Branwen:

Der Zweck eines Weltenbandes ist es, die Welt so zu beschrieben, wie sie ist, und nicht noch darüber zu philosophieren, warum sie so und nicht anders ist. In einem Reiseführer erwarte ich ja auch Tipps zu den landesüblichen Sitten, die man achten sollte, um nicht in Fettnäpfchen zu treten, aber keine Gedankenspiele über deren Entstehung.

Bei Fantasywelten gibt es zahllose Dinge, die man angesichts des Vorhandenseins von Magie hinterfragen könnte. Midgard als Low-Fantasy-Setting mit vereinzelten High-Fantasy-Aspekten ist da noch relativ harmlos, aber selbst hier würde eine ausführliche Diskussion jeglichen Rahmen sprengen und leicht 100+ Seiten in Anspruch nehmen.

Es gibt viele Fälle, wo das volle Potenzial von magischen Möglichkeiten nicht genutzt wird. Um einige wenige zu nennen: Aufklärung von Kriminalfällen (Rasterfahndung mit Macht über Menschen unter allen Verdächtigen), Behandlungen von Krankheiten (für was gewöhnliche Ärzte?), mögliche Langlebigkeit durch Erheben der Toten, augenblicklicher Transport von Informationen, Personen und Waren durch Tore, Einsatz von magischen Automaten für schwere körperliche Arbeiten usw.

In jedem Einzelfall kann man sich verschiedene und zum Teil auch noch landesspezifische Gründe ausdenken, warum diese Möglichkeiten nur in Ausnahmefällen genutzt werden (religiöse: die Götter erlauben Wiederbeleben nur in Ausnahmefällen; strategische: die mögliche Existenz eines magischen Tors innerhalb der Stadtmauern ist ein Alptraum für Verteidiger; Weltenschutz: ein Übermaß an Ausübung chaotischer Magie - ganz besonders von die Grenzen des Multiversums sprengenden Toren - würde Midgard in die Nahen Chaoswelten abdriften lassen; usw.).

Der wahre spieltechnische Grund ist aber, dass all dies die Gesellschaft so verändern würde, dass man nicht mehr im klassischen Fantasysetting wäre, sondern in einer fremdartigen Welt, die nichts mehr mit unserer Historie zu tun hat. Gerade das wird aber von der Mehrzahl der Spieler gewünscht, damit sie in einer vertrauten Umgebung agieren und die Konsequenzen ihrer Handlungen im Großen und Ganzen abschätzen können. Wenn allein die oben genannten magischen Möglichkeiten voll genutzt würden, hätten wir auf Midgard eine Zivilisation, die viel fortschrittlicher als unsere irdische Gegenwart wäre, also eher ein SF-Setting mit Robotern (Automaten), Telekommunikation (u.a. durch Tore; Informationen über Missetaten reisen schneller als die Übeltäter); Beamen (Tore), hoch entwickelter Medizin, perfekten Lügendetektoren etc. Es wäre unglaubhaft, dass dann der Rest der Gesellschaftsstruktur auf mittelalterlichem Stand geblieben wäre.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hatte mir das schon so gedacht: Midgard ist ja eher eine organisch mit allerlei Inkonsistenzen gewachsene Welt und eben nicht eine völlig top-down durch-orchestrierte. Es ist - und das ist ja euch ein Grund warum ich mich gerne in Midgard rumeiere - aber zugleich eine Spielwelt mit klarer Zielsetzung: irdisches Analog und die dadurch erzeugte einfachere Spielbarkeit.

Es ist dann jedem selbst überlassen, ob einen die Inkonsistenzen stören (dann beseitigt man sie durch Fluff-Erklärungen) oder ob sie halt nicht stören (dann ist es ja egal).

dHiB

 

Edited by Der Himmel ist blau

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Wie geschrieben: Das trifft mMn. nach auf fast jede Welt zu, in die mächtige Magie gedichtet wird. Harry Potter, Bibi Blocksberg, Shadowrun u. v. a.. Überall ist die Magie an der kurzen Leine.

Wer mächtige Magie in eine Welt bringt, und sie konsistent halten möchte, der muss sich fragen:
Wieso gibt es Armut, Hunger, Krankheiten? Die Zauberer könnten doch alles mit vernachlässigbarem Aufwand (!) vermeiden. Wenn man dann sagt: "Die Mächtigen verhindern dies.", dann stellt sich die Frage: "Wieso lassen sich die Zauberer das gefallen?", dann landet man in einer Magokratie, in der die Zauberer die Welt beherrschen. Wenn man dann positiv sein möchte, dann erschafft man eine Welt, in der einfache Magie jedem Kind beigebracht wird. Wenn man diese Welt hat, dann... hat man eine ganz neue Welt.

Eine Welt, in der die Leute Brot und Wasser zaubern, um ihren Hunger zu stillen. Eine Welt, in der kein Stift mehr auf den Boden fällt, ohne mit Heranholen zurückgeholt zu werden. :)
Eine Welt, in der Macht über Menschen missbraucht wird. Eine Welt, in der reiche Menschen Hunderte von Jahren leben, weil sie immer wieder magisch verjüngt werden.

...

Ein schönes, chaotisches Szenario für eine Sphärenreise.  :)

Aber nicht Midgard.

 

Krümelmonster sang einst: Der Mond ist kein Keks, und kommt zu dem Schluss, dass das gut sei, weil sonst andere Probleme aufträten.  ;)

Und das sollten wir auch tun: Wir sollten Midgard nehmen, wie es ist.

Edited by dabba
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Für D&D 3.5 hat sich mal jemand Gedanken dazu gemacht, wie die Welt aussehen würde wenn Magie bis zum Anschlag ausgenutzt würde: Tippyverse

Das Resultat wären magokratische Megastädte ohne jegliche Landwirtschaft (da permanente, selbst-zurücksetzende magische Fallen mit "Create Food"-Zaubern sämtliche Nahrungserzeugung erledigen), sowie Reisen ausschließlich durch permanente Teleportationszirkel zwischen diesen Megastädten. Abenteuer sowie rückständige Kultutechniken wie Ackerbau oder Seefahrt finden nur in der magisch abgehängten Wildnis zwischen den Städten statt.

Mit irgendwie wiedererkennbaren historischen Kulturen hat das Tippyversum nichts mehr zu tun.

Für Midgard müsste man etliche Grade zurückdrehen, da die Magie dort deutlich weniger mächtig ist, aber es kann vielleicht als Anregung dienen wenn jemand in diese Richtung gehen will.

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vor 5 Minuten schrieb Skyrock:

Für D&D 3.5 hat sich mal jemand Gedanken dazu gemacht, wie die Welt aussehen würde wenn Magie bis zum Anschlag ausgenutzt würde: Tippyverse

Das Resultat wären magokratische Megastädte ohne jegliche Landwirtschaft (da permanente, selbst-zurücksetzende magische Fallen mit "Create Food"-Zaubern sämtliche Nahrungserzeugung erledigen), sowie Reisen ausschließlich durch permanente Teleportationszirkel zwischen diesen Megastädten. Abenteuer sowie rückständige Kultutechniken wie Ackerbau oder Seefahrt finden nur in der magisch abgehängten Wildnis zwischen den Städten statt.

Mit irgendwie wiedererkennbaren historischen Kulturen hat das Tippyversum nichts mehr zu tun.

Für Midgard müsste man etliche Grade zurückdrehen, da die Magie dort deutlich weniger mächtig ist, aber es kann vielleicht als Anregung dienen wenn jemand in diese Richtung gehen will.

Ich halte diese Diskussion für durchaus interessant, nur meine ich, dass sie nicht unbedingt in diesen Strang gehört - zumindest wenn sie differenzierter weiterverfolgt werden sollte.

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2 minutes ago, Skyrock said:

Für Midgard müsste man etliche Grade zurückdrehen, da die Magie dort deutlich weniger mächtig ist

Versorgung wäre absolut möglich. Du hast bei Midgard nicht die übermäßige Kampfmagie, aber schon heftige "zivile" Möglichkeiten. Brot und Wasser, Vermehren, Reinigen... u. v. m. Von Automaten, die Feldarbeit leisten könnten, ganz zu schweigen.  Aus den Außenbezirken würden Menschen in die Städte drängen, sie würden vielleicht abgewiesen (=> dystopisch) oder aufgenommen (=> utopisch)?

Es wäre eine technisierte Fantasy-Welt. Wie Star Wars. Aber hey, auch da jammern Leute rum: "Hey, die Filme sind doch total unplausibel! Man könnte doch das alles machen..."

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8 minutes ago, Fabian Wagner said:

Ich halte diese Diskussion für durchaus interessant, nur meine ich, dass sie nicht unbedingt in diesen Strang gehört - zumindest wenn sie differenzierter weiterverfolgt werden sollte.

Richtig.

 

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Chryseia, Moravod, Erainn --> alle höchst interessant und inspirierend. Bei den Inseln unter dem Westwind bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Das muss ich noch sacken lassen. Es hat jedenfalls so gar nichts mit den Abenteuern zu tun, die sich manche SL für diese Gegend bisher ausgedacht haben.

Mir gefällt auch, dass das Buch Sven Scheurer gewidmet ist. So werden wir ihn noch intensiver in Erinnerung behalten! Danke dafür!

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vor 10 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Auf dem Breuberg-Con war von der Entwicklung einer großen Weltkarte im A1 oder A0 Format die Rede, darauf bin ich schon sehr gespannt. Mein bisher einziger negativer Kritikpunkt am Weltenband bezieht sich nämlich auf die mitgelieferte Karte. Die Karte an sich ist hübsch, aber für MICH etwas dysfunktional, da ich vermutlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters, viele Einträge auf der Karte nicht gut lesen kann - trotz Verwendung meiner Lesebrille. Gerade die Städtenamen (und Flussnamen) haben vielerorts einen schlechten Kontrast und sind so klein gesetzt, dass das Entziffern Mühe macht. Und auch kleinere Beschriftungen in hell- auf dunkelblau (Insel- oder Meeresnamen) oder dunkelgrün auf grün (Namen von Landstrichen) sind für mich bei nicht optimalen Lichtverhältnissen nur sehr schwer entzifferbar.

Daher meine Bitte, bei einem größeren Format auch die Eintragungen mit mehr Kontrast zu versehen und die Schrift zu vergrößern (das ergibt sich ja prozentual automatisch, aber vielleicht kann noch mehr nachgesteuert werden).

 

Ein weiterer Punkt der mir auffiel: Auf der Karte fehlen die Namen der Länder! Wer sich nicht gut auskennt, der muss den Kartenausschnitt im Band mit der Karte vergleichen, um herauszufinden, wo welches Land auf der Gesamtkarte liegt, das empfinde ich als sehr ungünstig, gerade für Neulinge. Ich hatte keine Schwierigkeiten, aber jemand, der sich neu in die Welt einarbeitet, der wird vermutlich fluchen.

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Vielen Dank für diesen großartigen und durch und durch gelungenen Weltenband. Alle negativen Anmerkungen sind meiner Meinung nach Meckern auf ganz hohem Niveau. Ein solches Großprojekt so umfassend und lückenlos abzudecken ist eine große Leistung. 

 

Ganz besonders gefallen mir die kleinen Kartenausschnitte, die jede Region noch einmal übersichtlich zeigen und die knapp zusammengefassten Ramendaten der jeweiligen Region. 

 

Jetzt gibt es keine schwarzen Flecken mehr auf der Midgard Karte, dafür aber noch immer viele Weiße, die der eigenen Kreativität Platz lassen. Auch die Entscheidung den wichtigsten menschenähnlichen Rassen ein eigenes Kapitel im gleichen Stils zu verpassen ist große Klasse. 

 

Zuletzt sei noch zu sagen, dass jetzt endlich eine übersichtliche, konsistente und umfassende Beschreibung der Entstehung und der Geschichte der Welt zusammengefasst an einer Stelle vorhanden ist. 

 

Dieses Werk ist jedem nur zu empfehlen und wertet das Rollenspielssystem Midgard im Markt denke ich noch mal gewaltig auf. 

 

Freudige und stöbernde Grüße, 

Masamune

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vor 10 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Ein weiterer Punkt der mir auffiel: Auf der Karte fehlen die Namen der Länder! Wer sich nicht gut auskennt, der muss den Kartenausschnitt im Band mit der Karte vergleichen, um herauszufinden, wo welches Land auf der Gesamtkarte liegt, das empfinde ich als sehr ungünstig, gerade für Neulinge. Ich hatte keine Schwierigkeiten, aber jemand, der sich neu in die Welt einarbeitet, der wird vermutlich fluchen.

wAt?

Auf welcher Karte fehlen die Namen der Länder? Ich als Neuling, der qausi auf so einen Weltenband gewartet hat, wäre in der Tat ein wenig "irritiert". Kann das evtl. mal jemand etwas näher beleuchten, wo Namen zu finden sind und wo welche fehlen.

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vor 3 Minuten schrieb Masamune:

Alle negativen Anmerkungen sind meiner Meinung nach Meckern auf ganz hohem Niveau

Was umgekehrt ein Qualitätsmerkmal sein könnte :D

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Bei den Spielhilfen gibt es doch 2 superschöne Gesamtkarten V1&2 und davon hat es echt keine in den Band geschafft, so dass man sich die mind.wohl als Neuling ausdrucken muss zum reinlegen?

Edited by seamus

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vor 26 Minuten schrieb thomasjunk:

wAt?

Auf welcher Karte fehlen die Namen der Länder? Ich als Neuling, der qausi auf so einen Weltenband gewartet hat, wäre in der Tat ein wenig "irritiert". Kann das evtl. mal jemand etwas näher beleuchten, wo Namen zu finden sind und wo welche fehlen.

Der Weltenband liefert eine Gesamtkarte zum Aufklappen. Auf dieser sind keine Grenzen und keine Ländernamen verzeichnet (es gibt wenige sinnvolle Ausnahmen). Bei der Beschreibung eines jeden Landes im Band wird aber das Gebiet des jeweiligen Landes farblich hervorgehoben und in einem Ausschnitt der Gesamtkarte dargestellt. Es ist meines Erachtens kein nennenswerter Aufwand, den Ausschnitt der Gesamtkarte zuzuordnen.

Der Vorteil der 'unbenamten' Karte liegt darin, dass die Details (Städte, Gebirge usw.) besser eingezeichnet und benannt werden können, ohne dass man dazwischen noch den Namen des Landes quetschen müsste. Dies wäre in meinen Augen deutlich unübersichtlicher geworden.

Für einen ganz schnellen Überblick, wo welches Land liegt, helfen die von seamus verlinkten Karten bei den Spielhilfen. Ob man sich diese Karten dann wirklich noch auszudrucken braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich vermute aber, dass auch Neulinge in der Welt sehr schnell wissen werden, wo sich welches Land auf der Karte befindet.

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vor 30 Minuten schrieb Prados Karwan:

Der Weltenband liefert eine Gesamtkarte zum Aufklappen...Bei der Beschreibung eines jeden Landes im Band wird aber das Gebiet des jeweiligen Landes farblich hervorgehoben und in einem Ausschnitt der Gesamtkarte dargestellt...

Eure Lösung finde ich auch viel praktischer -lieben Dank für die ausführliche Info.

Edited by seamus
Tippfehler

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