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Larkin

M5 - Regeltext Berührungszauber und waffenloser Kampf

Empfohlene Beiträge

vor 11 Minuten schrieb Prados Karwan:

Nein, das ist nicht der Fall. Bei den Kampfregeln zum Handgemege steht hingegen, dass Ringen für Raufen  verwendet werden kann.

Danke, bei Ringen steht es sogar auch nochmal dabei.
Faustkampf dagegen hat keinerlei Angabe
Da haben wir "Bloße Hand" (+Seite davor Ausführungen) immer falsch gespielt.

bearbeitet von seamus

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Gerade eben schrieb seamus:

Danke, bei Ringen steht es sogar auch nochmal dabei.
Faustkampf dagegen hat keinerlei Angabe
Da haben wir die Seite davor und Bloße Hand immer falsch gespielt.

Damit meine obige kurze Aussage nicht missverstanden wird: Natürlich ersetzt Faustkampf die bloße Hand. Schließlich hat man ja gleich einen höheren Angriffswert als +4, wenn man den waffenlosen Kampf gelernt hat. Aber nur weil man im Nahkampf dann eben mit der erlernten waffenlosen Kampftechnik angreift, darf man daraus nicht schlussfolgern, dass man in Regelaussagen, in denen explizit "bloße Hand" verwendet wird, dies durch Faustkampf ersetzen darf. Und das Arkanum legt nun fest, dass der Angriff mit der bloßen Hand zu erfolgen habe.

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Dass „bloße Hand“ nicht mit der bloßen Hand meint, sondern bloße Hand(TM) mit besonderen Einschränkungen, findest Du also eindeutig? Wir verstehen wirklich etwas anderes unter eindeutig.

„You‘re holding it wrong!“

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vor 11 Minuten schrieb Godrik:

Dass „bloße Hand“ nicht mit der bloßen Hand meint, sondern bloße Hand(TM) mit besonderen Einschränkungen, findest Du also eindeutig? Wir verstehen wirklich etwas anderes unter eindeutig.

„You‘re holding it wrong!“

Es ist in der Tat unglücklich formuliert. Seit vielen Jahren. 

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Letztlich sieht es aus meiner Sicht so aus:

Ich denke, dass wenn man mit den Händen kämpfen gelernt hat, selbstverständlich auch einen anderen schnelle rund effektiver berühren kann, als jemand, der es nicht kann. Alleine die Schnelligkeit, die ein Kampfsportler welcher Art auch immer an den Tag legt um einen anderen "zu berühren" ,ist schon beeindruckend.

Das Regelwerk wünscht aber wohl, dass die Erfolgschance bei der Berührung fest ist, wenn der B Zauber in gleichen Runde wie das Zaubern selbst erfolgt. Und zwar insgesamt +8 und maximal +10, wenn man besonders geschickt ist. Punkt.

Da kann man sich jetzt drehen und wenden wie man. Entweder man akzeptiert es und man spielt es mit einer Hausregel.

 

bearbeitet von Einskaldir

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vor 7 Minuten schrieb Einskaldir:

Letztlich sieht es aus meiner Sicht so aus:

Ich denke, dass wenn man mit den Händen kämpfen gelernt hat, selbstverständlich auch einen anderen schnelle rund effektiver berühren kann, als jemand, der es nicht kann. Alleine die Schnelligkeit, die ein Kampfsportler welcher Art auch immer an den Tag legt um einen anderen "zu berühren" ,ist schon beeindruckend.

Das Regelwerk wünscht aber wohl, dass die Erfolgschance bei der Berührung fest ist, wenn der B Zauber in gleichen Runde wie das Zaubern selbst erfolgt. Und zwar insgesamt +8 und maximal +10, wenn man besonders geschickt ist. Punkt.

Da kann man sich jetzt drehen und wenden wie man. Entweder man akzeptiert es und man spielt es mit einer Hausregel.

 

Genau.

Wobei ich mich auch frage, für welchen Zauberer das eigentlich relevant werden würde: Waffenloser Kampf ist ja nun wirklich teuer. Und kann man das am Anfang überhaupt lernen? Insofern wäre ein Berührungsspezialist (klingt das unanständig) ja auch damit beschäftigt, ein gewaltiges EP-Grab zu füllen und würde einem eh erst auf höheren Graden begegnen. Und ob er dann nicht auch lieber Sprüche lernt, um sich Gegner vom Hals zu halten? Meiner Meinung nach eher ein NSF-Konstrukt als eine Spielerfigur.

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vor 17 Stunden schrieb Prados Karwan:

Das verstehe ich nicht. Das Arkanum spricht eindeutig von einem Angriff mit "bloßer Hand", im Kodex wird diese "bloße Hand" eindeutig als improvisierte Nahkampfwaffe kategorisiert (S. 92).

Womit wir für die Durchführung eines einzigen Berührungszaubers bei der 4. Stelle in 2 Büchern angekommen sind... Aber das ist eine andere, grundsätzliche Krankheit unseres geliebten Regelwerkes.

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Das ist nicht richtig: Die Durchführung eines Berührungszaubers ohne Thaumagral wird abschließend auf Seite 13 des Arkanums beschrieben. Dort finden sich alle notwendigen Angaben.

Es sind die Textbelege für die Erklärung, warum die Regelung so ist, wie sie auf Seite 13 beschrieben wird, die sich über die verschiedenen Regelwerke verteilen. Aber fürs konkrete Spielen ist die Erklärung unwichtig.

bearbeitet von Prados Karwan

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vor 3 Stunden schrieb Einskaldir:

[...] Das Regelwerk wünscht aber wohl, dass die Erfolgschance bei der Berührung fest ist, wenn der B Zauber in gleichen Runde wie das Zaubern selbst erfolgt. Und zwar insgesamt +8 und maximal +10, wenn man besonders geschickt ist. Punkt.

Da kann man sich jetzt drehen und wenden wie man. Entweder man akzeptiert es und man spielt es mit einer Hausregel.

 

Ja. Immerhin ist zu berücksichtigen, dass bei M5 die Augenblicks-Zauber nicht mehr unterbrochen werden können, der Erfolg also nur noch in Abhängigkeit zu den Fähigkeiten des ausführenden Zauberers steht. Der Zauberer ist also (gegenüber M4) deutlich bevorteilt. Dieser Vorteil wird nun über diese Regelung wieder relativiert.

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Es gäbe eine ganz einfache Lösung, das ganze Sonderregelungs-Problem zu umgehen, allerdings könnte das den Spielern von Zauberern weniger gefallen. Wenn man der Grundregel folgt, nach der eine Aktion pro Runde möglich ist, dann würde daraus folgen, dass ein Zauberer seinen Berührungszauber in der ersten Runde zaubert und erst in der Folgerunde angreift. Dann wäre ein ganz normaler Angriff möglich.  (Und es würde sich endlich auch mal lohnen, einen Zauberer zu beschleunigen, weil er dann tatsächlich einen Augenblicks-Zauber und einen normalen Angriff innerhalb einer Runde durchführen könnte.)

bearbeitet von Prados Karwan
Rechtschreibung
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vor 11 Minuten schrieb Prados Karwan:

Ja. Immerhin ist zu berücksichtigen, dass bei M5 die Augenblicks-Zauber nicht mehr unterbrochen werden können, der Erfolg also nur noch in Abhängigkeit zu den Fähigkeiten des ausführenden Zauberers steht. Der Zauberer ist also (gegenüber M4) deutlich bevorteilt. Dieser Vorteil wird nun über diese Regelung wieder relativiert.

Wobei das mit dem Unterbechen der 1 Sekünder unter M4 doch auch schon schwierig war, oder? Auf jeden Fall ist der Zauberer nicht mehr wehrlos. Das ist ein fetter Vorteil.

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vor 1 Minute schrieb Einskaldir:

Wobei das mit dem Unterbechen der 1 Sekünder unter M4 doch auch schon schwierig war, oder? Auf jeden Fall ist der Zauberer nicht mehr wehrlos. Das ist ein fetter Vorteil.

Och, die Schwierigkeit entstand ja erst nach einer unverschämt verantwortungslosen Regelantwort.

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vor 47 Minuten schrieb Einskaldir:

Wobei das mit dem Unterbechen der 1 Sekünder unter M4 doch auch schon schwierig war, oder? Auf jeden Fall ist der Zauberer nicht mehr wehrlos. Das ist ein fetter Vorteil.

...von dem insbesondere Thaumaturgen profitieren. Die können im Kampf ein Knallplättchen nach dem anderen hochgehen lassen, ohne wehrlos zu sein.

Zum Thema:
Ich muss gestehen, dass ich mit der Angriff+(8)-Regel durchaus zufrieden bin. Waffenloser Kampf ist für Zauberer zwar lernteuer, aber nicht unbezahlbar. Insbesondere Priester Streiter und Kampfzauberer, aber auch und vor allem Paktkrieger (die Waffenfertigkeiten und Verändern-Zauber günstig lernen) könnten so mit ziemlich hoher Erfolgswahrscheinlichkeit ihre Lähmung- oder Vereisen-Klatscher austeilen.

bearbeitet von dabba
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    • Von Läufer
      Hallo!
      Hier läuft gerade eine Regeldiskussion, und ich glaube, ich verliere sie:
      A zaubert auf die Rüstung von B erfolgreich 'Rost' (einschließlich der erfolgreichen Berührung). 
      Damit ist dann der Zauber wirksam, es gibt keine WW: Zauberresistenz. Sehe ich das richtig?
      (Gegenzauber und magische Gegenstände lasse ich hier mal außen vor.)
      Danke und zu den Sternen
      Läufer
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      In unserer Runde hatten wir neulich folgende Diskussion: Können Augenblickszauber im Handgemenge gewirkt werden?
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      ARK, S.12 zu Augenblickszaubern "Der Zaubervorgang ist so kurz, dass er nicht unterbrochen werden kann."
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      Beim Zauber Enthemmen (DM, S. 63) ist keine Reichweite angegeben.
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      Die Frage die bei uns in der Spielrunde nun aufgetaucht ist, betrifft den Zauber Versetzen. Zaubermaterial (und auch nicht anders gekennzeichnet) ist hierbei Phosphorkreide. Mit der Phosphorkreide zeichnet der Zauberer innerhalb von 10 Minuten ein leuchtendes Sechseck. In M4 (Arkanum M4 S.178) war dabei der Hinweis in der Spruchbeschreibung enthalten, dass die Phosphorkreide auch dann verbraucht wird, wenn das Sechseck innerhalb der Wirkungsdauer nicht benutzt wird. Dieser Hinweis ist nach M5 entfallen. Bedeutet dass, dass ich für 200 GS (zumindest regeltechnisch) unbegrenzt viele Sechsecke malen kann, solange diese Sechsecke nie ausgelöst werden und daher auch kein kritischer Fehler gewürfelt wird? Kann ein Zauberer also z.B. ohne weitere Kosten in jedem Raum eines Dungeons, ein Sechseck anlegen und in der Stadt in mehreren, von ihm angemieteten Zimmern immer parallel Sechsecke vorbereitet haben? Die Spruchbeschreibung sieht mehrere, vorbereitete Sechsecke ja explizit vor. Das würde den Spruch ja erheblich aufwerten. Immer wenn der Heiler Erste Hilfe anwendet, zeichnet der Magier mal schnell ein Sechseck. So hätte er diverse Möglichkeiten für z.B. eine spätere Flucht vorbereitet, ohne abwägen zu müssen, ob die Kosten der Kreide so viele vorbereitete Sechsecke rechtfertigen.
      Wie seht ihr das? Zumindest vom Regeltext lese ich den Zauber so, dass man in der Tat beliebig viele Sechsecke vorbereiten kann und sich die Kreide auf magische Art und Weise nur dann verbraucht, wenn man beim Zaubern eine 1 würfelt, allein das Zeichnen von Sechsecken die nicht ausgelöst werden also keinen Verbrauch der Kreide bewirkt. Das wiederum wäre ja aber eine enorme Aufwertung des Spruches und könnte schnell zu einem inflationären Zeichnen von Sechsecken führen.
      Mfg   Yon
      PS: Ich weiß, dass die Sechsecke nach 24 Stunden erneuert werden müssen.
      PPS: Die Phosophorkreide hat sich im Preis gegenüber M4 (im Gegensatz zu vielen anderen Zaubermaterialien) nicht verteuert, was grundsätzlich zunächst für einen - im Vergleich zu M4 - gleichbleibenden Verbrauch (also unabhängig vom Auslösen des Zaubers) sprechen würde. Dem steht jedoch die Spruchbeschreibung entgegen.
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