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Hauch der Verwesung - Zauberwirkung inkonsequent?


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Hallo!

Der Zauber Hauch der Verwesung (ARK5, S. 90) fällt unter Umgebungsmagie (ebd., S. 11f.), die ihre Opfer nur indirekt bedroht und welcher diese sich lediglich mit einem WW:Abwehr entziehen können. Gerät nun ein Opfer in den Wirkungsbereich und scheitert der Widerstandswurf, wird ein PW:Gift fällig, dessen Misslingen die beschriebenen Folgen der Übelkeit nach sich zieht.

Nun steht bei der Zauberbeschreibung explizit, dass die damit verbundene Übelkeit bis zum "Ende der Wirkungsdauer" anhält (unabhängig davon, ob sich das Opfer weiterhin in der Wolke aufhält oder nicht). Weil das Opfer aber gar nicht unmittelbar verzaubert wurde und die Schadenswirkung somit - ähnlich wie bei einer Feuerkugel - Folge einer realen Einwirkung auf das Opfer ist, halte ich eine Verknüpfung der Schadensfolge mit der Wirkungsdauer des Zauberspruchs für eine inkonsequente Vermischung unterschiedlicher Regelprinzipien. Besser gelöst ist dieses Problem beim Hauch der Betäubung (ARK5, S. 89f.), bei dem die Dauer der Schadenswirkung über einen modifizierten Würfelwurf geregelt wird.

Wie seht Ihr das? Habe ich etwas übersehen, erscheint Euch die Verknüpfung ebenfalls inkonsequent oder gibt es gar völlig andere Sichtweisen?

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Ich kann mit dem Mix/der Vermischung gut leben. Mir gefällt der Spruch so. Durch den einmaligen? PW ist es ja eh nicht so der Bringer.

Es wird ja wohl auf magische Weise eine "reale" Übelkeit verursachende Wolke erschaffen. Die bringt halt den Körper ggf. so sehr in Aufruhr, dass er dann eben die Wirkungsdauer braucht um sich wieder zu beruhigen.

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Diese unscharfe Trennung der Wirkungsdauer gibt es ein paar mal.

Normalerweise ist mit der Wirkungsdauer die Dauer der aktiven Wirkung von Magie gemeint. In dieser Zeit wirkt die Magie und kann (ohne Bannzauber) davon nicht abgehalten werden. Manchmal passt das jedoch nicht hundertprozentig.

Bspw. die Schlaf-Zauber. Schlaf hat eine Wirkungsdauer von 8 h. Damit soll gesagt werden, dass das Opfer 8 Stunden schläft.

  • Was passiert, wenn es innerhalb der acht Stunden geweckt wird? Streng nach Regeln dürfte es nicht aufwachen oder müsste zumindest wieder einschlafen.
  • Was passiert, wenn die acht Stunden vorüber sind? Wacht das Opfer sofort auf oder schläft es natürlich weiter?

Oder Angst. Die wirkt 10 Minuten, kann aber in Notsituationen überwunden werden. Was passiert, wenn die Notsituation innerhalb der 10 Minuten vorüber geht? Streng nach Regeln hat das Opfer dann wieder Angst vor dem Zauberer.

Edited by dabba
  • Thanks 1
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Hallo Dabba!

Deine Beispiele gehen an meiner Frage vorbei, weil sowohl Angst als auch Schlaf direkte Zauber gegen ein Opfer (einmal Geistes-, einmal Körpermagie) und somit keine Umgebungsmagie darstellen. Beide kann man problemlos so spielen (oder sollte es sogar), dass eine Unterbrechnung der Wirkungsdauer die Zauberwirkung vollständig aufhebt, ohne damit die Grundsätze magischer Grundlagen durcheinanderzubringen.

Liebe Grüße, Fimolas!

Edited by Fimolas
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Was hat denn das Ziel des Zaubers damit zu tun? :?:Bei allen genannten Zaubern wird der Begriff der Wirkungsdauer offenbar etwas gedehnt und nicht 100 % eingehalten.

Aber gut:
Der bereits vorhandene magische Hauch der Verwesung verändert sich im Laufe der Wirkungsdauer permanent so, dass er nur noch bis zum Ende der Wirkungsdauer wirkt.

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Hallo Dabba!

vor 3 Minuten schrieb dabba:

Was hat denn das Ziel des Zaubers damit zu tun?

Das wollte ich eigentlich mit meinem Eingangsbeitrag erklärt haben: Bei Umgebungsmagie ist die Schadenswirkung als solche nicht magisch, sondern lediglich magisch hervorgerufen, weshalb man nicht mit einem WW:Resistenz, sondern durch andere Mechanismen der Wirkung zu entgehen versucht; vor diesem Hintergrund wundere ich mich über die Verknüpfung von realem Schaden mit der Wirkungsdauer des Zaubers.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Ich habe etwas eingeatmet, was mir Übelkeit verursacht. Dieses Ding habe ich für eine Zeit in mir drin wie bei einer Vergiftung, nur dass es keinen bleibenden Schaden gibt. Am Ende der Wikungsdauer verschwindet die Substanz aber auch aus meinem Körper. Deswegen hört auch die Wirkung schlagartig auf.

Erscheint mir logisch.

  • Thanks 3
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  • 1 year later...
Am 22.12.2018 um 17:16 schrieb Eleazar:

Ich habe etwas eingeatmet, was mir Übelkeit verursacht. Dieses Ding habe ich für eine Zeit in mir drin wie bei einer Vergiftung, nur dass es keinen bleibenden Schaden gibt. Am Ende der Wikungsdauer verschwindet die Substanz aber auch aus meinem Körper. Deswegen hört auch die Wirkung schlagartig auf.

Erscheint mir logisch.

ich sehe das etwas anders.

Ich atme ein übelriechendes Gas o.ä. ein (ob magisch herbeigezaubert oder nicht), und mir wird davon eine Zeitlang sehr übel.

Für mich scheint es unlogisch, dass ein Opfer, dass zu Beginn der Wirkungsdauer in den Hauch gerät, noch für fast eine Minute unter Übelkeit leidet, einem Opfer, das kurz vor Ende der Wirkungsdauer den gleichen Hauch einatmet, aber nur für 10 sec übel wird. Ich fände eine Regelung nachvollziehbarer, nach der allen Opfern z.B. für 1 Minute übel wird, egal wann während der Wirkunsgdauer sie den Hauch eingeatmet haben.

Ich habe da noch eine weitere Frage zu dem Hauch der Verwesung. Dort ist ja von Lebewesen die Rede, die in den Wirkungsbereich kommen. Damit sind Untote und vermutlich auch Geister ausgeschlossen. Was ist aber zum Beispiel mit Amöben o.ä. Diese dürften unter der negativen Auswirkung doch nicht leiden. Ich habe keine Info über Immunität solcher Wesen herauslesen können (ARK 4, S. 26 ff.)?

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Ich erkläre es mir mit der unterschiedlichen Konzentration des "Giftes", die das Opfer abbekommt wenn es zu Beginn des Spruches in die Wolke gerät oder erst später. Durch die geringere Konzentration hält die Übelkeit auch nicht mehr so lange an. Wenn ihm der PW:Gift gelingt, dann wirkt das Gift halt nicht. Dies ist anders zu sehen, als die Modifizierung beim Hauch der Betäubung. Hier hat das Gift immer eine Wirkung, allerdings ist die Auswirkung bei einem gelungenen PW:Gift halt nur eine kurze Benommenheit.

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