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ohgottohgott

M5 - Anderes Gezielter Treffer - Erfahrungen

Empfohlene Beiträge

vor 15 Stunden schrieb Saidon:

Das verstehe ich nicht. Meines Wissens gibt es in M5 keinen Kehlbiss mehr, oder hab ich da etwas übersehen? Und in M4 war der Kehlbiss auch anders geregelt als ein normaler gezielter Hieb - sonst hätten die Wölfe sich das da auch schon sparen können.

Und Raubkatzen haben meines Wissens noch nie besondere gezielte Hiebe verwendet, sondern hatten und haben besondere Möglichkeiten, ein Handgemenge einzuleiten. Warum meinst du da eine Hausregel zu benötigen?

Liebe Grüße
Saidon

Hey, ja da hast du allerdings Recht. In Ermangelung des gezielten Hiebes haben wir bislang die M4 Regeln verwendet, auch für Kehlbiss. Die Erleichterung gegenüber dem gezielten Hieb war beim Kehlbiss nur, dass beim Scheitern des zweiten Abwehr (+8) schwerer Schaden erlitten wird.
 

Bei uns in der Runde verwenden auch manche Raubkatzen Kehl/Nackenbisse (wie auch in der Realität), nachdem sie den Gegner niedergerungen haben. Insofern trifft also mein Aussage wirklich nicht auf den normalen Midgard-Spieler zu. Die niedrigen und auch bei trainierten Tieren nicht steigerbaren Angriffswerte von Raubtieren sind eine andere Diskussion, spielen aber in den gezielten Hieb meiner Meinung nach rein. Da wir für M5 nur Bruchstücke einzelner Bestiaria haben, ist es schwer Tieren und Fabelwesen die nötigen Mittel an die Hand zugeben, um mit einer Hochgradigen Gruppe mithalten zu können.

Back to topic: Für uns ist der gezielte Hieb in seiner jetzigen Form nicht 100%ig anwendbar (und deckt mal wieder einige Schwächen des Regelwerkes auf....)

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Tiere sind schwächer als hochgradige Abenteurer. Das ist mMn. auch plausibel.

Am 5.10.2015 um 12:51 schrieb dabba:

Natürliche, nichtmagische Wildtiere sind für hochgradige Abenteurer in dicker Rüstung i. A. nicht mehr gefährlich, wenn sie keine kritischen Erfolge beim Angriff schaffen.

Das ergibt auch eigentlich Sinn:

Tiere sind keine intelligenten Kampfmaschinen mit massig Kampfpraxis. Sie beschränken sich deshalb normalerweise darauf, sich selbst und/oder ihr Revier zu verteidigen. Selbst Raubtiere jagen normalerweise Wesen, die deutlich schwächer sind, als sie selbst - weil das die Überlebenschancen einfach erhöht. Tiere haben keine Heiler dabei, eine schwere Verletzung bedeutet häufig den Tod.

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Hier wird aber einiges durcheinander gebracht. Die Tatsache, dass  viele Tiere in der Regel den Kampf vermeiden, hat ja nun gar nichts mit den Werten der Tiere in einem Kampf zu tun. Das ist also kein Argument. Ebensowenig ist die "Erfahrung" ein Punkt, weil Tiere in der Regel schon die nötige Kampferfahrung genetisch mitbekommen.

In der Realität dürfte selten ein Kampf Mensch gegen Grizzy oder Wasserbüffel oder Nilpferd oder Giraffe gut für den Menschen ausgehen. Egal ob es Bruce Lee ist oder Hans Müller. Auch eine dicke Rüstung dürfte nicht unbedingt die Waagschale Richtung Mensch neigen.

bearbeitet von Einskaldir
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vor 10 Stunden schrieb Einskaldir:

In der Realität dürfte selten ein Kampf Mensch gegen Grizzy oder Wasserbüffel oder Nilpferd oder Giraffe gut für den Menschen ausgehen. Egal ob es Bruce Lee ist oder Hans Müller. Auch eine dicke Rüstung dürfte nicht unbedingt die Waagschale Richtung Mensch neigen.

Hochgradige Charaktere töten Drachen, da sollten natürliche Tiere eigentlich kein größeres Problem darstellen. Midgard-Charaktere sind mit realen Menschen eben nur sehr eingeschränkt vergleichbar. ;)

Liebe Grüße
Saidon

P.S. Und ja, wir schweifen jetzt deutlich vom Thema ab...

bearbeitet von Saidon
P.S. eingefügt

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Hm - meine Erfahrungen aus zwei Abenteuern mit Chard hoher Angriffe habe ich ja geschildert (für die Füße).

Aber auch bei M4 wurde in meinen Gruppen ziemlich selten gezielt angegriffen.

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So manchen Figurenkonzept wurde damit über den Haufen geworfen. Ich habe einen hochgradigen Söldner, den ich als "Stadtsöldner" aufgebaut habe. Ich habe den Dolch bis zum geht nicht mehr hochgeprügelt und den beidh. Kampf. Der Junge ist leicht gerüstet und einfach ein Messerstecher. Er macht wenig Schaden, aber er war mnit gezielten Hieben unglaublich effektiv.

Nach der von mir gemachten Erfahrung ist der nun nutzlos geworden.

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4 hours ago, Einskaldir said:

Er macht wenig Schaden, aber er war mnit gezielten Hieben unglaublich effektiv.

Zumindest das Thema Schaden könntest Du lösen, indem Du z. B.  Gs änderst, bis der Schadensbonus passt. Dolche sind so billig, dass auch +2 als magischer Schadensbonus noch drin sein könnte. 

Ich halte das ganze Konzept für Lückennutzung und würde deshalb nicht so stark genau darauf fokussieren, aber das ist Geschmacksache. 

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Für meine Gruppe stellt(e) der gezielte Hieb eine gute Abwechslung zum manchmal doch drögen Rumgekloppe dar. Neben Rundumschlag oder Niederwerfen ist es eine der wenigen taktischen Alternativen, die gerade bei längeren Gefechten vor ablauf der APs den Kampf spannender gestalten kann (ja, das ist jetzt sehr überdramatisiert 😉). Wenn ganze Charakterkonzepte nicht mehr funktionieren, oder sich der Halbling beschwert, weil er sich plötzlich total sinnlos im Kampf vorkommt (ist er ja vielleicht auch 😉), dann läuft da etwas schief. Auch wenn der Angriff von Tieren (insbesondere Begleitern) mit Kehlbiss vielleicht ein Spezialfall ist, ist es für eine Gruppe, die sich wie meine versucht dicht an realen Vorlagen zu bewegen (ohne eine Simulation haben zu wollen!), ärgerlich wenn alte M4 Konzepte nicht mehr greifen.

Ich liebe MIDGARD sehr, aber es ist schade, dass solche Dinge auf der Strecke bleiben :dunno: 

Und ja, ich könnte hier gerade zig neue Stränge aufmachen...

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Das Konzept des Dolchkämpfers geht doch noch immer, nur leicht abgewandelt. Handgemenge stellt nun sein Metier da! Möglichkeiten finden den Gegner zu überraschen oder zu Fall bringen, und dann mit ihm ins Hangemenge! Wenig Gegner werden da eine Chance gegen ihn haben.

Der "Krieger" der Gruppe schubst mit seinem Schild den Typen mit der dicken gefährlichen Waffe um, der Dolchkämpfer verwickelt ihn anschließend ungefährdet in ein Handgemenge, so das er seine Waffen nicht mehr nutzen kann.

 

Ich begrüße die Änderung, da sie den "Missbrauch" des gezielten Hiebes entfernt, situativ aber immer noch eine Möglichkeit darstellt.

bearbeitet von Ashoris
  • Sad 2

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Diese Team-Arbeit, der eine wirft mit Schild zu Boden, der andere geht mit Dolch ins Handgemenge, das empfinde ich als Rollenspiel belebend!

aber zum gez. Treffer:  kommt es in euren Gruppen denn zum gewohnten Dauereinsatz, "ich haue auf den Waffenarm"?

 

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vor 10 Minuten schrieb Panther:

aber zum gez. Treffer:  kommt es in euren Gruppen denn zum gewohnten Dauereinsatz, "ich haue auf den Waffenarm"?

Nö,

die meisten Charaktere haben mind. Schb.+3 & da ist normales LP runterkloppen einfach effektiver/schneller*) -empfinden wir zumindest so- (PR oder besser gerüstete bzw. Unbedingt "gut" lebend/unbeschadet gefangennehmen sind sehr bzw. eher selten)

 

unter M4 - in M5 haben wir noch nicht soviel Erfahrung damit. Mich spricht die neue Regelung aber auch nicht sonderlich an.

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Am 28.9.2018 um 12:57 schrieb Ashoris:

Das Konzept des Dolchkämpfers geht doch noch immer, nur leicht abgewandelt. Handgemenge stellt nun sein Metier da! Möglichkeiten finden den Gegner zu überraschen oder zu Fall bringen, und dann mit ihm ins Hangemenge! Wenig Gegner werden da eine Chance gegen ihn haben.

Der "Krieger" der Gruppe schubst mit seinem Schild den Typen mit der dicken gefährlichen Waffe um, der Dolchkämpfer verwickelt ihn anschließend ungefährdet in ein Handgemenge, so das er seine Waffen nicht mehr nutzen kann.

 

Ich begrüße die Änderung, da sie den "Missbrauch" des gezielten Hiebes entfernt, situativ aber immer noch eine Möglichkeit darstellt.

Darf ich kurz Nachfragen worauf sich die traurigen Gesichter beziehen ?  

Auf meine Meinung bezüglich des "gezielten Hiebes" oder geht es um einen vermeintlichen Fehler im Konzept des Dolchkämpfers ? Ich bin gerade einfach zu "blöd" das Feeback deuten zu können  (sorry für die Nachfrage).

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