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Gormat

Der Barde - Wie handhabt Ihr diesen Abenteurertyp in Euren Gruppen?

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vor 2 Minuten schrieb seamus:

Dabba stuft

faules Wasser = (sehr) ungesund

als Lebenserfahrungswissen bzw. mögliches "ist giftig" erkennen per Heilkunde (M5)/Giftmischen (Mvor5)

Ja. Das haben wir aber bereits schon weiter oben schonmal behandelt. Ich diskutiere ungern im Kreis.

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Es kann auch an mir liegen - aber meiner Meinung nach bildet das Regelwerk keine Lebenserfahrung in harten Fertigkeiten ab. Die muss der Spielleiter bei NSpFen mMn. spontan und nach Gefühl festlegen.

Ein Wachmann hat keine Zauberkunde gelernt. Aber: Hat der Wachmann vielleicht trotzdem schon mal von unsichtbaren Eindringlingen gehört? Was passiert, wenn eine Spielerfigur dem Wachmann sagt: "Pass aber auf! Die bösen Jungs könnten Magie einsetzen und sich hier unsichtbar reinschleichen!" und sich der Wachmann das merkt?

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vor 7 Minuten schrieb seamus:

Dabba stuft

faules Wasser = (sehr) ungesund

als Lebenserfahrungswissen bzw. mögliches "ist giftig" erkennen per Heilkunde (M5)/Giftmischen (Mvor5)

Abgesehen davon, dass Wasser auch trinkbar sein kann, wenn es riecht:

Wir drehen uns im Kreis. Dabba meint, dass das Wissen, dass Scheiße stinkt und ungesund ist, ohne akademisches Wissen vorhanden ist. Geschenkt. Er stuft es nur auf dem selben Level ein, wie bestimmtes Wissen zu Zaubern. Und da gehen Abdn und ich nicht mehr mit.

Deshalb kann dabba noch 100 so tolle Beispiele bringen. Wie wäre es mit "Man weiß auch ohne Naturkunde, dass man unter Wasser nicht atmen kann!" ? Das ändert nur nichts an den unterschiedlichen Einschätzungen im Hinblick auf tatsächlich vorhandendenem substantiierten Volksmagiewissen.

Edited by Einskaldir

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@dabba Auch das haben wir weiter oben schon behandelt. Vermuten ("Hat der Wachmann vielleicht trotzdem schon mal von unsichtbaren Eindringlingen gehört") vs. Wissen ("Was passiert, wenn eine Spielerfigur dem Wachmann sagt: "Pass aber auf! Die bösen Jungs könnten Magie einsetzen und sich hier unsichtbar reinschleichen!" und sich der Wachmann das merkt?")

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vor 3 Minuten schrieb dabba:

 Was passiert, wenn eine Spielerfigur dem Wachmann sagt: "Pass aber auf! Die bösen Jungs könnten Magie einsetzen und sich hier unsichtbar reinschleichen!" und sich der Wachmann das merkt?

Was hat das bitten mit gelerntem Wissen zu tun? Das ist ne Dienstanweisung.

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vor 14 Minuten schrieb Einskaldir:

Was hat das bitten mit gelerntem Wissen zu tun? Das ist ne Dienstanweisung.

...die zu Berufserfahrung wird, wenn sich der Wachmann sie dauerhaft merkt.

vor 16 Minuten schrieb Einskaldir:

Das ändert nur nichts an den unterschiedlichen Einschätzungen im Hinblick auf tatsächlich vorhandendenem substantiierten Volksmagiewissen.

Das ist Dein gegen mein Midgard - logisch. :)

vor 16 Minuten schrieb Abd al Rahman:

Vermuten

Ich muss als Spielleiter nach Gefühl entscheiden, ob der Wachmann das kennt. Das kann ich mit einem nackten EW:Zauberkunde+(0) entscheiden. Einem erfahrenen Wachmann kann ich einen Bonus auf dem EW:Zauberkunde+(0) geben. Oder ich würfle einen W% mit 10 %* Wahrscheinlichkeit.

Ich kann aber auch einfach festlegen: Das weiß der Wachmann - weil isso. Hat der irgendwann mal gesagt bekomen. Das ist mMn. keine illegitime Willkür.

* Bitte jetzt nicht an dem konkreten Prozentwert festbeißen. Danke.

Edited by dabba

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vor 3 Minuten schrieb dabba:

...die zu Berufserfahrung wird, wenn sich der Wachmann sie dauerhaft merkt.

 

Oder ganz schnell vergessen wird, wenn er nicht lernt.

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vor 6 Minuten schrieb dabba:

Ich kann aber auch einfach festlegen: Das weiß der Wachmann - weil isso. Hat der irgendwann mal gesagt bekomen. Das ist mMn. keine Willkür.

 

Auf keinen Fall! :lol:

Edited by Einskaldir

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Gerade eben schrieb Einskaldir:

Auf keinen Fall! :lol:

OK, legitime Willkür. Jeder SL muss willkürlich entscheiden. Selbst wenn er würfelt, legt er nach Schnauze EWs und PWs fest.

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Sollte/Könnte man die letzten 2 Seiten nicht in anderen/neuen Smalltalk -Was bedeutet für euch in Midgard "Allgemeinwissen" & wie bildet ihr es ab- auslagern, auch wenn es hier dem einen oder anderen bestimmt nur um den TOP"marker" für das Thema ging ;-)?

Edited by seamus
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vor 6 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

@Abd al Rahman, @Einskaldir

Wie wird bestimmt ob und auf welchen Wert der Wachmann Zaubrkunde gelernt hat?

Ein Wachmann hat wie jeder Midgard-Bewohner Zauberkunde von +0. Da muss ich nichts überlegen. Ist es ein besonders erfahrener Wachmann, weiß ich das als SL im Vorfeld und dann hat er vorher von mir festgelegte Werte, analog den Regeln zur Erschaffung von Nichtspielerfiguren. 

Edited by Abd al Rahman
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Möget ihr stets das richtge Lied finden ;)

Als Spieler, der zugegebenermaßen gern und mit Enthusiasmus Barden spielt (und damit - das ist mir bewußt - keinen Anspruch auf Objektivität erheben kann)
muss ich mich doch fragen, woher diese "Angst" vor Barden kommt.


Es gibt viel mächtigere SC - Klassen im Regelwerk, und ob eine Figur ein Abenteuer killen kann,
hängt davon ab, wie intensiv sich der SL mit Abenteuer und den mitspielenden SCs (bzw deren Möglichkeiten) beschäftigt hat.

Das "Hören der Geister" eines Magisters kann zB ein Detektiv - Abneteuer killen (was ein Wortspiel ;) )

Barden sind erstmal Musikanten, die im "normalen" Alltag davon leben, dass sie Menschen unterhalten.
Ob in Kneipen, auf Plätzen (wie heute Straßenmusikanten) und auf Festen, hängt dann von der Reputation und der verfügbaren Konkurenz ab 

lt Regelwerk sind sie magisch begabte Kämpfer, die Anzahl der Zauberlieder ist ziehmlich übersichtlich, und darüber hinaus können sie keine andere Magie erlernen.
Richtig angewendet, KANN Bardenmahgie eine mächtige Fähigkeit sein, aber das trifft doch auf alle "größeren" Formen von Fähigkeiten( egal ob magisch oder nichtmagisch ) zu.

Barden haben in meinen Augen auch deshalb einen "natürlichen" Beliebtheits - bzw Vertrauensvorsprung genüber anderen, da sie die Verbreiter von Nachrichten, Geschichten und Neuigkeiten sind,
und das NATÜRLICH in Liedform.

In meiner Vorstellung freuen sich Menschen (die ja keine CDs, Radios, Streamingdienste o.ö. kennen) erstmal über (gute!!!) Musik,
ohne gleich an "Schadmagie" zu denken, es sei denn sie haben extrem schlechte persöhnlich Erfahrungen gesammelt.

Dieser Bonus geht natürlich verloren, wenn er misbraucht wird, aber das hat dann Folgen (und zwar massive!) für den "Mssbraucher", aber nicht für alle und jeden Musizierenden.

Barden stehen fast immer im Fokus, heißt aber auch, dass "heimliche" Aktionen, einer guten Erklärung bzw Vorbereitung bedürfen.

Grundsätzlich gilt auch hier (wie eigentlich immer im Rollenspiel)
Kein Bonus ohne Konsequenzen

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Ich halte Orks für kein gutes Gegenbeispiel, da sie ALLE Menschen töten oder zumindest gefangen nehmen.

Ich halte auch einen Knall als kein gutes Gegenbeispiel, da denke ich zuerst an einen Halbwüchsigen,, der noch ein paar Silvesterknaller über hat.

Ich halte auch den Barden, der offen musizierend auf den Burghof des Despoten marschiert für kein gutes Beispiel, da dies ein Fall von seltener Dummheit ist, die auch bestraft gehört. Was anders, wenn er sich erst mal einlebt,  mit den Wachen anfreundet und ihnen immer wieder Geschichten erzählt und Lieder singt und irgendwann mal, wenn ihm die Wachen vertrauen, dann ein Zauberlied druntermischt und die Wachen so ausschaltet. Dann ist er aber ein Freund und kein Gegner, demgegenüber die Wachen misstrauisch sind.

Und ja, ich traue es einem Barden mit seinem Ansehen und seinen sozialen Fertigkeiten locker zu, so etwas zu schaffen. Nur braucht das Zeit und im Fall einer Gruppe geduldige Mitspieler, die den Spieler des Barden erstmal machen lassen.

Und insofern ist es schon so, dass Barden als Spielfiguren eine eigene Spielweise erfordern, die nicht allen Spielern und Spielleiter liegt.

Noch ein Punkt, schon öfter gesagt und immer wieder ignoriert: klar können Barden, so wie Heiler, böse Zauberwirkungen schaffen, auch um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Und ja, sowohl im einen als auch im anderen Fall müssen sie dann auch mit heftigen Konsequenzen rechnen. Aber nicht, weil die Welt Barden oder Heilern prinzipiell an den Kragen will, sondern weil sie ihren Status als unangreifbare Gutmenschenfigur durch ihre böse Handlungen verwirkt haben.

So wie Priester und Ordenskrieger an die Grundsätze ihrer Glaubensgemeinschaft gebunden sind, so sind eben auch Barden und Heiler an die Grundsätze ihrer jeweiligen Gemeinschaft gebunden. Und das ist jetzt eben keine harte Regel, sondern gehört zu den sanften Einschränkungen der Figurentypen dazu.

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vor 2 Stunden schrieb Solwac:

(...) Wer von uns hat als Kind etwas über den Rattenfänger von Hameln gehört? Jetzt ertönen in Haelgarde mitten auf der Straße Flötentöne1) und ein Kind entfernt sich von seiner Begleitung (Vater, Mutter, Tante, großer Bruder, große Schwester, was weiß ich). Folgst Du jetzt den Flötentönen und versuchst dem Musikanten die Flöte wegzunehmen, der spielt doch bestimmt das Lied aus der Geschichte (und du weißt noch nicht einmal den Namen, den die Zauberer diesem Lied gegeben haben)?

1) Wie oft kommt es in Haelgarde vor, dass Flötentöne in den Straßen zu hören sind?

Zum Gruße!

Ich bin mir sicher, dass die Mehrzahl der SpF in dieser Situation den verbrecherischen Flötenspieler verfolgen/stellen würde, vor allem, wenn es immer wieder vorkommen sollte, dass Kinder verschwinden. - Weil ihre Spielerinnen um die Macht der Musik wissen!

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Am 2.4.2018 um 21:01 schrieb Abd al Rahman:

@Galaphil Barden sind, ähnlich wie die M3-Beschwörer, stark auf die Hilfe der Gruppe angewiesen. Situationen müssen so "gebastelt" werden, dass der Barte seine Trümpfe spielen kann.

Das kann ich bestätigen. Ich habe auf einem Con einmal ein Abenteuer geleitet, in dem der Barde durch geschickte Planung und perfekten Einsatz des Liedes der Tanzlust zwar nicht das Abenteuer gesprengt, aber den Endkampf nicht unerheblich vereinfacht hat. Ich fand das super.

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vor 2 Stunden schrieb Abd al Rahman:

Dann lernt er Zauberkunde. Lernt er das nicht, hat er aus seinen Erfahrungen nichts gelernt. 

Auch bei m5 hat man ungelernte zauberkunde +0

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vor 39 Minuten schrieb Oramion:

Zum Gruße!

Ich bin mir sicher, dass die Mehrzahl der SpF in dieser Situation den verbrecherischen Flötenspieler verfolgen/stellen würde, vor allem, wenn es immer wieder vorkommen sollte, dass Kinder verschwinden. - Weil ihre Spielerinnen um die Macht der Musik wissen!

Welchen verbrecherischen Flötenspieler? Wo habe ich denn etwas von einem gesagt?

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vor einer Stunde schrieb dabba:

OK, legitime Willkür. Jeder SL muss willkürlich entscheiden. Selbst wenn er würfelt, legt er nach Schnauze EWs und PWs fest.

BINGO

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

OK, legitime Willkür. Jeder SL muss willkürlich entscheiden. Selbst wenn er würfelt, legt er nach Schnauze EWs und PWs fest.

Nein, auch ein sl hat sich an das Regelwerk halten, ansonsten ist der Spielspass und das Vertrauen weg. 

 

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vor 30 Minuten schrieb Solwac:

Welchen verbrecherischen Flötenspieler? Wo habe ich denn etwas von einem gesagt?

Genau, ich schrieb bewußt von SpF und denen ist in einer solchen Situation wohl klar, dass sie es hier mit einer Entführung mittels Lied des Lockens (Kinder) zu tun haben (könnten).
Ich denke, dass genau an Deinem Beispiel die Problematik gut sichtbar wird: Umfassendes (Halb)Wissen um (mögliche) Zaubertricks führt zu (teilweise) absurden Situationen. Das wird sicherlich lustig eine solche Situation am Tisch auszuspielen.

 Doch will ich die SpF daran hindern den Flötentönen zu folge?, dann sprenge ich evtl ein Abenteuer, bei dem es genau um diesen Barden geht (ein solches Abenteuer habe ich in der Tat einmal geleitet).

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vor 5 Minuten schrieb Panther:

Nein, auch ein sl hat sich an das Regelwerk halten, ansonsten ist der Spielspass und das Vertrauen weg.

Im Regelwerk steht aber nicht drin, wie viel Zauberkunde & Berufserfahrung der Erwin von der corrinischen Stadtwache hat. :dunno:

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vor 59 Minuten schrieb dabba:

Im Regelwerk steht aber nicht drin, wie viel Zauberkunde & Berufserfahrung der Erwin von der corrinischen Stadtwache hat. :dunno:

Deswegen legt der Sl für erwin ja auch der Situation entsprechend WM fest, darauf vertrauen die Spieler.

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vor 3 Minuten schrieb Panther:

Deswegen legt der Sl für erwin ja auch der Situation entsprechend WM fest, darauf vertrauen die Spieler.

Das ist natürlich viel weniger willkürlich. 

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    • By Ma Kai
      Moderation: Ich (Abd al Rahman) hab das Thema aus diesem Strang herausgetrennt:
       

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen  
      Barden sind Massenvernichtungswaffen und nach meiner Beobachtung besonders bei optimierenden Spielern durchaus beliebt. 
      Ein Lied der Tapferkeit stelle ich mir im Zweifelsfall auch ein bisschen wie Henry V an Saint Crispin‘s Day vor. 
    • By Läufer
      Hallo!
      Da der Barde sowieso schon Thema ist, und weil meine Bardin/Magierin vielleicht / hoffentlich auch mal ihr 'bardisches' Wesen ausspielen wird, folgende Frage:
      Ein Barde spielt Lied der Tanzlust* auf eine Menschenmenge. Dann hat ja jeder einzelne einen WW: Zauberresistenz. Wie verhalten sich die, denen der WW gelingt?
      *Lied der Tanzlust als Beispiel - analog auch andere Bardenlieder.
      Meine Idee: Die anderen spüren durchaus die 'Aufforderung', die in dem Bardenlied liegt, unterliegen aber keinem magischen Zwang. Inwiefern jemand, dem der Resistenzwurf geglückt ist, der Aufforderung nachgibt, ist seine persönliche Entscheidung und hängt von einer Reihe von Faktoren ab:
      * Sozialer Druck (wenn der Thaen und sein Gefolge tanzt, wird der Hörige das auch tun)
      * Situation (Feiernde werden eher mittanzen, eine Wache wird eher Alarm schlagen)
      * Nochmal Sozialer Druck: Wie viele der Gruppe tun den mit?
      * Wie 'seltsam' ist das, wozu ich 'aufgefordert' werde. (Beispiel: Alle hören gebannt dem gekonnten Liedvortrag zu - da mache ich mit / Alle meine Wachkameraden tanzen plötzlich wie wahnsinnig - da mache ich nicht mit)
      * Durchschaue ich, dass Magie wirkt?
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Vulkangestein
      Wir hatten in meiner Gruppe am letzten Spielabend folgende Situation: Wir haben eine Gruppe Zombies erspäht und uns auf meinen Wink zurückgezogen. Da ich einen Barden spiele, dachte ich mir: "Ok, jetzt ein Lied der Tapferkeit!" 
      Aber ich muss zugeben, mit der Vorstellung, dass sich jetzt alle anderen erstmal hinsetzen und dem Barden bei einem zehnminütigen Lied lauschen, während hundert Meter weiter die Zombies stehen, stieß mir sehr negativ auf. Ich hatte nicht gerade das Gefühl, dass das wirklich das wäre, was "richtige Menschen" tun würden. Es wirkte für mich anti-immersiv, roch schon fast nach ... Powerplay
      Klar, wenn die Zauberer der Gruppe vor einem Kampf erstmal ihre "Buffs" raushauen, ist das auch nicht extrem immersiv, aber zumindest beschränkt sich das auf ~ zwei Minuten und die Charaktere handeln in der Zeit aktiv - statt einfach einem Lied zu lauschen und dann zu sagen: "Jetzt machen wir sie platt!" 
      Ich würde jetzt in Zukunft dazu neigen, das Lied (wenn überhaupt) nur noch bei Situationen einzusetzen, wo man Gegner erwartet, aber noch keine gesehen hat (klassischerweise am Anfang eines "Dungeons"). Wo es noch einigermaßen Sinn macht, dass sich die Gruppe noch einmal sammelt und Zeit und Muße hat, einem Lied zu lauschen. Da das Lied nach einer Stunde vorbei ist, verpufft die Wirkung dann wahrscheinlich, aber das ist bei Antizipationen halt nun mal so ... 
       
      Meine Frage an euch ist: Wie spielen/spielten Barden in euren Runden mit diesem ominösen Lied der Tapferkeit, das ja eigentlich jeder Barde kann? 
      Man könnte natürlich auch zugrunde legen, dass wir in einer Fantasy-Welt spielen, in der es auch "normal" sein könnte, dass man sich zunächst zurückzieht, um von der magischen Wirkung eines Liedes zu profitieren. Mein Befremden könnte in einer Welt, in der es Magie gibt, gar unlogisch sein. Wie seht ihr das?
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