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Moderation:

Ich (Abd al Rahman) hab das Thema aus diesem Strang herausgetrennt:

 


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Barden sind Massenvernichtungswaffen und nach meiner Beobachtung besonders bei optimierenden Spielern durchaus beliebt. 

Ein Lied der Tapferkeit stelle ich mir im Zweifelsfall auch ein bisschen wie Henry V an Saint Crispin‘s Day vor. 

bearbeitet von Abd al Rahman
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5 hours ago, Drachenmann said:

Danke für den produktiven Beitrag!
Und wenn jetzt der Spieler des Barden gerne ein gleichwertiges Mitglied der Gruppe sein möchte? 
Nicht mit B1 der singende Klotz am Bein sein, nicht wie Troubadix im Baum hängen?
Wenn die Wirkung seiner Figur eine andere sein soll, als ständig ausgelacht zu werden?

Das habe ich anders erlebt. Ich habe vorvoriges Wochenende in Blankenheim zwei Abenteuer gespielt und in beiden war der Barde der Schlüssel zum Erfolg. Im einen hat er mittels Seiltrick (neuer Powerzauber...) meinen Krieger exakt an den benötigten Ort platziert. Ja, er stand dann nicht selber vorne. Das wäre aber auch nicht sein Job gewesen. Er stand insofern genau so da wie die im Rundentakt Beschleunigen zaubernde Magierin. Bei Heilern ist das manchmal noch extremer mit den Handlungsmöglichkeiten. 

Im anderen Abenteuer konnte der Barde das Lied der Tanzlust einsetzen und damit das Abenteuer komplett schmeißen. Ich glaube, dafür hat er die Zeit mit B1 verschmerzen können. 

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vor 10 Stunden schrieb Ma Kai:

Solange die Ohren verstopft sind, können die anderen doch tun, was sie wollen - sofern nicht der Barde gerade im Alleingang das Abenteuer löst...

Die Wahrheit liegt zwischen unseren Aussagen. Selbstverständlich können die Charaktere mit verstopften Ohren handeln, nur nicht völlig frei, wenn sie dem Barden nicht ins Handwerk pfuschen wollen. Und auch andere Handlungsmöglichkeiten wie verbale Kommunikation oder Wahrnehmung sind eingeschränkt. Das hängt natürlich alles von der Situation und dem jeweiligen Zauberlied ab.

Mein "Nichtstun" bezog sich auf Situationen wie vom Strang-Ersteller beschrieben. Vielleicht trifft es "längere-zeit-nicht-das-tun-was-man-normalerweise-tun-würde-und-den-barden-sein-ding-machen-lassen" besser, klingt aber nicht so schön.

vor 4 Stunden schrieb Ma Kai:

Im anderen Abenteuer konnte der Barde das Lied der Tanzlust einsetzen und damit das Abenteuer komplett schmeißen.

Das ist genau das, worum es mir geht und was ich kritisiere. Die Bardenlieder sind nicht schlecht im Sinne von ineffektiv, ganz im Gegenteil. Wie Du schreibst: Sie können ein Abenteuer "komplett schmeißen", was für den Barden vielleicht toll ist, für Spiellleiter, Mitspieler und Spannung vielleicht weniger schön. Ich meine die "vielleichts" wörtlich und nicht polemisch: Es gibt sicher Gruppen, die sich über solche Erfolge ehrlich freuen. Ich empfinde sie - und das ist natürlich völlig subjektiv - einfach als zu großen Eingriff in den Spielfluss. Und das stört mich so sehr, dass der Barde die einzige Klasse ist, die ich noch nie gespielt habe. Obwohl ich das Konzept des Barden an sich grandios finde. Barden sind phantastisch - wenn nur ihre Lieder anders funktionieren würden.

Bardenlieder haben oft diesen Alles-Oder-Nichts-Charakter. Das "Lied des Fesselns" ist ein Beispiel. Und natürlich sind die Bardenlieder nicht die einzigen Zauber, die lange Zauberdauern oder mächtige Auswirkungen haben, aber in der Barden-Klasse ist dieses Konzept schon auf die Spitze getrieben.

All das trägt zu den von @Vulkangestein beschriebenen Problemen mit der Immersion bei. Bardenlieder haben oft diesen vereinnahmenden "Ihr habt Pause, jetzt komm ich!"-Charakter, den ich nicht mag. Während der Barde singt oder spielt, bestimmt er die Situation, statt nur ein Teil davon zu sein. Natürlich in Abhängigkeit von den Resistenz-Würfen der Gegner. Aber das meinte ich mit "alles oder nichts".

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vor 3 Stunden schrieb Knispik:

Die Wahrheit liegt zwischen unseren Aussagen. Selbstverständlich können die Charaktere mit verstopften Ohren handeln, nur nicht völlig frei, wenn sie dem Barden nicht ins Handwerk pfuschen wollen. Und auch andere Handlungsmöglichkeiten wie verbale Kommunikation oder Wahrnehmung sind eingeschränkt. Das hängt natürlich alles von der Situation und dem jeweiligen Zauberlied ab.

Mein "Nichtstun" bezog sich auf Situationen wie vom Strang-Ersteller beschrieben. Vielleicht trifft es "längere-zeit-nicht-das-tun-was-man-normalerweise-tun-würde-und-den-barden-sein-ding-machen-lassen" besser, klingt aber nicht so schön.

Das ist genau das, worum es mir geht und was ich kritisiere. Die Bardenlieder sind nicht schlecht im Sinne von ineffektiv, ganz im Gegenteil. Wie Du schreibst: Sie können ein Abenteuer "komplett schmeißen", was für den Barden vielleicht toll ist, für Spiellleiter, Mitspieler und Spannung vielleicht weniger schön. Ich meine die "vielleichts" wörtlich und nicht polemisch: Es gibt sicher Gruppen, die sich über solche Erfolge ehrlich freuen. Ich empfinde sie - und das ist natürlich völlig subjektiv - einfach als zu großen Eingriff in den Spielfluss. Und das stört mich so sehr, dass der Barde die einzige Klasse ist, die ich noch nie gespielt habe. Obwohl ich das Konzept des Barden an sich grandios finde. Barden sind phantastisch - wenn nur ihre Lieder anders funktionieren würden.

Bardenlieder haben oft diesen Alles-Oder-Nichts-Charakter. Das "Lied des Fesselns" ist ein Beispiel. Und natürlich sind die Bardenlieder nicht die einzigen Zauber, die lange Zauberdauern oder mächtige Auswirkungen haben, aber in der Barden-Klasse ist dieses Konzept schon auf die Spitze getrieben.

All das trägt zu den von @Vulkangestein beschriebenen Problemen mit der Immersion bei. Bardenlieder haben oft diesen vereinnahmenden "Ihr habt Pause, jetzt komm ich!"-Charakter, den ich nicht mag. Während der Barde singt oder spielt, bestimmt er die Situation, statt nur ein Teil davon zu sein. Natürlich in Abhängigkeit von den Resistenz-Würfen der Gegner. Aber das meinte ich mit "alles oder nichts".

Aber es gibt auch andere Dinge die ein Abenteuer "komplett schmeißen" -

 

aber meist liegt es eben daran, dass Spieler Fähigkeiten haben an die der SL nicht gedacht hat, oder einfach erinderischer sind, als es gut ist.

 

Im ersteren Fall ist der SL selbst Schuld, wenn er die Fähigkeiten der Gruppe nicht richtig kennt, gegen letzteres lässt sich NIE etwas machen.

 

Ich bin auch der Meinung, wenn die Spieler ein auf x-Abende ausgelegtes Abenteuer in einem Bruchteil der Zeit schaffen, dann schaffen sie es halt. Wenn sie gut vorbereitet/ausgebildet sind, oder einfach nur den richtigen riecher haben, dann IST ES HALT SO.

 

Das betrachte ich nicht als destruktiv. Schlimmer wird es wenn die Spieler (z.B.:) alle Leute in einem Dorf (aus einer Laune - durch missinterpretation der Situation) umbringen und somit alle Hinweisgeber eleminieren. Da würde ich eher eingreifen (je nach konkreten Umständen), um die Story zu retten, aber nicht wenn sich die Spieler leichter tun als beabsichtigt ...

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vor 55 Minuten schrieb Camlach:

Das betrachte ich nicht als destruktiv. Schlimmer wird es wenn die Spieler (z.B.:) alle Leute in einem Dorf (aus einer Laune - durch missinterpretation der Situation) umbringen und somit alle Hinweisgeber eleminieren. Da würde ich eher eingreifen (je nach konkreten Umständen), um die Story zu retten, aber nicht wenn sich die Spieler leichter tun als beabsichtigt ...

Das wäre mal ein Abenteuer, in dem die Gruppe dann von irgendwelchen Herdtruppen eines Adligen, einem Clan, Stamm etc. gehetzt werden dürften, so man ihre Spur hat. Schickes Kopfgeld ausgesetzt, aber wenn sie es an Bord eines Schiffes nach Weitweitweg schaffen, dann könnten sie der Vergeltung oder Gerechtigkeit entgehen. Oder gibt es da ein paar Leute, die sogar nach Weitweitweg nachreisen? Eine gestandene Kopfgeldjägertruppe?

 

Ansonsten, ich finde kreative Lösungen, gute Riecher, leicht durchschaubares Abenteuer können vorkommen und sind nicht schlimm. Und es kann eben sein, das Dinge besonders gut gelingen. 20/100 gegen den Oberboss sind dann auch ehrlich erarbeitet. Und so können eben auch geniale Nutzungen der Zauber oder Bardenlieder eine grandiose Abkürzung sein.

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2 hours ago, Camlach said:

Ich bin auch der Meinung, wenn die Spieler ein auf x-Abende ausgelegtes Abenteuer in einem Bruchteil der Zeit schaffen, dann schaffen sie es halt. Wenn sie gut vorbereitet/ausgebildet sind, oder einfach nur den richtigen riecher haben, dann IST ES HALT SO.

In dieser Hinsicht ist der Barde sicher ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor, aber nicht komplett einzigartig. Statt dem Lied der Tanzlust hätte z. B.  in einem meiner Fälle auch jemand mit gutem Scharfschießen gereicht. 

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Das „Alles oder Nichts“ beim Barden ist tatsächlich Geschmackssache. Ich finde es auch nicht leicht, Abenteuer „bardensicher“ zu machen. Ich nehm‘s halt als Herausforderung. 

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Barden hab ich als extrem starke Charaktere erlebt. Unter M5 ist das Bardenleben etwas schwerer geworden, aber Das Lied des Fesselns ist noch immer DIE Allzweckwaffe mit der man große Menschenmassen in den Griff bekommt. 

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vor 1 Minute schrieb Ma Kai:

Das „Alles oder Nichts“ beim Barden ist tatsächlich Geschmackssache. Ich finde es auch nicht leicht, Abenteuer „bardensicher“ zu machen. Ich nehm‘s halt als Herausforderung. 

Warum muss man das? Halte ich überhaupt nichts von. 

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vor einer Stunde schrieb Abd al Rahman:

Warum muss man das? Halte ich überhaupt nichts von. 

Wegen der Regel 1 siehe Signatur

bearbeitet von Panther

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vor einer Stunde schrieb Panther:

Wegen der Regel 1 siehe Signatur

Regel 1 Sagt Alle sollen Spaß gehabt haben, und alle sollen Gespielt haben. Sie sagt weder, dass alle viel Gespielt haben sollen, noch dass alle Gleich viel Gespielt haben würden. wenn es nicht ab und an mal Spaß machen würde, anderen beim Rollenspiel zuzusehen, dann Gäbe es Youtube keine Rollenspielvideos (oder zumindest niemanden der sie sich anschaut.).

Sicher diesen Spaß am Zuschauen mögen nicht alle. Daher gibt es Gruppen, für die Abenteuer Bardensicher seien müssen. Aber aus Abd aussage würde ich interpretieren, dass es zumindest für seine Gruppe nicht gilt.

Ich kenne die Erste Regel übrigens als alle Sollen an der Sitzung Spaß gehabt habn. also ohne einen Zusatz dazu dass der Spass vom Spielen kommen muss.

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1 hour ago, Abd al Rahman said:
1 hour ago, Ma Kai said:

Das „Alles oder Nichts“ beim Barden ist tatsächlich Geschmackssache. Ich finde es auch nicht leicht, Abenteuer „bardensicher“ zu machen. Ich nehm‘s halt als Herausforderung. 

Warum muss man das? Halte ich überhaupt nichts von. 

Na ja, wenn ich ein Abenteuer vorstelle, das sich mit einem einzigen Bardenlied lösen lässt, dann habe ich eigentlich nichts gekonnt, oder? Genauso wenn das Abenteuer mit einem einzigen Fertigkeitswurf oder einem einzigen anderen Zauberspruch gelöst werden könnte (also in dem Sinn, dass statt längerem, freudvollem Spielen eine einzige Aktion, deutlich abkürzend, zum Erfolg führt. Es darf m.E. schon sein, dass das ganze Abenteuer an einem Würfelwurf hängt, diese dramatische Zuspitzung ist vielleicht nicht nötig, aber jedenfalls möglich, aber es ist halt blöd, wenn man alles Mögliche für die Spieler zu tun vorgesehen hat, und nicht daran gedacht hat, dass "Ressource X" das alles überflüssig macht).

Beispiel, etwas verfremdet, zwischen Dir und dem Spielziel steht eine riesengroße Übermacht, Du musst Dir etwas einfallen lassen, um die zu umgehen oder auszutricksen, solche Wege gibt es, das ist ein forderndes und spannendes Abenteuer. Oder der Barde spielt Lied der Tanzlust und die Übermacht liegt platt am Boden, Du spazierst durch den Haupteingang und das Abenteuer löst sich in der ersten halben Stunde in Luft auf. Erstens ist das Spielwelt-unlogisch (kennen die das Lied nicht, sichern die sich nicht ab?), zweitens nimmt es aus meiner Sicht denn doch Spielspaß weg. Ja, man darf dem Barden gerne seinen Tanzlust-Erfolg gönnen, aber es muß ja nicht gleich das ganze Abenteuer schmeißen.

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Das ist hochgradige Willkür. Ich halte überhaupt nichts davon. Bardenlieder sind dazu da um gegen große Menschenmengen zu wirken. Man kann sie selten genug einsetzen. Und dann willst Du die eine Möglichkeit dem Barden verwehren? Ich halte das für ganz schlechten Stil. 

Und zur Absicherung: Sichert sich jetzt jede große Gegnermenge gegen Bardenmagie ab, oder nur die, von der der SL weiß, dass ein Barde zu Besuch kommt?

Einzige Ausnahme wäre, dass der gegnerischer Anführer in einer längeren Kampagne weiß dass da ein Barde auf ihn zukommt. Ansonsten ist sowas ein absolutes Tabu für mich als SL. 

Klar kann ich irgendwelche fadenscheinigen Begründungen herbeifabulieren, warum der Anführer gerade jetzt seine Truppen schützt, aber wie gesagt: Ein absolutes NoGo. 

bearbeitet von Abd al Rahman
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vor 8 Stunden schrieb Simsor:

 

Sicher diesen Spaß am Zuschauen mögen nicht alle. Daher gibt es Gruppen, für die Abenteuer Bardensicher seien müssen. Aber aus Abd aussage würde ich interpretieren, dass es zumindest für seine Gruppe nicht gilt.

Wenn der SL ohne so Maßnahmen mit einem Barden nicht umgehen kann, dann ist es ehrlicher das zu sagen und Barden in der Gruppe nicht zuzulassen. 

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1 hour ago, Abd al Rahman said:

Und zur Absicherung: Sichert sich jetzt jede große Gegnermenge gegen Bardenmagie ab, oder nur die, von der der SL weiß, dass ein Barde zu Besuch kommt?

Jede, die logischerweise um die (für sie) Gefahren von Bardenmagie weiß und das mit vertretbarem Aufwand kann. Der Barde in meiner laufenden Kampagne hat z. B.  schon mehrmals erfolgreich und zielführend singen können. Es gab aber auch schon eine Szene, da wurde ein Zauberversuch sofort per Wurfaxt unterbrochen (Referenz zum Thema Nutzen von Fernkampfwaffen...). Ich meine, das wäre sogar ein anderer Zauberer gewesen, es hätte aber den Barden genauso getroffen, wenn er gesungen hätte. 

Ja, die Herausforderung ist, das so zusammen zu bauen, dass die Absicherung sich logisch aus der Spielwelt ergibt und nicht bloß weil „sonst schmeißt mir der Barde das Abenteuer“.

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Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Gruppe die Absicherung überwindet und durch intelligentes Spiel den Barden doch zum Einsatz bringen kann. Ich möchte es bloß versuchen, zu vermeiden, dass potenziell längerer Spielspaß eingedampft wird auf „der Barde stellt sich hin und singt ein Lied“. Wenn das für alle eine totale Überraschung wäre, wäre für mich auch die Welt nicht mehr logisch. 

bearbeitet von Ma Kai
La Zicka
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@Ma Kai Der Barde schmeißt nicht das Abenteuer, er löst es, wie es in den Regeln vorgesehen ist. 

Und es ist als SL überhaupt keine Herausforderung die Absicherung logisch zusammenzubauen. Das mach ich Dir als SL improvisiert am Spieltisch. Langweilig und Spasstötend ist es allemal. 

bearbeitet von Abd al Rahman
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vor 11 Stunden schrieb Ma Kai:

Beispiel, etwas verfremdet, zwischen Dir und dem Spielziel steht eine riesengroße Übermacht, Du musst Dir etwas einfallen lassen, um die zu umgehen oder auszutricksen, solche Wege gibt es, das ist ein forderndes und spannendes Abenteuer. Oder der Barde spielt Lied der Tanzlust und die Übermacht liegt platt am Boden, Du spazierst durch den Haupteingang und das Abenteuer löst sich in der ersten halben Stunde in Luft auf.

Wie soll das ohne extremes Würfelglück passieren?

  • Barde spielt Lied des Fesselns
  • ein paar Leute resistieren und gehen erst mal weg oder hauen dem Barden direkt aufs Maul
  • Barde spielt Lied der Tanzlust
  • ein paar Leute resistieren nochmal und hauen dem Barden aufs Maul oder bewerfen ihn mit Steinen
bearbeitet von dabba
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@dabbaBeim Lied des Fesselns wird's etwas schwerer mit dem "Aufs Maul hauen". Diejenigen die nicht resistieren, schützen das Spiel des Barden. Das kann zu recht chaotischen Situationen führen. Macht aber Laune sowas zu spielen und zu leiten :D 

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vor 5 Minuten schrieb Abd al Rahman:

@dabbaBeim Lied des Fesselns wird's etwas schwerer mit dem "Aufs Maul hauen". Diejenigen die nicht resistieren, schützen das Spiel des Barden. Das kann zu recht chaotischen Situationen führen. Macht aber Laune sowas zu spielen und zu leiten :D 

Das ist Interpretationssache. Ich sehe das anders.

Die Verzauberten sind zwar ärgerlich bis aggressiv, wenn jemand Stress macht. Sie bilden aber mMn. umgekehrt keinen Schutzwall für den Barden oder mischen sich auf der Seite des Barden in eine ernsthafte Keilerei ein. :whatsthat:

D. h. ein Kundiger könnte schnurstracks auf den Barden zugehen und ihn bspw. ins Handgemenge nehmen. Und wenn der Barde erst mal im Handgemenge ist, kann man seinen Angreifer eh nicht mehr so leicht gezeilt angreifen. :after:

bearbeitet von dabba

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vor einer Stunde schrieb Abd al Rahman:

@Ma Kai Der Barde schmeißt nicht das Abenteuer, er löst es, wie es in den Regeln vorgesehen ist. 

Und es ist als SL überhaupt keine Herausforderung die Absicherung logisch zusammenzubauen. Das mach ich Dir als SL improvisiert am Spieltisch. Langweilig und Spasstötend ist es allemal. 

Vielleicht verstehen wir da ja was unterschiedliches drunter, aber für mich heißt, ein Abenteuer "Bardensicher", "Hexensicher", "Magiersicher" oder "Sonstwassicher" zu machen nicht, die Aktionen desjenigen zu verhindern oder zu sabotieren, sondern sich zu überlegen, wie man dann damit umgeht.

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vor 8 Minuten schrieb dabba:

Das ist Interpretationssache. Ich sehe das anders.

Die Verzauberten sind zwar ärgerlich bis aggressiv, wenn jemand Stress macht. Sie bilden aber mMn. umgekehrt keinen Schutzwall für den Barden oder mischen sich auf der Seite des Barden in eine ernsthafte Keilerei ein. :whatsthat:

Zitat

Die magische Melodie fesselt augenblicklich die Aufmerksamkeit aller Zuhörer. Sie unterbrechen alle Handlungen, sind still und lauschen der Musik, solange der Barde spielt. Störenfriede, deren WW:Resistenz gelungen ist oder die sich die Ohren verstopft haben, ziehen sich den Zorn aller anderen zu und müssen bei intelligenten Zuhörern sogar mit Angriffen rechnen, wenn sie der Aufforderung, Ruhe zu geben, nicht folgen.

Der Barde ist also nicht automatisch sicher vor einzelnen Angriffen, allerdings werden Aktionen gegen den Barden unterbunden sowie der Musikgenuss gestört wird.

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vor 15 Stunden schrieb Ma Kai:

Beispiel, etwas verfremdet, zwischen Dir und dem Spielziel steht eine riesengroße Übermacht, Du musst Dir etwas einfallen lassen, um die zu umgehen oder auszutricksen, solche Wege gibt es, das ist ein forderndes und spannendes Abenteuer. Oder der Barde spielt Lied der Tanzlust und die Übermacht liegt platt am Boden, Du spazierst durch den Haupteingang und das Abenteuer löst sich in der ersten halben Stunde in Luft auf. Erstens ist das Spielwelt-unlogisch (kennen die das Lied nicht, sichern die sich nicht ab?), zweitens nimmt es aus meiner Sicht denn doch Spielspaß weg. Ja, man darf dem Barden gerne seinen Tanzlust-Erfolg gönnen, aber es muß ja nicht gleich das ganze Abenteuer schmeißen.

Meiner Meinung nach wurde in der oben Beschriebenden Situation Regeln übersehen. Das Bardenlied "Lied der Tanzeslust" hat einen Wirkungsbereich von 30m UK, was bedeutet das ein Radius von 15 m um den Barden davon betroffen ist. Wenn jetzt eine Gruppe einer großen Übermacht gegenübersteht (Sagen wir mal 5 Spieler) heißt das bei realistischem spiel min. 15 Gegner. Davon sind bei realistischen Bedingungen mindestens 3 Fernkämpfer und eventuell je nach Setting auch noch 1-3 Zauberer. Da die in der Regel etwas weiter weg stehen wären die schon nicht betroffen von dem Lied(übrigens auch nicht von Lied des Fesselns) Abgesehen davon werden nicht alle die Resistenz gegen das Lied nicht schaffen was dann dazu führt, dass die Gruppe höchstens ausgedünnt wird nicht aber komplett umfällt. 

Ich kenne die Situation jetzt nicht so genau aber wenn ein Abenteuer sich Lösen lässt indem man einen Kampf gewinnt(Bei mir in der Runde würde ein Abenteuer das Ausschließlich aus einer Kampfsituation besteht ehh durchfallen) Dann sollte man schon die entsprechenden Reglen beachten. So mächtig wie hier beschrieben ist der Barde nämlich keineswegs (oder höchstens in sehr seltenen Situationen), wenn man die Regeln beachtet und Gegner mit halbwegs realistischer Kampftaktik spielt. 

Das Einzige wirklich Massenvernichtende Lied ist das Lied des Grauens aber auch dieses Lied hat Einschränkungen nämlich den 45° Kegel der zum Beispiel von vorne in eine Kampfreihe gespielt einige Gegner in die Flucht schlagen kann aber eben auch nicht alle da hier auch wieder einige die Resistenz schaffen. 

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@Waldo Umkreis ist Radius: 

M5 ARK S.14

Zitat

 Umkreis: Der Zauber wirkt in einem Kreis mit vorgege-benem Radius um den Zauberer oder um ein anderes Zen-trum herum. Der Mittelpunkt des Kreises muss innerhalb der Reichweite des Spruchs liegen; der Rand des Kreises kann über die Reichweite hinausragen.

 

 

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    • Von Gormat
      Ok liebe Donnawetta
      Ich gehöre wohl zu denen die einen Barden ehr von seinem Spieltisch fernhalten würde. 
      Natürlich kann man sagen, das der Barde sicher kein ganzes Abenteuer sprengen kann, ich bin da nicht von überzeugt.
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      Ich bin kein unerfahrener SL, bin aber nicht bereit meinen Horizont soweit zu erweitern damit ich sagen kann du Bardenspieler komm ruhig her. Ich hab genug damit zu tun meine Abenteuer für Figuren schön zu machen die ich kenne.
      LG Gormat
       
    • Von Läufer
      Hallo!
      Da der Barde sowieso schon Thema ist, und weil meine Bardin/Magierin vielleicht / hoffentlich auch mal ihr 'bardisches' Wesen ausspielen wird, folgende Frage:
      Ein Barde spielt Lied der Tanzlust* auf eine Menschenmenge. Dann hat ja jeder einzelne einen WW: Zauberresistenz. Wie verhalten sich die, denen der WW gelingt?
      *Lied der Tanzlust als Beispiel - analog auch andere Bardenlieder.
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      * Nochmal Sozialer Druck: Wie viele der Gruppe tun den mit?
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      Zu den Sternen
      Läufer
    • Von Vulkangestein
      Wir hatten in meiner Gruppe am letzten Spielabend folgende Situation: Wir haben eine Gruppe Zombies erspäht und uns auf meinen Wink zurückgezogen. Da ich einen Barden spiele, dachte ich mir: "Ok, jetzt ein Lied der Tapferkeit!" 
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      Klar, wenn die Zauberer der Gruppe vor einem Kampf erstmal ihre "Buffs" raushauen, ist das auch nicht extrem immersiv, aber zumindest beschränkt sich das auf ~ zwei Minuten und die Charaktere handeln in der Zeit aktiv - statt einfach einem Lied zu lauschen und dann zu sagen: "Jetzt machen wir sie platt!" 
      Ich würde jetzt in Zukunft dazu neigen, das Lied (wenn überhaupt) nur noch bei Situationen einzusetzen, wo man Gegner erwartet, aber noch keine gesehen hat (klassischerweise am Anfang eines "Dungeons"). Wo es noch einigermaßen Sinn macht, dass sich die Gruppe noch einmal sammelt und Zeit und Muße hat, einem Lied zu lauschen. Da das Lied nach einer Stunde vorbei ist, verpufft die Wirkung dann wahrscheinlich, aber das ist bei Antizipationen halt nun mal so ... 
       
      Meine Frage an euch ist: Wie spielen/spielten Barden in euren Runden mit diesem ominösen Lied der Tapferkeit, das ja eigentlich jeder Barde kann? 
      Man könnte natürlich auch zugrunde legen, dass wir in einer Fantasy-Welt spielen, in der es auch "normal" sein könnte, dass man sich zunächst zurückzieht, um von der magischen Wirkung eines Liedes zu profitieren. Mein Befremden könnte in einer Welt, in der es Magie gibt, gar unlogisch sein. Wie seht ihr das?
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