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WaLoKa und Rüstungen


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Hallo zusammen,

 

ich habe eine Frage, von der ich glaube, dass ich nicht der erste bin, der sie hier stellt.

 

Leider habe ich bisher keine Hinweise auf eine Antwort finden können. Basis meines Wissens ist DFR 2.

 

Hier die Frage:

 

Kann ich ausschließlich in TR meinen WaLoKa einsetzen, oder reicht eine maßgeschneiderte LR?

 

Wie sieht es als Fian aus, mit einem maßgeschneiderten Elfenkettenhemd? (Sorry, aber mir ist gerade die Materialbezeichnung nicht geläufig!wink.gif

 

Ich danke schon jetzt für eure Hilfe!

 

LG

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Sowohl nach M3 als auch nach M4 darf man zum Einsatz von Waffenloser Kampf höchstens <s>Lederrüstung</s> <span style='color:red'>Textilrüstung</span> tragen. Maßgeschneiderte Rüstungen gibt es im Regelwerk nur als Vollrüstung; es existiert in einem alten Gildenbrief allerdings eine Beschreibung des valianischen Nothuns-Kultes, dessen Priester Roben tragen, die wie LR schützen, aber nur wie TR behindern. Damit wäre also Waffenloser Kampf möglich.

 

Die von Dir angesprochenen Aithinn-Kettenhemden der Fiann sind Kettenrüstungen, die nur wie LR (nicht: wie TR) behindern, so dass in diesen kein Waffenloser Kampf möglich ist.

 

Hinweis: Nach M4 gibt es für den Kampf ohne Waffen noch die Option des Faustkampfes, für den man maximal KR tragen darf.

 

Grüße,

 

Hendrik

 

<span style='color:red'>Rot=Edit</span>

 

 

 

 

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Hi,

 

natürlich kann jeder Abenteurer der KiDo erlernt hat waloka in Lederrüstung einsetzen und auch ein KiDoka nur wenn er seine namenstragende Fertigkeit beherrscht (was natürlich in der Regel der Fall ist!wink.gif).

Ansonsten kann sogar ein Fian in einem Kettenhemd, nach M4 Regeln, Faustkampf als Kampf-ohne-Waffen-Technik einsetzen. Was mir gut gefällt!

Warum nun maßgeschneidert oder nicht eine Rolle spielen soll, versteh ich allerdings nicht confused.gif

 

Ciao

Birk crosseye.gif

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Birk @ 16 Sep. 2003,08:09)]Warum nun maßgeschneidert oder nicht eine Rolle spielen soll, versteh ich allerdings nicht confused.gif

Ich nehme an, das läuft auf die Argumentation Maßgeschneidert => sitzt besser => behindert weniger hinaus. Du hättest sozusagen eine Rüstung mit Beispielsweise RK LR aber nur die Behinderung einer TR.

 

In dem Zusammenhang fällt mir noch eine andere Frage ein, die dem einen oder anderen dumm erscheinen mag: Wenn ich Marmorhaut, Eisenhaut, Rindenhaut o.ä. auf mich anwende, oder gar ohne dabei drauf zu gehen in Drachenblut gebadet habe, kann ich dann noch WaLoKa anwenden? Ich würde zunächst einmal annehmen, daß das geht. Da eine derart "natürliche Rüstung" ja weniger behindert, als eine "angezogene" Rüstung.

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Wir spielen seit Jahren mit der Hausregel, dass WaLoKa in jeder Rüstung allerdings mit Malus der Rüstklasse durchgeführt werden kann.

Das wäre dann z.B. ein Abzug von 4 in Plattenrüstung.

Ein leichtes Kettenhemd das wie Lederrüstung behindert würde -2 geben.

 

Bisher sind wir mit der Hausregel sehr gut gefahren.

 

Eike

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Zitat[/b] (HarryB @ 16 Sep. 2003,08:37)]In dem Zusammenhang fällt mir noch eine andere Frage ein, die dem einen oder anderen dumm erscheinen mag: Wenn ich Marmorhaut, Eisenhaut, Rindenhaut o.ä. auf mich anwende, oder gar ohne dabei drauf zu gehen in Drachenblut gebadet habe, kann ich dann noch WaLoKa anwenden? Ich würde zunächst einmal annehmen, daß das geht. Da eine derart "natürliche Rüstung" ja weniger behindert, als eine "angezogene" Rüstung.

In diesen Rüstungen ist WaLoKa nicht möglich. Es ist für Waffenlosen Kampf unerheblich aus was die Rüstung tatsächlich besteht, wichtig ist nur die Rüstklasse. Ausserdem behindern Mamorhaut und Eisenhaut lt. Spruchbeschreibung den Träger.

 

Viele Grüße

hj

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    • By Helgris
      Hallo Leute,
       
      ein Spieler bei uns trägt eine Textilrüstung und kämpft waffenlos. Durch Waloka +12 hat er ein Abwehrbonus von +2. Verliert er den Abw.-Bonus, wenn er einen Metallhelm (ohne Visier) trägt?
       
      Wie ist Eure Meinung bzw. was sagen die Regeln?
    • By Pyromancer
      Dieser Kommentar hat mich zum Nachdenken gebracht. Es gibt ja einige Waffen mit eingebauten Sonderfertigkeiten, Kampfstab mit Abwehrbonus und Entwaffnen oder das Nunchaku mit zwei Angriffen seien als Beispiele genannt.
       
      Was spricht eigentlich dagegen, die Sonderfertigkeiten von Fechten direkt in das Rapier zu integrieren, anstatt sie in eine separate Fertigkeit auszulagern?
      Klar, man müsste die Lernkosten für Rapier hochsetzen, aber sonst?
      Zumal, wie Solwac treffen bemerkt, Fechten die einzig normale Kampfweise für ein Rapier ist.
    • By Läufer
      Hallo!
       
      Vermutlich kann ich mal wieder nicht lesen - darum frage ich hier:
       
      In den vorherigen Editionen konnte man Waffenloser Kampf im Nahkampf nur mit max. TR sinnvoll anwenden, im Handgemenge konnte man Waloka aber auch mit Rüstung ohne Behinderung nutzen.
       
      Das finde ich jetzt im Kodex5 nicht mehr - da kann man sein Ringen im auch Handgemenge nur mit max. TR ohne große Abzüge nutzen. (KOD5, S. 142). Was habe ich übersehen?
       
      Vielen Dank und zu den Sternen
      Läufer
       
    • By Orlando Gardiner
      Die Regeln für das Festhalten im Handgemenge sind meines Erachtens spielmechanisch absurd. Sie sind nur in einem Spezialfall sinnvoll - wenn man kurzzeitig den Einsatz einer bestimmten Fähigkeit des Gegners verhindern will und dabei eine halbwegs vernünftige Chance hat, das Handgemenge einzuleiten und den Gegner festzuhalten. Das Festhalten selbst führt den Regeln nach dazu, dass der Festhaltende irgendwann erschöpft ist und der Festgehaltene zwangsläufig frei kommt, wenn er nicht eh vollkommen unterlegen ist.
      Endgültig Festhalten
      Versucht ein Festgehaltener im Handgemenge zweimal hintereinander vergeblich sich loszureißen, darf der Festhaltende direkt und in jeder Folgerunde, in der es der Festgehaltene nicht schafft, sich zu loszureißen, versuchen seinen Gegner endgültig festzuhalten, so dass dieser gar nicht mehr versuchen darf, sich loszureißen und somit letztlich handlungsunfähig* wird. Der Festhaltende selbst kann ebenfalls keinerlei andere Handlungen ausführen. Beide können allerdings noch etwas sagen oder rufen, sofern dies keine Konzentration (wie etwa ein Zauber erfordert) und sie nicht anderweitig daran gehindert werden.
      Ein endgültig Festgehaltener kann lediglich einen mentalen Augenblickszauber ausführen, einen verbalen Augenblickszauber weiß ein endgültig Festhaltender immer zu verhindern (zum Beispiel mit einem sehr schmerzhaften Griff). Letztlich muss der Spielleiter entscheiden, ob im Einzelfall auch ein verbaler Augenblickszauber möglich ist - bei festhaltenden Wesen von höchstens tierischer Intelligenz ist es beispielsweise denkbar.

      Um einen Gegner endgültig festhalten zu können, muss eine der beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
      a) entweder der Festhaltende ist deutlich stärker (Stärke liegt mindestens 30 Punkte über der Stärke des Festgehaltenen) oder
      b) der Festhaltende setzt die Fertigkeit waffenloser Kampf (genau genommen: Ringen) zum Festhalten ein.
      Endgültig Festgehaltenen fesseln oder ausschalten
      Bekommt der Festhaltende von einem weiteren passenden Wesen Hilfe, kann der Gegner gefesselt oder sogar ausgeschaltet werden, jedoch nicht während eines laufenden Kampfes. Die Regel, dass der Festhaltende loslässt, sobald er Lebenspunkte verliert, gilt selbstverständlich weiterhin.
      *handlungsunfähig: hier nicht exakt im Sinne der Regeln, da ja noch Augenblickszauber möglich sein können.
       
      EDIT: Fesseln
      EDIT 2: Sternchen*: Erklärung ergänzt, bei den Voraussetzungen waffenloseer Kampf um Klammer ergänzt, Fehlerkorrekturen, Formatierung.
      P.S.: Hat jemand noch einen etwas schöneren Begriff für das endgültige Festhalten?
    • By seamus
      Wie spielt ihr Faustkampf bei euch bzgl. 2.WW:Abwehr & Schadensabzug -S.142:"
      Kämpft ein Faustkämpfer ..., so kann er ihn mit einem schweren Treffer bewusstlos schlagen.
      Nach dem gescheiterten WW:Abwehr wird zuerst der Schaden bestimmt. Dann würfelt der Getroffene einen zweiten WW:Abwehr mit dem erwürfelten Schaden als Abzug.
      Misslingt auch dieser zweite Widerstandswurf, so ist er auf jeden Fall benommen und ...
      "?
      a) 2.WW.Abwehr genau wie 1. (& somit mit Abwehrwaffe) oder zwar wie gehabt mit Boni/Mali aber eben ohne Abwehrwaffe (also wie zu M4 gezielter Hieb 2.Abwehr) da ja ein schwerer Treffer verursacht wurde & somit die Abwehrwaffe überwunden wurde
      (halte letzteres für richtiger, aber wäre ja wohl Hausregel ;-))
      b) Schaden -AP oder LP-  (LP falls anwendbar -sprich nicht nur mit leichtem Schaden -S.141- angegriffen wurde)
      (erwürfelt deutet für mich auf AP-Schaden hin, aber eindeutig finde ich es nicht, denn eine Rüstung nimmt ja einiges von der Wucht - wobei auf S.69 2. auch erwürfelt steht & erst mit 4. LP-Schaden verursacht wird & das fehlt oben). AP-Schaden=erwürfelt, da ja schwerer Treffer Voraussetzung
      c) Der schwere Treffer sorgt (wie sonst auch -S.69 4.) für LP-Schaden (Ausnahme S.141) und evtl. Benommenheit/Bewusstlosigkeit, oder?
       
      Ich bin wahrscheinlich zu sehr M4 speziell gezielter Hieb "belastet".
      Dort war Faustkampf ja eine eigene Fertigkeit, die nur leichten Schaden verursachte.
       
      Seitenangaben: Kodex
      speziell für Orlando -S.141-:"
      Im waffenlosen Kampf kann sich ein Abenteurer entscheiden, nur leichten Schaden anzurichten, indem er sich zurückhält. Nur kritischer Schaden kostet dann Lebenspunkte.
       "+S.69:
      1. EW:Angriff
      2. Schaden würfeln, das Ergebnis wird von den Ausdauerpunkten des Getroffenen abgezogen
      3. WW:Abwehr -Gelingt der Wurf* (Gesamtergebnis mindestens so hoch wie das Ergebnis des EW:Angriffff aus 1.), bleibt es beim Ausdauerverlust, und der Angriff  ist beendet. Misslingt der Wurf, siehe 4.
      4.  Der erwürfelte Schaden aus 2. wird von den Lebenspunkten des Getroffenen abgezogen - nachdem er um den Wert des Rüstungsschutzes verringert worden ist.
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