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Leiteigenschaft - Wie wirkt sich eine temporäre Änderung aus?


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Hi,

wie wirkt sich denn eine "temporäre" Änderung der Leiteigenschaft auf den Leiteigenschaftsbonus aus? In Betracht kommen zunächst einmal richtig temporäre Änderungen wie z.B. der Zauber Stärke oder Schwäche, welche nur für kurze Zeit wirken. Ebenfalls in Betracht kommen aber auch anhaltende Änderungen wie ein Heldenreif, ein Feenring oder ein mit Pulver der Zauberbindung unendlich andauernder Stärke-/Schwächezauber. In allen drei Fällen ist der Effekt (ohne ABW) grundsätzlich permanent (solange man die Artefakte nicht ablegt oder der Zauber gebannt wird).

Gibt es dazu irgendeine Regelstelle? Falls nein: Wie würdet ihr das handhaben?

Mfg Yon

PS: Unter M4 wirkte sich eine Erhöhung für den Leiteigenschaftsbonus (der damals ja nur zu Spielbeginn berücksichtigt wurde) nicht aus, dafür aber bei der Frage ob man Fertigkeiten auf höhere Erfolgswerte steigern kann: Leiteigenschaft - wie wirkt sich eine temporäre Erhöhung aus? M4

 

PPS: Ich habe den Titel von "Erhöhung" in "Änderung" umbenannt. Es kann ja auch der Fall eintreten, dass eine Leiteigenschaft durch ein Artefakt oder eine Rüstung sinkt.

Edited by Yon Attan
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Hallo Jon,

 

ausdrücklich zu temporären Veränderungen steht in den Regeln exakt nix; zumindest habe ich nichts gefunden.

 

Im Lernteil (M5, S. 166) steht, dass sich mit erhöhten Leiteigenschaften auch die Boni, LP, AP  und Raufen erhöhen können - finde ich auch gut und richtig so.

 

Aber Rüstungen reißen ja den Gewandheitswert um bis zu 40 Punkte nach unten. Und da wird der Einfluss der Rüstung auf den Abwehrbonus noch mal einzeln geregelt; das wäre also eine Doppeltbestimmung. Und wenn man das bei jedem EW: Geländelauf etc. berücksichtigt? Fände ich passend, ist aber eine deutliche Verkomplizierung. Außerdem ist man in Plattenrüstung sehr schnell bei Gewandheit < 21 und damit im Bereich der Maii; wenn da das Ziel gewesen wäre, das brutal durchzuziehen, dann hätte das da einen eigenen Satz verdient und (so wie ich die Regeln ansonsten kenne) auch bekommen.

 

Und bei den Zaubern wird unterschieden, es gibt welche, die einen WM auf den PW geben (z.B. Segnen), und welche, die die Eigenschaft temporär steigern - wenn aber diese Steigerung keinen Einfluss auf die abgeleiteten Werte hätte, dann wäre diese zwei unterschiedlichen Fälle wirkungsgleich.

 

Damit würde ich das folgendermaßen handhaben:

  • Auch temporäre Veränderungen der Leiteigenschaften beeinflussen die Boni und Mali.  
  • Ausnahme: Wenn bei einer Veränderung einer Leiteigenschaft in den Regeln der Einfluss auf die Leiteigenschaftsboni (also dieses -2 bis +2) ausdrücklich beschrieben wird, dann ist das damit erledigt.
  • Und im Zweifel ignorieren, insbesondere, wenn es zu Gunsten der Spieler geht.

 

(Beispiele:

Wenn bei einer SpF die Stärke durch den gleichnahmigen Zauber auf 81 rutscht, dann hat er für diesen Zeit WM+1 auf Kletterwürfe

Wenn bei einer SpF durch die Plattenrüstung die Gw unter 21 rutscht, dann hat das außer den auf Seite .73 beschriebenen Auswirkungen keine weitere Behinderung zur Folge.)

 

Zu den Sternen

Läufer

Edited by Läufer
  • Like 1
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Beim Zauber Stärke steht ja sogar im Regeltext dass sich dadurch der Schadensbonus entsprechend erhöht. Bei allen anderen Leiteigenschaftserhöhungen würde ich das deswegen analog halten.

Gerade weil bei Stärke etwas über den Schadensbonus, nicht aber über den Bonus auf Fertigkeiten steht sehe ich das anders.

Der Schadenbonus ist nicht an die Schwellen 81 und 96 gebunden und ist in der Wirkung nicht von M4 auf M5 verändert worden.

Auch bei Reaktionsschnelle wird temporär die Basiseigenschaft angehoben (interessanterweise nicht gedeckelt) und es gibt pauschal +1 auf den WW:Abwehr, sonst nichts.

 

Ich halte es auch für zu viel Mikromanagement, wenn hier jede Änderung Auswirkungen auf die Fähigkeiten hätte. Bei schweren Rüstungen sinkt zwar die Gewandtheit, aber wiederum wird die Abwehr pauschal behandelt und andere Effekte werden nicht erwähnt.

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Guest Unicum

Für mich wäre das auch zuviel Micromanagment.

 

Wenn sich da mehr tun sollte als bei dem jeweiligen Zauber (magischem Gegenstand, Rüstung, etc) steht, dann hätte man das ja ggf bei dem jeweiligen Zauber (...) dazuschreiben können.

Edited by Unicum
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Hallo daaavid!

 

Ich sehe da wenig Micromanagement. Die Grenzen 81-95, 96-100 bzw. 01-05, 06-20 hat man doch im Kopf. Und wie oft kommt eine solche temporäre Statusänderung vor? Das ist doch überschaubar.

 

Ich teile Deine Ansicht und betrachte darüber hinaus das Argument "zu viel Micromanagement" für nicht haltbar, um eine stichhaltige Regelantwort abzuleiten.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Guest Unicum

Ich sehe da wenig Micromanagement. Die Grenzen 81-95, 96-100 bzw. 01-05, 06-20 hat man doch im Kopf. Und wie oft kommt eine solche temporäre Statusänderung vor? Das ist doch überschaubar.

 

Gerade wenn etwas nicht so oft vorkommt ist es für mich etwas das man dann auch getrost weglassen kann.

 

Und es soll ja auch Leute geben welche die Regelwerke nicht auswendig gelernt haben,...

Bei meiner Rollenspielrunde gehören 4 von 5 Spielern in diese Kategorie - und der 5 ist "nur" ein Azubi.

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Ich glaube, Yon hat eine Regelfrage gestellt. Das Argument "Ist mir zu viel Arbeit" wirkt da irgendwie fehl am Platz.

 

Ich würde es selbstverständlich berücksichtigen. Ist m.E. auch regelkonsistent. Wenn sich Leiteigenschaften nach dem Gradaufstieg ändern, passe ich auch an. Ich sehe hier keine Ausnahme.

Edited by Einskaldir
  • Like 1
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Hallo daaavid!

 

Ich sehe da wenig Micromanagement. Die Grenzen 81-95, 96-100 bzw. 01-05, 06-20 hat man doch im Kopf. Und wie oft kommt eine solche temporäre Statusänderung vor? Das ist doch überschaubar.

 

Ich teile Deine Ansicht und betrachte darüber hinaus das Argument "zu viel Micromanagement" für nicht haltbar, um eine stichhaltige Regelantwort abzuleiten.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

Falsch herum, ich leite nicht meine Antwort daraus ab sondern begründe nur warum mir die vorgeschlagene Änderung zu viel wäre.

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Es ist eine Regelfrage, wie bereits richtig festgestellt wurde. Die Regeln sagen dazu explizit nichts aus, implizit wird aber deutlich, dass temporäre Veränderungen des Fertigkeitswerts aufgrund kurzfristiger Schwankungen des Leiteigenschaftswert lediglich wegen des damit verbundenen Verwaltungsaufwands nicht erwähnt worden sind. Erkennbar ist dies am Umgang mit dem Bonus durch Leiteigenschaften bei ungelernten Fertigkeiten (vgl. dazu die Seiten 44/45), wo darauf hingewiesen wird, dass erfahrene Spieler durchaus den Bonus anrechnen können, auch wenn das normalerweise nicht vorgesehen ist.

Edited by Prados Karwan
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[...]

Auch bei Reaktionsschnelle wird temporär die Basiseigenschaft angehoben (interessanterweise nicht gedeckelt) und es gibt pauschal +1 auf den WW:Abwehr, sonst nichts.

 

[...]

Diese Aussage zu Reaktionsschnelle ist nicht zutreffend, die Gewandtheit wird nicht angehoben.

 

Stimmt, es gibt WM-20 auf den PW:Gewandtheit.

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Guest Unicum

Ich würde die Veränderungen als SL berücksichtigen. Das können die Spieler nachhalten.

 

Das Argument, daß sei zu viel Micromanagement, klingt irgendwie nach Spieler kleinhalten.

 

Ist schon okee,...

 

mach ich dann bei den NSC genauso,...

 

"Moment ich muss jezt für die Räuberbande die Veränderungen nachtragen,... dauert nur 2 minuten..."

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Die Regeln sagen dazu direkt nichts aus, da sind wir uns wohl inzwischen einig. Man kann aber anhand zahlreicher Beispiele unterstellen, dass sich Veränderungen der Leiteigenschaften, sei es durch Magie (z.B. Stärke, Heiliger Zorn, Bärenwut, Schwäche) oder Rüstungen (insbesondere Platten- oder Vollrüstung) Veränderungen der entsprechenden Boni / Mali ergeben. Erhöhte Stärke wirkt sich auf den Schadensbonus aus. Weshalb sollte es sich nicht auch auf die Boni für Fertigkeiten auswirken? Bei Rüstungen wird sogar ausdrücklich beschrieben, wie sich eine Rüstung auf den Abwehrbonus auswirkt. Gerade bei Rüstungen ist aber kein Malus (sprich z.B. ein negativer Abwehrbonus) erwähnt, sollte durch eine schwere Rüstung die Gw unter 20 fallen.

 

Die einzige Regelstelle, die nach meiner Meinung einer Regel am nächsten kommt, steht im KOD S.166 linke Spalte letzter Absatz (Überschrift: Verbessern von Eigenschaften). Veränderungen der Eigenschaften beim Gradaufstieg haben Auswirkungen auf andere Merkmale (z.B. Steigerung der Konstitution = ggf. Erhöhung der LP, Resistenzbonus gegen Körpermagie).

 

Ich persönlich tendiere dazu Veränderungen der Leiteigenschaften zu berücksichtigen, insbesondere wenn es sich um dauerhafte Veränderungen handelt (z.B. durch einen Heldereif). Letztendlich muss es jede Gruppe selbst entscheiden, ob sie (temporäre) Veränderungen der Leiteigenschaften auf die Fertigkeitsboni berücksichtigt oder nicht. Für beides gibt es Argumente, aber keine genauen Regeln.

 

Gruß

Shadow

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  • 2 weeks later...

Hallo Merl!

 

beste Regelstelle:

S. 200 Arkanum - goldenes Schwert des Ruhmes.

 

Aha, und was steht da?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

"... steigen seine Stärke, Geschicklichkeit, Gewandtheit und Konstitution auf 100, und zwar mit allen Konsequenzen für LP und AP, Prüfwürfe usw. ..." Ist nicht wirklich viel.

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Hallo Merl!

 

beste Regelstelle:

S. 200 Arkanum - goldenes Schwert des Ruhmes.

 

Aha, und was steht da?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

"... steigen seine Stärke, Geschicklichkeit, Gewandtheit und Konstitution auf 100, und zwar mit allen Konsequenzen für LP und AP, Prüfwürfe usw. ..." Ist nicht wirklich viel.

 

nee nicht viel........ gefühlt 30 Fähigkeiten. Am besten man hat 2 Charakterbogen: 1 mit Schwert, 1 ohne.... kann MOAM das?

Edited by Panther
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