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Fimolas

M5 - Meinung Gespenst - Schaden nach M5

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Wer wollte es denn bisher "gefährlicher" machen?

Ich hab bsiher nur gelesen es gleichwertig zu lassen.

Du zum Beispiel wolltest den Schaden anheben (Beitrag #3) und es somit gefährlicher machen - im Vergleich zu den Werten, die es hätte, wenn wir sie wie bei praktisch allen Kreaturen im Kleinen Bestiarium 1:1 aus M4 übernehmen würden.

 

Ach, wenn ich etwas angleiche wird es gefährlicher,....

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Ja, 3W6+2 ist gefährlicher als 3W6+1.

 

Du hast mich einfach missverstanden. Mit "gefährlicher" meinte ich "gefährlicher für M5-Figuren, als ein Gespenst mit zu M4 analogen Werten für M5-Figuren wäre". Du hast das offenbar verstanden als "gefährlicher für M5-Figuren, als das M4-Gespenst für M4-Figuren war". Das meinte ich aber nicht.

 

Gruß

Pandike

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Naja, wenn ich mir den Durchschnittswert von 3W6+1 ansehe (=11,5) dann sind Gespenster nach M4 wohl hauptsächlich für Wesen mit wenig LP tödlich. Die Spieler-Charaktere, die ich kenne, hatten alle mehr als 12 LP. Nach M5 würde ich eher dazu tendieren das Gespenst mit 6W3+1 würfeln zu lassen. Der Durchschnittswurf von 13 symbolisiert dann eine an M5 angepasste höhere Gefährlichkeit.

 

Gruß

Shadow

 

Ich hab ein paar Charaktere mit 14 LP oder weniger. Wenn die vorher vor den Türrahmen gelaufen sind, ist ein Gespenst im Schnitt tödlich. Auch eine Figur mit 16 LP muss ja nicht das Glück haben, dem Viech bei voller Gesundheit zu begegnen, und mit 4 oder 5 fehlenden LP von 16 kann man schonmal ganz bewusst rumlaufen, beispielsweise, weil man noch einen Tag abwarten muss, bis man wieder geheilt werden kann... Will sagen: Mir persönlich reicht die Gefährlichkeit dieses Gegners vollkommen, zumal das ein Schaden ist, der durch einen vermasselten WW entstehen kann. Dafür finde ich ihn recht deftig - egal, ob M4 oder M5.

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Hallo Donnawetta!

 

Wenn die vorher vor den Türrahmen gelaufen sind, ist ein Gespenst im Schnitt tödlich. Auch eine Figur mit 16 LP muss ja nicht das Glück haben, dem Viech bei voller Gesundheit zu begegnen, [...]
Der fiktive Schaden eines Gespensts wird stets auf das LP-Maximum bezogen (s. Eingangsbeitrag).

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Ups, danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen! Dennoch - ich stehe nicht auf die "sofort tot"-Nummer. 3W6+1 LP können auch 19 LP sein. Ein Gespenst kann ich unter jedem blöden Galgen neben der Königsstraße finden - was habe ich als SL davon, dass es eine Figur meiner Gruppe auf einem Schlag ummachen kann? Mich verleitet sowas nur dazu, einen Sichtschirm zu verwenden, damit ich den Schaden unbemerkt von den Spielern drehen kann. Und als Spieler würde ich es als sehr unfair empfinden, wenn mir eine Figur (gleich welchen Grades) durch einen einzigen verpatzten Wurf draufgeht - zumal ein Gespenst die klassische Möglichkeit des völlig unverschuldenten Todes in sich birgt, schließlich ist seine Kernkompetenz das erschreckende Auftauchen. Ich bin also mit 3W6+1 völlig "zufrieden" :schweiss:, auch in M5.

bearbeitet von donnawetta

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Ups, danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen! Dennoch - ich stehe nicht auf die "sofort tot"-Nummer. 3W6+1 LP können auch 19 LP sein. Ein Gespenst kann ich unter jedem blöden Galgen neben der Königsstraße finden - was habe ich als SL davon, dass es eine Figur meiner Gruppe auf einem Schlag ummachen kann?

 

Nun, ich denke es hat sehr wohl Gründe warum man auch ein Gespenst einmal einsetzen kann, spätestens wenn ein paar Pubkte Schicksalsgunst oder Glückspunkte für den Spielabend weniger auf dem Tisch sind werden die Spieler Vorsichtiger Agieren. Gegen ein gespenst kann man ggf auch vorgehen ohne es zu sehen. zumindest bei mir hat es eigentlich immer einen Grund warum eine Seele nicht den Weg aller dinge geht und "Herumgeistert" den Grund können die Spielfiguren dann ja beseitigen und das Gespenst ist auch weg.

 

Und im übirgen,...

kann ich mich an keine einzige Spielfigur erinnern die an einem Gespensterschok gestorben sind.

Das tödlichste war eigentlich immer klettern, dicht gefolgt von LP-Verluste durch schwere Treffer, danach Kritische verletzungen und dann ggf der ein oder andere ertrunkene.

 

Gespenster?

 

Nun nicht in Midgard - in Deadlands hab ich es mal erlebt das jemand daran gestorben ist,...

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Ich tendiere aktuell dazu, bevorzuge sogar den um 2 höheren Schaden.

Sowohl bei M4, als auch bei M5, beträgt das höchste LP Maximum eines Menschen 20, bei Zwergen 21 (Elfen wurden um 1 heruntergestuft).

 

Das Risiko mag im Schnitt gefühlt nicht so hoch sein, aber wenn du den Schaden hochsetzt bedeutet das, dass - abgesehen von Zwergen - Figuren mit dem höchstmöglichen LP Maximum nach M5 durch ein Gespenst sterben können, was sie nach M4 nicht konnten. ...und wenn du es so oder so für eher nicht wahrscheinlich hältst, dass eine Figur daran stirbt, kannst du auch alles so lassen, wie es war.

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Ach, wenn ich etwas angleiche wird es gefährlicher,....
Nein, aber das hat m. M. n. eben etwas von "Wettrüsten": Die Spielerfiguren werden stärker, also werden die Monster auch stärker, damit alles so bleibt wie gehabt.

 

Das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass die Spielerfiguren gestärkt wurden.

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Hallo dabba!

 

[...] das hat m. M. n. eben etwas von "Wettrüsten": Die Spielerfiguren werden stärker, also werden die Monster auch stärker, damit alles so bleibt wie gehabt.

 

Das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass die Spielerfiguren gestärkt wurden.

Letztlich ist es eine (von diesem Thema wegführende) Geschmacksfrage, wie sich eine Spielgruppe die Stärkerelation zwischen Abenteurern und Gegnern wünscht. Im vorliegenden Fall geht es aber lediglich um eine Kreatur, die es nach M5 regeltechnisch noch nicht gibt und deren Schaden in einem speziellen Alles-oder-Nichts-Verhältnis steht. Daher würde ich argumentativ nicht gleich auf ein Wettrüsten abzielen, sondern die Sache auf kleinerer Flamme kochen.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Ach, wenn ich etwas angleiche wird es gefährlicher,....
Nein, aber das hat m. M. n. eben etwas von "Wettrüsten": Die Spielerfiguren werden stärker, also werden die Monster auch stärker, damit alles so bleibt wie gehabt.

 

Das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass die Spielerfiguren gestärkt wurden.

 

Dazu hatte ich mal einen Strang aufgemacht:

 

http://www.midgard-forum.de/forum/threads/14014-Monster-zu-schwach?highlight=*Monster+schwach*

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Ach, wenn ich etwas angleiche wird es gefährlicher,....
Nein, aber das hat m. M. n. eben etwas von "Wettrüsten": Die Spielerfiguren werden stärker, also werden die Monster auch stärker, damit alles so bleibt wie gehabt.

 

Das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass die Spielerfiguren gestärkt wurden.

 

Dazu hatte ich mal einen Strang aufgemacht:

 

http://www.midgard-forum.de/forum/threads/14014-Monster-zu-schwach?highlight=*Monster+schwach*

Die Gefährlichkeit besteht aus zwei Faktoren: Wie groß ist der potentielle Schaden und wie groß sind die Chancen für ihn. Bei Geistern gibt es keine variable Schadenshöhe, jede Veränderung betrifft nur die Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadens.

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Ach, wenn ich etwas angleiche wird es gefährlicher,....
Nein, aber das hat m. M. n. eben etwas von "Wettrüsten": Die Spielerfiguren werden stärker, also werden die Monster auch stärker, damit alles so bleibt wie gehabt.

 

Das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass die Spielerfiguren gestärkt wurden.

 

Mag sein. Aber, und ich dachte eigentlich bisher das die Frage in diesem Strang danach war ob man den Sachen anpassen kanm. Und das ist durchaus gerechtfertigt.

 

Solange man dem gegner nicht auch noch Glückspunkte, Schicksalsgunst oder gar Göttliche Gnade gibt,... ist das Un-Gleichgewicht immer noch auf der Spielerseite

 

Vieleicht sollte man das ganze nicht gar so verbissen sehen "oh jeh da gibt es nun ein mächtiges monster das meine liebe Figur bedroht, obwohl sie Grad 120 ist,... ich könnte ja einen Glückspunkt verlieren."

 

Da ich mir als SL eh kreative Freiheiten herausnehme, welche mir das Regelwerk auch durchaus bietet, kann ich auch locker ein Gespenst "bauen" das 5w6+2 würfelt - aber warum sollte ich das?

 

Andererseitz sehe ich es auch so: Wenn die Spielfiguren immer gewinnen ohne in Gefahr zu kommen - warum dann überhaupt spielen? Wo ist der Reiz?

Warum gibt es Schicksalsgunst und Glückspunkte?

 

Einje Geschichte ganz ohne Gefahr kann dazu tendieren eine ziemlich langweilige Geschichte zu sein.

 

Als Spielleiter bin ich zwar nicht der Gegner der Spielgruppe aber ich spiele ihre Gegner (ein wichtiger Unterschied) und es ist in meinem Interesse es für die Spieler auch interessant zu halten.

 

Man anderstherum gefragt:

Wäre es "Cool & Toll" wenn der "Schaden" des Gespenstes auf 1w6+1 reduziert werden würde?

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Hallo Unicum,

 

nachdem ich gelernt habe, dass der Gespensterschaden nicht auf den aktuellen, sondern den grundsätzlichen LP-Stand angerechnet wird, bin ich einigermaßen beruhigt, aber nach wie vor stehe ich auf dem Standpunkt, dass der sofortige Tod einer Figur nicht von einem Würfelwurf abhängig sein sollte. Das ist aus meiner Sicht so unangemessen, als würde ein Abenteurer durch einen gepatzten EW Klettern am Fuße eines Baums verrecken - ohne Chance auf Akrobatik, einen rettenden Ast o.ä. Solange SG oder GG vorhanden ist, ist das noch okay, aber es gibt genug Charaktere, die beides nicht (mehr) haben - und nicht alle Gruppen spielen mit Glückspunkten (ich hab beispielsweise noch nie einen erhalten).

 

Ich finde den "Tod durch Gespenst" genauso wenig spannend wie den "Tod durch 20-100". Und ja, ich stehe als SL ganz klar auf dem Standpunkt, dass meine SC jedes Abenteuer überleben können sollten, wenn sie sich nicht saudämlich und fahrlässig anstellen oder ganz bewusst Kamikaze betreiben. Spannung kann auf vielfältige Weise erzeugt werden, nicht nur durch spontane Lebensgefahr. Es ist nicht leicht zu erklären und klingt behämmert, aber für mich hat Rollenspiel auch etwas mit einer Gerechtigkeit zu tun, die es ihm wahren Leben nicht gibt. Da sterben Leute eben zufällig an Krankheiten oder werden auf dem Nachhauseweg überfahren. Ich muss das nicht ins Rollenspiel übertragen. Da soll es so viele Chancen geben, wie nötig sind - und wenn es die ist, dass am Ende ein Gott ein Wunder wirkt, wenn eine ganze Gruppe um die "Wiederauferstehung" eines Kumpels bittet (was du ja auch nicht in Abrede gestellt hast).

 

Ich pimpe meine Gegner beliebig auf und halte mich zahlenmäßig kein bisschen an die Vorgaben des Bestiariums. Ich will ja, dass die SC aus einem wichtigen Kampf auf ihrem letzten LP, mit zerschrammter Rüstung, leeren Phiolen und am besten noch einer frisch gelobten Queste kriechen. Aber ich würde sie niemals an Pech sterben lassen, wenn sie eigentlich alles richtig gemacht haben.

bearbeitet von donnawetta

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Das ist modern. Weil moderne Spieler Weicheier sind. :agadur:

 

Im Ernst:

Einje Geschichte ganz ohne Gefahr kann dazu tendieren eine ziemlich langweilige Geschichte zu sein.
Im Prinzip ja, aber...

...im Spielfilm weiß man auch häufig im Hinterkopf, dass die Guten am Ende gewinnen werden. Trotzdem guckt man ihn sich interessiert an, weil man dies ausblendet. Außerdem möchte man vor allem wissen, wie sich die Leute aus ihrer Situation befreien und den Gegner besiegen können.

 

Oder beim Computerspiel: Da erwartet man, dass zumindest die Lernkurve flach ist, d. h. dass am Anfang leichte Gegner kommen und man immer eine Möglichkeit hat, durch Können zu bestehen. Wenn einem das dicke Vieh vor die Nase gestellt wird, das man am Anfang nur mühevoll besiegen kann, beklagen sich die Spieler, dass das Spiel unfair sei. Das ist eigentlich unlogisch: Denn ingame gäbe es natürlich keinen Grund für den bösen Gegner, überhaupt fair sein zu wollen. Outgame wird aber erwartet, dass die Spiele-Entwickler das Spiel fair gestalten.

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... aber nach wie vor stehe ich auf dem Standpunkt, dass der sofortige Tod einer Figur nicht von einem Würfelwurf abhängig sein sollte. Das ist aus meiner Sicht so unangemessen, als würde ein Abenteurer durch einen gepatzten EW Klettern am Fuße eines Baums verrecken - ohne Chance auf Akrobatik, einen rettenden Ast o.ä.

 

Vieleicht sind wir garnicht soweit auseinander wie du denkst.

 

Ich stehe auch auf dem Standpunkt das ein Würfelwurf nicht über Leben und Tod der Spielfigur entscheiden sollte,...

mit der Ausnahme das Dummheit, Überheblichkeit (o.ä.) oder die Geschichte (*) dahinter stecken.

 

Nehmen wir ein Abenteuer in welchem die Abenteurer ein Gespenst stellen müssen.

Ihnen wird von Anwohnern einer Brug gesagt das immer um Mitternach am Burgfried das Gespenst der weißen Frau auftuacht - und jeder der es bisher gesehen hat aleine schon am Anblick gestorben ist. Vom Haupthaus kann amn es gefahrlos beobachten.

 

Probieren die Spielfiguren das dann einfach mal aus "schauen wir es uns aus der nähe an" - ohne weitere Vorbereitungen zu treffen - hab ich keine Probleme ihnen das Damoklesschwert auch in die Hand zu geben. würfelt selbst!

 

Ein anderes Beispiel, im grunde sogar SEHR ähnlich:

Baden in Drachenblut - würfelt man mit 4w6 grösser gleich LP ist man Tod.

Habe ich als SL kein Problem damit.

 

Klettern: ich beschreibe: "Eisberg, 200 meter Steil abfallend mit 5x Klettern seid ihr oben - schafft ihr einen Wurf nicht stürzt ihr ab."

Wenn dann ein Spieler kommt "ach ja Seile haben wir keine, kletterhaken auch nicht, aber ich hab Klettern +8 - wird schon gehen" Dann ist es eben so. Er schaff es - oder der Char is platt.

 

(*) Für die Geschichte reicht auch ganz Banal aus das eine Spielfigur eine falsche Sache gesagt hat - ein schwarzer Hexer der einem Ordenskrieger sagt das er schwarzer hexer ist oder ähnliches.

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Hallo!

Die Frage wurde nun offiziell beantwortet: Der Schaden liegt nunmehr bei 3W6+2 (DUM, S. 103).

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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      Wie seht ihr das?
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