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Legendenschmied

M5 ist toll und trotzdem überlege ich zu DSA zu wechseln ...

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... denn ich finde einfach kaum andere Spieler oder einen Platz in einer Runde und außerdem kommt man kaum an die vergriffenen Bücher ran. Ganz egal, ob mir Midgard besser gefällt als DSA, was bringt mir das, wenn ich nicht zum Spielen komme und ein Con-Fahrer bin ich nunmal nicht.

 

Das ist nicht schlimm. Vor allem ist es so wie es ist. Ich denke die Midgard-Community mit den Cons ist eine schöne Nische in der Deutschen Rollenspiellandschaft und bereichert diese. Nur möglicherweise ist das nicht meine Nische. Einfach so einsteigen in ein System das einem gefällt ist auch nicht mehr einfach so, sondern sollte davon abhängig gemacht werden, was auch gespielt wird.

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Ausser mangelnde Spielmöglichkeit - Was fehlt dir denn bei M5 zum sinnvollen Spielen an Quellenmaterial?

Doppelklassencharaktere sind doch nicht wirklich dafür notwendig,

M4 - gezielte Hiebe oder Reiterkampf sind nett, aber relativ einfach als Hausregel "einbaubar".

 

Fall du natürlich selbst Spielleitern willst, kann ich verstehen, dass dir das eine oder andere Länder-Quellenbuch fehlt.

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Mach deine eigene Runde auf und such dir dafür Spieler. Bei quasi allen kleineren Systemen tritt das Problem auf. Da muß man eben auch mal Werbung machen und sich über den lowest common denominator erheben. Bei Midgard ist das mit den vergriffenen Büchern leider wahr (und bei den Setting-Spielhilfen tatsächlich recht ärgerlich, aber was interessieren mich 15+ Jahre alte Regelbücher?), aber kein unüberwindbares Hindernis; die Regeln - gerade bei M5 sitzen noch dazu an einem netten Sweet Spot, mit relativ gut verständlichen Regeln ohne viel Geschwurbel (im Gegensatz zu DSA) und gleichzeitig ziemlich plausibles Spiel ermöglicht (im Gegensatz zu Pathfinder, auf höheren Stufen). Vor allem sind ein relevanter Teil relativ einheitlich und einfach zu erklären, so dass man es gut mal "antesten" kann, auch mit Leuten, die es noch nie gespielt haben (nicht ganz so cool wie Runequest in der Hinsicht, aber dafür auf Deutsch) und wenn du das ganze dann gut darstellst, hast du schon mal einen Fuß in der Tür. Überzeungsarbeit kann sich durchaus auszahlen, und Enthusiasmus wirkt bekanntermaßen ansteckend.

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Schon im Forum nach Mitspielern gesucht? Nichts in der Nähe gefunden?

Ältere Spieler haben oft auch das Material, was man dann braucht. Ansonsten kannst du einiges an Informationen hier im Forum und in der Wiki finden

 

Zudem taucht immer wieder was bei Ebay auf und man muss ja nicht sofort kreuz und quer über die Welt reisen.

 

Nicht zu viel Literatur zu haben, kann auch ein Vorteil sein: Du musst nicht gleich 8 Semester DSA studieren um mitzuspielen.

 

Wenn dir die Regeln gefallen, dann bleib bei Midgard! Im Prinzip kann man anhand der Referenzkulturen eine Menge reißen und wenn aus dir kein Congänger wird, dann ist es völlig schnuppe, wenn dein Alba etwas anders aussieht als das Restliche.

 

Und du kannst hier im Forum Fragen über Fragen stellen.

 

Und ich hoffe ja weiterhin auf ein paar rasche Neuauflagen.

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Hallo Legendenschmied,

 

hast du schonmal versucht in Köln in Fantasyshops neue Midgardianer zu rekrutieren ?

Ich könnte mir vorstellen, dass man dort Rollenspieler treffen könnte ? In Düsseldorf gibt es einen Shop der hat Tische und da sitzen immer Leute die spielen.

In jedem Fall wünsche ich dir viel Glück und hoffe wir sehen uns velleicht bei einem Stammtisch in Köln ?!

 

Lieben Gruß,

Dirk

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Was fehlt denn dir zum großen Glück? Evtl. liegt ja das eine oder anderen verstaubte Heft noch doppelt im Keller rum. Geduld, fast alles kommt mit der Zeit, ist wie beim Angeln.

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Schade, aber Danke für die Rückmeldung. Es ist immer gut einigen "Ureinwohnern" hier klar zu machen, wie schwer es sein kann bei Midgard Fuß zu fassen. Ich hoffe Du findest ein System wo Du glücklich wirst.

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Ich kenne zwei Leute persönlich denen Midgard 5 ebenfalls sehr gut gefallen hat, die es aber dennoch nicht leiten wollen, vor allem weil kein Weltenbuch (in dem die Welt Midgard als ganzes beschrieben wird) und kein Bestiarium erhältlich sind. Ist halt schade, weil so zwei Gruppen etwas anderes spielen (die einen Splittermond, die anderen Pathfinder), die ansonsten bei Midgard gelandet wären.

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Guest Unicum
Ich werde abwarten und Tee trinken. Die Bücher sammle ich gerne weiter. Aber spielen tut man dann vielleicht doch was anderes als Midgard.

 

So kenne ich es auch,...

 

Bei uns wird recht kunterbunt gespielt, eigentlich gibt es nur die DSA Leute bei uns im Verein welche sonst nie ein anderes System spielen. Und ab und an bekommt man auch mal einen von denen daszu was anderes zu spielen - und wenn es Midgard ist,...

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Ich bin jetzt einfach mal frech - wem es als Welt reicht, was in 80 Druckseiten (oder wieviel der Weltenband da dann jeweils hat) gepreßt werden kann - dem reicht das halt... die Welt Midgard ist halt reicher - und schafft das, ohne als "einengend" wahrgenommen zu werden.

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Die Welt von Midgard fühlt sich aber sehr vergriffen und eingestaubt an. Die noch vorhandene Spielerschaft gleicht den Elben, alt, elitär und kümmert sich wenig um die Belange der anderen (Achtung Ironie)..

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Die Welt von Midgard fühlt sich aber sehr vergriffen und eingestaubt an. Die noch vorhandene Spielerschaft gleicht den Elben, alt, elitär und kümmert sich wenig um die Belange der anderen (Achtung Ironie)..

 

Ich fühle mich da eher wie ein alter Zwerg der seine Schätze eifersüchtig in seinem Hort hütet.

Ok, ich kann da ja auch gut witzeln weil ich schon seit M2 alles horte was ich nur finden kann.

Für mich war die schönst und aktivste Zeit M3, das Grudregelwerk reichte für die "ersten Jahre" vollkommen aus.

Und alles was dann nach und nach so kam macht Midgard allmählich runder, aber im Prinzip hätten wir auch ohne QB sehr gut spielen können.

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Ich frage mich ja schon, was das für Leute und tolle SL sind, die es schaffen in jeder Abenteuersitzung auf GANZ Midgard zu wandeln...

 

Ja, ich habe zu ziemlich alle Quellen...und nein, ich spiele nicht immer überall...ich hab nichtmal alle QBs gelesen, geschweige denn durchgearbeitet...und mit den Abenteuern fangen wir gar nicht erst an.

 

Grundregelwerk, von eine Region...und dann erstmal loslegen. Man braucht doch zum Start kein Material für 50 Jahre!

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Guest Marc
Ich frage mich ja schon, was das für Leute und tolle SL sind, die es schaffen in jeder Abenteuersitzung auf GANZ Midgard zu wandeln...

 

Ja, ich habe zu ziemlich alle Quellen...und nein, ich spiele nicht immer überall...ich hab nichtmal alle QBs gelesen, geschweige denn durchgearbeitet...und mit den Abenteuern fangen wir gar nicht erst an.

 

Grundregelwerk, von eine Region...und dann erstmal loslegen. Man braucht doch zum Start kein Material für 50 Jahre!

Als ich als Jugendlicher mit M2 anfing, hatte mich das mit dem fehlenden Material schon gestört - es gab (zumindest gefühlt) ja bei der Konkurrenz wie DSA und D&D ja schon einiges. Irgendwann stellte ich fest, dass man sich von einer Welt gar nicht so abhängig machen braucht. Was natürlich auch von den Lücken bei Midgard getrieben war (und dem Geldmangel als Schüler und Student ;) .)

 

Es hängt meiner Erfahrung nach aber auch sehr von der Gruppe ab. Wenn die meint, sie brauche ein Weltenbuch für ihre Spielweise, dann "brauchen" die eben eins und werden ggf. das System wechseln.

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Die Welt von Midgard fühlt sich aber sehr vergriffen und eingestaubt an. Die noch vorhandene Spielerschaft gleicht den Elben, alt, elitär und kümmert sich wenig um die Belange der anderen (Achtung Ironie)..

 

Die Materialknappheit hat mit Sicherheit nichts mit bösem Willen oder Gehässigkeit zu tun. Es hat niemand ein Weltenbuch fertiggebracht, deshalb gibts keins. Der Verlag hat wenig potentielle Autoren, deswegen gibt es noch keine neuen Quellenbücher. Neuauflagen verkaufen sich nicht gut und auch die müssen erst von irgendwem qualitativ hochwertig überarbeitet werden und der Verlag muss das Geld locker haben, sich die Garage mit einer Auflage vollzustellen, dazu gibt es eventuell Rechteprobleme, deswegen gibt es kein Alba- Rawindra- KTP ...-Quellenbuch.

 

Die Sache ist so wie sie ist, weil es Gründe dafür gibt. Wünschen würde sich Branwen sicher auch was anderes. Und alle hier im Forum wissen das oder könnten es wissen. Deshalb ist dein Beitrag - ob ironisch oder nicht - so sinnlos.

 

Ich wäre eher interessiert an konstruktiven Lösungsvorschlägen für Legendenschmied, denn eine größere Spielerschar bedeutet eine höhere Auflage, mehr schreibwütige Fans und so langfristig mehr Material.

 

Gut, aber man kann einen ironischen Beitrag einfach auch mal so stehen lassen.

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Und wieder geht einer dahin... Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinen weiteren Ausflügen in die Rollenspielwelt, (auch wenn es in so einem Schrottsystem wie DSA ist. Aber das ist nur meine persönliche Meinung...).

 

Thema Mitspielersuche:

Ja, das ist nicht immer einfach. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten:

- Ein Weg ist das Suchen von Mitspielern hier über das Forum. Als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich mir hier im Forum die Mitgliederliste angeschaut und nach den Leuten aus Hamburg sortiert, die zuletzt im Forum auch aktiv waren. Davon hab ich die ersten zehn angeschrieben. Und bin prompt in einer Spielrunde gelandet.

- Ein anderer Weg ist spielerzentrale.de . Da kannst Du eine Umkreissuche nach System machen. Auch hier wird man fündig.

- Weiter gibt es in den diversen Rollenspielläden vor Ort immer ein Schwarzes Brett, wo Leute Aushänge machen können. Da könntest Du selbst aktiv was aushängen, wenn schon nichts zu Midgard dort ist.

- Dann kannst Du auch aktiv rekrutieren, wenn Du auf Rollenspiel-Cons (nicht nur die reinen Midgard-Cons) in Deiner Gegend gehst und dort selber einen Midgardrunde anbietest. Da siehst Du, wie die Leute spielen und diejenigen, die zu Deinem Stil passen, kannst Du dann im Nachgang auf eine regelmäßige Midgardrunde ansprechen.

- Suche Rollenspiel-Clubs in Deiner Nähe. (Nicht nur Rollenspiel-Clubs abklappern, sondern auch allgemeine Spieleclubs z.B. Brettspielclubs.) Auch wenn diese nicht Midgard spielen, kannst Du dort Mitspieler finden. Erst hingehen und Leute kennen lernen. Mitspielen. Dann mal selbst eine Midgardrunde anbieten.

- Aktiviere Dein soziales Netzwerk. Wenn Du z.B. in Facebook bist, einfach mal ein interessantes Posting zum Thema Rollenspiel in Deinen Status schreiben und auch direkt für Deine Midgardrunde in Aufbau werben.

 

Thema fehlendes Material:

Ja, das ist so und wird auf absehbare Zeit auch so bleiben.

- Da hilft nur eine positive Grundeinstellung zum Jagen und Sammeln. Ich hab mir beispielsweise bei Ebay eine Suche definiert, die mir automatisch Bescheid mailt, wenn es neue Angebote im Bereich Midgard gibt. So konnte ich ganz gut meine Midgard-Bibliothek komplettieren.

- In diversen Rollenspielforen (nicht nur hier, sondern auch z.B. DRoSI) gibt es durchaus genug selbstgeschriebenes Hintergrundmaterial für Midgard. Davon ist nicht nur inoffiziell, sondern wiederspricht auch dem offiziellen Ductus. Aber das kann man je nach Gusto auch einfach ignorieren. Du musst nicht z.B. im offiziellen Alba spielen, wenn Du ohnehin einen Heimrunde aufziehst. Mach Dir Dein eigenes Alba!

- Ansonsten einfach selbst kreativ werden. Wenn nichts Vorgefertigtes zu Eurem Spielstil passt, dann hilft selbst machen!

 

Aber ich finde es gut, dass Du das offen angesprochen hast, auch wenn viele alte Hasen das Thema ganz gerne ignorieren oder herunterspielen (weil sie selbst z.B. schon alles haben...).

Edited by Serdo
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... denn ich finde einfach kaum andere Spieler oder einen Platz in einer Runde und außerdem kommt man kaum an die vergriffenen Bücher ran. Ganz egal, ob mir Midgard besser gefällt als DSA, was bringt mir das, wenn ich nicht zum Spielen komme und ein Con-Fahrer bin ich nunmal nicht.

 

Das ist nicht schlimm. Vor allem ist es so wie es ist. Ich denke die Midgard-Community mit den Cons ist eine schöne Nische in der Deutschen Rollenspiellandschaft und bereichert diese. Nur möglicherweise ist das nicht meine Nische. Einfach so einsteigen in ein System das einem gefällt ist auch nicht mehr einfach so, sondern sollte davon abhängig gemacht werden, was auch gespielt wird.

Aber inzwischen tut sich ja was bei deiner Spielersuche! Du könntest dann vielleicht doch eine Midgard-Runde ins Leben rufen ?! :thumbs:

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Es ist eben auch die Frage, ob man "ALLES!" haben muss.

 

Ich würde nicht anfangen wollen, DSA Sachen zu sammeln. So viel Output wie die haben, so viele Regalmeter hab ich gar nicht!

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Es ist eben auch die Frage, ob man "ALLES!" haben muss.

 

Ich würde nicht anfangen wollen, DSA Sachen zu sammeln. So viel Output wie die haben, so viele Regalmeter hab ich gar nicht!

 

Ok, ich muss zugebe das ich auch ein paar faule Äpfel in Form von DSA-Material in meinen Hort rumliegen habe, ich dachte damals man kann sowas in irgendeiner Form ausschlachten.

Da habe mich größtenteils geirrt und mich mit Grauen davon abgewandt, die Umzugskiste gleich in der hintersten Ecke meines Hortes verborgen, es ist schade ums Geld und um den Platz.

Mein Zwergen-ich würde sagen: Uii, schau mal, da blitzt ein Goldstück das dem S…..haufen raus, mal schaun ob´s noch mehr gibt!? und am Schluss waren nur die Hände schmutzig.

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Guest Weltengeist

Ja, klar. Man kann die großen Systeme und die Mehrzahl der Spieler links liegen lassen und stattdessen mit den einzigen drei Hanseln am Ort spielen, die Lust auf Midgard haben1. Man kann über Ebay langsam die benötigten Bücher zusammensuchen, wenn es einem nichts ausmacht, ein halbes Jahr und länger auf zentrale Bücher wie Alba zu warten und dann Mondpreise für ein verknittertes Exemplar der 1. Auflage zu zahlen. Man kann vor Dankbarkeit und Begeisterung in die Knie gehen, wenn einmal im Jahr ein neues (oder neu aufgelegtes) Abenteuer oder ein neuer Gildenbrief erscheint.

 

Aber man kann sich auch die Frage stellen, warum man das eigentlich tun sollte? Weil die Midgard-Regeln besser sind als alles andere? Weil die Welt so viel toller ist? Die Community so viel besser? Die Abenteuer so viel intelligenter?

 

Ich bilde mir ein, mich in der Rollenspielszene ganz gut auszukennen, und ich habe eine schlechte Nachricht für die Midgard-Puristen: Die Antwort "Ja", die man noch vor einigen Jahren guten Gewissens auf die meisten der obigen Fragen geben konnte, gilt nicht mehr. In keinem einzigen Punkt. Die anderen haben inzwischen aufgeholt, überholt und noch einen ordentlichen Vorsprung rausgehauen. In jedem einzelnen Punkt. Das einzige Argument, das für mich noch für Midgard spricht, lautet: "Wir haben es liebgewonnen und wollen es jetzt nicht mehr missen." Und das allein reicht halt nicht mehr.

 

Ich muss mich gerade zurückhalten, nicht total off-topic zu gehen (die "Gründe"-Diskussion wurde ja anderswo bereits ausgiebig geführt), aber es stört mich, wenn hier von Seite der Veteranen immer so getan wird, als sei alles in Ordnung und als würden die ach so Verirrten, die Midgard den Rücken kehren, sich einfach nur selbst schaden. Ich denke, das stimmt nicht. Diese "Verirrten" (zumal sie gehäuft aufzutreten scheinen) sind ein riesiges Problem für Midgard, denn am Markt überleben am Ende nur die Systeme, die genügend Spieler haben. Der Friedhof der Rollenspiele ist gepflastert voll mit Systemen, die toll waren (oder von ihren Fans dafür gehalten wurden), aber irgendwann nicht mehr genug aktive Spieler hatten. Es würde mir leid tun, wenn Deutschlands ältestes Rollenspiel den gleichen Weg gehen würde. Aber um das zu verhindern, müsste man die Bedenkenträger ernst nehmen, statt ihnen über den Mund zu fahren.

 


1 Wer mal ein Gefühl für Zahlen kriegen will, dem sei empfohlen, auf eine Online-Plattform wie die Drachenzwinge zu gehen und durchzuzählen, wie viele aktive Runden es dort für welche Systeme gibt (hier eine Übersicht). Und er wird ganz schnell merken, dass Midgard mittlerweile nur noch unter ganz, ganz ferner liefen stattfindet. Falls überhaupt.

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Ist das nun der Neoliberalismus im Rollenspiel? Was sich am Markt nicht durchsetzt, kann nicht gut sein? Dann war MIDGARD schon immer schlecht und DSA schon immer gut. Was DSA und Shadowrun vielen anderen Systemen voraus haben, ist ein finanzkräftiger Verlag im Hintergrund. Viel Werbung. Viele Neupublikationen. Mainstream abschöpfen.

Und wenn man dann nach 10 Jahren festgestellt hat, dass es bessere Systeme am Markt gibt (die halt nicht bzw wenig beworben werden), bleibt man halt aus Gewohnheit bei den alten Socken. Machen ja alle, also kanns ja nicht schlecht sein.

 

Marktanteil ist ein Beweis für Quantität, nicht für Qualität. Fehlender Marktanteil an sich ist jedoch auch kein Beweis für Qualität ;)

 

Meine Erfahrung mit P&P ist die, dass die Spieler und der SL am Tisch wesentlich mehr festlegen als das benutzte System.

 

Die Zeiten, in denen ein paar überzeugte Nerds über ihr System diskutiert haben, sind vorbei. Längst ist das eine ökonomische Diskussion geworden. Einem Verlag ist der Profit wichtiger als die Qualität des Produkts. Man muss sich vergegenwärtigen, dass Monopolstellungen den maximalen Profit bedeuten und damit wird mir langsam Angst und Bange, wenn ich den Marktanteil von DSA und Shadowrun sehe...

 

Für mich persönlich sind über MIDGARD eher die Aussagen von Spielern anderer Nischensysteme wichtig. Wenn von Seiten der großen 2 mal wieder was kommt, dass MIDGARD auch nicht besser sei o.ä., bin ich froh, denn noch können sie es sich nicht leisten, MIDGARD zu ignorieren.

 

Persönlich würde ich mir für "mein" System einen potenten Geldgeber wünschen, der die Leute mal machen lässt.

Edited by midgardholic
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Weltengeist:

Ja, du hast vollkommen Recht.

 

Nur: es nuetzt nichts. Midgard ist ein Projekt, das vielleicht etwas ausgeartet ist, nichtsdestotrotz ein Hobbyprojekt. Und wenn etwas neues rauskommt, dann nur, wenn es keinen Verlust macht. Dafuer halt so selten. Ist nach wie vor fuer Neulinge eine doofe Situation, die wird sich aber sicher nicht aendern. Der Verlag wird jetzt sicher nicht mehr anfangen, Schulden zu machen, nur um andere nachzumachen.

 

Deshalb entscheidet der Verlag auch als einziger, wie lange es Midgard geben wird und wann nicht mehr. Und gegen Zurufe von aussen war er bisher ziemlich resistent.

 

LG Galaphil

PS: ich habe zuerst das Midgardmaterial gesammelt und bin erst dann mit meiner Gruppe umgestiegen. Mit M5 waere ich ziemlich sicher schneller umgestiegen, zugegeben. Insofern glaube ich schon, dass der Verlag vieles richtig macht.

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