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Assasinen, Orden der weißen


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Hallo ihr Lieben!

 

Ich hoffe, ich habe hier nicht irgendwo ein dementsprechendes Thema übersehen... (ich hab wirklich gesucht).

 

Also, meiner Meinung nach ist der Assassiner ein sehr gut gelungener Charakter, nur hatte er mir bisher ein zu negatives Image. Deswegen wurde ich aufmerksam als ich im Regelwerk einen kurzen Abschnitt über den "Orden der weißen Assassinen" gefunden haben, nur leider war er mir wirklich zu kurz...

Wer weiß mehr über diese Art der Dämonenjäger, über ihre Lebensweise, ihren Codex, usw.?

 

Bin echt daran interessiert, dieses Charakter mal zu spielen.

 

Dankeschön und lieben Gruß!

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Hi NyoSan,

 

tut mir Leid aber ich habe bisher keinen Assassinen gespielt und mich nicht genauer mit den Ordensstrukturen auseinandergesetzt.

 

Da ich die Regeln nicht zur Hand habe. Für welches Land wurde der "Orden der weißen Assassinen" denn beschrieben? Dann kann ich mir ja mal ein paar Gedanken dazu machen...

 

hiram.gif

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Keine Ahnung, vielleicht Alba???

 

Es ist wirklich nur ein sehr kurzer Absatz in der Charakterbeschreibung des Assassiners, zumindest habe ich noch nicht mehr darüber im Regelwerk gefunden.

 

Ich weiß nur, dass sie Dämonen jagen und alles was mit ihnen zu tun hat (auch menschlich), und dass es wahrscheinlich nur diesen einen Orden gibt(?).

 

Alles sehr wage...

 

Aber danke!!!  blush.gif

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In Albe könnte man den "Orden der weißen Assassinen" als Geheimorganisation der Kirgh Albai anlegen. Nicht ganz QB-konform aber was soll´s.

 

Zuständig sind sie für die Bekämpfung aller Feinde der Kirgh (insbesondere Druiden und abgesandte der Twyneddin) sowie generell als Kämpfer gegen Dämonen. Aktionen gegen Erstere dürfen sie nur in extremen Ausnahmefällen und erst ab einem gewissen Status innerhalb der Kirgh eigenverantwortlich starten (gewissermaßen nur die 00 Agenten). Der Kampf gegen Dämonen, PC, Dämonenbeschwörer sind eine allgemeine Aufgabe der sie auch ohne explizite Anweisung nachgehen dürfen.

 

Die Existenz des Ordens ist nur wenigen Eingeweihten der oberen Hirarchie bekannt. Die Mitglieder des Ordens sind immer in Tarnung, oft als Wanderpriester, unterwegs oder gehen in ihrer Heimatstadt einem angesehenen Beruf nach (sozusagen die "Schläfer" des Ordens).

 

Die Angehörigen des Ordens sind dafür auch nur wenigen Führungspersonen des Ordens gegenüber gehorsamspflichtig. Allerdings müssen sie im Interesse ihrer Tarnung normalerweise auch den "Empfehlungen" der einfachen Priesterschaft Folge leisten wie jeder normale Albai oder Wanderpriester auch.

 

Nach jeder Mission haben sie sich beim Oberhaupt ihres Ordens zu melden und einen detaillierten Bericht abzugeben, der von einem Schreiber aufgezeichnet und in einem geheimen Archiv gelagert wird.

 

Da sie in direktem Dienst ihres Glaubens stehen können sie in Ausnahmefällen (bei besonders Glaubenstreuem Lebenswandel) ab dem 7. Grad sogar eine schwache göttliche Aura erhalten (SL Entscheidung).

 

Zu den genauen Ge- und Verboten muß ich mir etwas länger Gedanken machen. Dies nur als ersten Vorschlag.

 

hiram.gif

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Wow, das gefällt mir!!!

 

Sozusagen der MI6 von Midgard! lol.gif

 

 

Obwohl ich die Sache mit den Druiden noch nicht so ganz verstehe, aber ehrlich gesagt habe ich auch nicht so viel Ahnung vom Kirgh Albai. Habe mich mit der politischen Struktur Albas noch nie beschäftigen müssen.

 

Aber tausend tausend Dank!!! clap.gif

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blush.gif Gern geschehen, war nur ein Schnellschuß aus der Hüfte.

 

Die Druiden habe ich deshalb aufgenommen wiel ich aus der Lektüre des QB Alba eine dunkle Erinnerung habe, daß das Verhältnis der Kirgh zu den Druiden ziemlich schlecht ist. Offiziell werden sie zwar meines Wissens inzwischen toleriert aber dennoch denke ich, daß die Kirgh die Druiden nach wie vor mit einem äußerst kritischen Auge beobachtet und ggf. einschreitet sollten sie Aktivitäten bemerken die ihren eigenen Interessen zuwider laufen.

 

hiram.gif

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Verehrter Hiram, ich denke auch, so einen Konflikt wie bei der Artus-Sagen zwischen dem altenn Glauben Avalons und dem Christentum auf Alba übertragen zu sehen.

Die weißen Assassinen wären ja Deiner Ausführung nach so etwas wie die geheime und inoffizielle Exekutive der Inquisition, was sie sehr, sehr mächtig macht: Sollte es bei einem Prozess wirklich mal zu einem Freispruch kommen, passiert dem Angeklagten leider ein paar Wochen nach dem Freispruch ein "tragischer Unfall" ...

 

Ein anderer Aspekt: Ich sehe im Assassinen die Gefahr einer Gruppen-Inkompatibilität, weil sie in sich so angelegt sind, dass es Einzelspieler-Passagen geben MUSS, um dem Spieler die Möglichkeiten zu geben, die Fähigkeiten des Assassinen richtig auszuspielen. Bisher hat aus diesem Grund auch noch keiner einen in unserer Gruppe gespielt, bzw. ging völlig unter und verlor schnell die Lust daran.

Als NSPF sind sie aber ideal!

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@Kane

Dein Vergleich mit der Inquisition trifft exakt die Intention die ich bei meinen Gedanken zu diesem Orden hatte. Allerdings stelle ich mir vor, daß er noch nicht so "pervertiert" ist wie es die Inquisition zu vielen Zeiten war.

 

Die Probleme des Assassinen sehe ich ebenso wie Du, da er niemals über seine wahre Profession sprechen darf. Allerdings ist diese eher Stoff für einen anderen Thread. wink.gif

 

hiram.gif

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Hmm...

wie schon gesagt, soweit fand ich es sehr gut. Bis auf die Sache mit den Druiden... von Inquisitionen halte ich nämlich überhaupt nichts, von den Druiden umso mehr.

Aber vielleicht gibt´s ja auch noch andere Möglichkeiten!?

 

Zu den Assassinen: Das geht schon, solange man sich nicht als Meuchelmörder bekannt gibt. rolleyes.gif

 

Außerdem sind Assassiner nicht immer nur Meuchelmörder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass gerade die "weißen Assassiner" so gedacht sind. Und wenn sie Dämonen meucheln können, umso besser!

Schnell und sauber!  wink.gif

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Zitat[/b] (Barmont @ Jan. 17 2003,17:59)]Hmm, das Meucheln von Dämonen halte ich für ausgesprochen schwierig!

 

Barmont, bedenklich.

Ein Assassine kann nicht nur Meucheln!

<span style='font-size:3pt;line-height:100%'>sondern auch Scharfschießen, ich weiß, das meinte ich aber nicht</span>

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Warum sollte der Bund der Weissen Assassinen nur auf ein Land festgenagelt werden.

 

Es könnte sich dabei um einen weltweit operierenden aber losen Bund von Weissen Assassinen geben. Dieser hat dann in verschiedenen Ländern Ausbildungsstätten. Ein paar eingeweihte sorgen für den Kontakt untereinander.

 

Die Hauptaufgabe ist das rechtzeitige Erkennen und Beobachten von finsteren Umtrieben. Ist die Beweislage eindeutig, wird mit chirurgischer Präzision das Übel bei der Wurzel bekämpft.

Bei Dämonen werden mit Sicherheit eher Priester und Ordenskrieger zum Einsatz kommen. Wohingegen menschliche Diener der Wesen der Finsternis auf normale Weise erledigt werden können.

 

mfg

Detritus

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Hallo Kane!

 

Du warst im falschen Thema, das gehört nach Waeland!

 

 

Detritus:

Weltweit operierender Orden, der alles finstere Bekämpft?

Da bin ich auf die Gründungsgeschichte gespannt, wie man da alle Glaubensrichtungen und -unterschiede unter einen Hut kriegen will.

 

Gründer könnte dann ein Meketer gewesen sei, der die Sache mit dem Sa begriffen hat...

 

In Alba:

Der Orden als eine längst vergessene Vereinigung, die immer noch besessen und fanatisch alle Landesfremden bekämpfen will.

Die Irenfist als fremdenfeindliche Gruppierung gibt es schon, reicht das nicht?

Hieße das nicht, die Königinmutter ist Zielperson, genauso wie der König selbst?

 

 

Aber einen kleinen Bund von Eingeweihten, der sich dem Kampf gegen das Finstere verschrieben hat und im Verborgenen handelt, der würde mir gefallen.

Wie wäre es mit dem "Bund der Sieben" bestehend aus einem Vertreter jeder albischen Gottheit (auch Vraidos), die sich zu den Zeiten der Albischen Inquisition trafen.

 

Die sieben sind Freunde, die in einem Dorf aufgewachsen sind und nach und nach getrennt wurden.

Geboren sind sie um 230 nLT/1830nLG.

Jeder lernte in einem anderen Kloster der sechs albischen Götter und der Vraidosanhänger ging ins Exil (251).

 

Nach einigen Jahren (260) kehrte er zurück um im Untergrund zu arbeiten.

Bei einer Operation der Inquisition, während der alle Hohepriester einen Beauftragten schickten, zufälligerweise die sechs, erkannten sie in dem Verhafteten ihren alten Freund wieder. (262)

In der Nacht, sie hatten ihn gefangengenommen, träumten alle sieben den gleichen Traum.

 

Die Götter sprachen zu ihnen, jeder einzeln zu seinem Anhänger:

Mein Kind, die Zeit ist noch nicht reif, aber es wird der Zeitpunkt kommen, an dem die Menschen erkennen, daß wir Götter, alle sieben einander wohlgesonnen sind.

Euch ist es jedoch nicht gegeben, die Menschen darauf vorzubereiten. Was ihr allerdings tun könnt, sucht gemeinsam die Finsteren Feinde der Menschen und vernichtet sie.

 

Daraufhin gab jeder der Götter seinem Gläubigen seinen Segen.

Für ein Jahr verschwanden die sieben von der Bildfläche und überlegten, was zu tun sei.

Jeder entdeckte Fertigkeiten an sich, die er vorher nicht besessen hatte.

 

263 nLT

Nach Ablauf dieses Jahres meldeten sich die sechs bei ihren Ordensoberen und teilten diesen mit, daß sie von der jeweiligen Gottheit berührt worden waren und jetzt nicht mehr dem Hohepriester unterstehen würden.

Man setzte sie fest und kerkerte sie ein. man wollte ihnen den Prozeß machen, wel man sie für Ketzer hielt.

Als man sie das nächste Mal verhören wollte, waren sie jedoch verschwunden. das einzige, was man in ihren Zellen fand, war ein n den strahlendsten Farben gemaltes Bild von einer Goldenen Sichel, einem Blutstropfen usw., das sich bei der ersten Berührung auflöste und alle Anwesenden vergessen ließ, daß hier jemand eingesperrt gewesen war.

 

Nun konnte man in den Untergrund gehen:

Man machte sich an die Arbeit und verfolgte Menschen, die Alba schaden wollten, die mit dunklen Mächten einen Pakt eingingen und auch die Sendboten der Finsternis.

 

Nach einigen Jahren, alle waren schon deutlich über dreißig, hatte jeder eine Tarnidentität aufgebaut, war verheiratet und hatte Kinder.

Jedes Mitglied des Bundes der Sieben gab sein Wissen und die Aufgabe an eines seiner Kinder weiter.

 

Wenn ein Mitglied stirbt, dann übernimmt der Erbe die Position im Bund.

 

Das ganze spielt zur Zeit der Vraidosanhängerverfolgung unter Kirchenfürst Walden.

 

 

Oh! Bevor ich das vergesse, es gibt keinen Assassiner, sondern es heißt der Assassine.

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  • 1 month later...

Ich hatte mir lange vor dem Auszug im Regelwerk schon mal gedanken über sowas gemacht.

 

Wird im Regionalstrang Ywerddon besprochen!

 

Nur hatte ich sie nie als weisse As bezeichnet...eher grau (von der Gesinnung her).

Ich muß aber den Absatz im Regelwerk nochmal lesen...

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Odysseus @ März. 11 2003,15:18)]Hmmm... Nicht das ich wüßte. Der einzige Assassinen-Orden (der im QB auftaucht) sind die Takis...

Loskrapa, die Vertraute des Gramanen in "Die Krone der Drachen" wird - glaube ich - als "Weiße Assassinin" bezeichnet. Aber ich beziehe mich hier auf die Erstausgabe des Abenteuers. Vielleicht heißt der Orden in der neuen Ausgabe auch anders...

 

Gruß,

Triton

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