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Fimolas

Abenteuer-Kampagne auf Grundlage der Musik von Schandmaul

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Am 13.9.2018 um 12:26 schrieb Fimolas:

Nach dem gelungenen Wiedereinstieg spielen wir aktuell an dem Abenteuer Rabenfinsternis (Arbeitstitel), das in Thame und Umgebung angesiedelt ist. Bei der Ausarbeitung handelt es sich um eine selbst verfasste Auftragsarbeit für den Verlag, die nun final getestet wird.

Heute wurde der Spieltest zufriedenstellend abgeschlossen, die Abenteurer haben sich wacker geschlagen und erfolgreich einen der vielen verschiedenen Lösungsansätze beschritten. Damit endet nun eine lange Phase in Thame und Umgebung - oder besser formuliert: Es folgt nun ein längerer Abschnitt außerhalb der Stadt, der auf den beiden Abenteuern Druidenmond und Die Kehrseite der Medaille fußt und von verschiedenen Kampagnenaspekten - Eine Waldmär & Herren der Winde - begleitet werden wird. Bis zur Rückkehr nach Thame (vermutlich etwa Ostern 2019) will ich das Abenteuer Die goldene Kette soweit vorangeschrieben haben, dass es spielbar ist; alternativ stünde Die Brut der Kröte als Plan B bereit.

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

Während die Kampagne aktuell ihren vorgezeichneten Weg nimmt, möchte ich hier eine Anekdote einstellen, wie sie meine Gruppe im Allgemeinen und den Barden Pyotr im Besonderen geprägt hat:

Der Rabensänger des Fürsten

Seit dem ersten Abschnitt der Kampagne sitzt im Fleisch von Pyotr, dem Barden der Gruppe und Kopf der Blutsbande, ein quälender Stachel: Im Rahmen des Abenteuers Der Pfeil des Jägers kam es zu einem Auftritt des Spielmannstrupps im Hoflager des Fürsten Donuilh MacConuilh, um den hohen Herrn auf seiner Jagd im Wald von Tureliand zu unterhalten. Dabei misslang gerade die Gesangseinlage des Barden derart markant, dass der Fürst ihm den wenig schmeichelhaften Titel des „Rabensängers“ verlieh (s. »Was dem Herrn behagt«). Seither prangt diese Bezeichnung auf dem Datenblatt der Spielerfigur als unheilvoller Makel, der immer wieder am Selbstwertgefühl des Barden nagte.

Doch im Laufe der Zeit hat Pyotr gelernt, den Titel mit einem gewissen Stolz zu tragen. Außerhalb der Hörweite des fürstlichen Hofes ist er sogar dazu übergegangen, sich offensiv als Rabensänger des Fürsten vorzustellen, wobei er gezielt mit dem Wappentier des Clans Conuilh – dem Raben – kokettiert und sich somit implizit als Hofsänger geriert. Auf diese Weise drückt der Stachel nicht mehr allzu sehr und der Barde konnte mit Trotz teilweise wettmachen, was ein einmaliger gesanglicher Fehlgriff verursacht hatte.

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

Am 12.8.2018 um 22:34 schrieb Fimolas:

Der sich nun entspinnende Krieg stellt den Rahmen für das später folgende Abenteuer Die goldene Kette dar, das zwar aktuell noch in Arbeit ist, dessen Vorgeschichte jedoch hier gut über zahlreiche Sitzungen ausgebreitet werden kann und deshalb mit seinem kriegerischen Kontext diesen Kampagnenabschnitt stimmungsmäßig dominieren wird.

Nach nunmehr drei Wochen intensiver Kreativ- und Schreibarbeit (Urlaub sei Dank!) halte ich es mittlerweile für realistisch, das umfangreiche Abenteuer (~240.000 Anschläge als grobe Zielvorgabe) nicht erst zu Ostern, sondern bereits bis Weihnachten fertiggestellt zu bekommen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass mich die brutale und bisweilen grausame Thematik stimmungsmäßig tatsächlich zeitweise negativ beeinträchtigt hatte. Mittlerweile ist das Gröbste durch und das finale Kapitel bedeutet doch eher wieder einen Lichtblick, aber zurückschauend war die Zeit der Hauptarbeit doch ziemlich belastend - eine merkwürdige und unvermutete Erfahrung.

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

Puh - in der heutigen, nunmehr siebten Sitzung des zweiten Kampagnenabschnitts haben sich zahlreiche Handlungsfäden überlagert und verschoben, bevor es nun wieder in ruhigere Fahrwasser geht. Ich will das Ganze einmal ein wenig aufdröseln - allein schon deshalb, weil ich diesen Themenstrang auch dazu verwende, später den Epilog des zweiten Bandes zu verfassen.

Die Abenteurer haben nun also Thame im Gefolge einer Friedensmission der Kirgh verlassen. Weil die Kampfplätze umgangen werden müssen, führt der Weg also durch den Wald von Tureliand. Angeführt wird die Mission, die selbst Teil einer größeren diplomatischen Offensive ist, von dem Mönch Alga aus dem Kloster vom Heilsamen Arm zu Wodding, der in der Kamapgne bereits seit dem Abenteuer Der Raub der Reliquie und den Geschehnissen rund um eine Drehleier mit göttlichen Bezügen (Immer dieselbe Leier (Wahre Helden)) eine bekannte und geschätzte Nichtspielerfigur ist. Er wird unter anderem begleitet von Bruder Cusbert, bei dem es sich um keinen Geringeren als Kymry MacBeorn (ALB3, S. 182f.) handelt - mal schauen, ob dessen wahre Identität aufdeckt werden wird.

Die Reisegruppe machte zunächst Halt in Ewardsbron, wo sie einen Führer für die weiter östlich gelegenen Gebiete suchte. Hierzu griff ich nun mit dem Bogenbauer Sinley auf eine Figur zurück, die eine tragende Rolle in der Ausarbeitung Eine Waldmär spielt. Dadurch gab ich den Spielerfiguren einen Anlass, den Schauplatz rund um den Maerholt, einen düsteren Waldhügel, zu erkunden. Die Entdeckungsreise durch den sonderbaren Wald mit unter anderem Pilzlingen, Heidekuppe und Katzenstein führte zwar letztlich zu einem Erfolg, doch kam es zu einer von mir nicht vorhergesehenen Entwicklung: Da die Spielerfiguren ihre Friedensmission wichtiger einstuften, stellten sie ihre Pläne gegen die Bosheit des Waldes hinten an und schmiedeten den Plan, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zurückzukehren. Oh, also gut, dann habe ich die vorbereiteten Kampfunterlagen eben wieder weggepackt und den Spielern ihre wohl durchdachte Planung/Zurückhaltung gegönnt (ganz nebenbei gemerkt: Der Zwergenkrieger Krund, der zu Beginn des zweiten Abschnitts in die Gruppe kam, ist mittlerweile Grad 3, ohne bislang einen einzigen Kampf gespielt zu haben). Immerhin hat das Erlebte vollkommen ausgereicht, um sich das Lied Eine Waldmär zu erspielen - das erste von insgesamt zwölf Stücken des zweiten Albums, zu dem meine Frau nun in bekannter Form den Liedtext in ein schönes Format setzen wird, damit unsere nächste Sitzung mit dem Vorspielen eines neuen Stücks aus dem gemeinsamen Liederbuch beginnen kann.

Zurück in Ewardsbron kam es zu einer intensiven Begegnung zwischen Pyotr, dem Barden der Gruppe, und dem Wanderbarden Rupart von Glenkinnon. Man ging schließlich freundschaftlich auseinander und niemand in der Gruppe ist sich zum aktuellen Zeitpunkt bewusst, dass hiermit der Grundstein für die Herren der Winde gelegt wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt werden sich die Wege wieder kreuzen und Pyotr wird die Möglichkeit erhalten, in den freigeistigen Bardenbund aufgenommen zu werden. Das wird aber noch ein wenig warten müssen.

So ging die Reise durch den Tureliand und direkt hinein in das Abenteuer Druidenmond (Gerd Hupperich, Abenteuerband Der Weg nach Vanasfarne, 2002). Um dieses sinnvoll in meine Kampagne und den Krieg im Bleadfen integrieren zu können, habe ich den eigentlichen Schauplatz vom Wald von Escavalon in die östlichen Ausläufer des Tureliand verlegt und den Thaen zu einem Clanmitglied der Cairils gemacht. Somit wurde er zum Parteigänger einer der Kriegsparteien und man untersagte den Abenteurern kurzerhand die Weiterreise in Richtung Bleadfen. So trennten sich die Wege der Mönche und die der Abenteurer, doch sollten diese auf Abruf bereitstehen, um bei Erlaubnis sofort nachkommen zu können. Mit dieser Auszeit von unbestimmter Dauer habe ich die Spielerfiguren für den anstehenden Klosterbau zu Vanaspring motiviert bekommen und es sind alle mit Feuereifer dabei.

Die Nonnengemeinschaft indes erweiterte ich um zwei besondere Zugänge: Zum Einen trafen die Abenteurer auf Wilone, eine Witwe und Hauptfigur aus dem Abenteuer Denk an mich des ersten Kampagnenabschnitts Wahre Helden - das Wiedersehen war beklemmend, weil die Abenteurer dadurch wieder mit den unschönen Ereignissen konfrontiert wurden, die letztlich zu dem gleichnamigen Stück geführt hatten; zum Anderen war auch die Nonne Hiladis anwesend, welche die Hauptrolle in meinem Abenteuer Unbekannte Schmerzen (GB 56, S. 17-31) spielt - zwar kennen meine Spieler das Abenteuer, weshalb es nicht mehr zur Verwendung in der laufenden Kampagne taugt, hier können sie aber nun hautnah die Vorgeschichte für das ältere Szenario kennenlernen. Für die Einbindung von Hiladis habe ich mich vor allem deshalb entschieden, weil mit Leila eine Weiße Hexe Vanas in meiner Gruppe vorhanden ist, die bei derartigen Elementen voll auf ihre Kosten kommen kann.

Nunmehr ist also die Bühne bereitet, um das stimmungsvolle Abenteuer rund um Vanaspring erblühen zu lassen, ohne es allzusehr mit weiteren närrischen Ideen zu verwässern. :narr:

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

bearbeitet von Fimolas

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Hallo!

Meine Spieler haben sich nun für einen Teil des ersten Kampagnenabschnitts selbst belohnt und eine Ausarbeitung des Kelches von Vanasfarne erarbeitet. Hier kann man das Ergebnis finden: Themenstrang zum Abenteuer "Orcwinter"

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

bearbeitet von Fimolas

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