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[Abenteuer] Das Geheimnis des Waldes - Menschengruppe


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Shannon hört sich Aellos Ausrufen geduldig an, nickt gelegentlich und sagt dann ruhig: "ich werde mit Perl und Ayrou in den Wald gehen, wo wir herausfinden werden woher diese Dämonen herkommen, hoffe ich. Leider gibt es dort keine Gasthäuser oder Wirte die Abendessen kochen. Auch geheizte Bäder wirst du ebensowenig finden wie ein Federbett. Wir werden essen müssen was wir dabei haben oder im Wald finden, schlafen werden wir am Boden und wenn es regnet werden wir eben nass. Ob ich den Esel mitnehmen will weiss ich noch nicht, es mag also sein, dass wir unsere Ausrüstung selbst tragen müssen. Aber ja, du hast recht: bevor wir in den Wald gehen sollten wir uns im Dorf umsehen. Vielleicht erfahren wir dort noch etwas mehr über die Ereignisse hier." Wie er es sagt, lässt erahnen, dass er einerseits Aello als vollwertiges Mitglied der Gruppe anerkennt und er ihre Fertigkeiten schätzt, er aber andererseits wenig bis nichts für ihr eben an den Tag gelegtes 'verwöhnte Prinzessin Gehabe' übrig hat. Ebenfalls meint er, man habe eigentlich lange genug palavert und könne sich -bitte sehr- nun endlich wieder auf die Hauptsache konzentrieren...

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Kurnaz hatte es sich mittlerweile auf einem Stein bequem gemacht und verfolgt etwas gelangweilt den Austausch an Argumenten. Schließlich erhebt sie sich.

"Perl hat nun gesucht nach Spuren und, gelobt sei Ormut, etwas gefunden! So denke ich, wir sollen weiter dieser Spur nachgehen. Wer trägt solche Kleidung und in welchem Schriftzug kommt ein solcher Buchstabe vor? Wer könnte uns Hinweise darüber geben? Denn dort geht weiter unsere Suche!"

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Perl hebt eine geschwungene Augenbraue. Offensichtlich ist er überrascht.

"Well. Sinnvoll ist es anzufangen in der Nähe. Ist es nicht?" Perl schaut sich um. "Ich geschaut habe nur kurz. So nun mein Vorschlag ist: Wir sehen hier um uns alle. Dann gehen zum Gasthaus für unterschiedliche Bedürfnisse." Dabei schafft er es, nicht zu Aello zu sehen. "Und dann - sehr wahrscheinlich - wir suchen in die Wald die Böse."

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Die Knie an das Kinn gezogen, hat Rotblatt es sich auf einem umgefallenen Baumstamm gemütlich gemacht. Während sich seine Gefährten unterhalten, wandert sein Blick von Shannon zu Kurnaz zu Perl und schließlich zurück zu Shannon. Als sich letzterer anschickt, loszumaschieren, meint der Gnom in die Runde: "Wundert es eigentlich noch jemanden, dass - wer auch immer hier gewütet hat - er offensichtlich darauf bedacht war, gleich ein ganzes Arsenal an Spuren zu hinterlassen?"

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"Ja, habe ich,Meister Rotblatt. Aber selbst wenn die Spuren absichtlich gelegt wurden, können wir aus ihnen etwas lernen, wenn wir nur genau genug suchen." Shannon hat für den Moment ganz offensichtlich genug geredet und will nun wieder etwas tun, zum Beispiel Spuren gründlich untersuchen und fachsimpeln ob sie absichtlich gelegt wurden oder nicht und was das alles zu bedeuten hat.

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Kurz blitzt Aello Shannon aus leicht zusammengekniffenen Augen heraus an und wollte schon seine uncharmante Antwort passend kontern, aber sie besinnt sich. Im Prinzip würde sie solchen Komfort auch im Wald schätzen, da hat er recht, sie hatte üble Schlaf- und Rastplätze satt in ihrem Leben gehabt, um sich das nicht wünschen zu wollen. Aber sie kann sich durchaus zusammen nehmen, wenn es sein muss und macht klar: "Shannon, ich habe schon in weit unbequemeren Gegenden als dem Wald hier übernachtet. Aber ich bin nicht bereit Tage mit einer Militärübung zu verbringen." Sie war sich sicher, dass Shannon wusste was sie meinte. Ihr Bruder Straton erzählte immer von den langen Märschen im Gelände ohne echtes Ziel, als er seine Ausbildung bei den Truppen des Patriarchen machte. Shannons Angebot doch zunächst den handfesteren Spuren folgen zu wollen, hellt ihr Gesicht wieder auf und sie erwidert ihm entgegenkommend: "Wenn wir bei unseren nächsten Erkundungen Hinweise bekommen, die in den Wald zeigen, bin ich gerne dabei. Ich würde bei dem Ausflug aber lieber die elfische Küche probieren statt fade Kost aus dem Rucksack." Sie wirft Ayoru mit einen Seitenblick ein Lächeln zu.

"Nun gut, wenn wir gleich mit dem nahe liegendem anfangen wollen: Schaut euch mal den Fetzen, den Perl gefunden hat, genau an. Das Zeichen darauf ist ein magisches Symbol, ich habe so eins schon mal gesehen, aber kenne die Bedeutung nicht. Er stammt von einem magisches Kleidungsstück. So was edles trägt man üblicherweise nicht im Wald. Könnt ihr damit etwas anfangen, Kilburn, Du vielleicht?" fragt sie in die Runde.

"Und ich glaube nicht, dass die Sachen hier absichtlich verloren wurden. So ein Gewand z.B. ist zu kostbar um damit falsche Spuren zu legen. Ich denke ehr hier hatte es jemand eilig und war unvorsichtig.", meint sie auf Ians Einwand bevor sie ihren Rucksack auf einen trockenen Stumpf legt, damit er sie im Gelände und umstehenden Unterholz nicht stört.

Edited by Miles et Magus
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Freundlich nickte sie Aello zu. Die Elfe würde tun was sie konnte, um alle zu versorgen, gemeinsam mit Perl würden sie es bewerkstelligen können, allerdings hatte sie Zweifel, ob das auch den Geschmack der Menschen traf. Deren Essen war meist sehr fettig und roch unappetittlich.

 

Baldred war irgendwie wach. "Die Rodung nun sie geht ein Meile von hier aus. Ach uns seiner Liebten war hier nicht persönlich, er hatte einen Boten geschickt der in seinem Namen das alles verkündet hat. Bitte fragt nicht warum wir es einfach taten..."

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Interessiert nimm Kilburn das Stück Stoff von Aello entgegen und betrachtet es ausgiebig von verschiedenen Seiten. Man bemerkt richtiggehend wie der junge Gelehrte sich endlich in seinem Element fühlt, hier in der Wildnis, im Wald scheint er sich ja eher eingeschüchtert und zurückhaltend zu verhalten.

 

"Wie ihr vielleicht wist lehre ich in Cambrygg, dort werden an einem anderen Kolleg auch Magie und Zauberei gelehrt, natürlich streng innerhalb der Vorgaben der Kirgh. Regelmässig halten dort durchreisende Magier Vorträge für interessierte Zuhörer, vor einigen Jahren gab es ja diesen weitreichend bekannten Skandal um diesen Finstermagier, ihr habt sicher davon gehört. Ach, ich schweife wieder ab. Also vor kurzem hielt Corwyn vom Tränensteingraben einen Gastvortrag, und ich bin mir sicher es handelt sich hier um ein Stück einer Robe eines Elementarbeschwörers. Schon die Wertigkeit des Stoffes zeigt mir es muss sich um einen wohlhabenden Zauberer handeln. Für welche Beschwörungen genau die Robe dient vermag ich jedoch nicht zu sagen, da müsste ich mehr davon sehen." Als sich niemand sonst für den Fetzen interessiert steckt er diesen gedankenverloren ein und beginnt den Boden ringsum nach Beschwörungskreisen abzusuchen.

 

 

 

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'Aus Baldred ist so wohl nicht mehr herauszubekommen.', überlegt sie und will ihn auch nicht weiter mit der Sache quälen, 'er ist schon älter und will seine Existenz nicht gefährden, verständlich'.

Ayorus Lächeln erwidert sie und fragt sich was die Früchte des Waldes für eine Mahlzeit ergeben ... geschmorte Rehkeule vielleicht, wie edel ... Das köstliche Bild vergeht, als Kilburn plötzlich nach dem Stoff greift. Interessiert hört sie seinen Ausführungen zu. Als er geendet hat, stochert sie in einem Rest feuchter Holzkohle, der mal ein Baumstumpf war, mit ihrem Stoßspeer herum und denkt dabei über das Gesagte nach. Ein rotes Band an ihrem Speer bleibt dabei an einer jungen Brombeerranke hängen, die dicht neben dem Stumpf sprießt. Sie beugt sich nach vorne, um es zu lösen. Dabei fallen einen Moment zu spät einige ihrer eigenwilligen Strähnen von über und verwehren erst dann diskret etwaigen neugierigen Blicken den Einblick in ihr Dekolleté. Die Ranke will den Stoff aber nicht freigeben. Leise fluchend blickt sie auf, dabei wird sie der Rune in Perls Hand vor sich gewahr und fragt Perl hastig - im Kontrast zu ihrer geschmeidigem Bewegung mit der sie ihre Haare beim Aufrichten bändigt - ihn anblickend, aber doch irgendwie auch an die anderen gerichtet: "Könnte es ein Feuerbeschwörer gewesen sein? Liegt irgendwie nah, was meint ihr? Ist das eine Feuerrune? Und wo hast Du die denn her, Perl?", sie ist wieder ganz bei der Sache.

"Ich habe von einer Bruderschaft des Feuers gehört, einer Gruppe Zauberer, die sich der Feuermagie verschrieben haben soll, die am Kolleg aktiv sein soll. Ob die was damit zu tun haben?", sie blickt dabei fragend zu Kilburn.

Edited by Miles et Magus
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Die Elfe bermerkte das Aello Probleme hatte den Stoff frei zu bekommen. Es mocht wirken als ob sie über den Boden schwebte und war schon an der Seite Aellos. Mit ihren zarten Händen befreite sie die Bänder von der Rancke, ohne Schwierigkeit.

 

Der Alte, Baldred, schüttelte den Kopf.

 

"Was sagt ihr da? Seid ihr sicher? Beschwörer? bei den Dheis Albis! Was für Ungemach? Welch Unheil mag uns drohen."

 

Fester umklammerte er die Axt in seiner Hand, entschlossen blickte er drein.

 

"Ich verstehe... ihr meint Baldred hat es vermasselt... bei den Dheis dann werde ich es richten... auch wenn ich nicht weiß wie..."

 

Erhielt einen Moment inne, dann hellte sich sein Gesicht auf und er marschierte mit den weiten Schritten einees Holzfällers in den Wald hinein.

Edited by Tiree
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Erstaunt wie aufmerksam und geschickt Ayoru ihr geholfen hat, bedankt sich Aello bei ihr.

Als Baldred sich in den Wald auf macht, stößt sie ein unerfreutes Stöhnen aus und ruft ihm nach: "Mach keine Torheit, Baldred! Wenn Du weißt was oder wer zu richten ist, dann nur gemeinsam mit uns. Zum einen ist es gefährlich alleine, zum anderen hat uns der Baron beauftragt, die Sache zu klären. Wir sollten also nur gemeinsam vorgehen." Sie befürchtet eine Dummheit von Baldred und ihr Unterton macht ihre Autorisierung durch den Baron in der Sache deutlich, wobei sie das Baldred mit ihren weiblichen Charme gewürzt vermittelt.

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Perl weiß nicht, ob er erleichtert ist, dass Aellos Haarsträhne nach vorne gefallen ist oder nicht - oder? Ruhig schaut er Baldred nach. Wenn sie es denn wollen, sollen sich die Menschen um ihn kümmern. Er versteht nicht, warum nicht seinem Vorschlag gefolgt wird, die nähere Umgebung abzusuchen. Menschen! Sie nehmen sich Zeit, wie wenn sie ewig leben würden. Beinahe hätte er ob dieses Gedankens gelächelt. Wie schnell Aello verwelken wird. Beinahe hätte sich seine Stirn in Trauerfalten gelegt. Auf seinem Kampfstab gestützt beobachtet Perl die anderen. Ayoru ist so zuvorkommend zu ihnen. Wieso nur? Gut der eine ist gelehrt. Der andere - nun - wohl ein Kämpfer. Der Gnom? Er passt eher in eine Stadt. Kurnaz. Hm - Kurnaz. Fremd. Sehr fremd - und sehr interessant. Aello ... Feuer an dem man sich verbrennt oder wärmt? Wind oder Sturm? Regen oder Unwetter? Unnahbar oder ... :blush: (wenn es jemand sehen würde).

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"Ach ich versteh Euch werte Aello aber macht Euch keine Sorgen um den Tor!"

 

Sprach Baldred.

 

"Ich weiß nicht wie oder wo... vielleicht finden wir dort was."Ich mchte Euch ncht in was hineinziehn Aello, ihr sied so zart... nicht das Euch ein Leid geschieht. Man munkelt ja die tollsten Dinte was alles so passiert sein sollte... ach ja... aber glaut es schon? Alles Unisnn aber viellecht sollten wir dann alle dort nachsehen... wenn ihr erlaubt.

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Aello titt auf Perl zu und nimmt seine Hand in der er die Rune hält. Sie ist ganz warm. Einen Moment schaut sie prüfend darauf und meint dann: "Ja, Feuer ... Es ist eine Rune des elementaren Feuers!" Sie blickt auf und in Perls grüne Augen. Erkennt sie einen fernen Feuerglanz?

 

Dann spricht Baldred sie an und sie wendet sich ihm zu. "Wir sind schon mitten drin, Baldred!", sie lacht amüsiert auf, " Und sei versichert, ich kann mich meiner Haut gut erwehren.", entgegnet die fest und schielt auf die Spitze des Speeres, die sie vor ihrem Gesicht mit dem Finger prüft.

"Wir folgen Dir gerne, wenn du einen Hinweis hast, doch lasst uns noch eben die restliche Umgebung absuchen, wo wir schon hier sind."

Sie macht sich wie Kilburn auf die Suche, versucht aber allzu schlammige Stellen zu meiden indem sie gewandt die herumliegenden Hölzer als Tritte nutzt.

Edited by Miles et Magus
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Perl ist von Aellos Berührung überrascht. Warm, ruhig und selbstverständlich hat sie seine eleganten Finger ergriffen. Aellos Aufmerksamkeit entgeht nicht ein feines Zucken. Wollte Perl die Hand zurückziehen? Ist er nervös? Der weiblich neugierigen Blick sucht und sucht. Da der Hauch einer Röte und - die Pupillen haben sich ein wenig geweitet. Perl schluckt.

 

"Feuer ...", krächzt es aus seinem Hals. Perl fallen neue elfische Flüche ein, hätte er doch nur den Mund gehalten!

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Kilburn nimmt die Rune von Perl entgegen und dreht und wendet sie etwas. "Das ist tatsächlich eine weitere Rune, wie sie bei Beschwörungen gebraucht wird. Und sie ist mit dem Element des Feuers verbunden, was stark auf einen Feuerbeschwörer hindeutet. Nun muss man wissen das Beschwörer nicht gleich Beschwörer sind. Es gibt solche die sich mit den Beschwörungen von Elementarwesen befassen, eben Feuer, Wasser, Erde oder Luft. Diese Elementarwesen können gut für einfache Arbeiten eingesetzt werden, manche auch im Kampf oder zur Verteidigung. Dann gibt es aber noch die andere Art, die Dämonenbeschwörer, die dunkle und finstere Wesen aus anderen Sphären herbeiholen und dabei von einem üblen Mentor gelenkt werden. Der Krieg der Magier geht auf einen Konflikt mit Dämonenbeschwörer zurück und seither sind eigentlich überall Dämonenbeschwörer geächtet.

Hier scheint es sich aber um einen Elementarbeschwörer zu handeln, oder einen einfachen Zauberer der sich etwas damit beschäftigt hat, es ist wohl eine schwierige Kunst die auch nicht überall gelehrt wird. An eine Bruderschaft des Feuers am Kolleg kann ich mich jetzt nicht entsinnen, vielleicht tritt sie aber auch unter einem anderen Namen auf. Lasst mich darüber nachdenken.

Perl, wo habt ihr diese Rune gefunden? Vielleicht sind an der Stelle weitere Hinweise zu einer Beschwörung, üblicherweise werden dafür Symbole auf den Boden gemalt und das sollte auffällige Spuren hinterlassen!"

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"Mit der Geschichte der Menschen bin ich nicht so vertraut, Kilburn. Aber wenn dem so ist, woran ich nicht zweifele, sollten wir dem Einhalt gebieten."

 

Beschwichtigend hob sie ihre zarte Hand.

 

"Das mag auch heißen, dass wir mit dem Fremden reden und abbringen von dem was er zu tun gedenkt."

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"Hm, ich glaube diese Bruderschaft kommt ursprünglich aus den Küstenstaaten und ist jetzt auch in Cambrygg aktiv. Aber es ist eine verschworene Gemeinschaft. Allerdings passen diese Runen nicht wirklich dazu, denn sie sind sehr ursprünglich elementar. Ich fürchte fast wir haben es hier mit etwas anderem zu tun. Wir müssen wirklich heraus finden was dahinter steckt. Perl, wo genau hast du die Rune entdeckt?"

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  • 3 weeks later...

"Komm mit", fordert Perl Kilburn auf und verschwindet im Gebüsch. Als Kilburn ihm nicht folgt, kehrt er zurück und winkt. Perl wird noch ein paar Jahrzehnte benötigen, um die unbeholfene Art der Menschen, in der Natur zu gehen, zu verinnerlichen.

 

Langsam und nachsichtig führt er Kilburn an den Fundort.

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