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Verimathrax

Kampferfahrungspunkte aufteilen

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Hallo !

 

Der folgende Beitrag aus Erfahrungspunktekürzung wegen fehlender Herausforderung gab mir zu denken, ich sollte da vielleicht einen neuen Strang aufmachen (und da ist sie wieder die Furcht: Ha, hoffentlich ist der Strang wirklich neu und wurde nicht schon mal anno domini 1871 diskutiert;)

 

Nun ja, wir hatten einmal eine ähnliche Situation.

 

eine allgemein eher kampfschwache Gruppe (Druide, Fruchtbarkeitspriester, Thaumaturg) und ein etwas höherstufiger kampfstarker Waldläufer.

Gegner waren in Rudel Skelette.

 

Das ganze lief darauf hinaus, daß alle sich ihrer Skelette erwehren konnten (bis halt die AP nach einigen Runden weg waren)

ohne allerdings wirklich Schaden anzurichten und der Waldläufer zuerst seine und danach die meisten anderen flott wegräumte.

Rein regeltechnisch: Waldläufer 100% KEP, der Rest 0%, was durchaus schon etwas frustrierend ist.

 

Bei dem Fall, mein SL wird sich erinnern, sprach ich das Thema mit dem Risiko, bzw. Gradunterschied Gegner / Spielercharakter auch mal an.

 

Und der Fazit, für den gradhöheren Charakter ist ja auch alles teurer zieht für mich nicht ganz, denn der hat dann die Möglichkeit

flott und billig in die Breite zu lernen (= EP Generator).

Zwar hat am Ende der Waldläufer die Skelette alle umgehauen, aber das konnte er nur weil seine Mitstreiter ihm diese Viecher eine Weile vom Leibe gehalten haben (auf welche Art und Weise auch immer).

Was spricht also gegen die Idee zu sagen: Die Gruppe hat die Skelette gemeinsam besiegt und die KEP (alle KEP, einen Anteil der KEP) auf alle Mitglieder der Gruppe zu verteilen ?

 

Andersrum: Wenn eine Gruppe gemeinsam ein schwieriges Rätsel löst, mit dessen Hilfe sich eine wichtige Tür öffnen lässt, würde ich ja die EP dafür auch auf die Gruppe aufteilen und nicht allein dem SC geben der am Ende den Mechanismus der Tür bedient und die Tür öffnet.

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Nichts spricht dagegen. Es ist eine Mischung aus regelkonformer Aufteilung und Pauschalvergabe. Man kann das ohne weiteres so handhaben, wenn man möchte. Wenn ich mich recht entsinne, wurden in D&D damals die Punkte so vergeben.

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Was spricht also gegen die Idee zu sagen: Die Gruppe hat die Skelette gemeinsam besiegt und die KEP (alle KEP, einen Anteil der KEP) auf alle Mitglieder der Gruppe zu verteilen ?
Eigentlich nichts, zumindest solange auch andere Aspekte berücksichtigt werden, hier also z.B. ZEP. Ich glaube, dass eine gelungene Umsetzung mit Berücksichtigung individueller Besonderheiten für viele eine gute Möglichkeit darstellen würde.

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Nichts spricht dagegen. Es ist eine Mischung aus regelkonformer Aufteilung und Pauschalvergabe. Man kann das ohne weiteres so handhaben, wenn man möchte.

Jepp. Ich rede ja seit Jahren hier immer von meiner "gemäßigt-pauschalen" Punktevergabe. Die berücksichtigt genau auch solche Szenarien, wie im Ausgangsbeitrag beschrieben. Und sie fördert die gleichmäßige Entwicklung der Charaktere der Gruppe, ohne individuelle Erfolge weg zu mitteln, wie die totale Pauschalvergabe.

 

Euer

 

Bruder Buck

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Ich halte wenig davon. Mir ist der Ansatz viel zu gleichmacherisch. Hat der Rest der Gruppe denn überhaupt keine Fertigkeiten eingesetzt? Im Beispiel ist von Skeletten die Rede. Mir ist nicht ganz klar, wie ein noch so kampfschwache Gruppe 0 Schaden an Skeletten anrichten soll.

 

Wenn der Thaumaturg eine Problem mit Magie löst, dann bekommt ja schließlich der Waldläufer auch keine ZEP. Oder lief das in der beschriebenen Gruppe anders?

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Hallo,

 

soweit ich mich erinnere war das Problem, daß die Zauberer kaum geeignete Kampfzauber (Druide und Fruchtbarkeitspriester) hatten, und darüber hinaus auch keine Zeit und zu wenig AP. Dem Thaumi ging es nur minimal besser.

 

Welcher Zauberer zaubert sich schon freiwillig wehrlos, wenn er weiß, daß er umzingelt ist und ein Kampf unvermeidbar.

 

Mein Druide hat noch Rindenhaut gezauber, sodaß er zwar bald wehrlos war, aber auch so gut wie keinen Schaden nehmen konnte. Dazu kommt, daß der Angriffswert bei den Zauberern niedrig, der Schadensbonus in der Regel ebenso niedrig und die AP nicht lange reichen.

Bei Skeletten mit hohem Rüstungsschutz bedeutet das, daß man total froh war, in ca. 10 Runden 1-2 Punkte Schaden zu machen.

 

Mag alles ein ziemlicher Spezialfall zu sein, aber hier ist es mir halt damals sehr aufgefallen, daß

die meisten SCs halt nur als Gegner-Binder herhalten mussten ohne auch irgendetwas davon zu haben.

 

(p.s. ich denke unser SL hat es passend gelöst, das Standardregelwerk find ich an dieser Stelle etwas unbefriedigend)

Edited by Gork Harkvan

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Wenn man das wollte, könnte man besser gleich zur pauschalen Punktevergabe greifen. Aber das wäre nicht meins.

 

Die Schwächen treten m.E. vor allem dann auf, wenn die Gruppe z.B. durch den Tod einer Spielfigur nicht homogen in den Graden ist: Nehmen wir einen Kampf mit vielen KEP und einem Grad 1 unter lauter 5. Gradern: Der Erstgrad schlägt mit seinem Schwert durch die Luft und wird mit KEP überschüttet und rückt damit blitzartig vor auf Grad 3, "nur weil er dabei gewesen ist". Meiner Meinung nach nicht Sinn der Sache.

 

Hast du einen Grad 5er unter lauter Erstgraden, so kommen alle ganz gut voran, nur die stärkste Figur muss ewig auf die nächste Stufe für sein Langschwert sparen. Ich hasse den Stillstand einer Figur.

 

Meiner Meinung nach ist Midgard so geregelt, dass die unterschiedliche EP-Ausbeute auf den unterschiedlichen Graden erstaunlich wenig Probleme bereitet. Die Kleinen rücken beharrlich auf oder fallen zumindest nicht zurück. Allerdings muss das nicht für jede Charakterklasse gelten, aber ich halte auch nicht jeden Abenteurertyp für gleich attraktiv.

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Hallo,

 

ich meine auch das der Zustand nicht ewig anhält. Grad 1 Figuren sind nunmal nach 1 bis 2 Schlägen außer Gefecht gesetzt. Wenn der Walläufer auch Grad 1 gewesen wäre, dann wären alle ohne KEP zu bekommen, weggerannt. So sieht das Leben der Grad 1 Figuren aus. Durch den Waldläufer hatten sie wenigstens die Chance was draus zu machen.

 

Sprechen wir doch mal über die Vorteile. Durch die anwesende hochgradige Figur kann die Gruppe auch "bessere" Gegner bekämpfen. Sagen wir mal einen Oger. Landet man nun als niedrige Figur einen Treffer, dann erhält man mit einem Schlag einen Haufen KEP. Und das bei deutlich verminderter Gefahr (der Hochgradige wirds schon richten). Eine Grad 2 Figur in Begleitung von Grad 6ern wird in der Regel deutlich mehr KEP machen, als in der Begleitung von Grad 2ern. Sie hat also 2 Vorteile:

 

- Sie steigt deutlich schneller auf.

- Die persönliche Gefahr verringert sich.

 

Grüsse Merl

Edited by Merl

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Ich halte das richtige Augenmaß (auch hier) für wichtig.

Wenn ich das Gefühl habe das die Gruppe zusammengearbeitet hat um eine Aufgabe zu lösen / einen Gegner zu überwinden, dann soll auch die Gruppe die Punkte bekommen und nicht nur der SC der am Ende die abschliessende Aktion durchführt, ob nun in KEP oder EP, who cares.

Wenn ich aber das Gefühl habe da haben einige einfach nur Pech (schlecht gewürfelt) gehabt oder haben sich sogar noch dumm angestellt, dann gibt's auch keine Punkte.

Ich habe auch schon das Ding erlebt dass ein SC in einer verzweifelten Situation gegen einen mächtigen Gegner, der kurz davor war die Gruppe auszulöschen, in seiner Verzweiflung einen gezielten Hieb gegen ein lebenswichtiges Organ gesetzt und damit Erfolg gehabt hat.

Der Gegener hatte war bis dahin quasi noch voll drauf.

Das gab sehr viele KEP für den einen Helden.

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Ich könnte mir auch Situationen vorstellen, in denen eine Spielfigur durch Sonderaktionen einen Gegner erst mal beschäftigt, damit die anderen es leichter haben (z.B. indem man den NPC durch seine Flucht weglockt). Dafür könnte es AEP geben.

 

Auch wenn ein Abenteurer zum Wohle der anderen auf konzentrierte Abwehr umstellt, um z.B. einen Durchgang zu verstellen, während die anderen eine Tür einhacken ...

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    • By Ma Kai
      Im KOD5, S. 148, ist eine Skala für Erfahrungspunkte für Meilensteine (zusätzlich zu den 5 EP/Zeitstunde, die für alle gleich sind) angegeben. Diese differenziert nach Grad. Was macht Ihr, wenn die Gruppe sich deutlich im Grad unterscheidet?
       
      In einer Gruppe aus Grad 8, 13 und 17 müßten z.B. 200, 300 und 600 EP pro 10 Stunden vergeben werden. Was soll es sein?
      Hätte einer noch Grad 21, wären für den 1,500 EP angemessen, mehr als für die anderen zusammen.
       
      Eine individuell-pauschale () Vergabe könnte leicht als ungerecht empfunden werden und zementiert das Gradungleichgewicht (gäbe es keines, gäbe es keine Frage). Eine gänzlich pauschale Vergabe ballert die niedrigeren Grade mit EP voll (den meisten Spielern macht das so viel nicht aus), während die Hochgrader nicht recht weiter kommen (dies ist erfahrungsgemäß ein größeres Problem).
       
      Ich tendiere dazu, mich an der Mitte/Masse der Gruppe (Median oder Durchschnitt der Grade? Ersteres hätte den Vorteil, daß es die EP der anderen nicht herunter zieht, wenn sie einen Grad 1er neu aufnehmen) zu orientieren. So haben wir es auch in der Bonner Runde zur allgemeinen Zufriedenheit gespielt.
       
      Wahrscheinlich ist aber auch das ein Punkt für den Gruppenvertrag.
    • By Kar'gos
      Hallo,

      wie ist eure Vorgehensweise für Concharaktere, wenn ihr von einem Lehrmeister als Belohnung einen Zauber (oder auch eine Fähigkeit) magisch gelehrt bekommt, ohne das dafür Erfahrungspunkte, Zeit und Gold ausgegeben werden müssen?
      Schreibt ihr den Zauber einfach auf den Bogen und teilt es gegebenenfalls zukünftigen Spielleitern als Besonderheit mit oder rechnet ihr auf Erfahrungspunkte runter und passt den Grad der Spielfigur noch mit an?
       
      Gruß

      Kar'gos
    • By Calandryll
      Hallo alle zusammen,
       
      vermutlich rühren meine Schwierigkeiten daher, dass ich noch zu sehr in M4 Bahnen denke, dennoch würde ich mich gerne absichern.
       
      Ich bin mir unsicher bei der Vergabe von EP in einem Kampf nach M5. Ich schildere sie kurz so, wie ich sie verstehe und im Anschluss daran, an welcher Stelle meine Frage auftritt.
       
      Die Anzahl der vergebenen EP ist an den Gefährlichkeitsgrad des Gegner gekoppelt. Ein Grad 3 Gegner hat eine Gefährlichkeit von 6.
      Trifft ein Krieger und raubt er ihm zwischen 1-7 AP, bekommt dieser 6EP. Raubt er ihm 8 AP bekommt er 12 EP. Raubt er ihm 20 AP oder macht er ihn kampfunfähig (bei feindlichen 20 AP), bekommt er 30EP.
       
      Nun meine Frage. In M4 war es ja davon abhängig, wie viele AP ich ihm geraubt habe. Mit dem einfachen System war es so, dass ich bei geraubten AP im Nahkampf 8 KEP erhalten habe. Bei 6 geraubten AP 12 KEP.
      Spielt also die Menge an geraubten AP keine Rolle mehr? Ein Krieger der dem Feind 1 AP raubt bekommt nun genauso viel EP wie ein Krieger, der ihm 7 AP raubt.
       
      Finde diese Regelung so nicht schlecht, wollte mich nur absichern, da ich mir nicht sicher bin, ob ich es wirklich richtig verstanden habe. (Angriffszauber sind natürlich analog zu sehen).
       
      Wie gesagt, ich komme nur auf die Idee mit den EP pro geraubten AP, weil ich es halt von M4 so gewöhnt bin
       
      Lieben Gruß und Danke schon mal
      Calandryll
    • Guest Kalliope
      By Guest Kalliope
      Mir ist nicht klar in welcher Reihenfolge ich beim Trainieren von Fertigkeiten Praxispunkte und Erfahrungspunkte einsetzen kann.
       
      Nehmen wir an ich habe einen Glücksritter mit 1 Praxispunkt und 100 Erfahrungspunkten. Dann kann es doch einen Unterschied machen ob ich die erste Steigerung mit Erfahrungspunkten und die zweite Steigerung mit meinem Praxispunkt mache oder umgekehrt. Im Kodex M5 habe ich nichts dazu gefunden.
       
      Ich tendiere dazu erst den Praxispunkt verlernen zu müssen, da dieser direkt durch die Anwendung der Fähigkeit, z.B. Klettern, erzeugt wurde und die Erfahrungspunkte erst später verlernt werden und wahrscheinlich auch nicht nur durch den Einsatz von Klettern erzeugt wurden.
       
      Wie seht ihr das?
       
      LG Kalliope
    • By Eriol
      Das ist jetzt kein richtiges "Erratum" - aber habt ihr schon mal höhergradige Figuren nach den Regeln konvertiert und zum Spaß mit genau denselben Fertigkeiten nach M5 neu erschaffen?
       
      Ich hab das mit meinem Wildläufer versucht, auch wenn das hinkt, weil es für Tiermeister kein offizielles Lernschema gibt und der Wi viele Zauber kann, die nach den Betaregeln für Tm nicht neu gelernt werden könnten. Aber selbst wenn ich die LE-EP-Tabelle für Druiden nehme und die Kosten verdopple...
      Also: in M4 hatte mein Wildläufer 38.000 GFP - genau dieselbe Figur in M5 (z.T. mit höheren Fertigkeitswerten, weil man jetzt immer höher startet) hätte nur 29.500 EP verlernt (wenn ich mal davon ausgehe, dass keine Spruchrollen/Ogam-Stäbe,... genutzt wurden). Hm.
       
      Habt ihr das bei anderen Abenteurerklassen mal ausprobiert?
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