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Spielerin heult, was nun?


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Hi Leute,

 

hab letztens meine neue Runde angefanngen, bei der versehentlich (resultat aus eimem tierkunde botch und etwas übereifriegen Chas) ein Waschbär getötet wurde.....

Jedenfalls, hat eine meiner Spielerinen angefangen zu weinen (ihr war selbst nicht so ganz klar warum) auf jedenfall hat mich die ganze Sache so sehr aus dem Konzept gebracht, dass der Waschbär noch lebt (bzw. ohnmächtig ist) und sich besagte Spielerin einen Druiden baut um den Waschbär zu retten und als Vertrauten zu nehemen.

 

Auf jeden Fall hab ich jetzt kein Ding das der Waschbär geretet wird, hab aber ein bischen Angst, dass jetzt jedes Mal wenn sowas passiert ich nicht ordentlich durchgreifen kann. Und vor allem meine weiblichen Spieler mich mit ihren Tränen beeinflussen.

 

Oh und das schlimmste ist, wenn ich ein Kerl wär könnte ich sagen, "Gut ich kann Frauen nicht weinen sehen!", Aber ich bin KEIN Kerl.

 

Umso seltsamer das ich damit nicht umgehen konnte.

 

Ist euch sowas schon mal passiert? Wie habt ihr reagiert? Und vor allem was soll ich beim nächsten Mal tun?????????????

 

Liber Gruß Avendesora

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Es ist relativ einfach: Wenn ein Spieler mit einem Detail der Spielwelt bzw. Rollenspiels nicht umgehen kann, dann verwendet man es nicht mehr. Ich hab in einem ähnlichen Fall (der betreffende Spieler hat mir vorher gesagt, dass er mit einer Situation die sich angedeutet hat nicht umgehen kann) auch schon meine Spielwelt umgeschrieben.

 

Ich finde das gehört sich so.

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Oha, 21 schon. Na gut. Dann hilft es wohl am besten, wenn man - wie hj es schreibt - außerhalb des Spiels sich darüber unterhält, was darin vorkommen darf und was nicht. Vielleicht sollte man innerhalb der Gruppe ganz allgemein über die Erwartungen an das Rollenspiel sprechen. Wie detailliert kann, darf und soll es sein? Wie viel Gewalt darf ggf. vorkommen usw.

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Es ist relativ einfach: Wenn ein Spieler mit einem Detail der Spielwelt bzw. Rollenspiels nicht umgehen kann, dann verwendet man es nicht mehr. Ich hab in einem ähnlichen Fall (der betreffende Spieler hat mir vorher gesagt, dass er mit einer Situation die sich angedeutet hat nicht umgehen kann) auch schon meine Spielwelt umgeschrieben.

 

Ich finde das gehört sich so.

Im Prinzip gebe ich dem Abd da recht. Allerdings würde es sich lohnen, herauszufinden, was der genaue Auslöser war. Liegt es am Waschbär? Daran dass ein Tier gestorben ist? Am Tod eines Unschuldigen? Daran, dass überhaupt jemand gestorben ist? Im letzteren Fall könnte man kaum noch anderes als Detektivabenteuer spielen, denn sobald man Charaktere spielt, die kämpfen können (und wollen), ist kaum noch zu umgehen, dass auf irgendeiner Seite mal jemand stirbt. :?:

 

Also mich hätte so eine Situation auch ganzschön aus dem Konzept geworfen, falls dich das beruhigt - sowas hatte ich noch nie. Was ich mal hatte war, dass ein Spieler durch die Spielsituation so sehr an seine aktuelle private Situation erinnert wurde, dass er damit nicht umgehen konnte und, ja, auch geweint hat. Solche Situationen muss man als Spielleiter umgehen, soweit man das kann.

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Ich denke auch, dass Ihr Euch da erst mal allgemein drüber unterhalten solltet, wie Ihr Euch das Spiel und die Spielwelt vorstellt. Das ist wahrscheinlich schwierig, wenn man erst damit anfängt und noch keine Erfahrungen und damit auch keine Vorstellung davon hat. Aber jetzt habt Ihr ja schon mal ein Beispiel. Vielleicht kommen noch weitere solche Situationen, da werdet Ihr Euch dann wahrscheinlich auch langsam rantasten. Ich denke aber nicht, dass es darum geht, dass Du "ordentlich durchgreifst" - Ihr wollt ja gemeinsam Spaß haben, und wenn es jemanden emotional so mitnimmt, dann ist der Spaß an dieser Stelle vorbei. Zumindest, wenn die Spielerin nicht sagt "sorry, muss gerade heulen, aber kümmert Euch nicht drum, das geht gleich wieder vorbei". Ich hab selbst ziemlich nah am Wasser gebaut und kann selbst in der Straßenbahn losheulen, wenn ich was besonders trauriges oder schönes lese. Beim Rollenspiel ist mir das aber noch nie passiert, so eine gute Beschreibung hat noch kein Spielleiter hinbekommen :lol: (außer vor Lachen). Ich würde Deiner Spielerin aber nicht unterstellen, dass sie das einsetzt, um Dich zu beeinflussen - also, wenn es sie wirklich so beschäftigt, nimm sie schon ernst! Vielleicht dauert es auch nur eine Weile und dann sagt sie "Naja, aber Du hast recht, ein anderer Ausgang der Situation würde einfach nicht passen".

 

Wenn die Vorstellungen und Erwartungen in der Gruppe natürlich auf Dauer weit auseinander gehen, dann wird es schwierig :worried:

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Ich glaub es ging nur um den armen kleinen Waschbär der's nicht verdient hatte, vorher haben sie nämlich schon nen Wegelagerer geschnätzelt und das war kein Problem.

 

Du, wie gesagt, das weiß man als SL vorher nie. Ich war meinem damaligen Spielleiter ja auch nicht böse. Ich würd mir da auch keinen Kopp drum machen. Passiert eben. Und solange es nicht ständig passiert, passt das schon :)

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Ich glaube, ich würde auch weinen, wenn mein aktueller Lieblingscharakter sterben würde, oder einer seiner engen (!) Freunde (auch NSC) (ich bin übrigens 26...). Das kann man als SL aber nicht immer verhindern. Ich vermute, damit muss man in dem Moment vielleicht einfach leben. Und den Weinenden trösten.

Klar kann man sich einigen, dass gewisse Sachen nicht gehäuft vorkommen, aber komplett vermeiden...stelle ich mir bei manchen Dingen schwer vor...

 

Kann deine Verwirrung verstehen. Eine Patentlösung gibt es wohl nicht...

 

LG Anjanka

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Daran, dass überhaupt jemand gestorben ist? Im letzteren Fall könnte man kaum noch anderes als Detektivabenteuer spielen, denn sobald man Charaktere spielt, die kämpfen können (und wollen), ist kaum noch zu umgehen, dass auf irgendeiner Seite mal jemand stirbt. :?:

 

Ach was, kleine Hausregel: Tote sind nicht wirklich tot sondern nur schwer verletzt und außer Gefecht. Schon kann man auch spannende Kämpfe ohne Tote erleben :D

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"Ich denke aber nicht, dass es darum geht, dass Du "ordentlich durchgreifst" - Ihr wollt ja gemeinsam Spaß haben, und wenn es jemanden emotional so mitnimmt, dann ist der Spaß an dieser Stelle vorbei."

 

 

Wenn ich von Angst oder Befürchtung rede ist das nicht so, dass ich davon ausgehe. Bzw. geht's mir eher darum das es mich echt verwirrt hatte. Mir tat der Waschbär auch schon ordentlich leid! Bin nur unschlüssig wie ich mit ner ähnlichen Situation umgehe. Kann ja nicht jedes Mal sagen: "Keine Sorge der packst schon, ansonsten kommt jemand vorbei um ihn zu retten." :confused:

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So tragisch würde ich das gar nicht sehen. Affekterregung gehört zum Rollenspiel dazu. Bei Büchern oder Filmen kommt das ja auch vor. Es muss gar nicht sein, dass der Waschbär (oder was auch immer) gerettet wird. Man könnte den Chars auch die Gelegenheit geben, das Tierchen zu begraben, einen Moment inne zu halten und dann weiterzuziehen. Jedes Mal würde ich das nicht wollen, aber dann und wann dürfen auch traurige Sachen passieren, finde ich.

 

Gruß von Adjana

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Das hatte ich grad probiert :uhoh:

 

Hu! Was erzählt Ma Kai denn hier? Das klingt ja sehr verwirrend.

 

Ich habe eben auf das Zitieren in Deinem Beitrag geklickt und er wurde mir hier eingestellt. Aber Dir gelingt das jetzt ja auch.

 

Was Dein Ausgangsproblem betrifft... wie würde ich damit umgehen? ich würde während des Spiels wohl so reagiert haben wie Du, sprich, der Waschbär lebt noch. Nach dem Spiel würde ich mit der Spielerin -allein mit ihr- reden, sicherlich nicht währenddessen, das wäre ihr wohl nur peinlich. Manchmal ist etwas eben zu Tränen rührend, das kann sie vermutlich nicht mal vorhersehen. Wenn es ihr öfter passiert, hielte ich es für gut, wenn sie sagt, ob sie möchte, daß man auf sie Rücksicht nimmt, oder, ob es eigentlich nicht viel zu bedeuten hat und übergangen werden kann. Wenn es öfter passiert, würde ich auch in der Gruppe, außerhalb des Spiels, darüber reden.

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Ja, ich kenne eine solche Situation. Eine erwachsene Spielerin in meiner Runde hatte auch mal geweint. Der Grund war ein von mir beschiebener Alptraum, den ihr Char. erlebte. Ihrer Figur ist zwar nichts passiert, allerdings war sie als Spielerin emotional so befangen, dass sie nach der beschriebenen Gräueltat an kleinen, hilflosen Wesen losheulte. Der Spielerin war das mindestens so peinlich, wie wir/ich überrascht waren und wir haben für 10 min. (gefühlt eine Stunde) die Runde unterbrochen, bis sie sich wieder gefangen hatte.

 

Das, was sie im Alptraum erlebt hatte, habe ich allerdings nicht rückgängig gemacht - und das war gut so. Denn nachdem die Spielerin die Trauer überwunden hatte, kam der Zorn auf den vermeintlichen Missetäter durch, den ich ihr als Täter präsentiert habe. Seit dem sucht ihr Charakter dieses dreckige Schwein überall, um ihn zur Strecke zu bringen (und zwar gaaanz langsam).

 

Das ganze war etwa vor etwa einem Jahr und mittlerweile können wir gemeinsam darüber lachen. Im Rückblick war es, insbesondere für meine Spielerin, eine der intensivsten Spielrunden, die sie je erlebt hatte.

 

Als Erfahrung hieraus habe ich persönlich mitgenommen, dass Rollenspiel zwar schön ist, weil man hübsche Geschichten hört. Aber jene (erwachsenen) Spielerinnen und Spieler, die das Gehörte mit echten Emotionen wie Trauer, Zorn, Wut, Glück etc. ergänzen, diese Geschichten wahrlich erleben (können). Meiner Meinung nach sollte man als Spieler und Spielleiter keine Angst bzw. Skrupel vor Emotionalität haben; im Gegenteil. Schließlich sind sie doch ein Ausdruck für wahrhaftiges Rollenspiel.

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Als Erfahrung hieraus habe ich persönlich mitgenommen, dass Rollenspiel zwar schön ist, weil man hübsche Geschichten hört. Aber jene (erwachsenen) Spielerinnen und Spieler, die das Gehörte mit echten Emotionen wie Trauer, Zorn, Wut, Glück etc. ergänzen, diese Geschichten wahrlich erleben (können). Meiner Meinung nach sollte man als Spieler und Spielleiter keine Angst bzw. Skrupel vor Emotionalität haben; im Gegenteil. Schließlich sind sie doch ein Ausdruck für wahrhaftiges Rollenspiel.

 

:clap:

 

Das ist der Hauptgrund (warum wohl nicht nur ich) eben Rollenspiel betreiben und weniger andere Spiele. Rollenspiel ist Emotion!

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Ja, ich kenne eine solche Situation. Eine erwachsene Spielerin in meiner Runde hatte auch mal geweint. Der Grund war ein von mir beschiebener Alptraum, den ihr Char. erlebte. Ihrer Figur ist zwar nichts passiert, allerdings war sie als Spielerin emotional so befangen, dass sie nach der beschriebenen Gräueltat an kleinen, hilflosen Wesen losheulte. Der Spielerin war das mindestens so peinlich, wie wir/ich überrascht waren und wir haben für 10 min. (gefühlt eine Stunde) die Runde unterbrochen, bis sie sich wieder gefangen hatte.

 

Das, was sie im Alptraum erlebt hatte, habe ich allerdings nicht rückgängig gemacht - und das war gut so. Denn nachdem die Spielerin die Trauer überwunden hatte, kam der Zorn auf den vermeintlichen Missetäter durch, den ich ihr als Täter präsentiert habe. Seit dem sucht ihr Charakter dieses dreckige Schwein überall, um ihn zur Strecke zu bringen (und zwar gaaanz langsam).

 

Das ganze war etwa vor etwa einem Jahr und mittlerweile können wir gemeinsam darüber lachen. Im Rückblick war es, insbesondere für meine Spielerin, eine der intensivsten Spielrunden, die sie je erlebt hatte.

 

Als Erfahrung hieraus habe ich persönlich mitgenommen, dass Rollenspiel zwar schön ist, weil man hübsche Geschichten hört. Aber jene (erwachsenen) Spielerinnen und Spieler, die das Gehörte mit echten Emotionen wie Trauer, Zorn, Wut, Glück etc. ergänzen, diese Geschichten wahrlich erleben (können). Meiner Meinung nach sollte man als Spieler und Spielleiter keine Angst bzw. Skrupel vor Emotionalität haben; im Gegenteil. Schließlich sind sie doch ein Ausdruck für wahrhaftiges Rollenspiel.

 

 

So geht's mir eigentlich auch. Ich finde es ist wichtig, dass man mit den Chas mitfühlen kann. Das mach ich ja als Spieler auch so. Die Reaktion war in dem Moment auch nur so seltsam, weil ich mein Spieler (besonders diese) schon lang kenn und es hat mich echt überrumpelt weil es so unerwartet kam.

Und um ehrlich zu sein und ohne böse sein zu wollen wär's ne Lüge, wenn ich behaupten würde es hätte mich nicht irgentdwo amüsiert.

 

Warscheinlich sollte ich mir (wie Vorgeschlagen) meine Gruppe noch mal schnappen und über ihren Erwartungsgehahlt sprechen. Bin nämlich schon der Meinung, dass Tod ein Element ist das deutlich auch zur Spielwelt dazu gehört, aber vielleicht muss ich mich da Notfalls anpassen.

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Ich gebe zu, ich werde gerade ein wenig neidisch auf die Gruppen, in denen so intensives Rollenspiel passiert. Ich kenne es eigentlich fast nur lustig, von vielen blöden Sprüchen begleitet - oder eher als eine Art Strategiespiel. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich im Rollenspiel ausführliche Beschreibungen von Gräueltaten an kleinen, hilflosen Wesen hören möchte :uhoh:. Aber das ist jetzt wohl doch ein wenig weg vom Thema.

 

Ja, wahrscheinlich darf man das Ganze nicht überinterpretieren und muss einfach auch mal abwarten, wie es sich in Zukunft entwickelt.

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Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich im Rollenspiel ausführliche Beschreibungen von Gräueltaten an kleinen, hilflosen Wesen hören möchte :uhoh:.

 

Ich wollte nur nochmal sagen, es was nicht so, dass es eine Gräueltat gab, es war eher eine etwas unüberlegte Handlung mit tragischem Ende…. Zumindest für in diesem Fall den Waschbären.

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Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich im Rollenspiel ausführliche Beschreibungen von Gräueltaten an kleinen, hilflosen Wesen hören möchte :uhoh:.

 

Ich wollte nur nochmal sagen, es was nicht so, dass es eine Gräueltat gab, es war eher eine etwas unüberlegte Handlung mit tragischem Ende…. Zumindest für in diesem Fall den Waschbären.

 

Das hab ich schon verstanden, mein Kommentar bezog sich auf andere Beiträge ;). Sorry, wollte hier keine Verwirrung stiften.

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Die Tatsache, dass jemand weint, zeigt doch nur, dass die Spielerin oder der Spieler sich auch emotional ins Spiel einbringt - prinzipiell ist das nichts Schlechtes, und manche wollen das auch so. Es soll ja auch Menschen geben, die sich mit voller Absicht und einer Familienpackung Taschentücher unterm Arm vor den Fernseher setzen, um einen todtraurigen Film anzuschauen.

 

Was genau ist also das Problem?

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    • By Baldor
      Hallo Zusammen,
      an dieser Stelle möchte ich mal auf einen neuen Blog von Gildenbrief-Autorin Janine Kau namens spielleiter-wissen.de hinweisen:
      Dort schreibt sie über ihre über Erfahrungen mit Rollenspiel, die zum großen Teil auf dem System Midgard basieren. Von Rezensionen zu MOAM oder Rollenspieler-Filmen über käuflich erwerbbare Karten-Bundles (gibt es, neben neuen Karten, auch bei MOAM und - ohne Karten - bei Amazon) bietet Janine Kau auch ein e-book zum Design spezieller Abenteuerszenarien mit dem Titel  Wie Du das perfekte Reiseabenteuer schreibst und leitest . Ergänzt wird der Blog um kostenlose Hinweise zum Gestalten von Handouts und Guides zu Conventions. Einige Themen richten sich an Anfänger, andere wiederum an Fortgeschrittene ohne sich an ein Rollenspiel-System zu binden.

      Das e-book dürfte dabei übrigens trotz des Titels nicht nur Spielleiter, sondern auch Spieler interessieren, die ihrem Charakter mehr Dreidimensionalität verleihen möchten.
    • By Akeem al Harun
      Hallo zusammen,
       
      für diejenigen, die stimmungsvolle Schriften suchen, gibt es eine Seite im Netz, die viele tausende Schriften Bereit hält. Da sind Schriften dabei, die für Fantasy geeignet sind, andere für Science Fiction usw.
       
      Die Seite heißt dafont.com.
       
      Bei den jeweiligen Schriften steht immer dabei, unter welcher Lizenz sie verwendet welchen dürfen. Es sind etliche freie Schriften dabei, manche sind nur Demoversionen. Schaut einfach mal rein.
       
      Viele Grüße
      Harry
       
      Nachtrag: vor allem diese Kategorie dürfte für viele interessant sein.
    • By Solwac
      Wenn ich mir verschiedene Stränge so anschaue, dann lese ich Beiträgen, wo der Spielleiter so ziemlich alles falsch macht (vom Konzept des Abenteuers bis zum Umgang mit den Regeln), wo Spieler Extrawürste bekommen müssen (weil sie sonst unfair behandelt würden und keinen Spielspaß hätten), wo andern vorgeschrieben wird, wie sie glücklich zu spielen und leiten hätten, wo die Defizite der Regeln sowohl abstrakt wie auch an Hand von von anderen Rollenspielen als Beispiel aufgelistet werden, wo die Spielwelt als unlogisch und voller Unzulänglichkeiten beschrieben werden usw.
       
      Wenn es so viel zu beklagen gibt, warum wird dann aber eine Menge Energie in die Spielrunden gesteckt und nicht einfach eine andere Freizeitbeschäftigung gesucht? Dies könnte auch wieder ein Fantasy-Rollenspiel sein, viele Beiträge stammen ja von Leuten mit Erfahrung. Die könnten ja Empfehlungen aussprechen...
       
      Solwac
    • By Yon Attan
      Hi
      Ich habe bei der letzten Sitzung etwas neues ausprobiert und bin sehr positiv überrascht gewesen.
       
      Jeder Spielleiter kennt wahrscheinlich folgende Situation:
      Man hat in der letzten Spielsitzung spontan einen NPC eingeführt, der nirgends niedergeschrieben war (z.B. der Bauer bei dem die Abenteurer unterwegs untergekommen sind). Zu diesem hat man sich ein, zwei Sachen (Name, Aussehen, etc.) spontan ausgedacht und vielleicht eine Besonderheit festgelegt (Bsp er humpelt auf dem rechten Bein). Die Abenteurer waren eine Nacht dort und sind anschließend weitergezogen.
       
      In der nächsten Spielsitzung kommt die Gruppe in die selbe Gegend und meint:
      Oh, da kennen wir doch diesen Bauern, lass uns doch wieder zu dem gehen.
       
      Und damit haben sie dann den Spielleiter erwischt
      Zumindest ich, habe in den meisten Fällen Namen, Aussehen und Besonderheiten längst wieder vergessen, nicht zuletzt weil man in einem Abenteuer ja meist mehr als einen NPC spontan einführt, sondern eher so gegen 10 Stück (zumindest ist das bei mir der Fall).
       
      Ich habe nun also überlegt, wie diesem Problem zu begegnen ist und habe folgendes ausprobiert.
      Ich habe Karteikarten angelegt, auf denen ich die relevanten Informationen niedergeschrieben habe, die einen jeweiligen NPC betreffen. Vor der Spielsitzung habe ich dann auch noch Karteikarten für die NPC aus dem Abenteuer angelegt, sodass ich nicht immer wild blättern musste wenn ein neuer NPC aus dem Abenteuer ins Spiel kam.
       
      Der Erfolg war zumindest aus meiner Sicht enorm.
       
      Noch während die Abenteurer in einer Situation waren, habe ich aus meinem Karteikartenkästchen schnell die entsprechenden Karten gezückt, die in der nächsten Situation relevant werden könnten.
      Haben die Spieler mit einem NPC interagiert, habe ich dies kurz auf der Karteikarte notiert, um später noch zu wissen, ob der NPC den Spielern freundlich gesonnen ist oder nicht.
       
      Die Spieler hatten sehr viel Freude daran, dass die ungeschickte Wirtstochter immer gleich hieß und dass auch der Bettler vom letzten Mal genauso beschrieben wurde wie das letzte Mal.
      Alles in allem hatte ich das Gefühl, war der Spielfluss zumindest von Seiten des SL´s so viel besser.
       
      Während dem Abenteuer habe ich dann auch wie oben erwähnt spontan Karten für NPC angelegt, mit denen ich im Vorfeld nicht gerechnet hatte.
       
      Alles in allem sehr wenig Aufwand, aber in meinen Augen ein sehr tolles Ergebnis.
       
      Im Anschluss an die Spielsitzung habe ich jetzt das ganze noch systematisiert:
       
      Ich nutze Karteikarten der Größe A7, die Kärtchen sind kariert. Ich trage nur mit dünnem Bleistift ein, um später Änderungen vornehmen zu können.
       
      Oben Rechts steht der Name der Stadt oder der Region in der dieser NPC für gewöhnlich anzutreffen ist. (bei einem Bettler aus Tidford, dann eben Tidford)
      Oben links steht der Name des NPC
      Darunter der genaue Ort / das genaue Haus, bei einem QB auch die entsprechende Nummer (z.B. R11) zum schnellen Nachschlagen
      Darunter kurz das Aussehen der Figur
      Darunter die Stimme (ich finde ein NPC lebt durch die verschiedenen Stimmlagen die ein SL zur Verfügung hat: kehlig rau, ölig seicht, kindlich hell, usw...
      Darunter kommt der Beruf, bzw die Aufgabe die der Charakter in seinem Umfeld wahrnimmt, z.B. Bettler, Köchin, Schlägertyp, etc...
      Darunter die Besonderheiten
       
      Ganz unten rechts steht die Quelle, sofern der NPC aus einem offiziellen Abenteuer stammt (um z.B. schnell die Werte nachschlagen zu können)
       
      Name und Stadt/Region stehen in der selben Zeile, ansonsten haben Ort, Aussahen, Stimme und Beruf jeweils eine Zeile für sich, Besonderheiten hat mehr Platz.
       
      Auf der Rückseite notiere ich, die Interaktionen der Abenteurer mit dem NPC. Beispielsweise: Die Abenteurer retteten xy vor einem Attentat.
      Oder
      Der Abenteurer z stahl von w einen Apfel und wurde von diesem gestellt.
       
      Aus diesen Notizen kann ich später die ungefähre Einstellung des NPC gegenüber dem/den Charakteren ableiten. Würde ich mit Verhaltensindex spielen, würde ich diesen auf der Vorderseite, ganz rechts in der Zeile Beruf vermerken (dort ist meist noch am meisten Platz. (vielleicht werde ich wegen dieser Karteikarten jetzt damit anfangen)
       
       
      Ich habe bewusst darauf verzichtet Fertigkeiten, LP/AP, Inventar, etc. auf die Karteikarte zu schreiben, da ich diese mit den Informationen bestücken möchte, die für ein normales Gespräch wichtig sind. Für Kampf etc. habe ich dann die Quellenverweise unten rechts bei denen ich schnell nachschauen kann, was der Charakter alles so kann.
       
       
      Habt ihr schon Erfahrungen mit einem solchen Karteikartensystem gemacht? Wenn ja was für welche? Was haltet ihr von meinem System?
       
       
       
      Mfg Yon
      PS: Die Umfrage ist öffentlich und unterstützt Mehrfachauswahl
       
      PPS: Dadurch, dass oben rechts die Region steht, kann man NPC´s auch in unsortierten Karteikästchen schnell finden, wenn man nach der Region sucht, oder anhand des Namens, der oben links steht
    • By Der Dan
      Im Moment haben viele Leute Zeit aber keine Möglichkeit zu Spielen?
      Falsch. Kommt in den Forumsdiscord: https://discord.gg/kEXRVhR und Verabredet euch zu Onlinerunden.
      Ihr braucht nur ein Micro und Kopfhörer, Verabreden und losspielen.
      Moam oder Roll20 kann auch gut zur Unterstützung genutzt werden.
      Wer damit schon Erfahrung hat ist gern gesehen um die anderen beim Einrichten zu Unterstützen!
       
      Gruß Dan
       
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