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Bruder Buck

Muss jeder Spieler auch Leiten können?

Muss jeder leiten können?  

107 members have voted

  1. 1. Muss jeder leiten können?

    • Ja, auf jeden Fall
      1
    • Im Prinzip ja, wenn er / sie auch will
      16
    • Nein, das ist nicht notwendig
      57
    • Blödsinn, das muss überhaupt nicht sein
      33


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Mir ist nicht klar, inwieweit sich das "Nein" aus Antwort 3 und das aus 4 unterscheiden, inhaltlich. :?:

3 verstehe ich als ein entspanntes "Es muss nicht sein, aber mach ruhig, wenn Du möchtest",

4 als kategorische Ablehnung jeder Notwendigkeit.

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Meine Meinung ist diese: Es Leitet, wer immer Spaß am Leiten hat, keiner wird zu etwas gezwungen.

Wenn die anderen Spieler jedoch auch ein wenig Erfahrung im Leiten haben, verbessert es das allgemeine Spiel und den Respekt gegenüber dem momentanen Spielleiter, da die Spieler häufiger mitgestaltend agieren, und die Arbeit die sich die "arme" SL macht kennen und zu schätzen wissen.

Zumindest in meinen Runden habe ich relativ deutlich gemerkt, dass sich das Verhalten der Spieler nach ihren ersten SL-Versuchen erkennbar verändert hat, meiner Meinung nach zum positiven.

SL-Erfahrung bei den Spielern ist nun wirklich kein Muss, aber schön und bereichernd, wenn vorhanden.

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Ah. Es besteht also überhaupt kein Unterschied. Danke. Das wollte ich wissen. Ein "Nein" ist ein "Nein". :dunno: Alles weitere ist ... Blödsinn. ;)

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So - auch wenn ich für (grundsätzlich) "nein" gestimmte habe. Hier ein Beispiel, bei dem ich wollte, dass auch andere leiten.

 

Die Gründe lagen darin, dass nur zwei in dieser Runde überhaupt "gelitten" haben. "Gelitten" ist nicht einfach ein Kalauer. Im Laufe der Zeit wurden die Termine zwischen den Spielsitzungen immer länger, weil die anderen nicht "konnten" und die Spieldauer dagegen immer kürzer. Wir zwei SL versuchten zu erklären, dass für uns die Vorbereitung zu viel Aufwand für zu wenig Spielzeit bedeutete. Hinzu kam, dass die anderen Spieler sich gar nicht um irgendwelche Spielgrundsätze kümmerten. So wusste der "Magier" nach mehr als zwei Jahren immer noch nicht wie gezaubert wird und wie ein simpler Spruch ("Macht über Unbelebtes") funktioniert. In diesem Fall wollten wir (zwei SL), dass die anderen auch mal leiten, um unsere Position zu verstehen, das System Midgard besser zu kennen und uns zu entlasten.

 

Das Ende vom Lied war: die Gruppe gibt es nicht mehr.

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Von müssen kann natürlich keine Rede sein. Ist ja ein Hobby. ;)

 

Allerdings kann es nicht schaden. Zumindest einen Versuch würde ich jedem Spieler empfehlen - einfach um es mal probiert zu haben.

 

Dazu kommt: Spielleiten erfordert einen größeren Aufwand als spielen. Auf Dauer finde ich es durchaus fair, diesen Aufwand zu verteilen.

 

Gruß von Adjana

 

sehe ich auch so.

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Von müssen kann natürlich keine Rede sein. Ist ja ein Hobby. ;)

 

Allerdings kann es nicht schaden. Zumindest einen Versuch würde ich jedem Spieler empfehlen - einfach um es mal probiert zu haben.

 

Dazu kommt: Spielleiten erfordert einen größeren Aufwand als spielen. Auf Dauer finde ich es durchaus fair, diesen Aufwand zu verteilen.

 

:männlicherhändedruc

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Von müssen kann natürlich keine Rede sein. Ist ja ein Hobby. ;)

 

Allerdings kann es nicht schaden. Zumindest einen Versuch würde ich jedem Spieler empfehlen - einfach um es mal probiert zu haben.

 

Dazu kommt: Spielleiten erfordert einen größeren Aufwand als spielen. Auf Dauer finde ich es durchaus fair, diesen Aufwand zu verteilen.

 

Gruß von Adjana

Da will ich mich anschließen.

Ich glaube bis auf ganz wenige Ausnahmen ist jeder der spielen kann auch in der Lage ein Abenteuer zu leiten und wer es nicht versucht wird es nicht herausfinden.

Ich zum Beispiel spiele unheimlich gerne habe aber aus der Not heraus meine erste Erfahrung als SL gemacht . Seit dem gebe ich immer wieder gerne den Spielleiter.

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Von müssen kann natürlich keine Rede sein. Ist ja ein Hobby. ;)

 

Allerdings kann es nicht schaden. Zumindest einen Versuch würde ich jedem Spieler empfehlen - einfach um es mal probiert zu haben.

 

Dazu kommt: Spielleiten erfordert einen größeren Aufwand als spielen. Auf Dauer finde ich es durchaus fair, diesen Aufwand zu verteilen.

 

Gruß von Adjana

Da will ich mich anschließen.

Ich glaube bis auf ganz wenige Ausnahmen ist jeder der spielen kann auch in der Lage ein Abenteuer zu leiten und wer es nicht versucht wird es nicht herausfinden.

Ich zum Beispiel spiele unheimlich gerne habe aber aus der Not heraus meine erste Erfahrung als SL gemacht . Seit dem gebe ich immer wieder gerne den Spielleiter.

 

Aus der Not heraus habe ich auch mehrfach geleitet. Mir hat es wenig Spaß gemacht, deshalb leite ich heute nicht mehr. Und der geringe Spaß hatte nichts mit den Gruppen/Spielern zu tun.

 

Merke: Nicht jeder findet Spaß am leiten wenn er es nur erstmal probiert hat.

 

:hiram:

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Ich habe 8 Jahre nur gespielt. Dann habe ich das leiten für mich entdeckt, was ich nun auch schon 8 Jahre mache. Mir gefällt mitlerweile beides und ich freue mich immer wie ein Kind wenn ich ein selbstgeschriebenes Abenteuer leiten kann. Das sind halt meine Baby´s.

Wir haben in unserer Heimatgruppe aber eine Mitspielerin die nicht leitet, das ist für mich absolut in Ordnung. Sie spielt gut und wir haben einen heiden Spaß bei uns, das ist entscheident.

 

LG Gormat

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Ich habe "Im Prinzip ja, wenn er/sie auch will" angekreuzt.

 

Die Einschränkung ist wie ich finde die einzig relevante.

 

Darüber hinaus finde ich es auch eine Frage der Fairness innerhalb der Spielgruppe, dass jeder es zumindest mal versucht. Gerade, wenn eine Hausgruppe lange besteht, wollen die, die nachweislich gut und anregend spielleitern doch auch irgendwann mal selber spielen, ihre Charaktere ausspielen, ausfeilen entwickeln und Spaß damit haben. Dass funktioniert auf dauer nur, wenn zumindest die einige der gruppe sich bei Spielleiten abwechseln. Wenn jemand sich da aus Prinzip nicht dran beteiligt, stört mich das schon, auch wenn ich niemanden jemals zum Leiten Zwingen würde oder könnte. Ist halt eine prinzilielle Einstellung, die ich habe und zumindest ein Stück weit auch von anderen erwarte. Man muss sich nicht dazu berufen fühlen, Spielleiter zu sein, aber den Versuch sollte man schon der eigenen Gruppe zuliebe mal machen.

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Von müssen kann natürlich keine Rede sein. Ist ja ein Hobby. ;)

 

Allerdings kann es nicht schaden. Zumindest einen Versuch würde ich jedem Spieler empfehlen - einfach um es mal probiert zu haben.

 

Dazu kommt: Spielleiten erfordert einen größeren Aufwand als spielen. Auf Dauer finde ich es durchaus fair, diesen Aufwand zu verteilen.

 

Gruß von Adjana

 

Empfehlen ist vielleicht etwas zu stark, aber wenn ein bisheriger "Nur-Spieler" mal anfängt mit dem Gedanken zu spielen auch zu leiten, werde ich ihn unterstützen, eben weil es sicherlich nicht schaden kann, es auch mal probiert zu haben.

 

den Aufwand des Spielleitens gleichmäßig zu verteilen (und es damit fair zu machen) ist aber nur sinnvoll, wenn bei allen prinzipiell die Bereitschaft zu leiten vorliegt. Ich könnte mir in zweien meiner Heimgruppen nicht vorstellen, dass da außer einem anderen und mir noch jemand leitet. Warum? Sie spielen zwar Rollenspiele, aber bei weitem nicht mit dem Zeitaufwand, den der andere und ich bereit sind zu investieren.

 

Ich betreibe Rollenspiel, weil es mir Spaß macht. Mir macht auch Leiten durchaus Spaß. Ich verstehe aber nicht, was es mit Fairness zu tun hat, dass jeder, ob es ih Spaß macht oder nicht, leiten soll. Wenn ich leite, sehe ich den Mehraufwand nicht als Zwang an, sondern es ist ein Teil dessen, der mir Spaß macht. Ich habe vollstes Verständnis für andere Spieler, denen das wenig bis gar keinen Spaß macht. Ich sehe nicht, warum ich sie selbst unter geringen moralischen Druck setzen sollte, das zu ändern.

Solange in einer Gruppe genügend Leute sich finden, die a) gerne leiten und b) deren Leitstil in der Gruppe ankommt, ist doch alles super.

Nicht jeder muss dieses Hobby mit dem gleichen Zeitaufwand betreiben wollen wie andere. Und das ist doch auch gut so. Es ist Freizeitbeschäftigung.

 

:männlicherhändedruc

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Ich könnte mir in zweien meiner Heimgruppen nicht vorstellen, dass da außer einem anderen und mir noch jemand leitet. Warum? Sie spielen zwar Rollenspiele, aber bei weitem nicht mit dem Zeitaufwand, den der andere und ich bereit sind zu investieren.

 

In meiner Heimgruppe gab es jemanden, die das für sich mit genau dieser Begründung immer wieder ausgeschlossen hatte. Sie habe ja gar nicht so viel Zeit dafür, und das Regelwerk würde sie ja auch gar nicht so gut kennen wie wir anderen. Dann hat sie sich aber doch einmal ermutigen lassen und das Abenteuer "Der weinende Brunnen" geleitet. Ein durchweg anspruchsvolles Abenteuer. und was soll ich sagen. Toll wars! Sie hats sich durchgelesen und dann munter durchimprovisiert.

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@ Philipos:

Das ist hier aber doch gar nicht die Frage. Ich freue mich z.B. auch, wenn jemand, der bisher nie geleitet hat, es einmal versucht und dann das für sich entdeckt. Ich denke, da spricht hier niemand dagegen.

Die Frage ist doch eher: Ist es ein Problem, wenn jemand (aus welchen Günden auch immer) nicht leiten will. Hier wurden ja mehrere Ebenen aufgeführt diesbezüglich:

a) Fairness - einige beschreiben es als Frage der Fairness, dass alle Spieler einer Gruppe Leiten, damit nicht diese "Last" auf einen oder wenige verteilt wird

b) Spielverständnis - Nur wer selbst geleitet hat, könne wirklich nachvollziehen, welche Arbeit das für den SL bedeutet, was zu mehr Anerkennung für dessen Leistug führe

c) Selbsterfahrung - Nur wenn man mal geleitet habe, könne man seine eigene Fähigkeit wirklich erkennen.

auf der anderen Seite

d) Lust - Es sei ein Hobby, warum solle man da jemanden gegen seinen Willen etwas aufzwingen, wer meint, keinen Spaß an so etwas zu haben, solle das Recht hierzu haben

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Wenn ich Deine Gruppe richtig einschätze, dann gibt es keinen Mangel an Spielleitern, oder?

Erstens ist diese Mitspielerin nicht mehr in meiner Freitagsrunde (aus anderen Gründen) und zweitens: Was hat das damit zu tun?

Spielleiten ist ja kein Hexenwerk, aber in meinen Runden haben vor allem dann sich nicht alle am Leiten beteiligt wenn das Angebot groß war. Das Argument, jeder sollte mal, fällt dann nämlich weg.

Was ist denn das Argument? Wir haben immer mal wieder geflaxt, diese Mitspielerin solle doch auch mal leiten und sie hat sich immer dagegen ausgesprochen. Sollen wir ihr jetzt Sanktionen androhen, weil sie nicht will? Wie soll das aussehen?

 

Haaaaaaaaallllloooooooo ???!! Freizeit, Hobby, Spaß !!! Kein Zwang !!!

 

Grüße

 

Bruder Buck

 

Ich sehe bei Solwac keinen Zwang, wohl aber sozialen Druck:

 

Wenn ich eine Gruppe mit 5 Spielern als Beispiel nehme, in der 4 Spieler auch Spielleiter sind. In dem Fall ist es unwahrscheinlich, dass es zu einem SL-Mangel innerhalb der Gruppe kommt und die Gruppe mangels SL nicht spielt. Für die 5. Person besteht kein Druck zum Spielleiten.

 

Bei einer anderen Gruppe, ebenfalls mit 5 Spielern, aber nur zwei Spielleitern, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Gruppe nicht spielen kann (aber will!), weil -aus welchen Gründen auch immer- keiner der beiden SL in absehbarer Zeit ein Abenteuer leiten kann (oder will). In dieser Situation ist der ("Leidens-")Druck für die anderen Spieler ebenfalls zu leiten größer.

 

Die Voraussetzung für diese Art von Druck ist natürlich der gemeinsame Wunsch weiterhin mit dieser Gruppe spielen zu wollen.

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Ich finde, wer leiten kann, soll es auch tun (bzw. dazu bereit sein).

Ich würde das mit Fairness begründen. Ihr könnt es auch "um das Hobby zu fördern" nennen.

 

Der Ausgangspunkt dieser ganzen Diskussionen ist doch, so kommt es mir vor, daß öfter mal SL-Mangel herrscht und aufgrunddessen Vorabsprachen geächtet werden, weil das den Leitunwilligen (die sicherlich nicht alle nicht "können") die SL entzieht.

 

An dieser Umfrage kann ich mich indessen nicht beteiligen, denn "muß jeder Spieler auch leiten können" hieße ja, daß, wenn jemand es nicht kann, er auch nicht spielen darf. Hieße die Umfrage "muß jeder Spieler, der leiten kann, auch leiten", würde ich dazu ja sagen. Sobald Bedarf besteht, versteht sich, es gibt ja auch Runden, wo immer derselbe SL ist und es nicht anders will, auch, wenn man ihm anbietet, daß er spielen kann.

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Ich sehe bei Solwac keinen Zwang, wohl aber sozialen Druck:

 

Wenn ich eine Gruppe mit 5 Spielern als Beispiel nehme, in der 4 Spieler auch Spielleiter sind. In dem Fall ist es unwahrscheinlich, dass es zu einem SL-Mangel innerhalb der Gruppe kommt und die Gruppe mangels SL nicht spielt. Für die 5. Person besteht kein Druck zum Spielleiten.

 

Bei einer anderen Gruppe, ebenfalls mit 5 Spielern, aber nur zwei Spielleitern, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Gruppe nicht spielen kann (aber will!), weil -aus welchen Gründen auch immer- keiner der beiden SL in absehbarer Zeit ein Abenteuer leiten kann (oder will). In dieser Situation ist der ("Leidens-")Druck für die anderen Spieler ebenfalls zu leiten größer.

 

Die Voraussetzung für diese Art von Druck ist natürlich der gemeinsame Wunsch weiterhin mit dieser Gruppe spielen zu wollen.

Oh, genauso kam ich zum Leiten!

 

Wir hatten damals drei rollierende SL.

Einer stieg unter Protest mitten im Spiel aus und ward nicht mehr gesehen, blieben zwei übrig.

Als beiden nichts mehr einfiel, sie keinen Bock mehr hatten und außerdem bitteschön mal wieder gemeinsam spielen wollten...

Nun ja.

 

Und es machte zunächst gar keinen Spaß, die Spieler haben mich in Stücke gerissen.

Aber seit diesem Sprung ins kalte Wasser schwimme ich gern!

Edited by Drachenmann
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Hm, ich verstehe die Fragestellung nicht so ganz, darum kann ich auch eigentlich nicht mit abstimmen. Je nach Intention der Frage würde ich anders antworten:

 

1. Muss jeder Spieler leiten können (im Sinne von "dazu fähig sein"), um auch spielen zu können?

--> nein, muss er nicht.

 

2. Sollte jeder es mal ausprobiert haben?

--> fände ich schön, ist doch eine neue Erfahrung (und führt vielleicht manchmal zu etwas mehr Verständnis für den SL) - und wenn es erst nach einigen Jahren ist.

 

3. Muss er danach unbedingt auch immer wieder leiten, auch wenn er nicht will?

--> nein, zwingen kann und sollte man dazu niemanden. Und wenn es in der Gruppe (oder auf Cons) genügend andere SL gibt, denen das Spaß macht und die kein Problem damit haben, öfter zu leiten und nicht selbst zu spielen, ist das doch ok. In manchen Gruppen ist es ja schon eher eine Frage des "auch mal dürfens" - da würde ich schon sagen, ja jeder sollte auch mal leiten dürfen ;)

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Und es machte zunächst gar keinen Spaß, die Spieler haben mich in Stücke gerissen.

 

... ne - oder?

Dochdoch, und zwar zu Recht.

 

Mein erstes Midgard-Abenteuer war geprägt von Nervosität, Lampenfieber und dem kläglichen Versuch, Regelunkenntnisse mit großkotzigem Auftreten zu überspielen.

Meine Fresse, was haben die Spieler mich an die Wand gedrückt und durch diese jämmerliche Geschichte vor sich her getrieben.

Ich konnte nur noch reagieren, mir blieb keine Wahl.

Hätten mir nicht die beiden regelfesten bisherigen SL geholfen, ich hätte nicht noch einmal geleitet.

 

Mein zweites Abenteuer hatte ich trickreich angesetzt:

Sphärenreise, tolles Ambiente und Bedingungen, die mir als Initiator entgegen kamen.

Zumindest von Karte und Beschreibung waren die Spieler begeistert.

Das Ergebnis war ein Teilerfolg, wenigstens der halbe Schwarzalb/Wa freut sich bis heute über sein Artefakt.

Einen Druidenstab mit Bewusstsein, der zwar Boni verleiht, jedoch ständig mit seinen Nörgeleien negativ auffällt.

Highlight war ein Midgard-Brettspiel auf Hausbooten.

 

Und weil es so toll gelaufen war, musste ich ja unbedingt einen Dungeon auf die Karte setzen, denn es wurden fehlende Kämpfe bemängelt.

40 miteinander zusammenhängende Räume.

Jeder einzelne Raum musste gelöst werden und beinhaltete entweder/und/oder Rätsel, Kampf, Würfelproben, Nahtoderlebnisse.

Den grandiosen Endkampf, in dem ich sie aus Unerfahrenheit ganz sicher dahingeschlachtet hätte,

konnten sich alle Beteiligten schenken, weil die Spieler das Setting unter Protest abbrachen.

 

Nun ja, wir lassen alle Federn...

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PS:

Mir hat sich die Erkenntnis eingeprägt, dass kein SL regelsicher sein muss.

Wenn das Abenteuer cool ist, finden sich hilfreiche und regelsichere Spieler.

Und diese Spieler suchen nicht zwangsläufig nach dem eigenen Vorteil,

sondern meistens nach Spielspaß und einer flotten Problemlösung.

 

Spieler, die plötztlich leiten müssen oder sollen, werden nach meiner Erfahrung nicht allein gelassen.

Sie können es vielleicht schwer haben, aber sie stürzen nicht ins Bodenlose.

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Meine Meinung ist diese: Es Leitet, wer immer Spaß am Leiten hat, keiner wird zu etwas gezwungen.

Wenn die anderen Spieler jedoch auch ein wenig Erfahrung im Leiten haben, verbessert es das allgemeine Spiel und den Respekt gegenüber dem momentanen Spielleiter, da die Spieler häufiger mitgestaltend agieren, und die Arbeit die sich die "arme" SL macht kennen und zu schätzen wissen.

Zumindest in meinen Runden habe ich relativ deutlich gemerkt, dass sich das Verhalten der Spieler nach ihren ersten SL-Versuchen erkennbar verändert hat, meiner Meinung nach zum positiven.

SL-Erfahrung bei den Spielern ist nun wirklich kein Muss, aber schön und bereichernd, wenn vorhanden.

 

Das kann ich nur unterschreiben. Einen Aspekt finde ich noch wichtig, sowohl im echten Leben wie auch beim Rollenspiel: Es ist ungemein erhellend, wenigstens einmal auf der anderen Seite gestanden zu haben. Wer selbst einmal gekellnert hat, wird sich über die Bedienung nicht mehr leichtfertig aufregen, beim Leiten einer Midgardrunde sehe ich das genau so ...

 

Sonnige Grüße!

SchneiF

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@ Philipos:

Das ist hier aber doch gar nicht die Frage. Ich freue mich z.B. auch, wenn jemand, der bisher nie geleitet hat, es einmal versucht und dann das für sich entdeckt. Ich denke, da spricht hier niemand dagegen.

Die Frage ist doch eher: Ist es ein Problem, wenn jemand (aus welchen Günden auch immer) nicht leiten will. Hier wurden ja mehrere Ebenen aufgeführt diesbezüglich:

a) Fairness - einige beschreiben es als Frage der Fairness, dass alle Spieler einer Gruppe Leiten, damit nicht diese "Last" auf einen oder wenige verteilt wird

b) Spielverständnis - Nur wer selbst geleitet hat, könne wirklich nachvollziehen, welche Arbeit das für den SL bedeutet, was zu mehr Anerkennung für dessen Leistug führe

c) Selbsterfahrung - Nur wenn man mal geleitet habe, könne man seine eigene Fähigkeit wirklich erkennen.

auf der anderen Seite

d) Lust - Es sei ein Hobby, warum solle man da jemanden gegen seinen Willen etwas aufzwingen, wer meint, keinen Spaß an so etwas zu haben, solle das Recht hierzu haben

 

Hallo Kazzirah,

 

du hast meine Intention des Beitrages leider falsch verstanden. Mit dem Beispiel aus meiner Gruppe damals habe ich darstellen wollen, dass es zwar Spieler mit unterschiedlich viel, augenscheinlichem Einsatz für das Rolenspiel an sich gibt. Doch auch diese können sich und die anderen als Spielleiter überraschen, wenn sie es nur mal versuchen.

Insofern ein Apell an alle Spielleiter, Werbung in den Gruppen für den Versuch zu machen gemäß deiner Liste Punkt C.

 

Grüße,

 

Phillipos

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@ Philipos:

Das ist hier aber doch gar nicht die Frage. Ich freue mich z.B. auch, wenn jemand, der bisher nie geleitet hat, es einmal versucht und dann das für sich entdeckt. Ich denke, da spricht hier niemand dagegen.

Die Frage ist doch eher: Ist es ein Problem, wenn jemand (aus welchen Günden auch immer) nicht leiten will. Hier wurden ja mehrere Ebenen aufgeführt diesbezüglich:

a) Fairness - einige beschreiben es als Frage der Fairness, dass alle Spieler einer Gruppe Leiten, damit nicht diese "Last" auf einen oder wenige verteilt wird

b) Spielverständnis - Nur wer selbst geleitet hat, könne wirklich nachvollziehen, welche Arbeit das für den SL bedeutet, was zu mehr Anerkennung für dessen Leistug führe

c) Selbsterfahrung - Nur wenn man mal geleitet habe, könne man seine eigene Fähigkeit wirklich erkennen.

auf der anderen Seite

d) Lust - Es sei ein Hobby, warum solle man da jemanden gegen seinen Willen etwas aufzwingen, wer meint, keinen Spaß an so etwas zu haben, solle das Recht hierzu haben

 

Hallo Kazzirah,

 

du hast meine Intention des Beitrages leider falsch verstanden. Mit dem Beispiel aus meiner Gruppe damals habe ich darstellen wollen, dass es zwar Spieler mit unterschiedlich viel, augenscheinlichem Einsatz für das Rolenspiel an sich gibt. Doch auch diese können sich und die anderen als Spielleiter überraschen, wenn sie es nur mal versuchen.

Insofern ein Apell an alle Spielleiter, Werbung in den Gruppen für den Versuch zu machen gemäß deiner Liste Punkt C.

 

Also hat für dich doch jemand ein Defizit, der nicht deinem rollenspielerischen Ideal entspricht und die Erfahrung des Leitens hinter sich gebracht hat? Und das teile zumindest ist nicht. Ich würde zwar jeden Spieler unterstützen, der den Wunsch entwickelt, einmal zu leiten, eventuell auch es Einzelnen nahelegen, bei denen ich denke, dass sie diese Neigung entwickeln könnten. Aber die Notwendigkeit sehe ich eben nicht. Es gbt so viele Dinge, wo irgendjemand berechtigt sagen kann, dass es eine wertvolle Erfahrung für jeden ist, das gemacht zu haben. Die wirst du aber nie alle machen können. Musst du, finde ich, auch nicht. Und es sollte zumindest im Freizeitbereich eben jedem selbst überlassen sein. Und das ist hier ja die eigentliche Frage:

 

Kann jemand "vollwertiger" Rollenspieler sein, ohne jemals geleitet zu haben?

 

Ich meine ja.

Edited by Kazzirah
Rechtschreib & Grammatikkorrektur
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Nein natürlich muss nicht jeder Spieler leiten können, nur es ist halt auch für einen SL hin und wieder schön 'nur' spielen zu können. Damit wäre es sicher vorteilhaft, wenn mehrere Spieler einer Gruppe Spielleiter geben, was ja (etwas Geduld und Verständniss seitens der Spieler vorausgesetzt) auch keine Hexerei ist und von allen mir bekannten Midgardspielern zu bewältigen wäre, wenn sie denn wollten.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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