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Ich hab schon in mehreren Puplikationen Dinge über die Freimauerer gelesen (M1880, PE, Wikipedia), kapiere aber noch immer nicht ganz, welche Ziele sie verfolgen.
Für den einzelnen Freimaurer steht die Arbeit an sich selber im Vordergrund seines Tuns. Natürlich unterstützt man sich auch untereinander. Von seinem Ursprung ist die Freimaurerei nicht als Seilschaft gedacht. Was die Arbeit an sich selber angeht, verfolgt der Freimaurer ein humanistisches Weltbild. Das christliche Weltbild, das für die meisten Freimaurerlogen nicht zwingend erforderlich ist, teilt mit den Freimaurern natürlich den humanistischen Ansatz.
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Es ist also in gewissermaßen eine Vereinigung, die den Menschen helfen will und die Welt zu einem besseren Ort machen will?

 

Dabei haben sie natürlich eine sehr eigene Vorstellung von Mensch, helfen, und einer besseren Welt.

Was findest du an der Vorstellung "eigen"?
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Kampf ist m.E. kein Mittel der Freimaurer. Soweit ich weiß, haben sie nie eine Kampf oder auch nur die Konfrontation gesucht. Dies würde auch vollständig gegen ihre Überzeugungen verstoßen. Politisch stehen sie für die typischen Ideale der Französischen Revolution zuzüglich Toleranz und Humanität. Die Toleranz gebietet es natürlich auch, andere Freimaurerlogen, mit möglicherweise etwas anderen Inhalten, zu tolerieren. Die Freimaurer sind nicht kämpferisch und nicht missionierend. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass sie ihre bestehenden Kontakte nutzen. Auch wenn es nicht primeres Ziel der Logen ist, ein Seilschafts- Verein zu sein, so wären sie ja dumm ein bestehendes Netzwerk von Brüdern im Geiste, nicht zu nutzen.

 

Will man das Ganze in rollenspieltypische Klischees packen, dann würden die Freimaurer wohl nicht Kämpfen, sondern den vermeintlichen Gegner unterwandern. Neben dem Gerücht, die Freimaurer gingen auf die Templer zurück, gibt es ja schließlich nicht ganz ohne Grund auch das Gerücht, sie gingen auf die Druiden zurück. Da Freimaurer ihre Logenmitgliedschaft allerdings nicht an die große Glocke hängen, bleiben viele unerkannt. So gab es durchaus, schon einflussreiche Politiker unter ihnen, aber genauso auch Künstler.

Edited by Tuor
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So etwas meinte ich eigentlich mit "Kampf". Entschuldige, dass ich mich so ausgedrückt hab.

 

Ich bräuchte eben für den Detektiv einen Verbündeten, der sich mit einem großen Geheimbund aneindergeraten ist.

 

Könntet ihr euch vorstellen, dass wenn London bedroht wäre, sie den entsprechenden Gegenstand der Gefahr stehlen zu lassen?

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Ich glaube, dass die Freimaurer "in echt" eher ein langweiliger sich elitär dünkender Klüngel mit komischen Traditionen ist. Es ist cool, "drin" zu sein, weil das nur auf Empfehlung geht, aber ansonsten ist es wohl ein eher öder Debattier- oder einfach mal ohne Frauen Rumsitzclub.

 

Der Nimbus drumrum ist aber gewaltig.

 

Ich würde mich auf meine Phantasie verlassen, um da rollenspieltechnisch was interessantes draus zu machen. Die Wahrheit ist wohl zu öde dafür.

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Mach doch eine eigene "Loge". Im (späten) 19. Jahrhundert waren Vereine, Verbände, Clubs, Gesellschaften, etc. pp. in sehr großer Zahl aktiv - für und gegen alles und jeden. Die Welt bleibt plausibel, wenn Du einfach einen weiteren erfindest und mit beliebigen Eigenschaften, Zielen und Mächtigkeiten ausstattest.

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