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Antalus

Artefakte - Mehrere gleichartige Artefakte gleichzeitig auslösen?

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Hallo,

 

meine Thaumaturgin überlegt gerade ob sie sich folgendes Artefakt "bastelt" (ja, sie kann Binden ;)):

3 einzelne dünnere selbstgebaute Zauberstäbe (ARK, 269f) mit dem Zauber "Frostball" werden zusammen gebunden, so dass man sie als einen etwas dickeren Stab in einer Hand halten kann (aber alle drei berührt). Jeder Stab hat folgende Eigenschaften:

- ABW 5

- Auslöseritual: Auf den Gegner deuten und "Frostball" sagen.

Spricht irgendeine Regelstelle dagegen das so zu konstruieren und zu benutzen? Also dass dann da vorne raus 3 Frostbälle auf den Gegner zufliegen? Klar ist dass ich 3 mal ABW würfeln muss und dass der Gegner auch 3 mal Resi würfeln muss.

 

Vielen Dank für Eure Antworten

 

Antalus

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Guest Marc

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das geht. Allerdings können das dann auch die fiesen Thaumaturgen, die der Gruppe entgegentreten.

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Hallo,

 

vielleicht hilft Dir dieser Thread weiter.

 

http://www.midgard-forum.de/forum/showthread.php/26383-Auslösen-eines-magischen-Artefaktes-im-Kampf?p=1684146&viewfull=1#post1684146

 

Es geht nicht. Die arkane Handlung (Ausprechen eines Aktivierungs-Wortes) bezieht sich genau auf ein Ziel (einen der Stäbe). Selbst wenn das geprochene Wort das gleiche ist, kann der Zauberer sich zum Aktivieren nur auf einen der Gegenstände konzentrieren. Mir ist im Midgardregelwerk kein Gegenbeispiel bekannt. Selbst Kettenthaumagramme lösen nacheinander aus.

 

Nach oben stehender Regel von Prados bestünde aber die Möglichkeit (je nach dem welche Variante ihr spielt) das Wort 3mal hintereinander auszusprechen. Für jeden Stab einmal.

 

Grüsse Merl

 

p.s.

Noch ein nicht ernst zu nehmender Tip:

Du solltest vielleicht eine Repetiervorrichtung bauen lassen. Vielleicht schaffst du dann sogar 5 Frostbälle pro Runde. Oder noch besser eine Repetiervorrichtung aus der immer so ein 3erPack rausfliegt. Dann kommst du sogar auf 15. Wenn du dann noch Schnellsprechen übst und beidhändigem Kampf lernst, sind theoretisch sogar 30 möglich ...

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Naja, den Fred hatte ich schon gelesen, aber da ging es mehrere/verschiedene Schlüsselwörter/-Handlungen. Dies ist ja explizit auf identische Artefakte gemünzt...

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Guest Marc
Noch ein nicht ernst zu nehmender Tip:

Du solltest vielleicht eine Repetiervorrichtung bauen lassen. Vielleicht schaffst du dann sogar 5 Frostbälle pro Runde. Oder noch besser eine Repetiervorrichtung aus der immer so ein 3erPack rausfliegt. Dann kommst du sogar auf 15. Wenn du dann noch Schnellsprechen übst und beidhändigem Kampf lernst, sind theoretisch sogar 30 möglich ...

Ich dachte ja an drei Stäbe mit drei verschiedenen Bällen. So dass einer der Bälle auf jeden Fall Schaden macht, sei es Feuer-, Eis- oder Geistwesen. ;)

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Aus dem Bauch heraus meine ich, dass es nicht möglich ist.

Selbst bei drei Stäben gleicher Bauart, die mit demselben Auslöser gestartet werden,

handelt es sich immer noch um drei separate Zauber.

Und es ist eben nur möglich, einen Zauber/Runde zu aktivieren.

 

Grüße

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Selbst bei drei Stäben gleicher Bauart, die mit demselben Auslöser gestartet werden,

handelt es sich immer noch um drei separate Zauber.

Und es ist eben nur möglich, einen Zauber/Runde zu aktivieren.

So ist es. Das ist ein ganz fundamentaler Regelmechanismus bei Midgard, der m.W. nicht umgangen werden kann.

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Auch meines Erachtens geht das nicht. Was aber gehen sollte, wäre einfach ein Bündel (mit Binden angefertigte) Runenstäbe in die Hand zunehmen und als "Bündel" zu zerbrechen. Darunter sollte dann zwar die Zielgenauigkeit etwas leiden (da Umgebungszauber würde ich als SL dann irgendwie +X auf Resistenz geben), und außerdem ist die maximale Anzahl an Runenstäben die du mit dir führen kannst, ja limitiert - aber prinzipiell dürfte da nichts gegen sprechen, denn mit Binden angefertigte Runenstäbe lösen ja "von selbst" aus (ohne dass dafür ein arkanes Ritual nötig wäre) - siehe die berühmten Feuerkugelpfeile/Runenplättchen/etc.

 

In Form eines mehrfach verwendbaren Artefakts sehe ich da aber auch keine Möglichkeit.

(Aber um dich mal auf wirklich dumme Gedanken zu bringen: Wie ist das eigentlich mit Belebungshauch? Könnte ein belebter Gegenstand ein Artefakt auslösen? Und solche netten Dinger kann man ja theoretisch beliebig viele gleichzeitig kontrollieren... :rotfl:)

 

Grüße,

Gimli CDB

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Eine leicht Themenverwandte Frage hätte ich dazu.

 

Mein Heiler hat auf seinem Heilerstab die Zauber Bannen von Dunkelheit als auch Lähmung gebannt. Da schon an anderer Stelle im Forum geklärt wurde, dass Bannen von Dunkelheit kein Licht erzeugt, sondern Dunkelheit verringert, ergibt sich folgende Frage.

Kann der vorher aktivierte Zauber Bannen von Dunkelheit weiter wirken, wenn der Heiler in der nächsten Runde den Zauber Lähmung aktiviert?

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Hallo,

 

du meinst sicherlich Thaumagrale, oder?

 

ich denke das geht ohne Probleme. Bannen v. Dunkelheit benötigt keine Konzentration, wirkt also weiter. Lähmung kann anschliessend (also in der nächsten Runde) gezaubert werden.

Das gleiche würde für Bannen von Licht gelten, wenn es ihn als Thaumagralzauber gäbe. Lähmung mit dem Thaumagral ist ein Berührungszauber, man muss das Opfer also nicht sehen.

 

Grüsse Merl

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Ja, genau. Ich meinte den Heilerstab als Thaumagral. Mit ansteigendem ABW kann man auch mehrere Zauber darauf bannen, vorausgesetzt, man beherrscht sie.

Wenn jetzt Bannen von Dunkelheit eine so hübsche Lichterscheinung enstehen ließe wie bei Gandalf aus Herr der Ringe, hätte ich ernsthafte Probleme, mir vorzustellen, dass man damit, noch während der Spruch wirkt, Lähmung als zweiten Zauber aktivieren und im Zuge eines Berührungszaubers einsetzen kann. Doch dein Argument, dass man Bannen von Dunkelheit nicht bewusst aufrecht erhalten muss, ließe vielleicht auch die Auslegung zu, dass er auch in einem Thaumagragral weiterwirken kann, wenn damit ein zweiter Zauber, in meinem Fall Lähmung aktiviert würde.

 

Grüße,

 

Phillipos

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Wenn jetzt Bannen von Dunkelheit eine so hübsche Lichterscheinung enstehen ließe wie bei Gandalf aus Herr der Ringe, hätte ich ernsthafte Probleme, mir vorzustellen, dass man damit, noch während der Spruch wirkt, Lähmung als zweiten Zauber aktivieren und im Zuge eines Berührungszaubers einsetzen kann.

 

Es entsteht tatsächlich eine "hübsche Lichterscheinung". Denn: "Der Thaumagral beginnt zu leuchten." [ARK S. 234] Neben der Vergrößerung von Wirkungsbereich und -dauer ist das der deutliche Unterschied zu einem normalen Bannen von Dunkelheit, bei dem es keine Lichtquelle gibt. Der Zauberer hält effektiv einen Fackelersatz in der Hand.

 

Doch dein Argument, dass man Bannen von Dunkelheit nicht bewusst aufrecht erhalten muss, ließe vielleicht auch die Auslegung zu, dass er auch in einem Thaumagragral weiterwirken kann, wenn damit ein zweiter Zauber, in meinem Fall Lähmung aktiviert würde.

 

Es gibt keine Regelstelle, die das verbietet. Im Gegenteil: Schau Dir mal den Spruch Zaubermacht an. Dieser Zauber funktioniert ausschließlich mittels Thaumagral. Er hält eine ganze Stunde an. Und während dieser Zeit kann (und sollte) man weitere Zauber wirken.

 

Anhand dieses Beispiels schließe ich darauf, dass es möglich ist, mittels leuchtendem Thaumagral jemanden zu lähmen.

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O.K. Bisher hatte ich Zaubermacht eher als Ausnahme im Arkanum angesehen.

 

Dann wird mein Heiler demnächst eine richtig ansehnliche Figur im Nahkampf machen. Und das, obwohl er sowas eigentlich gar nicht mag.

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Selbst bei drei Stäben gleicher Bauart, die mit demselben Auslöser gestartet werden,

handelt es sich immer noch um drei separate Zauber.

Und es ist eben nur möglich, einen Zauber/Runde zu aktivieren.

So ist es. Das ist ein ganz fundamentaler Regelmechanismus bei Midgard, der m.W. nicht umgangen werden kann.

Naja, aber ich zaubere ja nicht. Ich kann z.B. ein Einzeldonnerkeil-Artefakt bauen, es einem Kind auf der Strasse in die Hand drücken und ihm sagen "drück mal hier drauf" und es wird funktionieren (ob das Kind nun zaubern kann oder nicht). Ich kann auch gleichzeitig 2 Runenplättchen Feuerkugel auslösen wenn ich einen Kistendeckel zerschlage....

 

 

Ich will es mal so ausdrücken: wenn es ginge, dann gäbe es entsprechende Kriegsmaschinerie auf Midgard bereits.

Naja, es gibt auch Runenbolzen (z.B. mit Todeshauch) die nun wirklich nicht soo schwer herzustellen sind und ich habe noch nie einen "in aktion" von einem NSC gesehen, die normalen Herrscher auf Midgard sind da alle etwas rückständig, wahrscheinlich wollen die keine Kriege gewinnen...

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Meine Alternative verweist auf die alte Weisheit, dass gleichartige Magien so wirken, dass die stärkere die anderen überlagert und diese somit ihrer Wirkung beraubt.

 

Warum sollen zwei, drei und weitere Runenstäbe (oder andere Artefakte) gleicher Wirkung in einem eng begrenzten Zauberbereich nicht zugleich ausgelöst werden, gleich ob der jeweilige Träger Freund oder Feind ist?

Alle beteiligten Artefakte würfeln ihren ABW, die (noch) wirkenden Artefakte anschließend einen vergleichenden Zauberwurf und der höchste, beste, stärkste Zauber gewinnt! Die Gegenzauber- Regel kann hier übrigens gleichfalls kreativ ins das Spiel hineingebracht werden.

Bitte keinesfalls die kritischen Würfe untergehen lassen, deren unerwartete Wirkung werden für etwas zusätzlichen Pepp im munteren Zaubergewitter sorgen!

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Ich dachte, es ginge darum, ob mehrere Artefakte gleichzeitig von einer einzelnen Figur ausgelöst werden können.

Gleichzeitig aber heißt für michin einer Runde mehrere Handlungen zugleich.

Oder auch mehrere Zauber, wie auch immer.

Für mich geht das eben nicht.

 

Das ist etwas grundsätzlich anderes als Runenbolzen oder -plättchen.

Solche Zauber gehören m.M.m. in eine Gruppe mit Siegeln und Schutzrunen.

Sie werden nicht ausgelöst, sondern entladen sich ohne bewusstes Zutun.

Davon könnten einer Figurin einer Runde auch zwanzig Stück um die Ohren fliegen,

oder auch mehrere Siegel in Reihe oder ein Kettenthaumagramm.

Aber wer würde denn so etwas tun? :lookaround:

Edited by Drachenmann

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    • By Brandon Thorne
      Gumols Sammlung (Der Bart der Familie)
       
      1568 n.L.
      Die Stadt würde nicht zu halten sein. Schon jetzt war die Mehrzahl der Bewohner geflohen, suchte Unterschlupf bei Verwandten und Bekannten in den anderen Städten des Atross'. Wären nicht hin und wieder die schweren Schritte von patrouillierenden Soldaten zu hören, könnte man glauben, Nifilgar sei bereits ausgestorben.
      „Aber noch sind Zwerge in dieser Stadt“, dachte Garm und ein grimmiger Zug vertrieb für kurze Zeit seine wehmütigen Gesichtszüge. „Noch sind unsere Äxte scharf.“
      Garm stand in der Eingangshalle seines Hauses, ein prächtiges Anwesen, das er von seinem Vater geerbt hatte. Alles Leben, das dessen Räume einst gefüllt hatte war gegangen. War ihm genommen worden.
      „Elende Orks!“
      Die steinernen Augen seines Urahns schienen ihn mahnend anzublicken: Die Büste Gumols war der einzige Gegenstand der die Empfangshalle noch schmückte. Außer Gumols Sammlung natürlich. Der prächtige Schmuck hing über den Schultern der Steinreliquie.
      „Ich hätte sie doch Uldrim mitgeben sollen“, überlegte Garm. Der Sohn seines Bruders hatte nichts dergleichen verlautbart, doch Garm war sich über dessen Gedanken im Klaren: Nifilgar war nicht mehr sicher genug für den Schatz seiner Familie. Und Uldrim hatte selbstverständlich recht. Doch Garm schien es seltsam falsch die Kette aus dieser Stadt, aus diesem Haus, von dieser Büste zu entfernen. Er seufzte. Er würde selbst dafür Sorge tragen, dass das wertvolle Erbstück ein sicheres Zuhause finden würde.
      Nachdenklich strich Garm über die einzelnen Kettenglieder des ungewöhnlichen Schmuckes. Über die Generationen seit Gumol war die Kette beständig gewachsen. Jedes Mitglied der Familie war mit der Volljährigkeit berechtigt ein Kettenglied hinzuzufügen und somit war im Laufe der Jahrhunderte Glied um Glied dazugekommen und der Bart der Familie, wie das Schmuckstück oft scherzhaft und doch ehrfürchtig genannt wurde, immer weiter gewachsen. Seine Finger verharrten an einzelnen Goldplättchen: Dem seiner Frau, gestorben im Kindbett. Dem seines Bruders, erschlagen von Orks. Dem seines Sohnes, der den Leichnam des Onkels vor den verwünschten Klauen der vermaledeiten Orks zu bewahren versuchte. Ach...
      Und hier sein eigenes kleines Werk in Mitten der zahlreichen anderen. Und alle ihre Urheber waren tot. Sein Neffe und er waren die einzigen, die von der einst großen und mächtigen Sippe übrig geblieben waren. Das Schicksal hatte es in den letzten Jahrzehnten nicht gut gemeint mit seiner Familie.
      Uldrim hatte dem Bart noch nichts hinzugefügt. Zwar hatte er er sein Goldplättchen bereits fertiggestellt, doch war sein Geburtstag in diesem Jahr noch nicht gekommen, der traditionelle Zeitpunkt für den alten Brauch. Nun war sein Brudersohn unterwegs nach Gimil-dum, seinen Beitrag für den Bart mit sich führend.
      Garm blickte in die steinernen Augen seines Ahn. Auch sie schienen keinen Rat zu wissen.
      „Verzeih Gumol“, sage Garm, „ ich habe versagt.“ Dann nahm er Gumols Sammlung von der Büste. Es raschelte leise als die Kettenglieder sanft aneinanderrieben.
      Garm verneigte sich vor der Büste, dann verließ er mit dem Familienerbstück den Raum.
       
       
       
      Heute
      Über den derzeitigen Verbleib von Gumols Sammlung ist nichts bekannt. Sie gilt gemeinsam mit dem letzten Besitzer als verschollen. Die Umstände des Verschwindens blieben bisher im Dunkeln.
       
       
       
      Aussehen
      Gumols Sammlung ist eine schwere Goldkette, die vorne und später aus Gleichgewichtsgründen auch hinten mit kleinen quadratischen Goldplättchen von etwa zwei cm² Fläche verlängert wurde. Die Plättchen sind miteinander und mit der eigentlichen Kette durch Silberdraht miteinander verbunden. Zusammengefügt erhält der vordere Teil der Kette die Gestalt eines prächtigen Bartes, der hintere entspricht langem Haar. Die große Anzahl der einzelnen Glieder und wohl auch der künstlerische Anspruch machte es notwendig bereits mehrere Schickten an Plättchen übereinander zu legen. Etwas, das dem „Bart“ einen „fülligeren Ausdruck“ verleiht.
      Wenn der Schmuck getragen wird, ist es durchaus üblich, dass das natürlich Haupt- und Gesichtshaar mit jenem überdeckt wird.
      Die einzelnen Goldplättchen zeigen auf der einen Seite das Zeichen der Familie, die andere Seite steht dem jeweiligen Mitglied der Familie zur Gestaltung frei. So wie die Launen und die Talente der einzelnen Künstler, so sind auch die Plättchen in ihrer Gestaltung sehr vielfältig. Ein Abbild dieser Seite wird in der Familienchronik mitsamt des Namens des Urhebers vermerkt.
       
       
       
      (Vermutlich unnötige) Hinweise für den Spielleiter
      Warum sollte sich jemand auf die Suche nach Gumols Sammlung begeben?
      Es gab einen Überlebenden, der die Geschichte des Erbstückes weitererzählen konnte. Dieser hat einen physischen Hinweis auf das Äußere des Bartes mit sich genommen. Dieses Goldplättchen könnte die Zeiten überdauert haben, ebenso die Familienchronik. Somit ist es sowohl möglich, dass eventuelle Nachfahren Gumols Interesse an einer Auffindung der Kette entwickeln können, als auch diverse Gelehrte oder Schatzjäger. Vielleicht wurden auch Teile des Bartes bei einer Horde Orks entdeckt?
      Möglicherweise waren unter den Herstellern der Goldplättchen auch einige Runenmeister oder sonstwie magisch begabte Zwerge dabei: Einzelne Goldplättchen könnten somit auch die eine oder andere Zaubermöglichkeit in sich verbergen.
      Das genaue Äußere der Kette bleibt der Fantasie des Spielleiters überlassen, die Anhänge sollen nur ein Anhalt sein.

      View full artikel
    • By Brandon Thorne
      Gumols Sammlung (Der Bart der Familie)
       
      1568 n.L.
      Die Stadt würde nicht zu halten sein. Schon jetzt war die Mehrzahl der Bewohner geflohen, suchte Unterschlupf bei Verwandten und Bekannten in den anderen Städten des Atross'. Wären nicht hin und wieder die schweren Schritte von patrouillierenden Soldaten zu hören, könnte man glauben, Nifilgar sei bereits ausgestorben.
      „Aber noch sind Zwerge in dieser Stadt“, dachte Garm und ein grimmiger Zug vertrieb für kurze Zeit seine wehmütigen Gesichtszüge. „Noch sind unsere Äxte scharf.“
      Garm stand in der Eingangshalle seines Hauses, ein prächtiges Anwesen, das er von seinem Vater geerbt hatte. Alles Leben, das dessen Räume einst gefüllt hatte war gegangen. War ihm genommen worden.
      „Elende Orks!“
      Die steinernen Augen seines Urahns schienen ihn mahnend anzublicken: Die Büste Gumols war der einzige Gegenstand der die Empfangshalle noch schmückte. Außer Gumols Sammlung natürlich. Der prächtige Schmuck hing über den Schultern der Steinreliquie.
      „Ich hätte sie doch Uldrim mitgeben sollen“, überlegte Garm. Der Sohn seines Bruders hatte nichts dergleichen verlautbart, doch Garm war sich über dessen Gedanken im Klaren: Nifilgar war nicht mehr sicher genug für den Schatz seiner Familie. Und Uldrim hatte selbstverständlich recht. Doch Garm schien es seltsam falsch die Kette aus dieser Stadt, aus diesem Haus, von dieser Büste zu entfernen. Er seufzte. Er würde selbst dafür Sorge tragen, dass das wertvolle Erbstück ein sicheres Zuhause finden würde.
      Nachdenklich strich Garm über die einzelnen Kettenglieder des ungewöhnlichen Schmuckes. Über die Generationen seit Gumol war die Kette beständig gewachsen. Jedes Mitglied der Familie war mit der Volljährigkeit berechtigt ein Kettenglied hinzuzufügen und somit war im Laufe der Jahrhunderte Glied um Glied dazugekommen und der Bart der Familie, wie das Schmuckstück oft scherzhaft und doch ehrfürchtig genannt wurde, immer weiter gewachsen. Seine Finger verharrten an einzelnen Goldplättchen: Dem seiner Frau, gestorben im Kindbett. Dem seines Bruders, erschlagen von Orks. Dem seines Sohnes, der den Leichnam des Onkels vor den verwünschten Klauen der vermaledeiten Orks zu bewahren versuchte. Ach...
      Und hier sein eigenes kleines Werk in Mitten der zahlreichen anderen. Und alle ihre Urheber waren tot. Sein Neffe und er waren die einzigen, die von der einst großen und mächtigen Sippe übrig geblieben waren. Das Schicksal hatte es in den letzten Jahrzehnten nicht gut gemeint mit seiner Familie.
      Uldrim hatte dem Bart noch nichts hinzugefügt. Zwar hatte er er sein Goldplättchen bereits fertiggestellt, doch war sein Geburtstag in diesem Jahr noch nicht gekommen, der traditionelle Zeitpunkt für den alten Brauch. Nun war sein Brudersohn unterwegs nach Gimil-dum, seinen Beitrag für den Bart mit sich führend.
      Garm blickte in die steinernen Augen seines Ahn. Auch sie schienen keinen Rat zu wissen.
      „Verzeih Gumol“, sage Garm, „ ich habe versagt.“ Dann nahm er Gumols Sammlung von der Büste. Es raschelte leise als die Kettenglieder sanft aneinanderrieben.
      Garm verneigte sich vor der Büste, dann verließ er mit dem Familienerbstück den Raum.
       
       
       
      Heute
      Über den derzeitigen Verbleib von Gumols Sammlung ist nichts bekannt. Sie gilt gemeinsam mit dem letzten Besitzer als verschollen. Die Umstände des Verschwindens blieben bisher im Dunkeln.
       
       
       
      Aussehen
      Gumols Sammlung ist eine schwere Goldkette, die vorne und später aus Gleichgewichtsgründen auch hinten mit kleinen quadratischen Goldplättchen von etwa zwei cm² Fläche verlängert wurde. Die Plättchen sind miteinander und mit der eigentlichen Kette durch Silberdraht miteinander verbunden. Zusammengefügt erhält der vordere Teil der Kette die Gestalt eines prächtigen Bartes, der hintere entspricht langem Haar. Die große Anzahl der einzelnen Glieder und wohl auch der künstlerische Anspruch machte es notwendig bereits mehrere Schickten an Plättchen übereinander zu legen. Etwas, das dem „Bart“ einen „fülligeren Ausdruck“ verleiht.
      Wenn der Schmuck getragen wird, ist es durchaus üblich, dass das natürlich Haupt- und Gesichtshaar mit jenem überdeckt wird.
      Die einzelnen Goldplättchen zeigen auf der einen Seite das Zeichen der Familie, die andere Seite steht dem jeweiligen Mitglied der Familie zur Gestaltung frei. So wie die Launen und die Talente der einzelnen Künstler, so sind auch die Plättchen in ihrer Gestaltung sehr vielfältig. Ein Abbild dieser Seite wird in der Familienchronik mitsamt des Namens des Urhebers vermerkt.
       
       
       
      (Vermutlich unnötige) Hinweise für den Spielleiter
      Warum sollte sich jemand auf die Suche nach Gumols Sammlung begeben?
      Es gab einen Überlebenden, der die Geschichte des Erbstückes weitererzählen konnte. Dieser hat einen physischen Hinweis auf das Äußere des Bartes mit sich genommen. Dieses Goldplättchen könnte die Zeiten überdauert haben, ebenso die Familienchronik. Somit ist es sowohl möglich, dass eventuelle Nachfahren Gumols Interesse an einer Auffindung der Kette entwickeln können, als auch diverse Gelehrte oder Schatzjäger. Vielleicht wurden auch Teile des Bartes bei einer Horde Orks entdeckt?
      Möglicherweise waren unter den Herstellern der Goldplättchen auch einige Runenmeister oder sonstwie magisch begabte Zwerge dabei: Einzelne Goldplättchen könnten somit auch die eine oder andere Zaubermöglichkeit in sich verbergen.
      Das genaue Äußere der Kette bleibt der Fantasie des Spielleiters überlassen, die Anhänge sollen nur ein Anhalt sein.
    • By Issi
      Hallo und herzlich willkommen zum Magischen Kreuz.
      Es hilft Magiern in Not.
      Hast Du auch ein magisches Artefakt zuviel, dann kannst du es hier spenden.
      Es dient garantiert einem guten Zweck.
      Die Ausbildung zum Magier ist oft sehr kostenintensiv. Das Magische Kreuz unterstützt notleidende Magier und Azubis, die sich teure magische Artefakte garantiert nie leisten können.
      Auch eine Patenschaft ist möglich
       
      Spende noch heute!
    • By Tellur
      übersetzt "Das unüberwindliche Buch" oder auch "Schutzbuch" wurde von Magiern und Thaumaturgen entwickelt um eine der Hauptschwachstellen der Thaumagralzauberei zu begegnen: Die Wehrlosigkeit eines Zauberers bei einem Angriff mit seinem Thaumagral.
      Aufgrund vielfacher Nachfrage von ängstlichen Abenteuermagiern, ob es denn nicht doch irgendwie möglich wäre, bei einem Zauberangriff mit dem Thaumagral einen Schild zu verwenden entwickelte die Forschungsabteilung für experimentelle Thaumaturgie des magischen Convents in den Küstenstaaten dieses Buch.
      Im Prinzip ist das Buch als Erweiterung des Thaumagrals konzipiert. Es muss speziell auf den Hauptthaumagral abgestimmt werden und damit natürlich auch auf seinen endgültigen Träger. Dieser Träger verliert dauerhaft 1 AP, ähnlich wie beim Thaumagral.
       
      Nur in Kombination mit dem Thaumagral (man muss, allerdings nicht damit zaubern!) wirkt das liber inexpugnabilis wie ein magisches kleines Schild und wird wie selbiger geführt (man muss also kleines Schild beherrschen).
      Neben der klassichen Form des Buches gibt es auch andere Formen die anderen Verteidigungswaffen entsprechen, wie etwa ein Szepter (Parierdolch), einen Folianten (großes Schild) oder dem Schädel eines geeigneten Wesens (Buckler).
      Der Zauberer kann diese Gegenstände nun wie die entsprechenden Verteidigungswaffen verwenden, auch während er einen Thaumagralzauber verwendet. Er ist darüber hinaus auch nicht mehr komplett wehrlos beim zaubern, sondern darf zumindest einen Angriff mit dem Erfolgswert seiner Verteidigungswaffe abwehren.
      Es ist darüber hinaus noch möglich bestimmte defensive Zauber auf den Nebenthaumagral einzuprägen. Erwähnt sei insbesondere eine modifizierte Form der Zauberschmiede, die der "Verteidigungswaffe" einen magischen Bonus verleiht (Erfolgswert und AP/LP Reduktion).
      Auf die Szeptervariante ist es zudem möglich offensive Zauber wie etwa Schmerzen oder Blitzeschleudern usw. zu binden.
       
      Neben den positiven Seiten hat so ein Nebenthaumagral natürlich auch einige negative Seiten.
      Zum einen erleidet der Zauberer natürlich bei Zerstörung einen Schock, ähnlich wie bei seinem Hauptthaumagral nur mit halbierter Wirkungsdauer. Dafür ist der Hauptthaumagral für die volle Wirkungsdauer nicht einsetzbar! Es ist sogar leichter den Nebenthaumagral zu zerstören, da er nicht wie eine (+3/+3) Waffe zählt, sondern nur wie eine (+2/+2)!
      Ähnliches passiert beim Ausbrennen der Thaumagrale. Die ABW's werden zwar getrennt geführt, allerdings beeinflussen sich die beiden jeweils.
      Für alle 3 Punkte ABW auf einen Thaumagral erhält der andere einen zusätzlichen Punkt. Brennt der Nebenthaumagral aus, so ist der Hauptthaumagral für 1W6+1 Tage nutzlos - sprich, es können die darauf eingebrannten Zauber nicht verwendet werden. Brennt der Hauptthaumagral aus sind alle Zauber auf dem Nebenthaumagral nicht verwendbar, bis der Hauptthaumagral wieder hergestellt ist.
       
       
      So, was haltet ihr davon?
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      (btw: hab merkwürdiegrweise keinen passenden Strang gefunden)
       
      Ich wollte mal die versammelten Spielleiter Fragen: Wie "kurz" haltet ihr eure Gruppen was Resourchen betrifft?
       
      Vieleicht mal wie es derzeit in meiner ausschaut:
      5 Figuren Grad 3 (ok sinds noch nicht werdens aber nächstes mal):
      Geld: 2000 Gs eine weitere Kiste mit 2000Gs können sie sich abholen (haben sie aber bisher nicht)
      (Ich spiele mit 1Gs=1GFP, also Gold ist bei mir mehr wert)
      Bekannte Midgarditems:
      Schutzamulet gegen Lauscher & Beobachter ABw15%
      Ring des Sehens in Dunkelheit 2%
      Ring des Wasseratmens 7%
      Brosche der Wundersamen Heilung
       
      Eigenbauitems:
      Inquisitorkugel (Wenn ein magier oder Hexer sie in die hand nimmt veränder sie ihr aussehen)
      Ring des Eunuchen (weis ich selbst noch nicht was der macht - nette Ideen bitte per PN)
      Heiliges Symbol (Reliquie) +1 auf jeden w6 bei einer Heilung.
       
      Ich denke die Gruppe ist für relative Anfänger gut ausgestattet.
       
       
      -----
      In einer anderen meiner Midgardrunden war eines der Spielthemen wie die Gruppe eine Mithrillmine ausbeutet - Monitäre Resourchen in Hülle und Fülle - aber auch politische Gegner zuhauf.
      -----
       
      Jezt habe ich leztens eine Gruppe gesehen vom grad ~5 in welcher 4-5 Gegenstände unterwegs waren welche ich in der Mächtigkeit etwa einem goldenem Schwert des Ruhmes gleichsetzen würde. Zugegebenermassen ist da eines dabei welches ich als "Plotitem" sehe. Andererseitz laufen dort die Figuren aus der Stadt um sich im Wald was zu wildern weil sie kein Geld haben um was zu futtern zu kaufen. In der ganzen Grp gibt es einen Heiltrank welchen der Besitzer wie seinen Augapfel hütet.
       
      ------
       
      Wie haltet ihr es?
      Wie überschüttet ihr die Figuren eurer Spieler mit Resourchen?
      Also eventuell hier auch noch nicht erwähnten mächtigen Verbündeten zu denen man gehen kann um etwas zu bekommen (Sei es etwas Materielles oder eine Dienstleistung.)
       
      ------
       
      Robin Laws schrieb in seinem Buch in etwa:
      "Spieler brauchen etwas mit dem sie arbeiten können und etwas auf das sie hin arbeiten können"
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