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Leider habe ich bei der Suche im Forum nichts dazu gefunden:

Ein Spieler in unserer neuen Runde möchte gerne Berserkergang von Anfang an haben (und nicht zufällig per angeborener Eigenschaft auswürfeln). Er wird einen Nordland Barbaren aus Waeland spielen. Ich möchte es ihm jedoch nicht zugestehen wenn es nicht regelkonform wäre.

Nun habe ich im Hinterkpf, dass im Waeland Quellenbuch irgendwo etwas von einer Einheit/ einer Kriegerart / einem Stamm stand, die regelmäßg in Berserkerwut verfallen. Ich dachte mir dabei, dass dies eine Möglichkeit für ihn wäre, falls er Berserkerwut nicht als angeborene Eigenschaft erwürfelt.

Mangels Glossar im Waeland QB habe ich die Stelle jedoch nicht gefunden.

Wer kann mir weiterhelfen?

Besten Dank im Voraus!

Edited by Blaues_Feuer

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ich verstehe dein Problem nicht. Berserkergang ist im DFR beschrieben, du musst dich bei der Anwendung nur an die dort beschriebenen Regeln halten und schon ist alles regelkonform. :D

Das mit der Auswürfelei am Anfang ist dann auch ok wenn man dem Spieler den Wunsch gewährt. Schliesslich soll er ja Spass an seiner Figur haben. Da Berserkergang ja nicht nur Vorteile hat, hätte ich keine Bedenken.

Wenn ich mich richtig erinnere suchst du eine Gruppe Elitekrieger, die mit Rauschkräutern und -pilzen versetzen Met trinken um sich in einen Rauschzustand zu versetzen der dem Berserkergang ähnelt (heute wohl eher 'Raserei' von Tieren).Mein Gedächtniss spuckt den Begriff 'die Wolfsgewandeten' oä aus und meint sie seien im Kapitel der waelischen Abenteurer beschrieben.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

ps. ich meine weitere Beschreibungen finden sich im Band 'Barbarenwut& Ritterehre'

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Ich möchte es ihm jedoch nicht zugestehen wenn es nicht regelkonform wäre.

Nach Standardregeln im DFR wird die angeborene Eigenschaft ausgewürfelt. Was aber spricht dagegen, es einmal anders zu machen? Bei der Figurenerschaffung auf Regelkonformität zu pochen und dafür mit einem unglücklichen Spieler zu leben halte ich für die schlechtere Lösung.

 

Vorschlag: Jeder Spieler darf bei seiner nächsten auszuwürfelnden Figur die angeborene Eigenschaft auswählen, anstatt sie zu würfeln. Dann ist für Gleichheit gesorgt und alles ist gut.

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@ Akeem al Harun,

 

dein Vorschlag, dass wenn schon alle Spieler sich ihre angeborene Fertigkeit aussuchen, anstatt zu würfeln, erscheint mir eine gerechte Lösung im konkreten Fall zu sein. Klar muss allen Beteiligten nur sein, dass sie zum einen allenfalls freiwillig einen unterentwickelten Sinn erhalten (und das wird wohl kaum der Fall sein), aber ist ja auch nicht schlimm.

Zum anderen geben alle ihre theoretische (und zugegebenermaßen geringe) Chance auf, durch einen 100er Wurf eine weitere angeborene Fähigkeit zu erhalten.

 

Als grundsätzliche Vorgehensweise bei der Charaktererschaffung würde ich es nicht einführen wollen.

 

Grüße,

Phillipos

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Zwei Dinge:

 

Erstens: Besprich es mit den anderen Mitspielern, was sie davon halten. Manche Spieler haben an sich schon nicht viel Freude daran, die Nachteile eines Berserkers mitzutragen. Wenn diese Fähigkeit dann auch noch nicht einmal unglücklicher Weise erwürfelt, sondern einfach erwünscht wurde, könnte sich dieser Effekt verstärken und der betreffende Spieler dann nur wenig oder nur kurz Freude an seinem Berserker haben. Vielleicht nimmt die Gruppe den Berserker ja hin oder jeder bekommt einen Wunsch erfüllt, so dass am Ende alle zufrieden sind.

 

Zweitens: Prüfe dich als SL, ob du einen "künstlichen" Berserker in der Gruppe haben willst. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung und bin mir nicht klar, ob meine Spielfigur zum Teil ausbaden muss, dass der SL seine Meinung zu Berserkern geändert hat. (Nein, ich möchte diese Diskussion nicht führen) Ich lese zumindest zwischen den Zeilen, dass du diesen Spielerwunsch eigentlich nicht erfüllen willst. Wenn du es aber tust, dann musst du auch dazu stehen.

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um mal die eigentliche Frage zu beantworten: im Waeland Quellenbuch, 2. Aufl. finden sich auf S. 67f die Ulfhednar, die zwar nicht über eine angeborene Berserkerwut verfügen, aber über Mittel und Wege diese künstlich herbeizuführen. (Das sind die gleichen, die Herothinas aus B&R erwähnte.)

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Herzlichen Dank für die schnellen Antworten.

 

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich hatte eigentlich nach einer Möglichkeit gesucht, dem Spieler seinen Wunsch regelkonform zu ermöglichen ohne ihm eine freie Wahl der angeborenen Fähigkeit zu gewähren (denn dies sehe ich problematisch).

 

Hierbei hatte ich eben den Waeland Band in Erinnerung bei dem so etwas steht - hierbei kam dankenswerterweise der Hinweis auf die Wolfsgewandeten. Leider kann ich sie immer noch nicht im Waeland Band finden und ich besitze Barbarenwut und Ritterehre nicht, da sie nicht mehr aufgelegt werden (und bei Ebay zu Unsummen verkauft werden).

 

Kann mir jemand einen Hinweis zum Waeland QB geben? Oder täusche ich mich und es steht nichts darüer in dem QB?

 

Besten Dank im Voraus!

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Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich hatte eigentlich nach einer Möglichkeit gesucht, dem Spieler seinen Wunsch regelkonform zu ermöglichen ohne ihm eine freie Wahl der angeborenen Fähigkeit zu gewähren (denn dies sehe ich problematisch).
Wo ist der Unterschied zwischen einer Figur mit ausgewürfeltem Berserkergang und einer mit gewähltem Berserkergang? :dunno:

 

Erschaffung und Spiel sind eh zweierlei Sachen. Wenn ein Spieler einen Vorteil durch die Wahl der angeborenen Eigenschaft bekommt, dann können die anderen ja auch ein kleines "Goodie" bekommen. Du als Spielleiter bist ja involviert, Du kannst (wenn überhaupt nötig) steuernd eingreifen falls ein unangemessener Vorteil entstehen sollte.

 

Wenn der Ulfhednar dem Spieler ins Konzept passt, dann ist alles gut. Aber ihn zu einer ungewollten Rolle zu zwingen, nur weil Berserkergang gewünscht ist, da wird nur Unzufriedenheit entstehen.

 

Wichtig wäre mir als Spielleiter die Begründung, warum die Figur ein Berserker sein soll. Und dann würde ich davon ausgehend nach einer Lösung suchen.

 

Solwac

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Die einfachste Lösung sehe ich auch darin, dem Spieler einfach Berserkergang zu geben und gut. Wenn auch nicht Regelkonform, so aber durchaus spaßig ist auch folgendes:

Die Spieler dürfen ganz normal auf die Tabelle würfeln. Zusätzlich darf sich aber auch jeder Spieler eine angeborene Eigenschaft aussuchen. Allerdings – denn nichts gibt es umsonst – dafür muss er auch eine negative Eigenschaft akzeptieren, die du als SL bestimmst. Natürlich wird hier mit offenen Karten gespielt. Du nennst den Preis und der Spieler kann entscheiden, ob es ihm die zusätzliche angeborene Fähigkeit wert ist. Du kannst dich einmal an den vorhandenen schlechten Angeborenen Eigenschaften bedienen (langweilig). Du kannst dir aber auch selber welche ausdenken. Beispiel: Der Spieler bekommt seinen Berserkergang, aber im Gegenzug randaliert er herum und verprügelt den nächstbesten, wenn seine Figur (außerhalb von Kämpfen) eine 11 würfelt oder gegen ihn eine 11 gewürfelt wird. Nach meiner Erfahrung stellen sich solche negativen Eigenschaften nicht nur als unerschöpflicher Quell lustiger Spielsituationen heraus, sondern helfen dem Spieler auch seinem Abenteurer ein Gesicht zu geben. – Einfach mal ausprobieren. :D

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Morsche Schrat,

ich habe die gesammelten Fragen und Antworten mal ein wenig (in meinem Sinn) gebündelt:

Ein Spieler in unserer neuen Runde möchte gerne Berserkergang von Anfang an haben (und nicht zufällig per angeborener Eigenschaft auswürfeln). Ich möchte es ihm jedoch nicht zugestehen wenn es nicht regelkonform wäre.

 

Berserkergang ist im DFR beschrieben, du musst dich bei der Anwendung nur an die dort beschriebenen Regeln halten und schon ist alles regelkonform. :D

(...)

Da Berserkergang ja nicht nur Vorteile hat, hätte ich keine Bedenken.

 

Nach Standardregeln im DFR wird die angeborene Eigenschaft ausgewürfelt. Was aber spricht dagegen, es einmal anders zu machen? Bei der Figurenerschaffung auf Regelkonformität zu pochen und dafür mit einem unglücklichen Spieler zu leben halte ich für die schlechtere Lösung.

 

Vorschlag: Jeder Spieler darf bei seiner nächsten auszuwürfelnden Figur die angeborene Eigenschaft auswählen, anstatt sie zu würfeln. Dann ist für Gleichheit gesorgt und alles ist gut.

Erstens: Besprich es mit den anderen Mitspielern, was sie davon halten. Manche Spieler haben an sich schon nicht viel Freude daran, die Nachteile eines Berserkers mitzutragen. Wenn diese Fähigkeit dann auch noch nicht einmal unglücklicher Weise erwürfelt, sondern einfach erwünscht wurde, könnte sich dieser Effekt verstärken und der betreffende Spieler dann nur wenig oder nur kurz Freude an seinem Berserker haben. Vielleicht nimmt die Gruppe den Berserker ja hin oder jeder bekommt einen Wunsch erfüllt, so dass am Ende alle zufrieden sind.

 

Zweitens: Prüfe dich als SL, ob du einen "künstlichen" Berserker in der Gruppe haben willst. (...)

Wo ist der Unterschied zwischen einer Figur mit ausgewürfeltem Berserkergang und einer mit gewähltem Berserkergang? :dunno:

 

Erschaffung und Spiel sind eh zweierlei Sachen. Wenn ein Spieler einen Vorteil durch die Wahl der angeborenen Eigenschaft bekommt, dann können die anderen ja auch ein kleines "Goodie" bekommen. (...)

Wenn der Ulfhednar dem Spieler ins Konzept passt, dann ist alles gut. Aber ihn zu einer ungewollten Rolle zu zwingen, nur weil Berserkergang gewünscht ist, da wird nur Unzufriedenheit entstehen.

 

Wichtig wäre mir als Spielleiter die Begründung, warum die Figur ein Berserker sein soll. Und dann würde ich davon ausgehend nach einer Lösung suchen.

Anders hätte ich auch nicht geantwortet, nur mit viel mehr Worten.

 

Mein Vorschlag:

Hinterfrage zuerst Dich als SL, wie Du intuitiv auf einen regelgerecht erwürfelten Berserker reagieren würdest.

Wenn Du damit gut leben könntest, stellt sich mir ja die Frage, wo überhaupt Dein Problem liegt, denn dann hätte sich Deine Frage ja eh erledigt.

Könntest Du mit dem erwürfelten Berserker nicht oder nur schlecht leben, wäre meine Gegenfrage, ob Du einen Strang deswegen aufgemacht hättest? ;)

 

Knackpunkt in meinen Augen sind die Mitspieler:

Können oder wollen sie mit einer Figur spielen, für die "Berserker" nicht dummerweise erwürfelt, sondern ausdrücklich gewählt wurde?

Kann der Spieler seinen Mitspielern auch nur einen nachvollziehbaren Grund anführen, deren eigene Figuren einem Friendly-Fire-by-Schlachtaxt auszuliefern?

Sieht er ein Konzept dahinter, oder findet er nur die angeborene (!) Fertigkeit extrem cool?

 

Schließlich reden wir hier nicht von einer 'Blümchenfertigkeit' wie Richtungssinn...

 

Warum lässt Du nicht einfach den Spieler im trauten Kreise der Gruppe darlegen,

warum zum Teufel er für seine Figur partout eine angeborene Fertigkeit zugeschanzt haben will,

mit der er die Figuren der anderen Spieler in Gefahr bringen kann?

Soll er doch selber argumentieren, und wenn alle Betroffenen zustimmen, dann soll er seinen Berserker eben spielen.

Kann Dir doch egal sein und hat letztendlich einen Scheiß mit Deinem Abenteuer zu tun ... ;)

 

Grüße

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Kann mir jemand einen Hinweis zum Waeland QB geben? Oder täusche ich mich und es steht nichts darüer in dem QB?

 

Besten Dank im Voraus!

 

reicht das nicht? :confused:

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Kann mir jemand einen Hinweis zum Waeland QB geben? Oder täusche ich mich und es steht nichts darüer in dem QB?

 

Besten Dank im Voraus!

 

reicht das nicht? :confused:

 

Hallo Blaues Feuer,

 

danke Dir, das reicht absolut, als ich meinen letzten Post schrieb war es leider nur noch nicht zu sehen (bin wahrscheinlich ein sehr langsamer Schreiber).

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@ Drachenmann, Sayah, Akeem, Eleazar, Solwac,

 

ich hatte explizit um eine regelkonforme Antwort gebeten.

 

Dass ich es dem Spieler als Spielleiter einfach zugestehen kann (mit oder ohne Ausgleich, mit oder ohne Zustimmung der Gruppe) war mir schon klar.

 

Als Spielleiter habe ich keine Probleme mit einem Spieler der Berserkergang hat und wenn er sich beoim Auswürfeln ergibt, müssen die Mitspieler ja auch damit zurecht kommen - daher aus meiner Sicht so oder so keine Gruppenentscheidung.

 

Ich bin allerdings der Meinung dass die Regeln schon ihren Sinn haben und ich den Reiz des auswürfelns (und damit das Zufallselement) beim Erschaffen sehr schätze. Die Ulfhednar halte ich für eine schöne Alternative für den Spieler, falls er den Berserkergang nicht zufällig erwürfelt haben sollte - und sie ist regelkonform.

 

Ich bedanke mich bei allen und dieser Strang kann aus meiner Sicht wieder geschlossen werden.

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Moderation :

Bitte stellt die Diskussion über "Ignorier doch die Regeln und mach einfach" ein. Hier ist die Regelecke, nicht der Spielleiterbereich.

 

Danke sagt das

Modfeuer

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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@ Schrat:

Regelgerecht muss Dein Spieler würfeln.

 

Sorry für die Diskussion.

 

Grüße

Edited by Drachenmann

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Abgesehen von den bereits erwähnten Ulfhednar sollten noch die Schildbeißer aus dem Zwergen QB für einen regelkonformen Garantiert-Berserker genannt werden.

 

Gruß

 

Joc

Edited by JOC

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Meines Wissens ist das B&R mitnichten offizieller Regelkanon.

Im Waeland QB werden sie nur kurz erwähnt.

 

Hier ein paar Facts aus dem B&R:

 

 

* Es gibt ein Lernschema, aber natürlich nach M3

 

*Vorkommen:

Waeland: Ulfhednar ("die Wolfsgeandigen") - Kr (!)

Fuardain: Cimladd (pl. Cimladdau - "Hundekrieger") - BN

 

* Hintergrund:

Meist ungebundene Männer , die vom Kampf leben (Leibwachen, Haustruppen).

 

-> Ich halte den Hintergrund für recht wichtig, irgendwo muß er ja das Ritual erlernt haben.

 

Methode:

Schluckweises trinken vom erhitztem, mit schwach giftigen Pilzen aus der Heimat versetztem Met und gleichzeitigem absingen eines atavistischen, unverständlichen Sprechgesangs. Die Wirkung setzt nach 5 Minuten ein, wobei der Gesang in ein Heulen übergeht. Die U. stürzten sich dann mit Schaum vor dem Mund auf den Feind.

 

-> Alkoholregeln?

-> Verfügbarkeit von Met und Pilzen außerhalb der Heimatregion beachten!

 

Auswirkungen:

Berserkergang wie im Regelbuch

 

Nebenwirkungen:

Jedes mal wenn er einen Gegner in den Nahkampf verwickelt, muß ihm ein PW:In gelingen, oder er versucht den Gegner anzuspringen und in ein Handgemenge zu verwickeln (wobei er ja wohl notwendigerweise die Waffen auf jeden Fall weg wirft!). Bei diesem Versuch (und nur dabei!) hat er einen Aktionsrang von 100 wegen seiner überraschenden Wildheit. Im Nahkampf kämpft er mit bloßen Händen und zusätzlich mit Biß+7 (1w6-2)

 

 

 

PS: Ich hätte ja eher erwartet, das Du nach einer Möglichkeit fragst, wie er den ausgewürfelten Berserkergang regelkonform wieder los wird ...

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@ Drachenmann, Sayah, Akeem, Eleazar, Solwac,

 

ich hatte explizit um eine regelkonforme Antwort gebeten.

 

...

 

Ich bin allerdings der Meinung dass die Regeln schon ihren Sinn haben und ich den Reiz des auswürfelns (und damit das Zufallselement) beim Erschaffen sehr schätze. Die Ulfhednar halte ich für eine schöne Alternative für den Spieler, falls er den Berserkergang nicht zufällig erwürfelt haben sollte - und sie ist regelkonform.

 

Ich bedanke mich bei allen und dieser Strang kann aus meiner Sicht wieder geschlossen werden.

 

Wenn du es regelkonform möchtest: Keine Spielfigur kann davon abgehalten werden, sich großzügig mit Bersekerpilzen einzudecken.

 

Was großartig anderes hast du bei den Ulfhednar ja auch nicht, nur dass die eventuell noch ihre Waffen wegwerfen und dem Gegner an die Kehle springen.

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Eine weitere Möglichkeit, wie dein Mitspieler halbwegs regelkonform zu Berserkergang gelangen könnte wäre folgendes.

 

Als Belohnung für eine aussergewöhnliche Tat gewährst du ihm, dass seine Figur eine bislang ungeahnte, weil noch nicht aktivierte angeborene Fertigkeit an sich entdeckt.

 

"Nachdem du dem gleißenden Licht von Ormuts hellem Auge auf dir standgehalten hast, plagen dich tagelang Kopfschmerzen. In der nächsten Vollmondnacht erst scheint sich dein Kopf wieder normal anzufühlen. War Ormut gnädig zu dir gewesen, oder hatte Alaman seine Finger im Spiel?

Eine Woche später werdet ihr von einer abgerissenen Bande Wüstenräuber angegriffen. Urplötzlich sind die Kopfschmerzen wieder da, heftiger als je zuvor. Ohne genau zu wissen, was gerade wirklich passiert, ziehst du deinen Krummsäbel.

Wenige Augenblicke später kommst du wieder zu dir. Die Räuberleichen liegen grausam zerhackstückt um euch herum. Deine Gefährten mustern dich mit seltsamen Blicken."

 

Naja, war jetzt einfach mal so dahergesponnen. Ich denke jedoch, es wird klar, worauf ich hinaus will, oder?

 

Grüße,

Phillipos

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    • By Le Frique
      Der Waldläufer eines Spielers aus einer meiner Gruppen mit Hauptwaffe Langschwert und angeborenem Berserkergang hat die Klasse zum Waldhüter gewechselt, da dies zu seinem hohen Zaubertalent und dem Wunsch dies weiter auszuspielen im Kampagnenverlauf optimal passte. Der Waldläufer war bis Grad 9 mit einem erbeutetem magischen Langschwert gesegnet und hat dieses als Hauptwaffe ohne Spezialisierung hoch gelernt, jetzt aber in der Gruppe verschenkt.
      Im nächsten Nahkampf hat er nun seine neue Hauptwaffe, den Kampfstab durch einen kritischen Fehler verloren & wurde zudem noch blutend verwundet. Im Berserkergang wollte er sich die nächst mögliche Waffe schnappen und mit einem gegnerischen Langschwert weiter kämpfen.
      Mein Einwand mit Bezug auf den Druidenanteil im Waldhüter und der daraus resultierenden Waffenbeschränkung wurde mit dem Argument gekontert, der Berserkergang lasse den Waldhüter das bewusste Denken aussetzen und er sich daher greift, was gerade passt. Auch die regeltechnische Angabe, dass der Berserker seine Freunde angreift, wenn alle Feinde weg sind würde darauf hindeuten.
      Einfach so, wollte ich dies allerdings nicht zugestehen & habe dafür eine Willenskraftprobe verlangt. Diese wurde wiederum unerwarteter Weise bestanden (ehemals Sb 26) & ich konnte argumentieren, dass sein Unterbewusstsein dem willenlosen Trieb stand gehalten habe.
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      Kann ein Druide oder Kampfzauberer mit Druidenanteil im Berserkergang eine sonst nicht zulässige metallene Waffe einsetzen?
       
    • By Ulmo
      Hallo!
      Ich habe eine M4-Karteileiche wiedergefunden, bzw. ich hatte den Zettel mit dem damals neu ausgewürfelten M4-Berggnom ganz sicher weggepackt. So sicher, dass ich ihn erst kürzlich wiederentdeckte.
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      Mit gar freundlich getippten Maulwurfsgrüßen
    • By Assiral Thruradiuz
      Hallo zusammen,
      ich lese hier immer fleißig mit und würde gerne mal auf eure Erfahrung und euer Wissen zurückgreifen.
      Wir haben in unserer festen Gruppe letzten gespielt und da ich sonst der Spielleiter bin, habe ich eine neue Figur ausprobiert.
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      Wir sind in der Gruppe jetzt etwas unschlüssig, wie wir das in Zukunft handhaben wollen. Zählt diese Kombination von "Fähigkeiten" als Gegner überwunden und ich teile mir die EP mit der Hexe?
      Oder zählt in dem Fall das konzetrierte Abwehren als nutzen einer Fähigkeit und ich bekomme dafür EP?
      Da diese "Kampfweise" bei uns in Zukunft wohl noch öfter vorkommen wird, würde ich hierfür gerne eine Lösung finden und bin auf eure Anmerkungen und Ideen gespannt.
    • By Panther
      Hallo,
      ich hätte da mal eine Frage
      Da dauert eine Spielsitzung, ein Abenteuer sagen wir mal 10h (14h bis 24h minus Essenspause)
      Das Abenteuer wird gelöst und alle haben ganz ansehnlich ihre Rolle gespielt sowie Mut in ihren Aktionen bewiesen.
      Das sie pfiffige Lösungen hatten, ist klar...  (Ein Kampf war auch dabei, was aber nichts zur Sache tut).
      So: 5 Abenteuer a M4 Grad 10:
      Wieviel Punkte gebt Ihr da so?
       
      Nach M4 kann man ja aus den vergebenen EP auch ca. die Goldvergabe bestimmen, aber das wäre eine andere Frage...
       
    • By Norgel
      Hallo zusammen,
       
      vielleicht bin ich einfach nur zu blöd zum Suchen , aber ich muss trotzdem Fragen: Gibt es irgendwo eine tabellarische Auflistung aller M4-Fertigkeiten? Ich konnte nichts finden...
       
      Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar! 
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