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Gordons Maen - eine albische Söldnertruppe


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Diesen Text habe ich vor Monaten in meinen Blog gesteckt. Dort habe jetzt die Zugangsberechtigungen geändert, möchte aber allen die Möglichkeit geben, weiterhin diesen Text zu lesen, zu nutzen, Kritik zu üben, ihn zu erweitern, usw.

Bitte sehr:

Gordon MacRae war in seiner Jugendzeit ein Abenteurer, ein Herumtreiber, ein junger, landloser albischer Adeliger, der keine Ambitionen auf eine Kirchenlaufbahn hatte und letztlich in einer Gruppe verwegener Abenteurer durch alle Welt zog. 15 Jahre später kehrte er wieder in seine Heimat zurück. Er war inzwischen zu einem weithin geachteten Söldnerführer geworden und gedachte diese Dienste in den Dienst der albischen Clans zu stellen. Seine Truppe, „Gordons Maen“ oder „Gordons Mannen“, ist nicht gerade klein, mit ihm genau 40 Mann. Ihr Stammsitz ist eine kleine Burg, die Gordon seinem Schwiegervater Aelfric abgekauft hat. Wo die Burg steht und welchem Clan Aelfric angehört, lasse ich bewusst offen. Zu der Burg gehören ein paar Steinhäuser, quasi als Kaserne, sowie ein Gestüt, das momentan über 50 kampfgewohnte Albischbraune sowie 15 Streitrösser umfasst. Ja, Gordon ist nicht arm. Aber seine Truppe verschlingt viel Geld im Unterhalt, weswegen er Auftraggeber sucht, die seine Mannen anheuern. Man muss auch nicht den gesamten Trupp heuern, Gordon und seine Unterführer sind in der Hinsicht flexibel. Einige Fixpunkte muss man aber beachten: Es geht nicht, dass „Gordons Mannen“ auf beiden Seiten des Konflikts zu finden sind. In diesem Fall behält er sich vor, der Seite, die später mit ihm verhandelt hat, ihre Heuer zurückzuzahlen und sich aus der Seite des Konflikts zurückzuziehen. Auch will er auf keinen Fall gegen die Kirgh zu Felde ziehen.

 

Die Truppe im einzelnen: 25 Berittene, 10 Infanteristen, 5 Nichtkombatanten

 

Die Berittenen teilen sich auf wie folgt: 10 berittene Bogenschützen, 5 Ritter, 10 leichte Kavallerie

Die berittenen Bogenschützen (8 sind Grad 3, 2 Unterführer Grad4) sind alles Tegaren [LR, Kompositbogen +9 (11), Krummsäbel +9 (10), 16 LP, 20 (25) AP],

die Ritter (3 Jungritter Grad 3, einer Grad 4, der oberste Ritter und Reiterführer ist Grad 5) sind natürlich Albai [VR, Lanze und Langschwert +10 (11, 13), kleiner Schild +3 (4, 4), 17 LP, 22 (27, 31) AP],

die leichten Kavalleristen (8 sind Grad 3, 2 Unterführer Grad 4) sind aus verschiedenen Ländern, aber meist Nichtalbai [KR, Stoßspeer +8 (9), Krummsäbel +9 (10), Wurfspeer +8 (9), kleiner Schild +3 (3), 16 LP, 20 (25) AP].

 

Die Bogenschützen sollen die Flanken des Gegners stören, während die Ritter natürlich frontal in die Masse der Gegner hineinreiten soll. Die leichten Reiter sollen mir ihrer flexiblen Kampfweise die jeweiligen anderen Teile unterstützen bzw. abschirmen. Die Reiter sollen grundsätzlich als Schocktruppen agieren, d.h. sie sollen „zuschlagen und wieder verschwinden“ und sich nicht am Gegner festbeißen. Das ist natürlich etwas, das insbesondere die Ritter immer wieder „üben müssen“, weil sie es gelegentlich „vergessen“ im Eifer des Gefechts. Regeltechnisch ist daher ein hoher Wert in Kampftaktik (+10 beim Reiterführer, +7-8 bei den anderen Unterführern) wichtig, um sich vom Gegner lösen zu können.

 

Die Infanteristen teilen sich folgendermaßen auf: 5 Langbogenschützen (meist Ex-KAW oder Erainner) (4 sind Grad 3, der Anführer und Infanteriechef ist Grad 4) [KR, Langbogen +10 (11), Streitkolben +8 (9), 16 LP, 20 (25) AP] und 5 Hellebardiere (aus Lidralien) (4 sind Grad 3, der Anführer ist Grad 4) [PR, Hellebarde +9 (10), Ochsenzunge +8 (9), 16 LP, 20 (25) AP].

 

Die Infanteristen haben meist die Aufgabe, eine bestimmte Stellung zu halten, sowie Zivilisten und andere Nichtkombattanten abzuschirmen. Sie sind es gewohnt, als Einheit zu kämpfen und sind am besten aufeinander eingespielt.

 

Die 5 Nichtkombattenten sind ein Schmied (Ku, Grad 5), ein Arzt (Hl, Grad 5), ein Thaumaturge (Th, Grad 5, ein Händler und Diplomat (Hä, Grad 6) sowie Gordon selbst, der die wichtigste Rolle erfüllt: Er ist der Koch (Sö, Grad 7). Nachdem er einige Köche ausprobiert hatte, die ihm alle nicht passten (einige waren zu schlecht, andere zwar gut als Koch, aber in Kampfgebieten nicht zu gebrauchen), hat er diesen Job selbst übernommen und er macht ihn erstaunlich gut. (Außerdem wollte ich das Klischee des Kochs, der in Wirklichkeit ein Elitekämpfer ist, mal wieder bedienen…) Der Heiler erstellt außerhalb von Kampagnen Ausdauertrünke so dass er immer etliche für die Nahkämpfer dabei hat. Der Händler, ein Verwandter Gordons, ist wichtig, um die Feinheiten der Verträge auszuarbeiten und zu erkennen, wann eventuell während einer Kampagne eine … Neufassung der Abmachung wichtig wäre, weil sich zum Beispiel wichtige Rahmenbedingungen geändert haben.

 

Gordon legt bei seinen Jungs Wert auf Disziplin und Rechtschaffenheit, auf ständiges Üben, darauf, dass alle etwas Ahnung von Kampftaktik haben auch abseits ihrer eigenen Kampfweise. Fließendes und flexibles Zusammenspiel der verschiedenen Waffenarten ist wichtig.

 

Wenn gewünscht, kann ich auf einzelne Waffenarten und Individuen noch genauer eingehen. Aber ich denke, dass SpL hiermit schon etwas anfangen können.

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Hört sich interessant an! Und klingt eventuell wie ein würdiger Auftrag für eine hochgradige Abenteuerergruppe (bringt mir den Kopf von diesem Koch, er hat sich in der letzten Clanfehde einen unverzeihlichen Fehler geleistet). Hast du für die Söldnertruppe schon magisches Equipment ausgearbeitet?

 

Gruß SchneiF

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Hört sich interessant an! Und klingt eventuell wie ein würdiger Auftrag für eine hochgradige Abenteuerergruppe (bringt mir den Kopf von diesem Koch, er hat sich in der letzten Clanfehde einen unverzeihlichen Fehler geleistet). Hast du für die Söldnertruppe schon magisches Equipment ausgearbeitet?

 

Gruß SchneiF

Hallo Schneif,

 

danke für den Beitrag, aber

 

an irgendwelche magische Ausrüstung habe ich noch gar nicht gedacht. Sicher werden einige der Söldner eine magische Waffe haben und gerade Gordon als ehemaliger Abenteurer hat da einiges auf Lager.

 

Wieso willst Du denn gleich den Boss selbst umbringen. :( Ich fände es viel lustiger, wenn die SpFen in einem Abenteuer mal gegen die Söldner arbeiten müssen, im nächsten dann Seite an Seite mit diesen.

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Guest Marc

Auch wenn Du die Kosten anspriste, halte ich 40 Mann doch für recht teuer. Was machen die denn in auftragslosen Zeiten? Und wie schnell stehen sie zur Verfügung, wenn sie "bestellt" werden?

 

Unabhängig davon bietet sich so ein Haufen auch als unkomplizierter Startpunkt für eine Kampagne an. Die Spielfiguren können Neulinge in der Truppe sein und sich deswegen kennen. Und da es ja auch Nicht-Kämpfer gibt, ist da für jeden ein Platz. Und sei es als Schmiedlehrling. Und für den Anfang kann der Söldnerchef ja auch der Auftraggeber sein. (So umgeht man das gern aufgesuchte Gasthaus "Zum zahlungsfreudigen Auftraggeber" ;))

Edited by Marc
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Klingt nett, damit kann man arbeiten.

 

Es sollte auch kein Problem sein, mit der Burg im Hintergrund, die Truppe zu versorgen, ich würde aus dem Burschen eben einen Koch und Verwalter machen, der ein kleines autarkes Landgut besitzt.

 

Die Tegaren kommen mir seltsam vor, aber da kann man ja an Landsmannschaft ändern, was einem nicht behagt.

 

Für verdienten Veteranen einen Alterssitz? Nebenbei kann dann die geringe Besatzung erstaunlich wehrhaft sein.

 

So mit 150-200 Bewohnern, Familien der Söldner, die eben den notwendigen Arbeiten nachgehen und 10 Veteranen, die höheren Grades sein können, sind für einige Scherze sicherlich gut. (Alter, buckliger Kämpe, der dann eben doch mal mit Langschwert +18, gerne auch leuchtend und summend und Abwehr mit Schild +22 eine Lehrminute gibt, dann aber konditionell am Ende ist.)

Edited by Jürgen Buschmeier
richtig lesen hilft
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@Marc: Stimmt wohl. Es gibt magere Zeiten, z.B. im Winter, wenn üblicherweise die Clanfehden ruhen. Ich hatte das eigentlich ignorieren wollen, aber mir kam die Idee, dass die Söldner auch richtige Berufe haben können, die sie im Winter ausüben. die Produkte können dann ja auf einem Frühlingsmarkt verkauft werden in der nächsten Stadt.

 

@Jürgen: Tegaren. Ja. Du musst wissen, dass Gordon der erste albische Ritter war, der einen tegarischen berittenen Bogenschützen besiegt hatte, was vorher alle Experten anzweifelten. Die Tegaren waren davon sehr beeindruckt. Gordon verbrachte ein paar Jahre in der Gegend und schaffte sich eine kleine Gefolgschaft an, von denen beim Abschied aus der Steppe einige bereit waren, mitzukommen in seine Heimat.

 

Und die Idee, dass die Söldner dort nicht nur wohnen, sondern auch Familie haben: Darauf hätte ich mal kommen sollen. :blush::thumbs:

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Die Idee hat was, allerdings stimmen mir die Verhältnisse nicht immer:

Auch wenn das natürlich keine reguläre Armee sein soll, vermute ich einen zu geringen Teil Infanterie verglichen zu reitend kämpfenden Söldner. Richtig natürlich alle haben Pferde und alle reiten in den Kampf um schneller zu sein, der grössere Teil wird aber abgesessen kämpfen. Das ist dann die zweite Kritik, dazu ist das Gestütt viel zu klein. Um Ritter werden zu können, musste man im Mittelalter (glaube ich) mindestens 3 Pferde unterhalten. Das heisst meine Rechnung wäre: für die Ritter und Tegaren 3-4 Pferde, für die leichte Kavallerie mindestens 2, der Rest ebenfalls 2 Pferde, macht also 100 Tiere, von denen mindestens 15 (für Ritter und Tegaren) ausgebildete Schlachtrösser sein müssen. Dann braucht es noch Tiere für den Tross, Packpferde etc. Also etwa 150 Tiere. Da diese natürlich auch verletzt werden, sowie Zucht betrieben werden muss um Ausfälle im Kampf oder durch einfaches Altern zu ersetzen, sind es noch etwas mehr, wohl um die 200 Tiere oder mehr, was dann natürlich das ganze Unternehmen noch einmal vergrössert, da sich jemand um diesen Zoo kümmern muss...

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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@Sayah: Ojeee... :after: Der böse Realismus. Aber gut. Muss ich was überlegen. Und die Gewichtung soll genau so sein: In erster Linie Berittene, die Infanteristen eigentlich nur für statische Aufgaben wie Verteidigungsstellungen oder für Häuserkampf.

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Ach ja, ich hatte die ganzen Hilfskräfte vergessen, die den Rittern helfen in die Dose und auf ihr Pferd zu kommen...

:realismus:

Eben hatte ich folgende Idee, die deine komplett über den Haufen wirft:

Hilfsinfanterie um Lager etc zu bewachen dürfte jeder albische Kriegsherr ausreichend haben, er bietet einfach ein paar Bauern auf. Die sind zwar zu nicht viel zu gebrauchen, aber vor einem Lager stehen und Gräben buddeln, das können sie. Ebenfalls dürfte jeder albische Kriegsherr, der sich die Dienste Gordons leisten kann, berittene Truppen und ein paar Ritter aufbieten können. Damit ist auch hier zwar gutes Geld aber nicht der grosse Reibach zu erwarten. (Lang)bogenschiessen ist ein Volkssport in Alba (und historisch werden diese Truppen als sehr billig beschrieben), dass wohl auch hiermit nur wenige Kriegsherren zu begeistern wären.

Dafür gibt es immer Bedarf an Spezialtruppen (berittene Bogenschützen!), zB Belagerungstechniker oder Einheiten für Kommandounternehmen (auch genannt Himmelfahrtskommando oder Abenteurergruppe) sowie für magiebegabte Unterstützung. Also habe ich gedanklich die Infanterie sowie die Herren Ritter gestrichen und sie durch 2 Magier, 2 Thaumaturgen, einen zusätzlichen Heiler und je zwei Assassinen, Spitzbuben und Waldläufer ersetzt. Ebenfalls muss die leichte Kavallerie dann sowohl zu Pferd wie auch zu Fuss kämpfen können. Damit hast du eine Truppe die eine gegnerische Stellung umgehen und infiltrieren kann und die Aufgaben im Hinterland des Gegners ausführen kann für die eine normal aufgestellte Armee nicht geeignet ist. Das würde auch zu den Tegaren passen, die dann berühmt dafür wären immer genau dann dort aufzutauchen wo sie am wenigsten erwartet werden.

Nur das ist etwas ganz anderes, als dass du es dir vorgestellt hast.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Wenn jeder berittene ein Pferd zur Verfügung hat, dann reicht das. Dieses eine Pferd muss dann aber auch da sein, wenn der Auftrag erfüllt werden soll, sonst gibt es kein Geld dafür.

Ob die restlichen Pferde für eine Zucht ausreichen interessiert wohl kaum im Detail, vielleicht wird ja auch gekauft und verkauft.

 

Interessant finde ich, dass Gordon als Koch offenbar seine Truppe zu den Aufträgen begleitet, trotzdem aber als Nichtkombattant zählt. Vielleicht sollte man die fünf besser als Spezialisten bezeichnen.

 

Solwac

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Wenn jeder berittene ein Pferd zur Verfügung hat, dann reicht das. Dieses eine Pferd muss dann aber auch da sein, wenn der Auftrag erfüllt werden soll, sonst gibt es kein Geld dafür.

Ob die restlichen Pferde für eine Zucht ausreichen interessiert wohl kaum im Detail, vielleicht wird ja auch gekauft und verkauft.

 

Interessant finde ich, dass Gordon als Koch offenbar seine Truppe zu den Aufträgen begleitet, trotzdem aber als Nichtkombattant zählt. Vielleicht sollte man die fünf besser als Spezialisten bezeichnen.

 

Solwac

Okay, nennen wir sie Spezialisten. Aber Sayahs Idee mit den Assassinen/Waldis/Spitzbuben hat auch was. Die können ja prima Wachposten ausschalten, ohne dass man gleich zu Magie greifen muss. Das wären eher "Spezialisten". Der Koch ... hält sich im Hintergrund.

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...einen Belagerungszug mit drei Zwergeningenieuren (Mineure), 2 Zimmermänner (bauen von Balista und Belagerungstürmen, Leitern, Torbrechern), 3 Kommandanten für Ballista und Katapultmanschaften sowie jeweils angeworbenes (ungelerntes) Personal als Handlanger und Hilfsmannschaften.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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...einen Belagerungszug mit drei Zwergeningenieuren (Mineure), 2 Zimmermänner (bauen von Balista und Belagerungstürmen, Leitern, Torbrechern), 3 Kommandanten für Ballista und Katapultmanschaften sowie jeweils angeworbenes (ungelerntes) Personal als Handlanger und Hilfsmannschaften.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

:lol: Jetzt ist aber gut.

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...einen Belagerungszug mit drei Zwergeningenieuren (Mineure), 2 Zimmermänner (bauen von Balista und Belagerungstürmen, Leitern, Torbrechern), 3 Kommandanten für Ballista und Katapultmanschaften sowie jeweils angeworbenes (ungelerntes) Personal als Handlanger und Hilfsmannschaften.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

:lol: Jetzt ist aber gut.

Schade, ich wollte mir schon eine Luftwaffe bestehend aus 2x Beschwörer, einem Feenritter sowie 5 aranischen Teppichfliegern ausdenken und da unterbrichst du mich einfach...:motz:

Ich habe also nichts gesagt und behaupte davon das Gegenteil (gibt es eigentlich einen Politiker smile?) und schlage vor Gordon wirbt einfach für jeden Auftrag die passende Mannschaft (samt Pferden oder eben nicht) an, die er dafür braucht.

:turn:

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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